Monika Buttler Abendfrieden

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Inhaltsangabe zu „Abendfrieden“ von Monika Buttler

Ein neuer Fall für Hauptkommissar Werner Danzik: Die erfolgreiche Malerin Elisabeth Holthusen, 78-jährige Frau des Hamburger „Teekönigs“ Henri Holthusen, wird in ihrer Wohnung in Hamburg-Winterhude vergiftet aufgefunden. Sofort fällt der Verdacht auf ihre Schwiegertochter, die von der Ermordeten seit Jahren tyrannisiert wurde. Aber diese hat ein Alibi und Danziks Ermittlungen fördern immer neue Verdächtige zu Tage. Erst als sich ein zweiter Todesfall ereignet - wieder trifft es eine alte Frau, die mit Sohn und Schwiegertochter unter einem Dach lebte - begreift Kommissar Danzik allmählich die Hintergründe des Verbrechens …

Spannungslose Ermittlung, blasse Protagonisten, nur die schöne Hamburg-Atmosphäre peppt das ganze etwas auf.

— fredhel
fredhel

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    Abendfrieden
    fredhel

    fredhel

    04. January 2016 um 20:50

    Kommissar Danzik hat es nicht leicht. Einerseits ist er ernsthaft verliebt, doch seine frisch verwitwete Mutter drängt sich radikal in sein Leben und erweist sich als Dauerstörfaktor der jungen Beziehung. Wie es der Zufall so will, muss er in zwei Mordfällen ermitteln, in denen ebenfalls sehr dominante Schwiegermütter mit willensschwachen Söhnen den Schwiegertöchtern mit Genuß eine tägliche Hölle bereiten. Der Kreis der Verdächtigen ist überschaubar, ebenso die möglichen Tatmotive, aber wasserdichte Alibis lassen ihn immer wieder vor die Wand laufen... Der Gang des Geschehens kommt mir sehr gemächlich vor. Richtige Spannung will so gar nicht aufkommen, weder im privaten Umfeld des Kommissars, noch bei dessen Ermittlungen. Ich kann auch einfach nicht nachvollziehen, wie sich erwachsene, gebildete Menschen so unterjochen lassen können. Gut gefallen hat mir dagegen die Beschreibung der Schauplätze und der Hamburger Atmosphäre. Sie macht einfach Lust auf einen kleinen Hamburg Trip.

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