Mona Silver Verlassener Stern: Das Volk der Bo'othi

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Inhaltsangabe zu „Verlassener Stern: Das Volk der Bo'othi“ von Mona Silver

„Ihr menschliches Leben ist vorbei. Sie sind jetzt eine Bo’othi.“ Ohne Erinnerung an die vergangenen zwölf Tage erwacht Kellnerin Charlie Palmer allein und verwirrt im Wald. Unverletzt, mit veränderter Augenfarbe und fast 600 Meilen von ihrer Heimatstadt Chicago entfernt. Dieser seltsame Vorfall bleibt nicht der einzige. Das Licht vom Himmel regnender Sterne elektrisiert sie und besonders in Gegenwart ihres Verlobten Scott machen ihr Übelkeitsattacken zu schaffen. Ihre Zukunftspläne in Frage stellend, landet Charlie schließlich bei mysteriösen Fremden in Montana, die sie als eine der ihren bei sich aufnehmen. Was sie dort über sich erfährt, beendet ihr altes Leben. Doch Scott gibt nicht auf und beginnt nach ihr zu suchen. Und auch Charlie ist sich nicht sicher, ob sie bereit ist, ihn loszulassen. Was macht uns aus? Was verbindet uns? Was besteht länger als ein Leben? Berührend und spannend erkundet der zweite Band der Fantasy-Reihe um das magische Seelenvolk der Bo′othi die Grenzen von Identität und Liebe.

Ein schöner Band welcher Lust auf mehr macht.

— MalaikaSanddoller
MalaikaSanddoller

Eine weitere Geschichte rund um die Bo'othi.

— Strangeangel
Strangeangel

Eine wundervolle, einzigartige Idee die einer spannenden und emotional tief bewegenden Handlung zugrunde liegt. Wunderbares Leseerlebnis!!

— alice14072013
alice14072013

Ein sehr schönes, spannendes Fantasybuch mit toller Liebesgeschichte

— Blintschik
Blintschik

Sooo spannend und wunderschön

— HanniinnaH
HanniinnaH

Atemberaubende Spannung - ich bin absolut begeistert

— Meine_Magische_Buchwelt
Meine_Magische_Buchwelt

Fantasy mal anders

— engel-07
engel-07
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  • Themen
  • Neue Ideen, neue Welten.

    Verlassener Stern: Das Volk der Bo'othi
    MalaikaSanddoller

    MalaikaSanddoller

    03. June 2017 um 16:56

    Was würdest Du tun, wenn Du mitten im Wald ohne jegliche Erinnerung an die letzten zwölf Tage aufwachst? Du dann auch noch von Übelkeitsattacken in Anwesenheit deines Verlobten geplagt wirst und Du dich wie die selbe Person fühlst, es aber zur gleichen Zeit nicht mehr bist? Dazu kannst Du nie mehr zu Deinem vergangenen Leben zurückkehren. Das passiert Charlie und nicht nur das, sondern noch vieles mehr. Auch in diesem Buch stellt Mona Silver ihre Charaktere wieder auf harte Proben. Sie müssen viele Barrieren bewältigen und die Protagonisten wachsen einem richtig ans Herz.Auch finde ich die neuen Ideen, denen die Autorin in ihren Büchern Form gibt, toll. Solche andere Welten, die keinem existierenden Prinzip folgen, gibt es viel zu wenig. Ausserdem finde ich die Sprache von Mona Silver toll. Zwischen den Seiten, die sich sehr flüssig lesen lassen, gibt es kleine Weisheiten, die einem tief im Herzen berühren.Bis jetzt hat mir “Sternregen” von der Bo’othi Reihe am besten gefallen, aber auch dieses Buch verdient locker 5 Sterne. Ich freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin!

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  • Charlies Schicksal

    Verlassener Stern: Das Volk der Bo'othi
    ManuelaBe

    ManuelaBe

    24. April 2017 um 23:18

    Verlassener Stern ist der zweite Band rund um das Volk der Bo'othi aus der Feder der Autorin Mona Silver. Sie erzählt die Geschichte von Charlie, die sich unvorbereitet plötzlich in eine Angehörige des Volkes der Bo'othi verwandelt wiederfindet. Zwölf Tage war sie verschwunden und kehrt nun völlig verwirrt zu ihren Freunden zurück. Erst langsam erschließt sich ihr die neue Welt und sie muss Entscheidungen treffen die ihr Leben komplett verändern werden. Dazu gehört auch, dass sie die Liebe ihres Lebens Sam verlassen muss.Mona Silver schafft es eine fantastische Geschichte mit einer starken Liebesgeschichte zu verbinden. Die Charaktere sind vielschichtig gezeichnet und durch die verschiedenen Perspektiven aus denen erzählt wird, erschließt sich eine komplexe Welt. Der Schreibstil ist flüssig und liest sich gut. Die Spannungsbögen sind gut gesetzt ohne reißerisch daher zu kommen. Man kann dieses Buch lesen ohne der Vorband Verlorener Stern zu kennen, ich würde aber empfehlen erst Band eins zu lesen, da sich die komplexe Welt der Bo'othi besser erfassen lässt und außerdem fand ich schon Band eins sehr lesenswert. Es würde einem eine gute Geschichte entgehen.

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  • Eine tolle Geschichte ……

    Verlassener Stern: Das Volk der Bo'othi
    Kassy_Kalle

    Kassy_Kalle

    18. April 2017 um 18:16

    Erstmal das Covergefällt mir gut, sticht auf jedenfall hervor. Ich fand es etwas schwierig reinzukommen, weil  ich Teil 1 schon vor über 1 Jahr gelesen habe. Obwohl man es Eigenständig lesen kann, finde ich es wegen der Vorab Infos besser. Wenn man den Anfang Überwunden hat, kann man es nicht mehr weglegen. Die Autorin hat es geschafft in  eine Fantasy-Lovestory alles wunderbar Einfließen zulassen, über Sprache…Abendteuer bis zur Liebe. Nicht Unnötig in die Länge gezogen die einzelnen Szenen, und die Protagonisten kommen sehr Sympathisch rüber.Vorallen Dingen der weibliche Part, mit ihrem Gerechtigkeitssinn und Liebreiz steht sie (für mich) über allen anderen. Auch am Ende den Glossar find ich gut, kann man immer gut Nachschlagen. Ich kann das Buch auf Jedenfall sehr Empfehlen.  

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  • Rezension zu Verlassener Stern

    Verlassener Stern: Das Volk der Bo'othi
    Strangeangel

    Strangeangel

    13. April 2017 um 21:41

    Rezension zu Verlassener Stern Verlassener Stern ist der 2. Band, rund um die Bo'othi. Zu erst sticht das wunderschöne Cover hervor. Die Farben harmonieren sehr schön miteinander. Erleichtert war ich, dass es zum Erste Teil passt, was mir persönlich immer sehr wichtig ist. Das in den Buchtiteln immer etwas mit Sternen vorkommt, ist passend gewählt und mir gefällt das Spiel damit. Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig und gut zu lesen. Schnell kommt man in das Geschehen, trotz einiger Stolperer, über die ungewohnten Namen der Alten Seelen. Die Details der geheimen Welt, sind so eingesetzt, dass sie einen nicht erschlagen, sondern man langsam in diese Welt hineinkommt. Etwas schade finde ich, dass der Klapptext die ersten Punkte im Buch schon zusammenfasst und es daher Anfangs wenig Überraschungen gibt. Da ich bereits Band 1 und Band 1.5 gelesen hatte, fehlte mir leider auch etwas der Zauber, des „Neuendecken“, des unbekannten Volkes. Dafür funktioniert Band 2 ebenso auch für Erstleser dieser Bücher und kann eigenständig gelesen werden. In einer Leserunde verfolgte ich, dass andere diesen Zauber durchaus gespürt haben, von daher müssen sich „Bo'othi-Kenner“ wohl zu Beginn etwas gedulden ;-) In weiteren Leseabschnitten nimmt das Buch an fahrt auf. Es kommen mehr Wendungen und Probleme auf die Charaktere zu, was es spannend macht weiter zu Lesen. Mona schafft es ihren Charakteren immer wieder Tiefe zugeben und jeder Einzelne ist sehr individuell gestaltet und geformt, so dass man immer gespannt sein darf, wer einen dieses mal begegnen wird. Es wird somit nie langweilig die Bücher zu lesen.Mit Charlie und Scott tat mich allerdings dieses mal etwas schwer. Ich konnte ihr Verhalten und ihre Entscheidungen einfach nicht immer nachvollziehen. Öfter erwischte ich mich dabei, die Augen zu verdrehen, weil ich ihre Liebelei teilweise, den Umständen entsprechend , etwas unrealistisch und kitschig fand. Sie wirkten mir für ihre Situation manchmal einfach zu naiv. Zum Ausgleich tauchte dafür John auf, den ich wiederum sehr interessant fand, wenn er auch natürlich die meisten der Probleme auslöste und mehr auf seine eigenen Ziele hin arbeitete. Eine starker Charakter. Er bringt Spannung und zeigte sich sehr vielschichtig. Da nicht alles um ihn gelöst wurde,hoffe ich mehr von ihn und seiner Alten Seele zu erfahren. Richtige Goldstücke sind Ben und Stella, die beiden hat man schnell ins Herzgeschossen und Ben hat glaube ich einen eignen kleinen Fanclub mittlerweile.:-) Schön war auch das Wiedersehen mit alten Bekannten und zu lesen, was aus ihnen geworden ist und auch Kater Jimmy hat nicht gefehlt. Zusammengefasst kann ich sagen, ich finde die Geschichte rund um die Bo'othi immer noch sehr faszinierend und gut durchdacht. Ich werde auf jeden Fall weiter dran bleiben und gebe eine Leseempfehlung, dieses tolle Volk zu entdecken und wirklich mal was ganz anderes zu lesen. Dieser Teil, hat mich persönlich leider nicht so gepackt wie die anderen und auch die Hauptcharaktere gehören nicht zu meinen Lieblingen aus der Reihe. Andere haben dies aber ganz anders gesehen und man sieht so wie unterschiedlich Geschmäcker sind und das ist auch gut so. Mona du musst unbedingt weiter Schreiben, ich verfolge es gespannt weiter.Es ist soviel offen gelieben und soviel Konfliktpotential dabei, da kann man sich nur auf weitere Teile freuen.

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  • Leserunde zu "Verlassener Stern: Das Volk der Bo'othi" von Mona Silver

    Verlassener Stern: Das Volk der Bo'othi
    MonaSilver

    MonaSilver

    Leserunde vom 10.03. bis 02.04.2017 Für das Buch "Verlassener Stern", dem zweiten Band meiner Reihe über das Volk der Bo'othi.  Bereits erschienen sind "Verlorener Stern" (Band 1) und "SternRegen" (E-Novella, Band 1.5).  Ich werde als Autorin die Runde selbst begleiten und für Rückfragen und Anmerkungen während des gesamten Lesezeitraums mindestens einmal täglich online sein und zur Verfügung stehen.  ***WICHTIG*** Alle drei Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden, um dem Inhalt folgen zu können, sind keine Vorkenntnisse aus den vorherigen Bänden erforderlich.  Trotzdem biete ich allen ausgewählten Teilnehmern dieser Leserunde auf Wunsch an, die beiden ersten Werke im Wunschformat als E-Book zur Verfügung zu stellen.  Unter den Bewerberinnen und Bewerbern für diese Leserunde verlose ich drei Taschenbücher und sieben E-Books im Wunschformat.  Um eines der Bücher zu gewinnen, kommentiert einfach unter diesem Artikel und vervollständigt den folgenden Satz: "Ich lese am liebsten ... " Die Verlosung endet am Sonntag, den 26.02.2017 um 15.00 Uhr.  Die Leserunde beginnt am Freitag, den 10.03. oder wenn alle Gewinner ihre Bücher erhalten haben und endet am 02.04.2017. Wer kein Glück bei der Verlosung hatte oder das Buch bereits besitzt, ist herzlich eingeladen, sich unabhängig an der Leserunde zu beteiligen. Ich freue mich sehr auf euch und eine lebhafte Diskussion! <3 Ein kleiner Hinweis für alle Interessierten: Alle Gewinner/innen der Leserunde verpflichten sich zur aktiven Teilnahme an der Diskussion und zur Rezension bei Amazon und/oder Lovelybooks innerhalb von sechs Wochen nach Beendigung der Leserunde.  Zum Buch „Ihr menschliches Leben ist vorbei. Sie sind jetzt eine Bo’othi.“ Ohne Erinnerung an die vergangenen zwölf Tage erwacht Kellnerin Charlie Palmer allein und verwirrt im Wald. Unverletzt, mit veränderter Augenfarbe und fast 600 Meilen von ihrer Heimatstadt Chicago entfernt.Dieser seltsame Vorfall bleibt nicht der einzige. Das Licht vom Himmel regnender Sterne elektrisiert sie und besonders in Gegenwart ihres Verlobten Scott machen ihr Übelkeitsattacken zu schaffen. Ihre Zukunftspläne in Frage stellend, landet Charlie schließlich bei mysteriösen Fremden in Montana, die sie als eine der ihren bei sich aufnehmen.Was sie dort über sich erfährt, beendet ihr altes Leben. Doch Scott gibt nicht auf und beginnt nach ihr zu suchen. Und auch Charlie ist sich nicht sicher, ob sie bereit ist, ihn loszulassen. Was macht uns aus? Was verbindet uns? Was besteht länger als ein Leben?Berührend und spannend erkundet der zweite Band der Fantasy-Reihe um das magische Seelenvolk der Bo′othi die Grenzen von Identität und Liebe. Hier geht es zur Leseprobe​Erscheinungsdatum: Dezember 2016Seitenzahl: 452 SeitenASIN: B01N6DXJ5TISBN E-Book: 9783961422333ISBN Taschenbuch: 9783743143708 Über die Autorin Geboren am Anfang der 70er Jahre in Aachen, lebte ich die ersten 25 Jahre meines Lebens im Westen Deutschlands. Nach einer Ausbildung zur Rechtsanwaltsgehilfin und einer kurzen Beschäftigung als Sekretärin bei verschiedenen Rechtsanwälten und im Bundesministerium für Justiz, wechselte ich ins Auswärtige Amt. Während meiner Auslandseinsätze in Peking, VR China; New York City, USA; Vilnius, Litauen und Minsk, Belarus machte ich die Erfahrungen, die aus mir das machten, was ich heute bin: Vor allem meine Kreativität ist es, die mir Antrieb gibt, was mein Leben außerhalb des beruflichen Umfelds gestaltet und bunt macht. Ohne sie kann ich leben, aber es macht keinen Spaß. Die Kreativität hatte viele Gesichter in meinem Leben. Als junges Mädchen malte ich, mit Ende 20 studierte ich Webdesign, dann entdeckte ich die Fotografie für mich. Ich probiere gerne alles aus, aber letztlich bin ich beim Schreiben gelandet, denn das geht immer. Alles was man braucht ist ein Stift, ein Blatt Papier und etwas Ruhe. Egal wo man auf der Welt ist. Natürlich schreibe ich meistens auf dem Computer, aber es ist eine dankbare Beschäftigung, die keinerlei besondere Umstände verlangt. Mit der Veröffentlichung meines ersten Buches, Band 1 der Romanreihe "Das Volk der Bo'othi" im Juli 2015 ging ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Im Oktober 2016 wurde mein Buch "Verlorener Stern" vom Publikum als "Bestes deutschsprachiges Debüt" auf den zweiten Platz beim Deutschen Phantastik Preis gewählt. Diese Auszeichnung hat mich noch einmal mehr darin bestärkt, meinen Weg weiterzugehen. www.monasilverautor.com Sternenbotschaft.blogspot.de Über die Buchreihe DAS VOLK DER BO’OTHI Bist du gelangweilt von den ewig gleichen Wesen in Fantasybüchern? Kannst du keine Vampire, Werwölfe oder Gestaltwandler mehr sehen? Dann probiere doch mal etwas Neues aus! Mit dem "Volk der Bo'othi" hat Mona Silver in ihrer Buchreihe etwas anderes, etwas nie da Gewesenes, kreiert. ​Jeder Band der Reihe kann für sich gelesen werden. Vorkenntnisse aus den vorherigen Bänden sind nicht erforderlich, um die Geschichte zu verstehen. Doch wer ein Buch gelesen hat, wird auch die übrigen kennenlernen wollen, denn das mystische Sternenvolk zieht jeden in seinen Bann, der erst einmal Blut geleckt hat. Ja, es geht um Blut. Aber es geht auch um Seelen, um Freundschaft, um den inneren Kampf mit sich selbst und darum, sich selbst treu zu bleiben. Und natürlich um Liebe. ​Lass dich drauf ein und entdecke zusammen mit interessanten Protagonisten die geheimnisumwobene Welt der Bo'othi. Ob in Seattle, in Südamerika, in Chicago, Montana oder in der Eifel in Deutschland, die Bo'othi sind überall, wir müssen nur richtig hinsehen! Update: Für die, die wissen wollen, was sie in der Leserunde so erwartet, habe ich ein kleines Video zusammengestellt:

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  • „Der Duft der Seele - das ist die Erinnerung.“ ( George Sand )

    Verlassener Stern: Das Volk der Bo'othi
    alice14072013

    alice14072013

    06. April 2017 um 21:10

    „ Dem menschlichen Auge entgeht so furchtbar viel...und vor dem Wenigen, das sie sehen, verschließen sie viel zu oft die Augen.“ ( Zitat S. 387) Ein Volk, älter als die Menschheit, älter als die Erde... Ein Krieg um die Machtergreifung, der zu einer Katastrophe führte, den heimatlichen Planeten zerstörte. Ihre Seelen, gebannt in Seelensteinen, kamen vor Urzeiten auf die Erde, überlebten in menschlichen Trägern und lebten so ihre Traditionen weiter – das Volk der Bo'othi – Doch mit ihren Alten Seelen überlebte auch der uralte Krieg.... Was, wenn du plötzlich in diese Welt gezogen wirst? Wenn du nicht mehr nur deinen eigenen Gedanken und deinem eigenen Willen folgst? Und wenn du das aufgeben musst, was dir in deinem Leben am meisten bedeutet? Ich bin immer begeistert, wenn ich eine neue, einzigartige Idee im Fantasy-Genre entdecke. Das ist gerade in diesem Bereich der Literatur, in dem ich schon so viele Romane gelesen habe, nicht einfach zu finden. Es gleicht der berühmten Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Wenn diese Idee dann auch noch so grandios durchdacht und bildhaft beschrieben ist wie hier, mich emotional absolut berühren kann und durchweg an die Seiten zu fesseln vermag, wenn man der Geschichte anmerkt, mit wie viel Liebe und Herzblut der Autorin sie geschrieben wurde, dann habe ich dieses besondere Stückchen Welt gefunden, in dem ich mich nur allzu gerne eine Zeit lang verlieren kann. Es passiert nicht immer, dass ich vollkommen in eine Geschichte eintauche und alles um mich herum vergesse. Hier ist genau das geschehen, weil mir das Schicksal der Charaktere, die mir emotional so unendlich nah waren, so sehr ans Herz gegangen ist, dass ich an ihrer Stelle den Kampf gegen alle Widerstände, gegen Trauer, innere Leere und Wut auf die Ungerechtigkeit des Lebens aufgenommen habe. Ich wollte das Unmögliche wahr machen und nicht eher ruhen, bis ich wieder atmen konnte. Inhalt: „Ihr menschliches Leben ist vorbei. Sie sind jetzt eine Bo'othi.“ Ohne Erinnerung an die vergangenen zwölf Tage erwacht Kellnerin Charlie Palmer allein und verwirrt im Wald. Unverletzt, mit veränderter Augenfarbe und fast 600 Meilen von ihrer Heimatstadt Chicago entfernt.Dieser seltsame Vorfall bleibt nicht der einzige. Das Licht vom Himmel regnender Sterne elektrisiert sie und besonders in Gegenwart ihres Verlobten Scott machen ihr Übelkeitsattacken zu schaffen. Ihre Zukunftspläne in Frage stellend, landet Charlie schließlich bei mysteriösen Fremden in Montana, die sie als eine der ihren bei sich aufnehmen.Was sie dort über sich erfährt, beendet ihr altes Leben. Doch Scott gibt nicht auf und beginnt nach ihr zu suchen. Und auch Charlie ist sich nicht sicher, ob sie bereit ist, ihn loszulassen. Was macht uns aus? Was verbindet uns? Was besteht länger als ein Leben?Berührend und spannend erkundet der zweite Band der Fantasy-Reihe um das magische Seelenvolk der Bo'othi die Grenzen von Identität und Liebe. Meinung: „Niemand hatte sie gefragt, ob sie das überhaupt wollte.“ ( Zitat S. 122) Mona Silver hat mit ihrer Geschichte eine Idee entwickelt, die mich sofort schlichtweg begeistert und fasziniert hat, weil sie völlig neuartig ist. Der Einstieg ist sehr düster, mysteriös und wirft viele Fragen auf, weil man sich zunächst keinen Reim darauf machen kann, mit welchem Phänomen man konfrontiert wird. Wir befinden uns im heutigen, realen Chicago, wo wir einer sonderbaren Frau auf der Flucht vor den Palathi begegnen. Vor wem? Die Zeit, sich einen Reim auf das Geschehen zu machen, bekommen wir an dieser Stelle nicht, denn die Handlung beginnt so rasant, dass wir atemlos dieser Flucht mit ihrer schicksalhaften Entscheidung folgen müssen, die das Leben unserer Protagonistin Charlie von diesem Moment an für immer verändern wird und in eine ganz neue Richtung lenkt. Die fantastischen Elemente, die in unsere reale Welt eingebettet sind, entfalten sich stückweise beim Lesen. Sie wahren lange ihre Geheimnisse und offenbaren ihre Hintergründe erst mit dem Erleben von Charlie gleich einem Puzzle, das sich mit jedem neuen Teil zusammensetzt und eine Wahrheit offenlegt, die zunächst erst einmal unglaublich und verwirrend klingt und doch zu einem wunderbar stimmigen Ganzen gefügt wird. „Die Sterne spiegelten sich auf der Wasseroberfläche des breit angelegten Springbrunnens. Nach oben blickend sah sie das funkelnde Firmament und vergaß für einen Moment die Welt um sich herum. Alles, was sie hörte, waren ihre eigenen Atemzüge, die Sterne schienen sie zu rufen....Und dann stürzten die Sterne vom Himmel. Wie in ihrem Traum. Ihr Licht sprühte in ihre Richtung, hüllte sie ein, elektrisierte die Luft, bis sich die Härchen auf ihren Armen senkrecht stellten. Es war ihr unmöglich den Blick abzuwenden, sie spürte gleichzeitig Angst und Vertrauen, eine so unlogische Mischung, dass ihr nichts anderes übrig blieb, als einfach stehen zu bleiben und ins Licht zu starren, das in spielerischen Wirbeln und Funken um sie herumtanzte.“ ( Zitat S. 41 ) Es ist faszinierend, wie grandios, lückenlos durchdacht und auf den Punkt passend, die Autorin die tragische Geschichte um das Seelenvolk der Bo'othi, dessen Heimatplanet durch die Auswirkungen einer Rebellion zerstört wurde, in unsere Welt transportiert, indem sie die Alten Seelen dieses Volkes in menschlichen Trägern überleben lässt, wodurch deren Traditionen im Geheimen überdauern. Die Schilderungen sind derart bildhaft und liebevoll detailliert, dass man als Leser den Eindruck hat, sie seien real und man sehe sie mit eigenen Augen. Ich fühlte mich jederzeit, als sei ich Teil des Geschehens, erlebte es mit, statt darüber zu lesen. Es war so leicht sich alles vorzustellen. Damit überwindet Mona Silver die Distanz des Lesers zur Geschichte und schafft eine Nähe, die uns im Geschehen festhält und staunend an die Seiten bannt. „Tiefschwarze Einsamkeit umklammerte Sie. Sie konnte nichts sehen, nichts fühlen. Nur ein grelles Licht, das wie ein leuchtender Ball vor ihr schwebte, blendete sie. Es bewegte sich, zuckte, waberte, formte schließlich die geisterhafte Erscheinung eines schmalen, alabasterfarbenen Körpers, seltsam geschlechtslos und unnahbar.....<< Du musst ihn verlassen...Er ist Gift für uns.>>..“ ( Zitat S. 50 ) Der Schreibstil, mit dem die Autorin ihre Welt und Handlung untermalt ist hervorragend ausgearbeitet. Er erlaubt es uns zugleich flüssig und leicht den Seiten zu folgen und gleichzeitig lässt er wundervolle Szenen vor unseren Augen entstehen, die uns verzaubern und wünschen lassen nur einmal etwas ähnliches erleben zu dürfen, nur um uns im Folgenden Bilder des Schreckens und der Trauer zu schicken, die uns aus diesem glücklichen Zustand in eine gnadenlose Realität wachrütteln. Damit hält sie uns geschickt in einer ständig angespannten Erwartungshaltung, die keine Langeweile zulässt. Mal düster und hoffnungslos, mal wunderschön und durchaus auch sehr humorvoll, gestaltet Mona Silver eine sehr abwechslungsreiche und tolle Atmosphäre, in der man sich nur zu gerne verlieren möchte. Die Handlung besticht durch zwei sehr ausgeklügelte Handlungsstränge, die mal parallel verlaufen und immer wieder absolut genau abgestimmte Berührungspunkte haben, bis sie sich schließlich miteinander verweben und zu einer sehr glaubhaften und runden Einheit gelangen. Zum Einen folgen wir der Kellnerin Charlie, deren Leben von heute auf morgen völlig auf den Kopf gestellt wird, weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort war. Nachdem sie ohne Erinnerung mit merkwürdigen Fähigkeiten und ihr fremden Verhaltensweisen fern ihrer Heimat erwacht, ist sie gezwungen sich sonderbaren Gegebenheiten zu stellen und ihrem fremden Ich auf den Grund zu gehen. Zu diesem Zeitpunkt konnte sie nicht ahnen, dass von nun an ihr altes Leben Geschichte ist. Denn sie ist plötzlich Trägerin einer Alten Seele die mit aller Macht versucht sich gegen die Werte und Persönlichkeit ihrer Trägerin zu stellen und sie in ihre eigenen fragwürdigen Pläne für ein Leben zu drängen, dass sich nicht mehr frei anfühlt, nach festen Regeln eines ihr fremden Volkes erfolgt. Damit zwingt sie Charlie in einen ständigen Kampf um ihr eigenes Ich und die Erhaltung ihres sehr empathischen und gerechten Wesens. Charlie wird vor schwerwiegende Entscheidungen gestellt, die ihr vielleicht das größte aller Opfer abverlangen und weitreichende Folgen für ihre eigene Umwelt haben könnten. Wer ist sie? Was macht sie aus und wer ist der wahre Feind? Sie wird in einen uralten Kampf gezogen der nicht ihrer war und sie dennoch zwingt, sich für eine Seite zu entscheiden. Doch wie kann sie dies unbedarft tun? „Die Worte fühlten sich wie Samt und Seide auf der rauen Oberfläche ihres verletzten Inneren an. Endlich hatte ihr Zustand einen Namen. Alles fiel an seinen Platz, klang einnehmend logisch.“ ( Zitat S. 78) „ Die Informationen waren so verwirrend, so erschreckend, schlichtweg so unglaublich, dass sie sich wünschte, endlich aus diesem Albtraum zu erwachen. Doch sie träumte nicht...“ ( Zitat S. 90) Mit dem zweiten Handlungsstrang folgen wir einer Liebe, die sehr tief und absolut authentisch ist und die dennoch droht für immer zerstört zu werden, so tief sie auch in Charlie verwurzelt ist und so sehr sie der Schmerz überwältigt. Denn sie scheint nicht in diese neue Existenz zu passen, gar eine Gefahr für ihr eigenes Leben darzustellen. Kann eine Liebe, die deinem Leben einen bedeutenden Sinn gibt so falsch sein? Kann man mit der inneren Leere, die ein Opfer nach sich ziehen würde leben? Oder gibt es einen Weg, wenn man gemeinsam gegen alle Risiken mit dem Mut der Verzweiflung kämpft? „Dich nicht selbst zu belügen und deinen Gefühlen nachzugeben, ist ein himmelweiter Unterschied...“ ( Zitat S. 297 ) „Weil du du bist. Du entscheidest. ...Du wirst es vielleicht schwerer haben, als andere, die richtige Entscheidung zu treffen, aber es ist möglich.“ ( Zitat S. 301) All diesen Fragen zu folgen, gestaltet sich in einer spannenden, rasanten Handlung, die zielgerichtet auf einen atemberaubenden Höhepunkt zustrebt und uns nicht annähernd Atempausen verschafft. Es ist nahezu unmöglich das Buch zur Seite zu legen, bis wir am Ende angelangt sind und vielleicht befriedigt aufatmen können. Das die so wunderbar funktioniert und wir wirklich bis zum Ende zittern ist sicherlich auch den liebevoll ausgearbeiteten Protagonisten zu verdanken, die wir sofort in unser Herz schließen. Wenn man einmal von dem ein oder anderen Hassobjekt absieht. Wobei so richtig hassen kann man selbst den / die Antagonisten nicht, denn es gibt hier keine Schwarz-Weiß-Zeichnung. Egal ob es unsere Protagonisten Charlie und Scott sind oder ihr „Gegenspieler“, sie alle machen Fehler und handeln manchmal emotional, mal fremdbestimmt und immer vor dem besonderen Hintergrund ihres derzeitigen Wissens und der Überzeugung das Richtige zu tun. Das macht sie besonders authentisch und schafft Nähe, selbst da, wo man sie hassen möchte. Charlie ist eine junge Frau, die schon sehr viel erdulden musste in ihrem Leben und sich dennoch zu einer zielstrebigen, gerechtigkeitsliebenden und sehr empathischen Frau entwickelt hat. Sie ist mutig, steht für andere ein und hat einen starken Willen. Ich habe sie auf Anhieb gemocht. Charlie macht in der Geschichte zwei sehr große Entwicklungen durch, die zunächst mit der Alten Seele zusammenhängen, deren Trägerin sie wird. Es ist sehr verführerisch, wenn man plötzlich mit Fähigkeiten gesegnet ist, die einem erlauben andere zu lenken und ihnen Schaden zufügen zu können. Doch nicht immer sind diese Veränderungen positiv. Wie leicht ist es sich selbst zu verlieren...Und wer spricht dann aus Charlie? Ist es die eigene Stimme oder die einer fremden Seele? Wird vielleicht auch Charlie unbewusst gelenkt? Zum Ende hin muss Charlie ihren Weg für sich finden. Ist sie stark genug, die eigenen Charakterzüge durchzusetzen, oder wird sie den inneren Kampf verlieren? Es ist wirklich interessant ihrer inneren Zerrissenheit zu folgen. Man möchte sie oft gerne schubsen und manchmal triumphierend die Faust in die Luft strecken. „...Damit würde ich nicht nur die Achtung vor mir selbst verlieren, sondern auch alle Prinzipien verraten, die mir in meinem Leben immer wichtig waren....Ich bin Charlotte Palmer, ob mit oder ohne Bo'othi Seele. Mein altes Leben hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin, wie die Alte Seele in mir mich jetzt zu formen versucht. Wir sollten eine Einheit bilden, nicht zwei Kreaturen aus unterschiedlichen Epochen sein, die gegeneinander ankämpfen.“ ( Zitat S. 217 ) „Aber ich habe es genossen,... Es reicht mir nicht, jemanden zu bestrafen, ich liebe es, ihnen dabei zuzusehen, wenn sie gedemütigt werden und manchmal gebe ich dem Wunsch nach, noch einmal nachzutreten, wenn sie schon am Boden liegen...“ ( Zitat S. 292 ) Mein Leserherz habe ich allerdings Scott geschenkt. Scott, der so bedingungslos liebt und so verzweifelt dafür kämpft. Dabei zeigt er uns seine eigene Verletzlichkeit und ist sich auch nicht zu schade seine Gefühle zu offenbaren und alles zu opfern um Charlie nicht zu verlieren. Auch Scott macht sicherlich Fehler, die ihn aber nur noch sympathischer machen und auch er wird gezwungen sich weiterzuentwickeln. Ob er seinen Kampf gewinnt, das sollte jeder für sich selber lesen. Aber ich kann jetzt schon sagen, jeder wird sich seinen Scott wünschen. „Die Sterne beruhigen mich. Haben sie mein ganzes Leben lang schon getan. Sie sind immer da, selbst wenn wir sie nicht sehen können. Und wir sehen sie sogar dann noch, wenn sie längst verglüht sind.“ ( Zitat S. 68 ) „Doch mit der Erinnerung kam auch der Schmerz über die Trennung, und sein Herz verkrampfte sich genauso schnell, wie es zu klopfen begonnen hatte....<< Vergiss mich>>..und dann das leere Gefühl, dass sie in ihm hinterlassen hatte, als er genau das getan hatte. Warum hatte er das zugelassen?...“ ( Zitat S. 245 ) Die Charaktere bestechen durch eine hohe Emotionalität und eine Gefühlstiefe, die es uns erlaubt mit ihnen zu leiden und zu zittern. Wir können gar nicht anders, als uns ihre Empfindungen zu eigen zu machen. Ich kann gar nicht beschreiben, wie oft ich an manchen Stellen geflucht habe und den ein oder anderen treten wollte, um das Geschehen zu verändern. Es gab auch diese vielen Momente, in denen ich tief berührt war, still mit ihnen geweint habe und ihren Schmerz einfach nicht ertragen wollte. Und manchmal ist mein Puls in die Höhe geschossen und ich habe den ein oder anderen Fingernagel eingebüßt, weil ich ihre Angst am eigenen Leib gespürt habe. Mona Silver hat einfach ein Händchen dafür, Gefühle transparent zu machen und ihre Leser leiden und lieben zu lassen. Die Geschichte ist emotional auf einem sehr hohen Niveau und davor ziehe ich meinen Hut. Nichts wirkte gestellt und übertrieben. Es hat mich bewegt. Hier passte einfach alles und das trifft nicht nur auf unsere Hauptcharaktere zu. Für manchen Nebencharakter würde ich mir durchaus eine eigene Geschichte wünschen, weil auch sein Schicksal mir nahe gegangen ist. „... Hände krampften sich in das Betttuch neben seinem Körper, als er sich unter dem Ansturm windend, Halt suchte...Vielleicht hielt er vor Schmerz die Luft an, vielleicht geschah es aber auch reflexartig. Seine weit aufgerissenen Augen ließen die Schmerzen erahnen, die er erlitt, doch kein Laut kam über seine Lippen.“ (Zitat aus dem Buch) „...Tränen rannen ihr über die Wangen, doch sie nahm sie nur unterbewusst wahr, als sie das Salz schmeckte. Die Angst um ...fraß an ihr. Würde er wirklich wieder aufwachen?“ ( Zitat aus dem Buch) „Charlie nickte, glaubte aber kein Wort....Der Gedanke legte sich wie ein schwarzer, schwerer Mantel über sie und hüllte sie bis zur Unsichtbarkeit ein. Sie fühlte sich so allein und unendlich traurig, dass sie die Worte nicht mehr wahrnahm. Wie in einer luftdichten Blase eingeschlossen stand sie neben.... Ihre Tränen ließen sein Gesicht verschwimmen und tropften auf ihre Hände, die sich noch immer an ...klammerten.“ ( Zitat aus dem Buch) Das wichtigste für mich ist aber immer, dass ein Buch nicht nur eine Geschichte erzählt, sondern dass uns die Autoren etwas mit auf den Weg geben. Diesem Roman liegt eine wundervolle Aussage zugrunde, die es für mich umso wertvoller macht. Mona Silver zeigt uns, wie einfach es im Leben sein kann, seine besonderen Fähigkeiten und Vorteile zu nutzen, wenn sie einem alles auf dem Silbertablett servieren. Dennoch ist es enorm wichtig, gegen Versuchungen anzukämpfen und die eigenen positiven Werte nicht aus den Augen zu verlieren, auch wenn es noch so viele Hindernisse und Schmerzen auf diesem Weg zu bewältigen gilt. Bleibe du selber, verliere nie dein Mitgefühl für andere und deinen Sinn für die Bedrohungen deiner Umwelt. Vor allem schenkt sie uns die Hoffnung, dass die Liebe alles besiegen kann, wenn sie aufrichtig und stark ist. Falsche Vorstellungen von Liebe und Besessenheit jedoch führen zu krankhaftem Verhalten, dass vernichtend sein kann. Vielleicht sollten wir alle ein wenig in uns gehen, damit ein wirklich berührendes Ende wie hier möglich sein kann. Es gehört viel Mut dazu, ein authentisches Leben zu führen. Mut, den man braucht, um sich selbst zu finden. Und Mut, den man braucht, um dieses Leben konsequent dann auch zu leben. (Eddie Redmayne) Fazit: „Verlassener Stern“ ist eine Geschichte, die durch eine großartige neue Idee besticht, die wirklich genial durchdacht und auf den Punkt stimmig aufgebaut ist. Sie berührt uns tief, bewegt durch ihre Emotionalität und erlaubt uns besonders ab der zweiten Hälfte kaum durchzuatmen. Ich bin wirklich beeindruckt, was die Autorin mit ihrem Buch erschaffen hat und hätte es am liebsten nie beendet. Es war so leicht sich darin zu verlieren und wirklich schwer am Ende loszulassen. Ich bedanke mich für dieses wunderschöne Leseerlebnis und bin überzeugt es war nicht das letzte Mal, dass ich diese Geschichte gelesen habe. „Der Widerstand verschafft der Liebe immer kräftigere Waffen“ ( Georg Sand )

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  • Wieder einfach toll!

    Verlassener Stern: Das Volk der Bo'othi
    anra1993

    anra1993

    05. April 2017 um 08:44

    Nachdem ich Teil 1 und 1,5 gelesen hatte, wollte ich natürlich auch den zweiten Teil lesen. Auch hier hat die Autorin wieder einen tollen Schreibstil. Sie hat das Talent dazu, ihre Geschichten mit ihren Charakteren lebendig wirken zu lassen und obwohl es sich hierbei teils um eine fiktive Geschichte handelt, hatte ich doch das Gefühl, dass ich mich mit den Charakteren identifizieren kann. Diese waren wieder wirklich gut ausgearbeitet und es war für mich interessant, auch etwas über die "böse" Seite zu lesen.Den Spannungsbogen konnte die Autorin über das ganze Buch hinweg aufrecht erhalten. Es gab keine Stelle, an der ich mich gelangweilt fühlte oder ich gehofft habe, dass es weitergeht. Vielmehr konnte mich die Autorin wieder an ihr Buch fesseln und bescherte mir tolle Lesemomente. Was sicherlich auch damit zu tun hat, dass die Geschichte nicht vorhersehbar war und zwischendurch alles anders kam als ich dachte.Hervorheben möchte ich noch einmal die Idee der Geschichte, die mich immer wieder begeistern kann. Denn sie ist einmal etwas anderes und für mich komplett neu!

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  • Wenn die Liebe die Kraft der Sterne besiegen kann

    Verlassener Stern: Das Volk der Bo'othi
    Blintschik

    Blintschik

    29. March 2017 um 18:38

    Charlies Leben ist ganz normal. Sie arbeitet in einem Diner und ist verlobt mit ihrem Freund Scott, bis ihr eines Tages eine unbekannte Frau begegnet und danach wacht sie orientierungslos in einem Wald auf und erinner sich nicjt mehr was passiert ist. Ab da wird ihr Leben von Grund auf verändert, denn sie wird in dem Volk der Bo'othi aufgenommen. Die Geschichte ist wirklich flüssig und angenehm zu lesen. Am Anfang kann es sein, dass man sich erst in die Geschichte der Bo'othi, eine Art Sternwesen, einlesen muss, wenn man das erste Teil nicht kennt. Doch es wird alles gut und sinnvoll erklärt und dabei so gut in die Geschichte eingearbeitet, dass es einem teilweise garnicht auffällt wie viel man nach ein paar Kapiteln über das fremde Volk erfährt. Die Geschichte ist somit auch ohne den ersten Teil gut zu verstehen, auch wenn es mit Vorkenntnissen auch seinen Reiz hat, da man ein paar Personen dann schon kennt. Die Geschichte an sich ist richtig spannend und unvorhersehbar, wodurch man richtig mitfiebern kann. Die Spannung lässt auf keiner Seite nach, sodass ich das Buch am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte. Was die Personen angeht, waren mir die meisten auch richtig sympathisch und besonders die Protagonistin habe ich für ihren Mut und ihren Gerechtigkeitssinn bewundert. Den Antagonisten dagegen konnte ich so garnicht leiden, was aber genau seinen Zweck erfüllt und ihn zu einem perfekten Gegenspieler macht. Dadurch wurde der Kampf um die Liebe von Charlie und Scott sehr aufregend, da man die ganze Zeit hofft, dass sie die Hindernisse doch noch überwinden können und zueinander finden. Gut fand ich dabei auch, dass die Liebesgeschichte an keiner Stelle kitschig wird. Es klingt nach wirklicher, wahrer Liebe und bleibt doch in einem realistischen Rahmen. Zusammengefasst gibt es bei diesem Buch wirklich nichts zu bemängeln. Ich bin immer noch von der orginellen Idee der Bo'othi begeistert und nach dem ersten Teil hat sich dieser hier sogar noch gesteigert. 

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  • So ein wunderschönes Buch

    Verlassener Stern: Das Volk der Bo'othi
    HanniinnaH

    HanniinnaH

    29. March 2017 um 16:16

    Inhalt: Ohne Erinnerung an die letzten zwölf Tage die Kellnerin Charlie Palmer allein und verwirrt im Wald auf. Unverletzt, mit einer anderen Augenfarbe und 600 Meilen von ihrem Heimatort Chicago entfernt. Dieser seltsame bleibt nicht der einzige. Das Licht vom Himmel regnenden Sternen elektrisiert sie und besonders in Gegenwart ihres Verlobten Scott machen ihr Übelkeitsattacken zu schaffen. Ihre Zukunftspläne in Frage stellend, landet Charlie schließlich bei mysteriösen Fremden in Montana, die sie als eine von sich aufnehmen. Was sie dort über sich erfährt, beendet ihr altes Leben. Doch Scott gibt nicht auf sie zu suchen und auch Charlie ist sich nicht sicher, ob sie bereit ist, ihn loszulassen. Meine Meinung: Der Schreibstil von Mona Silver ist einfach traumhaft schön. Die ganze Geschichte ließ sich sehr leicht und locker lesen, die Seiten sind (leider) so schnell davon geflogen. Die Autorin hat es geschafft eine besonder tolle Spannung aufzubauen. Es gibt überraschende Wendungen wodurch die Handlungen nicht vorhersehbar waren.Die Geschichte ist aus der Sicht von Charlie und Scott geschrieben. Dies hat mir sehr gut gefallen, da ich mich sehr gut in die beiden hineinversetzen konnte.Charlie und auch Scott waren mir vom Anfang an super sympathisch, weshalb mir beide sehr schnell ans Herz gewachsen sind. Beide wurden hier in diesem Buch sehr authentisch dargestellt. Charlies Freunde, Ben und das Fürstenpaar waren mir auch sehr sympathisch. Mit Lewis hingegen wurde ich leider nicht war. Ich fand die Geschichte vom Volk der Bo`othi sehr schön dargestellt. Das Cover finde ich wunderschön gemacht. Der Titel passt sehr gut zur Geschichte auch die Farben finde ich richtig toll. Fazit: Ein atemberaubende und phantastische Fantasyreihe. Ich kann es jeden einfach nur so ans Herz legen.Vielen Dank an Mona Silver für dieses wunderschöne Exemplar ihres Romans.

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  • Vampire & Werwölfe waren gestern, jetzt kommen die Bo'othie

    Verlassener Stern: Das Volk der Bo'othi
    Meine_Magische_Buchwelt

    Meine_Magische_Buchwelt

    13. March 2017 um 20:28

    Ohne Erinnerung an die vergangenen zwölf Tage erwacht die Kellnerin Charlie Palmer allein und verwirrt im Wald. Unverletzt, mit veränderter Augenfarbe und fast 600 Meilen von ihrer Heimatstadt entfernt. Dieser seltsame Vorfall bleibt nicht der einzige. Das Licht vom Himmel regnender Sterne elektrisiert sie und besonders in Gegenwart ihres Verlobten Scott machen ihr Übelkeitsattacken zu schaffen. Ihre Zukunftspläne in Frage stellend, landet Charlie schließlich bei mysteriösen Fremden in Montana, die sie als eine der ihren bei sich aufnehmen. Was sie dort über sich erfährt, beendet ihr altes Leben, denn sie ist eine Bo’othi und ihr menschliches Leben somit vorbei. Doch Scott gibt nicht auf, nach ihr zu suchen. Und auch Charlie ist sich nicht sicher, ob sie bereit ist, ihn loszulassen. Meine Meinung:Der Schreibstil der Autorin ist fließend, bildgewaltig und absolut spannend. Mona Silver versteht es, eine atemberaubende Spannung aufzubauen und diese zu halten. Zudem gibt es überraschende Wendungen, so dass man die Handlung nicht im voraus erahnt, was mir richtig gut gefallen hat. Die Charaktere wurden sehr gut und vielschichtig herausgearbeitet, was für viel Abwechslung sorgt.Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten, so dass ich mich sehr gut in beide reinversetzen und sie umso besser verstehen konnte.Charlie ist eine selbstbewusste junge Frau, die freundlich, hilfsbereit und bis über beide Ohren verliebt ist. Wenn es darauf ankommt, beweist sie Mut und innere Stärke und lässt sich auch nicht so einfach vorschreiben, was sie zu tun oder zu lassen hat. Sie war mir auf Anhieb sympathisch. Dagegen wirkte Scott zu Anfang noch etwas blass, doch als auch seine Rolle mehr in den Vordergrund gerückt wurde, hat sich das ganz schnell geändert. Er ist ein sehr herzlicher Mensch, der aus vollem Herzen liebt und nicht so einfach aufgibt. Er war Charlie zudem eine große Stütze und würde alles für ihre Liebe tun.Aber auch Ben möchte ich hier gerne noch erwähnen, der Charlie ein wertvoller Freund wurde und mir sofort ans Herz gewachsen ist. Selbst die anderen Nebencharaktere wurden toll herausgearbeitet und ergänzen die Handlung perfekt.Ich konnte das Buch zwischendurch nur schwer aus der Hand legen und habe es mit einem freudigen, wie auch mit einem traurigen Auge beendet. Mit Freude, weil ich so begeistert davon bin und mit Traurigkeit, weil es leider schon zu Ende ist. Spannende Lesestunden sind hier garantiert.Ich hoffe, dass noch weitere Bände folgen werden.Fazit:Großartige Fantasyreihe mit einer komplett neuen Idee, atemberaubend und faszinierend. 

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  • Frischer Wind im Fantasy-Genre

    Verlassener Stern: Das Volk der Bo'othi
    SunshineSaar

    SunshineSaar

    12. March 2017 um 22:29

    Auch wenn ich das erste Band der neuen Fantasy-Reihe nicht kannte, war ich auf das Nachfolgebuch „Verlassener Stern: Das Volk der Bo'othi“ sehr gespannt – alleine schon deshalb, da ich Fantasy-Geschichten regelrecht verschlinge. Ich wurde dabei positiv überrascht und werde mir die Autorin nun auf jeden Fall merken!In dem Buch erwacht die Kellnerin Charlie Palmer ohne Erinnerung an die vergangenen 12 Tage verwirrt im Wald. Unverletzt, mit veränderter Augenfarbe und fast 600 Meilen von ihrer Heimatstadt Chicago entfernt. Dieser seltsame Vorfall bleibt nicht der einzige. Das Licht vom Himmel regnender Sterne elektrisiert sie und besonders in Gegenwart ihres Verlobten Scott machen ihr Übelkeitsattacken zu schaffen. Ihre Zukunftspläne in Frage stellend, landet Charlie schließlich bei mysteriösen Fremden in Montana, die sie als eine der ihren bei sich aufnehmen. Was sie dort über sich erfährt, beendet ihr altes Leben. Doch Scott gibt nicht auf und beginnt nach ihr zu suchen. Und auch Charlie ist sich nicht sicher, ob sie bereit ist, ihn loszulassen…Ich hatte anfangs etwas Angst, dass ich nicht richtig in die Geschichte hinein finden werde, da ich das Vorgänger-Buch nicht kenne, aber meine Zweifel haben sich nicht bestätigt. Ziemlich schnell war ich gefesselt von der Story und es kam mir zu keiner Zeit so vor, als gäbe es Infos, die ich noch bräuchte, um der Geschichte zu folgen. Der Schreibstil ist ebenfalls genau mein Fall. Locker-Leicht und die Seiten fliegen nur so dahin. Die Hauptfigur Charlie ist mir sehr sympathisch und ich kann mich mit ihrer Art und ihrem Denken sehr gut identifizieren. Auch ihre große Liebe Scott hat mir von Anfang an direkt gut gefallen – ein echter Traummann *schmachtDie Story bringt frischen Wind in das Fantasy-Genre, was mir sehr gut gefällt. Die Mythologie der Bo´othi und Palathi wurden sehr gut erklärt und man merkt, dass sich die Autorin auf jeden Fall ihre Gedanken gemacht hat, dass alles stimmig erscheint. Die Geschichte selbst war die ganze Zeit spannend und ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Deshalb habe ich das Buch regelrecht verschlungen.Das Ende ist zwar sehr schön und versöhnlich, aber irgendwie schreit es auch nach einer Fortsetzung. Ich drücke die Daumen, dass das auch der Fall sein wird! Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen! Fantasy-Fans werden begeistert sein.

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  • Fantasy mal anders

    Verlassener Stern: Das Volk der Bo'othi
    engel-07

    engel-07

    11. March 2017 um 21:17

    Dies ist der 3 Band der Saga um die Bo'othi. Allerdings kann er unabhängig von den ersten beiden Bänden gelesen werden. Mona Silver hat hier eine tolle Geschichte geschrieben. Bo'othi  heißt das Volk der Sterne. Sie leben mitten unter den Meschen. Aber nicht alle Bo'othi sind gleich....Im Mittelpunkt der Story steht Charlie, die als Kelnerin in einem Diner arbeitet. Mit ihrem Verlobten Scott schwebt ihr ein "ganz normales" Leben vor. Dies verändert sich aber aprubt als Francis - Trägerin einer alten Bo'othi Seele Charlie auserkort ihre Seele zu übernehmen. Damit ändert sich alles für Charlie. Aber nicht nur für sie, sondern auch für ihren Verlobten Scott und auch für die "alte Seele". Charlie muß sich plötzlich mit einem anderen Charakter in ihr selbst zurecht finden - und das erweist sich als nicht ganz einfach. Aber Charlie gibt nicht so leicht auf!Mir hat die Geschichte um Charlie und Scott gut gefallen und ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit ausgelesen. Einziger Wermutstropfen - am Ende ist noch vieles offen und man muß Geduld bis zum Erscheinen des nächsten Bandes haben.

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  • Ein wunderbares Wiedersehen mit (sehr!) alten Freunden

    Verlassener Stern: Das Volk der Bo'othi
    LisaSonnenschein

    LisaSonnenschein

    23. January 2017 um 19:57

    Bevor ich irgendwas anderes schreibe: Dieses Buch ist unabhängig vom bereits erschienenen ersten Teil der Bo'othi-Reihe lesbar! So, ich habs gesagt - hier wird also nicht rumgespoilert^^Wir begleiten in diesem Buch Charlie Palmer, die nach einer merkwürdigen Begegnung mit einer Fremden irgendwie nicht mehr dieselbe Person ist. Das beeinflusst auch die Beziehung zu ihrem Verlobten Scott und Charlie sieht sich gezwungen, herauszufinden, wer sie überhaupt ist.Obwohl im Zusammenhang mit dieser Reihe immer wieder die Rede von einem "Sternenvolk" ist, erwartet den Leser hier kein Weltraumabenteuer mit Phasern und Tentakelmonstern. Die Geschichte um das Volk der Bo'othi ist in einen Erzählkontext eingebettet, der auch in meinem Nachbargarten stattfinden könnte, mit mir als Protagonistin. Besonders großartig fand ich die Balance, mit der die Autorin ihre Charaktere darstellt: Die Protagonistin wird sich immer wieder ihres Zwiespalts bewusst, jammert aber nicht die ganze Zeit herum. Die Beziehung zu ihrem Freund ist liebevoll, aber nicht kitschig oder stereotyp.Die Handlung spielt auf einer ganz anderen Ebene, als das Buch davor - es hat wirklich Spaß gemacht, die Welt, die sich Mona Silver hier aufgebaut hat, nochmal ganz neu zu entdecken und durch Charlie war die Sicht auf die Dinge auch eine ganz andere, als beim sehr erwachsenen Philip aus dem Vorgängerteil.Einen Kritikpunkt habe ich dennoch: Ich fand das Ende ein bisschen überstolpert. Da wurden dann noch Charaktere eingebracht, die bis dato ein bisschen "vergessen" wirkten und irgendwie merkte man schon sehr deutlich, dass da noch ein dritter Band kommt und worauf das Ende hier abzielen sollte. Der kleine Dämpfer ist mir aber keinen "Sternverlust" wert - insgesamt habe ich dieses Buch wirklich gern gelesen, sehr mit den Protagonisten mitgefiebert und ich werde mich auch ganz bestimmt wieder auf den nächsten Teil stürzen. Und dann kann ich ganz stolz sagen, ich bin ein Fan der ersten Stunde ;)!

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