Mona Lessing

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Mona LessingDie sieben Prüfungen der June Blessing
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Die sieben Prüfungen der June Blessing
Die sieben Prüfungen der June Blessing
 (3)
Erschienen am 18.10.2014

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Maria_C_Brosseits avatar

Rezension zu "Die sieben Prüfungen der June Blessing" von Mona Lessing

das Problem mit der unsympatischen Protagonistin
Maria_C_Brosseitvor 4 Jahren

Das positive Vornweg - die Bilder waren geschmackvoll und passten zu den Szenen, die Idee mit dem Ende fand ich ganz gut.
Die Schreibart war an sich ok, aber June kaum zu ertragen.
Ich lese viel und ich war mir total im Klaren, was das für ein Buch ist.
Dennoch fand ich den Charakter der Protagonistin einfach furchtbar.
Sie ist Autorin für Fachlartikel im Sexualbereich, aber hypernervös, ein Kontrollfreak, agoraphobisch, nach dem Monat benannt, in dem sie von ihren Hippie Eltern gezeugt wurde (die natürlich flott aus dem Weg waren - er gewalttätig und Alkoholiker, sie holt die Hippie Zeit auf Festivals in Indien nach) und hat einen Freund (der auch total am Ende war nach seiner Ehe - bis er SIE traf), der sie aus ihrem Jammertal herausholen will. Frei nach dem Motto - Konfrontation mit Ängsten.
Nur das die Ängste dann sehr flott weg sind und sie alles geil findet - (ungeschützter) Sex mit insgesamt drei unbekannten Männern, ausgepeitscht werden, ihrem Typen zu sehen, wie er eine Andere durchnimmt (sie sind ja so offen und locker), die obligatorische Lesbenszene, ein bisschen Erniedrigung, ein bisschen Korsett, ein bisschen Würgen, Orgasmusskontrolle - was das Mainstreamherz so begehrt.
Zwischendurch badet sie gefühlte 70 Mal und hört dabei nur klassische Musik - aber nur Stücke die auch Otto-Normal-Leser kennt.

Mein Problem ist wirklich, dass ich sie nicht sympatisch oder ihre Beweggründe ertragbar finde - sie ist so konstruiert, dass sie unecht wirkt. Und zu einer guten Sub taugt sie ehrlich gesagt auch nicht. Die Sexszenen sind häufig, aber ok, es wird nur langweilig mit der Zeit. Das sogenannte "Happy End" war dann nur Happy, weil ich es nach einer guten Stunde lesen erreicht hatte.

Eine Sache ist noch bei mir hängen geblieben - gleich zu Beginn des Buches beschreibt die Autorin den ersten ihrer Sexualpartner - und betont besonders, dass er einen kleinen goldenen Ring am linken kleinen Finger trägt, der angeblich auf bestimmte Vorlieben hinweisst.
Tja, neugierig wie ich bin habe ich gegooglet - es wird ja nicht ohne Grund drin stehen.
Wenn dann aber das erste Suchergebniss auf Aktenzeichen XY ungelöst und einen Baby-Missbrauch hinweisst, vergeht es mir ein bisschen. Alle weiteren Spuren gehen entweder Richtung Single oder Homosexualität - die aber in keiner Art und Weise hier zum Ausdruck kommt. Keine Ahnung, vielleicht nahm die Autorin auch einfach an, jeder wüsste was es damit auf sich hat, ich weiss es immer noch nicht so recht.

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