Letting Go - Wenn ich falle

von Molly McAdams 
4,0 Sterne bei57 Bewertungen
Letting Go - Wenn ich falle
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (38):
laraundlucas avatar

Ein herzergreifender und berührender Liebesroman mit großen Gefühlen über Freundschaft, Liebe und Verlust.

Kritisch (4):
divergents avatar

Schwach, nervig, langweilig = ziemlich schlechter New Adult-Roman!

Alle 57 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Letting Go - Wenn ich falle"

Schon mit 13 Jahren wusste Grey, dass Ben der Eine ist. Sie war so sicher, dass sie für immer mit ihm zusammen sein würde. Aber drei Tage vor der Hochzeit stirbt er an einem unerkannten Herzfehler. Ihr gemeinsamer bester Freund Jagger ist der Einzige, der Grey durch die schreckliche Trauer und vielleicht zurück ins Leben helfen kann. Sie vertraut ihm bedingungslos und könnte vielleicht mehr für ihn empfinden. Doch würde sie damit nicht ihre Liebe zu Ben verraten?

Ein neuer herzergreifender Roman über Verlust und Liebe von New York Times-Bestsellerautorin Molly McAdams!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783956496295
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:MIRA Taschenbuch
Erscheinungsdatum:05.12.2016
Teil 1 der Reihe "Thatch"

Rezensionen und Bewertungen

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    czytelniczka73s avatar
    czytelniczka73vor 7 Monaten
    Weniger wäre wirklich mehr gewesen

    "An alle,die jemandem verloren haben:Hört nie auf,Euch zu bewegen.Das bedeutet nicht,dass Ihr jemandem zurücklasst oder vergesst,es bedeutet nur,dass Ihr noch lebt"


    Inhalt:

    "Schon mit 13 Jahren wusste Grey, dass Ben der Eine ist. Sie war so sicher, dass sie für immer mit ihm zusammen sein würde. Aber drei Tage vor der Hochzeit stirbt er an einem unerkannten Herzfehler. Ihr gemeinsamer bester Freund Jagger ist der Einzige, der Grey durch die schreckliche Trauer und vielleicht zurück ins Leben helfen kann. Sie vertraut ihm bedingungslos und könnte vielleicht mehr für ihn empfinden. Doch würde sie damit nicht ihre Liebe zu Ben verraten?"


    Meinung:

    Seit sie 13 war,war Grey mit Ben zusammen und es gab keine Zweifel,dass sie mit ihm das ganze Leben verbringen will.Mit 20 wollten sie heiraten und das Glück war vollkommen,bis kurz vor der Hochzeit,als Ben wegen unerkannten Herzfehler stirb.Für Grey bricht die Welt zusammen und nur Jagger,der gemeisamer beste Freund gibt ihr Halt.Was Grey nicht weißt:Jagger ist seit Jahren in sie verliebt...

    Von Anfang an hat mich die Geschichte gefangen genommen,mit sehr viel Schmerz und Emotionen.Ich fand die Idee sehr ansprechend-ein sehr großer Verlust und der schwieriger Weg zurück ins Leben.Zwar steht sich Grey manchmal selbst im Wed und ihre Reaktionen fand ich teilweise zu übertrieben,aber das hat mich nur wenig gestört,weil bei  Trauer eigentlich keine Verhaltsregeln gibt und jeder reagiert nun anders.Leider war die Autorin der Meinung,dass die schöne,emotionale Geschichte von Grey und Jagger mehr Drama braucht(als ob der Tod des geliebten Menschen nicht dramatisch genug wäre!) und packt noch andere Schwierigkeiten dazu.Wahrscheinlich wollte sie damit die Geschichte spannender zu machen,aber in meinen Augen war das leider ein Schuß in den Ofen.Das Ganze wirkte einfach zu überladen und unrealistisch,mir hat das einfach nicht mehr gefallen.Deswegen sind es aus den 5 Sternen die ich anfangs vergeben wollte,nur 3 übrieg geblieben.Wirklich Schade um die schöne Idee!

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    divergents avatar
    divergentvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Schwach, nervig, langweilig = ziemlich schlechter New Adult-Roman!
    So viel Drama & Trauer, dass es irgendwann echt nervt!!

     Titel: Letting Go - Wenn ich falle
    Originaltitel: Letting Go
    Autor: Molly McAdams
    Seitenanzahl: 350
    Teil: 1/3
    Genre: New Adult | Liebesroman
    Verlag: Mira Taschenbuch



    Grey und Ben  waren als Kinder gute Freunde bevor sie als Jugendliche ein Paar wurden und beschlossen, ihr restliches Leben gemeinsam zu verbringen. Aber drei Tage vor der geplanten Hochzeit stirbt Ben und die nunmehr 21-jährige Grey bleibt alleine zurück. Von Schmerz geplagt, verlässt sie ihre Heimatstadt und geht auf das College, um sich von dem tragischen Verlust abzulenken. In dieser Zeit immer an ihrer Seite ist Bens bester Freund Jagger, der auch ein guter Freund von ihr ist. Beide betrauern gemeinsam um diesen großen Verlust und Jagger ist immer an Greys Seiten, wenn sie von ihren Emotionen überwältigt wird. Nun, zwei Jahre später kehren Jagger und Grey in ihre Heimatstadt zurück und Jagger versucht Grey langsam wieder zurück ins Leben zu holen. Je mehr Zeit die beiden in ihrer alten Heimat verbringen, desto näher kommen sich die zwei. Doch beide haben Zweifel, ob das, was sie füreinander empfinden wirklich richtig ist! Zumal sich Grey die Frage stellt, ob sie mit ihrer Liebe zu Jagger nicht ihre Liebe zu Ben verrät?
     

    Nach der Love&Lies-Reihe ist dieser Roman nun bereits mein dritter Roman von der Autorin und er lässt mich enttäuscht und teils auch wirklich etwas wütend zurück!
    Die Geschichte klang am Anfang nach einer ganz guten, interessanten Geschichte, die mal etwas anderes ist. Ja, die Geschichte ist anders, dafür leider ziemlich schwach.
    Ich wurde mit keiner der Figuren richtig warm. Grey als Protagonistin hat mich oft einfach nur genervt. Klar, sie trauert um ihre große Liebe, aber die ersten 150 Seiten heult und jammert sie nur herum, das fand ich dann echt nervend! Auch nach dieser Zeitspanne von doch zwei Jahren ist sie immer noch völlig fertig über ihren Verlust. Klar kann man das verstehen, aber sie muss doch nicht auf jeder zweiten Seite zusammenbrechen und klagen, wie schwer alles für sie ist! Sie lebt einfach so in die Tage hinein und entwickelt sich einfach nicht weiter! Sie verliert sich in ihrer Trauer und Jagger sieht meistens nur zu, bevor er endlich mal einschreitet! Jagger ist als Protagonist okay, mehr aber auch nicht. Ich konnte zu ihm auch nicht so eine Verbindung aufbauen, wie bei anderen Romanen dieses Genres. Klar er ist nett, hilfbereit und gutaussehend, aber ich habe Bücher mit genau solchen Typen, die die gleichen Eigenschaften schon so oft gelesen, sodass Jagger meiner Meinung nach einfach kein besonderer Protagonist ist! Er wirkte auf mich auch leider echt langweilig! Auch zu den restlichen Nebenfiguren kann ich nicht viele Worte verlieren, sie wirkten auf mich alle ziemlich blass und teils auch unnahbar!

    Die Geschichte klang spannend, aber mal ernsthaft, es passiert fast nichts! Die Geschichte zieht sich auf diesen 350 Seiten ziemlich  in die Länge. Es ist langweilig, weil nichts großes passiert. Das Ende ist kitschig und für meinen Geschmack total übertrieben! Das einzig gute ist wirklich, dass man dank des Schreibstils das Buch recht schnell wegliest, aber ansonsten war das Buch leider nicht mein Fall! Wirklich Schade!


    "Letting Go" ist ein ziemlich schwacher New Adult-Roman mit einer nervigen Protagonistin, einer langweiligen Geschichte  und viel unnötigem Drama!
    2 von 5 Sternchen!

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    peggys avatar
    peggyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Autorin hat ein Faible für Dreiecksgeschichten obwohl diese eher indirekt war. Aber wenn sie eins kann denn Gefühle transportieren. 4.5 ...
    emotional und echt

    Die Autorin hat ein Faible für Dreiecksgeschichten obwohl diese eher indirekt war. Aber wenn sie eins kann dann Gefühle transportieren, das man sie am ganzen Körper fühlt. Ihre Charaktere sind immer vielschichtig, ihr Schreibstil leicht und locker.

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    Kendas avatar
    Kendavor einem Jahr
    fesselnd, spannen und sehr gefühlvoll

    Erste Worte:
    „Da drüben warten dann die Mädchen und ich, bis die Zeremonie anfängt“, sagte ich und zeigte auf das Zelt, das man am Rand aufgebaut hatte.


    „Letting Go - Wenn ich falle“ ist unglaublich gefühlvoll und flüssig zu lesen. Ich kannte bereits „Love & Lies“ von Molly MaAdams und auch hier konnte sich mich schnell mit ihrem Schreibstil überzeugen. Es dauerte nicht lange da war ich so in dieser Geschichte gefangen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so dass ich das Buch am liebsten in einem Rutsch durch gelesen hätte. Dies war mir nur nicht möglich weil ich bereits im ersten Drittel so viele Tränen vergossen hatte das ich einfach nicht weiter lesen konnte. Mit dem weinen wurde es besser aber die Geschichte war im weiteren Verlauf nicht weniger bewegend.

    Die Protagonisten, vor allem Grey und Jagger gefallen mir sehr gut. Sie waren mir auf Anhieb sehr sympathisch und ich habe sie schnell in mein Herz geschlossen. So einen besten Freund wie Jagger hätte ich auch sehr gern. Sie passen so toll zusammen und ich finde den Verlauf ihrer Beziehung sehr bemerkenswert aber auch die Veränderung die mit Grey geschieht gefällt mir sehr gut.
    Ich kann die Gedanken und Gefühle von Grey sehr gut verstehen und nachvollziehen aber auch mit fiel ein Stein von Herzen als sie sich endlich lösen konnte.
    Mit Charlie hatte ich so meine Schwierigkeiten aber zum Ende hin konnte ich sie sehr gut verstehen und ich finde sie sehr passend ausgearbeitet.
    Mrs. Easton finde ich absolut schrecklich, als Mutter und als Mensch aber sie hat ihre Berechtigung in dieser Geschichte und sie füllt ihre Rolle sehr gut aus.

    Die Szenen sind gut durchdacht und ausgearbeitet. Mir gefällt die Atmosphäre und ich konnte mir die Szenen sehr gut vorstellen. Ich mag die Natürlichkeit und auch die Gefühle die hier zum tragen konnten. Ich finde das Buch sehr spannend und ich mag auch das Tempo sehr gern. Es ist sehr stimmig, alles in allem eine Runde Sache.

    Das Cover hat mich einfach angesprochen und zusammen mit dem Klappentext konnte ich kaum an diesem Buch vorbei obwohl ich das Lesen doch eine weile hinaus gezögert habe bin ich sehr froh dass das Buch einem Platz in meinem Bücherregal gefunden hat.


    MEIN FAZIT:
    „Letting Go - Wenn ich falle“ ist eine Runde Sache und wahnsinnig gefühlvoll geschrieben. Ich habe die Geschichte um Grey und Jagger sehr gerne gelesen und ich habe auch viel geweint. Ich kann „Letting Go - Wenn ich falle“ absolut empfehlen aber Achtung, Taschentuch-Alarm.

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    amackys avatar
    amackyvor 2 Jahren
    Molly macht es einem nicht leicht

    An dieses Buch bin ich wirklich mit sehr gemischten Gefühlen rangegangen, da ich das letzte Buch, das ich von der Autorin gelesen habe, leicht desaströs fand. Aber ich wollte ihr unbedingt noch eine Chance geben. Und ich habe es nicht bereut. 
    Die Story beginnt schon relativ dramatisch mit Ben's Tod. Und Drama ist etwas, was die Autorin mehr als beherrscht. Auch hier gab es wieder mehr als genug davon. Aber es hielt sich im Rahmen. Grey ist zu Beginn eine sehr traurige Person, da sie den Tod von Ben immer noch verarbeitet. Sie ist sehr verletzlich, versucht aber irgendwie weiter zu machen. Sie tat mir oft sehr leid, weil sie einfach aus der Trauer nicht wirklich raus kam. Zum Glück gibt es aber Jagger. Ihren besten Freund, der immer an ihrer Seite ist und sie schon immer liebt. Ich fand ihn einfach wundervoll. Er strahlt immer eine unfassbare Ruhe aus, die auf einen übergeht. Auch von seiner absolut bedingungslosen Liebe war ich gerührt. 
    Im Prinzip geht es um die Beziehung zwischen Grey und Jagger. Angereichert wird das ganze mit jeder Menge Drama und einigen Thrillerelementen. Dadurch erzeugt die Autorin immer wieder einen Spannungsbogen, der einen dazu anhält, die Geschichte weiter zu verfolgen. Tatsächlich war es so, dass ich doch öfter überrascht wurde mit einigen Wendungen und das fand ich wirklich gut. Auch wenn es wirklich eine schöne Geschichte war, wird dies kein Buch sein, was mir ewig im Kopf bleiben wird. Es war wirklich sehr nett für zwischendurch, aber richtig intensive Gefühle kamen bei mir nicht auf. 

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    BookW0nderlands avatar
    BookW0nderlandvor 2 Jahren
    Etwas zu viel Drama

    Grey ist 20 Jahre alt und mit dem Mann verlobt, mit dem sie seit 7 Jahren zusammen ist und den sie über alles liebt. Doch ein paar Tage vor der Hochzeit stirbt Ben plötzlich und die Welt, wie Grey sie kannte, bricht zusammen. Zwei Jahre lang existiert sie einfach nur und Jagger, ihr bester Freund seit der Kindheit ist der einzige, dem sie sich anvertraut. Jagger ist aber nicht nur ihr bester Freund, sondern auch der Mann, der sie seit Ewigkeiten liebt. Aber haben die beiden überhaupt eine Chance, wenn Grey die Vergangenheit nicht loslässt und das Gefühl hat Ben zu verraten.
    Grey ist der Typ Frau, der sich in ihrer Trauer vergräbt und insgesamt sehr sensibel ist. Abgesehen davon war sie mir ein Tik zu dramatisch, aber sie hat eine Entwicklung durchgemacht.
    Ich habe mich aber etwas über Grey gefragt. Zu Beginn der Geschichte macht Grey ihren Abschluss am College, aber in was? Das wird nie erwähnt und auch danach hat sie keine Zukunftspläne und arbeitet einfach nur in einem Café und das hat mich schon irritiert. Was hat sie auf dem College denn gemacht?
    Jagger wird beschrieben als ein attraktiver Mann voller Tattoos, der für jeden wohl ziemlich einschüchternd wirkt. Für mich wirkte er eher als wäre er zu oft mit Weichspüler gewaschen worden. Mir fehlte es an Temperament und Stärke. Ich konnte mir den harten Typen, den die Autorin hier gezeichnet hat, einfach nicht vorstellen, da er liebevoll und sanft war und auch immer wieder über seine Gefühle geredet hat.
    Allgemein ging es sehr viel um Gefühle. Man wusste einfach alles darüber, wie sich wer zu welchem Zeitpunkt gefühlt hat. Eigentlich ist das ja nichts schlechtes, aber irgendwie fehlte die Spannung und dieser Drang das Buch einfach nicht aus der Hand legen zu wollen. Durch den lockeren Schreibstil flog man durch die Geschichte, aber ich konnte keine wirkliche Beziehung zu den Charakteren aufbauen.
    Ich fand die Nebencharaktere wie Greys Eltern, ihrem Bruder Graham und seine Mitbewohner aber einfach toll. Sie haben der Geschichte den Witz gegeben, die ohne sie vielleicht zu deprimierend gewesen wäre. Daher freue ich mich schon sehr auf den zweiten Teil, auch wenn die Geschichte an ein paar Stellen geschwächelt hat.

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    privatesecretsophies avatar
    privatesecretsophievor 2 Jahren
    Letting go - Wenn ich falle

    Grey hat ihre große Liebe drei Tage vor deren Hochzeit verloren. Jagger ist zwiegespalten. Einerseits vermisst er seinen toten Freund so unglaublich sehr, andererseits ist seine beste Freundin und große Liebe jetzt wieder frei.Anfangs tröstet er sie, doch schnell fühlt auch Grey mehr. Und das macht ihr große Angst. Doch lange kann sie sich nicht damit befassen, da eine unbekannte Person sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert...
    Mir hat dieses Buch von Molly McAdams auch wieder sehr gut gefallen. Besonders mag ich, dass in ihren Büchern immer eine schwere Thematik behandelt wird. Hier der Verlust eines geliebten Menschen.Die Charaktere haben mir auch ganz gut gefallen. Allerdings bin ich mit Grey ein bisschen unschlüssig. Einerseits war sie immer mega hartnäckig und hat alles hinausgezögert, andererseits hat sie meiner Meinung nach dann doch zu schnell nachgelassen. Das war dann teils ein bisschen nervig...Jagger hingegen hat mir mega gut gefallen. Er war von Anfang an ehrlich und hat zu Grey gestanden...

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    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor 2 Jahren
    Letting Go - Wenn ich falle

    Buchidee: 

    Da ich die Bücher von Molly McAdams ganz gerne lese, war ich sehr auf "Letting Go" gespannt und habe mich auf eine kurzweilige, aber dennoch emotionale Liebesgeschichte gefreut! Zwar ist die Buchidee nicht ganz neu, aber ich habe mich auf eine Umsetzung gefreut, die aus der Masse hervorsticht.

     

    Handlung: 

    In dieser Geschichte geht es um die Protagonisten Grey und Jagger. Grey wußte bereits mit dreizehn Jahren, dass Ben der eine für sie ist. Sie war sich sicher, dass es für immer ist. Doch Ben stirbt drei Tage vor der Hochzeit an einem unerkannten Herzfehler und ein Teil von Grey stirbt mit ihm. Der einzige der ihr in der Zeit der Trauer helfen kann ist ihr gemeinsamer bester Freund Jagger. Jagger ist der einzige der ihr nach und nach ins Leben zurückhelfen könnte, doch als sie beginnt mehr für ihn zu fühlen, muss sich Grey fragen, ob sie damit nicht ihre Liebe zu Ben verraten würde ...

     

    Schreibstil:

    Der Schreibstil von Molly McAdams ist gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Grey und Jagger erzählt, was mir gut gefallen hat!

     

    Charaktere: 

    Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir gut gefallen. Ich mochte beide Protagonisten echt gerne und fand es schön, wie sie sich durch die gegenseitige Unterstützung weiterentwickelt haben. 

    Emotionen: 

    Die Emotionen waren das große Plus an dieser Geschichte. Das hatte ich zwar nach dem Lesen des Klappentextes schon gehofft, aber manchmal ist der Inhalt ja auch anders als erwartet. Hier habe ich jedenfalls die volle Bandbreite an Emotionen bekommen und hatte mehr als einmal einen Kloss im Hals. Besonders schön fand ich, wie die Autorin den Zwiespalt der Protagonisten dargestellt hat. Das fand ich durchweg glaubwürdig, was mir wichtig war.

     

    Spannung:   

    Auch den Spannungsbogen hat Molly McAdams in dieser Geschichte gut gehalten. Zwar war auch einiges an der Story vorhersehbar, aber ich hatte durchweg Lust weiterzulesen und habe die Entwicklungen mit Interesse verfolgt!

     

    "Letting Go - Wenn ich falle" ist eine tolle Geschichte, die mir, mit den schönen, emotionalen Inhalten, super Lesestunden beschert hat!

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    beate_bedesigns avatar
    beate_bedesignvor 2 Jahren
    Jede Menge Emotionen

    Inhalt:
    Drei Tage vor der Hochzeit stirbt Greys große Liebe, Ben, plötzlich und unerwartet. Für Grey bricht die Welt zusammen. Auch zwei Jahre später steckt sie noch immer ganz tief in ihrer Trauer. Sie lebt nicht mehr, sie existiert nur noch. Einzig und allein Jagger, ihr und Bens bester Freund seit Kindertagen, kann zu ihr durchdringen und versteht was in ihr vorgeht. Schließlich hat auch er seinen besten Freund verloren. Doch Jagger fühlt noch viel mehr.

    Meine Meinung:
    Schon der Klappentext lässt vermuten, dass es sich bei diesem Buch um ein sehr emotionsgeladenes und sicher auch sehr trauriges Buch handelt. Und genauso startet es auch. Nämlich mit einem Prolog, der mitten in den Hochzeitsvorbereitungen startet, dem Tag, an dem Ben stirbt.
    Im ersten Kapitel geht es dann genau zwei Jahre später weiter. Und es wird sofort deutlich wie sehr Grey immer noch leidet und trauert.
    Ihre Familie und die meisten Freunde verstehen das nicht wirklich und sind der Meinung nach zwei Jahren müsste Grey endlich wieder anfangen zu „leben“. Nur Jagger, sieht wie es ihr wirklich geht und ist immer da, um Grey wieder aufzufangen und zur Seite zu stehen. Ohne ihn hätte Grey diese letzten zwei Jahre sicher niemals überstanden.
    Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Grey und Jagger erzählt. Das mag ich ja immer sehr gerne, weil man als Leser einfach tiefer in die Protagonisten hineinschauen und hineinfühlen kann. Ich mochte beide sehr gerne und konnte ihre Emotionen und Trauer sehr gut nachvollziehen. Die Autorin hat das sehr gefühlvoll rübergebracht. Jagger hat mir oft noch mehr leid getan als Grey. Denn er hat niemand, der ihm Rückhalt gibt und der ihn wieder aufbaut. Im Gegenteil. Seine Mutter ist eine zusätzliche Bürde.
    Der Schreibstil hat mir gut gefallen und lässt sich prima lesen. Allerdings hatte ich nach dem ersten Drittel einen kleinen Hänger, weil ich mich gefragt habe was da jetzt wohl noch kommen könne. Was dann ca. 10 Seiten später kam, hätte ich nie und nimmer erwartet und es war ein wirklicher Knall. Da ist mir fast die Luft weggeblieben. Damit nahm die Geschichte wieder Fahrt auf und es gab eine kleine Wendung.
    Weniger gut gefallen haben mir die Eltern von Grey, besonders der Vater. Ich war mehrfach versucht ihm zuzurufen: „Hallo, deine Tochter ist 22 Jahre alt!“ Es gab noch ein paar weitere Charaktere wie z.B. Jaggers Schwester, die mir auch stellenweise auch ein Rätsel aufgegeben hat oder Greys Bruder, den ich auch total mochte und der mich des Öfteren zum Schmunzeln brachte.
    Das Ende war überraschend und vielleicht auch ein klein wenig „too much“, aber irgendwie auch wieder passend.

    Mein Fazit:
    Ein Buch voller Emotionen, mit einer sehr traurigen aber irgendwie auch schönen Geschichte. Ein Buch, das zwar nach dem ersten Drittel einen kleinen Hänger hat, aber bei dem sich das Durchhalten trotzdem lohnt.

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    MoonlightBNs avatar
    MoonlightBNvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine schöne Geschichte über Verlust und Trauer, Freundschaft und die Liebe.
    Letting Go - Wenn ich falle

    Klappentext:


    Schon mit dreizehn Jahren wusste Grey, dass Ben der Eine ist. Sie war so sicher, dass sie für immer mit ihm zusammen sein würde. Aber drei Tage vor der Hochzeit stirbt er an einem unerkannten Herzfehler. Ihr gemeinsamer bester Freund Jagger ist der Einzige, der Grey durch die schreckliche Trauer und vielleicht zurück ins Leben helfen kann. Sie vertraut ihm bedingungslos und könnte vielleicht mehr für ihn empfinden. Doch würde sie damit nicht ihre Liebe zu Ben verraten?
    Quelle:  HarperCollins


    Meine Meinung:


    Haaaach, ich hatte mal wieder so richtig Lust auf einen Herzschmerz-Liebesroman und habe mit "Letting Go" genau zum richtigen Titel gegriffen. =)
    Es geht um Grey und Jagger, die schon seit langer Zeit befreundet sind. Grey war mit dem besten Freund von Jagger verlobt, allerdings ist dieser drei Tage vor der Hochzeit ums Leben gekommen. Der Schick sitzt bei ihr dementsprechend tief, aber auch Jagger hat nun mal seinen besten Freund verloren und ist dementsprechend in tiefer Trauer. Was Grey nicht weiß: Jagger war schon lange in sie verliebt und nun da Ben tot ist...
    Grey ist eine sehr ruhige Protagonistin, auch nach zwei Jahren hat sie den Tod ihres Verlobten noch nicht verkraftet und sie ist ziemlich... ja, einfach kaputt. Ich konnte ihre Gedanken und   Gefühle gut nachvollziehen, auch wenn sie in einigen Situationen schon wirklich extrem reagierte  und andere mit ihrem Verhalten nicht selten vor den Kopf gestoßen hat.
    Jagger ist ein eher in sich gekehrter Kerl, der sich absolut rührend und hingebungsvoll um Grey kümmert. Okay, er liebt sie, aber auch er hat seinen Freund verloren um den er nicht selten trauert und trotzdem versucht er, Grey dabei zu helfen wieder aufzustehen und wieder nach vorn zu blicken. Dabei versucht er seine Gefühle zu verstecken, trotzdem hofft er natürlich, dass sich alles zum Guten wenden wird. Verständlicherweise. Jagger ist ein klasse Charakter, er ist sehr erwachsen, übernimmt viel Verantwortung (nicht nur für Grey) und er weiß schon was er vom Leben erwartet und versucht die Vergangenheit zu überwinden.
    Mir hat das   Zusammenspiel der beiden wirklich sehr gut gefallen, was ja auch einfach daran liegt, dass sie von Anfang an (bzw. davor schon) sehr eng befreundet sind. Ihre Beziehung ist besonders und ihnen kann sich niemand so schnell in den Weg stellen.
    Das ändert allerdings nichts daran, dass mir die  Entwicklung dann doch zu schnell bzw. zu wenig nachvollziehbar war. Am Anfang ist Grey in Gedanken nur bei ihrem Verlobten und sie ist echt sehr geschädigt von dieser furchtbaren Erfahrung. Sie macht kleine Schritte nach vorne, Jagger drängt sie zu nichts (im Gegenteil, sie weiß ja nichts von seinen Gefühlen) und dann geht alles plötzlich seeehr schnell und auch die anderen Charaktere fügten sich zu perfekt in das ganze Bild der heilen Familie ein. Und versteht mich nicht falsch, ich habe auf ein Happy End gehofft und ich habe mir gewünscht, dass die beiden zueinander finden, aber die Lösung war mir dann einfach zu zackig, zu wenig nachvollziehbar und dadurch auch zu emotionslos. Und das bei einer solch spannenden und mega emotionalen Ausgangslage.
    Das ist tatsächlich mein größter und soweit auch einziger Kritikpunkt an der Geschichte. Wie gesagt mochte ich ansonsten die Charaktere, die Verbindung zwischen den beiden, ich mochte die Grundstory und auch die Art und Weise wie das Buch geschrieben war, hat mich überzeugen können.
    Man bekommt eine Mischung geboten aus Freundschaft, die Verarbeitung von Trauer, und die große (erste) Liebe. Insgesamt wirklich gelungen und oft auch berührend. Einzig die nicht nachvollziehbaren Handlungen und die damit geminderten Emotionen fand ich etwas schade.

    Fazit:


    Eine schöne Geschichte über Verlust und Trauer, Freundschaft und die Liebe. Mir hat es teilweise an nachvollziehbaren Emotionen gefehlt, aber ansonsten konnte mich das Buch überzeugen.
    4 von 5 Pfotenherzen von mir

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