Monica Kristensen Suche

(27)

Lovelybooks Bewertung

  • 45 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 1 Leser
  • 10 Rezensionen
(1)
(8)
(12)
(5)
(1)

Inhaltsangabe zu „Suche“ von Monica Kristensen

Niemand verschwindet einfach so auf Spitzbergen Longyearbyen, die Hauptstadt von Spitzbergen: Im städtischen Kindergarten gehen seltsame Dinge vor sich. Immer wieder verschwinden Kinder von dort. Sie sind nicht lange fort. Die Erzieherinnen sind beunruhigt, nehmen es aber nicht wirklich ernst, dass die Kinder nicht erzählen wollen, wo sie gewesen sind. Eines Tages tritt dann das Gefürchtete ein: Ein kleines Mädchen verschwindet - und taucht nicht mehr auf. Eine hektische Suche beginnt. Die Spuren, die sie hinterließ, führen in die Grubenschächte, hinunter in die Tiefe stillgelegter Kohlengruben auf Spitzbergen. Und bald wird klar, dass sie nicht die Einzige ist, die in der überschaubaren Welt von Spitzbergen verloren ging ...

Leider überhaupt nicht spannend, was einen Krimi für mich eigentlich ausmachen sollte!

— Sorlana
Sorlana

Wunderschöne Beschreibungen der Gegend rund um Spitzbergen gepaart mit einem langweiligen Kriminalfall.

— Buecherwurm2punkt0
Buecherwurm2punkt0

Stöbern in Krimi & Thriller

Was wir getan haben

Leider langweilig und langatmig. Habe, nachdem ich den Klappentext gelesen habe, mehr erwartet.

Buchwurm05

Todesreigen

waaaahnsinn, diese reihe!.... band 4 haut mich komplett um.... spannend von seite 1 bis 570.. ohne längen.... hammer!

LeseSprotte

Die Party

Definitiv Lesenswert.

SaSu13

Geständnisse

Psychologisch ausgereift mit innovativem formalem Aufbau! (*****)

Insider2199

Ermordung des Glücks

Ein atmosphärisch dichter Krimi.

brenda_wolf

Durst

Sehr spannender, literarischer skandinavischer Kriminalroman

Magicsunset

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Eine Suche auf Spitzbergen

    Suche
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    10. April 2015 um 08:20

    Ella, ein Kind, ist verschwunden. Eigentlich kann das nicht sein, nicht auf Spitzbergen, wo nicht mal eben ein Kind verschwinden kann. Und doch ist es passiert, nachdem sie vom Spielen im Freien in der Kita nicht wieder hineinkam.  Es ist Februar, der Schnee liegt meterhoch. Hat ihr Vater sie abgeholt, ohne dass einer der Erzieherinnen etwas mitbekommen hat? Aber wo ist er mit ihr hin? Auch der Vater ist nicht auffindbar und das, nachdem er Streit mit Ellas Mutter hatte. Hat sie der Unbekannte mitgenommen, der sich in der Nähe der Kita aufhielt, die Kinder beobachtet und ihnen Süßigkeiten gibt? Ein Überleben bei der Kälte ist undenkbar. Wo steckt Ella? ... Mit Spitzbergen hat die Autorin sich einen Handlungsort ausgesucht, den sie selbst sehr gut kennt. Das Arbeiten in den Kohlebergwerken ist ihr genauso vertraut wie das Leben auf Spitzbergen. In all das führt sie den Leser ein und macht ihn damit vertraut. Spitzbergen ist kalt und ungemütlich. Im Winter hat man keine Chance, die Sonne zu sehen. Das schlägt einigen Bewohnern aufs Gemüt. Die Handlung spielt in verschiedenen Handlungssträngen und machten mir das Lesen nicht einfach. Es brauchte ein Weilchen, bis ich in die Geschichte hineinfand. Die Story an sich plätschert ein wenig vor sich hin. Obwohl der rote Faden die Suche nach dem Mädchen Ella ist, ist von gewohnter Ermittlungsarbeit der Polizei nicht wirklich viel zu merken. Auch fehlt ein Spannungsbogen, der den Leser bei der Stange hält. Der Ermittler, unter dessen Name die Spitzbergen-Reihe laufen soll, Knut Fjeld, spielt hier eine eher untergeordnete Rolle.  Auf dem Cover steht auch nur "Roman", so dass selbst die Autorin bzw. der Verlag es nicht in die Rubrik Krimi einordnen würden. Absolut empfehlenswert sind die Beschreibungen von Spitzbergen selbst, detailliert und sehr gut nachzuempfinden. Das ist auch der Grund, warum ich 4 Pfötchen vergebe, denn Spitzbergen war für mich das einzige Interessante an dem Buch, da ich mich bis dahin noch nicht damit beschäftigt hatte und wenig darüber wusste. Spitzbergen, ein unwirtlicher Ort, der Geheimnisse hütet und den man sich anhand der Beschreibungen der Autorin sehr gut vorstellen kann.

    Mehr
  • Wunderschöne Beschreibungen der Gegend rund um Spitzbergen gepaart mit einem langweiligen Fall!

    Suche
    Buecherwurm2punkt0

    Buecherwurm2punkt0

    Zu Anfang gefiel mir das Buch unheimlich gut. Es passte perfekt zur der draußen herrschenden Kälte und war sehr mysteriös und spannend. Leider hat es sich ziemlich gedreht. Die Autorin hat weitere Handlungsstränge eröffnet und sich in denen zwischendurch etwas verloren. Das Verschwinden des Mädchens ist ziemlich in den Hintergrund geraten. Plötzlich war die Jagd nach illegalen Jägern interessanter und wichtiger. Als der Augenmerk dann endlich wieder auf die Kinderentführung gelegt wurde, wurde der Fall dann auch schon aufgelöst. Auf den letzten 100 Seiten gab es dann noch ein nerviges Hin und Her, bis das Buch dann schlussendlich zu Ende war. Für mich ist es kein Problem wenn ein Buch auch mal vorhersehbar ist, aber ich habe ein Problem damit wenn im Klappentext schon fast der Höhepunkt verraten wird. Ich habe kurz vorm Lesen des Buches den Fehler begangen, den Klappentext zu lesen. Dadurch habe ich dann immer darauf gewartet, dass endlich das Eintritt, was auf der Buchrückseite beschrieben wurde. Die auf dem Buchrücken beschriebene hektische Suche nach dem Mädchen, kam mir dann auch sehr gemächlich vor. Da waren die auf dem Buchrücken nicht erwähnten Wilderer- und Schmugglergeschichten rasanter und spannender. Alles in allem hatte Monica Kristensen eine wirklich tolle Idee, allerdings hat sie sich zu sehr in nebensächlichen Handlungssträngen verstrickt. Dafür konnte die Autorin einem Spitzbergen deutlich näher bringen, sodass ich sogar etwas neugierig auf die Gegend bin - es scheint ja eine Welt für sich zu sein!

    Mehr
    • 2
  • Buchempfehlungen: Jeden Monat, eine Buchempfehlung der anderen lesen - Abstimmung für November 2013

    Kanjuga

    Kanjuga

    Hallo Ihr Lieben, ihr wolltet es nicht anders, deswegen bin ich weiterhin eure Themeneröffnerin *freu* Worum geht es hier eigentlich? Nun, bestimmt kennt das jeder von euch: man steht vor seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher, wahlweise auch Regal oder Berg ^^ ) und weiß einfach nicht, welches Buch man als nächstes lesen soll. Wir wollen uns bei diesem Problem gegenseitig helfen ;o) Die Idee: Jeder Teilnehmer nennt hier  maximal 10 Bücher, die er sich eventuell vorstellen könnte, im nächsten Monat zu lesen. Alle anderen Teilnehmer stimmen ab und wählen jeweils den Favoriten aus den bis zu 10 vorgeschlagenen Büchern aus. Das am häufigsten vorgeschlagene Buch wird dann versucht zu lesen. Gern aber natürlich auch mehr! Bitte schreibt einen Hauptbeitrag, in dem ihr die Bücher anhängt, die ihr zur Wahl stellen möchtet und schreibt hierin auch für jeden der anderen Teilnehmer eure Buchempfehlung rein. Als Vorlage könnt ihr euch einen der bereits vorhandenen Beiträge nehmen. Wer bisher noch nicht mitgemacht hat, kann natürlich jederzeit einsteigen (gerne auch "kurz vor knapp") - wir freuen uns immer über neue Gesichter. Und wer nur abstimmen möchte, darf das auch sehr gern tun :-) Die Teilnehmer trage ich immer hier im Startbeitrag in einer Liste ein und verlinke den jeweiligen Hauptbeitrag. Damit es übersichtlich bleibt, wird für jeden Monat ein neues Thema gestartet. Man kann sich also jeden Monat aufs neue überlegen, ob man mitmachen möchte oder nicht. Und es ist ja auch nicht schlimm, wenn es mit dem Buch dann doch nicht klappt. Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt einfach hier einen Kommentar. Ihr könnt dort direkt schon eure 10 Bücher anhängen. Bei diesem Thema geht es um ein Buch, das dann im November 2013 gelesen werden sollte. Das Buch, das am 31. Oktober 23:59 Uhr die meisten Stimmen hat, sollte also DAS Buch für den November sein. Schön fände ich, wenn jeder am Ende des Monats berichtet, ob es mit dem Buch geklappt hat und wie es gefallen hat! Bei Fragen, einfach hier melden! Teilnehmer: SteffiFeffi Kanjuga Lizz LadySamira091062 Bluebell2004 Sommerleser Sunny Rose Lese-Krissi mamenu Lesewutz Mikki 78sunny Lilasan Nymphe Ajana LibriHolly Carina2302 somaya niob Daniliesing Si-Ne LaDragonia synic Bücher booklover_42 (nur abgestimmt) chatty68 Hier lang gehts zur Dezemberrunde!

    Mehr
    • 287
  • dunkel war's ...

    Suche
    gst

    gst

    06. July 2013 um 09:52

    Wollen Sie Spitzbergen im Winter kennenlernen? Dann empfehle ich Ihnen dieses Buch! Achten Sie nicht auf den Titel, denn diese blutrünstige Suche, die das Cover zu versprechen scheint, finden Sie hier nicht. Das ewige Eis, das es erforderlich macht, Häuser auf Pfählen zu bauen, spielt hier die größere Rolle. Denn so entstehen unter den Häusern geheime Verstecke... Während die Kinder ihre Geheimnisse hüten, kämpfen die Erwachsenen mit der Dunkelheit und der Kälte und sehnen sich nach den ersten Sonnenstrahlen, die Anfang März mit einem Sonnenfest begrüßt werden sollen. Doch bis es soweit ist, beobachtet der Leser Intrigen und Neider. Denn auch hier sind nicht alle Menschen gut, sie haben Probleme und wissen nicht, wie sie die lösen können. Die einen wildern Rentiere - andere gehen fremd. Ehen zerbrechen... Sehr eindrücklich schildert die Autorin den Kohleabbau in Longyearbyen, der seit dem 19. Jahrhundert betrieben wird und keinesfalls ungefährlich ist. Hier findet der Leser einen großen Teil der Spannung dieses Buches. Die Suche nach dem verschwundenen Mädchen gerät fast zum Nebenschauplatz, obwohl Kriminalisten vom Festland zu Hilfe eilen. Ich habe das Buch gerne gelesen, auch wenn ich des öfteren zu Beginn eines neuen Kapitels (insgesamt sind es 27) nachsehen musste, wann die jeweilige Handlung statt finden sollte. Die Autorin springt in ihrer Erzählung, die sich zwischen dem 19. Dezember und dem 24. Februar abspielt, wie wild in unterschiedlichen Zeiten herum. Auf der anderen Seite erlaubt ihr einfacher Stil, sich doch schnell wieder zurechtzufinden. Wer sich nicht zuviel Krimi erwartet, der wird von diesem Buch nicht enttäuscht!

    Mehr
  • Nicht schlecht, aber ...

    Suche
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. March 2013 um 09:24

    Ich bin ein Fan skandinavischer Krimis und ordne diesen unter den etwas schwächeren Romanen ein, da er mich nicht gänzlich überzeugen konnte. Leider ist es auch bei "Suche" so, dass der Klappentext den Leser ein wenig in die Irre führt; vielleicht ist das mit ein Grund, warum ich etwas enttäuscht war und mehr erwartet hatte. Gestört haben mich die vielen Nebenhandlungen. Zwar führten sie - wie z.B. die Wilderei und der Schmuggel - irgendwie wieder zurück zu der Suche nach dem vermissten Kind, jedoch waren sie nicht zwingend nötig. Ich hatte manchmal den Eindruck, dass diese Handlungen dazu dienten, noch ein paar Seiten mehr zwischen die Buchdeckel zu pressen. Sehr gestört haben mich manchmal die Zeitsprünge, die selbst in sich nicht chronologisch waren. Zwar fügte sich am Ende alles logisch zusammen, doch während des Lesens musste ich manchmal zurückblättern um zu sehen, wie weit ich nun schon wieder in der Zeit zurück gereist war. Ich hätte mir weniger Nebenhandlungen, weniger handelnde Personen, weniger Bergwerks- und Landeskunde und dafür eine intensivere Suche nach Ella gewünscht. Ich sehe es auch so wie einige andere Rezensenten, dass das Hauptthema - das verschwundene Kind - zu sehr in den Hintergrund gerückt wurde. Ich habe mich als Leser dabei ertappt, dass ich gar nicht richtig um Ella und ihr Schicksal gebangt habe, weil die Autorin so viele andere Dinge wichtig(er) erscheinen ließ. Die falschen Fährten, die sie auslegte, waren auch eher halbherzig und versandeten sehr bald. Im Gegensatz zu anderen Krimis gab es hier keine Hauptfigur unter den Ermittlern. Es agierten so viele Polizisten nebeneinander, dass keiner davon besonders in den Vordergrund treten konnte und der Überblick nicht immer leicht war. Mir hat die nüchterne Sprache sehr gut gefallen. Ich persönlich fand sie passend zur Kälte und Dunkelheit des Polarwinters. Ich konnte mir die Unwirtlichkeit, die eisige Umgebung und ihre Wirkung auf die Einwohner Spitzbergens richtig gut vorstellen. Beklemmend gut fand ich einige Beschreibungen der Enge und der klaustrophobischen Zustände in den Bergwerksstollen. Auch hat die Autorin einige sehr bildhafte Formulierungen gewählt, die ich so noch nicht gelesen habe, die ich aber sehr gelungen fand. Der Roman ist flüssig zu lesen, da der Satzbau einfach, aber nicht "primitiv" ist, sondern einfach nur auf komplizierte Verschachtelungen verzichtet. Allerdings sind mir einige sprachliche Unsauberkeiten aufgefallen, wie z.B. "gespenstig" statt "gespenstisch", "wage" statt "vage", was aber nicht am Originaltext sondern an der Übersetzung liegt. Auch Wortwiederholungen in aufeinanderfolgenden Sätzen, fehlerhafte Wortstellungen innerhalb eines Satzes oder unrunde Formulierungen finden sich immer wieder. Insgesamt ein Krimi, der durchaus unterhalten kann, den man aber nicht unbedigt gelesen haben muss.

    Mehr
  • Rezension zu "Suche" von Monica Kristensen

    Suche
    LEXI

    LEXI

    11. March 2013 um 11:33

    Mitte der Neunziger Jahre verschwinden im Kullungen-Kindergarten im Zentrum von Longyearbyen regelmäßig einige Kinder, die nach kurzer Zeit immer wieder auftauchen. Bis eines Tages die 5jährige Ella Olsen verschwindet. Die anfänglich leichte Beunruhigung weicht starker Besorgnis, als sich herausstellt, dass Ella sich weder versteckt hat, noch in der näheren Umgebung auffindbar ist. Eine groß angelegte Suchaktion wird eingeleitet, und ein Verdacht fällt auf den ebenfalls verschwundenen Vater des Mädchens, Steinar Olsen. Aufgrund seiner Trunksucht und damit verbunden laufenden Streitigkeiten mit seiner Frau Tone vermutet die eingeschaltete Kriminalpolizei eine Racheaktion. Ein vernarbter, hinkender Mann taucht zudem immer wieder in dieser Geschichte auf, dessen Motive für das fortwährende Beobachten der Kinder im Kindergarten zunächst im Dunkeln bleiben. Wer ist letztendlich am Verschwinden Ellas beteiligt? Im vorliegenden Kriminalroman legt die Autorin das Hauptaugenmerk auf die Suche nach dem kleinen Mädchen, agiert aber mit zwei Nebenhandlungen Schmuggel und Liebesaffären betreffend. Die Handlungsstränge sind geschickt ineinander verwoben, die Rückblenden durch Datums- und Zeitangaben zu Beginn eines jeden Kapitels gut dokumentiert. Der Krimi lebt von einem durchgehenden Spannungsbogen, der zwar keine atemlose Erwartungshaltung im Leser erzeugt, ihm jedoch stete Neugier über den Verbleib des Mädchens abverlangt. Im gesamten Plot verspürt man die Verbundenheit der Autorin zu der grandiosen Landschaft auf Spitzbergen, die in liebevollen Bildern beschrieben wird. Die Naturgewalten werden dem Leser eindrucksvoll nahegebracht, die harte Arbeit der Bergmänner in den Kohlegruben um Longyearbyen anschaulich geschildert. Die handelnden Personen dieses Buches sind zahlreich. Monica Kristensen stellt jeden ihrer Figuren kurz vor, konzentriert sich jedoch nicht auf eine oder zwei Protagonisten. Im vorliegenden Kriminalroman hätte ich im Vorfeld eine kurze Namensauflistung zum besseren Verständnis für sinnvoll erachtet. Obgleich man einige Fakten über alle Beteiligten erfährt, fehlt es mir ein wenig an der Tiefe der Charakterzeichnungen, und auch deren Handlungen und Motive waren mir nicht immer ausreichend dargelegt. Die Gestaltung des Covers empfand ich nach dem Beenden dieser Lektüre als irreführend. Der in großen, blutroten Lettern aufgedruckte Titel mit zerlaufenden Strichen symbolisiert für mein Verständnis Blut und vermittelt mir die Vorstellung eines blutigen Szenarios in der eisigen Landschaft. Die tatsächliche Handlung des Buches und das Finale bestätigen diesen Eindruck jedoch in keiner Weise. Die Einteilung in insgesamt 27 Kapitel, die allesamt mit einem kurzen, fett gedruckten Titel und einer exakten Datums- und Uhrzeitangabe beginnen, waren mir jedoch sehr willkommen: sie ermöglichen es dem Leser, einen durchgehenden Lesefluss trotz des laufenden Wechsels zwischen den drei Handlungssträngen sowie den verschiedenen Zeitfenstern beibehalten zu können. FAZIT: „Suche“ von Minoca Kristensen ist ein Buch, das mir viele eindrucksvolle Bilder der atemberaubenden Landschaft Spitzbergens vermitteln konnte. Auch über das Leben der Bergmänner und der harten Arbeit unter Tage sowie den damit verbundenen Gefahren durfte ich einiges erfahren. Die Kernhandlung dieses Kriminalromans wurde am Ende für mein Empfinden zwar zu rasch aufgelöst, was meinen Gesamteindruck jedoch kaum schmälert. Ich kann für dieses Buch durchaus eine Leseempfehlung aussprechen und vergebe solide 3 Bewertungssterne.

    Mehr
  • Rezension zu "Suche" von Monica Kristensen

    Suche
    Wurmli

    Wurmli

    28. September 2012 um 10:17

    Mit hohen Erwartungen begann ich zu lesen. Schließlich stand der Roman auf der Bestsellerliste ganz vorne und wurde dazu von der Redaktion eines Skandinavien-Magazins wärmstens empfohlen. Für einen Krimi leidet die Geschichte jedoch zu sehr an Langeweile. Es passiert nicht wirklich viel, außer dass ein Mädchen verschwunden ist und dieses fieberhaft gesucht wird. Dazu nervt das Buch mit uninteressanten Familienstreitigkeiten. Für Nordlandfans interessant ist lediglich die Landschaft Spitzbergens. Spannend fand ich auch die Suche in den alten Minenschächten, aber die war leider nur sehr kurz. Die Auflösung schließlich brachte auch kein Aha-Erlebnis. Mich erinnerte dieser Roman eher an eine dieser isländischen Familiengeschichten mit Krimi-Element. Dieser hätte ich auch mehr Sterne gegeben, aber "Suche" fand ich - auch aufgrund der massiven Anpreisung - einfach zu enttäuschend, weil nicht wirklich spannend.

    Mehr
  • Rezension zu "Suche" von Monica Kristensen

    Suche
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    11. July 2012 um 20:50

    Trotz der vielen eher mittelmäßigen Rezensionen, habe ich dann jetzt endlich zu dem Buch gegriffen und wurde tatsächlich seit Langem noch mal positiv überrascht. Klar, das hier ist kein brutaler blutrünstiger packender Thriller, dieses Buch setzt mehr auf die Atmosphäre, die leisen Töne, das Zwischenmenschliche. Langeweile habe ich zu keinem Zeitpunkt verspürt, da mir auch die Abläufe einer Polizeistation in Spitzbergen nicht bekannt sind, habe ich auch hier nicht ständig herumnörgeln können, da das Geschildert für mich durchaus authentisch wirkte. Der Sommer ist vielleicht nicht die richtige Lesezeit für dieses fast schon im Ewigen Eis spielende Buch, trotzdem gelang es mir, mich dank der wirklich guten Beschreibungen in die Geschichte hineinzulesen. Die Protagonisten, eigentlich gibt es keinen, der sich wirklich in den Vordergrund spielt, sondern mehr viele wichtige Nebenrollen, agieren rollengerecht und nachvollziehbar, das Ende ist zwar ein wenig zu erahnen, da es hier aber mehr auf den Weg dorthin ankommt, fand ich dies nicht tragisch. Ein wenig Punktabzug gab es von mir dafür, daß ich mir vorstellen könnte, daß in einer so kleinen Gemeinde doch noch mehr Gerede herrscht, mehr von den einzelnen Personen bekannt wird und es sich ein wenig zum Wespennest wandelt, wenn so etwas passiert, wie im Buch geschildert, das war mir ein bißchen zu harmlos oder kam nicht so rüber, wie ich es mir gewünscht hätte. Trotzdem hat es mir in Spitzbergen sehr gut gefallen und ich werde mit Band zwei, sobald dieser übersetzt wird, sicherlich dorthin zurück kehren!

    Mehr
  • Rezension zu "Suche" von Monica Kristensen

    Suche
    Natasha

    Natasha

    30. May 2012 um 18:01

    Ein ungewöhnlicher Handlungsort allein reicht nicht, um einen guten Krimi zu schreiben, das sieht man hier ganz deutlich. Angenehme Lektüre, aber leider nur mäßig spannend und selten überraschend. Das ist noch steigerungsfähig!

  • Rezension zu "Suche" von Monica Kristensen

    Suche
    UteSeiberth

    UteSeiberth

    05. April 2012 um 17:07

    Das ist der 1. Krimi der norwegischen Polarforscherin Monica Kristensen.Mich hat das Thema angesprochen,denn ein kleines Mädchen verschwindet in der Hauptstadt Longyearbyen aus dem Kindergarten und taucht nicht mehr auf.Die Autorin schildert sehr gut die Situation der Leute, die es auf Spitzbergen aushalten mit einem halben Jahr Dunkelheit.Vor allem schildert sie die Mühen des Kohlebergbaus,der auch eine kleine Rolle in dem Geschehen spielt.Bei der fieberhaften Suche nach dem Kind werden verschiedene Menschen vorgestellt,die sich verändert haben seit sie auf Spitzbergen leben.Dabei tritt leider diese Suche nach dem Mädchen etwas in den Hintergrund und die zwischenmenschlichen Probleme auch,dafür erfährt man eben sehr viel über den Kohlebergbau.Das hat mich ein b isschen enttäuscht,denn das Verschwinden des Mädchens hätte mich mehr interessiert.Da die Autorin bereits neue Krimis schreibt hoffe ich sehr,dass sie ihre Sujets etwas anders anpackt.

    Mehr
  • Rezension zu "Suche" von Monica Kristensen

    Suche
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. January 2012 um 07:00

    Longyearbyen, Hauptstadt von Spitzbergen. In diesem kleinen Städtchen, in dem selten Menschen länger als 3-4 Jahre leben, kennt jeder jeden und folglich wird jeder genau beobachtet. Nichts geschieht ungesehen, denkt man. Doch ausgerechnet im Kindergarten verschwindet plötzlich die kleine Ella, Tochter einer Erzieherin, spurlos. Da es am vorigen Tag einen üblen Familienstreit gab, in dem das Wort Scheidung fiel, fällt der erste Verdacht auf den Vater Steinar. Dass dieser auch noch spurlos verschwunden ist, erhärtet den Verdacht. Anfangs scheint so alles recht einfach, doch auch ihre Kindergartenfreunde haben so ihre Geheimnisse, die sie erst sehr spät preisgeben. Die Polizei von Spitzbergen, im Alltagsgeschäft eher mit Kleinigkeiten beschäftigt, benötigt schon bald Unterstützung vom Festland. Und es wird immer kälter und die Zeit rennt davon, ohne jegliche Spur von Ella... Man spürt die Leidenschaft der Autorin für Spitzbergen von der ersten Seite an, sie zeigt dem Leser ihr geliebtes Spitzbergen und so fühlt man förmlich die Kälte, den Wind, sieht die Inselbewohner und spürt die Bedrohung in den Kohlewerken und natürlich leidet man mit der Mutter des verschwundenen Mädchens mit. Monica Kristensen schafft eine bedrohliche Kulisse vor dem Hintergrund einer uns wohl recht unbekannten Welt, der Insel Spitzbergen. Mit viel Geschick hat sie einen spannenden Fall geschrieben, der Auftakt einer in Norwegen recht erfolgreichen Serie ist, die auf zwölf Teile angelegt wurde. Ihr Schreibstil ist sehr lebendig und fesselnd, doch dann kommt das ABER. Sie verzettelt sich zu sehr in ihren Charakteren und (deren) Nebenschauplätzen. Hier wäre weniger mehr gewesen oder alternativ eine längere Geschichte. Alles in Allem macht dieser erste Fall aber neugierig auf diese Reihe und ich freue mich schon jetzt auf die nächste Reise nach Spitzbergen! 3.5 von 5 Sternen.

    Mehr