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Cassandra Carpers fabelhaftes Café - Zeitreise mit Zuckerguss

Erscheint am 29.05.2020 als Hardcover bei Boje.

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Rezension zu "Cassandra Carpers fabelhaftes Café" von Mona Herbst

Leider nicht so, wie erwartet...
saras_bookwonderlandvor 3 Monaten

INHALT:

An einem windigen Herbsttag stürmt Emma auf der Flucht vor den fiesen Clark-Brüdern in ein seltsames kleines Café. Als die rosarote Tür hinter ihr zuschlägt, bimmelt es und sie sieht sich einer zarten Frau gegenüber, die sie neugierig mustert. Was Emma nicht ahnt: Diese Frau heißt Cassandra Carper, und sie ist eine Hexe. In ihrem Café backt sie wunderbare Cupcakes mit der gewissen Prise Magie. Sie duften verlockend. Als Emma in einen hineinbeißt, entfaltet die Magie ihre Kraft und eröffnet ihr eine Welt, die sie sich niemals hätte vorstellen können …

Quelle: Bastei Lübbe

BUCHINFOS:

Cassandra Carpers fabelhaftes Café* | Autor: Mona Herbst | Seiten: 366 | Einband: Hardcover | Erschienen am: 29.04.2019 | ISBN: 978-3-414-82534-6 | Preis: 13,00€ | Verlag: Boje

MEINE MEINUNG:

Emma hat es nicht leicht. Erst vor kurzem ist sie mit ihren Eltern nach London gezogen und seitdem haben sie die fiesen Clark-Brüder auf dem Kieker. Doch viel schlimmer ist noch, dass Emma sich alleine zur Wehr setzen muss, denn ihre Eltern haben wenig Zeit und kaum Interesse an ihr und Freunde hat sie auch noch nicht gefunden. Eines Tages ist Emma mal wieder auf der Flucht vor der fiesen Jungsbande und stolpert dabei zufällig in das kleine Café von Cassandra Carper. Hier gibt es unzählige Cupcakes, in allen erdenklichen Farben und Variationen – ein Traum. Emma ist völlig hingerissen und kann natürlich nicht ablehnen, als Cassandra, die übrigens eine Hexe ist, ihr einen Cupcake ihrer Wahl anbietet. Was Emma bis dato allerdings noch nicht weiß ist, dass die Cupcake gefüllt sind mit Magie. Und so beißt sie genüsslich hinein und findet sich plötzlich in einem Abenteuer wieder, in dem es um so viel mehr geht, als nur um magische Cupcakes und in dem Emma alles daran setzten muss, um ein wertvolles Buch zu beschützen.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich nach den ersten Kapiteln ein wenig überrumpelt war, denn das Buch entwickelte sich in eine Richtung, mit der ich niemals gerechnet hätte und leider weiß ich auch nicht so genau, wie ich das nun finden soll. Einerseits hatte ich mich irgendwie auf die Cupcakes versteift, anderseits war ich aber auch froh, dass die Autorin das Thema Magie etwas ausgeweitet hat. So geht es schon nach kurzer Zeit nicht mehr nur um die magischen und süßen Leckereien, sondern um einen Kampf zwischen Gut und Böse, in den Emma blöderweise hineingerutscht ist.

Durch die Ausweitung der Handlung hat die Autorin aber auch einiges mehr zu erzählen gehabt, als man ursprünglich annimmt. Sie beschreibt diese Geschichte daher unheimlich detailliert und mit viel Liebe – das spürt man. Mir war die Story an manchen Stellen letztlich aber viel zu langatmig. Für meinen Geschmack hätte man das Ganze kürzer und knapper fassen können.

Überrascht war ich dagegen von der Protagonisten Emma. Anfangs noch schüchtern und ohne Freunde, mausert sie sich zu einem pfiffigen, mutigen Mädchen, das Freunde findet, auf die es sich in allen Lebenslagen verlassen kann.
Weiterhin fand ich die Zusammenstellung der Nebencharaktere gut gelungen. So gibt es also nicht nur Cassandra Carper, sondern auch noch andere gute und böse Hexen und Zauberer, die in diesem Buch ihr Unwesen treiben.

Insgesamt bin ich ein wenig enttäuscht von dem Buch, denn aufgrund des Klappentextes hatte ich irgendwie etwas anderes erwartet. Die Handlung an sich war keineswegs schlecht, konnte mich allerdings auch nicht vollends überzeugen.

BEWERTUNG:

Eine magisch-süße Geschichte, die mich letztlich aber nicht komplett überzeugen konnte.

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Rezension zu "Cassandra Carpers fabelhaftes Café" von Mona Herbst

Spannender Reihenauftakt zu magischen Abenteuern
danielamariaursulavor 6 Monaten

Die 11-jährige, etwas pummelige Emma ist gerade erst mit ihren Eltern nach London gezogen. Ihre Eltern sind beide Schauspieler und ziehen daher ständig um. Freunde hatte Emma deshalb noch nie und auch ihre Eltern habe keine Zeit für sie. So ist sie ziemlich einsam und liest viel. Das lenkt von ihren Sorgen und Problemen ab, wie den Clark Brüdern, die sie in der Schule und dem Schulweg ärgern und ihr auflauern. An einem windigen Herbsttag flüchtet Emma vor ihnen in eine kleine Bäckerei, die auf dem Weg liegt. Die Inhaberin ist sehr freundlich und bietet ihr einen Cupcake an, der ihr Leben verändern soll. Dass dies ein magischer Cupcake ist und Cassandra Carper eine Hexe, die sich auf die Kunst des Backens magischer Cupcakes versteht, ahnt sie nicht. Noch viel weniger, daß Cassandra nach diesem Treffen verschwindet und nun das mächtigste Hexenbuch überhaupt, in Emmas Tasche steckt. Es ist mit einem Folgezauber belegt, der es Emma unmöglich macht, es loszuwerden. Denn sie ist seine neue Hüterin und muss es mit zwei Vertrauten vor den immer mächtigeren Schergen der Mume beschützen. Besonders kniffelig, wenn man noch nie Freunde hatte.


Dies ist ein magisches Fantasyabenteuer für junge Leser ab 10 Jahren, die abenteuerliche, unheimliche Geschichten voller Freundschaft und Zusammenhalt lieben!

Denn der magische Cupcake verändert in der Tat Emmas Leben, er verhilft ihr zu den Fähigkeiten, die sie benötigt, um die entführte Cassandra wiederzufinden und das ihr anvertraute Buch zu beschützen. Natürlich kann sie das nicht alleine und so findet sie erstmalig in ihrem Leben eine Freundin in der exzentrischen Paula aus dem Dachgeschoss. Soooo eine Freundin wollte sie eigentlich gar nicht haben, denn Paula ist echt schräg, aber nicht so leicht abzuschütteln und noch dazu ziemlich unerschrocken. Uns hat Paula im Sturm erobert! Bei ihrem großen coolen Bruder hat es etwas länger gedauert. Außerdem begegnen Emma und Paula auch noch einigen merkwürdigen Gestalten, bei denen sie nicht immer auf Anhieb wissen, was sie von ihnen halten sollen. Sie geraten in einen Strudel aus Ereignissen und stehen ständig vor der Frage: Wer ist Freund, wer ist Feind, wem kann ich trauen? Hier lernt man wirklich interessante Typen und noch abgefahrenere magische Wesen kennen, denen man nicht unbedingt im wahren Leben begegnen möchte.


Die Ausgangssituation ist etwas traurig, denn Emmas Eltern nehmen sie gar nicht richtig wahr und empfinden sie eher als lästiges Anhängsel. Ganz anders bei der etwas merkwürdigen Paula, deren Eltern völlig normal, besorgt und liebevoll sind und dennoch eine nicht durchschnittliche Tochter großziehen. Die Gleichgültigkeit Emmas Eltern, die im krassen Kontrast zur Fürsorge von Paulas Mutter steht, haben meine Töchter dann doch etwas nachdenklich gemacht, so sollen für sie Eltern auf keinen Fall sein, dann doch lieber etwas übervorsorglich ;) Da lachte natürlich mein Mutterherz! Auch hat das Buch ein Eigenleben, das Emma so gar nicht in den Kram passt, dennoch macht es Emma ganz schnell klar: daß sie Bücher anständig und sorgsam behandeln soll! Paula liest auch total gerne, ist aber auch ein großer Fan des Internets und es ist erstaunlich, was sie dort alles für Infos aus längst vergangenen Zeiten findet. Während sie staunt, ist Emma eher skeptisch, das kann doch gar nicht sein, nur weil es im Internet steht, muss es doch nicht stimmen, oder? Ein wunderbares Für- und Wider für die Internetnutzung mit verblüffenden Ausgang für Emma und liebe Eltern: das Internet schadet Euren Kindern nicht zwangsläufig! Eine wunderbare Mischung aus Fantasy und Abenteuer, daß klassische und moderne Elemente mischt. Mal witzig, mal einfach nur spannend und auch bisweilen unheimlich! Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, bietet aber Raum für eine Fortsetzung, über die wir uns sehr freuen würden!


Meine Töchter 12 und 10 Jahre, fanden beide das Buch unheimlich cool und spannend und empfehlen es unbedingt weiter. Mir hat es übrigens auch Spaß gemacht, es lässt sich unglaublich gut vorlesen, was nicht nur an dem unheimlich augenfreundlichen Druckbild mit relativ großer Schrift für das Alter und deutlichem Zeilenabstand liegt. Die Sprache ist einfach gefällig, da stolpert nichts, da klemmt nichts. Gerade beim lauten Vorlesen bemerkt man da oft große Unterschiede, die einem sonst nicht auffallen würden.


Mehr für Mädchen, als für Jungs, aber nicht zwingend, ab 10 Jahren.

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Rezension zu "Cassandra Carpers fabelhaftes Café" von Mona Herbst

Buttercreme, Zuckerguss und Magie
Kaitovor 7 Monaten

Eine kalorienhaltige und etwas verwirrende Geschichte.

Inhalt:
Emma hat es echt nicht leicht. Ihre Eltern, eine Schauspielerin und ein Regisseur am Theater, sind immer beschäftigt und haben weder Zeit noch Verständnis für sie. Sie hat keine Freunde und einige Jungs an ihrer Schule haben riesig Spaß daran, sie auf’s übelste zu hänseln. Doch als sie in das Cafe von Cassandra Carper flüchtet, ändert sich ihr Leben komplett!

Meinung:
Der Schreibstil von Autorin Mona Herbst hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt flüssig und gut verständlich. Personen und Schauplätze werden anschaulich beschrieben und wurden vor meinem geistigen Auge schnell lebendig. Die Cupcakes von Cassandra haben mich alleine vom Lesen mindestens 2 Kilo zunehmen lassen!

Emma ist eine etwas wechselhafte Protagonistin.
Zunächst ist sie unsicher, zurückhaltend und tut alles um aus den magischen Geschehnissen um sie herum wieder raus zu kommen. Dann im nächsten Moment wirkt sie sehr erwachsen und selbstsicher. Das hat mich manchmal ein bisschen verwirrt. Ein wenig, als hätten wir zwei verschiedene Charaktere in einer Person.

Ähnlich verwirrt hat mich die Handlung. Zu Beginn hat sie einige Längen, in denen ich ziemlich von den Figuren genervt war und wenig Spannung aufkam. Dann wurde es plötzlich turbulent und hektisch. Da stürzen so viele Dinge auf Emma und den Leser ein, dass man leicht den Überblick verliert.
Zwischendurch gibt es Abschnitte, in denen Cassandras Leben oder die Besonderheiten der Hexenwelt erklärt werden. Diese Abschnitte fand ich besonders interessant und hätte mir mehr davon gewünscht. 

Mit den Nebenfiguren kam ich besser zurecht. Zumindest mit den nicht-magischen. 
Emmas Mitschüler verhalten sich, wie man es von Kindern in diesem Alter kennt. Da ist die leicht verrückte Außenseiterin; ihr großer Bruder, der etwas eitle Mädchenschwarm und eine Gruppe dümmlicher Schläger. Die magischen Nebenfiguren dagegen waren weniger vorhersehbar und durchsichtig. Sie waren zwar alle sehr individuell, aber trotzdem hab eich ein wenig den Überblick verloren.

Fazit:
Ich denke “Cassandra Carpers fabelhaftes Café” ist eine tolle Geschichte für junge Leserinnen. 
Mir persönlich war die Handlung erst zu langatmig und dann zu vollgestopft. Die Welt der Hexen kam mir viel zu kurz. Und ich hatte ein Problem damit, mit Emma als Protagonisten warm zu werden.

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