Monica McInerney Die Frauen von Clare Valley

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Inhaltsangabe zu „Die Frauen von Clare Valley“ von Monica McInerney

Der neue große Familienroman der australischen Bestsellerautorin. Das Valley View Motel im idyllischen südaustralischen Clare Valley wird von der irischen Familie Quinlan geführt, deren unangefochtenes Oberhaupt die liebenswert eigenwillige 84-jährige Lola ist. Sie spannt nicht nur die Brigade ihrer Freundinnen ein, um für das seelische Wohl ihrer Enkelinnen zu sorgen, sondern verkuppelt auch gerne einsame Herzen. Nur ihre eigenen Herzensangelegenheiten sind ein wohlgehütetes Geheimnis. Doch Lolas Freundinnen und die Frauen von Clare Valley sind sich einig: Für die große Liebe ist es nie zu spät.

ganz nett für Zwischendurch, hin und wieder hat mir die Spannung etwas gefehlt.

— Anka1108

Lola schlägt wie eine Bombe ein - als Mutter, Großmutter, Urgroßmutter und als Schwiegermutter. Ob das immer so gut ist, sei dahingestellt!

— TochterAlice

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  • Ganz nett für zwischendurch

    Die Frauen von Clare Valley

    Lesemietze

    08. April 2016 um 16:36

    Von „Die Frauen von Clare valley“ habe ich teilweise etwas anderes erwartet nach dem Klapptext zu beurteilen. Lola ist das Oberhaupt der Familie Quinlan und hat mit ihren 84 Jahren ein schönes Leben gehabt. Aus Irland vor einer unglücklichen Ehe geflohen ist sie mit Mitte zwanzig in Australien gelandet. Dort hat sie alleine ihren Sohn groß gezogen. Mittlerweile ist Lola dreifache Oma und sechsfache Uroma. Noch recht fit und sehr eigensinnig lebt sie ihr Leben. Das Leben ihrer Familie scheint indes an manchen Stellen zu bröckeln. Nur was kann Lola dagegen tun? Lolas Humor hat mich oft zum schmunzeln gebracht. Mit dem Rest der Familie konnte ich nicht viel Anfangen. Bei den zwei verliebenden Schwestern hätte man meinen können das sie nach ihren Gespräch wieder besser miteinander klar kommen. Zwar sind sie so weit in reinen das sie ihr eigenes Leben in Griff bekommen.Eine sehr einfach gestrickte Geschichte mit kleinen Geheimnissen. Der Schreibstil ist schlicht und reicht für diese einfache Geschichte.   Eine nette Geschichte mehr nicht.

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  • Lola und ihre Familie

    Die Frauen von Clare Valley

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    02. January 2014 um 09:30

    Lola hat bereits vor vielen Jahren die Führung des Valley View Motels an ihren Sohn Jim und seine Frau abgegeben, was aber nicht heißt, dass sie fortan im Ruhestand lebt. Neben ihrer Hilfe im Motel arbeitet sie auch noch in einem Wohltätigkeitsladen, in dem sie als Verkäuferin agiert. Bis auf ihre Schwiegertochter kommt sie mit allen in der Familie gut aus, ihren 3 Enkeltöchtern, von denen 1 bereits früh verstorben war, und deren Kindern. Sie ist bei vielen für ihre Sorgen und Nöte die Anlaufstelle Nr. 1 und genießt das auch offensichtlich. Dieses Jahr will ihr Sohn Jim, seine Kinder mit Enkeln Weihnachten das Motel schließen und verreisen. Lola möchte gern die Stellung halten und scheut sich nicht, allein zurückzubleiben ... hat sie sich doch was ausgedacht. Durch eine Werbeanzeige will sie sich Kundschaft ins Haus holen und gemeinsam mit ihnen Weihnachten begehen, nur muss sie das vor Jim geheim halten, denn ansonsten wäre er in der Lage, seinen Urlaub abzubrechen. Tatsache melden sich 7 Personen an, die aus den unterschiedlichsten Gründen Weihnachten nicht zu Hause verbringen wollen. ABER... erstens kommt es anders und zweitens ... Ganz  unbewusst habe ich mir jetzt das Buch zur Hand genommen, um zu bemerken, dass es zur rechten Zeit war, denn es spielt genau vor Weihnachten. Zwar ist es nicht das Weihnachten, das man hierzulande kennt, sondern ein Fest in Australien, was um die 40°C stattfindet. Da ist ein wenig umdenken angesagt. Aber auch dort begeht man das Fest der Liebe mit Urlaub und Weihnachtsfeeling, wenn auch ohne Schnee. Lola  ist eine Frau, die trotz ihres Alters noch mitten im Leben steht. Wenn man ihr gegenüberstehen würde, würde man sicherlich denken, was für eine verschrobene alte Frau, und das nur aufgrund der aufregenden und auffallenden Sachen, die sie trägt. Sie jedoch tritt unerschrocken in die Welt des Internets ein und hilft, wo sie kann. Sie versucht zu vermitteln, da ist es egal, ob sie versucht, 2 einsame Herzen miteinander zu verkuppeln oder der schwesterlichen Rivalität von Carrie und Bett ein Ende zu setzen. Sie hat immer gute Ratschläge zur Hand, die einen manchmal aber auch erschlagen können. Ab und an ist es zuviel des Guten. Aber in dem Buch geht es nicht nur um die Probleme in der eigenen Familie, sondern auch um völlig fremde Menschen. Diese haben sich aufgrund von Lolas Anzeige hin gemeldet und 3 Tage Aufenthalt gebucht. Jeder aus einem anderen Grund. Viele Probleme stürzen da zusätzlich auf den Leser ein. So hat ein Gast beispielsweise vor, sich dort im Motel umzubringen, andere wollen weg von ihren Eltern, weil sie sich nur noch streiten und ihnen dabei die Kinder egal sind. Schicksale, an denen der Leser ebenfalls mit Anteil nimmt. Das Buch verläuft nicht so, wie man es vermuten würde, wenn man die ersten Seiten gelesen hat. Es geschehen Ereignisse, die völlig anders verlaufen und das Buch lesenswert machen. Selbst bis zum Schluss hält die Autorin noch eine Überraschung bereit, die so nicht vorhersehbar. Ich mag die Bücher von Monica McInerney, sie erzählt wunderbare tiefgehende Geschichten, die berühren. Wenn dieses hier anfangs meiner Meinung nach auch ein paar Längen hatte, so hat es mich doch gepackt und neugierig gemacht. Ein Buch, dass reizvoll ist, es um die Weihnachtszeit zu lesen, aber auch zu allen anderen Jahreszeiten seine Leser finden wird. 

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  • Die Quinlans – Klappe die Zweite

    Die Frauen von Clare Valley

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. November 2013 um 17:03

    Es gibt Charaktere, von denen kann man einfach nicht genug bekommen. Literarische Persönlichkeiten, die so hervorragend ausgearbeitet sind, dass man sich fast wünscht sie wären real… Deshalb freut man sich dann auch umso mehr, wenn sich der jeweilige Autor dazu entschließt, noch nicht nach einem Buch von einer bestimmten FigurenkonstellationAbschied zu nehmen. Auch Monica McInerney hat ihren Lesern noch ein weiteres Abenteuer mit einer meiner liebsten literarischen Familien geschenkt. In Lola’s Secret begegnen wir den Quinlans zum zweiten Mal nach The Alphabet Sisters. [...] Lola’s Secret ist der Begleitroman zu The Alphabet Sisters und entführt uns damit erneut in die Welt der Quinlans. Dieses Mal dreht sich alles um Lola – 84 Jahre jung und die Matriarchin der Familie. McInerney erzählt eine Weihnachtsgeschichte, die vor allem aufgrund ihrer Kulisse auf den ersten Blick wenig weihnachtlich anmutet: Wenn bei uns in Mitteleuropa die Temperaturen kaum noch über den Gefrierpunkt steigen, ist in Australien der Hochsommer angebrochen. Doch ist es gerade die beschriebene Szenerie, die den Charme dieses Romans mit ausmacht. Sie lässt Weihnachten unterm Sonnenschirm schnell vergessen. Denn atmosphärisch bietet diese Geschichte alles, was nötig ist, um in Festtagsstimmung zu kommen: Familienzusammenhalt, Freundschaft und eine gehörige Portion Liebe. ... [Zuerst und vollständig veröffentlicht auf: The Little Book Fay.]

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  • Leserunde zu "Die Frauen von Clare Valley" von Monica McInerney

    Die Frauen von Clare Valley

    MonicaMcInerney

    Hello, I’m Monica McInerney, the Australian-born, Dublin-based author of Lola’s Secret/Die Frauen von Clare Valley. It’s the story of 84-year-old Irishwoman Lola Quinlan, matriarch of her local community and queen of her family’s Valley View Motel in the beautiful Clare Valley of South Australia. Plotting in secret, Lola decides it would be fun to invite a select group of strangers to stay at the motel for Christmas. But even as she counts down the days until their arrival, her own personal dramas threaten to upend her best-laid plans. Suddenly it is Lola who is in for the biggest surprise of all… Lola’s Secret/Die Frauen von Clare Valley is filled with everything I like to write about: the comedy and drama of family life; our search for love, no matter what age we are; the ties and tensions of female friendships; our secrets from the past and the hopes we all have for the future. It all takes place in my real-life home town in the Clare Valley of South Australia. I loved writing it and I hope you’ll enjoy reading it too. My publisher Goldmann has generously offered copies of the novel to give away - if you’d like to meet Lola and her family and friends, please get in touch! Mehr zum Buch: Das Valley View Motel im idyllischen südaustralischen Clare Valley wird von der irischen Familie Quinlan geführt, deren unangefochtenes Oberhaupt die liebenswert eigenwillige 84-jährige Lola ist. Sie spannt nicht nur die Brigade ihrer Freundinnen ein, um für das seelische Wohl ihrer Enkelinnen zu sorgen, sondern verkuppelt auch gerne einsame Herzen. Nur ihre eigenen Herzensangelegenheiten sind ein wohlgehütetes Geheimnis. Doch Lolas Freundinnen und die Frauen von Clare Valley sind sich einig: Für die große Liebe ist es nie zu spät. => Leseprobe Zur Leserunde: Ihr habt hier die Möglichkeit bei einer Leserunde mit Monica McInerney mitzumachen. Monica ist Australierin und spricht kein Deutsch, deshalb stellt die Fragen an die Autorin bitte auf Englisch. Dabei kommt es nicht auf die perfekte Formulierung an, sie ist sehr nett und wird euch auf jeden Fall verstehen. Wenn ihr auf Deutsch diskutiert und gelegentlich trotzdem knapp eure Eindrücke auf Englisch zusammenfasst, wird sich die Autorin sehr freuen, da sie sehr interessiert an euren Eindrücken ist! Der Goldmann Verlag vergibt unter allen Bewerbern 15 Exemplare, für die ihr euch bis einschließlich 29. Juli 2013 bewerben könnt! Dafür müsst ihr nur folgende Frage beantworten und es wäre toll, wenn ihr es auch auf Englisch versuchen könntet:  Wo würdet ihr eure tiefsten Geheimnisse hüten? / Where would you hide your deepest secret?

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  • Familienprobleme ohne roten Faden

    Die Frauen von Clare Valley

    Spatzi79

    08. September 2013 um 17:52

    Lola Quinlan ist 84 Jahre alt und unangefochtenes Oberhaupt ihrer Familie. Obwohl sie den Betrieb des Familienhotels in Clare Valley längst ihrem Sohn und dessen Frau überlassen hat, mischt sie dennoch immer noch lustig in allen Angelegenheiten mit. Ihre ausgefallenen schrillen Outfits schockieren hier längst niemanden mehr, nur mit ihrer Schwiegertochter kommt sie nicht so recht zurecht, ihre Enkelinnen Bett und Carrie suchen hingegen immer wieder ihren Rat, wenn es um ihre eigenen Familienprobleme geht. Außerdem kümmert sich Lola noch um ihre Urenkelin Ellen, die seit dem Tod ihrer Mutter sehr unglücklich ist und sich nicht damit abfinden kann, dass ihr Vater eine neue Freundin hat. Darüber hinaus gibt es noch den Wohltätigkeitsladen in der Stadt, in dem Lola sich stark engagiert, und das nicht nur, weil im Hinterzimmer ein Computer steht, den der junge Luke für Lola und ihre Freundinnen eingerichtet hat. Dieses Jahr an Weihnachten plant Lola etwas ganz besonderes. Ihre ganze Familie wird verreisen, nur sie allein bleibt im Hotel zurück. Offiziell ist es über die Feiertage geschlossen, doch Lola hat sich eine besondere Aktion ausgedacht und eine Annonce ins Internet gestellt. Als sich daraufhin niemand meldet, greift sie zu einem Trick und lässt jeden, der nur unverbindlich anfragt, glauben, man hätte ein kostenloses Wochenende gewonnen. Dieses Glück haben ganz unterschiedliche Personen, die alle mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben, darunter ein trauriges Ehepaar, das seine in Europa lebenden Kinder vermisst, ein junger Mann, der sich selbst aufgegeben hat und sich umbringen will, drei Schwestern, die vor ihren ewig streitenden Eltern flüchten wollen und eine nach außen hin knallharte Geschäftsfrau, die vor langem mit ihrer Familie gebrochen hat. Das klingt alles ziemlich vielversprechend und ich war gespannt darauf, was diese zusammengewürfelte Gästeschar mit all ihren Sorgen und Nöten an Weihnachten mit Lola erleben wird. Doch die Geschichte verläuft ganz anders als erwartet und ich war dann doch etwas enttäuscht. Für mich wurde nicht wirklich klar, warum so viele Figuren und ihre Schicksale eingeführt werden, wenn sie am Ende alle keine Rolle mehr spielen. Kurz vor Ende des Buches wird dann noch einmal eine neue Handlung angefangen, um die es dann bis zum Schluss hauptsächlich geht, die mich aber leider auch nicht mehr so richtig überzeugen konnte. Da blieb für mich leider die Frage offen, was die Autorin mit diesem Buch sagen wollte, die Handlung hatte einfach keinen roten Faden, es wurden zig Schicksale aufgezählt, aber letztlich lösen sich alle Probleme von selbst und alles endet mit einem künstlichen Zuckerguss ohne wirklichen Geschmack.

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  • Die Frauen von Clare Valley

    Die Frauen von Clare Valley

    bookgirl

    03. September 2013 um 13:20

    Inhalt Lola ist 84 Jahre alt, Oberhaupt der Familie Quinlan und führt das Valley View Motel im südaustralischen Clare Valley. Da alle ihre Familienmitglieder über Weihnachten bereits Pläne haben, beschließt sie jedem, der sich auf ihre Internetaktion meldet, einen Gutschein für einen kostenlosen Aufenthalt in ihrem Motel zu schenken. Nebenbei ist sie die Anlaufstation Nr. 1, bei sämtlichen Problemen nicht nur in ihrer Familie, sondern auch bei ihren Freundinnen und Bekannten. Doch leider kommt alles anders und keiner ihrer Gäste trifft bei ihr ein. Noch dazu hat Lola ein Geheimnis, welches sie schon seit Jahren niemandem anvertraut hat. Aber was wäre Weihnachten für ein Fest, wenn nicht Wunder geschehen könnten und man seiner großen Liebe auch nach vielen Jahren näher kommen dürfte? Meine Meinung Die Frauen von Clare Valley ist eigentlich eine nette Geschichte, die man auch sehr flüssig lesen kann. Aber leider bleibe ich dennoch ein wenig enttäuscht zurück. Warum? Weil ich mir einfach eine völlig andere Handlung vorgestellt habe. Ich weiß immer noch nicht, wieso die Internetaktion überhaupt Bestandteil der Geschichte ist. Wieso nimmt man die einzelnen Probleme der potenziellen Gäste in einem Buch auf, wenn diese nie in dem Motel ankommen? Gerade dieses Zusammentreffen der Gäste und Lola hätte ich spannend gefunden und vor allem die Herangehensweise zur Lösung der Probleme. So kamen die Protagonisten zwar alle im Verlauf der Geschichte mehrmals zu Wort, aber es gab für mich keinen erkennbaren roten Faden und auch kein verbindendes Element. Auch, dass die Probleme sich praktisch über Nacht gelöst hatten, fand ich nicht ganz glaubwürdig. Das Buch stellt Lola in den Fokus der Geschichte, die mir anfänglich auch sehr gut gefallen hat, weil sie sich nicht vorschreiben lässt, wie sich eine 84jährige zu kleiden und zu verhalten hat. Allerdings waren ihre immerzu weisen und locker-flockig vorgetragenen Ratschläge und Sprüche dann irgendwann zu viel des Guten und ein wenig anstrengend zu lesen.   Fazit Die Frauen von Clare Valley ist eine nette Lektüre für Zwischendurch, aber leider auch nicht mehr

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  • Lola, Lola, Lola

    Die Frauen von Clare Valley

    Minky

    28. August 2013 um 15:11

    Inhalt Die 84-jährige Lola hat ihr Leben noch voll im Griff und kann keinesfalls zum alten Eisen gezählt werden. Zusammen mit ihrem Sohn Jim und ihrer Schwiegertochter Geraldine leitet sie ein Motel in dem kleinen Ort Clare Valley. Neben dem Motel engagiert sie sich auch noch in einem Wohltätigkeitsgeschäft und steht gerne ihrer Familie und ihren Freunden mit Rat und Tat zur Seite. Für Weihnachten plant Lola eine besondere Internetaktion für das Motel von der ihre Familie aber nichts erfahren darf. Meinung Ein nettes, unterhaltsames Buch über die rüstige Seniorin Lola, die nach wie vor viel Freude am Leben hat. Schade ist allerdings, dass man zunächst sehr viel über die zukünftigen Gäste des Motels erfährt, man in viele verschiedene Lebensgeschichten und Schicksale eingeführt wird, sich die ganze Sache dann aber im Sand verläuft. Überhaupt ist es eigentlich nicht eine Geschichte die erzählt wird, sondern viele kleine, die es schwer machen den Überblick über Namen und Zusammenhänge zu behalten. Vieles wird nur oberflächlich behandelt und wäre aber eigentlich Stoff für ein eigenes Buch. Es fällt mir schwer zu beurteilen, ob ich Lola sympathisch finde, oder eher nicht. Sie steht immer im Mittelpunkt des Geschehens und wirkt dabei manchmal wie die perfekte, liebevolle Oma, die sich um alle kümmert, manchmal aber auch wie eine in die Jahre gekommene Frau, die keine Verantwortung abgeben will und alles an sich reißt. Fazit Kein Must-have!

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  • Familiengeschichte für zwischendurch

    Die Frauen von Clare Valley

    Flatter

    26. August 2013 um 15:45

    Die 84-jährige Lola Quinlan hat die Familie fest im Griff. Sie wohnt mit Sohn und Schwiegertochter im südaustralischen Clare Valley, wo dieses ein das Valley View Motel betreiben. Trotz ihres hohen Alters ist Lola sehr unternehmungslustig, sie hat einen ausgefallenen Kleidungsstil (hauptsache bunt) und findet Computer und das Internet klasse.  Wer Rat sucht wendet sich an sie. Einzig zu ihrer Schwiegertochter findet sie keinen Zugangen, da sich beiden Frauen "nicht grün" sind. Zu Weihnachten überredt sie Sohn und Schwiegertochter sich doch mal eine Auszeit zu nehmen und bietet an, das Motel in dieser Zeit alleine zu führen, da sie eine Idee in die Tat umsetzen will. Über eine Internetannonce lädt sie zehn Gäste ein die Feiertag umsonst im Motel zu verbringen. Dadurch bewirkt sie wahre Wunder im Leben dieser Menschen. Doch auch für Lola hält das Leben noch einige Überraschungen bereit. Die Protagonistin Lola ist eine tolle, lebenslustige und sehr liebevolle Frau. Wer Rat benötigt oder Hilfe sucht bekommt beides. Dieser Charakter hat mir supergut gefallen und auch das Cover finde ich toll. Trotzdem bin ich bei diesem Buch zweigeteilt. Es gab Passagen die habe ich regelrecht verschlungen, andere Passagen wiederum konnten mich gar nicht packen. So hab ich das bei einem Buch noch nie erlebt. Vielleicht lag es daran, daß ich für manche familiären Situationen mehr Interesse aufbringen konnte als für andere. Der Schreibstil ist flüssig aber nicht alle Charaktere und Handlungsweisen konnten mich überzeugen. Sehr viele Einzelgeschichten, die am Ende aber auch nicht schlüssig zusammengefügt werden und noch einige Fragen offenlassen. Als leichter Sommerroman für den Nachmittag am Strand oder auf der Terrasse durchaus geeignet.  

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  • Überzuckertes Australien...

    Die Frauen von Clare Valley

    Dreamworx

    23. August 2013 um 14:25

    Die 84-jährige Lola Quinlan lebt im australischen Clare Valley, wo ihr Sohn mit seiner Frau ein Motel betreibt. Lola ist trotz ihres hohen Alters noch immer sehr agil und unternehmungslustig und ebenso farbenfroh gekleidet, weshalb sie ihrer Familie den Vorschlag macht, dieses Jahr Weihnachten bei ihren angeheirateten Familien zu feiern. Derweil bietet Lola an, sich um das Motel zu kümmern. Obwohl keine Gäste zu den Feiertagen erwartet werden, hat Lola sich ein Gewinnspiel ausgedacht, um das Motel hinter dem Rücken ihrer Familien zu füllen. Dabei lernt sie jede Menge interessanter Gäste kenne, ihre Idee mit dem vollen Motel zu Weihnachten erleidet Schiffbruch und am Ende trifft Lola noch auf eine alte Liebe, der sie seit 40 Jahren hinterher trauerte. Monica McInerney hat mit ihrem Roman „Die Frauen von Clare Valley“ einen unterhaltsamen Roman vorgelegt, dessen Schreibstil schön flüssig und leicht zu lesen ist. Die Charaktere bleiben in ihrer Gestaltung leider sehr oberflächlich, ebenso wirkte die Hauptprotagonistin Lola nicht so sympathisch, weshalb man sich mit den Gefühlen für diesen Charakters eher schwer tut. Besonders anstrengend waren die vielen nebeneinander her laufenden Einzelgeschichten, die am Ende des Romans leider nicht befriedigend zusammengeführt oder zu Ende gedacht wurden. Dadurch bleibt es leider nur ein leichter Sommerroman, der zwar gut zu lesen ist, allerdings mit einer eher seichten Handlung, die nicht viel Tiefgang hat und somit auch nicht lange im Gedächtnis haften bleibt. Schade eigentlich. Für den Sommerurlaub oder als Zwischenunterhaltung durchaus geeignet.

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  • Rezension Die Frauen von Clare Valley

    Die Frauen von Clare Valley

    Linny

    23. August 2013 um 09:22

    Die Frauen von Clare Valley   Monica McInerney   Das Buchcover ist in Pastelltönen gehalten und zeigt verschiedene Tassen und Untertassen. Jeder Frau, oder fast jeder Gast hat in dem Motel und im Leben von Lola Quinlan seine Spuren hinterlassen. Und jeder war oder ist so verschiedenen wie dieses Geschirr.   Aufrunde des Kapptextes habe ich von dem Roman eigentlich mehr erwartet. Vor allem über Lola mehr zu erfahren. Aber sie läuft in der Handlung so am Rande mit. Was ich ausgesprochen schade finde. Lola hat fast ihr ganzes Leben für ihr Motel gearbeitet und gelebt. Doch es ist genug. Ihr Sohn und seine Frau sollen die Leitung übernehmen. Aber eine große Überraschung möchte Lola in ihrem Leben noch auf die Beine stellen. Sie stellt es so hin, das es über Weihnachten keine Reservierungen gibt. Und ihr Sohn und seine Frau Zeit haben für einen Urlaub. Und Lola hat dann freie Bahn ihren Plan in die Tat umzusetzen.   Mein Fazit ist von diesen Roman ist, er ist gut und flüssig zu lesen. Man kann ohne Probleme der Handlung folgen. Aber ohne großen Tiefgang ist dieser Roman. Was ich persönlich ziemlich schade finde.  

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  • Enttäuschend...

    Die Frauen von Clare Valley

    selda

    Laut Klappentext erwartet den Leser die Geschichte der 84-jährigen Lola, Oberhaupt einer großen irischen Familie, im australischen Clare Valley. Sie steht allen mit Rat und Tat zur Seite und hütet ein Geheimnis.  Für die große Liebe ist es nie zu spät. Lola gefällt mir. Sie hat viel erlebt und geht mit der Gelassenheit des Alters durchs Leben. Dennoch hat sie sich eine jugendliche Frische und Neugier bewahrt. Sie bekommt zuwenig Platz in diesem Buch. Die Geschichte verliert sich in vielen kleinen Nebenepisoden. Probleme werden kreiert und am Ende hastig aufgelöst. Das Ganze wirkt auf mich, wie mit der heißen Nadel gestrickt.  Monica McInerney kann erzählen, sie hat ein gutes Tempo und Fantasie, allerdings hat sie sich hier zuviel vorgenommen. Die Frauen sind entweder schwach (weinen nachts ins Kopfkissen) oder schlimme Zicken. Der Schreibstil wirkt auf mich bieder. Es wimmelt von Klischees und fehlt an Tiefe. Am Ende wird alles mit dickem Zuckerguss überzogen. Ich hatte Mühe das Buch bis zum Ende zu lesen und werde definitiv nicht noch einmal zu einem Buch von dieser Autorin greifen.

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    • 2
  • Weihnachten in Australien mit Familie und anderen Problemen

    Die Frauen von Clare Valley

    Grandville

    17. August 2013 um 17:50

    Weihnachten in schwüler Hitze - daran hat sich Lola in über 60 Jahren in Australien immer noch nicht gewöhnt. Mit 84 ist sie immer noch kein Fünkchen ruhiger geworden und ist direkt und neugierig wie eh und je. Doch sie selbst gibt ihre Geheimnisse nur ungern Preis. Doch dann kommt alles anders, als sie es geplant hat. Ein flüssig zu lesender Roman um eine Frau und ihre Familie mit allen zu lösenden Problemen, die es so geben kann. Interessante Ideen, die aber leider nicht alle befriedigend umgesetzt werden. Am Ende war ich schon erstaunt, das vieles nicht zu Ende geführt wurde bzw. in einer etwas unbefriedigenderen Form, als ich es mir erhofft hätte. Der Schlussteil wirkte auf mich sogar ein wenig gehetzt und hätte ihn mir ruhiger gewünscht bzw. einen bisschen positiver. Die Charaktere waren ganz nett, allerdings etwas oberflächlich und stereotyp. Leider fand ich Lola, die Hauptperson, nicht besonders sympathisch, trotzdem folgte ich ihr gerne. Eine ruhige und flott zu lesende, nicht anstrengende (Strand-)Lektüre. Wer Australien-Romane mag und dem ein wenig oberflächlich gestaltete Charaktere nicht ärgern, sollte hier eine kurzweilige Unterhaltung finden. Ich würde gerne 3,5 Sterne vergeben, dass kann ich aber nicht. Ich tendiere deshalb zu gutgemeinten 4 Sternen.

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  • Ein bunter Strauß an Lebensgeschichten

    Die Frauen von Clare Valley

    Deengla

    15. August 2013 um 10:41

    Kurzmeinung Wer gerne Gegenwartsliteratur über möglichst viele Figuren und ihr Leben, die alltäglichen Probleme, Sorgen, Höhen und Tiefen liest, ist hier genau richtig. Inhalt Lola, 84, wohnt im australischen Clare Valley. Ihr Sohn und Frau haben das Motel, das sie dort geführt hat, übernommen. Und auch ihre zwei Enkelinnen mit Familie leben dort. Ihre dritte Enkelin, Anna, ist leider an Krebs gestorben und deshalb lebt Annas Tochter bei ihrem Vater in Singapur. Lola ist eine sehr fidele und aktive Frau, die einen ausgefallenen Modegeschmnack hat. Dieses Jahr zu Weihnachten möchte sie, dass ihre Familienmitglieder Weihnachten auch einmal bei ihren anderen Familien feiern, darum wird sie über Weihnachten das Motel schmeißen. Ihre Familie ist damit einverstanden; schließlich liegt keine einzige Buchung für diesen Zeitraum vor. Doch das ändert Lola schnell dank eines "Gewinnspiels" - nur darf ihre Familie davon nichts mitkriegen... Meine ausführlichere Meinung Vom Klappentext hatte ich eigentlich erwartet, dass die Geschichte sich auf Lola konzentrieren wird und dass Liebe im Alter eine große Rolle spielen wird. Schließlich heißt es: "Nur ihre eigenen Herzensangelegenheiten sind ein wohlgehütetes Geheimnis. Doch die Frauen von Clare Valley sind sich einig: Für die große Liebe ist es nie zu spät." In dieser Hinsicht ist der Klappentext eindeutig irreführend. Denn die Frauen von Clare Valley haben mit diesem Erzählstrang gar nichts zu tun und Lolas große Liebe spielt erst im letzten Teil des Buches eine kleine, fast unbedeutende Rolle. Man lernt dafür die einzelnen Familienmitglieder ausführlich kennen und deren Probleme, denn Lola ist erste Anlaufstelle für alle und eine richtig große Einmischerin. Lola ist lustig, aktiv, aber oft nicht besonders feinfühlend, doch sie meint es eigentlich immer gut. Insgesamt war das Buch zwar eine lockere Lektüre, aber für mich dann doch recht enttäuschend und oberflächlich. Das liegt zum einen daran, dass es für meinen Geschmack einfach zu viele Figuren und Geschichten waren. Denn neben Lolas Familien und Freunden lernt man auch noch 6 Gäste und deren Geschichten und Beweggründe, Weihnachten in Lolas Motel verbringen zu wollen, kennen. Zum anderen löst sich alles in Wohlgefallen und Lolas Einfluss ist an der ein oder anderen Stelle für meinen Geschmack einfach nicht realistisch. Nur ein Gespräch mit Lola und puff, alles gut? Naja, ich weiß nicht. Auch hat mir leider der rote Faden gefehlt. Mir wäre es lieber gewesen, das Buch hätte sich eindeutig auf Lola konzentriert und nicht in derart viele Nebenschauplätze verloren. Es gab zwar schon die ein oder andere Stelle, wo ich schmunzeln musste, aber insgesamt hat das Buch absolut keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Es ist auf jeden Fall leichte Kost und wer solche Geschichten mag, empfindet wahrscheinlich anders. Fazit Ein Buch, von dem ich etwas anderes erwartet hatte. Es ist zwar locker und leicht zu lesen, verliert sich aber für meinen Geschmack in zu vielen Nebenschauplätzen, bleibt oberflächlich und versetzt einen am Schluss eine Überdosis Happy Ends, die dem Ganzen doch eher einen unrealistischen Anstrich verpassen.

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  • Eine nette Familiengeschichte

    Die Frauen von Clare Valley

    Winterzauber

    14. August 2013 um 14:14

    Eine Familiengeschichte im australischen Clare Valley. Lola das Oberhaupt der Familie ist sehr unkonventionell, sie betreibt mit ihrem inzwischen auch schon über 60jährigen Sohn und Schwiegertochter ein Motel. Die beiden Enkelinnen wohnen mit ihren Familien nicht weit und haben selbst auch kleine Kinder. Die dritte Enkelin Anna ist vor Jahren an Krebs gestorben, was die Familie sehr erschüttert hat, Annas Ehemann und die Tochter leben in Asien. Über Weihnachten wollen alle wegfahren und Lola soll sich allein um die Belange des Motels kümmern, sie startet eine Weihnachtswerbung, um möglichst viele Gäste anzulocken, sagt aber ihrer Familie nichts davon, da ihr Sohn sonst nicht in Urlaub fahren würde. Am Ende kommt natürlich alles anders als geplant und Lola findet ihre einstige Liebe wieder, die sie 40 Jahre nicht vergessen konnte. Es ist eine nette Geschichte, die vor allem von der Hauptperson Lola lebt, die sich flippig kleidet und nicht auf den Mund gefallen ist. Ihre Familie und auch ihre Freunde lieben sie so. Die anderen Figuren bleiben leider ziemlich blass. Die zwei Enkelinnen geben sich ständig einem erbitterten Kampf, wer die beste Mutter, Hausfrau etc. ist und das finde ich ziemlich nervend und auch überflüssig. Ansonsten ist das Buch eine nette Unterhaltung für zwischendurch für alle die Familiengeschichten mögen.

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  • Die Matriarchin der Familie Quinlan

    Die Frauen von Clare Valley

    TochterAlice

    14. August 2013 um 08:54

    Lola, die die 80 weit überschritten hat, hält alle Fäden fest in der Hand: sie wacht über Sohn und Enkelinnen - lebende und tote - auch die Urenkel hat sie fest im Griff - ihre Schwiegertochter Geraldine ist nicht ihr "cup of tea" und wird deshalb außen vor gelassen. Lola plant ein ganz besonderes Weihnachtsfest - im Kreise von Unbekannten. Weihnachten soll die Familie, sonst ganz unter ihrer Kontrolle, mal "Auslauf" haben, aber es kommt alles anders als gedacht. Ein netter Familienroman mit einer ausgesprochen dominanten, aus meiner Sicht nicht allzu sympathischen Protagonistin. Die australische Autorin Monica McInerney zeichnet hier gekonnt eine Charakterstudie mit Ecken und Kanten - trotzdem driftet die Handlung leider allzusehr ins Zuckersüße, in den "Alle-haben-sich-ganz-doll-lieb"-Modus ab, was wenig zu den oft vielschichtig dargestellten Charakteren passt. Zudem ist leider der deutsche Titel der ansonsten durchaus gelungenen Übersetzung recht unpassend: Im Original heißt das Buch "Lolas Secret" und "Lolas Geheimnis" wäre in der Tat auch in der deutschen Fassung ein der Handlung weitaus besser angepasster Titel. Auch wenn weitere Figuren, allen voran Lolas Enkelinnen, eine Rolle spielen, dominiert die Hauptfigur durchgehend die Romanhandlung. Zudem kommt ein weiterer Erzählstrang hinzu, der irgendwie völlig losgelöst scheint und sich so gar nicht in den Rest der Handlung einfügen will - dadurch wird die Geschichte gewissermaßen zerrissen und wirkt nicht mehr stringent. Ein guter Ansatz, eine interessante Idee von einer Autorin, die zweifellos schreiben kann - doch wirkt das Buch eher wie ein Entwurf, eine Studie für einen Roman, in dem diverse Möglichkeiten getestet werden. Doch ich habe durch "Die Frauen von Clare Valley" eine Autorin kennengelernt, die schreiben kann und die was zu sagen hat und werde mir mit Sicherheit weitere Romane von Monica McInerney zu Gemüte führen!

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