Monica Hesse

 4.7 Sterne bei 51 Bewertungen

Lebenslauf von Monica Hesse

Monica Hesse stammt aus Illinois, ist Schriftstellerin und außerdem Journalistin bei der Washington Post. Sie lebt mit ihrem Mann und einem verrückten Hund in Washington. »Das Mädchen im blauen Mantel«, ihr erster Roman, der auf Deutsch erschien, stand auf der New-York-Times-Bestsellerliste und erhielt zahlreiche Preise, darunter den renommierten Edgar Award in der Kategorie »Junge Erwachsene«, und wurde von der Jugendjury für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2019 nominiert.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Sie mussten nach links gehen

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Neu erschienen am 12.10.2020 als Hardcover bei cbj.

Alle Bücher von Monica Hesse

Cover des Buches Das Mädchen im blauen Mantel (ISBN: 9783570165324)

Das Mädchen im blauen Mantel

 (48)
Erschienen am 22.01.2018
Cover des Buches Sie mussten nach links gehen (ISBN: 9783570166024)

Sie mussten nach links gehen

 (2)
Erschienen am 12.10.2020
Cover des Buches Une fille au manteau bleu (ISBN: 9782070668458)

Une fille au manteau bleu

 (1)
Erschienen am 27.10.2016
Cover des Buches Burn (ISBN: 9781471400599)

Burn

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Erschienen am 06.02.2014

Neue Rezensionen zu Monica Hesse

Neu
L

Rezension zu "Das Mädchen im blauen Mantel" von Monica Hesse

bildhaft beschreibende Geschichte
Laura_grangervor 19 Stunden

Das Mädchen im blauen Mantel von Monica Hesse spielt in der Zeit als Amsterdam von den Nazis besetzt wurde. Hanneke verdient ihr Geld als Sekretärin eines Bestattungsunternehmens. Das denken jedenfalls ihre Eltern, jedoch ist sie damit beschäftigt Schwarzmarktgüter zu beschaffen. Nebenbei trauert sie auch noch um Bas, ihren Freund, der an der Front gefallen ist. 

Eines Tages bekommt sie, aber einen etwas anderen Auftrag. Sie soll ein jüdisches Mädchen suchen, das aus seinem Geheimversteck geflohen ist. Dabei fällt Hanneke, aber immer mehr in ein tiefes Loch aus Lügen und Geheimnissen.

Das Cover passt sehr gut zu dem Inhalt des Buches. 

Durch die gedeckten Farben wirkt es so, als würde es auch aus dem 20. Jahrhundert stammen. 

Im Hintergrund erkennt man Amsterdam, dort spielt auch fast die gesamte Geschichte. 

Im Vordergrund sehen wir das gesuchte Mädchen, mit ihrem blauen Mantel, das ihr signifikantes Merkmal ist. 

Am Himmel ist auch noch ein Flugzeug zu sehen, was mit Besetzung zu tun hat.

Der Schreibstil ist sehr spannungsgeladen.

 Während dem lesen wurde ich wie in einen Bann gezogen und konnte nicht mehr aufhören, da ich wissen wollte ob Hanneke, das Mädchen im blauen Mantel finden wird.

Schon das erste Kapital, versprach viel Spannung und diese wurde auch durch das gesamte Buch nicht weniger. 

Teilweise wurde auch die Kriegsgeschichte erzählt, was alles nur noch schrecklicher machte. Vor allem die Taten der Nationalsozialisten waren sehr erschreckend und mir traten stellenweise die Tränen in den Augen. 

Dies lag auch anders bildhaften Beschreibung von Monica Hesse. Nicht nur die Orte wurden sehr bildhaft beschrieben, sondern auch dir Gefühle und Taten der Menschen.

Die Charakter waren teilweise verwirrend. So wusste ich, nach dem ich aufgehört hatte, nicht mehr genau wie die Person in dem Geschehen beteiligt war. Allerdings wurde dieses Fragezeichen, durch die deutliche Beschreibung schnell wieder gelöst. 

Die Personen wurden sehr gut beschrieben und passten auch in die Zeit, in der die Geschichte spielt.

Eine bildhaft beschreibende Geschichte, die einem die Besetzung Amsterdam erschreckend nah bringt. Mit einer Handlung die einen den alten anhalten lässt.

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Rezension zu "Sie mussten nach links gehen" von Monica Hesse

Konnte mich leider nicht ganz überzeugen
lesereise_buechertraumvor 11 Tagen

Rezension: Vielen Dank an das Bloggerportal und an den cbj Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung. Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich auf den Klappentext. 

Diese Bewertung fällt mir ehrlich gesagt nicht leicht. Vom Klappentext, der Thematik und dem Cover angelockt, stürzte ich mich mit Vorfreude in das Buch. Der Einstieg gelang mir leider nicht so gut, da ich den Schreibstil zwar als tiefgründig aber zwischenzeitlich als zu wirr empfunden habe. Einige Male musste ich Absätze von vorne lesen, da es vorkam das während des Erzählflusses, Dialoge und auch dazwischen Gedankengänge eingefügt wurden. Mich hat das leider sehr durcheinander gebracht.  Gut gefallen hat mir die Gliederung, die Autorin teilt das Buch in 2 Hauptteile und lässt die Kapitel in Form von A-Z sehr schön ineinander greifen. Im Verlauf erfährt der Leser was es mit dieser Gliederung auf sich hat. Hauptprotagonistin Zofia lässt mich zwiegespalten zurück, durch ihr Trauma welches durch Schicksalsschläge zurückgeblieben ist, erscheint Zofia oft sehr unnahbar und nicht zugänglich, was natürlich sehr verständlich ist, wir alle kennen die schrecklichen Dinge die im zweiten Weltkrieg geschehen sind, deshalb kann ich es nur schwer beschreiben, ich konnte ihre Handlungen und Gedankengänge zwar nachvollziehen, aber ich mochte Zofia einfach nicht. Josef kristallisierte sich für mich relativ schnell als der „beste“ Charakter dieser Geschichte heraus. Nebencharaktere wurden fließend und authentisch eingebracht. Ich habe sehr viele historische Romane aus dieser Zeit gelesen und bei allem schrecklichen, vermisste ich hier irgendetwas, oft wirkte das Geschriebene auf mich wie „abgestumpft“. 

Mein Fazit: Mich konnte die Geschichte leider nicht ganz überzeugen, ich fühlte mich während des gesamten Lesens schlecht und oft zog mich das Buch runter. Auch hier betone ich noch einmal, dass ich damit nicht sagen möchte, das Buch sei schlecht sondern das es für mich nicht passend war.

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Rezension zu "Sie mussten nach links gehen" von Monica Hesse

sehr emotional
Susi180vor 13 Tagen

Frühjahr 1945: Das KZ Groß-Rosen ist befreit, und die Soldaten behaupten, der Krieg sei vorbei. Aber für die 18-jährige Zofia Lederman fühlt es sich nicht so an. Ihr ganzes Leben ist in Scherben zerfallen: Vor drei Jahren waren ihr Bruder Abek und sie die Einzigen aus ihrer Familie, die an der Rampe nach rechts geschickt wurden, weg von den Gaskammern von Auschwitz-Birkenau. Alle anderen – ihre Eltern, ihre Großmutter, ihre Tante Maja – mussten nach links gehen. Das Einzige, was Zofia noch am Leben hält, ist die Suche nach ihrem Bruder. Aber wie soll sie ihn in dem Meer von Vermissten finden? Und was, wenn er nicht mehr lebt? 

Die Autorin:

Monica Hesse stammt aus Illinois, ist Schriftstellerin und außerdem Journalistin bei der Washington Post. Sie lebt mit ihrem Mann und einem verrückten Hund in Washington. »Das Mädchen im blauen Mantel«, ihr erster Roman, der auf Deutsch erschien, stand auf der New-York-Times-Bestsellerliste und erhielt zahlreiche Preise, darunter den renommierten Edgar Award in der Kategorie »Junge Erwachsene«, und wurde von der Jugendjury für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2019 nominiert.

Cornelia Stoll, geboren 1953, ist als Übersetzerin, Englischlehrerin und als Buchhändlerin ausgebildet. Sie war in allen drei Berufen tätig und übersetzt seit 1988 hauptsächlich englische Kinder- und Jugendliteratur, darunter Bücher von Zizou Corder, Monica Hesse, Erin Hunter, Beth Kephart, Gary Paulsen und Philip Pullman. Sie lebt in Tübingen. 

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich allein durch seine Thematik total angesprochen. Ich interessiere mich sehr über die Zeit des zweiten Weltkrieges und habe schon so einige Sachbücher darüber gelesen. Das ganze nun in einem Roman umgesetzt zu lesen, hat mich mega neugierig gemacht. 

Die Personen waren hier authentisch gezeichnet. Unsere wichtigste Person Zofia war mir sehr sympathisch und nah. Ich habe ihre Geschichte und die Suche nach ihrem Bruder mit Herzblut verfolgt. Die Einwebung der KZ-Zeit war sehr mitreißend. Es war ein sehr emotionales Buch. An der ein oder anderen Stelle musste ich schlucken. Die Geschichte beginnt bereits sehr spannend und wir als Leser sind sofort in der Handlung. Es gibt keine lange Einleitung oder Umschreibungen. Die Autorin bringt es sehr genau auf den Punkt und gibt den Protagonisten eine Stimme. 

Der Handlung zu folgen ist mir sehr leicht gefallen. Durch den sehr schönen, emotionales und einfachen Schreibstil war das Buch in kürzester Zeit gelesen. Die Story hat mich einfach von der ersten Seite an gepackt. Es war spannend, gefühlvoll und teilweise auch sehr betrügend. Genau die richtige Mischung für diese Art von Thema. Eine tolle Umsetzung und eine Geschichte die mir noch länger im Kopf bleibt. Absolute Empfehlung

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