Moni Reinsch , Simon Reinsch Moselruh

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Inhaltsangabe zu „Moselruh“ von Moni Reinsch

Ein Mord gerät in Vergessenheit Ein Toter im Demenzaltersheim am Moselufer ist an sich nichts Ungewöhnliches. Da es sich aber um den jungen Altenpfleger Daniel handelt, muss das Ermittlerteam rund um die Trierer Hauptkommissarin Vanessa Müller-Laskowski tätig werden. Die Polizei steht vor einem Problem: Alle waren dabei - aber niemand kann sich erinnern. Erschwerend kommt hinzu, dass einer der Bewohner, Alwis Schlöder, seit dem Todesfall unauffindbar ist. Sein Irrweg hat ihn offenbar ins benachbarte Luxemburg geführt, und er bleibt verschwunden. Verschiedene Spuren führen unter anderem zum Ex-Freund des homosexuellen Verstorbenen und zu einem polnischen Boxer, der immer wieder im Heim gesehen wurde. Die Zeit drängt, denn der Mord muss schnell aufgeklärt werden, bevor alle Erinnerungen für ewig gelöscht sind.

Ein spannender Krimi, der auf humorvolle Weise die Thematik "Demenz" behandelt und zum Nachdenken anregt

— camilla1303

Gespickt mit Bestechung, Gier und Liebesbeziehungen war das ein weiterer toller und spannender Krimi aus der Feder von Moni und Simon Reinsc

— kassandra1010

Mord im Altenheim - Leseempfehlung!

— mabuerele

Ein sehr gelungener Krimi der uns wichtige Aspekte des wahren Lebens aufzeigt und zum Überlegen anregt.

— funny1

Der etwas andere Krimi der auch zum Nachdenken anregt

— kleinwitti

Ein gelungenes Stück Kriminalliteratur, dass sich nicht hinter den großen Autoren verstecken muss.

— Henninghr

Ein empfehlenswerter Roman mit Charme und Reiz.

— detlef_knut

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  • 1 Mord und 2 Verschwundene Bewohner im Altersheim an der Mosel

    Moselruh

    camilla1303

    19. June 2016 um 15:42

    „Ein Mord gerät in Vergessenheit Ein Toter im Demenzaltersheim am Moselufer ist an sich nichts Ungewöhnliches. Da es sich aber um den jungen Altenpfleger Daniel handelt, muss das Ermittlerteam rund um die Trierer Hauptkommissarin Vanessa Müller-Laskowski tätig werden. Die Polizei steht vor einem Problem: Alle waren dabei - aber niemand kann sich erinnern. Erschwerend kommt hinzu, dass einer der Bewohner, Alwis Schlöder, seit dem Todesfall unauffindbar ist. Sein Irrweg hat ihn offenbar ins benachbarte Luxemburg geführt, und er bleibt verschwunden. Verschiedene Spuren führen unter anderem zum Ex-Freund des homosexuellen Verstorbenen und zu einem polnischen Boxer, der immer wieder im Heim gesehen wurde. Die Zeit drängt, denn der Mord muss schnell aufgeklärt werden, bevor alle Erinnerungen für ewig gelöscht sind.“, so der Klappentext zu „Moselruh“ von Moni und Simon Reinsch.Der Schreibstil der Autoren ist sehr einfach gehalten und somit gut leserlich. Das Buch, das in 4 Tage aufgeteilt ist, liest sich flüssig. Die einzelnen Protagonisten sind sehr gut beschrieben und obwohl ich anfänglich durch die vielen verschiedenen Namen etwas verwirrt war, bekommt man schnell ein Bild der einzelnen Charakterzüge. Gut finde ich auch, dass das Buch teilweise aus der Sicht des an demenz-erkranktem Alwis geschrieben ist und jene Passagen immer in einer anderen Schriftart gestaltet sind, so dass man gleich erkennt, dass es nun aus Sicht eines dementen Menschen geschrieben ist.Gerade als Krankenschwester, fand ich die Geschichte, die ohne komplexer Fachausdrücke auskommt, sehr authentisch und habe mich beim Lesen immer wieder dabei erwischt, laut zu schmunzeln. Gut gefallen hat mir auch, dass man zuerst auf eine falsche Fährte geführt wird und dann zum Schluss noch einmal überrascht wird, als der echte Täter genannt wird. Moselruh ist ein von Ordensschwestern geführtes Seniorenheim für Demenzkranke. Doch eines Tages wird die Idylle unterbrochen, als zwei Bewohner verschwinden und der junge Altenpfleger Daniel tot aufgefunden wird. Keiner hat etwas gesehen oder kann sich an das Gesehene erinnern. Wen wundert es also noch, dass die Mordkommission lange Zeit im Dunkeln tappt. Fazit:Ich kann den Krimi, vor allem für Menschen, die mit Demenz zu tun haben, weiterempfehlen. Mit dem Krimi "Moselruh" haben die Autoren Moni und Simon Reinsch ein Buch geschaffen, welches zum Nachdenken anregt und auf humorvolle Art und Weise die Thematik „Demenz“ dem Leser näherbringt.

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  • In Vergessenheit und Erinnerung!

    Moselruh

    kassandra1010

    07. June 2016 um 13:22

    In der Seniorenresidenz nahe Trier wird der junge Pfleger Daniel erschlagen im Esszimmer aufgefunden. Vanessa und ihr Team stoßen bei den Ermittlungen nur langsam voran denn das Heim ist auf Demenz spezialisiert und die Bewohner sind diesbezüglich nicht gerade die besten Zeugen.Während außerhalb vom Heim dann doch noch mehrere Verdächtige auftauchen, gelingt es den Heimmitbewohnern aufgrund des Personalmangels immer wieder auszubüxen.Vanessa beginnt mit Gunter sich so langsam ein Täterbild zu machen, beide sind aber geplagt mit fehlerhaften Erinnerungsfetzen, mangelnder Sehkraft und grundsätzlicher Verwirrtheit bis sich nach der Wiederfindung eines verloren gegangenen Heimmitglied der entscheidende Hinweis auftut.Gespickt mit Bestechung, Gier und Liebesbeziehungen war das ein weiterer toller und spannender Krimi aus der Feder von Moni und Simon Reinsch, der mich wieder in meine alte Heimat entführt hat und tatsächlich auch in einen meiner alten Jobs....

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  • Leserunde zu "Moselruh" von Moni Reinsch

    Moselruh

    KBV_Verlag

    Liebe Krimifreunde,wir möchten gerne 10 Lovelybooks-Freunden die Möglichkeit geben "Moselruh" von Moni und Simon Reinsch zu gewinnen und euch alle zur Leserunde mit diesem Moselkrimi einladen.Das Mutter-Sohn-Gespann kombiniert beste kriminalistische Unterhaltung mit aktuellen sozialkritischen und gesundheitspolitischen Themen und schafft so einen besonderen Kriminalroman. Natürlich begleiten die beiden Autoren diese Leserunde. Ein Mord gerät in VergessenheitZum Buch: Ein Toter im Demenzaltersheim am Moselufer ist an sich nichts Ungewöhnliches. Da es sich aber um den jungen Altenpfleger Daniel handelt, muss das Ermittlerteam rund um die Trierer Hauptkommissarin Vanessa Müller-Laskowski tätig werden. Die Polizei steht vor einem Problem: Alle waren dabei − aber niemand kann sich erinnern.Erschwerend kommt hinzu, dass einer der Bewohner, Alwis Schlöder, seit dem Todesfall unauffindbar ist. Sein Irrweg hat ihn offenbar ins benachbarte Luxemburg geführt, und er bleibt verschwunden. Verschiedene Spuren führen unter anderem zum Ex-Freund des homosexuellen Verstorbenen und zu einem polnischen Boxer, der immer wieder im Heim gesehen wurde.Die Zeit drängt, denn der Mord muss schnell aufgeklärt werden, bevor alle Erinnerungen für ewig gelöscht sind. Wenn Ihr nun Interesse habt, an dieser Leserunde teilzunehmen,  könnt ihr euch bis zum 08.05.2016 bewerben. Für die Leserunde verlosen wir 10 signierte (!) Exemplare. Schreibt dazu bitte in das Unterthema "Bewerbung" und vergesst nicht das Formular auszufüllen. Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

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    • 163
  • Mord im Pflegeheim

    Moselruh

    irismaria

    02. June 2016 um 15:34

    Von den Autoren Moni und Simon Reinsch kenne und schätze ich schon "Tief im Hochwald" und war gespannt, ob auch der nächste Fall, "Moselruh", wieder ein spannender Krimi mit Lokalkolorit wird. Es geht um einen Todesfall in einem Seniorenheim, der junge Pfleger Daniel wird erschlagen im Speisesaal gefunden. Das passiert gerade zu einem Zeitpunkt als wegen Wochenende und Grippewelle das Heim personell schwach besetzt ist und ein Bewohner verschwunden ist. In der Verzweiflung des Personals und den versuchen, die Bewohner zu versorgen und Ermittlungen zu ermöglichen wird der Pflegenotstand gut dargestellt. Die Befragungen der Zeugen durch Hauptkommissarin Müller-Laskowski und ihr Team gestalten sich schwierig, denn oft kann man den Aussagen der dementen Menschen nicht glauben. Es ergeben sich verschiedene Verdachtsmomente und überraschende Entwicklungen. Sehr interessant finde ich auch den zweiten Handlungsstrang und den verschwundenen Alwis Schlöder, in dem das Denken dementer Menschen einfühlsam sichtbar wird. "Moselruh" ist flüssig geschrieben und punktet mit originellen Charakteren und einer spannenden Handlung. Dazu kommt noch die nachdenkenswerte Thematik - solche Krimis gefallen mir!

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  • Der perfekte Mord?

    Moselruh

    Simi159

    30. May 2016 um 18:29

    Im Altenheim Moselruh stirbt der Pfleger Daniel. Plötzlich liegt es in einer Blutlache tot am Boden. Die Bewohner sitzen derweil friedlich beim Essen. Keiner hat etwas gesehen bzw. kann sich an das gesehene erinnern. Und so ist es für die Kommissarin, Vanessa Müller-Laskowski, und ihr Team nicht leicht den Fall zu lösen. Denn die denn die Bewohner von Moselruh sind dement. Und falls sie sich an etwas erinnern, ist immer noch die Frage, ob es mit dem Tod von Daniel zu tun hat, oder eine andere Erinnerung ist. Jedenfalls kann sich keiner an den genauen Vorgang seines Todes erinnern. Daniel war bei den älteren Bewohnern beliebt. War er doch hilfsbereit und nett. Doch ebenso war er Mitglied einer Motorradgang und schwul. Ein kniffliger Fall für Vanessa und Ihr Team. Zudem müssen auch erst mal die zwei Bewohner gefunden werden, die seit dem Vorfall um Pfleger Daniel aus dem Heim verschwunden sind. Fazit: Das ist mal etwas andere Krimi. Denn auf den ersten Blick wirkt das Altenheim mit seinen Demenzkranken als perfekter Ort für einen perfekten Mord. Denn die Zeugen können sicher nicht mehr so recht an das Geschehen erinnern. Das Autorenduo, Moni und Simon Reinsch - Mutter und Sohn, schaffen es sehr schnell, den Leser die beklemmende Atmosphäre im Heim spüren zu lassen. Und durch den Trick, eine Zweiten Erzählstrang in dem der Demenzkranke Alois selbst sein Handeln, er ist aus dem Heim weggelaufen, schildert, bekommt man als Leser auch so richtig ein Gefühl dafür, was es heißt dement zu sein. Spannung entsteht dabei ganz von allein, neben dem Kriminalfall, da man hofft, dass Alois wieder heil ins Heim zurückfindet. Auch die anderen Charaktere, egal ob im Heim oder im Ermittlerteam, sind gut beschrieben, wirken authentisch und lebensnah. Ein paar Klischees werden hier und da bedient, doch in welchem Krimi ist das nicht der Fall. Moselruh ist ein klassischer, ruhiger Krimi mit einem Hauch Action. Lesenswert und unterhaltsam. Der Mal in einem etwas anderen Milieu an der Mosel rund um Trier und Luxemburg spielt. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.

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  • Tod im Altenheim

    Moselruh

    mabuerele

    „...Natürlich ist ein Todesfall im Altenheim nichts Ungewöhnliches. Aber wenn der Tote Mitte 20 ist und in einer Blutlache liegt, dürfte das ein Fall für uns sein...“ Johannes besucht seine Tante Adele im Demenzaltenheim. Als er die alte Dame in den Speisesaal begleitet, liegt dort der Pfleger Daniel in seinem Blut. Auf Grund einer Grippewelle ist das Heim unterbesetzt. Johannes reagiert korrekt und wählt den Notruf. Währenddessen versuchen die Krankenschwestern, die Heiminsassen zu beruhigen. Die Autoren haben einen spannenden Krimi in einem ungewöhnlichen Milieu geschrieben. Die Brisanz der Ermittler liegt darin, dass die Schnelligkeit der Befragungen über deren Erfolg entscheidet. Die meisten der Heiminsassen leiden unter hochgradiger Demenz und können sich das Geschehen nur kurzzeitig merken. Das Buch lässt sich zügig lesen. Dafür sorgt auch der angenehme Schriftstil. In der eigentliche Geschichte gibt es einen zweiten Handlungsstrang, der kursiv geschrieben wurde. Alwis Schlöder, einer der Bewohner, ist verschwunden. Während sich ein Suchtrupp auf den Weg macht, schließt sich Alwis einer Wandergruppe an und steigt mit in deren Reisebus ein. Die Personen werden sehr gut charakterisiert. Das trifft insbesondere auch auf die Schwestern im Heim zu. Deutlich wird herausgearbeitet, dass die Arbeit für manche Beruf und für wenige Berufung ist. Besonders positiv bleibt Schwester Clara in Erinnerung. Sie strahlt eine besondere Wärme und Menschlichkeit aus. Damit soll die Tätigkeit der anderen keinesfalls abgewertet werden. In jeder Zeile des Buches wird deutlich, wie viel Fingerspitzengefühl der Beruf verlangt und auf welch schwierige Situationen die Beschäftigten treffen können. Dass der normalerweise gut geregelte Alltag durch das Team der Kriminalisten zum Teil aus dem Tritt geriet, machte die Lage nicht einfacher. Vanessa, die leitende Ermittlerin, und ihr Team hatten die schwierige Aufgabe, aus den Aussagen der Heimbewohner die wichtigsten Fakten zu filtern und zu überprüfen. Eine Psychologin unterstützte sie dabei, weil den Bewohner das Zeitgefühl abhanden gekommen war und damit nicht klar war, wann was wirklich geschehen war. Schnell stellte sich heraus, dass es an den Morgen auch Besucher von außerhalb gab. Die Zahl der Verdächtigen und mögliche Motive nahmen damit zu. Am Beispiel von Alwis zeigen die Autoren, dass die Bewohner bei richtiger Anleitung sich durchaus noch aktiv einbringen können. Trotz des ernsten Themas schimmert ab und an ein feiner Humor durch. Ein Beispiel dafür ist das obige Zitat, dass aus dem Telefonat von Vanessa stammt, mit dem sie ihre Kollegen zum Tatort ruft. Eiskalt und hart dagegen ist der Sprachstil, wenn sich Daniels Vater über die sexuelle Orientierung seines Sohnes mokiert. Bei Frau von Beutz, die mit zunehmender Erblindung zu kämpfen hat, aber noch geistig rege ist, wiederum klingt eine stille Trauer aus jedem Wort, denn Daniel hat sich Zeit für sie genommen im Gegensatz zu ihrem Sohn, den nur ihr Vermögen interessiert. Das Cover ist ausgezeichnet gelungen. Wie eine Nebel sich hier über die den Stock haltenden Hände legt, so legt er sich über das Gedächtnis der Demenzkranken. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Autoren haben mich mittels einer spannenden Handlung in eine Welt geführt, die auch ich gern verdränge, wohl wissend, dass es jeden treffen kann. Den Autoren ist es dabei gelungen, sehr behutsam und mit viel Einfühlungsgefühl diese Welt zu beschreiben und die Würde jedes einzelnen der Protagonisten zu achten.

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    • 8

    mabuerele

    22. May 2016 um 14:02
  • Ein Moselkrimi zu aktuellen Themen...

    Moselruh

    dreamlady66

    15. May 2016 um 20:03

    (Inhalt übernommen) Ein Mord gerät in Vergessenheit Ein Toter im Demenzaltersheim am Moselufer ist an sich nichts Ungewöhnliches. Da es sich aber um den jungen Altenpfleger Daniel handelt, muss das Ermittlerteam rund um die Trierer Hauptkommissarin Vanessa Müller-Laskowski tätig werden. Die Polizei steht vor einem Problem: Alle waren dabei - aber niemand kann sich erinnern. Erschwerend kommt hinzu, dass einer der Bewohner, Alwis Schlöder, seit dem Todesfall unauffindbar ist. Sein Irrweg hat ihn offenbar ins benachbarte Luxemburg geführt, und er bleibt verschwunden. Verschiedene Spuren führen unter anderem zum Ex-Freund des homosexuellen Verstorbenen und zu einem polnischen Boxer, der immer wieder im Heim gesehen wurde. Die Zeit drängt, denn der Mord muss schnell aufgeklärt werden, bevor alle Erinnerungen für ewig gelöscht sind. Allgemeines DANKE an Moni & Simon Reisch & den KBV_Verlag für Eure Zusage und superschnelle Belieferung. Ich freute mich sehr über die Teilnahme an dieser Leserunde, als quasi Neuzugang. Auch das recht handliche, angenehm leichte Format mit nicht überfüllten Textseiten, die hell & ansprechend waren, dazu diese perfekte Schriftgrösse inklusive aussagekräftigem Titelcover gefielen mir sehr & machten das Leseerlebnis spannend & angenehm. Schreibstil/Fazit Die einzelnen Kapitel wurden nach Tage aufgeteilt, was einen sehr leichten Einstieg garantierte. Die Handlung liest sich flüssig, nur die vielen Namen verwirrten mich extrem. Ich merkte mir nur die Wichtigsten! Schade fand ich, dass zu wenig Landschaftliches beschrieben wurde, was die Mosel(gegend) inkl. ihren niedlichen Städtchen ja definitiv zu bieten hat - das würde diesen authentischen Heimatkrimi noch weiter abrunden. Das Thema ist brandaktuell: Denn, mit dem Thema Demenz müssen wir uns ja Alle, mehr oder weniger, direkt oder indirekt auseinandersetzen. Ich fühlte mich gut unterhalten & mußte oft gar schmunzeln, denn...die Vorkommnisse erinnerten mich an die Erzählungen einer Arbeitskollegin, deren Vater seit Kurzem auch in solch einem Heim untergebracht ist, aber anfänglich Mittel & Wege fand, seinen eigenen Weg zu gehen...denn Loslassen fällt ja bekanntlich schwer! Dazu kamen noch interessante, gar gängige Themen wie Homosexualität & Machtspiele bzw. der Reiz nach schnellem Geld. Freue mich schon auf Euer nächstes Werk mit hoffentlich viel Lokalkolorit!

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  • Rezension

    Moselruh

    funny1

    14. May 2016 um 09:45

    Um was geht es: Der junge Altenpfleger Daniel wird in einem Demenzaltersheim tot aufgefunden. Die Hauptkommissarin Vanessa Müller- Lakowski und ihr Team ermitteln doch ein großes Problem ist es waren zwar alle am Tatort doch niemand kann sich so richtig erinnern was eigentlich passiert ist und so stellt sich die Frage was ist wahr und was Fiktion. Und als hätten die Ermittler es nicht schon schwer genug ist auch noch ein Patient namens Alwis verschwunden. War er der Mörder? Oder war er Zeuge aber warum ist er dann weggelaufen? Die Zeit drängt bevor die Bewohner sich an gar nichts mehr erinnern können..... Meine Meinung: Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten so das man schnell in die Geschichte findet es ließt sich richtig flüssig die Seiten fliegen nur so dahin. Es wird auf Fachchinesisch verzichtet was ich als sehr angenehm Empfinde. Die Protagonisten sind alle sehr gut beschrieben und man bekommt schnell Einblick in ihren Charakter. Man bekommt auch einen Einblick in die Gedanken und Handlungen von Alwis der Demenz ist. Toll finde ich auch das es in 4 Tage aufgeteilt ist und das die Sicht von Alwis in einer anderen Schriftart geschrieben wurde. Die Geschichte kommt sehr autentisch rüber und man beginnt selbst zum schmunzeln und nachdenken. Die Autoren Moni und Simon Rensch schaffen es das der Krimi von Anfang bis Ende spannend ist und man wird bis zum Schluss auf eine falsche Fährte gelockt und umso mehr ist man überrascht als man erfährt wer der wahre Mörder ist. Das Cover: Zeigt Hände an einem Gehstock die von lauter Wasser umgeben sind. Das Bild hat einen 3 D Effekt und die Farben kommen sehr gut zur Geltung. Positiv finde ich auch die Buchgröße und die Schriftart. Ein sehr gelungenes Cover. Fazit: Ein sehr gelungener Krimi der einen zum überlegen anregt und uns wichtige Aspekte des wahren Lebens aufzeigt. Ich kann mit gutem gewissen dieses Buch weiter empfehlen und gebe deshalb 5 Sterne und freue mich auf die darauffolgenden Bände der beiden.

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  • Ein Mord unter anderen Umständen

    Moselruh

    kleinwitti

    13. May 2016 um 13:37

    Mit dem Krimi "Moselruh" haben uns die Autoren Moni und Simon Reinsch ein Buch beschert, das einen auch zum nachdenken bringt. Das Cover gefällt mir sehr gut, da es wunderbar zur Geschichte des Buches passt.In dem Buch ermitteln wir mit Hauptkommissarin Vanessa Müller-Laskowski und ihrem Team in einem Mordfall im Altenpflegeheim Moselruh. Es gibt zwar viele Zeugen, aber was die Ermittler glauben können weiß man nicht, denn das Pflegeheim ist auf Demenzkranke spezialisiert und was ist dann die Wahrheit und was ist Fiktion ? Auch ist ein weiterer Strang eingebaut, indem man einen Einblick in das Leben und die Denkweise/Gefühle/Erinnerungen eines demenzkranken Menschen bekommt. Auch ist das Ende sehr überraschend. Es gibt viele Verdächtige sowohl Heimbewohner als auch Außenstehende und ich muss sagen ich war überrascht.Vanessa Müller-Laskowski ist Hauptkommissarin und kommt mir sehr kompetent vor, auch im Umgang mit den Heimbewohnern ist sie sehr rücksichtsvoll und nimmt sich Zeit, obwohl sie keine haben. Ich fand sie sehr sympathisch und sie passte absolut in die Geschichte rein.Alois unser Ausreißer aus dem Heim, habe ich von der ersten Seite an gemocht. Mit viel Glück hat er es geschafft sich vom Heim weit zu entfernen und das ohne groß aufzufallen. Dann schleicht er sich auch noch in das Herz von Josette, die es nicht mal bemerkte das er demenz ist. Nur durch Zufall wird er ins Heim zurück gebracht. Er ist nicht weiter aufgefallen im Alltag. Gerade bei dieser Person gefielen mir die Gedankengänge und man konnte sich ein wenig in das Denken von demenzkranken hineinversetzen. Alois ist eine sehr gelungene Person in diesem Roman.Barski ist Pole und mit allen Klischees behaftet. Er trainiert viel und macht auch Kämpfe und er ist immer der erste in den Zimmern wenn Bewohner gestorben sind und danach fehlen alle wertvollen Gegenstände. Geschützt wird er durch seine Tante die als Pflegekraft im Heim arbeitet.Von Beutz ist ein aufbrausender Mensch und will seine Mutter hintergehen um die Brauerei zu verkaufen. Natürlich schreckt auch er da nicht vor Betrug zurück nur wird das festgestellt und es kommt nicht zum Verkauf. Er schafft auch heimlich Geld nach Luxemburg.Auch alle anderen Charaktere in diesem Buch fügen sich wunderbar in diese tolle Geschichte ein. Ich hatte immer ein Bild vor Augen und es machte Spass sich mit den Charakteren sich zu bewegen. Die Handlungsorte waren für mich ausreichend beschrieben und ich konnte mir immer ein passendes Bild machen. Ich mag es sowieso nicht wenn jedes Staubkorn beschrieben wird, dann leidet nämlich die Geschichte meiner Meinung nach.Der Schreibstil der beiden Autoren ist einfach nur wunderbar, das muss hier mal gesagt werden. Er ist nicht kompliziert geschrieben und es werden auch keine Fachbegriffe genutzt weder von polizeilicher noch von medizinischer Seite. Erklärungen sind alle sehr kurz, bündig und auch verständlich geschrieben. Dadurch fliegt man nur so durch das Buch und merkt garnicht wie man sich dem Ende nähert. Auch die Kapitel selbst fand ich gut unterteilt. Wir haben 4 Tage an denen etwas passiert und auch diese sind wiederum unterteilt, so das man auch mal eine Pause machen könnte. Auch gefällt mir das die Gedankengänge von Alois, dem zweiten Handlungsstrang, kursiv dagestellt wurden und man so eine eindeutige Unterscheidung hat.Ich kann diesen Krimi von Moni und Simon Reinsch nur jedem empfehlen, der nicht nur Aktion braucht, sondern auch mal was was zum nachdenken anstößt.

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  • Gelungener Krimi mit enttäuschendem Ende

    Moselruh

    Henninghr

    13. May 2016 um 10:04

    Der KBV Verlag hat sich auf Krimis spezialisiert und wer gute Krimis sucht ist bei diesem Verlag auch richtig. Das zeigt auch dieser Krimi von Moni und Simon Reinsch. Es geht um einen Mord in einem Altersheim, in dem nur an Demenz erkrankte Personen leben. Dies stellt die Kimmissare vor ungeahnte Probleme; diese Probleme werden auch sehr gut beschrieben. Besonders der Schreibstil hilft sich dabei in die Charaktere hineinzuversetzen, die auch auszugsweise in ihrem Privatleben dargstellt werden und so auch genügend Tiefe bekommen. Die Ermittlungen sind recht gut und nachvollziehbar, Dadurch, dass lange Zeit mehere Verdächtigte gleich wahrscheinlich sind, bleibt auch die Handlung hoch. Das Ende, also die Auflösung kann an Qualität jedoch nicht mit dem Rest des Buches mithalten, es bleiben einfach zu viele Fragen unbeantwortet, wodurch man mit einem unbefriedigten Lesevergnügen verbleiben muss, was letztlich dem ganzen Buch schadet. Der Krimi ist bis auf dieses Manko, allerdings ein gelungenes Stück Kriminalliteratur, das auf viele großartige weitere Werke hoffen lässt.

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  • Ein empfehlenswerter Roman mit Charme und Reiz.

    Moselruh

    detlef_knut

    08. May 2016 um 14:13

    Moselruh, ein beschauliches Seniorenheim für Demenzkranke. An der Mosel gelegen, von Ordensschwestern geführt, ist dieser Ort eigentlich eine Idylle. Wenn da nicht eines Morgens der junge Pfleger Daniel tot aufgefunden worden wäre. Die Bewohner stört weniger der Tod des Pflegers, denn den bekommen viele gar nicht so richtig mit, als die Tatsache, dass sie nun nicht mehr von ihm betuttelt werden. Zu allem Überfluss ist ein Bewohner verschwunden. Während die Schwestern auf der Suche nach ihm sind, muss das Unglück mit dem Pfleger passiert sein. Deshalb erhält die hinzugerufene Mordkommission nur sehr spärliche Informationen rund um das Tatgeschehen. Die, die sich erinnern könnten, waren nicht da, und die anderen können sich nicht erinnern.Als der entschwundene Bewohner wieder auftaucht, wird festgestellt, dass ein weiterer Herr abgängig ist. Mit großem Suchaufgebot wird bis nach Luxemburg hinein nach ihm gesucht. Schließlich ist er mit dem Tod des Pflegers verschwunden, könnte also ein tatverdächtiger sein.Das Autorenduo hat einen charmanten Ermittlerkrimi vorgelegt. Mit viel Humor wird die Demenz anhand der Heimbewohner geschildert. Ein Schmunzeln lässt sich beim Lesen genauso wenig unterdrücken wie beim Umgang mit solch Betroffenen in der eigenen Familie. Die Polizei wird dabei gleich mit im Heim einquartiert. So gestalten sich die Ermittlungen leichter und es muss nicht immer zwischen Trier und Moselruh gependelt werden, zumal der eine oder andere Kollege hier im Heim seine Tante sehen kann.Mit viel Detailtreue wird sowohl die Arbeit des Pflegepersonals als auch der Polizei ausgestattet. Als Leser bleibt man an der Geschichte, um auch die Rückkehr der Ausreißer erleben zu können. Dass man an der Klärung des Todesfalles interessiert ist, muss nicht betont werden. Schließlich müssen auch hier die falschen Fährten ausgeschlossen werden. Es bleibt bis zum Ende offen, ob es sich um einen Unfall oder einen Mord handelt.Ein empfehlenswerter Roman mit Charme und Reiz.© Detlef Knut, Düsseldorf 2016

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    ChrischiD

    08. November 2015 um 17:53

    Hauptkommissarin Müller-Laskowski wird zu einem ungewöhnlichen Fall gerufen. Das Opfer, Pfleger in einem Demenzaltersheim, wurde an seiner Arbeitsstelle tot aufgefunden. Das Fatale an der Sache: Die Tatort war voller Menschen, die etwas gesehen haben können, doch die Erinnerungen sind mehr als Bruchstückhaft und nachweislich nicht immer ernst zu nehmen. Zeitgleich ist einer der Heimbewohner unauffindbar. Auch hier drängt die Zeit, denn niemand weiß wo er sich eventuell verlaufen hat, zurück findet er jedenfalls nicht ohne Hilfe... Würde es sich im Grunde genommen nicht um eine schreckliche Thematik handeln, haftet der Grundsituation als solches schon eine gewisse Komik an. Schließlich waren die Räumlichkeiten zur Tatzeit gut gefüllt, doch niemand kann sich daran erinnern etwas gesehen zu haben, was, auf Grund der Spurenlage allein, schon fast unmöglich erscheint. Wendet man sich der vorherrschende Krankheit zu, so kann man zumindest ansatzweise erahnen, wenn man nicht selbst in irgendeiner Art und Weise betroffen ist, wie die Ermittler sich in dieser Situation fühlen müssen. Verständnis für ihr Verhalten ist daher in jedem Fall gegeben. Doch auch den Heimbewohnern sowie dem Pflegepersonal wird natürlich gebührender Respekt gezollt, sowohl vom Leser als auch von den Autoren. Die Thematik wird in keinster Weise lächerlich gemacht oder gar verharmlost, so dass sich ein authentisches Gesamtbild ergibt. Da es sich im Grunde um zwei Handlungsstränge handelt, den toten Pfleger sowie den verschwundenen Bewohner, wechseln vor allem die Orte recht häufig, so dass das Geschehen immer weiter vorangetrieben wird, auf die eine oder andere Weise. Denn natürlich stagniert die Ermittlungsarbeit auch hin und wieder oder steckt in einer Sackgasse fest. So aber wird auch die Spannung stetig aufrecht erhalten und gesteigert, so dass sich keine Störungen im Lesefluss ergeben. Natürlich versucht man als Leser ebenfalls hinter das Rätsel, das sich um den Tod des Pflegers rankt, zu kommen. Doch auf Grund der Zeugenaussagen ergibt sich keine klare Linie, da man sich nicht sicher sein kann welche Erinnerungen tatsächlich auf die Tatzeit bezogen sind und welche nicht. So muss man, ebenso wie die Ermittler, auf Hinweise und Indizien vertrauen, die sich fast schon nebenbei und zufällig ergeben. Ob es sich dann aber tatsächlich um eine oder mehrere relevante Spuren handelt wird sich erst zum Schluss herausstellen. Eins ist auf jeden Fall sicher: Es warten einige Überraschungen auf den Leser. Gleichzeitig sind ein paar Ereignisse allerdings auch recht weit im Voraus vorhersehbar, man wartet im Grunde nur auf ihr Eintreten. „Moselruh“ bietet nicht nur ein paar Stunden Ermittlungstätigkeit, für Leser und Protagnonisten, sondern befasst sich auch mit einer Thematik, die nicht unbedingt häufig in fiktionalen Büchern zu finden ist. Gerade deswegen sollte man unbedingt hinschauen und nicht vergessen, dass jeder betroffen sein kann, passiv wie aktiv.

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  • Krimi mit aktuellem Thema

    Moselruh

    Natalie77

    08. October 2015 um 10:17

    Inhalt: Im Demenzaltersheim Moselruh gibt es einen Toten. Soweit nicht ungewöhnlich, doch es ist der junge Pfleger Daniel, der tot aufgefunden wird. Hauptkommissarin Vanessa Müller ermittelt in dem Fall und hat einige Schwierigkeiten glaubhafte Zeugenaussagen zu bekommen, denn viele waren anwesend, doch keiner kann sich erinnern. Dazu kommt, das einer der Bewohner ausgebüxt ist und nun ebenfalls gesucht werden muss. Hat er den Pfleger getötet und läuft jetzt verwirrt durch die Gegend? Meine Meinung: Moselruh spielt Hauptsächlich in dem Altersheim für Demenzkranke Menschen. Das sorgt zu Beginn etwas für Verwirrung und auch zwischendrin sind es die Krankheitsbedingten Dialoge, die etwas verwirrend sind, aber sehr deutlich klar machen was Demenz bedeuten. Selbst die Einsatzzentrale ist in diesem Heim, was ich mehr wie ungewöhnlich finde. Die Handlung wird erst ab der Mitte so richtig spannend, denn zunächst musste ich mich rein finden in das ganze Wirrwarr von Personen, die sich an nichts erinnern können, aber viel erzählen. Es sind zahlreiche Bewohner und so dauert es etwas bis man sich daran gewöhnt. Wenn man dann aber drin ist in der Geschichte ist sie wirklich schön zu lesen. Sehr unterhaltsam, auch interessant und spannend. Nur zum Ende flachte für mich die Spannung wieder etwas ab. Es gibt eine Haupthandlung und die Nebenhandlung von dem verschwundenen Bewohner Alwis. Dieser Nebenstrang ist kursiv geschrieben. Alwis wirkt zunächst normal in seinem Denken auch wenn man als Leser weiß das er Demenz hat und verwirrt ist, aber dieser Strang zeigt die Logik dieses Demenzkranken und warum er verschwinden konnte. So deutlich wird das sonst bei keinem Bewohner gemacht, die anderen Bewohner beobachtet man wie die Kommissare aus der Ferne. Da gibt es welche die ganz entrückt sind, aber auch welche die noch klar denken können und nur nichts mehr sehen. Das Autorenduo hat einen Alltag in so einem Heim sehr glaubhaft darstellen können. Die Ermittlungsarbeit wird nicht künstlich vorangetrieben, alles wirkt real, bis auf die Geschichte mit der Einsatzzentrale im Heim. Die Kommissare werden hier nicht wirklich groß beleuchtet. Außer das Vanessa Müller auf Wohnungssuche ist erfährt man quasi kaum etwas über sie. Das störte mich hier in dem Fall aber nicht. Erstens gibt es wohl schon einen Band und so gehe ich davon aus, das man sie dort besser kennen lernen kann und noch mehr Infos hätte jetzt hier auch nicht sein müssen, dann wäre es zu langatmig geworden. Insgesamt ist Moselruh ein Krimi, den ich empfehlen kann. Er greift das aktuelle Thema der Demenz auf und schafft es. Dieses auch gut dem Leser zu vermitteln.

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