Mona Vara Im Harem des Prinzen

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Inhaltsangabe zu „Im Harem des Prinzen“ von Mona Vara

Ein erotischer Liebesroman aus Tausendundeiner Nacht<br>Fedora, eine rothaarige, junge Byzantinerin, wird auf dem Sklavenmarkt vom Sohn des Wesirs gekauft. Als sie ihn heftig zurückweist, soll sie unter dem Beil des Scharfrichters landen. Prinz Ahmed, der Lieblingssohn des Kalifen, rettet ihr das Leben und nimmt sie in seinen Harem auf. Fedora jedoch erweist sich als tugendhafter, als er erwartet hatte, und so sucht er mit reizvollen Spielen ihre Liebe zu gewinnen-...

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  • Toller Roman aus 1001 Nacht...

    Im Harem des Prinzen

    MissRose1989

    04. May 2013 um 19:52

    Eigene Meinung: Fedora, die vor einer arragierten Hochzeit flüchtet, gerät in die Hände von Sklavenhändlern und wir auf dem Sklavenmarkt verkauft. Also sie Ibrahim al-Fadal jedoch rüde zurückweist, will dieser sie umbringen lassen um eine Abschreckung für seine andere Sklaven zu setzen. Prinz Ahmed rette Fedora aber das Leben und nimmt sie in seinem Harem auf. Ibrahim will sich aber diese Schmach nicht hinnehmen und sinnt auf Rache, um nicht nur Prinz Ahmed zu Schaden, sondern auch um Fedora wieder zurück zu bekommen.  Prinz Ahmed hat Fedora jedoch nicht uneigennützig zu sich genommen - erhat sich in die rothaarige Schönheit verliebt und will sie als Frau an seiner Seite. Fedora jedoch misstraut ihm und schafft es nur langsam, ihm Liebe zu schenken. Genau in diesem Moment muss Ahmed in den Krief ziehen, dessen Ausgang ungewiss ist. Als Ahmed weg ist, wittert Ibrahim seine Chance um seine Rache in die Tat umzusetzen.  Ein wunderbarer Roman, der in der Kulisse von 1001 Nacht spielt, aber zwischendurch nie langweilig wird. Mona Vara beschreibt auch immer wieder die Kulisse, in die der Roman eingebettet ist. Dadruch schafft sie es, dass man sich immer wieder gedanklich in die Kulisse der Handlung versetzt. Der Spannungsbogen hält sich großartig, ehe es kurz vor dem Schluss zum spannenden Aufeinandertreffen von Ahmed und Ibrahim kommt, das alles entscheidet.  Trotz der gesamten Atmosphäre, wirkt der Roman nie kitschig oder übertrieben - es ist facettenreich und emotional, ohne dabei ins Uferlose abzuschweifen. Es gibt auch eine ausschweifenden Sexszenen - die Erotik ist leidenschaftlich aber nicht überspitzt dargestellt und wirkt nicht zu derb.  Besonders angetan hat es mir der Schreibstil von Mona Vara, der leicht und flüssig ist, aber trotzdem zum Weiterlesen fesselt. Den Spagat im Stil schaffen nur wenige Autoren. Fazit:  Ein fabelhafter, erotischer und romantischer Roman in unverwechselbarer historischer Kulisse eines Harems, der aber trotzdem spannend und auch humorvoll ist. Wer sich für die arabische Welt oder die Welt des Harems interessiert, sollte diesen Roman nicht verpassen.

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  • Rezension zu "Im Harem des Prinzen" von Mona Vara

    Im Harem des Prinzen

    Kerry

    20. July 2011 um 21:15

    Fedora floh vor ihrer arangierten Hochzeit aus Konstantinopel. Sie wollte nach Jerusalem, um dort ein neues Leben zu beginnen. Doch auf ihrer Reise wurde sie überfallen und von Sklavenhändlern verschleppt. In Bagdad wird sie auf dem Sklavenmarkt zum Kauf angeboten und auf Grund ihrer roten Haare findet sich auch schnell ein Käufer. Ihr neuer Besitzer ist Ibrahim, der Sohn des Wesirs und in seinem Harem soll sie von nunan leben. Als Ibrahim jedoch im Harem erscheint und sein neues Mädchen ausprobieren will, setzt Fedora sich zur Wehr und verletzt ihn. Daraufhin wird sie zu 100 Peitschenhieben und Tod durch Enthaupten verurteilt. Die Strafe wird jedoch nicht vollständig vollstreckt, da Prinz Ahmed Fedora Ibrahim abkauft. In seinem Harem wird sie versorgt, bis sie gesundheitlich wieder herstellt ist. Auch Prinz Ahmed möchte sie zu seiner Geliebten machen, doch er geht es ganz langsam an. In sogenannten Lektionen führt er sie Schritt für Schritt in die Liebe ein. Schnell wird ihm klar, dass er sich in sie, in ihr temperamentvolles Wesen und ihre Art verliebt hat und auch Fedora teilt, trotz anfänglichem Stolz, seine Gefühle. Beide werden ein Paar und sind sehr glücklich miteinander. Doch dann muss Ahmed in den Krieg ziehen. Derweil taucht Leon bei Fedora auf. Er ist wie ein Bruder für sie und will sie vor den Barbaren "retten". Fedora jedoch entschließt sich zu bleiben und auf die Rückkehr von Ahmed zu warten, um mit ihm ein gemeinsames Leben zu führen. Doch in Ahmeds übrigem Harem gibt es Neid und Missgunst, da sich der Prinz nur noch für Fedora interessiert und die anderen Frauen keines Blickes mehr würdigt. Eine der Haremsfrauen schmiedet zusammen mit Ibrahim ein Komplott gegen Fedora und Ahmed ... Bei diesem Buch handelt es sich um eine wunderschöne Liebesgeschichte, in der es um viel Erotik, jedoch nicht um puren Sex geht. Das Buch las sich angenehm leicht und flüssig.

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  • Rezension zu "Im Harem des Prinzen" von Mona Vara

    Im Harem des Prinzen

    SinjeB

    13. February 2011 um 21:32

    Märchenhafte Sinnlichkeit Aus dem Inhalt Die rothaarige Byzantinerin Fedora strahlt wie eine heiße Flamme auf dem Sklavenmarkt in Bagdad und fällt damit sofort dem Sohn des Wesirs, Ibrahim al-Fadal, ins Auge. Er überbietet alle und kauft sich die Schöne, die sich allerdings als äußert widerspenstig erweist. Ibrahim ist abstoßend und macht der hübschen Frau mit den Smaragdaugen umgehend klar, dass sie ihm zu dienen habe. Somit nähert er ihr sich plump und ohne Umschweife, wogegen sie sich schlag- und kratzfertig zur Wehr setzt und sich damit selbst in den Kerker bringt, wo zunächst einmal 200 Stockschläge auf sie warten, bevor sie dem Henker vorgeführt werden soll. Das Glück ist ihr jedoch hold, denn Prinz Ahmed befreit sie aus ihrer misslichen Lage, kauft sie dem unansehnlichen, dicken Ibrahim ab und lässt sie in eigene Gemächer bringen und von Hayana, einer Landsmännin Fedoras und Lieblingsdienerin seiner Mutter, gesundpflegen. Als der Prinz sich Fedora vorführen lässt, wird er mit ihrem Eigensinn, ihrer Eigenständigkeit konfrontiert, denn die Byzantinerin ist keine Frau, die man sich ohne weiteres unterwirft, sondern sie ist klug, belesen und schlagfertig und keinesfalls bereit, sich den Gegebenheiten des für sie fremden Kulturraums hinzugeben. Für sie ist der Gedanke, Teil eines Harems zu werden, abstoßend, und sie würde lieber sterben, als irgendeinen "Stab der Freude" in sich aufzunehmen, der kein Anrecht darauf hat. Doch auch der Prinz ist weder ungebildet noch dumm und erkennt, dass er Fedora umwerben muss, indem er sie intellektuell fordert und ihr mehr als nur schöne Gewänder und Kostbarkeiten bietet. So weist er sie in seine Sprache, Schrift und Poesie ein, sodass Fedora ihn nach und nach schätzen lernt, bevor er beginnt, ihr Lektionen der Liebe zu erteilen ... Meine Meinung "Im Harem des Prinzen" ist wirklich ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Der Roman beginnt wie "Der kleine Muck", indem ein alter Mann eine Geschichte erzählt, und diese Geschichte berichtet von Fedora, der schönen Byzantinerin, die floh, weil sie keinen Mann heiraten wollte, den sie nicht liebte, aber einem Sklavenhändler in die Hände fiel und verschleppt wurde, um schließlich in die Hände des nächsten missratenen Kerls zu fallen. Dann aber passiert, was man sich für ein Märchen wünscht: Es kommt der rettende Prinz. Natürlich ist es vorhersehbar, dass Fedora und Ahmed zusammengehören, aber der Weg, auf dem sie zueinanderfinden ist so sinnlich und zauberhaft, dass die Lektüre ein wahrer Genuss ist. "Im Harem des Prinzen" ist ein historischer Erotikroman, der viel Poesie und schöne Bilder zu bieten hat, aber darüber das kulturell-historische Ambiente (Bagdad im 9. Jh.) nicht vergisst und eine Intrige erspinnt, die in keiner Weise konstruiert wirkt. In intimen Szenen wird nicht abgeblendet, aber die Sprache ist sinnlich und dem übrigen Schreibstil entsprechend vergleichweise blumig, aber nicht undeutlich. Es ist sogar eine Wohltat, einmal nicht ausgelutschtes Vokabular vorgesetzt zu bekommen, denn das wäre hier vollkommen deplatziert und bedeutete einen Stilbruch. Sprachlich gibt es nur ein Detail, das ich als störend empfinde, weil es (mir) den Eindruck vermittelt, der Text sei übersetzt worden, was hier aber nicht der Fall ist. Beispiel: "Dann überwand sie sich und stand auf, das schützende Kissen zornig zur Seite werfend." Solche Partizipialkonstruktionen durchziehen den gesamten Text und lassen ihn, zumindest in meinen Augen, etwas unbeholfen wirken, was aber unter Umständen auch dem historischen Duktus geschuldet sein kann, denn die gesamte Sprache des Romans ist angemessen altertümlich und gehoben. Mona Varas Geschichte bietet alles, was das Romantiker-Herz begehrt, und ist ein, wie ich es immer nenne, "Kerzenscheinroman". Wer auf handfeste, derbe Erotik aus ist, ist bei "Im Harem des Prinzen" an der falschen Stelle, denn hier setzt die große Liebe auf subtile, neckische Verführungskunst, die absolut gänsehauttauglich ist. Volle Punktzahl

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