Der eingebildete Kranke

von Molière 
3,7 Sterne bei151 Bewertungen
Der eingebildete Kranke
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Positiv (97):

Kaum zu glauben, dass dieses Werk im Barock entstand: Das Stück ist komisch und amüsant und genau richtig als kurzweiliges Lesevernügen.

Kritisch (15):
Blattrosas avatar

Habe es nicht ganz freiwillig gelesen, fand es trotzdem nicht ganz so schlecht.

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Inhaltsangabe zu "Der eingebildete Kranke"

Text und Kommentar in einem Band. In der Suhrkamp BasisBibliothek erscheinen literarische Hauptwerke aller Epochen und Gattungen als Arbeitstexte für Schule und Studium. Der vollständige Text wird ergänzt durch anschaulich geschriebene Kommentare.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783518189238
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:118 Seiten
Verlag:Suhrkamp
Erscheinungsdatum:01.09.2011

Rezensionen und Bewertungen

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    Traumkatzes avatar
    Traumkatzevor 3 Jahren
    Rezension "Der eingebildete Kranke"

    Rezension "Der eingebildete Kranke"

    Inhalt: Das Stück handelt von Argan, der sich nur einbildet krank zu sein. So zieht er diverse Ärzte zu Rate, die die Einzigen sind, die ihm seine eingebildete Krankheit abnehmen und ihn in dieser unterstützen. Geduldig befolgt er alle Anordnungen seines Arztes und führt sie genauestens aus. Dem Arzt selbst kommt dieser Umstand sehr gelegen und er verschreibt Herrn Argan überflüssige Behandlungen gegen überteuerte Rechnungen. Argan hingegen möchte, aus rein eigennützigen Motiven, dass seine Tochter Angelique den Thomas Diafoirus, einen frisch gebackenen Doktor der Medizin, heiratet. Angelique ist jedoch in Cléante verliebt.

    Aufmachung des Buches:

    Man muss berücksichtigen, dass es sich um die Wiedergabe eines Theaterstückes (eine Art "Drehbuch") handelt und dies schon vor etwas längerer Zeit entstanden ist, wo die Menschen sich ohnehin das Theaterstück und nicht das Buch angeschaut haben. Es gibt mehere Auflagen, doch wenn etwas auf dem Cover zu sehen ist, dann ist es meistens einfach Molière selbst. Der Titel ist passend, da alle Handlungen  erst durch diese "Krankheit" passieren, außerdem finde ich, dass es irgendwie schon ansprechend und nicht unbedingt nach einem so alten Stück klingt.

    Idee/Thema:

    Die Idee, die hinter diesem Stück steckt, ist schon etwas ausgefallen. Molière hat mit diesem Stück auf die Probleme der damaligen Gesellschaft hingewiesen und Kritik, etwas versteckt, geübt.

    Alle Zuschauer damals liebten seine Stücke, da ihnen nicht klar war, dass es ernst war, denn es handelte sich ja schließlich nur um ein harmloses Theaterstück.

    Die Idee ist gut, da die Gesellschaft sehr streng war und er sonst wahrscheinlich nie das hätte äußern dürfen. Ich finde Molière hat das sehr schlau gemacht und ich hätte wahrscheinlich ebenso gehandelt.

    Er macht vorallem auf die Ständegesellschaft und die Arroganz und Hinterhältigkeit des höheren Standes aufmerksam, was finde ich auch sehr nötig war.

    5/5 Sterne

    Umsetzung:

    Wir behandeln das Buch gerade in der Schule...wie sollte es auch anders sein :D

    Ich bin nicht mit außerordentlicher Motivation an dieses Stück gegeangen und der Anfang war auch sehr verwirrend, wie ich fand. Man kommt sofort ins Geschehen und es wird erst nicht klar worum es überhaupt geht. Das Buch ist ziemlich alt, was deutlich an der Sprache zu sehen ist, die etwas schwer zu verstehen ist. Ich habe Latein in der Schule und konnte mich deshalb mit dem Französisch nicht so ganz anfreunden, was mit der Zeit aber besser wird. Das Gute war, dass wir den Inhalt des Anfangs in der Schule nochmal verständlich wiedergegeben haben, sodass ich die Geschichte gut verstehen konnte. Als ich die Geschichte dann verstanden habe, habe ich den Humor und Sarkasmus der Geschichte verstunden und sehr viel Freude beim Lesen gehabt.

    Einige Charaktere fand ich echt sympatisch und alle waren zwar sehr übertrieben dargestellt, aber man konnte immer noch erkennen, was damit ausgedrückt werden sollte.

    4/5 Sterne

    Zusammenfassung:

    Ein toller Klassiker, der durchaus auch als Schullektüre überzeugen kann, wenn man sich mit dem Geschehen der Geschichte auseinandersetzt und sich nicht dagegen wehrt. Eine Geschichte, die auf die damaligen Zustände mit Humor und Sarkasmus aufmerksam macht.

    4/5 Sterne

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    AffeLs avatar
    AffeLvor 5 Jahren
    Eine Komödie? Lachhaft!

    Herr Argan ist krank… oder sagen wir besser, er fühlt sich so?
    Er ist dem Tod nahe…ähm ich meinte, er denkt es.
    Und warum? Man erahnt es schon vom Titel: Er bildet sich ein krank zu sein…

    In diesem Theaterstück (eigentlich eine Komödie; ich habe keine einzige lustige Stelle gefunden) geht es um den „kranken“ Herrn Argan, der gedenkt seine Tochter an einen Arzt zu verheiraten, damit er weniger für seine Behandlungen bezahlen muss. Er handelt also aus reinem Eigennutz. Aber seine Tochter möchte jemand anderen heiraten und versucht ihm das sehr dezent zu sagen. Des weiteren hat er eine hinterlistige Ehefrau, die darauf wartet, dass er stirbt um all sein Geld zu erben. Doch seine Haushälterin Toinette öffnet ihm die Augen und zeigt Argan was er an ihnen hat…

    Hört sich simpel aufgebaut an, ist aber umso schwerer zu lesen. Die altertümliche Sprache und die Schreibweise (Regieanweisungen) haben mich erheblich gestört. Das Ganze war leider ein Pflichtbuch aus der Schule und deshalb musste ich es lesen. Ich hätte es viel lieber zur Seite gelegt. Wer liest schon Theaterstücke?
    Ich gebe großzügige 3 von 10 Punkten.

    Kommentare: 3
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    Piinquin_x3s avatar
    Piinquin_x3vor 5 Jahren
    Der eingebildete Kranke

    Wenn man mal ansieht, wie alt dieses Werk ist, dann kann ich nur sagen; Ich finds für dieses Alter richtig, richtig gut. Wir mussten es in der Schule lesen & schlussendlich war jemand von uns Moliere & der andere der Moderator. Es hat richtig "Spass" gemacht über das Buch zu Reden, denn das Buch an sich find ich wirklich gut geschrieben für sein alter. Man kann es also sehr gut, als Schullektüre benutzen. Man hats' schnell durch und das in einem angenehmen, fliessenden Tempo.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Der eingebildete Kranke" von Molière

    Argan, der eingebildete Kranke, lebt in dem festen Glauben schwerkrank zu sein. Das einzige was für ihn noch von Bedeutung zu sein scheint, ist immer einen guten ärztlichen Rat und ausreichend Medikamente um sich zu haben, was dann sogar dazu führt, dass er seine Tochter Angelique, die schon einen Geliebten hat, mit einem Arzt verheiraten will.

    Einzig und allein Argans kluges Dienstmädchen Toinette und sein Bruder Beralde verstehen es dem ganzen Spuk ein Ende zu machen und Angelique mit ihrem Geliebten zusammenzuführen.

    Es ist eine sehr kurzweilige, unterhaltsame Komödie, mit vielen schönen Ideen, wie beispielsweise als Moliere seinen eigenen Namen in dem Stück auftauchen lässt, als Beralde zu seinem ''kranken'' Bruder sagt: '

    ''Ich möchte dich zu deiner Unterhaltung einmal in eines der Moliereschen Lustspiele führen.''
    darauf bekommt er als Antwort:
    ''Dein Moliere wäre mir gerade der Rechte mit seinen unverschämten Komödien! Ich finde es unerhört von ihm, sich über so brave Männer wie unsere Ärzte lustig machen zu wollen.''

    Molieres berühmteste Komödie ist ein toller satirischer Text, der nur in einigen Momenten, in denen die Figuren zu überzeichnet wirken, ein paar kleine Schwächen hat.

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    Fruehlingsgewitters avatar
    Fruehlingsgewittervor 8 Jahren
    Rezension zu "Der eingebildete Kranke" von null null

    Das letzte Werk von dem meisterhaften Molière beginnt im Arbeitszimmer des Hausherrens Argan, der seine Rechnungen gewissenhaft studiert. Bedingungslos traut er der ärztlichen Anweisungen und möchte daher seine Tochter an einen jungen und "frischgebackenen" Arzt vermählen, die natürlich längst ihr Herz anderweitig verschenkt hat. Um die Heirat zu verhindern und vor allem um Argan zu zeigen, dass er weniger krank ist, als er glaubt, bedient sich das treue Dienstmädchen einer List.
    Da ich selbst einen medizinischen Beruf gelernt habe, fand ich das Stück in der Warte her sehr interessant, wie Menschen den Arztberuf vor Jahren sahen und was sich alles geändert hat. Auch fand ich Parallelen zu dem Film von Tirad, den ich vor Jahren sah und die angesprochende List erinnerte mich sehr an meine Taschenbuchzeit und die Panzerknacker. Und das mag ich so an Molière seinen Werken, sie regen mich stets zu angenehmen Grübeleien, natürlich neben der Aktivierung meiner Lachmuskeln. Sehr schade fand ich das Ende, da ich weder gut Latein noch Französisch verstehe, kann ich mich an das meisterliche sprachliche Wischiwaschi kaum erfreuen.

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    Ines_Muellers avatar
    Ines_Muellervor 8 Jahren
    Rezension zu "Der eingebildete Kranke" von null null

    Argan ist ein wahrer Hypochonder, wie er im Buch steht. Am laufenden Band konsultiert er verschiedene Ärzte und Apotheker, die ihn für ein Vermögen von seinen eingebildeten Krankheiten heilen sollen. Das geht sogar so weit, dass er seine Tochter Angelique mit dem Sohn eines Arztes verheiraten möchte, sodass er immer jemanden um sich hat, der sich um ihn kümmert. Allerdings hat Angelique sich bereits in einen anderen verliebt, Cleante, und hekt nun zusammen mit dem Dienstmädchen Toinette ein kleines Komplott aus, um ihren Vater von seinem Irrglauben abzubringen....
    Moliere parodiert in diesem Bühnenstück den damaligen bedingunslosen Glauben an das Können der Ärzte und Apotheker. Dies zeigt sich vorallem an Argans Verhalten, das mit dem eines Hypochonders gleichzusetzen ist. So gibt dieser Unmengen an Geld aus für Medizin, die er überhaupt nicht benötigt. Das genaue Gegenteil davon stellt sein Bruder Beralde dar, da er der Meinung ist, dass die Medizin völlig überbewertet wird und dass die Menscheit auch gut ohne sie klarkommen kann. Zusammen mit diesem Konflikt webte Moliere noch eine Liebesgeschichte zwischen Argans Tochter Angelique und dem Edelmann Cleante ein, sowie eine geldgierige zweite Frau des Argan, welche ihren Mann so schnell wie nur möglich um die Ecke bringen möchte, damit sie dessen Geld erben kann. Doch trotz seinem Alter hat dieses Werk durchaus nicht an Aktualität eingebüßt. Von mir gibt es drei Sterne!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Kurzmeinung: Klassische Komödie, die man auch heute noch gut lesen kann.
    Rezension zu "Le malade imaginaire" von Molière

    Der Hypochonder Argan will seine Tochter Angélique mit dem angehenden Arzt Thomas Diafoirus verheiraten, damit er immer einen Arzt zur Verfügung hat. Diese ist davon überhaupt nicht angetan, denn Thomas ist ein Langweiler und sehr konservativ. Sie liebt Cléante, von dem allerdings will Argan nichts wissen. Wenn sie sich weigert, Thomas zu nehmen, will Argan sie ins Kloster schicken. Das käme auch seiner zweiten Ehefrau Béline sehr gelegen. Die Dienerin der beiden, Toinette, steht aber auf Angéliques Seite, und gemensam mit dieser und Cléante entwickelt sie einen Plan, um Argan umzustimmen...
    Molière zeigt in dieser Komödie deutlich seine Geringschätzung für die Ärzte seiner Zeit, von denen er nicht viel hält. Das Stück ist für seine Zeit recht frisch und lebendig, was hauptsächlich auf den frechen und rebellischen Charakter Toinettes zurückzuführen ist.

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    scarpettas avatar
    scarpettavor 10 Jahren
    Rezension zu "Der eingebildete Kranke" von Molière

    Eine tolle Komödie, wo der Vater denkt er ist krank und alles daran setzt, viele Ärzte zu konsultieren. Er möchte sogar, dass Ärzt und Mediziner, in seine Familie kommen, deshalb möchte er, dass seine Tocher einen Mediziner heiratet. Etwas kurz aber gut.

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    boogybs avatar
    boogybvor 10 Jahren
    Rezension zu "Le Malade imaginaire" von Molière

    Sehr tolles Buch, die beschriebenen Banalitäten und Missverständnisse, die den Hauptanteil der molierischen Komik bilden sind wirklich super formuliert!
    Da sag doch mal einer, alt wär nicht cool ^^

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    MarlaSingers avatar
    MarlaSingervor 10 Jahren
    Rezension zu "Der eingebildete Kranke" von Molière

    Diese bekannte Bühnenstück von Moliere handelt von einem Familienoberhaupt, dass seit Ewigkeiten glaubt krank zu sein. Völlig fixiert auf seine angeblichen Krankheiten konsultiert er sämtliche Ärzte und Apotheker und schreckt auch nicht davor zurück seine eigene Tochter mit einem Mediziner verkuppeln zu wollen, nur um ständig einen Arzt um sich herum zu haben. Dass seine Frau es jedoch kaum erwarten kann, dass er endlich das Zeitliche segnet, merkt er seinen Hypochondrie erst gar nicht...
    Das Stück, das mir persönlich zwar zu kurz geraten ist, hat mir im großen und ganzen aber recht gut gefallen, weil Moliere es versteht, seine Protagonisten so zu überzeichnen, dass man wirklich darüber schmunzeln muss

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