Mona Michaelsen , Ulla Michaelsen Flüsterkinder

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Inhaltsangabe zu „Flüsterkinder“ von Mona Michaelsen

DIE ERWEITERTE NEUAUSGABE Die Resonanz auf diesen Brief, der im März 2010 unter dem Titel Flüsterkind als Buch erschien und wochenlang auf der SPIEGEL-Bestseller- liste stand, war enorm. Mona Michaelsen erhielt unzählige Briefe von Leserinnen und Lesern, die Anteil an ihrem Schicksal nahmen und ihr Mut zusprachen. In der erweiterten Neuausgabe Flüsterkinder berichtet sie ihnen nun, was nach der Veröffentlichung des Buches passierte, wie sich ihr Leben seitdem verändert hat und was ihre Entscheidung in ihrer Familie ausgelöst hat. Besonders bewegt hat Mona, dass ihre Schwester Ulla, die dasselbe erleiden musste wie sie, wieder Kontakt zu ihr aufgenommen hat. Nach Jahren des Schweigens hat auch Ulla sich nun entschlossen, endlich über das zu sprechen, was ihr widerfahren ist, um sich ihrer Vergangenheit zu stellen und wieder ins Leben zurückzufinden. Für die erweiterte Neuausgabe hat Mona die Gespräche zwischen den wiedervereinten Schwestern niedergeschrieben. DER BRIEF Als sie fünf ist, wird Mona zum ersten Mal von ihrem Stiefvater missbraucht. Jahrelang erduldet sie ihr Martyrium in dem Glauben, dass ihr niemand helfen kann. Als sie es nicht mehr aushält, erzählt sie ihrer Mutter davon. Die jedoch schenkt ihr kein Gehör und verurteilt sie damit zu einem Leben voller Leiden, Angst und Scham. Zudem muss Mona hilflos mitanschauen, wie sich der brutale Stiefvater auch noch an ihrer kleinen Schwester Ulla vergeht. Erst 30 Jahre später schreibt Mona einen Brief an ihre Mutter. Die wegschaute, die nichts wissen wollte, die den Missbrauch duldete. Mit beklemmender Eindringlichkeit konfrontiert sie sie mit der schrecklichen Wahrheit. Doch mehr als um die Mutter geht es um Mona selbst: Wort für Wort befreit sie sich von ihrer Vergangenheit. Mona wurde mit fünf Jahren das erste Mal von ihrem Stiefvater missbraucht. Jahrelang musste sie seine Übergriffe erdulden und auch noch mitanschauen, wie er ihrer kleinen Schwester Ulla dasselbe antat. Heute, mit über 40 Jahren, schreibt Mona einen schonungslos offenen Brief an ihre Mutter, die damals wegschaute. Mit beklemmender Eindringlichkeit erzählt sie ihr alles. In der erweiterten Neuausgabe Flüsterkinder erzählt Mona, was nach der ersten Veröffentlichung des Briefes passierte. Seitdem hat sie wieder Kontakt zu Ulla, die sich nun ebenfalls entschlossen hat, ihr Schweigen zu brechen. Für die vorliegende Ausgabe hat Mona die Gespräche zwischen den wiedervereinten Schwestern niedergeschrieben. Mit ihrer Geschichte machen Mona und Ulla Mut und zeigen, dass es nie zu spät ist, sich zu wehren. »Irma … es widerstrebt mir, Dich Irma zu nennen. Es widerstrebt mir aber noch mehr, Dich Mama zu nennen. Irgendeine Anrede muss ich aber benutzen, sonst fühlst Du Dich am Ende gar nicht angesprochen. Ich weiß, Du wunderst Dich, nach so vielen Jahren von mir zu hören. Egal, wie viel Zeit inzwischen vergangen ist, ich kann mir ganz genau vorstellen, was für ein Gesicht Du jetzt machst: ›Hmm … was will die denn von mir?‹ Ich sag’s Dir, Irma, endlich aufräumen will ich. Mit meiner Vergangenheit. Therapien haben nichts gebracht, Verdrängung funktioniert nur zeitweise. Es ist völlig gleichgültig, wie alt ich werde, es wird immer Momente geben, in denen ich mich plötzlich in meiner Kindheit wiederfinde. ES wird mich mein ganzes Leben lang begleiten. Ich werde es nie vergessen. Und ich werde es nie verzeihen. Wie könnte ich auch vergessen, was er mir angetan hat? Wie könnte ich auch verzeihen, dass Du es ihm erlaubt hast? Sexueller Kindesmissbrauch, Irma. Lass Dir das auf der Zunge zergehen.« Mona Michaelsen

Definitiv traurig ,aber leider harte Realität.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Flüsterkinder
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. December 2016 um 17:01

    Als sie fünf ist, wird Mona zum ersten Mal von ihrem Stiefvater missbraucht. Jahrelang fügt sie sich seinen Drohungen und erduldet ihr Martyrium in dem Glauben, dass ihr niemand helfen kann. Als sie es nicht mehr aushält, erzählt sie ihrer Mutter von den Dingen, die niemand wissen darf. Die jedoch schenkt ihr kein Gehör und verurteilt sie damit zu einem unentrinnbaren Kreislauf aus Leiden, Angst und Scham. Hilflos muss Mona mitanschauen, wie sich der brutale Stiefvater auch noch an ihrer kleinen Schwester vergeht. Ich selber habe schon einige solcher Bücher gelesen ,aber noch nie als Form von einem Brief an die Mutter. Das Buch macht betroffen, man möchte die Kinder in den Arm nehmen, ihnen sagen, wie wertvoll sie sind, dem Treiben ein Ende bereiten. Eine Mutter, die den Titel "Mutter" nicht verdient hat ! Ein Buch welches Spuren hinterlässt Hochachtung an die Autorin und ich hoffe, diese Person für die diese Zeilen gedacht sind, hat den Brief zur Kenntnis genommen und wenigstens ein Stück von dem begriffen, was ihr Kind sich von der Seele geschrieben hat.

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  • Sprich es aus!

    Flüsterkinder
    MeiLingArt

    MeiLingArt

    Inhalt:Als sie fünf ist, wird Mona zum ersten Mal von ihrem Stiefvater missbraucht. Jahrelang fügt sie sich seinen Drohungen und erduldet ihr Martyrium in dem Glauben, dass ihr niemand helfen kann. Als sie es nicht mehr aushält, erzählt sie ihrer Mutter von den Dingen, die niemand wissen darf. Die jedoch schenkt ihr kein Gehör und verurteilt sie damit zu einem unentrinnbaren Kreislauf aus Leiden, Angst und Scham. Hilflos muss Mona mitanschauen, wie sich der brutale Stiefvater auch noch an ihrer kleinen Schwester vergeht.Erst dreißig Jahre später schreibt Mona einen Brief an ihre Mutter. Die wegschaute, die nichts wissen wollte, die den Missbrauch duldete. Endlich erzählt Mona ihr all das, was sie damals nicht sagen durfte. Mit beklemmender Eindringlichkeit konfrontiert sie ihre Mutter mit der schrecklichen Wahrheit. Doch mehr als um die Mutter geht es um Mona selbst: Wort für Wort befreit sie sich von ihrer Vergangenheit. Amazon sagt:Flüsterkind ist der ehrliche, schonungslose Bericht einer Betroffenen, der zeigt, dass es mehr als einen Schuldigen gibt, wenn es um Kindesmissbrauch geht: den Täter und diejenigen, die wegschauen und ihn gewähren lassen. Meine persönliche Meinung:Ebenso, wie es im Leben darum gehen sollte, sich die schönen Dinge immer und immer wieder vor Augen zu halten, sich Erinnerungen durch Fotos, Videos, Mitbringsel zu machen und sich besondere Momente immer wieder zu vergegenwärtigen, geht es meines Erachtens auch ganz klar darum schwere und belastende Erfahrungen verarbeiten zu können.Dazu, denke ich, gibt es verschiedene Wege, diese auszudrücken, ob zu malen, durch Bewegung, Gesang/Musik, oder eben auch durch Worte... Das Buch "Flüsterkind" trifft meine Seele und zwar auf Grund der Grausamkeit des hier Erlebten der Autorin, aber auch wegen dieser unbrechbaren Stärke, die sie immer wieder an den Tag legte. Und letzten Endes auch wegen ihres unglaublichen Entschlusses, die Wahrheit so schonungslos und klar zur Sprache zu bringen! Eine Sprache, die berührt, die bewegt, die schockiert, die nichts verschleiert...Dieses Buch: ein Befreiungsschlag, der reinen Tisch macht, der alles sagt, der erzählt, was gewesen ist und dass diese eine Person im Leben, der man schon vor der Geburt das Wertvollste schenkt, nämlich seine Liebe und sein Vertrauen, einfach nichts getan, einfach nicht geholfen hat... !? Dass dieses Buch wahrscheinlich ein nie so großer "Trost und Befreiungsschlag" für die Autorin sein wird, wie wir es uns für sie wünschen würden, ist uns wohl allen klar. Manche Erinnerungen bleiben immer haften.... Dennoch macht es Mut und Hoffnung zu lesen, wie weit man kommen, wie gut man es schaffen kann, zu be- und verarbeiten, das Leben gut zu leben.

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    • 3
  • Flüsterkind

    Flüsterkinder
    leseelfe

    leseelfe

    27. August 2015 um 09:54

    Ich weiß gar nicht wie ich auf das Buch aufmerksam wurde,aber ich bin froh das ich das Buch gefunden und gelesen habe, der "Brief" den Mona an ihre Mutter geschrieben hat war so ergreifend und erschütternd zugleich das mir eigentlich die Wörter fehlen es zu Beschreiben ich hatte das Buch in einem Rutsch durch und kann es wirklich jedem empfehlen würde aber ein paar Taschentücher breit halten. Großen Respekt an Mona Michaelsen das sie dieses Buch schreiben konnte und hoffe das Sie so besser die Vergangenheit bewälitigen kann und sie endgültig hinter sich lassen kann.

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  • Unfassbar, erschütternd und noch so vieles mehr

    Flüsterkinder
    Saphier

    Saphier

    18. June 2015 um 14:31

    Zufällig bin ich beim Kindle-Deal der Woche auf dieses E-Book gestoßen. Die Kurzbeschreibung animierte mich zum Kauf. Von alleine hätte ich diese Geschichte nicht entdeckt. Sogleich schnupperte ich auch rein. Die direkte Anrede hat mich sofort getroffen und ich konnte mich nur schwer zügeln. Erst zu einem späteren Zeitpunkt habe ich mir die Lektüre dann wieder zur Hand genommen. Ich wusste genau, hier erwartet mich eine erschütternde Handlung, die mich so einfach nicht mehr loslassen wird. Drei Tage hat mich die Thematik beschäftigt. Das auch, wenn ich auf dem Weg zur Arbeit war oder zu einer anderen Gelegenheit meinen Gedanken nachhängen konnte. Jedes Mal überkam mich eine Gänsehaut und mir war stehts zu Weinen zumute. Ein Buch, oder in diesem Fall einen Brief zu bewerten kommt mir falsch vor. Wie könnte ich einer Geschichte, die mich so mitgenommen hat weniger Sterne als fünf vergeben? Mir steht es gar nicht zu, zu bewerten. Hierbei handelt es sich um die reine Wahrheit, die sich genau so zugetragen hat. Mit uns Lesern wird sie nun geteilt und auch sollten sich die Schuldigen schämen. Ich wüsste nicht wie ich solche Menschen bezeichnen soll. Ich bin so froh in meiner Umgebung relativ unschuldige Menschen zu haben. Um solche Leute würde ich einen großen Bogen machen. Wobei ich mir sicher bin den Beteiligten ist es schlicht und einfach egal. Ich würde mich schon allein deswegen schämen, dass nun mein Bekanntenkreis bescheid weiß. Und so offen wie dieser langer Brief können Worte nicht sein. Nun liegt alles ausgebreitet auf dem Tisch. Komme ich mal zur Geschichte an sich. Wiedergeben will ich auch nicht viel. Egal wie sehr ich versuche verstehen zu wollen, ich könnte niemals nachvollziehen. Allein schon weil ich eine normale Kindheit hatte. Wir waren nicht arm und uns fehlte nichts. Natürlich hat jeder sein Päckchen zu tragen. Nur jetzt nachdem ich Monas Geschichte gelesen habe, kommen mir meine eigenen Probleme so unbedeutend vor. Gleichzeitig schätze ich was ich habe. Auch nach Jahrzehnten in Therapie zu sein. Das lässt sich so leicht schreiben, aber weiß ich was das für ein Ausmaß bedeutet? Diese Ungerechtigkeit macht mich fertig. Alles in diesem Buch war so erdrückend. Mir tat das Gelesene im Herzen weh. In Monas Kindheit lief rein gar nichts richtig. Es gibt so viele Paare, die sich nichts sehnlichster Wünschen als ein Kind. Und dann gibt es wieder Menschen, wie in diesem Buch, die es nicht wert sind auch nur ein einziges Kind zu bekommen und deren Leben so zu ruinieren. Irna und ihr Mann haben das Leben ihrer Kinder vom ersten Augenblick an zerstört. Von sowas wie Elternliebe, Zuneigung und Fürsorge ist in dieser Geschichte weit und breit nichts zu finden. All das ist Kilometerweit entfernt. Kinder lernen von den Eltern. Sie sind Vorbilder und wieder sind sie es, die ihren Kindern beibringen wie es sich lebt. Alles lernen wir von unseren Eltern. Besonders in den ersten Jahren sind sie unsere Welt. Unser Ein und Alles. Doch wie könnte ich Irna und ihren Mann beschreiben? Ich schlage lieber vor sie selbst im Buch kennenzulernen. Meine Worte würden nicht ausreichen, um ihnen gerecht zu werden. Grauenvoll von ihnen zu lesen und zu wissen, solche Leute leben in dem selben Land wie ich... Monas einzige Sorge war nicht ihre Angst vor ihrem Stiefvater und auch nicht vor dem was er ihr antun könnte. Es geht alles viel tiefer. Ich bringe der Autorin großen Respekt entgegen. Sie lies uns an ihrer Kindheit teilhaben und dennoch kann ich mir nicht ausmalen wie es in ihrem Inneren aussieht. Dazu wäre ich nicht fähig, weil ich es einfach nicht erlebt habe. Keinem einzigen Kind auf dieser Erde wünsche ich etwas ähnliches. Man muss nicht viel Geld haben um zu lieben. Liebe ist völlig kostenlos. Monas Familie war arm, aber was hinderte Irna daran ihre Kinder zu lieben? Beim Lesen habe ich gemerkt, dass sie dazu nicht in der Lage war. Und bin ebenfalls der Meinung Irna trägt die meiste Schuld auf ihren Schultern. Sie wusste bescheid und hat sich dazu entscheiden den einfachen Weg zu gehen. Was für ein kaltes Herz sie doch besitzt. Anfangs habe ich mir doch tatsächlich gedacht der angebliche Vater ist nun mal nicht Monas leiblicher Vater und deswegen wäre er dazu fähig ein gerade mal fünf Jähriges Mädchen so sehr zu verletzen. Ich habe eine Cousine im selben Alter. Unbegreiflich so ein Verhalten. Unfassbar. Schlimm finde ich es ja schon, dass ich mich selbst so belogen habe. Dieser abscheuliche Mann machte auch keinen Halt wenn es um Ulla, Monas Schwester, seiner eigenen Tochter ging. Wenn wenigsten Irna so mutig gewesen wäre und ihre Töchter beschützt hätte. Verlieren konnte sie nichts. Das Leben läuft nicht nach dem Prinzip nichts sehen, nichts hören und nichts sagen. Nicht mal die Großeltern, die ebenso bescheid wussten, haben nicht den Finger gerührt. Mir fällt es schwer diese Leute als Menschen zu bezeichnen. Ein Einziger hätte mal den Mund aufmachen können. Aber ja stimmt ja, sie waren nicht die Betroffenen. Während des Lesen habe ich auch andere Rezensionen und auch Interviews der Autorin gelesen. Ich musste einfach mehr erfahren. Im Nachhinein hätte ich mir eher die erweiterte Version des Buches gekauft. Gerne hätte ich auch Ullas Sicht gelesen und auch über sie mehr erfahren wollen. Nur jetzt lohnt sich das alles nicht mehr. Fazit: Diese Geschichte wird mich noch lange Zeit beschäftigen. Ich werde Mona und ihre Geschwister so einfach nicht vergessen. Der Autorin wünsche ich nur das Beste in der Zukunft und würde zu gerne verhindern wollen, das etwas ähnliches täglich so vielen Kindern passiert. Leider kann keiner einen anderen Menschen kontrollieren. Diese Macht haben wir nur über uns selbst. Dabei gibt es so viel auf dieser Erde was verändert werden sollte. Unfassbar wie viel Ungerechtigkeit täglich seinen Lauf nimmt. Meiner Ansicht nach ist dieses Buch jeden Cent wert und sollte gelesen werden.

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  • Ergreifend, erschütternd, unglaublich!

    Flüsterkinder
    KonniO

    KonniO

    26. October 2014 um 13:15

    Ich bin zufällig in der Bibliothek über "Flüsterkind" gestolpert und konnte es nun zwei Tage lang nicht aus der Hand legen - es ist die unglaublich wahre Geschichte einer nun erwachsenen Frau, die, seitdem sie ein kleines Mädchen war, durch die Hölle gegangen ist. Man liest dieses Buch und kann einfach nicht glauben, was da geschrieben steht; dass Menschen so sein können - zu ihren eigenen Kindern!!!!! Es ist ja auch unglaublich, was Mona Michaelsen schreibt! Ich hatte ständig das Gefühl, meinen kleinen Jungen, er ist jetzt zwei Jahre alt, in den Arm nehmen zu wollen und ihm zu sagen, wie sehr ich ihn liebe und immer, immer für ihn da sein werde. Meiner Meinung nach gibt es keine "gerechte" Strafe für "Menschen" die so etwas tun und geschehen lassen, sie zerstören Leben!!!! ... Ich hoffe, dass diese Geschichte und auch die zahlreichen Schicksale anderer Betroffener etwas bewirkt - in jeder Richtung: Täter, Mitwisser, Opfer, Politiker, Lehrer, Erzieher, Gesellschaft, ....

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  • Ergreifender Bericht

    Flüsterkinder
    Olana

    Olana

    24. September 2013 um 23:04

    "Flüsterkind" ist nicht das erste Buch zu diesem Thema, das ich schon gelesen habe. Ich bin inzwischen beim Lesen nicht mehr so schockiert, wie beim ersten Buch.. und trotzdem frage ich mich jedes Mal, was im Kopf solcher Eltern vorgeht, mit welchem Recht sie ihre Kinder so behandeln. Ein wirklich gut geschriebenes Buch, das einen zum Nachdenken bringt.

  • Musste dieses Buch für die Schule lesen..

    Flüsterkinder
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. July 2013 um 18:41

    Und es hat mich einfach mitgerissen! Es ist so emotional und man fühlt richtig mit ! Es geht darum das die Autorin von ihrer Kindheit erzählt wie sie von ihrem Stiefvater seit sie 5 Jahre alt ist missbraucht wird.. Richtig trauriges Buch, das einen zum Nachdenken anregt.

  • Rezension zu "Flüsterkind" von Mona Michaelsen

    Flüsterkinder
    Samtpfote

    Samtpfote

    10. December 2012 um 16:33

    Flüsterkind, Mona Michaelsen Dein Mann hat mich missbraucht Ein Brief an meine Mutter Klappentext: "Irma ... es widerstrebt mir, Dich Irma zu nennen. Es widerstrebt mir aber noch mehr, Dich Mama zu nennen. Irgendeine Anrede muss ich aber benutzen, sonst fühlst Du Dich am Ende gar nicht angesprochen." Mona Michaelsen war fünf, als sie zum ersten Mal von ihrem Stiefvater missbraucht wurde. Jahrelang ertrug sie ihr Martyrium, ohne mit jemandem darüber reden zu können. Heute, fast vierzig Jahre später, schreibt sie einen Brief an ihre Mutter. Die damals wegschaute, die nichts wissen wollte, die den Missbrauch duldete. Endlich bereichtet Mona ihr all das, was sie damals nicht sagen durfte. Mit beklemmender Eindringlichkeit konfrontiert sie ihre Mutter mit der schrecklichen Wahrheit. Doch mehr als um die Mutter geht es um Mona selbst: Wort für Wort befreit sie sich von ihrer Vergangenheit, indem sie ihre Geschichte erzählt - die wahre Geschichte des Flüsterkinds. Von Anfang an fesselte mich dieser Bericht, dieser Brief an die Mutter. Mona Michaelsen gelingt neben einer Familienchronik eine erschütternde Gesellschaftsskizze. Eine Geschichte von Menschen, die wegsehen und schweigen und solchen, die zusehen und dulden. Sie beschreibt in chronologischer Reihenfolge, wie sie aufgewachsen ist und wie sie mit ihren Geschwistern zusammen gelebt hat. Als älteste von vier Schwestern übernahm sie schon früh eine Mutterrolle und als immer mehr Kinder dazu kamen, musste sie die Schule sogar vernachlässigen, um ihren Pflichten im Haushalt nachzukommen. Sie schreibt von Angst und Misstrauen, von Zurückweisung und dem Wunsch nach Liebe und Geborgenheit. Von ihren Jugendjahren und ihrer Träumen. Es geht hier aber nicht in erster Linie um eine Anklage. Es geht darum, endlich aussprechen zu können, was man schon immer wollte, darum, sich zu befreien von dieser ewigen Last. Es ist ein erschütternd ehrlicher Bericht, der fast nichts auslässt und darum nur schwer zu verdauen ist. Trotzdem konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Zu sehr wollte ich erfahren, wie es ausgeht, wie man überhaupt mit so einer Geschichte umgehen oder umgehen lernen kann. Ich bewundere die Autorin für ihren Mut und ihre Kraft, diese Geschichte mit der Öffentlichkeit zu teilen. Und ermuntere alle, mit offenen Augen durchs Leben zu gehen.

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  • Rezension zu "Flüsterkind" von Mona Michaelsen

    Flüsterkinder
    tintenmaedchen

    tintenmaedchen

    21. February 2012 um 19:23

    Mona ist noch ein Kind als sie das erste Mal von ihrem Stiefvater missbraucht wird, gerade mal 5 Jahre alt. Von da an lebt Mona in einem scheinbar endlosen Martyrium aus Drohungen, Gewalt und sexuellem Missbrauch und über allem schwebt die Gewissheit dass ihr niemand helfen wird. Doch irgendwann hält Mona es nicht mehr aus und erzählt ihrer Mutter von den Dingen die ihr Stiefvater mit ihr anstellt. Ein schwerer Schritt denn es darf ja niemand von diesem Geheimnis wissen. Ihre Mutter glaubt ihr nicht, hört ihr nicht einmal richtig zu und dadurch stürzt sie Mona in ein Leben voller Leid, Angst und Scham. Auch vor Monas Schwester macht der Stiefvater nicht halt und Mona hat große Schuldgefühle weil sie erleichtert ist wenn sie selber verschont bleibt. 30 Jahre später ist Mona erwachsen und will nicht mehr stumm sein. Sie ist kein hilfloses Kind mehr und beschließt ihrer Mutter einen Brief zu schreiben und sie mit der Wahrheit zu konfrontieren. Eine Wahrheit aus ignorieren, wegsehen, zulassen und dulden. Alles was Mona damals nicht sagen durfte sagt sie jetzt und befreit sich so immer mehr von ihrer Vergangenheit. Das Buch berührt, schockiert und macht wütend zugleich. Man möchte die Mutter am liebsten packen und schütteln oder sie anschreien dass sie ihrem Kind helfen soll anstatt wegzusehen. Der Mut von Mona ihre Mutter mit all den Dingen von damals zu konfrontieren ist bemerkenswert. Etwas störend ist oft die Sprache oder besser gesagt die Wortwahl. Angesichts der grausamen Vergangenheit und den erlebten Traumata durch ihren Stiefvater ist es jedoch verständlich dass Mona nichts als Hass und Abscheu ihm gegenüber empfindet und das kräftig mit Fäkalsprache zum Ausdruck bringt.

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  • Rezension zu "Flüsterkinder" von Mona Michaelsen

    Flüsterkinder
    WildRose

    WildRose

    09. December 2011 um 10:36

    Ich vergebe fünf Sterne ! Es ist sehr mutig von Mona und Ulla Michaelsen, ihre Geschichte öffentlich zu erzählen. Einfach tragisch, was die Mädchen in ihrer Kindheit durchmachen mussten. Das Buch hat mich zutiefst erschüttert, berührt und mir die Augen geöffnet.

  • Rezension zu "Flüsterkind" von Mona Michaelsen

    Flüsterkinder
    kokobuko

    kokobuko

    16. July 2011 um 19:15

    Rezension: Mir ist noch nie beim Lesen eines Buches schlecht geworden. Bei diesem schon, ich habe die ersten 100 Seiten gelesen, lag in meinem Bett und mir war einfach kotzübel. Wie können Eltern nur so ekelhaft zu ihren Kindern sein? Wie kann man Kinder nur so misshandeln und das nicht nur auf sexueller Ebene? Wie kann man allen Menschen mehr glauben als dem eigenen Kind? Wie kann man einem Kind nur so das Leben versauen, dass es einfach sterben will? Und wie kann man, obwohl man anscheinend Kinder so sehr hasst immer weitere in die Welt setzen? Soviel zu meinem Vorwort zu dieser Rezi. Viel gibt es nicht zu sagen zu diesem Buch, denn es ist sehr gut geschrieben, fesselnd, da man immer hofft das Leben der Kinder wird wieder besser und darum bangt, dass Mona entkommen kann bevor ihr Stiefvater bis zum Äußersten geht. Das Buch ist definitiv nichts für zartbeseitete Mütter (ich bin bis jetzt nur Tochter aber wenn ich dabei nur an meine Geschwister denke kommen mir schon die Tränen). Ich bin so froh für die Autorin, dass sie jetzt ein normales Leben führen kann, und ich wünschte solche Menschen wie Irma und ihr Mann würden nicht existieren, aber leider tun sie das, und dieses Buch führt einem nocheinmal vor Augen, wie einfach sie auchnoch damit was sie tun davonkommen. Fazit: Ein gutes Buch, aber nichts für schwache Nerven.

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  • Rezension zu "Flüsterkind" von Mona Michaelsen

    Flüsterkinder
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. March 2011 um 22:19

    Mona Michaelsen schreibt von ihrer traumatischen Kindheit, in der Gewalt und Demütigungen durch ihre selbstsüchtigen Eltern an der Tagesordnung standen. Ihr Vater, der Probleme mit Alkohol hat, missbrauchte sie und später auch ihre kleine Schwester sexuell auf widerlichste Art und Weise. Ihre Mutter, der sie sich auch anvertraut, weiß sehr genau, was vor sich geht, schaut aber weg. Als Jugendliche wehrt sie sich nach und nach endlich gegen den jahrelangen Horror, den sie nur mit stillen Tränen hinnehmen durfte. Der physische Schaden der Kinder ist in keinster Weise mit den psychischen Problemen zu vergleichen, die sie davontrugen. Erst mit 30 Jahren hat Mona es geschafft, sich seelisch von ihren Eltern zu lösen und mit 44 diesen schonungslosen Brief (Buch) an ihre Mutter zu verfassen, nach deren Liebe sie das ganze Leben lang vergeblich dürstete. - „Ich bin kein Monster. Ich bin kein Stück Scheiße. Ich bin dein Kind“ - Mich schockt bei grausamen Dingen kaum etwas, aber in diesem Buch kam ich aus dem „Staunen“ über die Unfassbarkeiten, die immer noch einmal gesteigert wurden, nicht mehr heraus. Die Sprache war teilweise ziemlich derb, aber alles Andere hätte die Dinge nur verschönt. Die Autorin hat in mir sehr große Bewunderung und Respekt hervorgerufen. Gerade auf den letzten Seiten, wird einem erst ihre unglaubliche Stärke klar, mit der sie es geschafft hat, sich zu wehren und als einzige von ihren Geschwistern ein normales Leben zu führen. Den Prozess, bei dem sie sich langsam, aber sicher widersetzt, habe ich am liebsten gelesen. Mehr weiß ich gerade auch nicht zu schreiben, da mir das Buch tatsächlich die Sprache verschlägt. - Fazit: Ein gutes, sehr lesenswertes (!) Buch, das schockt, aber zum Nachdenken anregt und das ich tatsächlich allen Menschen empfehlen möchte. Allerdings sicherlich nichts für schwache Gemüter. - Es ist bitter, dass man erst, sobald man so etwas liest, seine eigenen Umstände wert zu schätzen lernt und sie nicht als selbstverständlich hinnimmt.

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  • Rezension zu "Flüsterkind" von Mona Michaelsen

    Flüsterkinder
    ananasengelchen

    ananasengelchen

    28. July 2010 um 00:48

    Mona Michaelsen ist noch ein kleines Mädchen, gerade mal fünf Jahre alt, als sie zum ersten Mal von ihrem Stiefvater missbraucht wird. Mona wächst in sehr ärmlichen Verhältnissen auf. Sie ist das älteste Kind ihrer Mutter, ihr leiblicher Vater ist jedoch unbekannt. Mit ihrem Stiefvater hat ihre Mutter danach noch vier weitere Kinder bekommen, die Mädchen Ulla, Irma und Antje sowie den kleinen Paul. Die Familie wohnt zusammen mit den Eltern der Mutter in einem sogenannten Armenhaus. Die Kinder werden abends zum Schlafen bzw. manchmal schon ab dem Nachmittag in ihre Schlafkammer gesperrt, die nur über ein kleines Fenster verfügt. Der Stiefvater von Mona arbeitet am Anfang der Aufzeichnungen noch, wird jedoch später aufgrund von wiederholter Trunkenheit am Arbeitsplatz fristlos entlassen. Monas Mutter ist arbeitslos, ist ständig mit Haushalt und Kindern überfordert und überträgt einen Großteil der Aufgaben an ihre älteren Kinder. Mona und ihre Geschwister wachsen in einer sehr lieblosen Atmosphäre auf und werden von klein auf von ihren Eltern, besonders vom Vater, gedemütigt. Eines Abends jedoch gipfelt dies alles darin, dass Mona zum ersten Mal von ihm sexuell missbraucht wird. Die Übergriffe werden mit der Zeit immer schlimmer, perverser und häufiger. Mona kann nachts nicht mehr schlafen, fürchtet sich vor erneuten Misshandlungen. Ihre Mutter weiß ziemlich bald von den Übergriffen ihres Mannes an ihrer Tochter, unternimmt jedoch nichts dagegen. Als Mona eines Tages ihren gesamten Mut zusammen nimmt und ihr davon erzählt, glaubt ihr die Mutter nicht und Mona erhält zusätzlich eine ordentliche Tracht Prügel. Der Vater lebt bei den Misshandlungen des kleinen Mädchens seine sexuellen Phantasien aus und droht ihr immer wieder damit, sie umzubringen, sollte sie irgendjemand davon erzählen. Davon abgesehen hätte Mona auch niemanden, dem sie sich anvertrauen könnte, da sie in der Schule als Außenseiterin gilt, von den Mitschülern wegen ihrer Kleidung und Herkunft gehänselt wird und daher keine Freunde hat. Im Laufe der Zeit entdeckt Mona, dass der Vater nun auch seine leibliche Tochter Ulla missbraucht, kann ihr jedoch nicht helfen und ist gefangen zwischen unheimlichen Mitgefühl und Erleichterung, dass die Übergriffe auf sie selbst weniger werden. Als eine neue Familie mit in das Haus einzieht, ändert sich das Leben der Familie ein wenig. Der Vater findet bald eine neue Stelle, die Familie zieht in ein besseres Haus, die Kinder können die Schule wechseln und für sich nochmals einen Neuanfang machen. Doch mit dem Umzug und der etwas verbesserten Lebenssituation hören die Übergriffe auf die beiden Mädchen nicht auf. Monas einziger Rettungsanker ist es, bis zu ihrem achtzehnten Lebensjahr durchzuhalten und danach die Familie so schnell wie möglich zu verlassen. Dies gelingt ihr zum Glück und so kann sie nach vielen Jahren des Grauens bis heute ein einigermaßen normales und geregeltes Leben führen. Die Autorin hat in diesem Buch ihre komplette Geschichte für ihre Mutter niedergeschrieben, die über all die Jahre die Augen vor dem Leiden ihrer Töchter verschlossen hat und so zur Mittäterin wurde. Die Sprache ist schonungslos und sehr hart, aber wie sollte man solche schrecklichen Erlebnisse auch sonst beschreiben. Beim Lesen musste ich immer wieder innehalten, um mir klar zu machen, dass das, was ich gerade lese, eine wahre Geschichte ist. Ich habe großen Respekt vor der Autorin, dass sie diesen Schritt gegangen ist und mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit ging. Es ist wirklich bewundernswert, dass sie nicht wie ihre Geschwister an der furchtbaren Kindheit zerbrochen ist, sondern die Kraft hatte, sich ein schönes Leben mit einer eigenen Familie aufzubauen.

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  • Rezension zu "Flüsterkind" von Mona Michaelsen

    Flüsterkinder
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. July 2010 um 07:41

    Dieses Buch ist wirklich nichts für zartbeseitete. Ich habe nur ein Schicksalsbuch gelesen, das mir noch mehr an die Nieren gegangen ist. Zwischendurch mußte ich beim Lesen auch pausieren und bin zu meinem Sohn gefahren und hab ihn einfach in den Arm genommen. Er hat zwar etwas komisch geschaut, aber er schien gespürt zu haben, das ich das einfach brauchte. Zum Buch selber: Was Mona durchmachte in ihrer Kindheit, ist wirklich nicht mehr nur schrecklich - Mißbrauch durch den Stiefvater (sexuell, Schläge, Demütigungen usw.), Mißbrauch durch die Mutter (ebenfalls Schläge, Demütigungen usw.). Eine Kindheit, wie Kind sie eigentlich haben sollte, gab es nicht, bzw. nur im ganz kleinen Ansatz, der dann aber auch ein Riegel von Seitens der Eltern vorgeschoben wurde. Es ist schon erstaunlich, das sie daran nicht zerbrach und "überlebte". Ihre Geschwister hatten da nicht soviel Glück und rutschten auf die ein oder andere Art im Leben ab. Die Abrechnung gegenüber ihrer "Mutter" ist Mona mit diesem Brief wirklich gelungen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und erinnerte mich an das Buch "Wir müssen über Kevin reden". Dies ist auch in Briefform geschrieben. Ein sehr gutes Buch mit einer leider sehr schlimmen Lebensgeschichte, das aber auch nachdenklich werden läßt (jedenfalls mich).

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  • Rezension zu "Flüsterkind" von Mona Michaelsen

    Flüsterkinder
    FranziDerBuecherWurm

    FranziDerBuecherWurm

    29. June 2010 um 11:06

    Was für ein trauriges Buch.... Ich musste oft aufhören zu lesen weil ich es einfach nicht fassen konnte das es sowas gibt.

    Wirklich traurig und Respekt vor der Mona das sie dennoch ihr leben meistert!!

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