Monika Czernin Gebrauchsanweisung für Wien

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Inhaltsangabe zu „Gebrauchsanweisung für Wien“ von Monika Czernin

Eine Melange trinken, wo Reinhold Schneider »Winter in Wien« verfasste; sich im Dreivierteltakt um die eigene Achse drehen, wo die bessere Gesellschaft rauschende Bälle feiert; oder sich die Nacht um die Ohren schlagen, wo die besten DJs den Ton angeben: Das ist Wien, Weltstadt mit imperialer Vergangenheit und trendiger Gegenwart. Monika Czernin weiß, was den Wiener heute umtreibt, warum Oberkellner respektierte Persönlichkeiten und Obdachlose standesbewusst sind. Sie führt durch enge Gassen mit Kopfsteinpflaster und an den Donaukanal, mit Sigmund Freud um die Ringstraße und mit E-Rollern durch die brandneue Aspern-City, Leuchtturmprojekt der Wiener Stadtentwicklung. Sie kennt das jüdische wie das »rote« Wien und erklärt, was den »Schmäh« ausmacht, warum man »Sackerl« und nicht Plastiktüte sagen sollte und wieso Wien derzeit mehr denn je einen Besuch wert ist.

Ein Buch aus 2008 mit alter Rechtschreibung? Auch der Inhalt war bereits ähnlich veraltet. Nicht wie erwartet.

— mysticcat
mysticcat

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  • Ein Buch aus 2008 mit alter Rechtschreibung? Auch der Inhalt war bereits ähnlich veraltet.

    Gebrauchsanweisung für Wien
    mysticcat

    mysticcat

    18. February 2017 um 16:58

    Inhaltsangabe: Eine Melange trinken, wo Reinhold Schneider »Winter in Wien« verfasste; sich im Dreivierteltakt um die eigene Achse drehen, wo die bessere Gesellschaft rauschende Bälle feiert; oder sich die Nacht um die Ohren schlagen, wo die besten DJs den Ton angeben: Das ist Wien, Weltstadt mit imperialer Vergangenheit und trendiger Gegenwart. Monika Czernin weiß, was den Wiener heute umtreibt, warum Oberkellner respektierte Persönlichkeiten und Obdachlose standesbewusst sind. Sie führt durch enge Gassen mit Kopfsteinpflaster und an den Donaukanal, mit Sigmund Freud um die Ringstraße und mit E-Rollern durch die brandneue Aspern-City, Leuchtturmprojekt der Wiener Stadtentwicklung. Sie kennt das jüdische wie das »rote« Wien und erklärt, was den »Schmäh« ausmacht, warum man »Sackerl« und nicht Plastiktüte sagen sollte und wieso Wien derzeit mehr denn je einen Besuch wert ist. Meine Meinung: Am verwundertsten war ich, dass ein Buch aus dem Jahr 2008 in alter Rechtschreibung veröffentlicht wird. Auch, wenn im Buch steht, dass das Copyright im Jahr 2003 liegt - für mich ist das ein absolutes No-Go! Neu veröffentlichte Bücher müssen der aktuellen Rechtschreibung entsprechen. Auch die Autorin des Buches ist für mich wenig hilfreich, scheint sie sich doch als Kärtnerin, die jetzt in München lebt, nur während ihrer Studienzeit und ein paar Jahre danach in Wien in sehr elitären Kreisen bewegt haben. Mit ihren Anektoten kann ich mir in meiner Heimatstadt wenig anfangen, wenn ich das Buch lese, habe nicht mal ich "Wiener Feeling", wie soll das dann bei Menschen entstehen, die noch gar nie da waren? Das Wien (bis auf wenige modernere Viertel), das hier im Buch dargestellt wird, gab es schon in meiner Jugend in den späten 1990ern und frühen 2000ern nicht mehr - zumindest nicht in den "kleinbürgerlichen Kreisen" in denen ich mich zu bewegen schien und scheine. Wenn das Cafe Schwarzenberg,z.B., als Touristenfalle bezeichnet wird, scheint sich die Autorin nicht wienerisch genug verhalten zu haben. Neben dem Cafe Ritter und dem Landtmann gibt es dort die höflichsten Kellner, der Service ist erstklassig und typisch Wienerisch, eben auf der gehobenen Seite. Sehr gerne war ich bis vor ein paar Jahren auch in Cafes rund um den Westbahnhof unterwegs, wo die Einrichtung und das Publikum bodenständiger waren. Nachdem ich allerdings vor fünf Jahren aufgehört habe zu rauchen, stören mich die Raucherbereiche in Cafes und ich gehe dort nur noch in Ausnahmefällen hin und bevorzuge Nichtraucherlokale - wo sich die meisten Traditionskaffeehäuser dagegen entschieden haben. Da muss ich wohl auf das gesetzlich verordnete Rauchverbot warten. Die historischen Daten waren mir in diesem Buch zu viel und haben die Handlung ersetzt statt ergänzt. Die Stätten werden lieblos und nüchern beschrieben, die wenigen Wiener Ausdrücke, die vorkommen, wirken aufgesetzt und Oberlehrermäßig. Wo geht man abens hin? Theater und Oper finden sich hier: nur was ist mit der Wiener Musicalgeschichte? Wiener Produktionen haben es schließlich bis nach London und New York und Tokio geschafft und finden in diesem Buch nicht mal eine Erwähnung. Anscheined nicht schick genug. Was ist mit dem aktuellen Wiener Nachtleben? Wo feiert man die ganze Nacht, nachdem Ende der 1990er die Gasometer nicht mehr für seltene(!!!) Raves herhalten? Auch das bleibt in diesem Buch offen. Wohin mit Kindern? Wie gehen die Wiener mit ihren Alten und Jungen um? Auch dazu nichts im Buch zu finden. Fazit: Bei mir fällt dieses Buch komplett durch.

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  • Leserunde zu "VAMPIRE DIARIES" von Lisa J. Smith

    VAMPIRE DIARIES
    stebec

    stebec

    ~~~~~~~~ Hier gibt es KEINE Bücher zu gewinnen~~~~~~~~~~~~~~~Dies ist der Lesemarathon unserer „Zukunft vs Vergangenheits“-Gruppe und unserer Werwolfrunde ~~~~~~~~ Lesemarathon zum Thema „Vampire Diaries“ - 03.02.-05.02.2017 Um dabei zu sein, braucht ihr die Serie nicht zu kennen oder zu mögen.  Zu unserer Werwolfrunde hier auf Lovleybooks veranstalten wir immer einen Lesemarathon. Um dieser Tradition treu zu bleiben, findet auch dieses Mal wieder so ein Marathon statt. Größtenteils wird es sich thematisch um die Serie „Vampire Diaries“ gehen, weil dies das Thema unserer aktuellen Werwolfrunde ist. Welche Bücher ihr euch dazu aussucht ist vollkommen egal.  Wir wollen zusammen lesen und gemütliche Stunden zusammen verbringen. ♦ZIELE:♦ Setzt euch welche! Wie viele Seiten wollt ihr an diesen drei Tagen schaffen? ♦DIE REGELN:♦ Diesmal haben wir uns für euch wieder etwas Neues einfallen lassen, damit sich dieser Vampire Diraries-Lesemarathon von dem letzten Supernatural-Marathon abhebt. Und zwar: Unsere arme hilflose Elena steht zwischen zwei Männern und muss sich für einen von beiden entscheiden. Eure Aufgabe ist es deswegen den beiden Vampiren Stefan und Damon dabei zu helfen, das Herz von Elena für sich zu gewinnen. ♦Dazu werdet ihr in zwei Teams aufgeteilt♦ Team Damon Düster, ein klein wenig sadistisch und immer der Buhmann. Der Badboy der beiden Brüder. Team Stefan Vertrauensvoll, moralisch und immer für Elena da. Der Goodguy der beiden Brüder. Ihr müsst nun versuchen dem jeweiligen Bruder zur Seite zu stehen. Das schafft ihr, indem ihr jede Menge Seiten lest und damit kleine Geschenke erwerbt oder die von uns gestellten Aufgaben löst und dann als Belohnung auch Geschenke für Elena erwerbt. Am Ende gewinnt das Team mit den meisten Geschenken, Elena, damit euer Vampir mit ihr glücklich in den Sonnenuntergang reiten kann (sofern ihr das benötigte Pferd erspielen könnt). ♦GRUPPEN:♦ Ihr könnt gerne angeben in welcher Gruppe ihr euch wohler fühlt. Bitte habt jedoch Verständnis dafür, dass wir euch ggf. einteilen müssen, damit die Teams ausgeglichen sind. Hierbei gilt das Prinzip: First Come, first serve. Betreut werden die Gruppen von katha_strophe, Knorke, Mysticcat und stebec. ♦MITMACHEN:♦ Schreibt bitte einfach kurz einen kleinen Beitrag mit "Hallo ich bin dabei und ich nehme mir vor..." in das Unterthema "Wer ist dabei" und schreibt mir nicht über den Bewerbungsbutton. Danke ^^ ******************************************** WICHTIG: Unsere gestellten Fragen werden so weit wie möglich einen Bezug zu der Serie haben. Dies muss nicht für eure ausgewählten Bücher gelten. Es darf gelesen werden, was Spaß macht. Zudem sind zu diesem Marathon nicht nur Teilnehmer unser " Zukunft vs. Vergangenheitschallenge" und " Werwolfrunde" eingeladen. Jeder Leser ist willkommen. WANN STARTEN WIR? Der Marathon startet am Freitag, den 03.02.2017 um 15 Uhr und endet am 05.02.2017 um Mitternacht. Der Spaß bei unserem Lesemarathon ist natürlich an erster Stelle. Und frei nach dem Motto "Alles kann, nichts muss" könnt ihr euch eure Zeit einteilen, wir ihr mögt. Wir streuen in regelmäßigen Abständen Aufgaben und Rätsel ein und setzten uns gerne Ziele, um den Spaßfaktor ein wenig zu erhöhen, beides ist aber nicht verpflichtend. ******************************************************** Habt ihr Fragen, Anregung oder Rätsel, die ihr uns für den Marathon zukommen lassen mögt? Gerne nehmen wir jede Hilfe an. Schreibt einfach eine kurze PN an: Stebec Katha_strophe Knorke Mysticcat ******************************************************* Teilnehmer inkl. Wunschteam: - Snorki (#TD1) - Nelebooks (#TS1) - Unzertrennlich (#TS2) - Vucha (#TS3) - papaverorosso (#TD2) - AnnikaLeu (#TD3) - BlueSunset (#TD4) - pinu (#TD5) - Mitchel (#TD6) - Sternchen (#TD7) - LadySamira (#TS4) - mareike91 (#TS5) - kattii (#TS6) - Henny176 (#TD8)  -katha_strophe (#TD9) - stebec (#TS7) - Pippo121 (#TS8) - Averyx (#TS9) - Knorke (#TD10) - mystic (TS#10) Vergangene Runden: Wunderschöne Winterzeit (27.12-30.12.) Supernatural (11.11.-13.11) Games of Thrones (14.10-16.10) Asterix - Der Gallier (09.09-11.09) Alice im Wunderland (Mitte Juni)

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    • 842
  • 'Wien löst einfach reflexartig Wehmut, Sehnsucht und Neugier aus.'

    Gebrauchsanweisung für Wien
    sabatayn76

    sabatayn76

    31. January 2015 um 12:45

    Inhalt: Monika Czernin möchte herausfinden, welches Gefühl überwiegt, wenn sie an Wien denkt: Wehmut (weil sie nicht mehr dort lebt) oder Erleichterung (weil sie nicht mehr dort lebt). Deshalb macht sie sich auf den Weg durch Wien und erzählt dabei dem Leser von Wien und den Wienern: von Sacher-Torte und dem Hotel Imperial, vom Stephansdom und Shoppen in der Kärntner Straße, von Kaffeehauskultur und Psychoanalyse, von Walzer und Gurkenverordnung, von Aristokratie und Titelsucht, von Übertreibungen und Nörgelei, von der k.u.k.-Doppelmonarchie und dem Dritten Reich, von Wurstelprater und dem jüdischen Wien. Mein Eindruck: Ich war noch nie in Wien, kenne aber einige Wiener - Wiener Schmäh und die 'typische' Mentalität sind mir somit sehr geläufig. Anfangs hat mir das Buch gut gefallen, der virtuelle Stadtrundgang durch Wien war spannend, lebendig und authentisch. Bald waren mir die Ausführungen jedoch zu wenig fokussiert, zu weitschweifig und zu wenig fesselnd. Alles in allem empfinde ich die 'Gebrauchsanweisung für Wien' als eher schwach im Vergleich zu anderen Büchern der Reihe. Monika Czernin konnte mir die Stadt und ihre Bewohner nicht näher bringen, hat im Gegenteil dafür gesorgt, dass es mich sogar viel weniger nach Wien zieht. Mein Resümee: Nach einem guten Start kaum fesselnd und sehr ausschweifend.

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  • Rezension zu "Gebrauchsanweisung für Wien" von Monika Czernin

    Gebrauchsanweisung für Wien
    annikki

    annikki

    30. March 2010 um 07:54

    Alter Adel und Drum 'n' Bass, Vorstadtromantik und Boomtownflair, verträumte Intellektuelle und trendige Szenekünstler – Wien hat viele Seelen, und Monika Czernin kennt sie alle. Eine Reise in die Stadt des Morbiden, die nie so lebendig war wie heute. Eine Melange trinken, wo Joseph Roth den »Radetzkymarsch« verfaßte; sich im Dreivierteltakt um die eigene Achse drehen, wo die Hautevolee auf rauschende Bälle geht. Hier hat Adolf Loos mit seiner Architektur Skandale ausgelöst. Hier gehört heftiges Debattieren immer noch zum Alltag wie der weiße Gespritze zum Tafelspitz. Wien – eine Stadt zwischen Nostalgie und Moderne. Monika Czernin, selbst aus einer alten österreichischen Familie, weiß, was den Wiener heute umtreibt, warum Oberkellner respektierte Persönlichkeiten sind, Obdachlose standesbewußt und fesche Ministersekretäre immer Karriere machen. Hier erfahren wir, was den »Schmäh« ausmacht, warum man »Sackerl« und nicht Plastiktüte sagen sollte und wieso Wien der absolute Geheimtip ist. Nach meinem ersten Kurzurlaub in Wien musste ich dieses Buch einfach lesen. Dieses Buch spiegelt die Stadt so toll wieder und gab mir einige gute Tipps für den nächsten urlaub in Wien.

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  • Rezension zu "Gebrauchsanweisung für Wien" von Monika Czernin

    Gebrauchsanweisung für Wien
    Wolfgang237

    Wolfgang237

    28. December 2009 um 13:13

    eigenartig, dass jemand der offensichtlich so in seine heimatstadt verliebt ist, trotzdem in berlin lebt.

  • Rezension zu "Gebrauchsanweisung für Wien" von Monika Czernin

    Gebrauchsanweisung für Wien
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. August 2008 um 20:23

    Eine durchaus kritische Betrachtung einer phantastischen Stadt. Auch dies ein etwas anderer Reiseführer.