Mona Vara Patricia: Der Kuss des Vampirs

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Inhaltsangabe zu „Patricia: Der Kuss des Vampirs“ von Mona Vara

Patricia Smith kommt ins Schloss von Maximilian Churtham um dessen umfangreiche Bibliothek zu ordnen. Der mysteriöse Schlossherr lebt sehr zurückgezogen, meidet jedes Zusammentreffen und scheint nur in der Nacht das Haus zu verlassen. Als sie dann endlich eines Tages vor ihm steht, dauert es nicht lange bis sie sich eingestehen muss, dass sie sich seiner hypnotischen Anziehungskraft nicht entziehen kann. Leider hat die Sache einen Haken: Pat hat nämlich allen Grund anzunehmen, dass der Schlossherr ein Vampir ist, der des Nachts unschuldige Mädchen verführt und ihnen das Blut aussaugt! Ihr schrecklicher Verdacht, der von den Dorfbewohnern, die das Schloss und seine Bewohner meiden, geteilt wird, scheint bald darauf bestätigt zu werden. Und dann ist da noch der geheimnisvolle Lord Gharmond, der eindeutig etwas gegen Vampire hat ...

Wunderbarer Lady Thriller, hach....!

— Asbeah
Asbeah
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    Patricia: Der Kuss des Vampirs
    Asbeah

    Asbeah

    25. July 2016 um 19:24

    Schöner Gruselkitsch. Um 1850 nimmt Patricia eine Stelle als Bibliothekarin in einer englischen Burg an. Ein gruseliges Gemäuer, unsichtbare Schritte und Stimmen in der Nacht, ein Burgherr den sie nicht zu Gesicht bekommt und der nur nachts das Haus verlässt, im Dorf wird sie gemieden und gewarnt, der Earl sei ein Vampir, junge Mädchen verschwinden oder man findet sie blutleer. All diese Klischees hat die Autorin wunderbar im Hauptstrang verwoben. Im zweiten Handlungstrang erfährt der Leser, wie es in einem Bordell der Schattenwesen zugeht. Sowohl die Damen als auch die Kunden sind Dämonen, Succubi, Hexen oder Vampire. Hier geht es lasterhaft zu und man fragt sich, ob der Earl wohl einer dieser Kunden ist. Patricia hat sich natürlich in den Earl verguckt und dieser kann sich auch nur noch mühsam beherrschen um sie nicht anzufallen. Hach, dies ist ein herrlicher Lady Thriller der alten Schule! Die langsame Annäherung zwischen Patricia und dem Earl wird schön beschrieben, dazwischen gibt es Intrigen, Gefahren oder Erotikszenen, die den Kitsch aufpeppen und mysteriöse Gegebenheiten, denen man so schnell nicht auf die Schliche kommt. Mein Fazit: Inhaltlich wie ein Mystery Heftchenroman, doch viel besser geschrieben. Wer einfach mal aus der realen Welt abtauchen und sich in die kundigen Hände eines Vampirs begeben möchte, ist hier richtig. 4 Sterne!

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