Monica Lierhaus Immer noch ich

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Inhaltsangabe zu „Immer noch ich“ von Monica Lierhaus

Seit dem 9. Januar 2009 ist für Monica Lierhaus nichts mehr, wie es war. Eine Operation, die schiefgeht, eine Familie, die zum Abschiednehmen in die Klinik gerufen wird, eine Frau auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, die ins Koma fällt. Die Prognosen sind verheerend. Wenn sie überlebt, dann wird es ein Leben im Rollstuhl sein — unselbständig und von anderen abhängig. Für Monica Lierhaus ein Alptraum. In der Reha muss sie alles neu lernen. Schlucken, essen, sich bewegen. Aber sie will mehr: die Klinik auf eigenen Beinen verlassen. Und sie schafft es. Sie kämpft — um ihre Sprache wieder zu erlangen, ihre Erinnerungen, ihren geliebten Beruf. Die Krankheit hat sie verändert, eine andere aus ihr gemacht. Der Kern ist geblieben: eine faszinierend starke Frau, die sich nie aufgegeben hat. Ein offenes, ehrliches Buch, das Einblicke gewährt in Höhen und Tiefen der vergangenen Jahre. Vor allem aber ein Buch, das Mut macht.

Herzergreifend. Selten ein Buch über so eine starke Persönlichkeit gelesen.

— Arabelle
Arabelle

Ein Buch, was vielen Menschen Mut machen wird und mich so schnell bestimmt nicht mehr loslässt

— LaMensch
LaMensch

Ein aufwühlendes Buch, das uns zeigt, wie fragil unser Leben doch sein kann.

— Simone_Orlik
Simone_Orlik

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  • Leserunde zu "Ich war noch nicht dran" von Winfried Weigelt

    Ich war noch nicht dran
    winni123

    winni123

    Liebe Leserunde, gerne stelle ich Ihnen mein neues Buch vor. Hochbrisant und authentisch.Es schildert meinen Überlebenskampf, meine letztendliche Bewältigung einer schweren, unverschuldeten Krankheit, aus unterschiedlicher Sicht. Die Betrachtung der Frage nach dem Schicksal und die Frage des Glaubens, ja sogar der Glaube an Fetische zur Bewältigung einer Krankheit, sind Themen in diesem Buch. Aus meiner Sicht war es aber auch wichtig, sich mit den dramatischen Folgen aus Patientensicht sowie aus Sicht der Ärzte und des Pflegepersonals mit der Privatisierung der Krankenhäuser auseinander zu setzen. Denn es hat sich, obwohl inzwischen vier Jahre seit meiner eigenen Odysse vergangen sind, nichts geändert. Gar nichts!!!  Im Gegenteil die Lage hat sich nur noch verschärft. Ärztliche Kunstfehler, die Behandlung von Kassenpatienten und ihre dramatischen Folgen werden ebenfalls gestreift. Spannende und hoch aktuelleThemen. Hochbrisant und authentisch! Mein Verleger und ich sind überzeugt, für diese Themen ausreichend Leserschaft zu generieren. Mein Buch soll aber auch alle Menschen, die, egal ob durch Krankheit, altersbedingt, wirtschaftlich oder politisch bedingt in eine komplizierte oder nahezu aussichtslose Lage geraten, ermuntern, ihnen Kraft geben und Trost spenden. Nie aufgeben, an sich und seine eigenen Kräfte und Fähigkeiten glauben, das ist der Weg und das Ziel. Ein kleiner Auszug aus dem Vorwort: Himmel und Hölle, ich wollte doch noch nicht sterben. Stark wie ein Baum, ohne größere Blessuren war ich durch das Leben gekommen. Ich musste zwar Schläge und auch Schicksalsschläge einstecken, aber diese Sache hätte mich beinahe geschafft. Das warum ich, warum ich, warum ich, warum ausgerechnet ich, hat mich über Monate beschäftigt. Ich habe mich das 10 Mal, 100 Mal, ja 10.000 Mal gefragt. Doch es gab und gibt nur eine einzige Antwort: Ich war noch nicht an der Reihe. Mein Krankheitsbild hätte ausgereicht, mehrere Menschen gleichzeitig in den Tod zu schicken, nicht nur mich allein. Nach meiner Auffassung spielten Überforderung, Unachtsamkeit, falscher Stolz, Selbstüberschätzung, vielleicht auch die Gier nach Profit des auslösenden Krankenhauses bei der Verkettung von Komplikationen, die sich stark potenzierten und mich für 189 Tage am Stück an das Krankenbett fesselten, eine große Rolle. Die Statistik beinhaltet u. a. 14 Tage künstliches Koma, 14 Tage Krankenhaus-Keim MRSA (Staphylococcus aureus), knapp 9 Wochen in der Intensivstation, 5 Monate künstliche Ernährung, 1 Jahr künstlicher Ausgang, 36 Vollnarkosen, 3 Groß-Operationen, einige kleinere Eingriffe, Untersuchungen wie CT, MRT und was es noch so alles gibt, Bluttransfusionen, 500 verschiedene Spritzen ... … Nach weiteren Versuchen den Schaden zu beheben, also den Darm nähen, und weil er immer noch nicht dicht war, nochmals nähen, was diesem Krankenhaus aber auch nicht gelang, wurde ich dann sieben Minuten nach Zwölf, mehr tot als lebendig, von dem verursachenden Krankenhaus endlich in das Klinikum in Singen verlegt. Das war meine Rettung. Ich sende auch gerne eine pdf -Datei an interessierte Leser, da mir Meinungen zu diesem Buch und Thema sehr wichtig sind. Winfried Weigelt

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  • Ein starkes Buch über eine starke Frau

    Immer noch ich
    LaMensch

    LaMensch

    02. January 2017 um 14:41

    Monica Lierhaus, deutsche Sport Moderatorin. Bis zu einem bestimmten Tag im Jahre 2009. Sie unterzog sich einer Operation, Fluch und Segen zugleich. Ohne diese Operation hätte sie ganz plötzlich tot umfallen können, denn im Gehirn gab es Probleme mit den Blutgefäßen. Aufgrund dieser Tatsache entschied sich für die Operation, welche ihr Leben für immer verändern sollte. Komplikationen traten auf. Nach Versetzung ins künstliche Koma sollte sich der Kreislauf und der Organismus erholen. Das Problem jedoch war, dass man aus einem Koma häufig nicht als die Person aufwacht, welche man einst gewesen ist. Eigentlich scheint jede Hoffnung verloren, doch mit eisernem Willen und einer bemerkenswerten Entschlossenheit meistert sie weiter ihr Leben.Das Buch beinhaltet ihre Geschichte, erzählt von ihr selbst. Auch ihr damaliger Lebensgefährte Ralf, ihre Schwester Eva und ihre Mutter Siggi kommen zu Wort. Außerdem auch diverse Ärzte. Der Schreibstil finde ich gut gemacht, man erkennt aufgrund von Schrift unterschieden, welche Passagen aus der Sicht ihrer selbst und welche Passagen aus der Sicht ihrer einzelnen Wegbegleiter verfasst wurden. Jeder ihrer wichtigsten Weggefährten hat seine eigene Schriftart bekommen und somit kann man auch diese sehr gut voneinander unterscheiden. Mich persönlich hat das Buch sehr berührt, vielleicht liegt es an der Nähe zu meiner eigenen Situation, vielleicht aber auch nicht. Ich weiß aber auf jeden Fall, dass dieses Buch vielen Menschen Mut machen wird, egal in welcher Situation sie sich befinden.Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch, nicht nur wegen den oben aufgeführten Gründen, sondern auch, weil ich im Mittelteil wunderschöne Fotos, welche einen Eindruck von ihrem Leben vermittelten sehen durfte. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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  • Immernoch sie ...

    Immer noch ich
    HEIDIZ

    HEIDIZ

    26. February 2016 um 12:43

    PREIS: 19,99 Euro   ·  Gebundene Ausgabe: 272 Seiten ·  Verlag: Ullstein Hardcover (15. Januar 2016) ·  Sprache: Deutsch ·  ISBN-10: 3550081189 ·  ISBN-13: 978-3550081187 ·  Größe und/oder Gewicht: 13,8 x 2,9 x 22 cm   kurzer Inhaltsabriss: ===============   Am 9. Januar 2009 änderte sich für die Sportreporterin und -moderatorin Monica Lierhaus das Leben. Sie muss sich eine Operation unterziehen, bei dieser geht nicht alles so glatt wie erhofft und man holt ihre Familie zum Abschiednehmen in die Klinik. Monica Lierhaus, die eine tolle Karriere hingelegt hat, noch so viel vorhat, fällt ins Koma. Ob sie überhaupt überlebt, stand in den Sternen – wenn ja, dann würde sie ihr Leben im Rollstuhl verbringen müssen - ständig auf andere angewiesen. Dann die Reha. Sie muss sich komplett neu definieren, alles von Grund lernen. Sogar das Schlucken, das Essen und das Bewegen. Sie hat Mut und sie hat einen eisernen Willen – das ist ihre Rettung !!! Monica Lierhaus kämpf und kann auch wieder sprechen – bekommt ihre Erinnerung zurück an die Zeit vor dem schrecklichen Ereignis und kann auch in ihrem Beruf wieder tätig sein. Aber bis dahin war es ein langer Weg. Sie ist nicht mehr ganz dieselbe, die sie vorher war, so etwas geht natürlich nicht spurlos an einem vorüber, aber sie ist sie selbst geblieben – das kommt im Buch sehr gut zur Geltung.   Das Buch ist offen und ehrlich geschrieben – die Autorin erzählt von ihren Höhen und auch Tiefen, lässt nichts aus und nimmt den Leser mit in ihre Psyche – in ihre Gefühlswelt. Ein Stück weit kann dieses Buch auch Menschen Mut machen, die in einer ähnlichen Situation sind und nicht weiter wissen.   Diese ehrlich offene Art spürt man zwischen den Zeilen, das macht auch das Buch aus, neben allen Informationen, die wir zur Frau (öffentlich und privat) lesen, ist es ein tiefer Einblick, den sie uns Lesern gestattet.   Neben aller Emotionalität, die natürlich während eines solchen  Lebensabschnittes vorherrscht, ist das Buch doch recht sachlich geschrieben, doch in gewissem Sinne sicher auch ein Stück weit Aufarbeitung für die Autorin.  

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