Monica McInerney Das Schönste kommt zum Schluss

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Inhaltsangabe zu „Das Schönste kommt zum Schluss“ von Monica McInerney

Seit 30 Jahren verschickt Angela Gillespie eine Weihnachtsbotschaft, in der sie von ihrer Familie und dem Leben auf der Errigal Farm im australischen Outback berichtet. Jedes Jahr ist der Brief voll Lob und Liebe. Doch dieses Jahr schreibt sich Angela all ihren Frust von der Seele – sagt zum ersten Mal die Wahrheit: Sie ist sicher, ihr Mann hat eine Affäre, ihre drei Töchter bekommen einfach nichts gebacken, und ihr kleiner Sohn spricht irritierenderweise nur noch mit seinem imaginären Freund. Durch einen dummen Zufall wird die E-Mail an Angelas gesamten Verteiler geschickt, und das Chaos bricht aus ...

Eine tolle Familiengeschichte! Jedes Mitglied hat seine eigene, besondere und liebenswerte Art!

— Aleida

Tolle Geschichte vor einer wundervollen Szenerie.

— Lehnistina

War mir insgesamt zu "harmlos"...

— daneegold

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  • Es war der 1. Dezember und Angela Gillespie tat, was sie seit dreissig Jahren an diesem Datum tat.

    Das Schönste kommt zum Schluss

    Lehnistina

    17. August 2016 um 21:25

    Angela fing an ihren Weihnachtsbrief zu schreiben. Allerdings gelang es ihr dieses Jahr einfach nicht, alles wie Frieden Freude Eierkuchen klingen zu lassen, denn sie war mit sich und ihrer Familie im Moment sehr unzufrieden. Also schrieb sie sich alles von der Seele was sie sonst nie ansprechen würde ... Sie will den Brief gar nicht losschicken, aber da hat ihr jüngster Sohn einen Unfall ... und Angela vergisst den Brief zu löschen.  Ihr Mann Nick ist im Moment zu sehr mit sich selbst beschäftigt und redet nicht viel mit Angela, aber er will ihr einen Gefallen tun und verschickt den Brief ohne ihn gelesen zu haben. Sehr schnell wird Angela klar was passiert ist und mit der Hilfe ihrer Freundin Joe versucht sie die Wogen in ihrer Familie wieder zu glätten. Ihre Kinder gehen sehr gut damit um aber ihr Ehemann leidet unter der Fantasievorstellung eines perfekten Lebens seiner Frau. Zu allem Übel hat Angela einen Unfall und verliert ihr Gedächtnis ... ihre Familie nimmt sie als Urlaubsgast in ihrer Farm auf, wo Angela auf ihre Familie die sie sich gebastelt hat, wartet. Mit viel Geduld und Liebe und einer List der nicht allzu freundlichen Grosstante findet Angela wieder in ihr altes Leben zurück und auch die Liebe ihres Mannes. Der Einband alleine stach mir sofort in die Augen und als ich dann auch noch las dass die Geschichte im Australischen Outback spielt musste ich es kaufen. Es versprach nicht zu viel und ich verschlang das Buch regelrecht. Die Landschaft wurde so klar und deutlich beschrieben und ich konnte mich sofort dahin zurückversetzten. Ich hatte diese Orte ja alle schon besucht. Die Geschichte ist leicht nachzuvollziehen und wunderschön und ehrlich geschrieben. Die Autorin hat ihren Platz auf meiner Liste der Lieblingsautorinnen geschafft. 

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  • Ein Wohlfühlbuch mit Ups und Downs

    Das Schönste kommt zum Schluss

    Lesefeuer

    05. April 2016 um 08:36

    „Das Schönste Kommt Zum Schluss“ ist ein Roman von Monica McInerney und erschien 2015 im Goldmann Verlag.Angela Gillespie verschickt seit 30 Jahren, immer am 1. Dezember eines jeden Jahres, Weihnachtsgrüße an ihre Verwandten, Nachbarn und Freunde. In den Briefen erzählt sie voller Liebe und Lob von ihrer Familie und dem Leben auf der Errigal Farm im australischen Outback. Aber in diesem Jahr ist alles anders: Sie schreibt sich all ihren Frust von der Seele. Ihre drei erwachsenen Töchter bekommen nichts gebacken, ihr Nachzügler unterhält sich hauptsächlich mit seinem imaginären Freund und ihr Mann hat ganz bestimmt eine Affäre, so schreibt sie. Diese e-mail wollte sie dann aber eigentlich doch nicht abschicken. Durch einen ganz dummen Zufall gelangt diese aber trotzdem zu Allen im gesamten Verteiler. Eine turbulente Zeit beginnt für die Familie. Meine Meinung:Dieses Buch ist einfach wunderbar menschlich. In welcher Familie läuft schon alles gut und nach Drehbuch? Wir lernen: Kommunikation ist alles. Anfangs hatte ich hin und wieder etwas Probleme mich an die Protagonisten zu gewöhnen und mich in sie hineinzuversetzen, das änderte sich im Laufe des Buches aber und so sind sie mir alle ans Herz gewachsen. Die drei erwachsenen Töchter haben wirklich so einiges hinter sich und hoffen dann Zuflucht im Kreise der Familie zu finden. Ig, der Nachzügler, ist ein ganz wunderbares Kind. Etwas einsam und flüchtet sich daher in die Traumwelt mit seinem imaginären Freund, Robbie. Nick und Angela reden schon lange nicht mehr miteinander – und das kommt nach 30 Ehejahren sicher wirklich in der ein oder anderen Familie vor. Reden bringt uns weiter! Die schrullige alte Tante Celia, die sich mal wieder selbst zum Weihnachtsfest eingeladen hat. Sie mag schräg sein, aber ist doch auch nur einsam und möchte Weihnachten im Kreise der Familie feiern. Ich habe mich im Australischen Outback sehr wohl gefühlt. Monica McInerney hat es verstanden mir die Gegend bildlich zu beschreiben. Der Schreibstil ist toll. Das Buch brachte mir einige Überraschungen und das Ende gefiel mir gut. Ein tolles Buch, was sicher auch zur Weihnachtszeit ganz gut passt.Auch hier hat mich das Cover sehr angesprochen. Ich mag ja gedeckte Tische, oder jegliche Art von Speisen auf Buch-Covern.Monica McInerney wuchs mit ihren 6 Geschwistern in Clare Valley in Australien auf. Ihre Romane stehen sowohl in Australien als auch in Irland immer wieder auf den Bestsellerlisten. Heute lebt sie mit ihrem Mann in Dublin. Fazit: 5 Sterne. Ich möchte mich recht herzlich bei der randhomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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    Das Schönste kommt zum Schluss

    Lesegenuss

    16. January 2016 um 16:50

    Ein immer wiederkehrendes Ritual auf der Errigal Farm ist am 1. Dezember d. J.  der jährliche Weihnachtsbrief, verfasst von Angela, Ehefrau von Nick, Mutter von drei erwachsenen Töchtern und dem Nachzügler Ig. "Grüße von den Gillespie". Doch in diesem Jahr fällt es Angela schwer, die passenden Worte über das vergangene Jahr auf der Errigal Farm zu schreiben. So vieles war irgendwie anders, fühlte sich anders an. Dann jedoch befolgt sie den Rat ihrer langjährigen Freundin und Nachbarin Joan und schreibt das auf, was sie sonst niemals schreiben würde. Angefangen über all die Sorgen, Belastungen bekommt jeder inclusive Tante Cecilie sein Fett weg. Auch Ehemann Nick wird nicht geschont. Zu lange hatte sie still gehalten. Rührten daher ihre Kopfschmerzen? Suchte sie deswegen immer wieder Zuflucht in ihre Scheinfamilie in London? Angela speichert den Brief ab, verwundert darüber wie schnell die Finger über die Tasten geflogen waren. Natürlich würde sie den Brief so nicht senden, und nun harrte er als Entwurf im Emailordner. Doch die Ereignisse überstürzen sich, Ig hatte sich verletzt und Angela musste mit ihm ins Stunden entfernte Krankenhaus fahren und dort über Nacht bleiben. Ehemann Nick, der Tradition des Briefes bewusst, findet die vorbereitete Mail und verschickt diese - ungelesen - an den kompletten Verteiler. Dreißig Jahre im Outback, vier Kinder, die Zwillingsschwestern Victoria und Genevieve, Lindy und dann mit fast Mitte Vierzig kam Ig, der immer wieder sich Rat von seinem imaginären Freund Robby holt. Nick, Angelas Mann, hat sich in den letzten Monaten mehr denn je von der Familie distanziert und ist voll eingetaucht in die Ahnenforschung. Seine Vorfahren  kamen aus Irland. Behilflich im Ausland ist ihm dabei Carol und das natürlich alles via Skype, Internet. Doch Carol kostet Geld. Geld, was die Familie so gar nicht erübrigen Kann. Nick schwebt ein Sippentreffen in Irland vor. Im nächsten Jahr. Mehr denn je verhärtet sich der Verdacht, Nick hat sich in Carol verliebt. Ebenso großes Unverständnis Nicks alleinige Entscheidung die halbe Farm an einen Minenbetrieb zu verpachten. Die massiven Kopfschmerzen führen dazu, dass Angela für einige Tage in die Stadt muss, um sich ärztlich untersuchen zu lassen. Sind es wirklich Tagträume, die Familie in London, ihr fiktiver Mann Will und ihre Tochter Lex? Nach einem Unfall, der die ganze Familie aufrüttelt, stellen die Ärzte fest, dass Angela an Konfabulation leidet. Dies hier zu erklären, würde zu weit führen. "Das Schönste kommt zum Schluss" ist ein Buch, das von stimmungsvollen Beschreibungen lebt und von sehr interessanten Charakteren. Die Familiengeschichte der Gillespie, mit dem so ruhig wirkenden Vater Nick, der Mutter Angela, die ihren Weg sucht, den Kindern als auch der Nachbarin und Freundin Joan ist wunderbar geschrieben. Auf eine bestimmte Art vermittelt die Autorin, wie zerbrechlich Glück sein kann. Die großartigen Protagonisten zeigen all ihre Empfindungen, Unsicherheiten und Sorgen. Auch Tante Cecilie wußte mich zu überzeugen. Dass Angela in ihrem Weihnachtsbrief auf Klartext über sie geschrieben hatte, vielleicht war es ein kleiner Stein, der da bei Cecilie ins Rollen gebracht wurde. Dass das Thema Ahnenforschung neben Angelas Krankheit eine wichtige Rolle mitspielt, das moderne Computerzeitalter auch seine Tücken hat, erfährt Nick persönlich, denn bei einem Besuch in Irland muss er feststellen, dass er mit Carol auf eine Internetbetrügerin hereingefallen ist. Trotz etlicher Unwegsamkeiten, die die Familie zu bewältigen hat, bleibt bei der Geschichte immer ein Hauch von Hoffnung, und das macht sie besonders. "Das Schönste kommt zum Schluss" - eine Geschichte, die mir gut gefallen hat. Gerade jetzt in den Wintermonaten Sonnenstrahlen aus dem australischen Outback - meine Leseempfehlung.

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