Monica Kristensen

 3 Sterne bei 36 Bewertungen
Autor von Suche, In manchen Nächten und weiteren Büchern.

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 (28)
Erschienen am 09.01.2012
Monica KristensenIn manchen Nächten
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In manchen Nächten
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 (8)
Erschienen am 14.10.2013
Monica KristensenAmundsens letzte Reise
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Amundsens letzte Reise
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Erschienen am 21.01.2019
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Erschienen am 15.02.2012

Neue Rezensionen zu Monica Kristensen

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Katzenpersonal_Kleeblatts avatar

Rezension zu "In manchen Nächten" von Monica Kristensen

Ein Krimi ohne Höhen und Tiefen
Katzenpersonal_Kleeblattvor 4 Jahren

In der russischen Bergarbeitersiedlung Barentsburg gibt es einen Toten. Die Russen sind dazu verpflichtet, das den norwegischen Behörden zu melden.

Vom Festland wird zu diesem Zweck Knut Fjeld geschickt, um den Tod aufzunehmen und alles weitere zu veranlassen.

Als Knut in die Umstände des Todes einsteigt, kommt ihm so einiges merkwürdig vor. Es gibt zu viele Ungereimtheiten, die seiner Meinung nach eine konkretere Untersuchung nötig machen.

Er trifft mit dieser Feststellung nicht nur bei den Russen auf taube Ohren.

Ein Wetterumschwung verhindert, dass er wieder von der Insel verschwinden kann und so ermittelt er verdeckt weiter, begibt sich sogar in Gefahr ...


Das ist nun der zweite Roman der Polarforscherin Monica Kristensen, die ihren Handlungsort wieder auf die Inselgruppe Spitzbergen verlegt hat.


Der untersuchende Beamte Knut Fjeld ist ein eher unscheinbarer Typ, dem ich leider nicht allzuviel Sympathie entgegen bringe. Er ermittelt unkonventionell und ist dem Alkohol so gar nicht abgeneigt.

Knut lässt sich mit einer Frau ein, die er während der Ermittlungen kennengelernt hat und die direkt mit in den Fall involviert ist. Ausgesprochen unprofessionelles Verhalten prägt Knut Fjeld.

Auch wenn es ihm gelingt, den Todesfall aufzuklären, ist der Weg dahin ein recht beschaulicher. Das soll heißen, ein Kriminalfall so ganz ohne Höhen und Tiefen. Die Story plätschert so vor sich hin, von Spannung leider keine Spur.


Nachdem ich von Teil 1 schon leicht enttäuscht war, wiederholte sich das hier in Teil 2. Landschaftliche Beschreibungen von Spitzbergen scheinen eine Leidenschaft der Autorin zu sein, was ja auch positiv ist. Aber zu einem Krimi erwarte ich schon ein wenig mehr.

Die Protagonisten sind blass dargestellt, es findet keine tiefergehende Charakterisierung derselben statt. Sie bleiben bis zum Ende farblos und machen auch nicht neugierig, dass man sie kennenlernen möchte.


Gelungen sind jedoch wieder die landschaftlichen Örtlichkeiten, die die Autorin detailliert wiedergeben kann. Als Leser fühlte ich mich in diese mir völlig fremde Welt regelrecht hineinversetzt. Dabei kommt schon mal das Gefühl auf, dass man es mit eigenen Augen gern sehen möchte.

Auch die politischen Spannungen zwischen Russen und Norweger ist sehr gut beobachtet und wiedergegeben worden. 


Für mich war das definitiv der letzte Teil der Reihe um den Ermittler Knut Fjeld, selbst wenn noch weitere Teile ins deutsche übersetzt werden sollten.


Als Reiseführer gut brauchbar, zum Kennenlernen der Geflogenheiten auf den Inseln auch, aber als Krimi leider nur von mittlerer Qualität.

Mich konnte der Roman leider nicht überzeugen.

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Katzenpersonal_Kleeblatts avatar

Rezension zu "Suche" von Monica Kristensen

Eine Suche auf Spitzbergen
Katzenpersonal_Kleeblattvor 4 Jahren

Ella, ein Kind, ist verschwunden. Eigentlich kann das nicht sein, nicht auf Spitzbergen, wo nicht mal eben ein Kind verschwinden kann. Und doch ist es passiert, nachdem sie vom Spielen im Freien in der Kita nicht wieder hineinkam. 
Es ist Februar, der Schnee liegt meterhoch. Hat ihr Vater sie abgeholt, ohne dass einer der Erzieherinnen etwas mitbekommen hat? Aber wo ist er mit ihr hin? Auch der Vater ist nicht auffindbar und das, nachdem er Streit mit Ellas Mutter hatte.
Hat sie der Unbekannte mitgenommen, der sich in der Nähe der Kita aufhielt, die Kinder beobachtet und ihnen Süßigkeiten gibt?
Ein Überleben bei der Kälte ist undenkbar. Wo steckt Ella? ...

Mit Spitzbergen hat die Autorin sich einen Handlungsort ausgesucht, den sie selbst sehr gut kennt. Das Arbeiten in den Kohlebergwerken ist ihr genauso vertraut wie das Leben auf Spitzbergen.
In all das führt sie den Leser ein und macht ihn damit vertraut.
Spitzbergen ist kalt und ungemütlich. Im Winter hat man keine Chance, die Sonne zu sehen. Das schlägt einigen Bewohnern aufs Gemüt.

Die Handlung spielt in verschiedenen Handlungssträngen und machten mir das Lesen nicht einfach. Es brauchte ein Weilchen, bis ich in die Geschichte hineinfand.

Die Story an sich plätschert ein wenig vor sich hin. Obwohl der rote Faden die Suche nach dem Mädchen Ella ist, ist von gewohnter Ermittlungsarbeit der Polizei nicht wirklich viel zu merken. Auch fehlt ein Spannungsbogen, der den Leser bei der Stange hält.
Der Ermittler, unter dessen Name die Spitzbergen-Reihe laufen soll, Knut Fjeld, spielt hier eine eher untergeordnete Rolle. 
Auf dem Cover steht auch nur "Roman", so dass selbst die Autorin bzw. der Verlag es nicht in die Rubrik Krimi einordnen würden.

Absolut empfehlenswert sind die Beschreibungen von Spitzbergen selbst, detailliert und sehr gut nachzuempfinden. Das ist auch der Grund, warum ich 4 Pfötchen vergebe, denn Spitzbergen war für mich das einzige Interessante an dem Buch, da ich mich bis dahin noch nicht damit beschäftigt hatte und wenig darüber wusste.
Spitzbergen, ein unwirtlicher Ort, der Geheimnisse hütet und den man sich anhand der Beschreibungen der Autorin sehr gut vorstellen kann.

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Buecherwurm2punkt0s avatar

Rezension zu "In manchen Nächten" von Monica Kristensen

Ehr ein schöner Reiseführer als ein mysteriöser Kriminalroman!
Buecherwurm2punkt0vor 5 Jahren

In dem zweiten Kriminalroman der berühmten Polarforscherin Monica Kristensen gibt es ein wiedersehen mit der kalten Landschaft rund um Spitzbergen. Wie schon im Auftakt der Spitzbergen-Reihe konnte ich wieder die Detailverliebtheit der Autorin bewundern, denn die Landschaftsbeschreibungen sind wirklich grandios. Ich konnte in diese richtiggehend eintauchen, sodass ich jeden Moment damit rechnete, dass ein Eisbär am Horizont auftaucht.
Leider konnte die Autorin die Begeisterung für die Gegend rund um Spitzbergen nicht in dem Mordfall umsetzen. Der mysteriös klingende Arbeitsunfall klang zu Beginn der Geschichte durchaus interessant und man hatte als Leser sofort das Gefühl, dass dort etwas nicht stimmt. Jedoch konnte die Autorin die Spannung leider nicht halten. Viel zu oft verlor sie sich in Beschreibungen der Umgebung und verlor den eigentlichen Kriminalfall aus den Augen. Alles in allem blieb die Geschichte rund um den angeblichen Arbeitsunfall nur fade und unscheinbar.
Meiner Meinung nach steckt viel ungenutztes Potential in Monica Kristensen. Vielleicht steht der Autorin ihre Liebe zu Spitzbergen einfach im Weg. Ich könnte mir nämlich vorstellen, dass sie sich mit einem anderen Handlungsort ehr auf den Kriminalfall konzentrieren könnte. So klingt es manchmal einfach nur wie ein Reiseführer in Romanform, der noch ein bisschen geheimnisvolle Stimmung mitbringt!
Leider konnten auch die Protagonisten das Ruder nicht mehr umreißen. Der in "In manchen Nächten" hauptsächlich ermittelnde Komissar Knut Fjeld ist die meiste Zeit in einem Alkoholdelirium und völlig blau. Er wirkt auf mich für seinen Beruf absolut ungeeignet und begeht ständig tollpatschige Fehler. Um in eine Geschichte richtig eintauchen zu können, brauch ich jedoch einen Protagonisten der mir wenigstens minimal sympathisch ist. Das fehlt aber in diesem Buch leider völlig!
Schlussendlich kann ich nur sagen, dass schöne Landschaftsbeschreibungen, unsympathische Protagonisten und ein öder Kriminalfall mich nicht zum weiterverfolgen der "Spitzbergen-Reihe" überreden konnten.

Fazit:
Die Liebe zu Spitzbergen scheint die Autorin von dem Schreiben eines Kriminalfalles stark abgelenkt zu haben! Ehr ein schöner Reiseführerroman als ein mysteriöser Kriminalroman!

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