Man muss auch mal loslassen können

von Monika Bittl 
3,7 Sterne bei61 Bewertungen
Man muss auch mal loslassen können
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (40):
our-red-carpet-of-bookss avatar

Ein sehr lustiges Buch mit einem ganz besonderen Schreibstil!

Kritisch (7):
K

(für mich) unerträglicher Schreibstil, musste abbrechen, was ich wirklich selten tue.

Alle 61 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Man muss auch mal loslassen können"

Spiegel-Bestsellerautorin Monika Bittl begeistert nach ihren beiden großen Bestsellern "Ich hatte mich jünger in Erinnerung" und "Ich will so bleiben, wie ich war" mit einem heiteren Roman über drei höchst unterschiedliche Frauen am Tiefpunkt ihres Lebens und ihren Weg aus der Lebenskrise, über die Kraft der Gemeinsamkeit, das Suchen und Finden der Liebe und die irrwitzige Schönheit des Lebens!
Stress im Beruf, Existenzängste, Liebeskummer, schwere Krankheit, finanzieller Ruin - die Anforderungen, die das Leben beständig an Jessy, Charlotte und Wilma stellt, die Sorgen und Nöte im Alltag - es ist einfach zu viel. Es fehlt kein Tropfen mehr, der das Fass zum überlaufen bringt, das Fass ist schon längst leer. Die Lebenskrise perfekt. Und jetzt ist Schluss. Denn nun sind die drei Frauen fest entschlossen, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Felsenfest. Wirklich! Nur irgendwie geht dabei ständig etwas schief. Als sie eines Abends beschließen, von einer Brücke zu springen, stellen sie einhellig fest, dass es da viel zu tief runter geht …
Folgerichtig wird die nächste Tankstelle geentert, um sich erst mal ordentlich Mut anzutrinken. Dabei gerät das trotzige Trio mitten in einen dilettantischen Raubüberfall. Ein Wink des Schicksals? Kurz entschlossen bieten die Frauen sich den beiden Möchtegern-Gangstern als Geiseln an, und so nimmt eine höchst vergnügliche Reise zurück ins Leben ihren Lauf, bei der diese fünf liebenswerten Menschen lernen, dem Leben die Stirn zu bieten, Liebe zuzulassen und achtsamer mit sich, dem Leben und den Mitmenschen umzugehen: Gemeinsam sind wir stark! Das Leben ist schön!
Ein humorvoller Roman, der den Weg aus der Lebenskrise beschreibt und den Wert von Freundschaft und Gemeinschaft feiert.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426523230
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:03.09.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 03.09.2018 bei Audio Media Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    AnneMFs avatar
    AnneMFvor 2 Tagen
    Sterben ist nicht einfach, wenn der Schutzengel über einem wacht

    Drei Frauen lernen sich in einer Beratungsstelle für verzweifelte Menschen zufällig kennen. Jede von ihnen mit unterschiedlichem Charakter, aber mit der gleichen Vorstellung. Sie wollen alle aus dem Leben scheiden. 
    Charlotte wird mit der Krebsdiagnose überrascht. Man kann sich eben keinen gesunden Körper kaufen. Wilma wird das neue Nichtraucherschutzgesetz in Kneipen zum finanziellen Desaster. Die Jüngste im Bunde Jessy kann mit dem schwer gebrochenen Herzen nicht umgehen. 

    Sie setzen sich zusammen und schmieden einen Plan wie sie ihrem Leben ein Ende setzten wollen. Sie haben die Sache ohne ihren Schutzengel gemacht. Immer geht etwas schief bei dem Versuch endlich das Leben los zulassen. 


    Die Autorin beschreibt in diesem Buch mit Witz und bizarrem Humor eine Geschichte die zum nachdenken anregt. Ein Hoch auf die Freundschaft. Das Leben könnte so einfach sein, gäbe es nicht immer diese unangenehmen Misstände. Unversicherte Bürger in unserem Land sollte es eigentlich nicht geben. Im reichem Deutschland aber immer noch vorhanden. 

    Es war das erste Buch, dass ich von dieser Autorin gelesen habe. Ich fühlte mich gut unterhalten. Einige Stellen erschienen mir etwas in die Länge gezogen. Ein im Grunde genommen ernstes Thema so humorvoll in Worte zu packen, das hat mich am Ende doch begeistert. Die broschierten Klappentexte haben mir gut gefallen. Der Titel ist etwas seltsam gewählt. Das Cover jedoch gefällt mir gut. 

    Ich spreche eine Empfehlung aus. 

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    lenikss avatar
    leniksvor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Das Buch hat mir gut gefallen
    Ein Buch zum Nachdenken

    Das Buch ist mir aufgefallen, aufgrund des Covers, wo drei Frauen an einer Brücke  hängen. Und als ich den Klappentext las, musste ich es lesen. Charlotte (Autorin, Künstlerin), Jessy ( eine junge Frau, Kassiererin) und Wilma (Wirtin) haben ihr Leben satt und möchten ihr Leben beenden. Doch so richtig klappen tut es nicht. Dann tauchen noch Ralle (Handwerker, selbstständig) und Moritz (Student) auf. Und da beginnt sicht die Geschichte etwas anders zu entwickeln, als alle gedacht haben. In diesem Buch vereint die Autorin verschiedene Sichtweisen, der Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen. Am Anfang fand ich die Geschichte etwas schleppend, aber zum Schluß hin, wird sie immer besser. Das Buch umfasst 272 Seiten, erzählt wird abwechseln aus den Sicht der Beteiligten, was och gut finde. Ich musste aber öfters nachschauen,wer gerade erzählt, da es nicht immer für mich ersichtlich war. Von mir bekommt das Buch drei Sterne, mit der Tendenz zu vier Sternen.

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    B
    Buchelefantvor 7 Tagen
    Das Leben ist schön ......

    …… von leicht war nie die Rede. Selbst das Beenden des Lebens ist nicht leicht! Diese Erfahrung machen Jessy, Charlotte und Wilma, als sie sich in einer Beratungsstelle treffen und beschließen, den letzten Schritt gemeinsam zu gehen. Die drei sind ganz unterschiedliche Charaktere und das unterstreicht die Autorin mit unterschiedlichen Stilen und Redewendungen. Die einzelnen Kapitel sind jeweils mit einem der Vornamen überschrieben, was ich der Übersicht halber sehr schön fand. Trotzdem fand ich den ersten Teil etwas zäh.
    Als die drei Lebensmüden in einer Tankstelle alkoholische Mutmacher kaufen, diese Tankstelle überfallen wird, und sie sich den Räubern als Geiseln aufdrängen, nimmt die Geschichte Fahrt auf. Jetzt wird aus einer etwas konstruierten Geschichte eine, die stimmiger wird und sich aus einem Fluss lesen lässt. Hier und da kommt Humor ins Spiel und entschädigt den Leser für den zähen Beginn. Viele ernsthafte Themen werden locker verpackt. Am Ende fühlte ich mich gut unterhalten, und war um einige bemerkenswerte Zitate reicher.

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    Lesemones avatar
    Lesemonevor 9 Tagen
    Sterben ist nicht leicht

    Mit viel schwarzem Humor erzählt Monika Bittl von drei Frauen, die sehr unterschiedlich sind, aber alle eines gemeinsam haben: sie wollen nicht mehr leben. Zufällig trifft das Trio in einer Beratungsstelle aufeinander und sie stellen fest, gemeinsam müsste es doch einfacher sein, sich das Leben zu nehmen. Doch dann geraten sie in einen Raubüberfall, der das Leben aller Beteiligten verändert.
    Sehr überspitzt hat die Autorin die 5 Charaktere dargestellt. Nachvollziehbar sind ihre Sorgen, jedoch sich deshalb gleich umbringen? Am wenigsten hat mich der Charakter von Jessy angesprochen, da sie mir zu ordinär war. Das Buch ist zwar lustig geschrieben, aber irgendwie hat mich der Humor nicht so erreicht. Das Buch ist ganz nett zu lesen, aber wird mir nicht in Erinnerung bleiben.

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    our-red-carpet-of-bookss avatar
    our-red-carpet-of-booksvor 10 Tagen
    Kurzmeinung: Ein sehr lustiges Buch mit einem ganz besonderen Schreibstil!
    Absolute Leseempfehlung!

    ch durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks lesen und hatte wirklich sehr viel Spaß mit dieser Geschichte. 
    Wir treffen auf Charlotte, die versucht ihren ersten Roman zu veröffentlichen und hat dafür alles aufgeben, als schließlich das Geld langsam zur Neige geht und sie eine schockierende Diagnose von ihrem Arzt bekommt, beschließt sie ihrem Leben ein Ende zu setzen. 
    Wilmas Baby ist ihre Kneipe, eben eine Urbayrische Kneipe, in der geraucht werden darf, basta. Bis schließlich der Staat mit seinen Gesetzen einen Strich durch die Rechnung macht. Ohne ihre Prinzipien kann und will Wilma nicht mehr weiter machen.
    Jessy beschließt ihren Leben ein Ende zu setzen, nachdem sie ihren Freund in flagranti mit einer anderen erwischt.
    Die drei Frauen treffen bei einer Beratungsstelle aufeinander und beschließen nun gemeinsam die Sache durchzuziehen.
    Richtig skuril wird die Geschichte dann noch als Ralle und Moritz auf der Bildfläche erscheinen aber ich möchte Euch nicht zu viel verraten.

    Das Buch ist ein sehr lustiges und humorvolles Buch, wir begleiten die Drei dabei, wie ihnen immer mehr bewusst wird, welche Vorteile das Leben für sie birgt und das es sich doch lohnt die Hinternisse des Lebens zu bewältigen. Doch der Weg dorthin ist wirklich extrem lustig dargestellt. Ich musst mehrmals lauthals auflachen.

    Das Besondere an dem Buch ist aber nicht nur der Humor sondern ganz besonders der Schreibstil von Monika Bittl.
    Jeder Charakter ist nicht nur hervoragend ausgearbeitet und in jeder Hinsicht einzigartig, jeder hat seine eigene Sprache. Monika Bittl hat mit drei verschiedenen Sprachstilen gearbeitet. Charlotte drückt sich sehr gewählt aus, Wilma in ihrem bayrischen Dialekt und Jessy hat eine sehr plumpe Ausdrucksweise.
    Diese Art zu schreiben kannte ich bisher noch nicht aber ich war total begeistert davon. Sie machte es mir als Leser unglaublich leicht in die Geschichte einzusteigen. Ich hatte direkt das Gefühl mit den drei Frauen unterwegs zu sein und alle drei persönlich zu kennen.

    Wer von Euch nach einem lustigen Buch mit grandiosen Schreibstil sucht, der ist hier genau richtig aufgehoben! Eine absolute Leseempfehlung an Euch!


    Ein großes Dankeschön geht an den Knaur. Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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    M
    Miannavor 11 Tagen
    Kurzmeinung: Insgesamt eine stark konstruierte Geschichte, in der zu viel untergebracht wurde. Langatmig, flach und wenig unterhaltsam.
    Übertrieben konstruierte Geschichte

    Charlotte, Wilma und Jessy sind ihrer Leben müde. Es gibt nichts wofür es sich zu Leben lohnt. Als sie sich in einer Beratungsstelle begegnen, beschließen sie ihre Leben gemeinsam zu beenden. Doch letztendlich kommt alles ganz anders. Sie werden sogar noch in einen Tankstellenüberfall involviert.

    Die Autorin Monika Bittl hat sich große Mühe gegeben, drei unterschiedliche Frauen in scheinbar ausweglosen Situationen darzustellen. Alle drei sind auf ihre Art sympathisch, jedoch eher oberflächlich beschrieben und zu konstruiert. Es ist schwer nachzuvollziehen, wie die drei darauf kommen, dass der letzte Ausweg der „Freitod“ sein soll. Es geht um Verzweiflung und Orientierungslosigkeit, jede der drei Lebenslagen für sich ist mit existenziellen Fragen verbunden. Bittl ist es gelungen Gemeinschaft als Lösung für existenzielle Notlagen darzustellen und gibt ihrem Roman damit eine lebensbejahende Aussage.

    Als ob dies inhaltlich nicht schon genug wäre, geht es nebenbei um gesellschaftliche Umbrüche, konkret um linke und rechte Gruppierungen, die Abgrenzung zwischen Afd und anderen Parteien. Der Autorin wirkt zu angestrengt dabei diese beiden bedeutenden und umfangreichen Themen irgendwie unterzubringen. Letztendlich kommen beide Themen dabei zu kurz.

    Das Lesen des Buches ist anstrengend. In dem Versuch die Charaktere möglichst realistisch darzustellen und voneinander abzugrenzen hat Bittl es übertrieben. So fällt Jessy mit ihrer anstrengenden und übertriebenen Ausdrucksweise auf, sagt ständig „holy shit“ und „Son of a Bitch“. Der Roman ist wenig unterhaltsam, trotz vereinzelter Situationskomik und schwarzem Humor. Das Buch hat viele Längen, die Handlung ist platt und vorhersehbar. Am Ende wird alles gut, gleichzeitig verliert das Buch dabei seine Aussagekraft.

    Insgesamt eine stark konstruierte Geschichte, in der zu viel untergebracht wurde. Langatmig, flach und wenig unterhaltsam.

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    0Soraya0s avatar
    0Soraya0vor 11 Tagen
    Man muss auch mal loslassen können

    Zum Inhalt (Klappentext):
    Nichts im Leben macht unglücklicher, als sich selbst zu ernst zu nehmen.

    Eigentlich sind Charlotte, Wilma und Jessy fest entschlossen, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Felsenfest. Wirklich! Nur irgendwie geht dabei ständig etwas schief. Warum muss es auch von dieser Brücke gleich so tief runter gehen? Folgerichtig wird die nächste Tankstelle geentert, um sich Mut anzutrinken. Dabei geraten die drei in einen diletantischen Raubüberfall und drängen sich kurz entschlossen den beiden Möchtegern-Gangstern als Geiseln auf. Und so nimmt eine höchst vergnügliche Reise ihren Lauf.

    Mit urkomischem schwarzen Humor feiert Spiegel-Bestsellerautorin Monika Bittl den Wert der Freundschaft und Gemeinschaft.

    Meine Meinung:
    Dies ist mein ersts Buch von Monika Bittl und ich muss sagen es hat sich gelohnt. Die kurzen Kapitel werden abwechselns aus der Sicht der verschieden Charaktere geschrieben, so dass man die Geschichte sozusagen aus allen Blickwinkeln erlebt und nicht nur einseitig. Dabei tauchen zunächst nur die drei Frauen Charlotte, Wilma und Jessy auf und werden später durch die beiden Männer Moritz und Ralle ergänzt. Was mir hier besonders gut gefallen hat, ist das jede Person ihren eigenen Schreibstil hat und sich so durch die Sprache nochmal deutlich von den anderen differenziert hat. Die Kapitel von Jessy fand ich dabei etwas anstrengend.
    Zu Beginn hat man sozusagen drei verschiedene Handlungsstränge der Frauen, welche dann zusammengeführt werden und man die Damen bei ihren gemeinsamen Versuchen begleitet. Parallel lernt man dann die Männer kennen bis alle fünf schließlich aufeinander treffen und als Gruppe weiter verfoglt werden.
    Schade fand ich, dass der Klappentext etwas irre führend war. So habe ich den schwarzen Humor etwas vermisst.
    An sich hat mir das Lesen aber viel Spaß gemacht, denn Monika Bittl versteht es ihren Charakteren Leben einzuhauchen und den Leser zu fesseln. Dabei kommt es immer wieder zu komischen Szenen.
    Die Seiten fliegen nur so bis zum Ende. Dieses wird mir dann allerdings zu schnell abgehandelt. Außerdem ist mir das für die Thematik und Entwicklung des Buches etwas zu viel Happy End.

    Fazit:
    Ein ernstes Thema welches interessant verpackt wird. Dabei wachsen einem die Charaktere schnell ans Herz. Allerdings sucht man den angepriesenen schwarzen Humor vergebens.

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    thoresans avatar
    thoresanvor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Ein kurzweiliges, humorvolles Buch, welches mich oft zum Schmunzeln und Nachdenken gebracht hat...
    Man muss auch mal loslassen können

    Zum Inhalt (Klappentext):


    Eigentlich sind Charlotte, Wilma und Jessy fest entschlossen, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Felsenfest. Wirklich! Nur irgendwie geht dabei ständig etwas schief. Warum muss es auch von dieser Brücke gleich so tief runtergehen? Folgerichtig wird die nächste Tankstelle geentert, um sich Mut anzutrinken. Dabei geraten die drei in einen dilettantischen Raubüberfall und drängen sich kurz entschlossen den beiden Möchtegern-Gangstern als Geiseln auf. Und so nimmt eine höchst vergnügliche Reise ihren Lauf.

    Über die Autorin:


    Monika Bittl, 1963 in einem kleinen Dorf im Altmühltal geboren, hat Germanistik und Psychologie studiert. Seit 1992 ist sie freie Autorin und schreibt neben ihren preisgekrönten Drehbüchern und Romanen auch erfolgreich Sachbücher. "Ich hatte mich jünger in Erinnerung" stand zwei Jahre ununterbrochen unter den Top 10 der Spiegel-Bestsellerliste. Monika Bittl lebt mit ihrer Familie in München.

    Allgemeine Informationen zum Buch:


    "Man muss auch mal loslassen können" ist im Knaur Verlag erschienen und umfasst 272 Seiten. Es ist als Taschenbuch zum Preis von 12,99 Euro sowie als Ebook zum Preis von 10,99 Euro erhältlich.

    Meine Gedanken zum Buch:


    Im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks durfte ich das neueste Werk von Monika Bittl "Man muss auch mal loslassen können" lesen. Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, denn es wurde mit äußerst schwarzem Humor angepriesen und das ist genau mein Ding. Als ich das Buch in den Händen hielt, musste ich schon schmunzeln. Das Cover ist einfach klasse. Diese drei Damen, die mit recht wirrem Gesichtsausdruck an einem Brückengeländer hängen und dazu noch der Vogel auf dem Bild (ich bin nach wie vor unschlüssig ob es sich um eine Taube handeln soll - doch woher kommt der Kamm?) - einfach köstlich. Die Autorin erzählt über das Leben dreier Frauen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Da wäre Charlotte, die vergebens an einem Buch schreibt und erfahren hat, dass sie an einer schlimmen Krankheit leidet. Dann Wilma, die älteste im Bunde, die ihr Leben ihrer Wirtschaft verschrieben hat und genau das ist - Wirtin mit Leib und Seele - bis zu dem Zeitpunkt, wo das Rauchverbot erhängt wird, denn dies bedeutet für sie, dass sie die Wirtschaft schließen muss, da ihr viele langjährige, treue Stammgäste verloren gehen. Und zum Schluss ist da noch Jessy, die jüngste im Bunde, die ihren Freund inflagranti mit einer anderen erwischt.

    Alle drei beschließen, dass sie aufgrund ihres Schicksalschlages nicht mehr leben wollen. Über einen Zufall lernen sie sich kennen und schmieden fortan Pläne darüber, wie man dem Leben wohl am besten ein Ende setzen kann. Dummerweise wiederfahren ihnen immer wieder seltsame Dinge die dazu führen, dass es mit dem Freitod doch nicht klappt. Plötzlich werden sie dann auch noch ganz unverhofft Zeugen eines Überalles und ernennen sich höchst persönlich zu Geiseln.

    Der angepriesene schwarze Humor kam in meinen Augen etwas zu kurz. Das fand ich nicht wirklich tragisch, allerdings hatte es in mir andere Erwartungen geweckt, die nicht ganz erfüllt wurden. An dieser Stelle hatte sich der Verlag einfach ein wenig in seiner Buchbeschreibung vergriffen. Die erste Hälfte des Buches fand ich dann auch ein wenig zähflüssig. So wurde zunächst alles ein wenig oberflächlich gehalten und es gab noch nicht so viele Hintergründe zu den Protagonisten. Ab der Hälfte des Buches jedoch wurde ich richtig überrascht. Plötzlich bekamen die Mitwirkenden Tiefe. Es gab endlich die langersehnten Hintergrundinformationen und die bis dahin spärlich verstreuten Emotionen sind regelrecht explodiert. Ab da konnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen und wollte einfach nur noch wissen, wie es weitergeht. Die drei Damen sind mir so richtig ans Herz gewachsen und ich habe mit ihnen gelacht, gebangt und mitgefühlt. Das Ende hatte es dann wirklich in sich. Aber da möchte ich an dieser Stelle einfach nicht zu viel verraten. Jeder, der auf lustige, gefühlvolle, verrückte, kurzweilige Lektüre steht, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Es ist immer wieder mit Lebensweisheiten gespickt und regt immer wieder zum Nachdenken und Reflektieren des eigenen Lebens an und oftmals auch zum Umdenken. Nach diesem Buch ist man selber tatsächlich davon überzeugt, dass es gut ist, ab und zu einfach mal loszulassen.

    Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

    Vielen Dank an den  Droemer-Knaur Verlag fürs Bereitstellen des Buches!

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    Wombels avatar
    Wombelvor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Für mich eine sehr gelungene Geschichte. Mir hat der Humor sehr gut gefallen und ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen
    Wenn man meint, nichts geht mehr

    Da sind 3 Frauen, unterschiedlichen Alters mit unterschiedlichen Problemen. Alle drei beschließen, nix geht mehr und wollen Schluss machen. Aber irgendwie gestaltet sich das sehr schwer und gar nicht so einfach.
    Ich finde den Schreibstil der Autorin sehr gut, ich war schnell in der Geschichte drin und dieser Humor obwohl die Geschichte ja eigentlich einen sehr traurigen Hintergrund hat. Aber da gibt es im lf. der Geschichte auch diese Gemeinschaft, diese Freundschaft und irgendwann die Erkenntnis dass das Leben schön ist. Ich habe mich über diese Art von Story sehr gut unterhalten gefühlt und fand sie sehr amüsant.
    Das Cover hat mich auch sehr begeistert, so in der Art kannte ich das gar nicht - toll! Mir hat hier nichts gefehlt und ich möchte gerne eine Lese Empfehlung aussprechen. Vielen Dank für die tolle Leseunterhaltung!

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    N
    Nela77vor 14 Tagen
    Leichte Unterhaltung

    Charlotte, Wilma und Jessy sind drei völlig verschiedene Frauen und doch hat jede von ihnen den Entschluss gefasst, aus dem Leben zu scheiden. Das klappt nur leider nicht wie geplant. Überhaupt nicht. Als sie in einer Tankstelle auf Ralle und Moritz treffen, zwei eigenwillige und eher stümperhafte Ganoven, drängen sie sich diesen geradezu als Geiseln auf. Doch auch dieses Vorhaben misslingt wieder. Entgegen aller Pläne stranden die Fünf schließlich in einer Waldhütte, was ihre Leben in eine andere Bahn treibt.

    Die Geschichte ist aus den wechselnden Perspektiven der Protagonisten erzählt. Der Schreibstil ist angenehm und ermöglicht ein flüssiges Lesen. Monika Bittl hat in diesem Roman ein ernstes Thema humorvoll aufgearbeitet. Neben allen schrägen Episoden sind durchaus auch tiefergehende Gedanken eingestreut. Während Jessys Krise eher harmlos ist und sicher schnell überwunden werden kann, wird Charlotte wirklich der Boden unter den Füßen weggezogen. Die Charaktere wirken stellenweise etwas überzogen und klischeehaft. In der Gemeinschaft lernen sie, wieder die schönen Momente im Leben zu entdecken. Das Buch bleibt nicht unbedingt dauerhaft im Gedächtnis, kann aber gut unterhalten. 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    MonikaBittls avatar

    Hiermit lade ich zu einer Leserunde zu meinem tragikomischen Roman „Man muss auch mal loslassen können“ ein. Er erscheint am 3. September bei Knaur. Wir verlosen 20 Bücher und ich freue mich sehr darauf, erste Leseeindrücke mit euch teilen zu können.


    Mit „Man muss auch mal loslassen können“ bewege ich mich in der angloamerikanischen Tradition des schwarzen Humors, die hierzulande eher selten ist. Der Roman lässt über Abgründe schmunzeln, weil man selbst in den schlimmsten Lebenskrisen alles doch auch noch von der komischen Seite sehen kann. Ich habe dem Buch deshalb auch das Motto vorangestellt: „Nichts im Leben macht unglücklicher, als sich selbst zu ernst zu nehmen.“


    Weil ich es nicht gestaltet habe, darf ich als Autorin es loben: Ich bin verliebt in dieses Cover und die Zeichnung von Cindy Fröhlich. Für mich drückt es den schwarzen Humor perfekt aus.


    Ich bin gespannt auf euch! 


    Herzliche Grüße

    Monika Bittl


    lenikss avatar
    Letzter Beitrag von  leniksvor 7 Tagen
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