Mona Gold

 3.5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Die Blutsippe.

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Die Blutsippe

Die Blutsippe

 (2)
Erschienen am 20.08.2014

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Rezension zu "Die Blutsippe" von Mona Gold

Wirklich schönes Debüt :D
Havenyvor 4 Jahren

Inhalt:
Annas Mutter hat ihre Vergangenheit stets sehr bedeckt gehalten und Anna rein gar nichts davon erzählt. Nach dem Tod ihrer Mutter wird die junge Buchhändlerin Anna jedoch plötzlich in diese Vergangenheit hineingeschleudert, als sie erfährt, dass sie die Hälfte einer alten Ritterburg geerbt hat. Dem Testament ihrer Mutter liegt ein Schreiben bei, indem sie Anna warnt, dass sie das Erbe nicht annehmen sollte, da es mit großen Gefahren verbunden ist. Doch Anna ignoriert diese eindringliche Warnung und begibt sich nach Rittertal. Schon bei ihrer Ankunft häufen sich seltsame Ereignisse und sie lernt zudem den gutaussehenden Leo kennen. Es entwickelt sich eine zarte Liebe zwischen den beiden und das, obwohl Anna erfährt, dass es Vampire wirklich gibt und Leo einer von ihnen ist. Völlig ausgesaugte Leichen häufen sich in der Gegend und die Liebe der beiden scheint keine Chance zu haben, aber man kann ja nie wissen ...

Meine Meinung:

Ich finde es wirklich schade, dass dieses Buch kein "richtiges" Cover hat und auf seiner Vorderseite lediglich der Titel in blutroter Schrift auf schwarzem Grund abgebildet ist. Klar, das ist mal etwas anderes, jedoch bekommt dieses Buch dadurch sicher nicht die Aufmerksamkeit, die es verdient hätte, da es somit einfach zu unscheinbar ist.

Der Schreibstil der Autorin hat mir recht gut gefallen, er ließ sich auch wirklich locker und leicht lesen. Ich hatte keinerlei Probleme mit ihm und er "begleitete" mich gut durch diese Geschichte. Anfangs plätschert die Story noch etwas vor sich hin, jedoch nimmt es stetig an Spannung zu und spätestens an dem Moment, an dem Leo zum ersten Mal auftaucht, zieht einen dieses Buch in seinen Bann. Jedoch hätte es meiner Meinung nach trotzdem gerne noch spannender sein dürfen, da mir einfach etwas die spannenden Höhepunkte fehlten.

Die Charaktere waren nicht besonders tiefgründig, jedoch trotz allem realistisch und authentisch gestaltet. Die Protagonistin Anna war mir anfangs sehr sympathisch und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Sie konnte mich mit ihren neugierigen, zugleich etwas schüchternen und doch aufgeweckten Charakterzügen überzeugen.Besonders authentisch wurde sie dargestellt, als die Autorin Annas Verhalten gegenüber bestimmten Vampir-"Gewohnheiten", wie zum Beispiel dem Bluttrinken, schilderte. Ihre Reaktionen waren in diesen Fällen mehr als nachvollziehbar und jeder hätte höchstwahrscheinlich ähnlich gehandelt. Allerdings konnte ich ihr Handeln dafür am Ende dieses Bandes teilweise überhaupt nicht mehr nachvollziehen. Sie handelte ohne überhaupt nachzudenken und war gar nicht mehr wiederzuerkennen. Es wirkte teils, als habe man eine völlig neue Protagonistin vor sich. Dies fand ich echt traurig, da die Autorin sich zuvor solche Mühe bei der Beschreibung und Ausgestaltung von Anna gegeben hatte. Als ich das Buch schließlich zur Seite legte, war ich kein großer Anna-Fan mehr und ich kann nur hoffen, dass sich das im nächsten Band wieder ändern wird.

Leo hingegen konnte ich von Anfang bis zum Ende nicht widerstehen. Er zog mich genauso wie Anna in seinen Bann und verzauberte uns beide mit seinem Charme. Er ist einfach perfekt. Die Autorin schaffte es seine und Annas Gefühle durchgehend gut zu vermitteln und somit eine realistische Liebesbeziehung zu schaffen. Die beiden passten supergut zusammen und bescherten beim Leser ein durchgehendes Prickeln puren Glücks.

In diesem Buch spielen Vampire eine große Rolle. Dazu muss man erwähnen, dass die Autorin fast vollständig das traditionelle "Vampirbild" übernimmt und dieses nur durch einzelne Aspekte ergänzt (z.B.:Vampire können sich in Wölfe verwandeln). Man erfährt auch in diesem ersten Band bereits einiges über die Vampire und ihre Organiation und ich hoffe, dass man im nächsten Band noch mehr darüber erfahren wird. Die Location hat die Autorin gut gewählt und auch wirklich schön beschrieben, sodass man sich alles wirklich gut vorstellen konnte.

Das Ende hatte es wirklich in sich und man sitzt erst einmal da und fragt sich, ob das nun wirklich die letzten Wörter waren, die es hier zu lesen gibt. Ich war wirklich erst einmal entsetzt, da ich nicht wusste, dass es sich hierbei um den ersten Band einer Reihe handelt. Also eine Warnung an alle, die vorhaben dieses Buch zu lesen: Denkt dran, dass dieser Band nicht in sich abgeschlossen ist und es Gott sei Dank eine Fortsetzung geben wird, denn zu viele Geheimnisse bleiben offen, auf deren Aufklärung man als Leser gespannt wartet.

Mein Fazit:
Alles in allem hat mir dieses Buch wirklich gut gefallen. Die Charaktere waren recht gut gestaltet, wenn man von Annas Verhalten am Ende absieht. Die Story war interessant, neu und wurde gut umgesetzt. Das Buch war auch spannend, aber es hätte dennoch gerne noch etwas mehr Spannung sein dürfen. Schade fand ich, dass dieses Buch kein "richtiges" Cover besitzt und dass man nicht vorgewarnt wird, dass dies nur der erste Band einer Reihe ist. Aber dies sind wirklich relativ kleine Probleme, weshalb dieses Buch noch vier Sterne von mir bekommt.

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Jeanne_Darcs avatar

Rezension zu "Die Blutsippe" von Mona Gold

Ein Debütautorin die ihr Potential noch nicht ausgeschöpft hat!
Jeanne_Darcvor 4 Jahren


Ein seltsamer Brief von ihrer Mutter bei der Testamentseröffnung.
Ein sagenumwobenes Dörfchen namens Rittertal und eine Buchhändlerin die sympathischer nicht sein könnte. Das alles bietet der Debütroman von Mona Gold.


Cover:

Das Cover ist sehr einfach gehalten, schwarzer Hintergrund und rote Aufschrift des Titels. Für meinen Geschmack noch ein bisschen zu einfach, man könnte zu dieser Geschichte rund um die Buchhändlerin Anna noch ein bisschen aufpeppen mit einem auffälligerem Cover. Ich für meinen Teil mache die Kaufentscheidung oft vom Cover abhängen, spricht mich dieses an lese ich erst den Klappentext. ;)

Schreibstil:

Der Schreibstil der Debütautorin ist sehr darauf bedacht den Leser mit in ihren Welt zu nehmen, leider klappt dies nicht immer, da die stellenweisen sehr langweiligen Beschreibungen und Erklärung den Lesefluss ein kleinwenig trüben, dennoch schafft sie es mit ihrer sympathischen Protagonisten die Leser neugierig auf mehr zu machen. 

Protagonist/en:

Wie bereits angesprochen alles dreht sich um die junge Buchhändlerin Anna, die ihr Erbe antreten sollte, jedoch zuvor noch durch einen mysteriösen Brief gewarnt wird. Anna war mir von Beginn an sehr sympathisch und ich konnte ihre Handlungen auch gut nachvollziehen, weil ich in der ein oder anderen Situation sicherlich genauso gehandelt hätte. Somit kann man die liebe Anna als Protagonisten sicherlich positiv hervorheben. Sie ist ebene eine Protagonisten mit Ecken und Kanten, immerhin sind wir nicht alle Superhelden.

Meinung:

Den Einstieg in das Buch finde ich sehr gelungen, da man mehr oder weniger gleich mitten ins Geschehen geschmissen wird. Die ersten 90 Seiten sind spannend und lesen sich flüssig. Weniger gut fand ich die bereits angesprochen langatmigen Erklärungen und endlosen Beschreibungen, die stellenweise über den Leser hereinbrechen. Sehr schade wiederum da, diese das zuvor aufgebaute Flair etwas zerstören.

Auch hätte ich mir vielleicht ein Personenregister gewünscht – wäre sicherlich ganz praktisch gewesen. 

Die Geschichte rund um das beschauliche Dörfchen Rittertal hat mir sehr gut gefallen, konnte mich zu guter Letzt aber nicht ganz überzeugen, hätte ich doch gern mehr von diesem  sagenumwobenen Dorf und dessen Einwohner erfahren. 

Der Schluss konnte mich dann wieder packen und ich bin schon gespannt wie sie die Geschichte rund um den „Gehenkten Grafen“ weiterentwickeln wird.

Für mich war dieser ca. 250 Seiten starke Roman ein schöner Happen für Zwischendurch – eine angenehme Geschichte an einem schwülen Sommertag mit viel Luft nach oben. Man darf gespannt sein auf die Fortsetzung auf die ich mich schon sehr freue!

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich sehr froh bin diese Debütautorin entdeckt zu haben, trotz kleiner Macken in ihrem Roman sollte man ihr eine Chance geben und sich von ihrer Gesichte begeistern lassen.

3 von 5 Sternen

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