Monica J. O'Rourke Quäl das Fleisch - Extrem

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Inhaltsangabe zu „Quäl das Fleisch - Extrem“ von Monica J. O'Rourke

Zoey wusste nicht, was echter Schmerz ist. Nachdem sie in Manhattan entführt wurde, wird Zoey in einen Bunker verschleppt und Opfer der abartigen Fantasie eines kranken Mannes. Doch sie ist nicht die einzige Gefangene, in Käfigen vegetieren dutzende Frauen vor sich hin. Täglich werden sie gequält … Doch sie lernt schnell: Echter Schmerz ist etwas zwischen Ekstase und Pein ...

"Gewalt, Ekel und Perversion. Alles vereint in diesem Werk."

— Lexy_Koch

O’Rourke schafft es den Leser binnen kurzer Zeit selbst in dieser Bunkeranlage vegetieren zu lassen.

— DaRoSo

Gefühlte 500 Seiten ... Konnte mich nicht so begeistern

— Argent

Ziemlich Brutal und ekelhaft aber genial....nichts für schwache Nerven! Ich mag sowas!

— SteffiThiel

Gespannt auf die Fortsetzung... die definitiv kommen muss...

— PeWa

Extrem Horror, Extrem Brutal und eine abgedrehte Story ...

— JustineWynneGacy

Extrem, hart, ekelerregend-

— MadameZuckerwatte

Fängt gut an und ist mittendrin echt fesselnd. Den Schluss finde ich zu schnell abgehandelt.

— MrsLinton

Männer finden daran sicher mehr Gefallen, grins. Die 1. Hälfte war nicht so meins, die 2. umso mehr.

— Virginy

Auch Frauen können Extrem...ich fand es richtig gut!

— Gizmo_DO

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  • Quäl das Fleisch, Monica J. O'Rourke

    Quäl das Fleisch - Extrem

    Lexy_Koch

    24. September 2017 um 08:36

    Meine MeinungWas liest denn der Lexy da? Das fragt ihr euch doch gerade alle oder?Ich musste da mal etwas anderes lesen. Mal etwas anderes ausprobieren. Da habe ich mich dann gleich mal an etwas sehr außergewöhnlichem gewagt. Quäl das Fleisch ist wirklich nichts für schwache Nerven. Es vereint viele Perversionen in einem Buch. Es ist blutig, sexuell abgrundtief durchgeknallt und meist einfach nur ekelig. Man muss bei manchen Erklärungen schon sehr Schlucken. Ja wie hab ich es gefunden?Es war GENIAL. Ekelig aber GENIAL. Von der ersten bis zur letzten Seite Spannung pur. Der Schreibstil war Bombe und hat einen komplett in die Story gezogen. In manchen Szenen habe ich etwas zu viel mitgefühlt und gefiebert. Mein erstes Buch vom Festa Verlag und es wird definitiv nicht das letzte gewesen sein. Was Zoey und ihr Mitstreiterinnen durchmachen müssen ist der Wahnsinn, im wahrsten Sinne des Wortes. Purer Wahnsinn. Ich Frage mich immer wieder wie man auf solche kranken Dinge kommen kann. xDEs ist zwar mit 131 Seiten ein kurzes Ekelvergnügen aber es kommt einem viel länger vor.Also ich erwähne es nochmal. Vielleicht konnte man es nicht wirklich rauslesen. Diesen Buch ist nichts für Zart besaitete. Dieses Buch ist Hardcore pur. Extrem könnte man sagen. Festa Extrem. Mein Fazit: Ich habe Blut geleckt. Das meine ich dieses mal nicht wörtlich.Ich werde bald wieder zu einem Festa greifen. Ich gebe 5 von 5 Sternen

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  • Bitte, hassen Sie mich nicht...

    Quäl das Fleisch - Extrem

    DaRoSo

    05. September 2017 um 19:31

    Zoey, eine wohl genährte junge Frau, wird von Unbekannten entführt, um Teil einer „Studie“ zu werden, die sich mit einer neuen Art von „Diätprogramm“ beschäftigt.So vorhersehbar nun der Auftakt von „Quäl das Fleisch“ scheint, so unvorhergesehen nimmt der Rest seinen Lauf.Zoey findet sich in einer voll ausgebauten Bunkeranlage wieder, in der sich in unterschiedlichen Räumen verschiedenste Folter- und Erniedrigungsvorrichtungen finden, die nur einen Zweck haben: den Geist der hier gefangen gehaltenen Frauen zu brechen!Als nun eine Gruppe äußerst liquider Herren den Weg zu dieser bereits ohnehin recht illustren Gesellschaft findet, wird aus Schmerz, der Kampf ums (wortwörtlich) nackte Überleben!   Monica. Nicht das geile Stück von nebenan, sondern die Schlachtsau aus dem dunkelsten Loch! Und das ist weder als Beleidigung noch als untertrieben zu verstehen! Was macht O’Rourke nun aber so besonders? Hier ist es nicht einmal die Tatsache, dass sich eine Frau in die Gefilde der extremen Literatur begibt, sondern die Art und Weise, wie sie dies tut: nämlich, typisch Frau, durch Beziehungen.Man wird hier in kein Blutbad der Gewalt geworfen, in dem man hoffnungslos ertrinkt – ein unheilvoller Morast hält einen gefangen, zieht unbarmherzig in die Tiefe…O’Rourke schafft es den Leser binnen kurzer Zeit selbst in dieser Bunkeranlage vegetieren zu lassen. Man baut nicht nur zu Zoey eine Beziehung auf, sondern auch den anderen Frauen; sorgt sich um sie, fragt sich, wo sie sind, warum sie hier sind…Man liest nicht nur: man sieht, schmeckt, riecht, hört…Besonders faszinierend daran ist, dass O’Rourke keinesfalls tiefgehend auf die Charaktere eingeht. Hier war kein Wrath J. White am Werk, die Charaktere wurden nicht liebevoll (klingt im Bereich des extremen Horrors irgendwie deplatziert) ausgearbeitet; und doch atmen sie. Und doch ist man bei ihnen……und schmeckt ihre Angst. Das Ende hätte ich mir persönlich etwas… ausgefallener, spezieller, von mir aus auch origineller – einfach dem restlichen Buch entsprechender – gewünscht. Hier war O’Rourke für meinen Geschmack einfach zu plump (klingt jetzt wahrscheinlich härter, als es gemeint ist).   Lee ist pervers, Miller gnadenlos, White kaltblütig… O’Rourke ist Terror!Sie schafft es nicht zu konfrontieren, sondern zu partizipieren – die Gnade der bloßen Konfrontation mit Gewalt, Hass und Verachtung weiß O’Rourke bewusst nicht zu schenken. Sie bezieht den Leser in die Handlung ein, anstatt ihn in rettender Distanz als Zuschauer die Bilder erleben zu lassen.Die einzige Gnade die Monica J. O’Rourke ihren Lesern zu Teil werden lässt, ist sie nach 157 Seiten zu entlassen – vielleicht ’n bissl fertig, verstört, atemlos und mitgenommen, aber sie gewährt einem die Gnade.

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  • Quäl das Fleisch

    Quäl das Fleisch - Extrem

    Blacksally

    30. May 2017 um 13:25

    CoverDas Cover ist als das Aushängeschild des Festa Verlages bekannt, ich hab es bereits als Lesezeichen zu Hause gehabt und nun auch das richtige Buch. Ich find es toll gestaltet und sehr passend für das Buch gemacht. Ich glaube besser hätte man das ganze nicht machen können.ProtagonistinZoey ist zu dick und genau deswegen passiert ihr das ganze. Denn sie wird verschleppt und gefangen gehalten. Ich finde sie ist eine super Protagonistin, denn selbst in aller Ausweglosigkeit hegt sie noch Hoffnung, und so bekommt diese auch der Leser. Trotz ihres Gewichtes hat sie trotzdem eine Art von Selbstbewusstsein die mich beeindruck hat, sie mag sich selbst zwar vom Körper her nicht so sehr, dennoch kam sie mir sehr stark und mutig vor.SchreibstilDer Schreibstil hat mir gut gefallen und schon nach kurzer Zeit wurde mir klar warum das Buch erst ab 18 Jahren ist. Es geht um körperliche und seelische Vergewaltigung, Folterung und grauenvolle Experimente. Ich selbst mag gerne Horrorfilme, Splatter ect. und war schon auf so etwas gefasst bei diesem Buch, weswegen ich das ganze eher nüchtern lesen konnte. Es gab ein paar Szenen die ich wirklich sehr schrecklich fand und durch die gute Beschreibung einige Bilder im Kopf hatte. Hier hat die Autorin wirklich eine Glanzleistung hingelegt.Autorin:Die Amerikanerin Monica J. O'Rourke hat mehrere Anthologien herausgegeben und über 100 Geschichten veröffentlicht, dazu vier Romane: Suffer the Flesh (Quäl das Fleisch), What Happens in the Darkness, Poisoning Eros 1 und 2 (beide in Zusammenarbeit mit Wrath James White). Sie gehört zu den ganz wenigen Frauen, die brutalen Hardcore-Horror schreibenEinzelbewertungenSchreibstil 4/5Charaktere 4/5Spannung 5/5Ende 3/5Cover 5/5FazitEin Buch das nicht umsonst ein Aushängeschild für einen diesen Verlag ist. Ich fand es unterhaltsam und gut geschrieben

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  • Niemals enden wollende Geschichte ...

    Quäl das Fleisch - Extrem

    Argent

    26. January 2017 um 14:02

    Was interessant begann, wurde zu einer faden Aneinanderreihung von Gewalttaten an Frauen. Erst im letzten drittel wurde das Buch wieder spannend und der Schluss brachte mich dazu dem Roman dann doch noch drei Sterne statt nur zwei zu vergeben. Ansonsten war der Roman eher öd und langatmig.Wer nur irgendwelche sadistischen Handlungen lesen möchte, der ist mit diesem Buch sicher gut bedient, wer aber noch mehr von einem Roman wünscht (Entwicklung der Figuren, Sprache etc.), wird unglücklich.Der Schreibstil ist flüssig aber einfach. Stimmung kommt nicht auf, dabei hat Monica J. O'Rourke viel mehr drauf als sie mit diesem Roman zeigt. Ihre Kurzgeschichtensammlung "Dies ist mein Fleisch" ist grossartig. Atmosphärisch, spannend und sprachlich viel besser als "Quäl das Fleisch". Möglicherweise liegen ihr Kurzgeschichten einfach besser, als Romane ...

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  • Eine Art Hostel der Literatur

    Quäl das Fleisch - Extrem

    PeWa

    11. June 2016 um 12:20

    Zoey ist eine junge, übergewichtige Frau, die eines Tages in einer Buchhandlung mit den Worten "Ich kann Ihnen helfen" von einer schlanken, ebenfalls jungen Frau angesprochen wird. Zoey wäre die ideale Kandidatin für ihr Schlankheits-Programm... Noch am selben Tag "reist" sie unfreiwillig in das - nennen wir es: Boot-Camp der besonderen Art für Übergewichtige. Was am Anfang schon an Grausamkeit, Ekel, Horror und Schmerzen kaum zu überbieten ist, läuft an einem Punkt dann schließlich komplett aus dem Ruder.Man nehme einen reichen Schnösel mit zu viel Geld und ebenso viel Langeweile und paare das ganze mit ein paar Leuten, die für (sehr viel) Geld (fast) alles tun. Dann suche man sich ein paar junge, übergewichtige weibliche Opfer und überrede sie zu einer "bombensicheren Diät" an einem besonderen Ort und et voilá: schon ist das "Abnehmkurs" voll besetzt.Der Moment, in dem man sich als Leser noch in Sicherheit weiß, dauert nur ein paar Seiten lang ehe alles Schlag auf Schlag passiert. Das Buch ist nicht allzu umfangreich, nur knapp 160 Seiten, deshalb möchte ich an dieser Stelle gar nicht allzu viel verraten.Nur so viel:Ich habe noch NIE so viel Ekel, Schmerz, Horror, Grausamkeit, Demütigung und Resignation zwischen zwei Buchdeckeln erlebt - Sex möchte ich in diesem Zusammenhang gar nicht erwähnen. Man kann das Buch lesen, indem man das was geschieht nicht (allzu nah) an sich heranlässt. Einerseits möchte man das Buch angewidert wegwerfen, andererseits will man wissen, was Zoey aus ihrem nicht selbsterwählten Schicksal macht. Es mag Leute geben, die törnt der kranke Scheiß, der darin beschrieben ist, an - ich zähle mich nicht dazu. Was nicht heißen soll, dass mir das Buch an sich nicht gefallen hat. Die Idee ist absolut genial, die Umsetzung auch sehr gelungen. Und manche Umstände verlangen eben nach extremeren Dingen.Vielleicht gefällt mir das Buch auch deshalb, weil ich z. T. (wenn auch nicht so extrem) nachvollziehen kann, was Zoey durchmacht.Wer Angst vor'm Schwarzen Mann hat, dreimal kontrolliert ob die Haustür auch wirklich abgeschlossen ist und kreischend auf die Couch springt, wenn eine Spinne den Weg kreuzt, sollte besser die Finger von dem Buch lassen.Wem jedoch Edward Lee und Brett McBean ein Begriff sind, der könnte an dem Buch seine Freude haben.Wüsste ich nicht, dass das Buch von Monica J. O'Rourke geschrieben ist, ich hätte es Wrath James White oder Edward Lee zugeschrieben. Am Ende des Buches erfährt man schließlich, dass Monica J. O'Rourke eine der wenigen weiblichen Autoren ist, die brutalen Hardcore-Horror schreiben. Mich wundert das nicht...

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  • Empfehlenswert !

    Quäl das Fleisch - Extrem

    __buecherliebe__

    22. April 2016 um 21:02

    Eine total kranke Story, die sich wirklich lohnt. Eine geniale Idee mit einer ziemlich guten Umsetzung. Man ist sofort in der Geschichte mittendrin, es zieht sich also nicht. Vor allem liest sich das so flüssig und so hatte ich das innerhalb von paar Stunden durch. Ich war sehr gefesselt und konnte mich nicht losreißen ☺ Empfehle ich jedem, der ab und an auch mal etwas Krankes in die Hand nehmen möchte. TOP! 

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  • Für Splatter Fans ein Muss!

    Quäl das Fleisch - Extrem

    JustineWynneGacy

    12. April 2016 um 10:39

    Puh - ich bin ja einiges gewöhnt, aber das Buch war selbst für mich ziemlich extrem ...Zoey ist etwas rundlich und sucht in einem Buchladen nach einem Weg genau das zu ändern, dabei trifft sie eine schöne, schlanke Frau die ihr Hilfe verspricht - und damit nimmt der Horror seinen Lauf. Ich bin immer noch unsicher wie ich dieses Buch bewerten soll - Splatter Fans sind dabei auf jeden Fall gut bedient ...

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  • Bis ans Limit..

    Quäl das Fleisch - Extrem

    MadameZuckerwatte

    30. March 2015 um 02:40

    und noch viel weiter brachte mich dieses Buch. Ich habe es an nur einem Abend durchgelesen und war zwischen Faszination und Ekel hin und her gerissen.  Kurzbeschreibung Zoey wusste nicht, was echter Schmerz ist.  Nachdem sie in Manhattan entführt wurde, wird Zoey in einen Bunker verschleppt und Opfer der abartigen Fantasie eines kranken Mannes. Doch sie ist nicht die einzige Gefangene, in Käfigen vegetieren dutzende Frauen vor sich hin. Täglich werden sie gequält …  Doch sie lernt schnell: Echter Schmerz ist etwas zwischen Ekstase und Pein ...& hier noch einmal fix ein paar Eckdaten : Seitenzahl der Print-Ausgabe: 131 Seiten, Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung, Verlag: Festa; Auflage: 1 (22. Mai 2014) ----------------------------------------------------------------------------------- Bin ich einfach nur abgebrüht ?  Ich habe das Buch in einem Buch Haul gesehen, als Printausgabe, und war von dem Cover absolut fasziniert. Also, ab nach Amazon und einmal eBook shoppen gehen. Ich bin eig. kein Thrillerleser.. und wenn dann eher Jugendthriller. Ich habe wirklich gedacht dass mich dieses Buch an meine Grenzen bringt. Allerdings, wurde ich eines besseren belehrt.  Die Handlung nahm seinen Lauf und ich habe alles, relativ gefasst aufgenommen. Der Schreibstil ist flüssig, eine Handlung trifft auf die Nächste, und ein rasches Erzähltempo bringt die Autorin an den Tag. Ich war hin und hergerissen zwischen leichtem Ekel aber eben auch Neugierde, wie es weiter geht und was Zoey noch alles passiert. Mein Senf zur Story : Die Story war... sagen wir.. an den Haaren herbeigezogen, es gab einige Logiklücken, ziemlich viele verrückte Geschehnisse.. Jedoch ist all das nicht allzu sehr ins Gewicht gefallen weil man als Leser einfach anderweitig beschäftigt war : Ekel, unmoralische Handlungen, Spannung.. wen interessieren schon Logiklücken ? Alles in allem, hat es mich mitgerissen und gefesselt. Fazit : Ich habe tatsächlich mein erstes Festa Extrem Buch gelesen.. und es wird wohl auch erstmal das einzige bleiben. Nichts desto trotz hat das Buch seine 4 Sterne verdient. Der Schreibstil war flüssig, die Story spannend, der Ekelfaktor riesig. Wer auf sowas steht: ganz klare Leseempfehlung !

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  • Wie viel Schmerzen kann ein Mensch ertragen???

    Quäl das Fleisch - Extrem

    LeseBlick

    07. March 2015 um 14:49

    Inhaltsangabe Zoey wusste nicht, was echter Schmerz ist. Nachdem sie in Manhattan entführt wurde, wird Zoey in einen Bunker verschleppt und Opfer der abartigen Fantasie eines kranken Mannes. Doch sie ist nicht die einzige Gefangene, in Käfigen vegetieren dutzende Frauen vor sich hin. Täglich werden sie gequält … Doch sie lernt schnell: Echter Schmerz ist etwas zwischen Ekstase und Pein ... Bewertung Wie stellt ihr euch echten Schmerz vor??? Wer dieses Buch liest, bekommt auf jeden Fall eine Ahnung davon. „Oh! Welch‘ gräulicher Preis – so intensiv die Pein – Das Ohr, es hört, das Aug‘, es sieht Der Puls, er pocht, und das Hirn begreift, die Seele spürt Das Fleisch und das Fleisch, es spürt die Kette“ (von Emily Brontë) Nachdem Zoey entführt wurde, findet sie sich in einer Art Trainingslager wieder und sie ist nicht allein. Mit ihr tummeln sich mindestens ein Dutzend Frauen in den Fängen von James und seinen Männern. Lediglich mit einem langen T-Shirt bekleidet, werden sie von den Männern auf Gehorsam getrimmt. Wenn ihr nun denkt Gehorsamkeit ist das Ziel des Trainingslagers muss ich euch enttäuschen. James‘ Ziel ist es, den Frauen bei ihrer Gewichtsreduktion zu helfen, und das eine sehr extreme Art. Die Frauen erhalten täglich „Aufträge“, diese sind dann in einen der vielen Räume auszuführen bzw. über sich ergehen zu lassen. Und hinter JEDER Tür lauert das Grauen! Ganz klar betonen möchte ich hier, wenn ihr im Allgemeinen schon nicht mit dem Thema Gewalt und Erniedrigung von Frauen umgehen könnt, überlegt es euch 3mal, ob ihr dieses Buch lesen möchtet, denn Frauen kommen hier alles andere als gut bei weg! Die Frauen leiden Tag für Tag und der größte Teil hat nur noch einen Wunsch, sterben! Aber dieser Wunsch wird ihnen nicht erfüllt und sie geben sich weiterhin dieser Hölle hin. Irgendwann bringt die Autorin auch ein wenig Psychologie in dieses Buch, welches vor Brutalität strotzt, mit ein. Diesen Aspekt, ob man irgendwann so gebrochen ist, dass man dennoch etwas Positives daraus abgewinnen kann, hat mich sehr beschäftigt. Und dann nähern sich dem Projekt die falschen Leute und James und seinen Leuten wird das Zepter entrissen. James sein Vorhaben war ja schon echt krass, aber was dann folgt, geht unter keine Kuhhaut! Allein Zoey ist es zu verdanken, dass dieses Buch zum Ende dermaßen an Spannung zunimmt, das man schlussendlich denkt „wow, besser hätte man es nicht machen können.“ Ich bin ja immer sehr pessimistisch mit Buchenden, aber hier habe ich GAR NICHTS zu bemängeln. Meine Fantasie hätte kein besseres Ende gefunden!!! Wahnsinnig gut geschrieben und das von einer der wenigen Frauen in diesem Genre!! Monica J. O’Rourke hat meinen größten Respekt dieses Buch erschaffen zu haben. Dass sie Frauen hier als Opfer wählte, fand ich erst erschreckend, dann grandios. Ich bin der festen Überzeugung, dass Männer als Opfer in diesem Buch nicht so stark hervorgegangen wären. Vor allem psychisch betrachtet, wären die männlichen Persönlichkeiten sehr schnell gebrochen worden. Das stoße ich wieder auf dieses Klischee! Wer kann mehr Schmerzen ertragen? Männer oder Frauen? In physischer und psychischer Hinsicht?! Fazit Frauen an die Macht?? Ja!!! Monica J. O’Rourke zeigt mit diesem Buch, dass sie es mit Genre-Kollegen, wie Edward Lee und Wrath James White aufnehmen kann! Mir fiel beim zweiten Mal lesen der Vergleich zu anderen gelesenen Büchern aus dem Festa-Verlag leichter und dieses Buch punktet zum Beispiel mit seiner realistischen Geschichte. Ja, die Story könnte wirklich im wahren Leben passieren, kein Sci-Fi, kein Fantasy, nicht Unreales. Vielleicht schockt bzw. fesselt es gerade deshalb.

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  • Kranke Männerphantasien...

    Quäl das Fleisch - Extrem

    Virginy

    11. November 2014 um 10:06

    Nachdem ich viel Gutes über das Buch gelesen hatte, war ich gespannt auf Monica J. O´Rourkes Werk, das es in der Festa Extrem-Reihe erschien, sagt ja schon einiges dazu aus, was einen erwartet. Zoey ist dick und als sie in einer Buchhandlung von einer hübschen jungen Frau angesprochen wird, die behauptet, ihr helfen zu können, fühlt sich sich erst gedehmütigt und wartet auf die üblichen Tipps und Diätrezepte, komischerweise wird sie aber gefragt, ob sie alleine lebt oder Haustiere hat. Auf dem Heimweg wird Zoey von einem merkwürdigen Mann verfolgt, zum Glück sind zwei hilfsbereite Polizisten zur Stelle, die ihr anbieten sie nach Hause zu fahren, wo sie jedoch nie ankommt. Stattdessen erwacht sie in einer kalten Zelle, nur mit einem T-Shirt bekleidet... So nach und nach dämmert ihr, das sie wohl in einem Abspeckcamp der besondern Art gelandet ist, einem "Camp", in dem Männer das Sagen haben und der Tag aus nichts anderem zu bestehen scheint, als Vergewaltigungen jeglicher Art... Hm, was soll ich zu dem Buch sagen? Hätte es ein Mann geschrieben, würde ich das ganze kommentarlos hinnehmen, einer Frau hätte ich etwas mehr Finesse und Fantasie (klingt bei dem Thema leicht geschmacklos, aber wer das Buch gelesen hat, weiß sicherlich, worauf ich hinaus will) zugetraut, das ständige wo vergewaltige ich wen und womit ist einfach nur extrem öde, irgendwie wurde ich total an Edward Lees "Monstersperma" erinnert, wobei man da wenigstens ab und an mal grinsen mußte. Für die erste Hälfte des Buches gibts von mir deswegen auch nur 2 Sterne. Zum Glück ändert sich die Handlung im zweiten Teil, auch wenn es nicht wirklich realistisch ist, aber das will ich gar nicht bemängeln. So bringt es die zweite Hälfte auf 4 Sterne, macht insgesamt 3. Ich hatte etwas anderes als aneinandergereihte Vergewaltigungsfantasien erwartet, vielleicht überzeugt mich Frau O´Rourke ja mit einem anderen Werk, dieses jedenfalls war nicht wirklich nach meinem Geschmack.

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  • Einfach nur grausam...

    Quäl das Fleisch - Extrem

    LeseBlick

    12. July 2014 um 21:01

    Im 7. Extrem-Band vom Festa-Verlag wird meiner Meinung nach ein bizarres Thema angeschnitten: können Frauen durch Gewalt, Folter, Missbrauch, Erniedrigung und Bestrafung ihr Wunschgewicht erlangen? Ich war sehr gespannt auf den ersten Extrem-Band einer Autorin und Monica O'Rourke hat mich nicht enttäuscht. Absolut nichts für schwache Nerven, aber nach 6 Bänden kann mich so leicht nichts mehr schocken und ich brauche dieses Nervenkitzel, die Grausamkeiten und und und...

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  • Geniale Idee und sehr gute Umsetzung

    Quäl das Fleisch - Extrem

    kriegerin

    28. June 2014 um 11:03

    ACHTUNG: Ab 18 Jahren!!! Inhalt: Zoey ist eine junge, übergewichtige Frau, die eines Tages in einer Buchhandlung mit den Worten "Ich kann Ihnen helfen" von einer schlanken, ebenfalls jungen Frau angesprochen wird. Zoey wäre die ideale Kandidatin für ihr Schlankheits-Programm... Noch am selben Tag "reist" sie unfreiwillig in das - nennen wir es: Boot-Camp der besonderen Art für Übergewichtige. Was am Anfang schon an Grausamkeit, Ekel, Horror und Schmerzen kaum zu überbieten ist, läuft an einem Punkt dann schließlich komplett aus dem Ruder. Meine Meinung: Man nehme einen reichen Schnösel mit zu viel Geld und ebenso viel Langeweile und paare das ganze mit ein paar Leuten, die für (sehr viel) Geld (fast) alles tun. Dann suche man sich ein paar junge, übergewichtige weibliche Opfer und überrede sie zu einer "bombensicheren Diät" an einem besonderen Ort und et voilá: schon ist das "Abnehmkurs" voll besetzt. Der Moment, in dem man sich als Leser noch in Sicherheit weiß, dauert nur ein paar Seiten lang ehe alles Schlag auf Schlag passiert. Das Buch ist nicht allzu umfangreich, nur knapp 160 Seiten, deshalb möchte ich an dieser Stelle gar nicht allzu viel verraten. Nur so viel: Ich habe noch NIE so viel Ekel, Schmerz, Horror, Grausamkeit, Demütigung und Resignation zwischen zwei Buchdeckeln erlebt - Sex möchte ich in diesem Zusammenhang gar nicht erwähnen. Man kann das Buch (ich spreche für mich als weibliche Person!) nur lesen, indem man das was geschieht nicht (allzu nah) an sich heranlässt. Einerseits möchte man das Buch angewidert wegwerfen, andererseits will man wissen, was Zoey aus ihrem nicht selbsterwählten Schicksal macht. Es mag Leute geben, die törnt der kranke Scheiß, der darin beschrieben ist, an - ich zähle mich nicht dazu. Was nicht heißen soll, dass mir das Buch an sich nicht gefallen hat. Die Idee ist absolut genial, die Umsetzung auch sehr gelungen. Und manche Umstände verlangen eben nach extremeren Dingen. Vielleicht gefällt mir das Buch auch deshalb, weil ich z. T. (wenn auch nicht so extrem) nachvollziehen kann, was Zoey durchmacht. Wer Angst vor'm Schwarzen Mann hat, dreimal kontrolliert ob die Haustür auch wirklich abgeschlossen ist und kreischend auf die Couch springt, wenn eine Spinne den Weg kreuzt, sollte besser die Finger von dem Buch lassen. Wem jedoch Edward Lee und Brett McBean ein Begriff sind, der könnte an dem Buch seine Freude haben. Wüsste ich nicht, dass das Buch von Monica J. O'Rourke geschrieben ist, ich hätte es Wrath James White oder Edward Lee zugeschrieben. Am Ende des Buches erfährt man schließlich, dass Monica J. O'Rourke eine der wenigen weiblichen Autoren ist, die brutalen Hardcore-Horror schreiben. Mich wundert das nicht... 

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