Monica McInerney Das Haus am Hyde Park

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Inhaltsangabe zu „Das Haus am Hyde Park“ von Monica McInerney

Der neue große Familienroman der australischen Bestsellerautorin Ein schrecklicher Unfall zerstört das Leben der jungen Australierin Ella O’Hanlon. Bei Nacht und Nebel verlässt sie daraufhin ihre große Liebe Aidan, den sie für die Tragödie verantwortlich macht. Ihr liebenswerter, weiser Onkel Lucas Fox überredet sie schließlich, zu ihm nach London zu kommen. Der Professor lebt in einer alten Villa am Hyde Park, die voller Bücher und wundervoller Erinnerungen steckt. Was Ella nicht weiß, gemeinsam mit dem Rest der kunterbunten Fox-Familie schmiedet Lucas einen Plan, um seiner Nichte die Freude am Leben zurück- und sie wieder mit der Liebe ihres Lebens zusammenzubringen.

Eine wunderbare Geschichte! Ich habe es so genossen...

— jasbr

Eine wunderschöne Geschichte voller Emotionen. Unglaublich berührend.

— BlackTeaBooks

Eine Reise einer Familie vom Glück ins Unglück und wieder zurück zum Glück.

— Norskehex

Lebendige Personen und herzzerreißende Momente. Ich habe mit Ella gefühlt und gelitten... Ein wirklich tolles Buch

— Anruba

Geniales Buch, schön geschrieben. Absolut fesselnd. Zu Tränen gerührt.

— Windsturm

Wunderschöne Geschichte - berührt und fesselt! Konnte das Buch nicht mehr weglegen....

— nonia

schöne Liebes-/ bzw. Familiengeschichte

— alice54

Ein Roman der großen Emotionen!

— Monika58097

Ein fesselnder Roman - ich konnte das Buch kaum weglegen. Das Cover suggeriert leichte Lektüre, umso spannender die Wende.

— Kindle_Madrid

Eine ergreifende Geschichte voller Trauer, Sehnsucht und Hoffnung. Man hat lange Tränen in den Augen, doch am Ende lächelt man <3

— justitia

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  • Leserunde zu "Die Indianische Kalenderchallenge 2016/2017"

    Indianisches Horoskop / Geburtstagskalender (Wandkalender immerwährend DIN A3 quer)

    stebec

    Halli Hallo meine Lieben, Vorab: Es handelt sich hier um eine Challenge. Der Kalender kann nicht gewonnen werden!.Wie wir es schon angekündigt haben, möchten kattii und ich euch dieses Jahr auch wieder mit einer Horoskop-Challenge bespaßen. Da wir uns gedacht haben, dass zwei Jahre hintereinander das gleiche Horoskop ziemlich langweilig werden kann, haben wir uns dazu entschlossen dieses Jahr die Chinesischen Sternzeichen durch die Indianischen zu ersetzen. Wir haben auch noch ein paar kleine Änderungen vorgenommen, damit das Punktesammeln nicht mehr so kompliziert ist, wie letztes Jahr und somit das Lesevergnügen ganz im Vordergrund steht. Außerdem gibt es am Ende der Challenge auch eine Kleinigkeit zu gewinnen. Kommen wir also erstmal zu dem wichtigsten. Die Regeln:1. Wir sammeln diesmal Totems und keine langweiligen Punkte ;)2. Jeden Monat bekommt ihr zwei Aufgaben zu einem Tierkreiszeichen. Die Aufgaben beziehen sich immer auf eine negative und eine positive Charaktereigenschaft. 2.1. Für jede gelöste Monatsaufgabe gibt es ein Totem.3. Zusätzlich bekommt ihr von uns 12 Jahresaufgaben, die ihr über den gesamten Challengezeitraum lösen könnt. Die sind sozusagen eure Joker, falls ihr mal eine Monataufgabe nicht lösen könnt. Diese sind dafür etwas aufwändiger bzw. kniffliger.3.1. Für jede Jahresaufgabe gelöste Jahresaufgabe gibt es ein Totem.4. Denn um am Ende der Challenge in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr mindestens 24 Totems gesammelt haben.5. Gerne könnt ihr die Jahresaufgaben auch zusätzlich lösen. Eure Chance auf den Gewinn beeinflusst das jedoch nicht. 6. Wie auch letztes Jahr bekommt ihr die doppelten Totems, wenn ihr die Monatsaufgaben zu dem Tier löst, was euer Sternzeichen ist. ACHTUNG: Die Jahresaufgaben sind hiervon ausgeschlossen. 7. Eine Rezension oder Kruzmeinung zu den Büchern ist diesmal Pflicht und muss in einem Sammelpost festgehalten werden. Ob ihr diesen in dem Thread erstellt oder doch lieber mit eurem Blog teilnehmen wollt, ist euch überlassen. 8. Die Rezensionen oder Kurzmeinungen müssen immer bis zum 5ten des Folgemonats online sein. 9. Die Monatsaufgaben postet katti immer am 20ten des vorherigen Monats.10. Da noch nachträglich viele Anfragen eingehen. Ist die Anmeldefrist aufgehoben. Man kann jederzeit in die Challenge einsteigen, aber die gelesenen Bücher können nicht nachträglich gezählt werden. Es gelten die Bücher die ab Zeitpunkt der Challenge gelesen wurden.11. Sagt uns bitte bei der Anmeldung, wann ihr Geburtstag habt, damit wir die doppelten Totems nachvollziehen können.12. Wir behalten uns vor jeden Teilnehmer, der drei Monate abwesend war/ist, anzuschreiben und ggf. aus der Challenge auszuschließen.Natürlich interessiert euch auch, was es zu gewinnen gibt:Die Gewinne:1. Ein Überraschungpaket im Wert von 20-30€2. Zweimal einen Buchgutschein im Wert von 10 € von der Bockumer Buchhandlung.Ihr seht wir haben einiges geändert, sodass die Challenge etwas einfach und vielleicht auch attraktiver wird. Wir wünschen euch jetzt erstmal viel Spaß und hoffen, auf eine rege Teilnahme.Fragen können wie immer gerne im dazu vorgesehenen Thread gestellt werden.Die Teilnehmer:Ann-Kathrin Speckmann 07.09.1995 => 8 TotemsBücherwurm 25.06.=> 6 TotemsBuchgespenst 07.01.1981 => 16 TotemsFederzauber 20.06.1982 => 10 TotemsInsider2199 26.03.1968 => 15 Totemsjanaka 02.10.1965 => 14 TotemsJisbon 06.09.1994 => 8 TotemsLadySamira091062 09.10.1962 => 8 Totemslouella2209 22.09.1978 => 17 TotemsPaulamybooksandme 18.04.1993 => 4 Totemssomebody 01.03.1980 => 3 TotemsTatsu 08.10.1988 => 16 Totems

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    • 367
  • Eine wunderbare Geschichte!

    Das Haus am Hyde Park

    jasbr

    14. July 2016 um 17:01

    Was für ein schönes Buch!Ich habe es mir auf Empfehlung einer Freundin zugelegt und ich muss sagen: Ich wurde nicht enttäuscht, außer, dass das Buch viel zu schnell ausgelesen war.Ella verliert durch einen tragischen Unfall ihren kleinen Sohn und zieht sich seitdem aus dem Leben zurück. Schuld an dem Unfall war ihre Halbschwester Jess.Die Geschichte wird zum größten Teil aus der Sicht von Ella geschildert. Man erfährt nach und nach, was passiert und wie sie sich fühlt. Man kann den Schmerz aus ihren Gedanken herauslesen und es wird einem selbst schwer ums Herz. Man leidet und trauert richtig mit.Gleichzeitig gibt es Ausschnitte aus Jess' Tagebuch. Die junge Frau scheint den Tod ihres Neffen überwunden zu haben. Ihre Tagebucheinträge sind fröhlich und frisch, das steht im Gegensatz zu Ellas Passagen. Allerdings merkt man auch hier zwischen den Zeilen, dass nicht alles so wunderbar ist, wie Jess es dastellt.Außerdem gibt es Briefe, die Ellas Mann an den verstorbenen Sohn schreibt. Hier standen mir regelmäßig Tränen in den Augen. Es war so traurig und trotzdem so schön.Und dann gibt es noch E-Mails, die Ellas Halbbruder an die Familie schreibt. Diese sind witzig und bilden einen schönen Gegensatz zur Trauer.Dass das Buch so abwechslungsreich erzählt wurde, hat mir richtig gut gefallen. Es werden ja nicht nur die Perspektiven gewechselt, sondern auch die Art des Erzählens. Daumen hoch!Auch die Sprache war sehr flüssig und gut zu lesen. Ich könnte gar nicht aufhören. Und obwohl das Buch knapp 500 Seiten hat, war es nach zwei Leseabenden vorbei. Leider.Ich werde die Autorin im Auge behalten, denn die Geschichte war einfach wunderbar!

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  • Große Gefühle und Gedanken

    Das Haus am Hyde Park

    BlackTeaBooks

    Originalrezension bei BlackTeaBooks Zum Buch: Das Haus am Hyde Park habe ich beim Durchstöbern der Mängelexemplare gefunden. Das Cover fand ich irgendwie hübsch und der Titel hat mich natürlich gleich gefesselt. Hyde Park! London! Da war es für mich schon fast entschieden, und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, hing auch mein Herz sofort an der Geschichte - es musste einfach mit. Anstatt, wie sonst, an einem Tag durch das ganze Buch zu rasen, habe ich mir diesmal mehr Zeit gelassen. Ich wollte das Lesen genießen und habe dadurch in Ella eine wunderbare Begleiterin gefunden. Wie sich herausgestellt hat, passte diese Variante auch viel besser zum Inhalt, denn es geht weniger um Spannung als um große Gefühle und Gedanken. Meine Meinung: Wie sich manche von euch vielleicht schon denken können, habe ich Das Haus am Hyde Park schon seit einer Weile fertig gelesen, aber ich konnte mich bisher nicht zum Schreiben der Rezension bringen. Das Buch ging mir so unglaublich ans Herz, dass es mir immer noch schwer fällt meine Gedanken in Worte zu fassen - und das auch noch ohne Spoiler. Auf jeden Fall hätte ich diese Reaktion bei mir anfangs nicht erwartet. Zuerst wird die Geschichte relativ vage gehalten und nur durch Ella's Augen erzählt. Der Unfall wird zum Beispiel sehr lange nur mit "... als es passierte" erwähnt, erst später erfährt man Genaueres (und ab hier braucht man auch dringend die Taschentücher). Im Laufe des Buches kommen dann immer mehr Sichtweisen anderer Charaktere dazu, und das auf sehr charmante Weise - beispielsweise durch Emails oder Tagebucheinträge. Im Nachhinein fiel mir auf, dass dieser Aufbau unglaublich intelligent ist; denn er spiegelt Ella's Gefühlszustand und ihre Entwicklung wider. Erst ist sie nur auf sich selbst fokussiert, dann beginnt sie langsam wieder an andere Menschen zu denken. Das zentrale Thema ist große Trauer und wie man damit umgeht, und das ist gleichzeitig Ella's große emotionale Reise. Mehr möchte ich nicht verraten, denn sonst wird es zu konkret und verdirbt euch womöglich noch das Leseerlebnis. Fazit:Diese Geschichte hat mich wirklich sehr berührt und daran erinnert, dass manche Menschen mit unglaublich schwierigen Situationen zu kämpfen haben. Man reflektiert sehr viel (Wie würde ich damit umgehen? Hätte ich genauso reagiert?) und wird sich einmal mehr bewusst, dass man schätzen sollte, was man hat. Ella ist ein wundervoller Charakter, genau wie der Rest der Fox-Bande. Jeder ist auf eigene Weise liebenswert, und diese ganz besondere Familie werde ich so schnell nicht vergessen. Falls ihr das Buch lest, sagt mir unbedingt Bescheid, denn ich würde sehr gerne ausführlicher mit euch darüber reden ohne jemanden zu spoilern! Jetzt gibt es aber erst einmal wohl verdiente 5 / 5 Black Tea Cups ☕☕☕☕☕

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    • 2

    yari

    21. October 2015 um 23:15
  • Das Haus am Hyde Park (Monika McInerney)

    Das Haus am Hyde Park

    Norskehex

    09. July 2015 um 15:04

    Inhalt: Für Ella Fox ist ihr in London lebender Onkel Lucas Vertrauter, Berater in allen Lebenslagen, Freund und Familie. In der chaotischen Patchworkfamilie von Ella ist er ihre wichtigste Bezugsperson, vorallem nach der Geburt ihrer Halbschwester Jess, die der Mittelpunkt im Leben der Eltern Walter und Meredith ist. Auch Charlie, Ellas Stiefbruder, hat damit zu kämpfen, dass Jess immer der Liebling ist. Doch für ihn ist es einfacher damit umzugehen. Im Haus ihres Onkels Lucas am Hyde Park trifft Ella schließlich auf die Liebe ihres Lebens: Aidan O´Hanlon, ein brillianter Kopf, der mehrere Sprachen spricht und schließlich als Dolmetscher arbeitet. Gemeinsam ziehen sie nach Ellas Heimat Australien. Ihr Glück ist perfekt als der gemeinsame Sohn Felix geboren wird. Doch ihr Glück endet jäh. Und Ella macht Aidan und ihre Schwester Jess für den Unfall verantwortlich. Sie trennt sich von Aidan, den es auch nicht mehr in Australien hält. Fortan vergräbt Ella sich in ihren Schmerz und ihre Trauer, reist durch Australien – immer auf dem Sprung. Sie vereinsamt völlig und bricht den Kontakt zu ihrer Familie fast vollständig ab. Doch Lucas entscheidet nicht mehr länger mitzuspielen und lädt sie zu sich nach Hause ein. Denn Lucas hat mit Charlie einen Plan geschmiedet, um Ella aus ihrer Einsamkeit und Trauer ins Leben zurückzuführen und zurück zu Aidan… Persönliche Meinung: Die Autorin nimmt einen mit auf die Reise vom Glück ins tiefste Unglück und zurück ins Glück und dem, was man als Normalität beschreibt. Sehr eindrücklich beschreibt sie die Geschichte aus Sicht von Ella, es ist also eine Ich-Erzählung. Aufgelockert durch Einschübe von Emails, vor allem zwischen Charlie und Lucas, aber auch zwischen Charlie und den anderen Familienmitgliedern. So kann die Außensicht der Familie zeigen und der Leser erhält ein umfassenderes Bild der Situation. Eine weitere Außensicht ist das Tagebuch von Jess, in dem sie ihre Sicht der Dinge bzw. ihr Leben erzählt. Die Personen sind alle überzeugend gestrickt und bleiben einem im Gedächtnis, auch wenn man am meisten natürlich „im Kopf“ von Ella wiederfindet. Zwar konnte ich die Trauer und Wut von Ella gut nachvollziehen und ihre Handlungsweise auch verstehen, aber irgendwie blieb sie mir doch fremd, hielt einen irgendwie auf Distanz. Da sie die Leute in ihrem Umfeld ebenfalls auf Distanz hält, weiß ich nicht, ob das von der Autorin so beabsichtigt ist oder nur bei mir so ankam. Ich konnte zwar mit Ella leiden, aber so wirklich berühren konnte sie mich nicht. Eigentlich spielt sich die Hauptgeschichte zwischen den Halb-/Stiefgeschwistern Charlie, Ella und Jess ab sowie im Verhältnis von Lucas und Ella. Jess ging mir tierisch auf die Nerven, auch wenn es gegen Ende hin besser wird, weil sie eine kleine Entwicklung durchmacht. Aber eigentlich bleibt sie das kleine, verzogene Kind. Und ich konnte den Frust von Charlie und Ella gut verstehen. Meine Lieblingsfiguren waren Charlie, Lucas und Aidan, die im Hintergrund die Fäden ziehen, während die Eltern Walter und Meredith irgendwie ein bisschen blass blieben. Die Geschichte liest sich schön und ist verständlich geschrieben, vieles wird in Rückblenden erzählt, was aber den Lesefluss nicht unterbricht. Es ist eine einfühlsam geschriebene Geschichte über Liebe und Freundschaft, Familie, Trauer und Wut, aber auch Verzeihen und Nachvorneblicken.

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  • Machte eine rasante Steilfahrt nach unten.

    Das Haus am Hyde Park

    stebec

    Mit wurde das Buch in einer Challenge ausgesucht und ich bin nach den ersten 100 Seiten tatsächlich davon ausgegangen, dass mir die Geschichte gefällt. Ich war sehr gerührt von der Geschichte, die zu dem Ereignis führte, welches die komplette spätere Handlung bestimmte, dann jedoch wurde die ganze Geschichte sehr uninteressant und ich habe nach 320 Seiten (also über der Hälfte) abgebrochen.  Die Hauptprotagonistin war durch die gesamte Geschichte hin sehr wehleidig und egozentrisch. Es hat sich alles nur um ihre Gedanken und ihr Leid gedreht. Hierbei haben sich ihre Gedanken immer im Kreis bewegt und sie hat sich nicht von der Stelle bewegt, was sie sehr langweilig machte.  Weiter hat sie sich immer in die Opferrolle gedrängt und alle Personen um sie herum waren natürlich furchtbar gemein zu ihr.  Die Handlung kam nur sehr schlecht voran und entpuppte sich als öde. Dies lag unter anderem an den ständigen Rückblenden, die für die Handlung nicht relevant waren und nur dazu dienten, damit sich die Hauptprotagonistin ein bisschen mehr bemitleiden konnte.  Mir hat das Buch, wie schon zu erahnen, leider überhaupt nicht gefallen. 

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    • 3
  • Eine Familiengeschichte mit großen Emotionen....

    Das Haus am Hyde Park

    Anruba

    21. February 2015 um 12:16

    Meine Meinung: Bei dem Titel und nichtssagendem Cover habe ich mir eine ganz andere Geschichte vorgestellt. Doch die Lektüre hat mich so überwältigt, dass ich zwischendurch regelrechte Lesepausen einlegen musste, weil mich das Thema so berührt hat. Es geht um eine junge Frau, die nach dem Tod ihres Kindes alle Zelte hinter sich abbricht und vor ihrem Kummer flieht.  Ihre Familie sieht sich das über ein Jahr mit an, dann überlegen sie sich einen Plan um Ella nach London zu locken und sie zu "zwingen" sich ihren Problemen zu stellen. In London lebt Ellas einziger Onkel Lucas. Er ist immer ihr Vertrauter gewesen. Bei ihm hat sie sich ausgeweint, als ihre Eltern sich scheiden ließen und ihre Mutter neu geheiratet hat. Bei ihm hat sie auch ihren Ehemann kennengelernt.  Alles scheint in dem Haus am Hyde Park zusammenzulaufen. Das Haus spielt eine zentrale Rolle und daher ist der Titel des Buches im Nachhinein doch gut gewählt. Im Laufe der Geschichte erfahren wir durch Erinnerungen und Rückblenden was passiert ist. Dabei erzählt Ella die Geschichte aus ihrer Sicht. Gleichzeitig bekommt man Auszüge aus dem Tagebuch ihrer Halbschwester Jess und E-Mails ihres Stiefbruders Charlie zu lesen. Das schafft einen guten Überblick. Mit ihrem Schreibstil fesselt die Autorin den Leser regelrecht an die Seiten und schafft mit den richtigen Worten tiefe Emotionen. Ellas Schmerz war immer und überall spürbar. Das hat mich tief berührt. Auch die anderen Charaktere hat die Autorin liebevoll ausgearbeitet. Der Stiefbruder Charlie, ein Hausmann mit vier Kindern, der seine wöchentlichen E-Mails aus Boston schreibt.  Die verrückte Mutter, die eine eigene Kochshow im Fernsehen hat, obwohl sie gar nicht kochen kann. Die kleine Halbschwester Jess, die immer und überall im Mittelpunkt stehen muss. Der verschrobene Onkel Lucas, der umsonst Studenten in seinem Haus aufnimmt und ihnen Arbeit besorgt. Seine Freundin Henrietta, die Ella mehr als einmal zum weinen bringt. Ellas liebevollen Ehemann Aidan, der ebenfalls vor Kummer vergeht und nicht weiß, wie er je wieder mit Ella in Kontakt treten soll. Dieses Buch beschreibt Ellas Weg ihren Kummer um ihr verstorbenes Kind zubewältigen, den Leuten zu verzeihen, die an dem Unglück beteiligt waren und endlich wieder weiterzuleben. Nachdem die ganze Tragweite der Tragödie sichtbar wurde, war ich wirklich sprachlos. Gerade als Mutter ist es wohl das Allerschlimmste auf diese Weise ein Kind zu verlieren. Ich fande Ellas Trauer daher auf keinen Fall überzogen. Ich habe mit ihr gelitten, aber gleichzeitig hat sie mich mit ihrer verbohrten Art auch manchmal wütend gemacht. Sie hat immer nur sich und ihren Schmerz gesehen. Alle anderen hat sie komplett ausgeklammert. Doch darauf möchte die Geschichte ja hinaus.  Die Geschichte fügt sich wie ein Puzzle zusammen. So wird es nie langweilig, weil man immer nur häppchenweise etwas erfährt. Wenn man denkt, jetzt wüsste man alles, dann wirft die Autorin den nächsten Brocken hin. Echt toll gemacht. Das alles ist so liebevoll geschildert, dass man jede Person in sein Herz schließt und einfach nur mitfühlt und Ella endlich etwas Lebensmut und Glück wünscht. Das ganze Buch ist so lebendig, wie ich es selten erlebt habe. Besonders schön waren auch die vielen detailierten Beschreibungen von London, aber auch von Washington und Australien.  Mir hat das Buch richtig gut gefallen und ich möchte auf jeden Fall noch mehr von der Autorin lesen. Fazit: Wer Familiengeschichten und herzzereißende Momente mag, sollte das Buch auf jeden Fall lesen. Es gibt so viele überraschende Wendungen und liebevollen Details, dass man die Personen in sein Herz schließt und mit ihnen liebt und leidet. Ein bewegener Familienroman mit großen Emotionen. Ich bin wirklich begeistert und vergebe alle fünf Sterne.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Kein Hype um den Hyde Park

    Das Haus am Hyde Park

    Caillean79

    20. August 2014 um 21:40

    Ein nettes Buch. Nicht mehr und nicht weniger. Obwohl das Thema wirklich interessant ist: wie geht eine Familie damit um, dass ihr jüngstes Mitglied, der 20 Monate alte Felix, durch ein tragisches Unglück ums Leben kommt? Jeder macht sich Vorwürfe: die Mutter (Ella), die sich in der fraglichen Zeit endlich mal eine Auszeit gönnte und nichtsahnend auf der Massageliege lag. Der Vater (Aidan), weil er auf den Kleinen aufpassen sollte und ihn wegen einer dringenden dienstlichen Angelegenheit in die Obhut seiner Schwägerin (Jess) gab. Diese Schwägerin, weil sie am unkonzentriert am Handy telefonierte, während Felix an ihrer Hand über ein Geländer balancierte… Jeder geht anders mit dem Verlust und dem Schmerz um, und das Leben von jedem der drei wird durch die Katastrophe fast zerstört. Trotz dieser hochspannenden Ausgangssituation konnte mich das Buch nicht richtig fesseln. Große Teile des Romans spielen im Haus des Onkels. Teilweise plätscherte die Handlung dahin, als Ella im Haus ihres Onkels Lucas in London am Hyde Park Zuflucht sucht. Die Sicht von Jess wird dem Leser durch ihre Tagebucheinträge präsent gemacht. Leider sieht man über weite Strecken des Buches nur eine sehr oberflächliche junge Frau – als „Überraschung“ kommt im letzten Drittel die wahre Geschichte ans Licht. Das hätte aus meiner Sicht bereits früher angedeutet werden müssen, um glaubhaft zu wirken. Insgesamt ein nettes Buch mit einem interessanten Ausgangspunkt, aus dem man aber aus meiner Sicht mehr hätte machen können.

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  • bezaubernde Liebesgeschichte

    Das Haus am Hyde Park

    alice54

    12. June 2014 um 15:21

    Ella O'Hanlon stammt aus einer Patchwork-Familie. Sie hieß früher Fox und hat einen Onkel in London, der am Hyde Park wohnt. Dank des Namens sammelt er Füchse in allen Variationen und ist Ellas Lieblingsonkel. Obwohl sie ihn selten sieht, bleiben sie immer in Kontakt und sie kann ihn alles fragen. Ihr Halbbruder Charlie ist der Sohn vom 2. Ehemann ihrer Mutter und später wird die Halbschwester Jess mit einem großen Altersabstand geboren, die fortan im Mittelpunkt steht. Als die Schwester eines Tages auf ihren kleinen Neffen Felix aufpasst, stürzt dieser so unglücklich, dass er stirbt. Ella verkraftet das nicht und verlässt ihren Mann Aiden, den sie über alles liebt und bricht auch den Kontakt zu ihrer Schwester ab. Nach längerer Zeit des Alleinseins zieht sie zu ihrem Onkel Lucas Fox nach London und arbeitet eine Zeit lang für ihn, Dort erkennt sie, dass sie sich in ihrer Trauer verschlossen hat und die gesamte Familie zieht im Hintergrund die Fäden, damit Ella endlich wieder glücklich wird. 

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  • Traurig und doch so wunderbar schön!

    Das Haus am Hyde Park

    Monika58097

    01. May 2014 um 17:32

    Das ganz große Familienglück von Ella und Aidan O´Hanlon wird durch einen tragischen Unfall zerstört. Ella gibt ihrem Mann und ihrer Halbschwester Jess die Schuld an dem Unglück. Nachdem sie sich komplett zurückzieht, sich sogar räumlich von ihrem Mann trennt, rastlos quer durch Australien zieht und immer wieder andere Jobs annimmt, holt ihr geliebter Onkel Lucas sie schließlich nach London, in das Haus am Hyde Park. Zu ihrem Onkel hatte Ella schon immer ein ganz besonders Verhältnis. Er ist ein etwas chaotischer, aber umso mehr liebenswerter Professor, der in seiner Villa immer wieder mittellose Studenten aufnimmt, die sich ihren Lebensunterhalt durch Nachhilfeunterricht verdienen. Lucas heuert Ella als Haushälterin an. Sie soll ihm helfen, dem Chaos in der Villa Herr zu werden. Nur zu gerne nimmt sie sein Angebot an, hat sie sich doch schon als Kind hier immer Zuhause gefühlt. Was Ella nicht weiß, Lucas eigentlicher Plan ist, sie ins Leben zurück zu holen. Zu sehr ist sie in ihrer Trauer gefangen. Ella sieht nicht, dass auch der Rest der Familile leidet. Sie liebt ihren Halbbruder Charlie über alles, doch sie will und kann nicht mit ihm reden, er, der glücklicher Familienvater von vier gesunden, quirligen Kindern ist. Ihre Mutter und ihr Stiefvater sorgen sich um sie, doch Ella kann sich nicht öffnen. Und Jess, ihre Halbschwester? Ella hat eine ungebannte Wut auf sie und hat jeglichen Kontakt zu ihr abgebrochen, doch auch Jess leidet. Und schließlich Aidan, Ellas Ehemann, der nie aufgehört hat, sie zu lieben. Wird es Lucas gelingen, die Familie wieder zusammen zu bringen? Wird es ihm gelingen, Ella wieder am Leben teilhaben zu lassen? "Das Haus am Hyde Park" - eine sehr ergreifende und emotionale Familiengeschichte. Ein Roman über einen großen Verlust, über Trauer, über das Loslassen, über die ganz große Liebe und über Vergebung. Mit sehr viel Einfühlungsvermögen hat die Autorin die einzelnen Charaktere gezeichnet. So einen chaotischen Onkel hätte wohl jeder gerne, einen Onkel, mit dem man Pferde stehen kann, der einen versteht, der einem hilft. Und nur zu gerne würde ich auch diesen Halbbruder Charlie in meiner eigenen Familie Willkommen heißen! Auch Jess wird wunderbar beschrieben. Erst denkt man, sie wäre die verzogene Göre, die alles bekommt, doch ihrem Tagebuch vertraut sie ihre wahren Gedanken an, ihre eigene Trauer und sie wird einem von Seite zu Seite sympathischer. Und schließlich Ella selbst. Man leidet mit ihr, man trauert mit ihr und man wünscht ihr so sehnlichst, dass sie ihre unendliche Trauer überwinden kann. Trotz aller Traurigkeit in diesem Roman (Taschentücher sollten immer bereit liegen!), musste ich oft schmunzeln. Einfach herrlich sind die wöchentlichen E-Mail-Berichte, die Charlie allen Familienmitgliedern schickt. Auch die Szenen über Ellas Mutter, die eine bekannte Fernsehköchin in Australien ist und eigentlich überhaupt nicht kochen kann, bringen einen immer zum Lächeln. "Das Haus am Hyde Park" - ein Roman der ganz großen Emotionen. www.goldmann-verlag.de www.facebook.com/goldmann-verlag

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  • Statt fröhlicher Feierabendlektüre - tragische Familiendynamik

    Das Haus am Hyde Park

    Kindle_Madrid

    30. March 2014 um 14:14

    Ich habe dieses Buch ausgewählt, da mich das Cover sehr angesprochen hat. Es suggerierte mir eine leichte Leselektüre; ebenfalls die Optik – mit den farbenfrohen Tassen – sprach mich an. Auch die offizielle Produktbeschreibung weckte mein Interesse: Ein schrecklicher Unfall zerstört das Leben der jungen Australierin Ella O Hanlon. Bei Nacht und Nebel verlässt sie daraufhin ihre große Liebe Aidan, den sie für die Tragödie verantwortlich macht. Ihr liebenswerter, weiser Onkel Lucas Fox überredet sie schließlich, zu ihm nach London zu kommen. Der Professor lebt in einer alten Villa am Hyde Park, die voller Bücher und wundervoller Erinnerungen steckt. Was Ella nicht weiß, gemeinsam mit dem Rest der kunterbunten Fox-Familie schmiedet Lucas einen Plan, um seiner Nichte die Freude am Leben zurück- und sie wieder mit der Liebe ihres Lebens zusammenzubringen. Schrecklicher Unfall – da denkt man an einen Verkehrsunfall – ich jedenfalls. Und es kam ganz anders. Ich möchte natürlich nicht den ganzen Inhalt wiedergeben, denn dann ist der Reiz für euch weg, dieses Buch selbst zur Hand zu nehmen. Allerdings möchte ich verraten, dass der tragische Unfall den Tod des fast zweijährigen Sohnes darstellt. Ich bin geschockt. Oftmals habe ich mich in meinem Leben schon gefragt, wie wird man mit so etwas fertig – wie schafft man es weiter zu leben? Ist ein Kind krank, unheilbar krank, so ist es kaum vorstellbar, wie Eltern es schaffen die Kraft für diesen Weg auf sich zu nehmen und doch immer stark zu sein – für ihr Ein und Alles. Doch durch einen Unfall, der einen von heute auf morgen aus dem Jetzt reisst – ohne Vorbereitung – ohne Ankündigung – ich kann schwerlich diese Gedanken für mich weiter ausführen. In diesem Buch wird dargestellt, wie nicht nur die Eltern damit umgehen können (nicht immer im positiven Sinn) – aber man gewinnt auch einen Einblick, wie andere Familienmitglieder – Oma, Opa, Schwester, Bruder, Onkel etc. – die Situation erleben. Von Gänsehaut über Tränen – in diesem Buch wird die Erinnerung an ein geliebtes Kind nahe gebracht. In Erinnerungen kann man mit der Familie lachen – natürlich mit der Kehrseite, dass es niemals mehr so sein wird ……….

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  • Ein Familienroman im besten Sinne

    Das Haus am Hyde Park

    Havers

    „Das Haus am Hyde Park“ gehört Professor Lucas Fox und bietet den unterschiedlichsten Menschen Obdach. Und es wird auch zum Zufluchtsort für die junge Australierin Ella O’Hanlon, nachdem ihr Kind bei einem Unfall ums Leben kommt. Die Verantwortung für dieses Unglück sieht sie bei Aidan, dessen Gegenwart sie auch darum nicht mehr erträgt.  Ihr Onkel Lucas möchte die Wogen glätten, weiß er doch um ihre tiefe Liebe zu Aidan, und macht Ella deshalb den Vorschlag, eine Auszeit in London zu nehmen. Er geht davon aus, dass ihr der Tapetenwechsel gut tut, und ihr der räumliche Abstand auch dabei hilft, die innere Distanz zu Aidan zu überwinden. Aber es ist nicht nur Lukas, der sich um seine Nichte sorgt. Auch Jess und Charlie, Ellas Halbgeschwister, unternehmen alle Anstrengungen der Welt, um ihr aus ihrer Trauer zurück ins Leben zu helfen. Die australische Autorin Monica McInerney, die seit geraumer Zeit mit ihrem Mann in Irland lebt, ist bekannt für ihre gefühlvollen Familiengeschichten. In „Das Haus am Hyde Park“ beschreibt sie die Auswirkungen, die der Verlust eines Kindes nicht nur auf dessen Eltern, sondern auch auf die näheren Familienmitglieder hat. Es ist eine Geschichte von Verlust und Trauer und von Liebe und Vergebung. Die Autorin erzählt die Geschichte von Ella und ihrer Familie sehr lebendig, wobei die traurigen Momente immer wieder durch humorvolle Beschreibungen gebrochen werden und die Grundstimmung deshalb nicht ins Depressive abdriftet. Die Personen sind durchgängig sehr sympathisch gezeichnet und deren Umgang mit Ellas und auch der eigenen Trauer wirkt glaubwürdig. Dafür sind mit Sicherheit auch die wechselnden Erzählperspektiven verantwortlich, die nicht nur die jeweiligen Seelenzustände sondern auch Episoden aus dem täglichen Leben der Familienmitglieder beschreiben.  „Das Haus am Hyde Park“ ist ein Familienroman im besten Sinne, warmherzig und dem Thema angemessen sensibel erzählt.

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    • 3
  • konnte mich nicht überzeugen

    Das Haus am Hyde Park

    Letanna

    24. February 2014 um 18:01

    Nach einem schweren Verlust verlässt die Australierin Ella O’Hanlon ihren Mann Aidan und flieht zu ihrem Onkel Lucas nach London. Dieser wohnt in einer alten Villa am Hyde Park. Dort versucht sich, wieder zu sich selbst zu finden. Das Haus steckt voller Erinnerungen und staubiger Bücher. Natürlich versucht ihr Onkel und der Rest der Familie Ella und Aidan wieder zusammen zu bringen, was keine einfache Aufgabe ist. Also ganz ehrlich, ich bin doch recht enttäuscht von diesem Buch. Das Cover ist so schön und ich habe eigentlich eher einen Familienroman erwartet. In erster Linie geht es um Ella und wie sie ihre Trauer bewältigt. Klar, jeder bewältigt Trauer anders, aber Ellas Art fand ich ehrlich gesagt total nervig. Sie ist total egoistisch und denkt nur an sich selbst. Klar, Trauer ist ja auch etwas was jeder für sich ausmachen muss, aber ich hätte sie die ganze Zeit einfach nur schütteln können. Insgesamt lebt die Handlung von Rückblenden und Erinnerungen. Fast Ellas ganzes Leben wird aufgerollt, alle großen Ereignisse lässt sie noch einmal Revue passieren. Ich habe wieder mal gemerkt, das solche Bücher nichts für mich sind und mich einfach zu sehr runter ziehen.

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  • Eine berührende Familiengeschichte

    Das Haus am Hyde Park

    Lesegenuss

    08. February 2014 um 14:13

    Das Glück von Ella und Aidan zerbricht. Durch einen schrecklichen Unfall verlieren sie ihr geliebtes Kind. Ellen verlässt Australien und damit auch Aidan und geht zu ihrem geliebten Onkel Lucas nach England. Dort will sie ein neues Leben beginnen. Lucas will ihr helfen, doch Ella ist voller Trauer und Schmerz. Da greift die Familie zu einer List, ohne dass Ella es merken soll, um ihr zu helfen. Denn sie ist keineswegs über die Liebe ihres Lebens, Aidan, hinweg. Onkel Lucas lebt in einer alten riesengroßen Villa am Hyde Park. Der Professor ist so etwas wie ein Samariter und in seinem Haus wohnen einige mittellose Studenten. Das Haus ist vollgestopft mit Büchern – und Erinnerungen. Schon immer hatte Ella diese Villa fasziniert, aber nicht nur das, sondern auch ihren geliebten Onkel Lucas. Die Geschichte lebt durch die Korrespondenz seitens Ella mit Onkel Lucas. Es ist ein Roman von emotionaler Tiefe. Ellas Halbbruder lebt in Amerika und auch er hat seine Geschichte. So hat die Autorin mehrere Lebensgeschichten der Familie miteinander verbunden und daraus eine bewegende Familiengeschichte geschrieben, in der es um Liebe und Trauer, aber auch um Vergebung geht. Alles in allem sehr glaubwürdig geschrieben, nachvollziehbar. Nicht nur Ella spielt eine Hauptrolle in dem Buch, die vermeintlichen Nebencharaktere nehmen sehr viel Platz ein, vor allem aber Onkel Lucas. Ich liebe diese Charaktere! Die Autorin hat lebendige Protagonisten geschaffen, so dass trotz des bewegenden Hintergrunds gerade die Realität durch ihren wunderbaren Schreibstil überzeugt. Stilistisch gut aufgebaut, wird die Geschichte ruhig erzählt. Fazit: Familiengeschichten gehören zu meinem Lieblingsgenre und bereits nach wenigen Seiten war ich eingetaucht in die Geschichte „Das Haus am Hyde Park“. Die Entwicklung der Geschichte war nicht ganz so vorhersehbar, wie man dachte.  

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  • Emotionen pur !!

    Das Haus am Hyde Park

    justitia

    02. February 2014 um 20:45

    Mit "Das Haus am Hyde Park" ist Monica McInerney eine sehr berührende Geschichte über Trauer, Sehnsucht und Hoffnung gelungen. Während des Lesens werden die anfänglichen Tränen in den Augen von einem Lächeln im Gesicht abgelöst. Zum Cover: Das Cover ist in herrlichen Pastellfarben gehalten und strahlt eine ruhige und romantische Grundstimmung aus. Das Service wirkt durch die bunten Blümchen sehr romantisch und fügt sich harmonisch ins Cover ein. Der Titel  ist in einem sehr schlichten Stil gehalten und passt mit seinem zarten Rosa sehr gut zum übrigen Cover. Leider bilden Cover und Titel inhaltlich für mich keine Einheit. Anhand des Titels hätte ich eher eine Landschaft mit einem Haus im Hintergrund oder auch im Zentrum erwartet. Die Verbindung zu dem abgebildeten Service erschließt sich mir leider nicht... Dennoch ist das Cover vor allem optisch ein wahrer Hingucker. Zum Inhalt: Ella ist rundum glücklich - sie lebt gemeinsam mit ihrem Mann in einem traumhaften Haus und ist stolze Mutter eine kleinen Jungen. Doch dann nimmt das Schicksal seinen Lauf - durch ein schreckliches Unglück verliert Ella das wichtigste in ihrem Leben. Von diesem Tag an ist nichts mehr wie es einmal war und Ella begibt sich auf einen langen steinigen Weg - den Weg zurück zum Glück. Dabei findet sie Zuflucht bei ihrem geliebten Onkel Lucas der in einem Haus am Hyde Park in London lebt - einer Villa, voll von Erinnerungen an vergangene Zeiten. Gemeinsam mit dem übrigen Teil der Familie schmiedet Lucas einen Plan, wie er Ella auf ihrem schweren Weg zurück ins Leben und auch zu ihrer großen Liebe Aidan helfen kann... Meine Meinung: Dieses Buch hat es in sich - ich war von Beginn an gefangen und zu Tränen gerührt von dieser schrecklich traurigen Geschichte, die der Protagonistin Ella widerfahren ist.  Der Autorin gelingt es auf emotionale und einfühlsame Weise dem Leser die Gefühlswelt von Ella näher zu bringen. Durch den situationsgetreuen Wechsel von Tiefe und Distanz gelingt es ihr den Leser glauben zu lassen, er wäre Teil der Geschichte und an der Seite von Ella. Immer wieder erwischte ich mich bei dem unbändigen Drang, Ella in meine Arme zu nehmen und sie einfach festzuhalten und gemeinsam mit ihr um ihren kleinen Felix zu trauern. Hat man es nicht selbst erlebt, kann man es sich nicht annähernd vorstellen, was Ella (aber auch Aidan und der Rest der Familie) wohl durchmachen mussten. Dieser Tiefe Schmerz und die unbändige Trauer liegt außerhalb jeglicher Vorstellungskraft. Doch durch diese Geschichte und die tiefe Emotionalität des Schreibstil bekommt man eine kleine Ahnung davon, welch schlimme Zeit dies für die Familie gewesen sein muss. Ella ist eine starke, selbstbewusste Frau, die gerade die schlimmste Zeit ihres Lebens durchmacht und der es extrem schwer fällt sich selbst vor ihrem über alles geliebten Ehemann gegenüber zu öffnen und ihre Trauer gemeinsam mit ihm zu teilen. Aber auch Jess, ihre Halbschwester, die im jungen Alter von 19 Jahren den Tod von Felix hautnah miterlebt hat und sich selbst dafür die Schuld gibt, dass ihr Neffe tot ist. Das Leben mit dieser Schuld lässt sie nicht mehr los und quält sie über Jahre. Als Leser leidet man nicht nur mit Ella über den Verlust ihres Sohnes, nein, man leidet auch mit Jess. Allmählich beginnt man ihre Situation zu verstehen und möchte auch sie in den Arm nehmen und ihr sagen, dass es ein schrecklicher Unfall war, für den sie keine Schuld trägt. Besonders gut gelungen ist der Autorin der Wandel, den die beiden Figuren im Laufe der Geschichte erleben. So erkennt Ella, dass sie zwar etwas sehr Wertvolles verloren hat, doch dass sie aber auch noch einen weiteren Schatz besitzt, der ebenso leidet - ihre große Liebe Aidan. Und auch Jess findet in dieser schweren Zeit Halt und erkennt den wahren Wert der Familie. Sie gibt ihr die Untersützung und Kraft, die sie braucht, um Schritt für Schritt zu lernen, mit diesem schrecklichen Ereignissen zu leben. Daneben brauchte sie aber auch die Zeit für sich, um zu reifen und ihre eigenen Erfahrungen zu machen - Erfahrungen, die sie ihrer Familie noch näher gebracht haben. Fazit: Ein berührender Roman über einen harten Schicksalsschlag, dessen tiefen Schmerz man nicht nachfühlen kann, wenn man ihn nicht selbst erlebt hat. Als Leser schwankt man zwischen dem Mitgefühl für die trauernde Mutter und dem für ihre Halbschwester, die diesen schrecklichen Moment hautnah miterleben musste und sich daran die Schuld gibt.  Doch am Ende wird man versöhnt  - der harte, steinige und lange Weg zurück ins Leben endet im Licht, einem Licht, das man während des Lesens erloschen glaubte - das Licht der Hoffnung und Zuversicht. Emotional, berührend, tränenreich, hoffnungsvoll - Lesenswert!!

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