Moira Macdonald

 3,8 Sterne bei 32 Bewertungen

Lebenslauf

Moira Macdonald ist die Kulturkritikerin der Seattle Times. Sie schreibt seit vielen Jahren über Bücher, Filme, Tanz und Kunst und lehrt an der Universität Seattle. »Storybook Ending« ist ihr erster Roman.

Quelle: Verlag / vlb

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Zwischen den Seiten

April fühlt sich einsam und verloren, seit sie dauerhaft von zu Hause aus arbeitet. Um etwas Abwechslung in ihren Alltag zu bringen, hinterlässt sie dem attraktiven Mann aus der Buchhandlung eine anonyme Nachricht in einem Buch. Doch die Notiz landet bei Laura, einer gestressten alleinerziehenden Mutter, die glaubt, dass sie von dem Mann aus der Buchhandlung stammt. Während zwischen den Seiten ein heimlicher Briefaustausch entsteht, bemerkt Westley von all dem zunächst nichts. Nach und nach werden die drei durch Zufälle und Missverständnisse miteinander verbunden und beginnen, wieder an ein eigenes kleines Happy End zu glauben.

Die vielen Verknüpfungen zwischen den Figuren und ihren Geschichten fand ich spannend und teilweise richtig clever. Gleichzeitig waren es für meinen Geschmack fast etwas zu viele Zufälle und Zusammenhänge, sodass die eigentliche Hauptgeschichte manchmal etwas in den Hintergrund rückte. Besonders der Briefaustausch zwischen den Frauen hat mir gefallen und davon hätte ich gerne noch mehr gelesen. Die Buchhandlung als Schauplatz und die liebevolle Verbindung zu Büchern haben der Geschichte zusätzlich einen besonderen Charme gegeben. Insgesamt war die Geschichte leicht und unterhaltsam zu lesen und hat mir einige schöne Lesestunden beschert.

Mein Fazit: Eine charmante Geschichte über Bücher, Zufälle und die Suche nach dem eigenen Happy End. Etwas mehr Fokus auf die zentrale Geschichte hätte mir noch besser gefallen. 4 Sterne.

Cover des Buches Storybook Ending - Bis ans Ende aller Seiten (ISBN: 9783651001466)
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Rezension zu "Storybook Ending - Bis ans Ende aller Seiten" von Moira Macdonald

Liesgern22
Bis ans Ende aller Seiten

Der Spruch: "Bis ans Ende aller Seiten" steht  "über der Eingangstür zum Buchladen" auf dem einladenden Cover, das  mich sofort angesprochen und zum kaufen "verführt" hat.

Dafür bekam ich eine herrliche, witzige, wahrherzige Komödie, über eine vollkommen, aus dem Ruder gelaufene Idee. 

April, Single, arbeitet ständig im Home-Office, dadurch hat sie, leider sehr wenig Kontakte, sie nimmt sich ein Herz und schmuggelt einen Zettel, mit deutlichen, "kennenlern Absichten" in ein Buch, das sie den attraktiven, vielleicht etwas naiven Buchhändler Westley unterjubelt.

Wie s der Zufall so will, bekommt nicht der Auserwählte den Zettel, sondern Laura eine attraktive, junge Mutter, die seit Jahren kein Date hatte...und die Verwicklungen nehmen ihren wirklich komischen Lauf ...

Zu allem Überfluss wird in dem Buchladen, um die Einnahmen zu erhöhen, zwischendurch noch ein Film gedreht....

Moira Macdonald gelingt es mit, ständig neuen,  Entwicklungen, den Roman spannend und lustig zu gestalten, bis zur letzten Seite.

Viel Spass beim eintauchen in das, verzwickte Dreiecks "Verhältnis ".


Cover des Buches Storybook Ending - Bis ans Ende aller Seiten (ISBN: 9783651001466)
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Rezension zu "Storybook Ending - Bis ans Ende aller Seiten" von Moira Macdonald

MrsBookaholic127
Eine zauberhafte Buchhandlung, die Leben verändern kann

Inhalt:

April ist eine einsame Frau, die stets nur im Homeoffice arbeitet. Außer dem Kontakt zu ihrem Bruder, fehlt ihr jeglicher Sozialkontakt. Sie hinterlässt einen Brief in einem gebrauchten Buch in der Hoffnung, dass Westley ihn findet. Er sortiert im Buchladen die gebrauchten Bücher. Doch dieses Mal übersieht er ein paar Exemplare, sodass der Brief zu einer Käuferin des Buches gelangt. Laura findet den Brief und überwindet sich nun, 5 Jahre nach dem Tod ihres Mannes, zu antworten. Wir die alleinerziehende Mutter einen Flirt zulassen und so ins Lebens zurückfinden, dass es außer Job und Kind noch gibt?

 

Meine Einschätzung:

Wer in diesem Buch eine Liebesromanze erwartet, wird enttäuscht. Man bekommt aber etwas viel Schöneres geboten, nämlich eine Hommage an Bücher, an Buchhandlungen und an die Menschen, die dort arbeiten oder als Kunden ein- und ausgehen. Die Verwechslung mit den Briefen bietet April und Laura eine Möglichkeit aus ihren sozialen Gefängnissen zu kommen. Es ist mehr ein Anstoß, der beiden gefehlt hat. Der scheinbare Adressat Westley ist dann doch eher nur eine Nebenfigur.

Mir gefiel der Aufbau des Buches sehr gut. Die Perspektiven der drei Protagonisten wechselt immer. Erzählt wird von einem neutralen Beobachter. Diese Erzählweise gefällt mir sehr gut. Man hat das Gefühl als blickt man als heimlicher Zuschauer auf eine Theatervorstellung herab. Innerhalb der Kapitel wird in Kursivschrift die Geschichte anderer Nebencharaktere erzählt. Es handelt sich um die Mitarbeitenden der Buchhandlung, die aus ihrer Sicht erzählen, wie sie im Buchladen gelandet sind und was sie an der Arbeit so begeistert.

Das Buch ist an sich wirklich eine Hommage an die Welt der Bücher. Eine Art Liebesgeschichte zwischen Mensch und bedruckten Seiten. Zufälligerweise wird sehr häufig auch mein Lieblingsfilm „E-Mail für dich“ erwähnt, teilweise als Vergleich. Auch darin geht es um einen liebevollen Buchladen, einer Inhaberin mit Herz und anonymen (elektronischen) Briefen.

Dieses Buch ist ein sehr schöner Wohlfühlroman.

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