Zwei Bräute zuviel

von Mona Hodgson 
4,4 Sterne bei14 Bewertungen
Zwei Bräute zuviel
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Inhaltsangabe zu "Zwei Bräute zuviel"

Colorado, Ende des 19. Jahrhunderts: Die Schwestern Kat und Nell Sinclair lassen das zivilisierte Maine und ihre Familie hinter sich und machen sich auf den Weg in eine unkultivierte Bergarbeitersiedlung im Westen. Dort wollen sie ein neues Leben beginnen. Als "Bräute auf Bestellung" kennen sie ihre zukünftigen Ehemänner nur aus Briefen. Nell träumt von Romantik, während Kat diese Verbindung nur eingeht, um versorgt zu sein. Doch als die beiden Damen den kleinen Ort erreichen, ist keiner der beiden Herren in Sicht. Die wohlerzogenen Sinclair-Schwestern sind in der lebhaften Stadt am Ende der Zivilisation nun ganz auf sich selbst gestellt. Doch Gottes Gnade ist auch an diesem Ort nicht fern ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783865917898
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Gerth Medien
Erscheinungsdatum:01.06.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    pallass avatar
    pallasvor 4 Jahren
    Zwei Schwestern beschreiten neue Wege

    Dieses Buch ist ein wunderschöner erster Teil einer Serie, die von der Newcomerin "Mona Hodgson" verfasst wurde 

    Es beschreibt das Leben der Menschen im Cripple Creek, Colorado, U.S.A. des 19 Jahrhunderts
    Der Vater der Familie, Sinclair, ist beruflich nach Frankreich versetzt worden. Seine vier zurückgelassenen Töchter müssen sich nun auf ihre Selbständigkeit verlassend alleine durchschlagen. Ida und Vivian gehen in der Zwischenzeit zur ihrer Tante - zumindest so lange, bis sie ihre Ausbildung beenden konnten.
    Nell und Kat gaben eine Heiratsannonce auf, um in ihrer aktuellen Situation einen geeigneten Lebenspartner zu finden. Das Leben führte sie auf diese Weise in das Städtchen Cripple Creek,  Colorado.
    In Colorado angekommen, erscheint jedoch niemand um sie vom Bahnhof abzuholen. Schon bald stellt sich heraus, dass Kats zukünftiger Mann ein Alkoholiker und Spieler ist. Nells geplanter Bräutigam ist hingegen in familieren Angelegenheiten unterwegs.
    Beide junge Damen finden in der Hotelbesitzerin Hattie eine wahre Freundin. Ihre Unterstützung in vielen Belangen  ist den beiden Frauen eine große Hilfe.
    Kurz nach der Ankunft bricht in dem Städtchen Cripple Creek ein verheerendes Feuer aus, bei dem viele Menschen ihre Unterkünfte und einige sogar ihr Leben verlieren. Kat findet ein Weisenmädchen Rosita dessen sie sich annimmt und in ihr Herz schließt.

    Die Geschwister müssen viel leisten und nur der Glaube an Gott hält sie in den anstrengenden Wirrungen aufrecht. Dieser Aspekt gefällt mir ganz besonders an dem Buch: Die gläubigen Gedanken der Schwestern sind in stiller Rede erfahrbar. So kann man als Leser in die Gedankenwelt der handelnden Personen schlüpfen, deren Erfahrungen teilen und aus dem Gegebenen lernen.
    Ich möchte nicht alles verraten, nur so viel: wo Gott ist, da gibt es auch erfüllende Wege um schließlich doch glücklich zu werden.

    Das Werk zeichnet sich durch einen sehr lebendigen, flüssigen Schreibstil aus.
    Das Buch hat mich sehr beeindruckt und seine Story gefesselt. Ganz besonders nachhaltig bleibt im Gedächtnis, wie die Menschen auch in der extrem schwierigen Zeit im Westen der USA nicht den Schicksalsschlägen erlegen sind und im Glauben an Gott ihr Leben, "ihr Städtchen" aufbauten und damit Hoffnung auf eine gute Zukunft hatten.
    Ich freue mich schon auf den zweiten Teil, von dem ich erfuhr, dass es über das Leben der nächsten Schwester Ida berichten wird.

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    E
    Esther_Chajavor 5 Jahren
    Schöner Roman für kalte Tage

    Die Geschichte...


    ...ist schnell erzählt: Zwei Schwestern machen sich aus der materiellen Not heraus Ende des 19. Jahrhunderts von der amerikanischen Ostküste nach dem Westen auf um jeweils eine arrangierte Vernunftehe mit Männern einzugehen, die sie vorher nur mittels einiger Briefe "kennengelernt" haben. Die Männer sind eine Enttäuschung bzw. nicht aufzufinden und die Schwestern müssen sich alleine durchschlagen.

    Aber die beiden ursprünglichen heiratswilligen sind ja nicht die einzigen Männer in der Stadt...


    Die Personen...

    ... auch die beiden Schwestern als Hauptpersonen, sind wenig gezeichnet. Sowohl das Äußere als auch die Charaktere bleiben weitgehend der Phantasie des Lesers überlassen. Dies kann für Leser, die gerne in ausführlichen Detailbeschreibungen schwelgen etwas enttäuschend sein, andererseits bleibt viel Raum für eigene Vorstellungen.


    Die Geschichte weist einige Schwachstellen auf, so konnte ich mich beispielsweise schwer damit anfreunden, dass ein liebender Vater zwei seiner Töchter quasi ohne einen zweiten Blick zum Heiraten in den Westen schickt oder dass die beiden Schwestern, obwohl sie aus einer guten Familie kommen, über so wenig Geld verfügen, dass sie schon nach wenigen Tagen in finanzielle Not geraten. Da beides wesentliche Voraussetzungen für den Fortgang der Geschichte sind, hätte ich mir gewünscht, dass dies etwas stimmiger gezeichnet worden wäre.


    Etwa ab der Hälfte nimmt die Geschichte schließlich richtig Fahrt auf und insgesamt handelt es sich um einen schönen Roman für kalte Tage.


    Einen Extra-Stern gibt es für das traumhaft schöne Cover. Wunderbar gestaltet und darüber hinaus auch noch passend zur Geschichte (was nicht selbstverständlich ist).  

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    KleinerVampirs avatar
    KleinerVampirvor 5 Jahren
    Zwei Bräute zu viel

    Buchinhalt:

    Colorado, ausgehendes 19. Jahrhundert: Kat und Nell, die beiden älteren Töchter eines Eisenbahningenieurs aus Maine, haben auf Wunsch ihres Vaters ihre Zelte an der Ostküste abgebrochen und mittels einer Heiratsannonce ihre zukünftigen Ehemänner in Cripple Creek, einer kleinen Goldgräberstadt im Wilden Westen „gefunden“, die sie allerdings nur aus Briefen kennen. In Colorado angekommen, erleben die beiden Mädchen eine herbe Enttäuschung: keiner ist am Bahnhof, um sie abzuholen. Damit nicht genug: Kats Zukünftiger ist ganz anders, als in den Briefen – er ist ein Trinker und Weiberheld – und Kat ist enttäuscht. Nell jedoch träumt weiterhin von Romantik, auch wenn die beiden ganz auf sich allein gestellt sind.

    Bald überschlagen sich die Ereignisse, denn plötzlich sind die beiden für das Waisenkind Rosita verantwortlich, deren Mutter bei einem Großbrand ums Leben kam und Kat lernt den Arzt Morgan Cutshaw kennen – die beiden sind sich zuerst alles andere als grün….

    Werden die beiden Mädchen ihr Glück doch noch finden?

     

    Persönlicher Eindruck:

    Was für ein wundervoller Roman im Westernstil! Bereits auf den ersten Seiten wird man wahrlich in die Handlung hinein gesogen und kann sich ihrem Charme nicht entziehen – plastische Schauplätze und nachvollziehbare Charaktere nehmen den Leser mit auf eine Reise in den Wilden Westen. Auch wenn man sich vom heutigen Standpunkt aus kaum vorstellen kann, dass eine junge Frau als „Braut auf Bestellung“ ins komplett Ungewisse reist, nur im Vertrauen auf Gott und dass alles schon gut gehen möge – so wird man nie müde, sich in Kat und Nell und ihre doch recht eigenwillige Situation hinein zu versetzen.

    Die Nebenfiguren, allen voran die kleine Rosita oder auch die Pensionswirtin Hattie haben Charme und füllen den Roman mit ihren eigenen kleinen Geschichten,  auch an einem Bösewicht mangelt es in dieser Western Romance nicht.

    Die Seiten fliegen nur so dahin und es ist nie langweilig, Anekdoten oder kleine Seitenhiebe auf die damalige Gesellschaft zu lesen – die Haupthandlung um die beiden Schwestern und ihr Schicksal machen einfach Lust auf mehr. Weitere Folgebände der Autorin hierzu sind bereits in englischer Sprache auf den Markt gekommen.

    Was mir jetzt etwas zu schnell und zu glatt ging, war der Teil um den Spieler, der den Schwestern ihre „geerbte“ Hütte abluchsen will. Allerdings minderte es keinesfalls meinen Lesegenuss, der entlang des Spannungsbogens von Anfang bis Ende nie nachließ.

    „Zwei Bräute zu viel“ ist ein idealer Roman für laue Sommernächte oder Herbstabende am Kamin, eine angenehme, eingehende Sprache und berührende Alltagsgeschichten aus der Zeitenwende hin zum 20. Jahrhundert, bei denen der christliche Aspekt ist gekonnt und angenehm in das Alltagsleben der handelnden Personen eingeflochten ist. So war besonders der Trapper und Goldsucher Boney Hughes für mich eine interessante Nebenfigur, weil durch ihn Gottes hilfreiche Hand am besten deutlich wurde.

    Alles in allem ein großartiger Roman und eine absolute Leseempfehlung, mit stimmigem Schluß und einem Sahnehäubchen aus Romantik!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Nell und Kat

    Kat und Nell Sinclair verlassen 1896 ihre Familie und ihre Heimat Portland/Maine um im fernen Colorado zu heiraten. Ihre zukünftigen Ehemänner kennen sie nur aus Briefen, sie sind sogenannte "Bräute auf Bestellung". Als sie in der Bergarbeiterstadt Cripple Creek eintreffen, ist keiner der beiden Bräutigame in Sicht. Zum ersten Mal in ihrem Leben sind sie ganz auf sich gestellt.

    Meinung / Fazit:

    "Zwei Bräute zu viel" ist der erste Band von insgesamt vier Bänden über die Sinclair Schwestern. In dem ersten Band lernt der Leser hauptsächlich Nell und Kat kennen.

    Für die Schwestern beginnt das Abenteuer bereits am Bahnhof von Cripple Creek. Keiner nimmt sie in Empfang und als sie sich auf den Weg zu ihrer vorgebuchten Pension begeben, muss Kat feststellen, dass ihr Bräutigam dem Alkohol und anderen Frauen nicht abgeneigt ist. Die Enttäuschung für Kat ist groß, aber sie weiß sich zu wehren und löst kurzerhand die Verlobung.

    Schon der Beginn der Geschichte zog mich in ihren Bann, ließ die Seiten nur so dahin fliegen,  der flüssige, bildhafte und humorvolle Schreibstil der Autorin taten ihr übriges.

    Die Entwicklung der Schwestern mitzuerleben, wie sie ihr Leben und den Alltag in die Hand nahmen, sich auch durch Rückschläge nicht beirren ließen, in der Pensionswirtin Hattie eine mütterliche Freundin fanden und dem Waisenkind Rosita für einige Zeit die Familie ersetzten, war für mich als Leserin ein Lesevergnügen.

    Auch wenn das Ende der Geschichte vorhersehbar war, es tat meiner Lesefreude keinen Abbruch.

    Wie dem Nachwort der Autorin zu entnehmen ist, so spielten nicht nur fiktive Figuren in dieser Geschichte mit, auch historisch belegte Personen und Geschehnisse ließ sie geschickt in die Geschichte einfließen.

    Nun hoffe ich, die anderen drei Bände werden auch ins deutsche übersetzt, damit ich weiß, wie es mit den Sinclair Schwestern weitergeht.

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    Jackys-Blogs avatar
    Jackys-Blogvor 5 Jahren
    Ein schönes Buch im „Western Romance“ Stil

    Familie Sinclair lebt in Colorado ein ruhiges Leben. Die vier Schwestern verstehen sich gut und der Vater hat einen guten Job. Doch dann wendet sich das Blatt. Mr. Sinclair wird nach Frankreich versetzt und kann seine Töchter nicht mit nehmen. Da Kat und Nell alt genug zu heiraten sind suchen sie sich einen Mann aus der Zeitung.
    Zwei passende Männer sind schnell gefunden, das einzige Problem, sie haben ihre zukünftigen Männer noch nicht persönlich kennen gelernt.
    Kat und Nell machen sich auf den weg nach Cripple Creek, doch wa sie da erwartet, damit haben sie nicht gerechnet.
    Nichts scheint nach Plan zu verlaufen und so müssen die beiden Schwestern schauen das sie alleine zurecht kommen.

    Das Cover finde ich sehr schön und es passt zur Story. Die Berge im Hintergrund und die einfachen Häuser spiegeln Cripple Creek wieder.

    Der Schreibstil ist flüssig und ruhig, auch wenn es doch manchmal ganz fix vorran geht in der Story. Durch die ruhige Art hat man das Gefühl in die Story mit rein gezogen zu werden. Die Beschreibungen der Umgebung und Personen sind detaillier aber nicht übertrieben genau.

    Die Story beginnt ziemlich schnell. Ein kurzes Kapitel um rein zukommen und dann ist man auch schon mitten drin. Das was die Schwestern da erlebt haben, welche schwierigen Situationen sie da meisstern mussten fand ich sehr spannend. Ich stelle es mir schwierig vor in einer fremden Stadt fuß zu fassen.  Humor ist nicht so oft im Buch vertreten, aber an einer Stelle musste ich doch ziemlich lachen. Warum verate ich nicht

    Die Charakter sind interessant. Die Schwestern sind sehr unterschiedlich. Nell ist verträumt und, ich sag mal niedlich, Kat ist eigenständig und selbstbewusst. Das sit auch Kat´s Problem warum sie mit dem Doc immer aneinander gerät. Nell wartet hoffnungsvoll auf ihren Zukünftigen.    Auch die anderen Charaktere sind klasse beschrieben und man lernt schnell sie zu mögen.

    Es gibt eine Kritikpunkt. Mir hat manchmal etwas gefehlt. Ich kann noch nicht mal genau sagen was. Es hat mir wirklich gefallen aber eben nicht zu 100 %

    Ein schönes Buch im „Western Romance“ Stil, was sich super lesen lässt. Genau das richtige für ruhige warme Sommerabende auf der Terasse oder dem Balkon

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    Starbucksvor 5 Jahren
    Das Schicksal der "Mail Order Brides"

    Das Schicksal der Mail Order Brides
    Zwei Schwestern im Amerika des späten 19. Jahrhunderts haben keine Wahl: Um ihre Existenz zu sichern, suchen sich Kat und Nell Sinclair aus Boston einen Ehemann über eine Zeitungsanzeige. Es verschlägt sie in den nicht mehr ganz wilden, aber rauen Westen nach Cripple Creek, einer ganz ansehnlichen Stadt in Colorado, die durch den Goldrausch recht schnell angewachsen ist. Die meisten Bewohner sind Minenarbeiter und natürlich männlich. Daher sind die heiratsfreudigen Mail Order Brides willkommen.
    Eine große Überraschung erleben die Schwestern bei ihrer Ankunft dennoch: Nichts ist wie erwartet, und noch dazu hat ein Feuer den Großteil der Stadt zerstört und die Bewohner in den Ruin getrieben. Wie Kat und Nell ihre fast aussichtslose Situation meistern, wie sie ein kleines Mädchen vor dem Heim retten, wie sie schließlich doch noch ihr Glück finden, davon erzählt ‚Zwei Bräute zuviel‘ von Mona Hodgson.
    Erst einmal besticht der Roman durch ein wunderschönes Cover, auf dem die beiden Schwestern, unterschiedlich wie sie sind, doch sehr gut getroffen sind. Außerdem ist die tolle Landschaft mit den Rocky Mountains im Hintergrund ein toller eye-catcher, und das Städtchen ist zwar viel zu winzig geraten und weckt falsche Assoziationen, aber es bringt den Leser dennoch in die richtige Stimmung.
    Der Handlungsverlauf ist anfangs spannend und bringt einige Überraschungen. Später jedoch zieht sich die Handlung etwas und ist doch sehr vorhersehbar, meiner Meinung nach die größte Schwäche dieses Buches. Die beiden Schwestern schaffen es mit viel Durchhaltevermögen, ihr Leben ganz allein im Westen doch noch so zu gestalten, wie sie es wünschen. Die Hürden, die sie dafür nehmen müssen, sind eher klein oder schnell gelöst oder banaler Natur.
    Insgesamt ist der hintere Teil des Buches, das sehr stark startet, nicht so gut durchdacht. Man möchte als Leser doch gern wissen, was z.B. aus den anderen Charakteren wird, ja, man hat sich selbst schon einen tieferen Sinn hinter manchen Handlungen erdacht, aber die Aufklärung kommt dazu nicht. Das Ende ist daher kein offenes, ganz im Gegenteil, aber man hätte hier mehr daraus machen können.
    ‚Zwei Bräute zuviel‘ ist ein unterhaltsamer, lesenswerter Roman, der mich schon aufgrund des Themas der ‚mail order brides‘ sehr interessiert hat. Da er aber doch sehr vorhersehbar ist und der Fortgang der Geschichte mich emotional nicht so berührt hat, kann ich leider nur 4 Sterne vergeben, empfehle diesen Roman aber auf jeden Fall weiter!
    ‚Zwei Bräute zu viel‘ ist der erste aus vier Romanen über die Sinclair-Schwestern. Da die beiden anderen Schwestern von Nell und Kat im Osten zurück geblieben sind, es aber schon angekündigt wurde, dass sie nachkommen werden, kann man sich auf mehr Verwicklungen und Liebeswerben freuen. Die drei Folgebände sind aber bisher nur auf Englisch erschienen.

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    Smilla507s avatar
    Smilla507vor 5 Jahren
    auf in den Wilden Westen

    Colorado, Ende des 19. Jahrhunderts: Die Schwestern Kat und Nell Sinclair lassen das zivilisierte Maine und ihre Familie hinter sich und machen sich auf den Weg in eine unkultivierte Bergarbeitersiedlung im Westen. Dort wollen sie ein neues Leben beginnen. Als "Bräute auf Bestellung" kennen sie ihre zukünftigen Ehemänner nur aus Briefen. Nell träumt von Romantik, während Kat diese Verbindung nur eingeht, um versorgt zu sein. Doch als die beiden Damen den kleinen Ort erreichen, ist keiner der beiden Herren in Sicht. Die wohlerzogenen Sinclair-Schwestern sind in der lebhaften Stadt am Ende der Zivilisation nun ganz auf sich selbst gestellt. Doch Gottes Gnade ist auch an diesem Ort nicht fern ...

    Zu Beginn des Buches hatte ich ein wenig Probleme mich in die Geschichte rein zu lesen. Das erste Kapitel - recht kurz - war mir als Hinführung in die Romanhandlung zu knapp. Doch schon im 2. Kapitel war ich in die Geschichte um die beiden Sinclair Schwestern eingetaucht. Das Buch liest sich dann sehr flüssig und schnell. Im Vordergrund steht meiner Meinung nach die ältere der beiden Schwestern, Kat. Deren Bräutigam hat sich in seinem bisherigen Leben nicht gerade mit Ruhm bekleckert... Und daran hat Kat die meiste Zeit zu knabbern. Während eines Brandes, bei dem sie sich verletzt, begegnet sie Dr. Morgan Cutshaw. Einige Missverständnisse und Kats impulsives Wesen führen dazu, dass sich die beiden nicht besonders gut leiden können. Doch mit der Zeit wächst Kat in die neue Situation hinein und fühlt sich immer mehr von Gott getragen. Nell hingegen ist die Ruhe in Person. Auch wenn es lange dauert, bis man weiss, wie es um ihren Bräutigam gestellt ist, ist sie nach aussen hin sehr gefasst. 3 weitere Personen "umrahmen" die Schwestern: Pensionswirtin Hattie, eine mütterliche und hilfsbereite, sympathische Dame, Boney Hughes, ein älterer, liebenswerter Herr, der immer zur rechten Zeit am rechten Ort ist, und Rosita, ein kleines, verwaistes Mädchen, um das sich die Schwestern kümmern. Für eine Prise Humor sorgt der nicht ganz so böse Bösewicht Lewis. ;)

    Im Grossen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen. Ich habe es gern gelesen und bin nun gespannt auf die Folgebände, in denen es um die anderen Sinclair-Schwestern gehen soll.

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    Leseladys avatar
    Leseladyvor 5 Jahren
    Starke Frauen auf Zickzack-Kurs ins große Glück

    Portland, Maine, 1895…
    Ausgelassene Sonntagnachmittagsstimmung im Hause der vier Sinclair-Schwestern Ida, Vivian, Kat und Nell bis… ja bis der Vater ihnen eröffnet, dass er sich beruflich verändern und nach Paris ziehen muss und dort aber von seiner Firma nur ein Ein-Zimmer-Appartment zur Verfügung gestellt bekommt. Ida und Viv kommen zunächst bei Tanta Alma unter, von Kat und Nell wird gefordert, dass sie eine Zeitungsannonce in Cripple Creek schalten, um sich potentielle Ehemänner zu angeln und somit gut versorgt sind.
    Gesagt – getan! Einige Zeit später „lassen die Schwestern das zivilisierte Maine und ihre Familie hinter sich und machen sich auf den Weg in eine unkultivierte Bergarbeitersiedlung im Westen“.

    Klar, dass hier nicht alles nach Plan läuft. Auf Kat und Nell prasselt sehr viel ein, was sie so wohl nie erwartet hätten. Sie sehen sich den unterschiedlichsten neuen Menschen, Eigenarten und Missverständnissen gegenüber, sie müssen improvisieren, sich immer wieder neu organisieren und dennoch verlieren sie nie ihren Halt, ihre unerschütterliche Hoffnung und ihren Glauben.

    Eindrücke / eigene Meinung…
    Ich habe dieses Buch nicht nur gelesen, ich bin regelrecht in die Geschichte eingesunken!!!

    Mit Kat und Nell sind der Autorin Mona Hodgson zwei absolut warmherzige und selbstbewusste Haupt-Charaktere gelungen, die man einfach gern haben muss und deren Entwicklung man sehr nahe mitverfolgen und authentisch nachvollziehen kann.

    In dieser Geschichte gibt es nie Stillstand; Zug um Zug schreiten die Ereignisse unaufhaltsam voran. Jeder einzelne Erzählstrang wird, in puncto Unterhaltung, optimal bedient, bis sich schließlich alles zu einem schlüssigen, gut durchdachten Ende zusammenfügt.

    Aus heutiger Sicht mag einem sicherlich die eine oder andere Situation oder Reaktion etwas befremdlich erscheinen, doch sollten wir nicht vergessen, dass wir uns inhaltlich und sprachlich im 19. Jahrhunderts befinden. Kat und Nell sind gläubige, junge Frauen, sodass der Roman verständlicherweise auch christliche Spuren hinterlässt und wertvolle Werte vermittelt. Der Glaube berührt ihr Leben stetig, überlagert aber nicht überbordend die Geschichte.

    Zu keinem Zeitpunkt erheben sich die beiden jungen Frauen über andere, ganz im Gegenteil. Sie achten und respektieren jeden einzelnen Menschen, sind fleißig, intuitiv und lassen sich nicht durch Äußerlichkeiten abschrecken. Manchmal sind sie etwas zu impulsiv, manchmal allzu starrköpfig, aber all das gibt der Geschichte erst die richtige Würze.
    Die durch und durch positive Einstellung der Mädchen und auch der Pensionswirtin Hattie und das nicht unterkriegen lassen in schwierigen Momenten hat mich sehr beeindruckt zurückgelassen.

    Eine Geschichte zu mögen oder nicht zu mögen, ist natürlich immer ein sehr subjektives Empfinden. Nachdem ich den unverhofften Zeitsprung zu Anfang des Buches verdaut hatte, konnte und wollte ich es einfach nicht mehr aus den Händen legen. Ich war beseelt von dieser bezaubernden Geschichte und hätte mich am liebsten noch sehr viel länger mit den Mädels zwischen den Buchseiten getroffen.

    Von mir kommt deswegen eine ganz klare und von Herzen kommende Lese-Empfehlung, verknüpft an die Hoffnung, dass die englischen Folgebände in Kürze übersetzt und den deutschen Leserinnen und Lesern zur Verfügung stehen werden.




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    SiColliers avatar
    SiColliervor 5 Jahren
    Zwei Mail Order Brides im nicht mehr ganz so Wilden Westen Colorados

    Über einen Neuanfang am anderen Ende der Welt, der sich ganz anders entwickelt als geplant. (nach Seite 276)

    Meine Meinung

    Nachdem ich vor kurzem James A. Micheners „Centennial“ (dt. „Colorado Saga“) gelesen hatte, konnte ich bei diesem Buch, das zu ähnlicher Zeit in eben diesem Colorado spielt nicht widerstehen. Dabei war mir von Anfang an bewußt, daß es mit Micheners Opus nicht zu vergleichen ist, zumal sich die Handlung nur über einen relativ überschaubaren Zeitraum erstreckt. Jedoch hat es meine Erwartungen, die ich an das Buch hatte (fast) erfüllt.

    Meine einzigen wirklichen Kritikpunkte sind, daß ich die Sprache als relativ modern empfunden habe und bei mir möglicherweise deshalb über weite Strecken ein richtiges „Westernfeeling“ nicht aufkommen wollte. Streckenweise hatte ich das Gefühl, als ob die Handlung auch zu einer späteren Zeit oder gar heute hätte spielen können, wenn man ein paar Dinge ausgetauscht hätte. Irritiert hat mich an einer Stelle auch der Begriff „Hunderte, vielleicht sogar Tausende von Menschen hatten kein Dach mehr über dem Kopf, (...)“. Das klang als mehr, als es eigentlich hätten sein dürfen. Andererseits hat die Autorin zu den historischen Hintergründen recherchiert, wie sie im Nachwort schreibt. Wenn man den Begriff etwas anders als ich interpretiert, dürfte er schon zutreffen. Zumal sie im Buchtrailer zu dem Brand sagt, daß er einen großen Teil der Stadt vernichtete. Zu der Zeit, in der das Buch spielt (1896) hatte Cripple Creek rund 10.000 Einwohner (infolge des Goldrausches 1893). Wenn da ein Brand wie im Buch beschrieben ausbricht, sind schon sehr viele Menschen betroffen. Letztlich ist es wohl eine Frage der Formulierung bzw. wie man eine solche versteht.

    Übrigens taucht in jedem der vier Bücher mindestens eine historische Persönlichkeit aus dem damaligen Cripple Creek auf. Hier ist es die Schwester Oberin im örtlichen Krankenhaus.

    Die Ausgangslage „junge Frauen aus dem kultivierten Osten kommen in den Wilden Westen an die Frontier“ trifft man ja öfters an und ist immer wieder interessant. Von dem oben Erwähnten abgesehen, fand ich das, was den beiden Schwestern in ihrer neuen Heimat zustieß, sehr glaubwürdig und nachvollziehbar. So könnte sich so was durchaus abgespielt haben. Auch die Figuren haben weitgehend der Zeit entsprechend gedacht und gehandelt. Man darf nicht vergessen, daß es eben nicht Portland oder die Ostküste ist, sondern die Ausläufer des „Wilden Westens“, den es damals noch gab, in die es die Schwestern verschlagen hatte.

    Da das Buch dem Genre des „Western Romance“ zugehörig ist, ist dem geneigten Leser sehr rasch klar, daß es bei der Enttäuschung über die fehlenden Ehemänner nicht bleiben kann, sondern wohl in irgendeiner Art „Ersatz“ von der Autorin geschaffen werden muß. Ob und wie das geschieht, will ich hier nicht näher ausführen. Auch das schien mir, von der Denkweise bis zur praktischen Ausführung, recht realistisch. Daß die Autorin dabei das ein oder andere Klischee bemüht, sei nur am Rande der Vollständigkeit halber erwähnt, denn was wäre ein Western (und sei es eine Western Romance) nicht ohne einen wie auch immer gearteten Bösewicht oder ein Faktotum, das im richtigen Moment an der richtigen Stelle auftaucht. Für Lacher sorgt dann eine gewisse Verletzung, die ich hier nicht näher beschreiben will. Nur gut, daß man als Leser vor dem Buch sitzt und das nicht behandeln lassen muß. Da wäre es nämlich bedeutend unlustiger.

    Wenn dann nach rund dreihundertzehn Seiten der Roman ausklingt ist ein weiteres Plus, daß er dies nicht gehetzt, wie so oft üblich, tut, sondern im gleichen Tempo wie das ganze vorherige Buch. Will sagen, alle offenen Fäden werden mit der gebotenen Ausführlichkeit auch ans Ende geführt, und auf der vorletzten Seite schafft es die Autorin dann noch, eine Überraschung unterzubringen.

    Jetzt hoffe ich, daß die übrigen Bände möglichst bald erscheinen, denn ich möchte zu gerne wissen, wie es mit Kat und Nell sowie ihren beiden Schwestern, die nachkommen sollen, weitergeht.


    Kurzfassung

    Eine Western Romance, die ich nur als „Wohlfühlbuch“ beschreiben kann; mit genau der richtigen Mischung aus Spannung, (nicht mehr so ganz) Wildem Westen und Romantik.

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    heaven4us avatar
    heaven4uvor 5 Jahren
    Ein wunderschöner Schmöker

    Colorado, Ende 19. Jahrhunder: Nell und Kat Sinclair verlassen ihre Schwestern und ihren Vater um in der Bergbausiedlung Cripple Creek Männer zu heiraten, die sie nur aus Briefen kennen. Schnell stellt sich heraus, dass es in der Stadt doch lebhafter zugeht als erwartet und die Männer lassen erstmal auf sich warten. Als sie am Bahnhof nicht abgeholt werden, machen sie sich selbst auf den Weg zu der Pension die sie nur kurz nutzen wollen, weil sie ja eigentlich bald heiraten. Doch Nells Verlobter ist nicht auffindbar und Kats Verlobter hatte in seinen Briefen doch mehr Liebesschwüre geschrieben als er dann halten kann. Als dann in der Stadt noch ein großes Feuer ausbricht, sind die Schwestern auf sich selbst gestellt. Werden sie ihr Glück in Cripple Creek finden?

    Dieses Buch ist ein richtiges Sommerbuch zum abschalten und genießen! Man kann sich richtig vorstellen wie man auf den hölzernen Gehsteigen durch die Stadt streift, wie die Bewohner versuchen den Brand zu stoppen und wie die Kat und Nell den Ausblick von den Bergen genießen. Die beiden Schwestern waren mir gleich auf Anhieb sympathisch, auch die anderen Charaktere sind sehr liebevoll beschrieben, vor allem der Sinn für eigensinnige und verschrobene Menschen hat mir gut gefallen.

    Der Schreibstil ist flüssig, gut lesbar und mach Lust das Buch in einem Rutsch zu lesen. Auch der Humor kommt in den Buch nicht zu kurz, ich musste immer wieder schmunzeln.

    Der Glaube spielt eine wichtige Rolle, zuviel Tiefgang sollte man allerdings auch nicht erwarten. Ein schöner Schmöker eben. Die Einflechtung einer Person fand ich etwas überflüssig, vermutlich aber kommt diese Person in den weiteren Bänden nochmal vor und wurde hier nur vorgestellt. Im Englischen sind drei weitere Bände erschienen. Das Buch ist aber in sich abgeschlossen und kann gut allein gelesen werden.

    „Zwei Bräute zuviel“ ist das erste Buch was von Mona Hodgson ins Deutsche übersetzt wurde. Die Autorin schreibt hauptsächlich Kinderbücher. Im Urlaub sollte dieses Buch im Koffer nicht fehlen!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Arwen10s avatar
    Eine weitere Neuerscheinung von Gerth Medien im Juni ist:

    Zwei Bräute zu viel von Mona Hodgson








    Zum Inhalt:



    Colorado, Ende des 19. Jahrhunderts: Die Schwestern Kat und Nell Sinclair lassen das zivilisierte Maine und ihre Familie hinter sich und machen sich auf den Weg in eine unkultivierte Bergarbeitersiedlung im Westen. Dort wollen sie ein neues Leben beginnen. Als "Bräute auf Bestellung" kennen sie ihre zukünftigen Ehemänner nur aus Briefen. Nell träumt von Romantik, während Kat diese Verbindung nur eingeht, um versorgt zu sein.

    Doch als die beiden Damen den kleinen Ort erreichen, ist keiner der beiden Herren in Sicht. Die wohlerzogenen Sinclair-Schwestern sind in der lebhaften Stadt am Ende der Zivilisation nun ganz auf sich selbst gestellt. Doch Gottes Gnade ist auch an diesem Ort nicht fern ...



    Hier gibt es eine Leseprobe:


    http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=816789



    Autoreninfos:


    Mona Hodgson


    Mona Hodgson ist Autorin zahlreicher Kinderbücher, Gedichte, Artikel und Kurzgeschichten.
    Sie hält Vorträge auf Frauen freizeiten, in Schulen und auf Konferenzen und hat die christliche Autorenkonferenz "Glorieta" ins Leben gerufen. Sie ist seit fast vierzig Jahren verheiratet und hat mit ihrem Mann zwei erwachsene Töchter und vier Enkelkinder.


    Von den Bewerbern möchte ich wissen:

    Bräute auf Bestellung, würdet ihr so etwas wagen ?





    Vorraussetzung für ein Freiexemplar ist wie immer, eine zeitnahe Beteiligung an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension. Ein großes Dankeschön an den Verlag Gerth Medien für die Unterstützung der Leserunde !



    Bitte bewerbt euch bis zum 26.06.2013. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am 27.06. im Laufe des Tages.




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    Letzter Beitrag von  Jackys-Blogvor 5 Jahren
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