Monica Masi

 5 Sterne bei 5 Bewertungen

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Ich heiratete meinen Ex-Mann

Ich heiratete meinen Ex-Mann

 (5)
Erschienen am 03.02.2016

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Rezension zu "Ich heiratete meinen Ex-Mann" von Monica Masi

Alles wird gut
connelingvor 2 Jahren

Monica  und Stefan sind frisch verheiratet, sie berichtet zuerst von ihrem Leben vor der Ehe, dann von ihrer Heirat und schon kurz danach beginnt alles auseinanderzufallen. 

Die Ehe ist bereits zwei Jahre später wieder geschieden.

Monica Masi berichtet in diesem Buch sehr ehrlich darüber was in ihrem Leben geschehen ist, wie es dazu kommen konnte und was die Beiden aus dieser Situation gemacht haben und auch daraus gelernt haben.

Das Buch beginnt damit, dass wir als Leser erfahren wie Monica vor ihrer Ehe gelebt hat, von ihrer Familie, von Freunden, der Arbeit und auch ihren früheren Beziehungen. Monica Masi nimmt uns mit in ihr Leben und macht es so sehr leicht dem Bericht zu folgen, ihre Schreibweise, der Stil ist sehr gut und flüssig zu lesen, man kommt ihr sehr nahe. 
Am Ende des Buches hat ihr Mann Stefan ein Kapitel geschrieben, was seine Sichtweise klar gemacht hat, es gibt auch Fotos. 

Sie hatten Beide aufgegeben, wussten nicht weiter, aber es sollte so nicht sein, sie kamen zum Glauben und dadurch war es für sie auch möglich noch einmal von vorne zu beginnen, aufeinander zuzugehen.

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orfe1975s avatar

Rezension zu "Ich heiratete meinen Ex-Mann" von Monica Masi

Mutmachbuch für alle Ehepaare und tolle Biografie
orfe1975vor 3 Jahren

Cover:
Auf dem Cover sieht man eine Collage ausgewählter Fotos der Autorin, glücklich lächelnd in die Kamera, alleine und bei den beiden Hochzeiten mit ihrem Mann. Zentral unter dem Titel platziert rücken die beiden Ringe das Thema "Ehe" in den Vordergrund. Dies kombiniert mit dem scheinbar kontroversen "Ex" im Titel machen Lust auf die Geschichte dahinter und das Geheimnis, das die beiden haben, um (wieder) zu einem harmonischen Miteinander zu gelangen.

Inhalt:
Die Autorin schreibt darüber, wie sie ihren "Traummann" Stefan kennen und lieben lernt, sie heiraten und kurz darauf "die Hölle" ihrer Beziehung beginnt. Als sich schließlich die Untreue in die Ehe einschleicht, ist die Trennung unvermeidlich. Doch was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht trennen.. und so kommt es, das beide mit Gottes Hilfe eine zweite Chance bekommen, und schließlich ihren Bund ein zweites Mal standesamtlich besiegeln. Nun sind sie nicht nur als Paar, sondern auch als zweifache Eltern glücklich.

Mein Eindruck:
Ungewöhnlich, aber sehr spannungserzeugend sind die Zeitsprünge in der Erzählung. Hinzu kommt eine sehr ausschweifende Passage, in der Frau Masi viel von ihrer Persönlichkeit preisgibt, wie sie aufgewachsen ist und welche Werten sie vermittelt bekommen hat. Doch im Nachgang realisiert man schnell, dass dies wichtig ist, um den Verlauf ihrer Partnerschaft und späteren Ehe mit Stefan verstehen zu können.
Beide sind auf den ersten Blick unterschiedlich wie Tag und Nacht, doch sie teilen die gleichen Wertvorstellungen zu Ehe und Familie und nach 3 Jahren "Beziehungstest" heiraten sie in der Traumstadt Venedig. Dieses Glück währt jedoch nur einen Tag, dann kehrt durch Stress und Missverständnisse "die Hölle" in die Ehe ein. Sie möchte Aufmerksamkeit und Zärtlichkeit. Er sieht sich scheinbar unerfüllbaren Anforderungen gegenübergestellt und zieht sich in sein Schneckenhaus zurück. Irgendwann streitet man nur noch oder schweigt, eine Teufelsspirale nach unten, die keiner der beiden aufzuhalten vermag. Schließlich suchen sie in einer anderen Beziehung ihr Glück und trennen sich, ohne sich jedoch aus den Augen zu verlieren.
Besonders in den Leidensjahren war ich überrascht, wie schonungslos ehrlich die Autorin ihre Gefühle und Handlungen beschreibt, auch wenn diese nicht immer rühmlich für sie sind. Das Gleiche gilt auch für die Phase, in der sie durch das Schicksal ihres Bruders zum Glauben an Jesus findet. Ihre Gedankengänge konnte ich sehr gut nachvollziehen, vor allem, weil sie auch ihre anfänglichen Zweifel ehrlich beschreibt. Trotz allem ist nicht alles "Friede, Freude, Eierkuchen", denn bis die beiden wieder zusammenkommen, bedarf es noch einiger Zeichen und Umwege von Gott. Zudem wird auch klar, dass man bereit sein muss, zu vergeben und stets auch an sich selber zu arbeiten, nur dann kann eine Beziehung wirklich gelingen.

Die Autorin schreibt sehr gefühlvoll, ehrlich und bildhaft, man fühlt sich sehr schnell ihn ihr italienisch geprägtes Temperament und ihre Persönlichkeit hinein. Man lacht und weint mit ihr und ist einfach nah am Geschehen. Durch den Einblick, den Stefan am Ende des Buches in einem Kapitel in sein Innenleben gewährt, wird der Gesamtblick sehr gut abgerundet, denn zu einer Ehe gehören eben immer zwei. Nach den ganzen intimen Geständnissen der beiden sowie einem Blick auf eine Reihe von Fotos aus ihrem Familienleben hat der Leser am Ende das Gefühl, ein enger Freund der Familie zu sein.

Fazit:
Toll und unterhaltsam geschriebenes Mutmachbuch für alle, die in einer Beziehung leben und eine Hommage an die Ehe, absolut lesenswert!

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eskimo81s avatar

Rezension zu "Ich heiratete meinen Ex-Mann" von Monica Masi

Friede, Freude, Eierkuchen
eskimo81vor 3 Jahren

Die Ehe, ein zartes Gebilde das wachsen muss.
Monica Masi entscheidet sich für Scheidung und muss erkennen, ein Fehler! Ein Ehepaar erzählt, weshalb sie erst geschieden werden mussten um das wundervolle zu finden...

Dieses Buch ist ein Crashtest
Man muss ihn nicht gemacht haben. Aber man sollte den Bericht kennen
Dominik Klenk, Verleger

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, ohne mich kommt niemand zu meinem Vater (Seite 157)

Ein bewegendes Buch. Es lohnt sich für die Ehe zu kämpfen. Mit Gottes Hilfe ist eine Ehe etwas kostbares, das es heutzutage viel zu selten noch gibt.

Monica Masi schreibt sehr intensiv und fesselnd. Die Geschichte packt einen - vermutlich weil die Ehe viele betrifft, jeder von einer wundervollen Ehe träumt... Eine Geschichte die tief unter die Haut geht und einmal mehr aufzeigt.
Heute kann man sooooooooo schnell scheiden, aber wieso eigentlich das zulassen? Es lohnt sich doch für die Liebe des Lebens zu kämpfen...

Und natürlich ebenfalls ein wichtiger Hinweis. Reden, man muss und soll sich während der Ehe austauschen, mit einander sprechen...

Das Schlusswort von Stefan Imoberdorf zeigt auch die zweite Sicht, was ich persönlich sehr wichtig fand. Es braucht immer zwei und genau hier zeigt sich, dass Frauen und Männer unterschiedlich denken bzw. eben unterschiedlich kommunizieren.

Ein Buch, dass wirklich jeder lesen müsste. Die Ehe ist sooooooooo viel mehr. Ein bewegendes und ganz, ganz tolles mutmachendes Buch. Ich würde gerne in ein-/zwei Jahren wieder etwas lesen, wie die Ehe weiterverlief etc.

Fazit: Ein sehr berührendes Buch das beweist; die Liebe und der Kampf darum können sich mehr als nur lohnen

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