Mona Hodgson Wer braucht schon einen Mann?

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Inhaltsangabe zu „Wer braucht schon einen Mann?“ von Mona Hodgson

Colorado, Ende des 19. Jahrhunderts: Ida Sinclair lässt sich in einer unkultivierten Bergarbeitersiedlung nieder. Doch im Gegensatz zu ihren Schwestern will sie sich hier keinen Ehemann angeln, sondern Karriere machen. Doch Gott hat andere Pläne für sie: Gleich zwei Männer treten in ihr Leben, die ihr Herz höher schlagen lassen. Da ist der erfolgreiche Anwalt Colin, der ihre beruflichen Ambitionen unterstützt, und der Wanderprediger Tucker. Und so steht Ida bald vor der entscheidenden Frage: Was nimmt den ersten Platz in ihrem Leben ein?

Ein empfehlenswerter 2. Teil ... auch wenn er länger braucht, um Fahrt aufzunehmen.

— cho-ice
cho-ice

schöne Geschichte aus der Zeit des wilden Westen, Romantik und ein wenig Spannung Volle Leseempfehlung

— Buchraettin
Buchraettin

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  • Ein empfehlenswerter 2. Teil ... auch wenn er länger braucht, um Fahrt aufzunehmen!

    Wer braucht schon einen Mann?
    cho-ice

    cho-ice

    Ida Sinclair ist mit 22 Jahren die älteste der vier Sinclair-Schwestern. In „Zwei Bräute zuviel“ drehte sich alles um ihre beiden jüngeren Schwestern Kate und Nell, die Ende des 19. Jahrhunderts nach dem arbeitsbedingten Umzug ihres Vaters in das Städtchen Cripple Creek gezogen waren. Dort fanden beide nach einigen Irrungen und Wirrungen den Mann fürs Leben. Ida kommt nun auch nach Cripple Creek, hat jedoch eine ganz andere Agenda: Mit einem Wirtschaftsabschluss in der Tasche möchte sie als Frau die männerdominierte Geschäftswelt aufmischen und Karriere machen. Bald muss sie jedoch erkennen, dass sie dafür möglicherweise einen zu hohen Preis bezahlt. Und lästigerweise treten gleich zwei Männer in ihr Leben, die ihr nicht aus dem Kopf gehen – der unkonventionelle Wanderprediger Tucker, der sie immer auf dem falschen Fuß zu erwischen scheint, und der gewandte Anwalt Colin Wagner, der schon bald ein Auge auf sie wirft. Wohin wird Idas Herz sie führen? Ich hatte bereits den ersten Teil der Serie um die Sinclair-Schwestern gelesen, fand ihn gut und war nun gespannt auf den zweiten Teil. Der Einstieg fiel mir diesmal um einiges schwerer. Irgendwie schleppte sich die Handlung in der ersten Hälfte des Buches ziemlich dahin und konnte mich nicht richtig fesseln. Ida als Hauptfigur war mir auch nicht auf Anhieb zugänglich und sympathisch. Hinzu kam, dass im Prinzip schon nach den ersten Kapiteln klar war, für welchen Mann sie sich entscheiden würde. Ich war also geneigt, nur eine mittelmäßige Wertung zu vergeben … bis ich den zweiten Teil gelesen hatte. Hier ist die Handlung straffer, die Geschichte und Charaktere erhalten mehr Tiefgang, der Glaube spielt mehr als nur eine Nebenrolle. Wäre das ganze Buch so kurzweilig und ansprechend verfasst, hätte es für 5 Sterne gereicht. Zusammen ergibt die Mischung gute 4 Sterne – und ich lese gern auch noch einen dritten Teil der Serie, in dem wohl die jüngste Schwester Vivian die Hauptrolle spielen wird.

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    • 3
  • Rezension zu "Wer braucht schon einen Mann?" von Mona Hodgson

    Wer braucht schon einen Mann?
    dorli

    dorli

    23. July 2014 um 13:30

    Cripple Creek 1896. Der Wanderprediger Tucker Raines ist nach Cripple Creek gekommen, um die Eishandlung seines schwer erkrankten Vaters zu übernehmen. Nicht Tuckers einzige Sorge, denn er musste seine psychisch kranke Schwester in einer Klinik in Kalifornien zurücklassen. Nach dem unmoralischen Angebot eines Dozenten verlässt Ida Sinclair die Handelsschule in Portland und macht sich früher als geplant auf den Weg nach Colorado, um sich wie ihre Schwestern Kat und Nell in Cripple Creek niederzulassen. Dort hofft Ida auf eine Anstellung im Büro von Mollie O’Bryan, einer forschen, zielbewussten Frau, die sich in der von Männern beherrschten Welt der Börsenmakler und Investoren etabliert hat. Ida ist fest entschlossen, es Mollie nachzutun und will eine erfolgreiche Geschäftsfrau werden. Auf der letzten Etappe ihrer Reise lernt Ida den charmanten Anwalt Colin Wagner kennen, der sie aus einer unangenehmen Situation befreit. Gerade an ihrem Ziel aus dem Zug gestiegen, spießt Ida Tucker Raines fast mit einer Hutnadel auf. Doch da Ida nur ihr berufliches Vorankommen im Sinn hat, hat sie weder für den einen noch für den anderen Mann einen Blick übrig… oder? Mona Hodgson wartet in „Wer braucht schon einen Mann“ mit einer tollen Wildwest-Atmosphäre auf. Der Roman kommt sehr heiter und liebenswürdig daher und hat eine große Portion Romantik im Gepäck. Doch die Autorin hat auch einige ernste Themen geschickt in die Handlung eingeflochten. Zentrales Thema ist die Rolle der Frau in der Arbeitswelt. Die Menschen begegnen sich in dieser Geschichte meist mit großem Respekt und mit schon fast übertriebener Höflichkeit. Doch Ida muss auch eine andere Seite kennenlernen. Sie und Mollie werden mit abschätzigen Blicken bedacht und müssen mit Anfeindungen zurechtkommen, denn nach damaliger Auffassung hatte eine Frau an der Börse der Minengesellschaften nichts zu suchen. Die ehrgeizige Ida versucht dennoch, sich zu behaupten und muss erleben, wie skrupellos die Geschäftswelt sein kann. Die Autorin macht im Verlauf der Handlung auch deutlich, wie sehr die Schere zwischen arm und reich in der Goldgräberstadt auseinander klafft und zeigt nebenbei auf, dass die reichen nicht unbedingt auch die glücklichsten Menschen in der Stadt sind. Mona Hodgson spricht die Themen nicht nur an, sondern wirft auch aus christlicher Sicht einen Blick auf die Probleme und lässt Tucker Raines der Frage nachgehen, wie Gott die Dinge wohl sehen würde. Die Autorin schickt wunderbare Charaktere ins Rennen. Sie kann deren Wesen und Eigenheiten sehr gut vermitteln, so dass ich alle Akteure schnell kennengelernt habe und bestens mit ihnen mitfühlen konnte. Ida packt ihr Leben mit einer gewissenhaften, enthusiastischen Entschlossenheit an, dass man sie einfach gern haben muss. Tucker, der seine eigenen Wünsche zurückstellt, um seine Familie zu unterstützen, ist mir schnell ans Herz gewachsen. Die zeitweilige Verzweiflung über seine schwierige Lage konnte ich gut nachvollziehen. Colin, von dem erfolgreichen, geschäftstüchtigen, adretten Anwalt konnte ich mir schnell ein Bild machen. Mollie, die mir imponiert hat, auch wenn sie mit ihrem Tun weit über das Ziel hinausschießt. Kat und Nell, die ihren Platz als achtbare Bürgersfrauen in Cripple Creek gefunden haben und ihre große Schwester unterstützen, auch wenn sie nicht alles gutheißen, was Ida macht. Otis Bernard, einfach nur gutherzig, ein wundervoller Mensch. Und natürlich die spitzbübische Vermieterin Hattie Adams, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, jedes unverheiratete Mädel unter die Haube zu bringen. Auch wenn ich frechere Dialoge und mehr Wortwitz erwartet hatte, hat mir „Wer braucht schon einen Mann“ sehr gut gefallen - ein herrlicher Liebesroman.

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  • Stärke und Weisheit sind nicht das Gleiche

    Wer braucht schon einen Mann?
    pallas

    pallas

    "Wer braucht schon einen Mann" . . . . . .ist der zweite Teil der wunderschönen Story um die vier Sinclair Schwestern, die von Ihrem Vater allein gelassen, nun ihr Leben in den USA des 19. Jahrhunderts meistern müssen. Zwei von ihnen wanderten nach Cripple Creek, Colorado aus, während die beiden anderen bei ihrer Tante wohnend eine Ausbildung abschließen wollten. Ida, die älteste Schwester bricht diese jedoch - auch aufgrund der erniedrigenden Belästigungen eines Gastprofessors - ab. Sie zieht nun von ihrer Tante weg zu ihren Schwestern Nell und Kat nach Cripple Creek, denn sie hofft, dass sie zumindest im Geschäftsleben als Frau wohl das gleiche Recht besäße wie die Männer des Landes. In Cripple Creek angekommen findet sie bei der toughen Geschäftsfrau Mollie O'Bryan eine Anstellung. Sie arbeitet sich aufgrund ihrer Fähigkeiten recht schnell ein und verdient über geschickte Aktienspekulationen eine ansehnliche Menge Geld. Dass es bei dieser Geschäftsform nicht immer mit rechten Dingen zu geht, kümmert sie zunächst jedoch nicht. Skrupel empfindet sie auch dann noch nicht, als ihre Schwestern Kat und Nell sie darauf hin weisen. Sie lernt einen klugen Rechtsanwalt, Colin Wagner, kennen, der sie sehr verehrt. Ida fühlt sich jedoch auch zu einem einfachen und liebevollen Wanderprediger Tucker hingezogen, der seine eigenen Wünsche zurückstellt, um seinem schwerkranken Vater im Eisgeschäft zu helfen. Tucker, lässt Idas Herz nicht zur Ruhe kommen, obwohl sie sich in ihrer Karriereplanung an keinen Mann binden möchte. Hat aber Gott doch was anders mit ihr vor?.... In diesen liebevoll gezeichneten Personen finden wir Menschen, die uns zwangsläufig ans Herz wachsen müssen. Es ist wirklich sehr schwer das Buch zur Seite zu legen. Auch wenn die Augen vom Lesen schon müde werden, möchte man doch noch so vieles miterleben und wissen wie es in der Story weitergeht. Wie mag es wohl der jüngsten Schwester Vivian ergehen? Die Autorin hat eine wunderschöne Story über den Glauben und Gottes oft verschlungene Wege und wunderbaren Ideen geschrieben. So ist da Buch eine Hymne an den Spruch: "Meine Gedanken sind nicht Eure Gedanken. Meine Wege sind nicht Eure Wege" Die Charaktere sind lebensecht herausmodelliert. Manche Dialoge zauberten ein Lächeln in mein Gesicht; aber ich musste auch so manches Mal zum Taschentuch greifen: Viele Stellen sind sehr gefühlvoll verfasst und greifen direkt in die Seele. Wir erlebten Menschen, die im Kampf um die richtige Entscheidung auf Gott vertrauen und so manch eine Hürde nehmen mussten. Es ist ein erstklassiger christlicher Roman, der in sehr angenehmem Stil verfasst wurde. Ich kann die Lektüre jedem wärmstens empfehlen. Diese exzellente Autorin wird mich in Zukunft begleiten - da bin ich mir sicher. Ich freue mich schon auf den dritten und allen weiteren Teilen die es hoffentlich noch geben wird.

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    • 3
    Floh

    Floh

    22. July 2014 um 12:04
  • Leserunde zu "Wer braucht schon einen Mann?" von Mona Hodgson

    Wer braucht schon einen Mann?
    LEXI

    LEXI

    Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen! Der Verlag „Gerth Medien“ stellt zwei Exemplare des Romans „Wer braucht schon einen Mann“ von Mona Hodgson zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde! Colorado, Ende des 19. Jahrhunderts: Ida Sinclair lässt sich in einer unkultivierten Bergarbeitersiedlung nieder. Doch im Gegensatz zu ihren Schwestern will sie sich hier keinen Ehemann angeln, sondern Karriere machen. Doch Gott hat andere Pläne für sie: Gleich zwei Männer treten in ihr Leben, die ihr Herz höher schlagen lassen. Da ist der erfolgreiche Anwalt Colin, der ihre beruflichen Ambitionen unterstützt, und der Wanderprediger Tucker. Und so steht Ida bald vor der entscheidenden Frage: Was nimmt den ersten Platz in ihrem Leben ein? Link zur Leseprobe: http://www.gerth.de/index.php?id=201&sku=816882 Bitte bewerbt euch bis zum 19. Juni 2014, 24 Uhr hier im Thread und beschreibt, weshalb ihr euch für dieses Buch interessiert. Ich möchte darauf hinweisen, dass Arwen10 die Bücher selber verschickt. Deshalb müssen wir euch darum bitten, im Gewinnfall 1,60 Euro Portokosten zu überweisen. Bewerbt euch also nur, wenn ihr dazu bereit seid. Die Bücher werden erst nach der Überweisung des Geldes versendet. Beachtet auch, dass es sich um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt. Der Glaube an Gott spielt in diesem Buch eine Rolle. Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde innerhalb von vier Wochen zum Austausch in jedem einzelnen Leseabschnitt, wobei nicht einfach der Inhalt zusammengefasst, sondern auch auf die anderen Testleser eingegangen und diskutiert werden soll. Die Zurverfügungstellung eines Exemplars beinhaltet zugleich auch die Verpflichtung zum Schreiben einer Rezension im genannten Zeitraum, die nicht nur bei Lovelybooks, sondern auch auf einer anderen Internetseite (amazon, Verlagshomepage…) veröffentlicht wird. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun.

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    • 53
  • Ein unterhaltsamer, wunderschöner Liebesroman

    Wer braucht schon einen Mann?
    LEXI

    LEXI

    15. July 2014 um 23:46

    Ida Sinclair, die zweiundzwanzigjährige, ehrgeizige junge Frau mit dem scharfen Verstand möchte nach ihrer Ausbildung an der Handelsschule Merton in der Geschäftswelt Fuß fassen. Ihr unkonventionelles Verhalten und ihre freimütige, direkte Art stoßen nicht bei allen Menschen auf Gegenliebe. Doch Ida beschließt, ihren Weg trotz aller Hindernisse zu gehen. In Cripple Creek, wo zwei ihrer Schwestern verheiratet sind, bewirbt sie sich um eine Anstellung bei einer cleveren Geschäftsfrau namens Mollie O’Bryan. In Cripple Creek trifft sie auch auf zwei interessante Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Bereits während ihrer Anreise im Zug rettet sie der smarte Rechtsanwalt Colin Wagner aus einer misslichen Situation und scheint sofort Gefallen an Ida gefunden zu haben. Kurz darauf begegnet sie dem Pastor und Wanderprediger Tucker Raines, der Cripple Creek aus familiären Gründen aufsucht. Der tiefgründige Mann berührt Idas Herz, während zugleich Colin Wagners Charme sie zu vereinnahmen scheint. Und irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem Ida sich entscheiden muss… Die bereits der Klappentext andeutet, handelt es sich hierbei um einen historischen Liebesroman, bei dem der Glaube an Gott eine umfassende Rolle spielt. Sympathische Protagonisten agieren in einem Plot, der den interessierten Leser nach Colorado, Ende des neunzehnten Jahrhunderts, zurück versetzt. Die Gleichberechtigung der Frauen steckt in den Kinderschuhen, die Ressentiments deren Geschäftstüchtigkeit gegenüber sind ebenso groß wie die Vorurteile gegenüber den Schwarzen. Mona Hodgson versteht es, ihre Geschichte in flüssigem Schreibstil zu verfassen, zieht ihre Leser durch die liebevoll beschriebenen Charaktere dieses Buches in den Bann und lässt sie dabei mitfiebern, wer letztendlich die Hand der Protagonistin gewinnen wird. Ich habe erst nach Beendigung dieser Lektüre erfahren, dass es sich hierbei um einen zweiten Band, einem Nachfolgebuch, handelt, was meinem Lesevergnügen jedoch keinen Abbruch tat. „Wer braucht schon einen Mann“ ist ein Garant für einen unterhaltsamen, wunderschönen Liebesroman, für den ich gerne fünf Bewertungssterne vergebe.

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