Moira Young

 4 Sterne bei 693 Bewertungen
Autorin von Dustlands - Die Entführung, Dustlands - Der Herzstein und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Moira Young

Moira Young ist geboren und aufgewachsen in British Columbia im Westen Kanadas. Nach ihrem Schulabschluss trat sie als Schauspielerin und Opernsängerin in Kanada und Europa auf. Heute lebt und arbeitet Moira Young als freie Schriftstellerin in Bath, England. "Dustlands – Die Entführung" ist ihr Romandebüt und bildet gleichzeitig den Auftakt zu ihrer Dustlands-Serie. 2014 folgte mit "Der Herzstein" Band 2. Der dritte Band der Serie wird im Frühjahr 2015 unter dem Titel "Der Blutmond" veröffentlicht.

Alle Bücher von Moira Young

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Cover des Buches Dustlands - Die Entführung9783596191314

Dustlands - Die Entführung

 (441)
Erschienen am 23.04.2015
Cover des Buches Dustlands - Der Herzstein9783596191321

Dustlands - Der Herzstein

 (133)
Erschienen am 23.04.2015
Cover des Buches Dustlands - Der Blutmond9783596032112

Dustlands - Der Blutmond

 (67)
Erschienen am 22.03.2016
Cover des Buches Ein Engel für Miss Flint9783596298365

Ein Engel für Miss Flint

 (12)
Erschienen am 26.10.2017
Cover des Buches Dustlands - Die Entführung9783867178297

Dustlands - Die Entführung

 (15)
Erschienen am 12.12.2011
Cover des Buches Blood Red Road9781407124261

Blood Red Road

 (15)
Erschienen am 19.01.2012
Cover des Buches Rebel Heart9781442430013

Rebel Heart

 (9)
Erschienen am 01.10.2013
Cover des Buches Raging Star9781442430020

Raging Star

 (1)
Erschienen am 13.05.2014

Neue Rezensionen zu Moira Young

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Rezension zu "Raging Star" von Moira Young

Angenehm gewaltarm, aber melodramatisch
Wortmagievor 5 Monaten

Für Moira Young begann die „Dust Lands“-Trilogie in ihrer heutigen Form mit der Stimme ihrer Protagonistin Saba. Ursprünglich sollte die Geschichte in einer Eis-Welt spielen, geschildert aus der personalen Erzählperspektive. Young schrieb einen ersten Entwurf, musste diesen jedoch zur Seite legen, weil sie umzog. Drei Monate später kehrte sie zu ihrem Manuskript zurück und stellte fest, dass ihr Herz nicht daran hing, jedenfalls nicht so, wie es war. Sie begann von vorn und experimentierte mit Sabas Figur. Erst, als sie es mit der Ich-Perspektive versuchte, erwachte Saba wirklich zum Leben. Sie sprach in ihrem Kopf, in ihren eigenen Worten. Mit Sabas trockener, rauer Stimme kamen Bilder einer sonnenverbrannten, staubigen Prärie. Young änderte das Setting und die Dustlands waren geboren. Seitdem konnte sich Young darauf verlassen, dass Saba ihr ihre Geschichte erzählte, die ihren Abschluss im Finale „Raging Star“ erreicht.

Saba ist bereit, ihr Leben zu riskieren, um DeMalos ungerechte Vision einer neuen Weltordnung zu verhindern. Sie würde beinahe alles tun, um ihn aufzuhalten. Doch Unschuldige zu verletzen war nie ihre Absicht. Als eine Sabotagemission in einem Desaster endet, erkennt Saba, dass der Widerstand andere Strategien finden muss, um sein diktatorisches System zum Einsturz zu bringen. Leider läuft ihr die Zeit davon. DeMalo stellte ihr ein Ultimatum: entweder, sie liefert sich in fünf Tagen selbst aus und garantiert ihren Verbündeten freien Abzug aus New Eden oder seine Tonton werden sie alle töten. Sie muss die Free Hawks davon überzeugen, der Gewalt abzuschwören, bevor der Blutmond am Himmel steht und sie zu Gejagten werden. Saba ahnt nicht, dass Verrat in ihren eigenen Reihen gärt. Schon bald könnte sie alles verlieren, das ihr je etwas bedeutete. Niemals stand mehr für sie auf dem Spiel…

Wisst ihr, was mich an Dystopien und Postapokalypsen im Young Adult – Bereich oft stört? Ich finde den übermäßigen Einsatz von Gewalt zur Steigerung des Actionlevels bedenklich. Da wird geschossen, geprügelt, Bauten werden in die Luft gesprengt, Figuren werden entführt und/oder überfallen, es gibt Verfolgungsjagden und Einbrüche. Über kollaterale Opfer macht sich niemand wirklich Gedanken. Im Zweifelsfall heiligt der Zweck jedes Mittel. Deshalb freut es mich, dass Moira Young in „Raging Star“ eine andere Herangehensweise anstrebt. Oh, natürlich kommt auch das Finale der „Dust Lands“-Trilogie nicht völlig ohne Gewalt aus, aber Young beschränkt ihr Auftreten auf ein Mindestmaß und verwendet diese Szenen nicht leichtfertig, sondern bewusst. Das ist erfrischend und ehrt die Autorin, weil ich das Gefühl hatte, sie bemühte sich gezielt, Alternativen zu finden, um die Handlung des letzten Bandes spannend und aufregend zu gestalten. Dafür stattete sie ihre Protagonistin Saba mit einem funktionalen Gewissen und einer moralischen Integrität aus, die es ihr verbieten, leichtsinnig andere Leben zu riskieren. Obwohl „Raging Star“ den Höhepunkt ihres ideellen und persönlichen Konflikts mit DeMalo darstellt, ist sie nicht bereit, ihrem Ziel, ihn und seine Vision von New Eden zu stürzen, alles unterzuordnen. Zu Beginn des Buches erleben die Leser_innen eine gescheiterte Sabotagemission, die Saba zum Umdenken zwingt. Sie erkennt, dass sie DeMalo weder mit seinen eigenen Waffen schlagen kann noch will. Sie beschließt, den Widerstand der Free Hawks in die Herzen der Menschen zu tragen und in ihnen die Sehnsucht nach Freiheit zu wecken, statt mit Guerillataktiken Angst und Schrecken zu säen. Was folgt, ist die Geschichte einer friedlichen Rebellion, in deren Mittelpunkt Familienbande stehen. Ich fand diesen Ansatz originell, berührend und war beeindruckt, wie aufmerksam Saba die Schwächen in DeMalos System entlarvt. Sie ist eine inspirierende Persönlichkeit. Zur Anführerin ist sie dennoch nicht geschaffen, denn als Einzelgängerin fühlt sie sich mit der resultierenden Verantwortung unwohl. Erneut war ich entsetzt, wie streng sie von ihren Mitstreiter_innen der Free Hawks behandelt wird. Sie alle verlangen viel zu viel von Saba und vergessen, dass sie unter ihrer harten Schale nur ein Teenager ist. Sie steht unter gewaltigem Druck, den Moira Young zusätzlich durch die straffe Chronologie der Ereignisse verschärft. Eine Revolution in fünf Tagen auf die Beine zu stellen, ist schlicht unrealistisch. Schon durch die Entfernungen, die die Figuren zurücklegen müssen, erschien mir dieser erbarmungslose Zeitplan unglaubwürdig und ist meiner Meinung nach ein überflüssiger Taschenspielertrick, um Tempo und Dramatik der Handlung künstlich anzuziehen. „Raging Star“ mag angenehm gewaltarm sein – Pathos weist es dagegen in Hülle und Fülle auf, wie wir es aus der Jugendliteratur gewohnt sind.

Es fehlte nicht viel und ich hätte „Raging Star“ im Brustton der Überzeugung als besten Band der „Dust Lands“-Trilogie bezeichnet. Die intelligente Handlung einer friedfertigen Revolution erlaubte es Moira Young, weitgehend auf gewalttätige Szenen zu verzichten und stattdessen andere Optionen auszunutzen, um den Spannungsbogen aufrechtzuerhalten. Ich wünschte, sie hätte diesem Konzept größeres Vertrauen entgegengebracht. Offenbar verleitete sie die Sorge, „Raging Star“ könnte nicht aufregend genug sein, dazu, den Druck auf ihre Protagonistin Saba unnötig zu maximieren, sodass einige Details des Finales unrealistisch und melodramatisch wirken. Trotzdem bin ich mit diesem Abschluss insgesamt zufrieden, denn Young traf konsequente, mutige Entscheidungen für Saba, die zwar sicher nicht allen Leser_innen gefallen, meiner Meinung nach jedoch der einzige Weg waren, ihr gerecht zu werden. Ich zweifle nicht daran, dass Saba Frieden finden wird und lasse sie guten Gewissens ziehen. Moira Young hingegen werde ich als Autorin auf meinem Radar behalten, die im kleinen Rahmen unkonventionelle Wege beschreitet. Vielleicht sehen wir uns eines Tages wieder.

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Rezension zu "Ein Engel für Miss Flint" von Moira Young

Märchenhafter Winterroman, der ins Herz geht!
DerMedienbloggervor 6 Monaten

Denke ich an Weihnachten, treten mir neben äußeren Gegebenheiten wie dem geschmückten Tannenbaum, dem warm gedimmten Kerzenlicht und dem verlockenden Plätzchenduft die Werte in den Sinn, für die dieses Fest bekannt ist: die vom Alltag entrückte Seelenruhe, die familiäre Rückbesinnung und der harmonische Frieden, kurzum, man fühlt sich, als würde die ganze Welt wieder gut werden. Um aus der stressgeprägten Klausurphase in diesen weihnachtlichen Einklang zu gelangen, nahm ich die Lektüre „Ein Engel für Miss Flint“ zur Hand. Welche Eindrücke ich aus ihr gewinnen durfte, erfährst du in der folgenden Rezension. 

Die für ihre „Dustlands“-Reihe auch bereits in Deutschland bekannte Autorin Moira Young erzählt in diesem Roman eine kurzweilige und spaßige Geschichte, die sofort ins Herz geht. Mit ihrem herrlich unkomplizierten Umgang mit der Sprache ermöglicht sie den Leser*innen einen sofortigen Einstieg in die Handlung. Es lässt sich einfach lesen, hat eine überschaubare Anzahl an Buchseiten – und ist somit als winterliche Lektüre ebenfalls für „Lesemuffel“ geeignet. 

Die stetige Konzentration auf die beiden Hauptfiguren gibt der Geschichte genügende Stabilität und einen stetigen Orientierungspunkt für den Leser. Die charakterliche Ausarbeitung gelingt der Autorin dabei unverkrampft und gut. Dennoch hätte ich mir mehr Hintergrundinformationen über Davy  gewünscht, da sein gedanklicher Horizont, z.B. in Form seiner Motive, trotz seiner prominenten Position innerhalb des Romans etwas blass und karg bleibt. 

Young entwirft einen auf lange Dauer überschaubaren und doch einige Überraschungen bietenden Roadtrip, der sich als eine fesselnde Gefühlsachterbahn entfaltet. Dabei behält sie jederzeit die aufschäumende Waage zwischen den Emotionen, sodass weitreichende humorvolle Elemente durch tiefgreifende, ernste Thematiken gebrochen werden. Sie findet schließlich zu einem versöhnlichen, ja geradezu rührenden Ende, welches den Leser mit gemischten Gefühlen, aber sicherlich nicht kalt ums Herz zurücklässt.

Während ihres durchgängigen und einprägsamen Engelmotivs entwickelt die Autorin innerhalb der Geschichte einige interessante Ansätze: dass das engelhafte Wesen beispielsweise nach außen nicht kommunizieren könne oder man sich die Frage, wie man sein Leben nutzt, stellen möge. „Ein Engel für Miss Flint“ ist durch und durch eine Lektüre fürs Herz. 

Im Vergleich zu anderen Werken fällt jedoch auf, dass die Handlung an einigen Stellen doch zu kitschverklebt ist. Subtilere Ansätze hätten dem Antlitz der Lektüre ein wenig mehr Bodenständigkeit und eine tiefer im Gedächtnis bleibende Wirkung verliehen. Wer kann so etwas einem so wunderbaren weihnachtlichen Roman aber verübeln?


„Ein Engel für Miss Flint“ ist ein märchenhafter Winterroman, der ins Herz geht und einige gemütliche Lesestunden bereitet. 

Ich vergebe sehr gerne vier von fünf möglichen Sternen. 

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Rezension zu "Rebel Heart" von Moira Young

Déjà-vu
Wortmagievor einem Jahr

Schon im ersten Band der „Dust Lands“-Trilogie von Moira Young, „Blood Red Road“, zupfte die Betitelung der militärisch angehauchten Organisation Tonton, gegen die die Protagonistin Saba ins Feld zieht, an meinem Gedächtnis. Ich hatte den Namen schon einmal gehört. Ich schlug es nach und stieß auf einen Wikipedia-Artikel zur Miliz Tonton Macoute, die seit 1959 das Terrorregime des haitianischen Diktators François Duvalier durchsetzte und eindeutig als Vorbild für die Tonton der Dustlands diente. Die Parallelen sind zu zahlreich, um zufällig zu sein. Leider konnte ich kein Interview finden, in dem Young darüber spricht. Entweder bin ich die einzige, der dieses Detail auffiel oder es interessiert sonst niemanden. Schade, denn im zweiten Band „Rebel Heart“ muss Saba erneut gegen sie kämpfen.

Das Paradies liegt im Westen. Dort wollen Saba, ihr Zwillingsbruder Lugh und ihre kleine Schwester Emmi ein neues Leben beginnen und die grauenvollen Erinnerungen an Lughs Entführung vergessen. Ein weiter und gefährlicher Weg liegt vor ihnen – erst recht, seit die Tonton nach Saba suchen. Ihr Anführer DeMalo setzte ein Kopfgeld auf sie aus. Dennoch will Saba die Dustlands nicht verlassen, ohne zu wissen, was mit Jack geschah, der nicht wie vereinbart zu ihnen stieß. Besorgt macht sie sich auf die Suche und trifft schon bald Flüchtlinge, die ihr eine haarsträubende Geschichte erzählen: angeblich schloss sich Jack den Tonton an und unterstützt sie dabei, die Bevölkerung mit Gewalt umzusiedeln. Die Berichte sind zu plausibel, um sie als Unsinn abzutun. Zweifel schleichen sich in Sabas Herz. Würde Jack tatsächlich mit den Männern zusammenarbeiten, die sie beinahe getötet hätten? Oder ist er ein Gefangener und braucht ihre Hilfe? Sie muss die Wahrheit herausfinden – notfalls inmitten der Reihen ihrer Feinde…

Nach der Lektüre von „Blood Red Road“ hoffte ich inständig, dass sich meine Anlaufschwierigkeiten mit dem ersten Band in der Fortsetzung „Rebel Heart“ nicht wiederholen würden. Tja. Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten erfüllt werden. Ich gebe zu, dass es etwas dauerte, bis ich mich wieder an Moira Youngs speziellen Schreibstil gewöhnt hatte, doch ich musste mich nicht anstrengen, um in der Handlung von „Rebel Heart“ anzukommen, weil sie sich kaum von „Blood Red Road“ unterscheidet. Natürlich sind die Umstände anders, denn Saba sucht dieses Mal nicht ihren Zwillingsbruder Lugh, sondern Jack, und die Ziele der Tonton erreichen neue Dimensionen, aber im Fokus steht wieder ein Rettungsmissions-Road Trip quer durch die Dustlands. Die Lektüre war ein Déjà-vu. Ich bin hin und hergerissen, ob die Ähnlichkeiten Absicht waren oder von einem Mangel an Kreativität zeugen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Young übersah, dass sie dieselbe Geschichte unter neuen Vorzeichen noch einmal erzählt. Vielleicht behielt sie einige der Rahmenbedingungen bei, um die Entwicklung ihrer Protagonistin zu betonen. Nehmen wir mal an, das wäre der Fall. Dann müsste man „Rebel Heart“ als Charakterstudie in einem atmosphärischen, dystopischen Wild West-Setting begreifen. Diese Interpretation verläuft definitiv zu Youngs Gunsten, denn sie bedeutet, dass wir den inhaltlichen Verlauf, der mir ohnehin zu gestreckt und ausgelutscht erschien und meine Ungeduld befeuerte, vernachlässigen können. Es ist nicht so wichtig, ob Jack sich freiwillig den Tonton anschloss oder nicht; viel interessanter ist die Frage, inwieweit Saba sich seit Beginn der „Dust Lands“-Trilogie veränderte und wie sich ihr neues Selbstverständnis auf ihre Beziehungen auswirkt. In „Rebel Heart“ zeigt sich Sabas verletzliche Seite prominenter denn je. Sie wird in eine Position gezwungen, der sie nicht gewachsen ist. Alle erwarten von ihr, eine Anführerin zu sein, ihre traumatischen Erlebnisse zu vergessen und selbstlos ihre eigenen Wünsche aufzugeben, um den Bedürfnissen ihrer Gefährten gerecht zu werden. Erfüllt sie diese Erwartungshaltung nicht, hagelt es Kritik. Sie tat mir leid, weil alle unheimlich hart mit ihr ins Gericht gehen, besonders Lugh. Oh, wie sehr wünschte ich, diesen Kotzbrocken verprügeln zu können. Ständig hackt er auf Saba herum. Ich verstehe durchaus, dass Lugh Schwierigkeiten hat, seine Entführung zu verarbeiten und daher zornig und unsicher ist, aber die Vehemenz, mit der er seine negativen Emotionen an Saba auslässt, regte mich fürchterlich auf. Er kommt nicht damit klar, dass sich ihre Rollenverteilung verschob. Saba braucht ihn nicht mehr wie früher, sie ist nicht mehr die hörige Schwester, die ihm wie ein Hündchen hinterhertapst und das schmeckt ihm gar nicht. Er ist unsensibel und blind für ihr Leid. Reißen sich nicht bald alle zusammen und akzeptieren, dass Saba noch ein Teenager ist, keineswegs alle Antworten kennt und die Pläne der Tonton für eine neue Weltordnung nicht im Alleingang vereiteln kann, werden sie ihr Potential im Keim ersticken. Ohne Freiraum und etwas Verständnis kann sie nicht die Heldin werden, die das Finale der Trilogie brauchen wird.

Ich fand „Rebel Heart“ insgesamt etwas schwächer als „Blood Red Road“. Selbst wenn ich mich primär auf die überzeugende Entwicklung der Figuren konzentriere und den charmanten Wild West-Flair der Geschichte einbeziehe, kann ich die sich wiederholenden Muster der Handlung nicht komplett ignorieren. Nach dem vielversprechenden, originellen Auftakt der „Dust Lands“-Trilogie ist dieser Kreativitätsabfall, der sich auch in der neuen Agenda der Tonton zeigt, ernüchternd. Weltherrschaft, Rettungsmissionen und Road Trips – das hatten wir doch alles schon. Außerdem mochte ich den esoterischen Einschlag des zweiten Bandes nicht. Geister, echt jetzt? Musste das sein? Ich hoffe, dass „Rebel Heart“ nur unter dem „Mittlerer-Band-einer-Trilogie“-Syndrom leidet und Moira Young ihrer Muse für den Abschluss „Raging Star“ noch einmal ein ordentliches Opfer darbrachte. Dieselben Abenteuer in Dauerschleife sind einfach langweilig.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Dustlands - Die Entführungundefined
Leider gibt es hier keine Bücher zu gewinnen, denn wir haben uns in einer Gruppe zum SUB-Abbau zusammen gefunden und haben das Buch zu Hause liegen. Wer es also auch noch bei sich rumsubben hat, kann sich uns gerne anschließen:-) Wir starten am 15. April
33 Beiträge
Letzter Beitrag von  miekenvor 6 Jahren

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