Molière Der eingebildete Kranke

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Inhaltsangabe zu „Der eingebildete Kranke“ von Molière

Text und Kommentar in einem Band. In der Suhrkamp BasisBibliothek erscheinen literarische Hauptwerke aller Epochen und Gattungen als Arbeitstexte für Schule und Studium. Der vollständige Text wird ergänzt durch anschaulich geschriebene Kommentare.

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  • Rezension "Der eingebildete Kranke"

    Der eingebildete Kranke

    Traumkatze

    10. June 2015 um 13:14

    Rezension "Der eingebildete Kranke" Inhalt: Das Stück handelt von Argan, der sich nur einbildet krank zu sein. So zieht er diverse Ärzte zu Rate, die die Einzigen sind, die ihm seine eingebildete Krankheit abnehmen und ihn in dieser unterstützen. Geduldig befolgt er alle Anordnungen seines Arztes und führt sie genauestens aus. Dem Arzt selbst kommt dieser Umstand sehr gelegen und er verschreibt Herrn Argan überflüssige Behandlungen gegen überteuerte Rechnungen. Argan hingegen möchte, aus rein eigennützigen Motiven, dass seine Tochter Angelique den Thomas Diafoirus, einen frisch gebackenen Doktor der Medizin, heiratet. Angelique ist jedoch in Cléante verliebt. Aufmachung des Buches: Man muss berücksichtigen, dass es sich um die Wiedergabe eines Theaterstückes (eine Art "Drehbuch") handelt und dies schon vor etwas längerer Zeit entstanden ist, wo die Menschen sich ohnehin das Theaterstück und nicht das Buch angeschaut haben. Es gibt mehere Auflagen, doch wenn etwas auf dem Cover zu sehen ist, dann ist es meistens einfach Molière selbst. Der Titel ist passend, da alle Handlungen erst durch diese "Krankheit" passieren, außerdem finde ich, dass es irgendwie schon ansprechend und nicht unbedingt nach einem so alten Stück klingt. Idee/Thema: Die Idee, die hinter diesem Stück steckt, ist schon etwas ausgefallen. Molière hat mit diesem Stück auf die Probleme der damaligen Gesellschaft hingewiesen und Kritik, etwas versteckt, geübt. Alle Zuschauer damals liebten seine Stücke, da ihnen nicht klar war, dass es ernst war, denn es handelte sich ja schließlich nur um ein harmloses Theaterstück. Die Idee ist gut, da die Gesellschaft sehr streng war und er sonst wahrscheinlich nie das hätte äußern dürfen. Ich finde Molière hat das sehr schlau gemacht und ich hätte wahrscheinlich ebenso gehandelt. Er macht vorallem auf die Ständegesellschaft und die Arroganz und Hinterhältigkeit des höheren Standes aufmerksam, was finde ich auch sehr nötig war. 5/5 Sterne Umsetzung: Wir behandeln das Buch gerade in der Schule...wie sollte es auch anders sein :D Ich bin nicht mit außerordentlicher Motivation an dieses Stück gegeangen und der Anfang war auch sehr verwirrend, wie ich fand. Man kommt sofort ins Geschehen und es wird erst nicht klar worum es überhaupt geht. Das Buch ist ziemlich alt, was deutlich an der Sprache zu sehen ist, die etwas schwer zu verstehen ist. Ich habe Latein in der Schule und konnte mich deshalb mit dem Französisch nicht so ganz anfreunden, was mit der Zeit aber besser wird. Das Gute war, dass wir den Inhalt des Anfangs in der Schule nochmal verständlich wiedergegeben haben, sodass ich die Geschichte gut verstehen konnte. Als ich die Geschichte dann verstanden habe, habe ich den Humor und Sarkasmus der Geschichte verstunden und sehr viel Freude beim Lesen gehabt. Einige Charaktere fand ich echt sympatisch und alle waren zwar sehr übertrieben dargestellt, aber man konnte immer noch erkennen, was damit ausgedrückt werden sollte. 4/5 Sterne Zusammenfassung: Ein toller Klassiker, der durchaus auch als Schullektüre überzeugen kann, wenn man sich mit dem Geschehen der Geschichte auseinandersetzt und sich nicht dagegen wehrt. Eine Geschichte, die auf die damaligen Zustände mit Humor und Sarkasmus aufmerksam macht. 4/5 Sterne

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  • Eine Komödie? Lachhaft!

    Der eingebildete Kranke

    AffeL

    Herr Argan ist krank… oder sagen wir besser, er fühlt sich so? Er ist dem Tod nahe…ähm ich meinte, er denkt es. Und warum? Man erahnt es schon vom Titel: Er bildet sich ein krank zu sein… In diesem Theaterstück (eigentlich eine Komödie; ich habe keine einzige lustige Stelle gefunden) geht es um den „kranken“ Herrn Argan, der gedenkt seine Tochter an einen Arzt zu verheiraten, damit er weniger für seine Behandlungen bezahlen muss. Er handelt also aus reinem Eigennutz. Aber seine Tochter möchte jemand anderen heiraten und versucht ihm das sehr dezent zu sagen. Des weiteren hat er eine hinterlistige Ehefrau, die darauf wartet, dass er stirbt um all sein Geld zu erben. Doch seine Haushälterin Toinette öffnet ihm die Augen und zeigt Argan was er an ihnen hat… Hört sich simpel aufgebaut an, ist aber umso schwerer zu lesen. Die altertümliche Sprache und die Schreibweise (Regieanweisungen) haben mich erheblich gestört. Das Ganze war leider ein Pflichtbuch aus der Schule und deshalb musste ich es lesen. Ich hätte es viel lieber zur Seite gelegt. Wer liest schon Theaterstücke? Ich gebe großzügige 3 von 10 Punkten.

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  • Der eingebildete Kranke

    Der eingebildete Kranke

    Piinquin_x3

    21. June 2013 um 17:46

    Wenn man mal ansieht, wie alt dieses Werk ist, dann kann ich nur sagen; Ich finds für dieses Alter richtig, richtig gut. Wir mussten es in der Schule lesen & schlussendlich war jemand von uns Moliere & der andere der Moderator. Es hat richtig "Spass" gemacht über das Buch zu Reden, denn das Buch an sich find ich wirklich gut geschrieben für sein alter. Man kann es also sehr gut, als Schullektüre benutzen. Man hats' schnell durch und das in einem angenehmen, fliessenden Tempo.

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  • Rezension zu "Der eingebildete Kranke" von Molière

    Der eingebildete Kranke

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. November 2011 um 14:47

    Argan, der eingebildete Kranke, lebt in dem festen Glauben schwerkrank zu sein. Das einzige was für ihn noch von Bedeutung zu sein scheint, ist immer einen guten ärztlichen Rat und ausreichend Medikamente um sich zu haben, was dann sogar dazu führt, dass er seine Tochter Angelique, die schon einen Geliebten hat, mit einem Arzt verheiraten will. Einzig und allein Argans kluges Dienstmädchen Toinette und sein Bruder Beralde verstehen es dem ganzen Spuk ein Ende zu machen und Angelique mit ihrem Geliebten zusammenzuführen. Es ist eine sehr kurzweilige, unterhaltsame Komödie, mit vielen schönen Ideen, wie beispielsweise als Moliere seinen eigenen Namen in dem Stück auftauchen lässt, als Beralde zu seinem ''kranken'' Bruder sagt: ' ''Ich möchte dich zu deiner Unterhaltung einmal in eines der Moliereschen Lustspiele führen.'' darauf bekommt er als Antwort: ''Dein Moliere wäre mir gerade der Rechte mit seinen unverschämten Komödien! Ich finde es unerhört von ihm, sich über so brave Männer wie unsere Ärzte lustig machen zu wollen.'' Molieres berühmteste Komödie ist ein toller satirischer Text, der nur in einigen Momenten, in denen die Figuren zu überzeichnet wirken, ein paar kleine Schwächen hat.

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  • Rezension zu "Der eingebildete Kranke" von null null

    Der eingebildete Kranke

    Fruehlingsgewitter

    13. April 2011 um 00:45

    Das letzte Werk von dem meisterhaften Molière beginnt im Arbeitszimmer des Hausherrens Argan, der seine Rechnungen gewissenhaft studiert. Bedingungslos traut er der ärztlichen Anweisungen und möchte daher seine Tochter an einen jungen und "frischgebackenen" Arzt vermählen, die natürlich längst ihr Herz anderweitig verschenkt hat. Um die Heirat zu verhindern und vor allem um Argan zu zeigen, dass er weniger krank ist, als er glaubt, bedient sich das treue Dienstmädchen einer List. Da ich selbst einen medizinischen Beruf gelernt habe, fand ich das Stück in der Warte her sehr interessant, wie Menschen den Arztberuf vor Jahren sahen und was sich alles geändert hat. Auch fand ich Parallelen zu dem Film von Tirad, den ich vor Jahren sah und die angesprochende List erinnerte mich sehr an meine Taschenbuchzeit und die Panzerknacker. Und das mag ich so an Molière seinen Werken, sie regen mich stets zu angenehmen Grübeleien, natürlich neben der Aktivierung meiner Lachmuskeln. Sehr schade fand ich das Ende, da ich weder gut Latein noch Französisch verstehe, kann ich mich an das meisterliche sprachliche Wischiwaschi kaum erfreuen.

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  • Rezension zu "Der eingebildete Kranke" von null null

    Der eingebildete Kranke

    Ines_Mueller

    12. March 2011 um 19:24

    Argan ist ein wahrer Hypochonder, wie er im Buch steht. Am laufenden Band konsultiert er verschiedene Ärzte und Apotheker, die ihn für ein Vermögen von seinen eingebildeten Krankheiten heilen sollen. Das geht sogar so weit, dass er seine Tochter Angelique mit dem Sohn eines Arztes verheiraten möchte, sodass er immer jemanden um sich hat, der sich um ihn kümmert. Allerdings hat Angelique sich bereits in einen anderen verliebt, Cleante, und hekt nun zusammen mit dem Dienstmädchen Toinette ein kleines Komplott aus, um ihren Vater von seinem Irrglauben abzubringen.... Moliere parodiert in diesem Bühnenstück den damaligen bedingunslosen Glauben an das Können der Ärzte und Apotheker. Dies zeigt sich vorallem an Argans Verhalten, das mit dem eines Hypochonders gleichzusetzen ist. So gibt dieser Unmengen an Geld aus für Medizin, die er überhaupt nicht benötigt. Das genaue Gegenteil davon stellt sein Bruder Beralde dar, da er der Meinung ist, dass die Medizin völlig überbewertet wird und dass die Menscheit auch gut ohne sie klarkommen kann. Zusammen mit diesem Konflikt webte Moliere noch eine Liebesgeschichte zwischen Argans Tochter Angelique und dem Edelmann Cleante ein, sowie eine geldgierige zweite Frau des Argan, welche ihren Mann so schnell wie nur möglich um die Ecke bringen möchte, damit sie dessen Geld erben kann. Doch trotz seinem Alter hat dieses Werk durchaus nicht an Aktualität eingebüßt. Von mir gibt es drei Sterne!

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  • Rezension zu "Der eingebildete Kranke" von Molière

    Der eingebildete Kranke

    scarpetta

    04. April 2009 um 11:10

    Eine tolle Komödie, wo der Vater denkt er ist krank und alles daran setzt, viele Ärzte zu konsultieren. Er möchte sogar, dass Ärzt und Mediziner, in seine Familie kommen, deshalb möchte er, dass seine Tocher einen Mediziner heiratet. Etwas kurz aber gut.

  • Rezension zu "Der eingebildete Kranke" von Molière

    Der eingebildete Kranke

    MarlaSinger

    22. November 2008 um 13:42

    Diese bekannte Bühnenstück von Moliere handelt von einem Familienoberhaupt, dass seit Ewigkeiten glaubt krank zu sein. Völlig fixiert auf seine angeblichen Krankheiten konsultiert er sämtliche Ärzte und Apotheker und schreckt auch nicht davor zurück seine eigene Tochter mit einem Mediziner verkuppeln zu wollen, nur um ständig einen Arzt um sich herum zu haben. Dass seine Frau es jedoch kaum erwarten kann, dass er endlich das Zeitliche segnet, merkt er seinen Hypochondrie erst gar nicht... Das Stück, das mir persönlich zwar zu kurz geraten ist, hat mir im großen und ganzen aber recht gut gefallen, weil Moliere es versteht, seine Protagonisten so zu überzeichnen, dass man wirklich darüber schmunzeln muss

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  • Rezension zu "Der eingebildete Kranke" von Molière

    Der eingebildete Kranke

    SagMal

    06. August 2008 um 18:26

    Lesen, lesen, lesen!

  • Rezension zu "Der eingebildete Kranke" von Molière

    Der eingebildete Kranke

    Lesebienchen

    19. March 2008 um 16:58

    Die Komödie "Der eingebildete Kranke" erzählt, wie bereits im Titel angedeutet, die Geschichte eines Hypochonders. Argan, der Proragonist, glaubt, schwer krank zu sein, und setzt daher all seine Hoffnungen in die verschiedenen Heilmittel des Doktor Purgon, die ihm in großer Zahl verabreicht werden. Zudem möchte er seine Tochter mit einem Arzt verheiraten, um selbst innerhalb der Familie medizinisch versorgt zu werden. Zu seinem Leidwesen hat sich diese jedoch bereits in einen anderen verliebt. Die Komödie parodiert das zur Zeiten Molieres beinahe blinde Vertrauen in die verschiedensten Heilmittelchen und dem damit verbundenen florierenden Geschäft der Ärzte und Apotheker. Dies erfolgt zum einen anhand des spitzfindigen Dienstmädchens zum anderen durch die karikierende Darstellung der Ärzte Purgon und Diafoirus.

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  • Rezension zu "Der eingebildete Kranke" von Molière

    Der eingebildete Kranke

    El_Mariachi

    07. March 2008 um 11:47

    "Der eingebildete Kranke" ist das berühmtese Werk des franzöischen Klassikers Molière. Es handelt von dem krankhaften, eigentlich nicht kranken und trotzdem leidenden Hypochonder Argon, der sich tagtäglich von seinen Ärzten neue Tinkturen, Klistiere und andere Medikamente verschreiben lässt, um seine unzähligen Krakheiten geheilt zu wissen. Natürlich wünscht er sich in seiner Situation einen jungen Arzt zum Schwiegersohn und übergeht in seinen Planungen völlig die Wünsche und Vorstellungen seiner einzigen Tochter. In einem Feuerwerk von Ironie, Situationskomik und berührendem Ernst lässt Molière sein Drama um Realität und deren Verlust am Schluss doch noch ein gutes Ende nehmen. Ein gutes Buch für ein paar angenehme Lesestunden.

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