Monica Byrne Die Brücke

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Inhaltsangabe zu „Die Brücke“ von Monica Byrne

Wir schreiben das Jahr 2068: Die Vereinigten Staaten und Europa sind in die Bedeutungslosigkeit gefallen, Indien und Äthiopien dagegen die stärksten Wirtschaftsmächte der Welt, deren Mega-Cities ständig mit Energie versorgt werden müssen. Zu diesem Zweck wurde der TRAIL erfunden – eine gigantische schwimmende Pontonbrücke, die über das Arabische Meer verläuft, Indien mit Äthiopien verbindet und Sonnenlicht in Strom umwandelt. Doch der TRAIL ist auch die letzte Hoffnung für die, die in den pulsierenden Riesenstädten Indiens keinen Platz mehr finden: Sie wandern über den TRAIL nach Afrika – für sie ist er die Brücke in eine bessere Zukunft. So wie für Meena und Mariama, die einander nicht kennen, aber deren Schicksal auf vielfache Weise miteinander verknüpft ist ...

Eine gewaltige schwimmende Brücke überbrückt das arabische Meer. Sie verbindet Indien und Äthiopien. Und gleichzeitig das Schicksal ...

— Splashbooks

Auf keinen Fall leichte Lektüre! Aber ein tolles Debüt der Autorin und ein absolut lesenswertes Buch

— nickypaula

Aus Neugier zu Ende gelesen, am Ende die Frage war es jetzt die Reise zum Ich oder doch ein Sci-Fi-Roman? Nicht mein Ding.

— Cappukeks

Dieses Buch verschlägt mir immer noch die Sprache!

— LillianMcCarthy

Ein Road-Roman aus naher Zukunft

— buchbaron69

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  • Die Brücke, rezensiert von Götz Piesbergen

    Die Brücke

    Splashbooks

    05. May 2016 um 09:59

    Die meisten SciFi-Stories, die hierzulande herauskommen und auf unserer Erde spielen, sind eher westlich orientiert. Sehr häufig ist Europa oder Amerika der zentrale Handlungsschauplatz. Da kommt "Die Brücke" wie ein guter Bruch daher, da der Handlungsort des Debütromans von Monica Byrne im Osten verortet ist. Die Autorin wurde in Harrisburg, Pensylvania geboren. Sie war die jüngste von fünf Kindern. Sie studierte Biochemie am Wesley College und Geochemie am MIT. Danach arbeitete sie in diversen anderen Berufen, ehe sie zur Schriftstellerei fand. Die Brücke ist ein schwimmendes Gebilde, das Äthiopien und Indien miteinander verbindet. Und es der Ort, den die junge Meena durchreisen muss. Sie flieht aus ihrer Heimat Indien und will an ihrem Ziel nach dem Mörder ihrer Eltern suchen. Mariana hingegen ist eine ehemalige Sklavin, die eines Tages sich bei fahrenden Händlern versteckt. Es folgt eine Reise quer durch Afrika, in der das junge Mädchen langsam heranwächst. Doch an ihrem Zielort wird nicht alles in Ordnung sein, wie sie schnell feststellen muss. Wer in "Die Brücke" eine Erwähnung von Europa oder Amerika erwartet, der wird vermutlich enttäuscht sein. Die beiden Kontinente tauchen, wenn überhaupt, nur am Rande auf. Stattdessen liegt der Fokus des Debütromans einzig und allein auf Indien und Äthiopien. Erklärt wird dies damit, dass die einstigen Supermächte ihre Bedeutung verloren haben. Eine wagemutige Aussage, die eben durch diese marginalisierte Darstellung untermauert wird. Interessant ist aber auch die titelgebende Brücke. Es ist eine interessante Idee, die dahinter steckt. Und man merkt hier an, dass die Autorin sich mit den entsprechenden Naturwissenschaften auskennt. Gleichzeitig hat sie aber auch die technischen Elemente sehr gut recherchiert und eingebaut. Man könnte fast meinen, dass dieses Gebilde auch heute existieren könnte.Rest lesen unter:http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/23552/die_bruecke

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  • Anfang total verwirrend, Ende genial

    Die Brücke

    lizzie123

    15. February 2016 um 16:16

    Der Klappentext passte meiner Meinung nach nicht so gut zur wirklichen Handlung; der englische ist auf jeden Fall treffender. Sogar das Cover vom originalen Buch ist besser gestaltet; ich weiß nicht, warum sie es nicht einfach so gelassen haben. Denn bei der „Brücke“ handelt es sich um den auf dem Ozean zwischen Indien und Äthiopien schwimmenden Trail, der aus einzelnen Schuppen besteht und der Energieerzeugung dient. Man kann darauf laufen, was jedoch mühsam, gefährlich und zusätzlich auch verboten ist.  Er entspricht nicht der Abbildung auf dem Cover, was mich zu Anfang etwas verwirrt hat. Zum Inhalt: Das Buch spielt etwa in den 2060er-Jahren, also der nicht allzu weit entfernten Zukunft und nun sind Asien und Afrika die neuen Supermächte, während Europa und Nordamerika beinahe vollkommen von der Bildfläche verschwunden sind. Diese Idee fand ich sehr interessant. Das Buch ist abwechselnd aus zwei Perspektiven geschrieben. Diese beiden Hauptpersonen, beides Frauen, kennen sich nicht, haben allerdings ein miteinander verbundenes Schicksal, inwiefern wird erst am Ende aufgelöst.  Die eine Hauptperson, Meena, überquert den fast 4000 Kilometer langen Trail von Indien aus. Die andere Hauptperson heißt Mariama und ist schon ziemlich alt. Im größten Teil der Geschichte wird jedoch von ihrer Kindheit erzählt, in der sie quer durch Afrika fliehen musste und später von ihrer Zeit als Studentin und als sie noch älter war. In den ersten drei Viertel des Buches ist überhaupt nicht klar, dass sie sich auch vom Trail befindet, von Äthiopien aus. Der Anfang des Buches hat mir überhaupt nicht gefallen, da es um sehr viele indische und afrikanische Feste/Volksstämme/Tempel/… ging, die ich nicht kannte und auch nicht erklärt wurden. Nicht nur diese Wörter, sondern auch so ziemlich die komplette Handlung war recht verwirrend. Spannung war auch noch nicht wirklich da und den Schreibstil mochte ich auch nicht besonders. Deshalb hab ich das Buch dann doch wieder weggelegt. Jetzt habe ich nach ungefähr einem Monat einen neuen Versuch gestartet und festgestellt, dass nach ca. einem Drittel das Buch doch noch ganz gut wird. Es gibt immer noch Stellen, die recht langatmig sind, aber das Lesen fällt leichter, da man sich an das Vokabular gewöhnt und nun auch Spannung aufkommt. Das Ende fand ich jedoch total genial und hätte alleine fünf Sterne verdient. Mein Fazit: Ich fand es recht schwierig dieses Buch zu beurteilen, da mir die Grundideen alle gefallen haben, die Umsetzung jedoch an manchen Stellen gar nicht. Das Ende fand ich aber super. Das Buch ist auf jeden Fall keine leichte Lektüre, aber ich denke es lohnt sich es zu lesen. Durch den ersten Teil muss man sich allerdings durchkämpfen. Es ist definitiv kein Buch, das man mal so eben zwischendurch lesen kann.

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  • Auf keinen Fall leichte Lektüre! Aber ein tolles Debüt der Autorin und ein absolut lesenswertes Buch

    Die Brücke

    nickypaula

    21. December 2015 um 18:26

    Um es mir einfacher zu machen (ich finde es wirklich schwer, zu dem Buch eine abschließende Meinung abzugeben), beginne ich am Besten mal mit der Inhaltsbeschreibung meiner neuesten Errungenschaft =). Das Buch von Monica Byrne spielt im Jahre 2068. Vorhergesehenes ist eingetreten: Europa versinkt in Bedeutungslosigkeit und die Weltmächte Afrika und Indien spielen sich gegenseitig den Wirtschaftsball zu. In dieser politisch schwierigen Lage (die beiden Nationen sind nicht unbedingt verbrüdert) beginnen zwei Frauen ein neues Leben. Mariama läuft als kleines Mädchen von zu Hause weg, als sie ihre Mutter verliert und Meena glaubt von Meuchelmördern verfolgt zu werden und flieht. Beide landen auf dem „Trail“ einer instabilen Pontonbrücke, deren Betreten eigentlich verboten ist. Denn sie verbindet nicht nur Indien und Äthiopien über das Meer, sondern ist eigentlich zur Energiegewinnung gemacht. Die illegale Reise über den „Trail“ wird zu einem ziemlich tiefgehenden Selbstfindungtrip für beide Frauen und so ist das Buch auch geschrieben. Es schönt nichts und handelt von Gewalt, sozialer Ungerechtigkeit und Vergewaltigung. Außerdem gibt es eine Schiffsladung an unsittlichem Vokabular – wer so etwas also nicht verträgt, für den ist das Buch wohl eher nichts. Auch abseits des Vokabulars liest sich das Buch stets mit bedrückter Stimmung. Irgendwie ist es schwermütig… Dafür aber auch sehr spannend. Man ahnt beim Lesen, dass die Protagonistinnen etwas verbindet und ich hatte den Drang, ganz schnell weiter zu lesen, um ihr Leben bis zu diesem Punkt verfolgen zu können. Es ist unheimlich großartig, wie immer mehr Details aufgedeckt werden und bis zum Schluss muss man richtig mitdenken! Mitleiden mit den Mädels ist hier auch auf jeden Fall Programm – ich habe mir auch noch einige Zeit nach dem Lesen Gedanken darüber gemacht, wie das Leben in 50 Jahren wohl aussehen wird… Nach Monica Byrne wohl alles andere als rosig. Mein Fazit: Auf keinen Fall leichte Lektüre! Aber ein tolles Debüt der Autorin und ein absolut lesenswertes Buch für alle, die Lust haben begleitet von einem Hauch der indischen Philosophie auf eine Entdeckungsreise ins Ich zu gehen und sich auf eine Zukunftsvision der besonderen Art einzulassen. Eure Lisa von  Nickypaulas Bücherwelt

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  • Ein ungewöhnliches Buch

    Die Brücke

    Si-Ne

    29. November 2015 um 21:54

    Fazit: Ein verwirrendes Buch, was mir am Anfang nicht ganz zugesagt hat. Der Klappentext ist nicht so gu gewählt, der englische ist dafür viel besser gewählt. Denn mit diesem erwarte ich was völlig anderes. Die Protagonisten sind mir nach einer Zeit ans Herz gewachsen und auch an den Schreibstil war nach einiger Zeit gewöhnt. Aber da der Anfang so schwer war und das Ende mich eher verwirrt zurück lässt erhält es nur 3,5 Punkte. Das Buch ist eher was außergewöhnliches und nichts normales. Wenn ihr das Buch lesen möchtet, würde ich euch empfehlen, den englischen Klappentext zu lesen und sich die Leseprobe vorher durchzulesen. Dann hat man auch ein ganz anderen Bezug zu dem Buch. Bewertung: Meena ist ein komisches Mädchen. Ihre Erzählweise ist recht komisch, sie wirkt ein bisschen verwirrt. Und tatsächlich kristallisiert sich raus, dass sie irgendeine psychische Störung hat. Sie vergisst auch manchmal einfach Sachen, die ihr dann später wieder einfallen. Auch leidet sich an Verfolgungswahn und kann schlecht Bindungen eingehen. Sie schaut auch den Menschen ungern in die Augen. Allem in allem ist sie recht komisch. Sie hat auch immer wieder Halluzinationen und es stimmt auch einiges nicht mit ihr. Nach und nach gewöhne ich mich aber an ihre Erzählweise und finde auch ihre Parts recht interessant. Und dann hätten wir noch Mariama. Sie kommt mir hier noch sehr jung und naiv vor und wurde von ihrer Mutter nicht gut vorbereitet. Ein Glück, dass sie noch lebt. Sie ist aber auch am Anfang ein Kind und wurde nicht ganz vorbereitet. Ihre Erzählweise gefällt mir schon besser. Sie wird begleitet durch ihren Kreen. Den Schreibstil finde ich wirklich sehr befremdlich und auch die Erzählweise von Menaa. Das Buch lässt sich aber flüssig lesen. Es gibt auch viele Wörter, die ich nicht kenne, aber aus dem Kontext schließen kann. Aber mich irritiert diese ein bisschen. Nach und nach habe ich mich aber an die Erzählweise gewöhnt und es fällt mir gar nicht so auf. Eine richtige Spannung gibt es hier nicht, aber das Buch bindet einen an sich, einfach auch von dieser komischen Erzählweise. Was mich immer verwirrt in dem Buch sind die Namen und die Namen für Gegenstände, einfach weil ich beides nicht zuordnen kann, da es meist indische Wörter sind. Bei den Namen muss ich auch meist darauf warten, ob erwähnt wird, ob es ein Mann oder eine Frau ist. Die Story ist auch komisch. Ich weiß zwar, wohin diese ungefähr führen wird, aber der ganze Anfang ist schon recht komisch. Da sich das Buch gut lesen lässt, lese ich einfach weiter, weil ich wissen will, was passiert da. Diese Komischheit übt irgendwie einen gewissen Reiz auf mich aus. Das Buch erhält von mir 3,5 von 5 Punkte

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    Die Brücke

    LillianMcCarthy

    21. October 2015 um 14:07

    Inhalt: Eine bessere Zukunft? Wir schreiben das Jahr 2068: Die Vereinigten Staaten und Europa sind in die Bedeutungslosigkeit gefallen, Indien und Äthiopien dagegen die stärksten Wirtschaftsmächte der Welt, deren Mega-Cities ständig mit Energie versorgt werden müssen. Zu diesem Zweck wurde der TRAIL erfunden – eine gigantische schwimmende Pontonbrücke, die über das Arabische Meer verläuft, Indien mit Äthiopien verbindet und Sonnenlicht in Strom umwandelt. Doch der TRAIL ist auch die letzte Hoffnung für die, die in den pulsierenden Riesenstädten Indiens keinen Platz mehr finden: Sie wandern über den TRAIL nach Afrika – für sie ist er die Brücke in eine bessere Zukunft. So wie für Meena und Mariama, die einander nicht kennen, aber deren Schicksal auf vielfache Weise miteinander verknüpft ist ... (Quelle: Verlag) Meine Meinung: Mit Die Brücke habe ich mich einmal mehr in das Sci-Fi-Genre gewagt. Normal kennt man dieses in Form von Weltraumabenteuern, Schlachten zwischen gut und böse und einer Welt, die dem Untergang nahe ist. In Die Brücke überrascht und Monica Byrne mit Sci-Fi der etwas anderen Art und konnte mich dadurch komplett überzeugen. Gleichzeitig hat es mich aber auch sprachlos gemacht und ich habe lange gebraucht, um diese Rezension schreiben zu können. Rom löst Ägypten ab, Europa löst Rom ab, dann wird es von Amerika abgelöst und dieses von China. Darauf folgt Afrika und nun Indien. Wovon spreche ich da? Bis Amerika dürfte es euch vielleicht klar sein. Ich spreche von den Hochkulturen. Von denen, die wirtschaftliche Macht haben, die führenden Länder auf dem Weltmarkt. Wir stehen gerade bei Amerika und können einen deutlichen Trend nach China hin erkennen. Die Autorin von Die Brücke spinnt die ganze Idee ein bisschen weiter und landet nach China bei Afrika und letztendlich in Indien. Das Thema der Rohstoffknappheit ist heute schon aktuell und fordert neue Wege der Energiebeschaffung. In Monica Byrnes Welt wurde diese gefunden. In Form des Trails, der Brücke, der die Wellenenergie auf dem Ozean benutzt, um Strom zu gewinnen. Dieser spannt sich von Indien aus nach Afrika. Das Betreten ist strengstens verboten. Dennoch wagen zwei Frauen eine gefährliche Reise über den Trail. Die eine von Indien aus, die anderen von Äthiopien aus. Und obwohl sich beide noch nie begegnet sind, ist ihr Schicksal auf engste Weise verbunden. Wir lesen das Buch aus der Perspektive von Mariama und der von Meena. Beides sind keine 0815-Protagonisten. Beide tragen ihr eigenes Päckchen mit sich herum, haben eine Vergangenheit, die sie verfolgt und zu ihren Taten anregt. Beide Vergangenheiten werfen am Anfang des Buches eine Menge Fragen auf und werden im Verlauf des Buches geklärt und fügen so die Geschichte, wie viele kleine Puzzleteile immer mehr zu einem ganzen zusammen. Nebenbei erfahren wir auch noch eine ganze Menge über die Gesellschaft der Zukunft, ihre Ansichten und Denkweisen, über ein komplett geändertes Weltbild. So wird schon direkt klar, dass in dem Buch nicht irgendein Kamp zwischen gut und böse elemental ist sondern das Zwischenmenschliche, die Psychologie. Eine ganze Menge Spannung bekommt Die Brücke dadurch, dass wir außerdem von dem Versuch Meenas, auf dem Trail zu überleben, erfahren. Die Brücke ist ein ganz schön schwerer Brocken, was auch verursacht hat, das ich lange keine Rezension geschrieben habe. Mir haben schlicht und einfach die Worte gefehlt denn mit den Geschichhten von Mariama und Meena erfahren wir von ernsten Themen, wie Mord und Sklaverei, der Freiheit eines selbstbestimmten Lebens und dessen Grenzen und auch von Vergewaltigung, Eifersucht, Krankheit. Mehrmals scheitern die Protagonisten und ich habe mehrmals weinen müssen, bin mehrmals vor Ekel zusammengezuckt. Und so fasziniert ich von dieser Geschichte bin, muss ich vorsichtig sein, wem ich sie empfehle. Denn Die Brücke ist hart, nicht immer gerecht und gerade Jugendliche, besonders etwas jüngere Leser haben damit wahrscheinlich zu viel zu kämpfen. Für alle, die „alt genug“ sind ist dieses Buch aber ein absolutes Must Read. Zu guter Letzt möchte ich allerdings noch einen kleinen Kritikpunkt loswerden, der allerdings nicht maßgeblich in die Bewertung mit einfließen wird. Für mich war es sehr schwer, sich einerseits den Trail vorzustellen, andererseits die Strecken, die sowohl Meena als auch Mariama zurücklegen. An dieser Stelle hätte ich mir einfach sehr eine Karte gewünscht, sowie eine Zeichnung des Trails. Bewertung:  Die Brücke ist ein hartes Buch, welches mir noch sehr lange im Gedächtnis bleiben wird. Obwohl es eine so schwere Kost ist, kann ich es jedem empfehlen, der sich bereit dafür fühlt, denn der Roman überzeugt mit vielen Rätseln, interessanten Protagonistinnen und einem atemberaubenden Weltenentwurf. Die Brücke bekommt von mir 5 von 5 Füchschen. Vielen herzlichen Dank an Heyne für das *Rezensionsexemplar.

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  • Die Brücke

    Die Brücke

    rallus

    18. September 2015 um 10:52

    2068, die Weltmeere haben sich um ein paar Meter gehoben, was die komplette geologische Ansicht der Erde verändert hat. Nicht nur die geologische, auch die politische Zukunft stellt sich anders dar. Amerika und Europa spielen keine Rolle mehr, Indien und Äthiopien sind die neuen Weltmächte. Die bevölkerungsreichen Länder hungern nach Energie. Stabiler metallischer Wasserstoff, der sich als Supraleiter verwenden lässt, bei dem keine Energie beim Weiterleiten verloren geht, ist die Grundlage einer neuen Technologie: Gewinnung von Energie durch Ausnutzung der Meereswellen. Zu diesem Zweck wurde der TRAIL hergestellt, eine Brücke aus ein Meter langen Elementen, die die Wellenenergie ausnutzen und die von Indien bis Äthiopien reicht. Meena flüchtet vor einem Trauma, einem Schlangenbiss, der eine Wunde von fünf Stichen auf ihrem Solarplexus hinterlässt und sie dazu bringt, ihre Welt zu verlassen. Sie reist an den Anfang des TRAILs, besorgt sich die notwendigen Überlebensutensilien für die Reise über das Meer und begibt sich auf den Weg von Indien nach Äthiopien. 3600 Kilometer über schwankende Brückenglieder. Anfangs muss sie die Strecke krabbelnd zurücklegen, bis sie ihren Rhythmus in der lebensfeindlichen Welt findet. Meenas Weg führt sie auch in ihre Vergangenheit, bis zurück in die Kindheit, als sie bei ihrer Großmutter aufwuchs; den äußeren Weg über den Trail erlebt sie als großartiges Naturereignis: "Ich drehe mich um und schaue nach Osten. Ich liebe Sonnenaufgänge. Ein Sonnenaufgang ist das größte Schauspiel überhaupt. Ich möchte genau den Moment erspüren, in dem die Sonne zum ersten Mal erscheint. Ich will JETZT sagen, wenn ich glaube, dass es so weit ist. Ich sage es leise vor mich hin aber noch ist es viel zu früh. Ich werde ruhiger. Ich stehe vollkommen still, beobachte, lausche, schließlich flüstere ich , und die glühende Kohle taucht auf." Parallel zu Meenas Geschichte, wird die von dem Mädchen Marianna erzählt, welche auf dem Landweg ins gelobte Land nach Äthiopien kommt. Sie flüchtet aus ihrer Versklavung und wird von Lastwagenfahrern aufgenommen, die nach Äthiopien fahren. Auf dem Weg lernt sie neue Sprachen, Landschaften und Menschen kennen. "An der Grenze zwischen Burkina Faso und Niger verbrachten wir einen vollen Tag. Es gab auf Meilen hinaus nichts zu sehen und so saßen wir nur tatenlos herum. Du und Francis, ihr hattet schlechte Laune. Ihr schautet nur dumpf auf euren Sirius und wolltet weder mit mir spielen noch mir beim Lesen helfen. Solche Phasen mochte ich gar nicht. Wir drei, du, ich und Francis - und sogar Samson, der dazu übergegangen war, auf der alten Anlage im Führerhaus CDs von Teddy Afro zu spielen - waren offenbar nur dann glücklich und voller Tatendrang, wenn wir unterwegs waren. Am liebsten war es mir daher, wenn der Konvoi gleichmäßig durch die Wüste rollte und ich nur mit euch beiden im Rücken an der Seite kniete, den Wind im Haar spürte und das Land an mir vorbeiziehen ließ." Die nahe Zukunft ist eine technisiertere Welt, die größeren Veränderungen zu heute spielen sich aber im gesellschaftlichen Bereich ab, wobei wir über Europa und Amerika fast gar nichts erfahren. Monica Byrne bleibt sehr nah an ihren Protagonistinnen, wie sie ihre Welt erleben, erfahren und wie sie darüber nachdenken. Dabei spielen Sprache und Religion eine sehr große Rolle. Meena ist eine sexuell sehr aktive Frau, die sich in ihren Gedanken auch sehr oft in Situationen bei ihren Liebhaber-innen verliert, Marianna dagegen wächst sehr keusch auf, sie hebt sich ihr erstes Mal für den Mann ihres Lebens auf. Durch die Ich-Erzählung wird die Zukunft dem Leser indirekt geschildert, viele technische Neuigkeiten wie der 'Sirius' werden zwar benutzt aber von den Protagonisten natürlich als gegeben angenommen. Es fällt in diesem Roman schwer, sich mit den Hauptprotagonisten zu identifizieren, Meena erlebt die Welt in vielen metamophotischen, religiösen Aspekten, die hauptsächlich von der indischen und buddhistischen Religion geprägt und mir so im Detail nicht ganz geläufig sind. Bei Marianna wird die Begegnung mit Yemaja - einer jungen Frau - zu einem entscheidenden Thema, da diese für sie Mutterersatz und Idol wird. Anfangs ist diese Konstellation noch reizvoll und das Buch ungewöhnlich anders aufgebaut, als andere vergleichbare Science Fiction Bücher. Doch mit der Zeit wird die Geschichte immer nebulöser und schwieriger zu verstehen, bis sie schließlich gegen Ende in das Horrorfach abdriftet, was mich etwas abgestoßen hat und nicht zu der poetischen Sprache des Buches passte. Das Ende lässt mich komplett ratlos zurück. Ein interessantes Thema, welches aber etwas ziellos und nebulös ausgeführt wurde.  

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  • Monica Byrne - Die Brücke

    Die Brücke

    Nachthexe666

    02. September 2015 um 12:14

    Der Einstieg in die Geschichte fiel mir zu Beginn nicht ganz so einfach, aber das gab sich recht schnell. Meena selbst ist eine etwas schwierige, junge Protagonistin, die mich als Leserin zwar fasziniert hat, aber an die man nicht so richtig herankam. Da dies jedoch gewollt ist und sie sich jedem gegenüber verhält, ist dies auch kein größeres Problem. Für sie ist der einzige Daseinszweck, irgendwie nach nach Äthiopien zu gelangen, da sie in Indien nichts mehr hält. Mariama entpuppte sich ebenfalls als eine recht schwierige Protagonistin, jedoch lernen wir sie, anders als Meena, als alte Frau kennen, die nur noch die Geister ihrer Vergangenheit hinter sich lassen will. Erzählt wird die Geschichte wechselseitig, jeweils aus der Sicht Meenas und dann aus der Sicht Mariamas, sodass ich beide Protagonistinnen im Laufe der Geschichte näher kennen lernen und mich in ihr Denken und Handeln hineinversetzen konnte. Der einzige Unterschied war, dass Mariama uns rückblickend als alte Frau ihr Leben erzählte, sodass es stellenweise eher wie ein Monolog klang und Meena uns direkt mit auf ihre Reise genommen hat.  Der Sprachstil der Autorin ist schön und flüssig, jedoch schnörkellos, sodass es meiner Meinung nach sehr gut zum Buch passt. Der Spannungsbogen wird direkt von Beginn an aufgebaut und durch einige unvorhergesehene Ereignisse noch verstärkt, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.  Das Cover ist überwiegend Blau mit etwas Grau, man kann das Meer und die darüber verlaufende weiße Brücke erkennen, die vermutlich den TRAIL darstellen soll. Insgesamt passt es perfekt zur Handlung.  Byrne gelingt mit Die Brücke ein Buch, über zwei recht mutige Protagonistinnen, die sich auf eine Reise begeben, die meiner Meinung nach nicht nur eine Reise in ein besseres Leben ist, sondern auch eine Suche nach dem Sinn des Lebens und eine Suche nach sich selbst. Alles in allem hat mir, als philosophisch interessierter Mensch, dieses Buch sehr gut gefallen, sodass es trotz einiger kleiner Schwierigkeiten am Anfang insgesamt                                                               4 von 5 Sternen  erhält.

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  • Ein Road-Roman aus naher Zukunft

    Die Brücke

    leseratte69

    31. August 2015 um 15:49

    Gastrezension von Karl Klappentext Eine bessere Zukunft? Wir schreiben das Jahr 2068: Die Vereinigten Staaten und Europa sind in die Bedeutungslosigkeit gefallen, Indien und Äthiopien dagegen die stärksten Wirtschaftsmächte der Welt, deren Mega-Cities ständig mit Energie versorgt werden müssen. Zu diesem Zweck wurde der TRAIL erfunden – eine gigantische schwimmende Pontonbrücke, die über das Arabische Meer verläuft, Indien mit Äthiopien verbindet und Sonnenlicht in Strom umwandelt. Doch der TRAIL ist auch die letzte Hoffnung für die, die in den pulsierenden Riesenstädten Indiens keinen Platz mehr finden: Sie wandern über den TRAIL nach Afrika – für sie ist er die Brücke in eine bessere Zukunft. So wie für Meena und Mariama, die einander nicht kennen, aber deren Schicksal auf vielfache Weise miteinander verknüpft ist ... Über die Autorin Monica Byrne wurde in Harrisburg, Pennsylvania, als das jüngste von fünf Kindern geboren. Sie studierte Biochemie am Wellesley College und Geochemie am MIT. Sie arbeitete in den verschiedensten Berufen, bevor sie ihre wahre Berufung im Schreiben fand. Inzwischen hat sie mehrere Theaterstücke und ihren von der Presse gefeierten Debütroman Die Brücke veröffentlicht. Monica Byrne lebt und arbeitet in Durham, North Carolina. Meine Meinung Story Im Jahre 2068 hat sich das Machtgefüge der Welt verschoben. Indien ist die beherrschende Weltmacht, und Afrika lebt und leidet unter der Ausbeutung der Inder. Die Geschichte handelt von zwei Frauen, eine in Indien, eine in Afrika, beide entfliehen ihrem bisherigen Leben, und machen sich auf die Suche nach Antworten auf Fragen die ihr Leben begleiten. Während die eine, Meena von Indien nach Afrika, über eine 4000 kilometerlange Seebrücke, Trail genannt, wandert, entflieht die andere, Mariama aus der Sklaverei nach Addis der Hauptstadt Äthiopiens. Schreibstil Das Buch ist in einem einfachen aber poetischen Stiel gehalten. Nicht immer erschließt sich dem Leser der Sinn der Erzählung. Die Geschichte der beiden Frauen wird abwechselt erzählt. Charaktere Für ihre Stärke und den Mut verdienen beide Charaktere Anerkennung, Sympathien kamen bei mir aber nicht wirklich auf. Mein Fazit Zunächst mal entspricht der Klappentext nicht ganz dem Inhalt. Ich hatte gehofft etwas mehr über eine Welt in naher Zukunft zu erfahren, aber vieles wurde nicht erwähnt, oder blieb offen. Insbesondere Meena erzählt während ihres Trail Laufs vieles aus ihrem Leben, das ist nicht immer interessant. Meist dreht es sich um ihr Sexualleben, das erfordert ein wenig Durchhaltevermögen. Etwas interessanter gestaltete sich die Flucht von Marima aus der Sklaverei. Vom Ende des Buches war ich sehr enttäuscht. Ein konfuses Ende, dass den Leser mit vielen Fragen zurück lässt. Das Buch fällt somit für mich in die Kategorie: Kann man lesen, aber wer’s nicht liest hat auch nichts verpasst Leider kann ich nur zwei von fünf Sternen vergeben.

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  • Ein Road-Roman aus naher Zukunft

    Die Brücke

    buchbaron69

    31. August 2015 um 15:40

    Klappentext Eine bessere Zukunft? Wir schreiben das Jahr 2068: Die Vereinigten Staaten und Europa sind in die Bedeutungslosigkeit gefallen, Indien und Äthiopien dagegen die stärksten Wirtschaftsmächte der Welt, deren Mega-Cities ständig mit Energie versorgt werden müssen. Zu diesem Zweck wurde der TRAIL erfunden – eine gigantische schwimmende Pontonbrücke, die über das Arabische Meer verläuft, Indien mit Äthiopien verbindet und Sonnenlicht in Strom umwandelt. Doch der TRAIL ist auch die letzte Hoffnung für die, die in den pulsierenden Riesenstädten Indiens keinen Platz mehr finden: Sie wandern über den TRAIL nach Afrika – für sie ist er die Brücke in eine bessere Zukunft. So wie für Meena und Mariama, die einander nicht kennen, aber deren Schicksal auf vielfache Weise miteinander verknüpft ist ... Über die Autorin Monica Byrne wurde in Harrisburg, Pennsylvania, als das jüngste von fünf Kindern geboren. Sie studierte Biochemie am Wellesley College und Geochemie am MIT. Sie arbeitete in den verschiedensten Berufen, bevor sie ihre wahre Berufung im Schreiben fand. Inzwischen hat sie mehrere Theaterstücke und ihren von der Presse gefeierten Debütroman Die Brücke veröffentlicht. Monica Byrne lebt und arbeitet in Durham, North Carolina. Meine Meinung Story Im Jahre 2068 hat sich das Machtgefüge der Welt verschoben. Indien ist die beherrschende Weltmacht, und Afrika lebt und leidet unter der Ausbeutung der Inder. Die Geschichte handelt von zwei Frauen, eine in Indien, eine in Afrika, beide entfliehen ihrem bisherigen Leben, und machen sich auf die Suche nach Antworten auf Fragen die ihr Leben begleiten. Während die eine, Meena von Indien nach Afrika, über eine 4000 kilometerlange Seebrücke, Trail genannt, wandert, entflieht die andere, Mariama aus der Sklaverei nach Addis der Hauptstadt Äthiopiens. Schreibstil Das Buch ist in einem einfachen aber poetischen Stiel gehalten. Nicht immer erschließt sich dem Leser der Sinn der Erzählung. Die Geschichte der beiden Frauen wird abwechselt erzählt. Charaktere Für ihre Stärke und den Mut verdienen beide Charaktere Anerkennung, Sympathien kamen bei mir aber nicht wirklich auf. Mein Fazit Zunächst mal entspricht der Klappentext nicht ganz dem Inhalt. Ich hatte gehofft etwas mehr über eine Welt in naher Zukunft zu erfahren, aber vieles wurde nicht erwähnt, oder blieb offen. Insbesondere Meena erzählt während ihres Trail Laufs vieles aus ihrem Leben, das ist nicht immer interessant. Meist dreht es sich um ihr Sexualleben, das erfordert ein wenig Durchhaltevermögen. Etwas interessanter gestaltete sich die Flucht von Marima aus der Sklaverei. Vom Ende des Buches war ich sehr enttäuscht. Ein konfuses Ende, dass den Leser mit vielen Fragen zurück lässt. Das Buch fällt somit für mich in die Kategorie: Kann man lesen, aber wer’s nicht liest hat auch nichts verpasst Leider kann ich nur zwei von fünf Sternen vergeben.

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