Monika-Andreea Hondru Liebe als Fremdsprache

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Inhaltsangabe zu „Liebe als Fremdsprache“ von Monika-Andreea Hondru

Wie einfach scheint es, „ich liebe dich“ zu sagen – und wie schwierig ist es doch. Liebe wird so leicht missverstanden. Liebe ist in unserer modernen Welt so kompliziert geworden. Liebe lässt sich so schwer in Worte fassen – sie ist wie eine Fremdsprache. Kostbar und einmalig sind die Gefühle der Liebe im Herzen des Menschen, unabhängig von Kultur und Religion. Doch ihre Gesten und Worte zu lernen ist eine Herausforderung. „Liebe als Fremdsprache” setzt ein Ausrufezeichen in Richtung Emotionen und ist eine Botschaft, die nicht missverstanden werden will.

Die rumänisch-deutsche Lyrikerin Monika-Andreea Hondru hat es hier übernommen, das Auf und Ab der Gefühle in poetische Worte zu übersetzen.

Authentischer Gefühlsausdruck, regt zum Nachdenken an

— nicoke1981s

Gedichte wie Gemälde: ein tiefes Ausloten der Liebe!

— Nicole_Grom

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    Liebe als Fremdsprache

    nicoke1981s

    25. March 2018 um 17:37

    Man sollte meinen, dass beim 3.Buch einer Autorin irgendwann einmal die Superlativen ausgehen.Ist aber nicht der Fall! Im Gegenteil ... man spürt die tiefen Gefühle, die sich in den Gedichten verbergen und den unbedingten Willen, die Liebe zu finden und zu behalten, auch, wenn dies äusserst schwierig ist (es ist eben genau das VERSTÄNDNIS, das die wahre Liebe erfordert und das schwer zu erlangen ist).Dieses VERSTÄNDNIS oder eben die SPRACHE der Liebe ist es, was die meisten Menschen nicht haben (sprechen) ... Liebe ist eben eine FREMDSPRACHE für viele Menschen!Nach dem Genuss dieses Buches wird dem Leser vielleicht klar, wie man "Liebe" spricht!

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  • Sensibel und stark zugleich

    Liebe als Fremdsprache

    Nicole_Grom

    23. January 2018 um 18:02

    Der Lyrikerin Monika-Andreea Hondru ist mit ihrem aktuellen Gedichtband „Liebe als Fremdsprache“ ein Werk gelungen, das zu fesseln vermag. Mit beinahe wissenschaftlichem Eifer dekliniert sie alle erdenklichen Zustände durch, in die ein Mensch durch die Liebe versetzt werden kann. Dass deren Vokabular jedoch bei aller Akribie der Betrachtung niemals im eigentlichen Sinne verständlich ist, führt uns dieser Lyrikband mit sensibler Verve vor Augen. Es braucht nicht einmal kulturelle und religiöse Unterschiede zwischen den Menschen, um die Sprache der Liebe zu einer Fremdsprache werden zu lassen. Dafür reicht der Unterschied zwischen einem „Ich“ und einem „Du“ völlig, denn allein diese Differenz stellt die größte denkbare Entfremdung dar. Hondrus Gedichte machen dies auf Schritt und Tritt bewusst. Sie sind moderne Klagen – wohlgemerkt: kein Jammern! – auf die Einsicht, dass die Sprache der Liebe in der postmodernen Welt nicht einmal auf den kleinsten gemeinsamen Nenner gebracht werden kann: auf zwei einzelne Menschen, die man vor einigen Jahrzehnten vielleicht noch als ‚Paar‘ bezeichnet hätte, ohne dies zu hinterfragen. Das Vokabular der Liebe besteht indes nicht nur aus Worten; das macht sie so komplex. Bei Hondru sprechen alle Mittel der Liebe eine ganz eigene Sprache und entwickeln ihr eigenes Bedeutungs- und Deutungssystem: Tränen, Blicke, Träume. Und ganz klar: die Sehnsucht – also jene frei flottierende geistige Beweglichkeit, die sich über Raum und Zeit hinwegsetzen kann. Und so stellt sich bei Hondrus Gedichten oft die Frage, ob nicht die Sehnsucht die eigentlich stärkste Ausprägung der Liebe ist – oder gar die Liebe selbst. Man kann sich ganz in die kleinen Sprachkunstwerke von Monika Hondru hineinfallen lassen, ohne befürchten zu müssen, dass man nur mit Kopfschmerzen daraus zurückfindet. Denn Hondru spricht eine klare und zugleich zarte Sprache, die ganz im Jetzt und Hier ankert. Ihre Bilder sind weder arkan noch plump, sondern besitzen einen lyrischen Anspruch, der in der Lebenswirklichkeit des Lesers verwurzelt ist. Das dürfte sie auch Menschen zugänglich machen, die der Lyrik sonst nicht viel abgewinnen können. Ich jedenfalls wünsche mir dies – und gebe eine klare Empfehlung für dieses feinsinnige Buch.    

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