Monica Mcinerney The Alphabet Sisters

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Inhaltsangabe zu „The Alphabet Sisters“ von Monica Mcinerney

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  • Rezension zu "The Alphabet Sisters" von Monica Mcinerney

    The Alphabet Sisters

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. March 2013 um 21:51

    Die meiste Zeit ist unser Leben gespickt mit Wahlmöglichkeiten. Wir bekommen zwei oder mehr Optionen vorgesetzt und wählen diejenige, die am besten zu uns passt. Oder die, von der wir glauben, sie sei richtig. Meine heutige Buchempfehlung jedoch behandelt ein Thema, auf das wir absolute keinen – oder zumindest nur ein verschwindend kleinen – Einfluss haben: unsere FAMILIE. Wir suchen sie uns nicht aus, und wir werden sie normalerweise auch nicht mehr los … Monica McInerney hat einen bewegenden Roman über genau dieses Dilemma geschrieben. Ist es nicht urkomisch, dass die Menschen, die uns am nächsten sein, uns am meisten lieben und schätzen sollten, diejenigen sind, die uns das Leben und nicht etwa unser freier Wille diktiert? Und egal, was auch immer passieren mag, wir sind auf Ewig mit diesen Menschen verbunden. Ein beinahe schon gruseliger Gedanke, oder? Natürlich ist das in erster Linie nur relevant hinsichtlich Blutsverwandtschaft. Immerhin haben die meisten von uns die Chance sich zumindest den Vater oder die Mutter ihrer Kinder selbst auszusuchen. Meiner Meinung nach ist es ein wenig unglücklich arrangiert, dass diejenigen, an die wir bis in alle Ewigkeit gebunden sind, auch die Menschen sind, die uns am meisten verletzen können. Sie sind diejenigen, die unser Leben mit Leichtigkeit in winzig kleine Stückchen zersplittern können. Und leider hat bei weitem nicht jeder so viel Glück mit seiner Familie wie ich. Ja, ich bin wirklich ein kleiner Glückspilz in dieser Hinsicht. Zumindest die meiste Zeit – denn auch meine Familie ist hin und wieder die reinste Katastrophe ... Aber immer wenn uns das Leben einen Stein in den Weg wirft, sind alle zur Stelle um ihn zur Seite zu hieven. Ob ich sie je austauschen wollen würde? – Nein! Denn so sehr sie auch die Gabe haben mögen, mich ab und zu in den Wahnsinn zu treiben, wenn ich mich umsehe, gibt es da niemanden, der sie ersetzen könnte! Trotzdem muss ich mich an dieser Stelle selbst revidieren. Ich habe am Anfang behauptet, dass man keinerlei Wahl hat bezüglich seiner Familie – aber das stimmt nicht ganz. Obwohl unsere genetischen Beziehungen vorbestimmt sind, sind es die unseres Herzens nicht. Ich glaube, es ist kein Zufall, dass die Begriffe „Familie“ und „Freunde“ mit demselben Buchstaben beginnen. Unsere DNA mag bestimmen, wer unsere biologische Familie ist, aber unser Herz entscheidet, wenn wir zu unserer emotionalen Familie zählen. Ich bin zwar ein Einzelkind, habe aber im Laufe meines Lebens viele Geschwister gefunden. Menschen, die ich sehr lieb habe und nicht missen möchte – und dass vollkommen ohne Blutsverwandtschaft … Was uns verbindet, braucht keine Biologie. Ich habe mich entschieden, sie in meinem Leben haben zu wollen und damit wurden sie zu einem Teil von mir – ganz unabhängig von der Genetik. Wie bereits erwähnt: Unser Leben wird bestimmt von den Entscheidungen, die wir treffen. Jeder von uns hat die Wahl und es liegt an uns etwas daraus zu machen! In diesem Sinne, habt viel Spaß beim Lesen!

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