Monika Detering Bernd, der Sarg und ich

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Inhaltsangabe zu „Bernd, der Sarg und ich“ von Monika Detering

Vorsicht, schwarzer Humor! Wenn Bestatter mit einem Bein in der Grube stehen … „Bernd, der Sarg und ich“ von Monika Detering als eBook bei dotbooks.

Die einen wollen Arzt werden, die anderen Germany’s Next Topmodel – aber niemand, wirklich niemand hat Lust, die lieben Verstorbenen unter die Erde zu bringen. Gerda ist trotzdem Bestatterin geworden. Nicht aus Berufung, sondern eher aus Versehen – und nun will sie diesen extravaganten Job so schnell wie möglich wieder loswerden. Eine lebensbejahende Frau wie sie kann doch unmöglich Totengräberin sein. Noch dazu geschehen in ihrem Umfeld neuerdings allerlei mysteriöse Unfälle. Und auch das unerwartete Ableben von Ehemann Bernd kommt denkbar ungelegen …

Jetzt als eBook kaufen und genießen: „Bernd, der Sarg und ich“ von Monika Detering. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.

Einige tolle Ideen und auch ein guter Grundgedanke, leider für mich nicht ganz überzeugend rübergebracht.

— Miamou

Hat leider nicht gehalten, was Titel, Werbeslogan und Klapptext verpricht.

— marielu

Interessanter Plot, leider nicht nach meinem Geschmack umgesetzt.

— silverincu

Viele Zufälle, erzwungene Begegnungen und leider nicht lustig...

— hauntedcupcake

Verschenktes Potential. Recht kühler Erzählungsstil, der einiges kaputt macht. Zu gewollt.

— lexana

Für meinen Geschmack leider nicht unterhaltsam - die Protagonistin fand ich unsympathisch und den Schreibstil keineswegs humorvoll :-/

— Danni89

Nicht mein Humor und nicht mein Geschmack. Zu viele vermeintliche Zufälle haben mir die Handlung verdorben.

— seschat

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  • Leserunde zu "Bernd, der Sarg und ich" von Monika Detering

    Bernd, der Sarg und ich

    monde

    Die Idee zu Gerda Geier, zum Sarg und zu ihrem Bernd kam mir, als ich wirklich im hiesigen Rathaus nach einer, sagen wir mal, seltsamen Hin- und Herschickerei zu den verschiedensten Schaltern kam, es spät wurde und ich letztendlich in einem winzigen Raum landete und nicht mehr hinaus kam. Von da an machte sich Gerda selbstständig, spukte zu meist unpassenden Zeiten in mir herum, redete und redete auf mich ein, während ich an anderen Manuskripten saß. Sie wurde bissig und ich musste über ihre Geschichte, die weiter und weiter gedieh, lachen – das auch in der Bahn, während die Leute mich irritiert ansahen. Also – begann ich zu schreiben und Gerda in meinem Kopf diktierte. Was sie erlebte, was ihr geschah, dafür kann ich nichts und auch nichts für die tiefschwarzen Ausschnitte aus ihrem Leben. Aber ich freue mich, wenn viele Lovelybooker sich für diesen eBook-Roman interessieren, ihn in dieser Runde kommentieren und ihre ganz persönlichen Leseeindrücke austauschen wollen. Und ihren Spaß daran haben. Bis bald, eure Monika Detering

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  • Bernd, der Sarg und ich

    Bernd, der Sarg und ich

    SteffiR30

    16. February 2016 um 20:34

    Inhalt: Die einen wollen Arzt werden, die anderen Germany’s Next Topmodel – aber niemand, wirklich niemand hat Lust, die lieben Verstorbenen unter die Erde zu bringen. Gerda ist trotzdem Bestatterin geworden. Nicht aus Berufung, sondern eher aus Versehen – und nun will sie diesen extravaganten Job so schnell wie möglich wieder loswerden. Eine lebensbejahende Frau wie sie kann doch unmöglich Totengräberin sein. Noch dazu geschehen in ihrem Umfeld neuerdings allerlei mysteriöse Unfälle. Und auch das unerwartete Ableben von Ehemann Bernd kommt denkbar ungelegen … Meine Meinung: Das Buch „Bernd, der Sarg und ich“ ist ein Kurzroman mit gerade mal 118 Seiten, der meine Erwartungen von einer humorvollen und lebendigen Geschichte rund um die Bestatterin Gerda Geier nicht erfüllen konnte. Es wird aus der Perspektive von Gerda Geier erzählt, jedoch ist der Schreibstil sehr abgehackt, extrem nüchtern und emotionslos. Die Protagonistin wirkt flach, unnahbar und schon fast unsympathisch. Ich konnte einfach nicht mit ihr warm werden, ihr Verhalten war bestenfalls naiv, schlimmstenfalls völlig unangemessen und unglaubwürdig. Der trockene und sehr kurz gehaltene Schreibstil tut sein Übriges. Insbesondere zu Beginn reiht sich ein skurriles Ereignis an das nächste, jedoch ohne dass die Autorin näher darauf eingeht. Der Leser hat keine Zeit durchzuatmen und über die Geschehnisse nachzudenken. Auch wirkt alles sehr überzogen und zu gewollt. Dem Buch fehlt der rote Faden und auch den beworbenen schwarzen Humor konnte ich nicht finden. Lediglich die Bagger Szene am Ende konnte mir ein Schmunzeln entlocken. Schade, denn die Idee hinter der Geschichte hat eigentlich Potenzial – nur die Umsetzung hat meinen Geschmack nicht getroffen. Daher kann ich auch nicht mehr als zwei Punkte vergeben.

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  • Leider zumindest nicht mein Humor

    Bernd, der Sarg und ich

    Danni89

    Klappentext: Die einen wollen Arzt werden, die anderen Germany's Next Topmodel – aber niemand, wirklich niemand hat Lust, die lieben Verstorbenen unter die Erde zu bringen. Gerda ist trotzdem Bestatterin geworden. Nicht aus Berufung, sondern eher aus Versehen – und nun will sie diesen extravaganten Job so schnell wie möglich wieder loswerden. Eine lebensbejahende Frau wie sie kann doch unmöglich Totengräberin sein. Noch dazu geschehen in ihrem Umfeld neuerdings allerlei mysteriöse Unfälle. Und auch das unerwartete Ableben von Ehemann Bernd kommt denkbar ungelegen... In dem Kurzroman „Bernd, der Sarg und ich“ erzählt die Autorin Monika Detering über insgesamt 15 Kapitel die extrem skurrile Geschichte über den weiteren Lebensweg der Bestatterin Gerda nach dem Tod ihres Mannes. Leider konnte mich dieses Buch nicht unterhalten. Der Roman wird vom Verlag mit „Vorsicht, schwarzer Humor!“ beworben, ich persönlich konnte diesen jedoch leider nicht entdecken. Die Protagonistin Gerda erzählt die Geschichte aus ihrer Perspektive und wirkt dabei vollkommen teilnahmslos und für mich einfach nur unsympathisch. Wie sich bereits aus dem Klappentext ergibt, geschehen um sie herum diverse „Unfälle“, die sie unabhängig von ihrem jeweiligen Beteiligungsgrad derart nüchtern und emotionslos beschreibt, dass ich aus dem Kopfschütteln fast nicht mehr raus kam. Die Ereignisse selbst sind dabei für einen Kurzroman wirklich zahlreich und werden entsprechend immer nur ziemlich knapp dargestellt. So reihen sie sich nur so aneinander, ohne richtig wirken zu können, ehe auch schon das nächste Vorkommnis im Mittelpunkt steht. Die Handlung wirkte dadurch auf mich leider sehr abgehackt und konstruiert, zumal die einzelnen Handlungsabschnitte schon wirklich zu stark ins Skurrile abdriften, als dass ich sie noch als witzig empfinden konnte. Fazit: für meinen Geschmack leider nicht unterhaltsam – die Protagonistin fand ich unsympathisch und den Schreibstil keineswegs humorvoll. 

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    • 2
  • Bestattung & Co.

    Bernd, der Sarg und ich

    Miamou

    07. February 2016 um 14:39

    Die einen wollen Arzt werden, die anderen Germany’s Next Topmodel – aber niemand, wirklich niemand hat Lust, die lieben Verstorbenen unter die Erde zu bringen. Gerda ist trotzdem Bestatterin geworden. Nicht aus Berufung, sondern eher aus Versehen – und nun will sie diesen extravaganten Job so schnell wie möglich wieder loswerden. Eine lebensbejahende Frau wie sie kann doch unmöglich Totengräberin sein. Noch dazu geschehen in ihrem Umfeld neuerdings allerlei mysteriöse Unfälle. Und auch das unerwartete Ableben von Ehemann Bernd kommt denkbar ungelegen… ****************************************************** Vorab einen ganz herzlichen Dank dafür, dass mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde und ich es bei der gemeinsamem Leserunde mitlesen durfte. Bei „Bernd, der Sarg und ich“ sollte man eher mit einer Kurzgeschichte, als mit einem ausschweifenden Roman rechnen. Geht man mit erster Erwartung an die Geschichte heran, so hat man nämlich gleich einen ganz anderen Zugang. Man wartet dann nämlich nicht darauf, dass Charaktere und Handlung eine richtige Tiefe aufweisen. Mit Gerda Geier hat Monika Detering einen Charakter erschaffen, der nicht unbedingt unsympathisch ist, mit dem man sich aber doch schwer tut. Immer kurz bevor man denkt, dass man sie mögen könnte, fordert sie Situationen und Ereignisse herauf, die sie wieder in die Ferne rücken lassen. Die Geschichte wird aus ihrer Sicht in der Ich – Form erzählt. Zu Beginn war für mich die Handlung ein Zusammenwürfeln verschiedener Ereignisse, erst nach dem ersten Drittel war für mich ein Roter Faden in der Handlung erkennbar. Aber auch dann wird die Geschichte in einem Zeitraffer erzählt, dass einem fast ein wenig schwindlig wird. Grundsätzlich fand ich die Idee der Geschichte nicht schlecht. Leider fehlte mir aber auch, wie bereits Lesern vor mir, der versprochene „Schwarze Humor“. Viele Szenen wirkten auch sehr überzogen und als man dann denkt, dass es eigentlich gar nicht mehr schlimmer für Gerda kommen könnte, setzt die Autorin noch einen drauf, so dass es dann wirklich einfach nur zu viel des Guten war. Dem Schreibstil selbst kann ich persönlich nicht wirklich etwas vorwerfen. Wie erwähnt wird die Geschichte aus Gerdas Sicht erzählt, was bedeutet, dass der Leser ihre Gedanken ganz ungeschminkt vorgeführt werden. Sie wirken deswegen auch sehr abgehackt und auch unreflektiert, was natürlich logisch ist, aber den Lesefluss nicht unbedingt in die Hände spielt. „Bernd, der Sarg und ich“ war nicht ganz nach meinen Erwartungen und ich kann daher nur eine bedingte Leseempfehlung geben.

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  • Enttäuschend

    Bernd, der Sarg und ich

    marielu

    03. February 2016 um 11:48

    Vorsicht, schwarzer Humor! Wenn Bestatter mit einem Bein in der Grube stehen … „Bernd, der Sarg und ich“ von Monika Detering mit diesem Satz wird für das Buch geworben. Der Klapptext: Die einen wollen Arzt werden, die anderen Germany’s Next Topmodel – aber niemand, wirklich niemand hat Lust, die lieben Verstorbenen unter die Erde zu bringen. Gerda ist trotzdem Bestatterin geworden. Nicht aus Berufung, sondern eher aus Versehen – und nun will sie diesen extravaganten Job so schnell wie möglich wieder loswerden. Eine lebensbejahende Frau wie sie kann doch unmöglich Totengräberin sein. Noch dazu geschehen in ihrem Umfeld neuerdings allerlei mysteriöse Unfälle. Und auch das unerwartete Ableben von Ehemann Bernd kommt denkbar ungelegen … Inhalt: Gerda verliert durch einen „Unfall“ ihren Mann und kurz darauf auch noch einen guten Freund. Die Polizei ermittelt natürlich, kann Gerda aber nichts nachweisen. Schockiert über die Unfälle in ihrem Umfeld beschließt Gerda das Beerdigungsinstitut zu verkaufen und als Erotikautorin zu glänzen, doch bis dahin ist es noch ein langer Weg, der mit vielen Fettnäpfchen gepflastert ist. Meine Meinung: Der erste Werbesatz für das Buch (siehe oben) hat mich schon ziemlich neugierig gemacht. Das Cover, der Titel und der Klapptext haben mich fasziniert und ich freute mich sehr, als ich dieses Buch bei einer Leserunde gewonnen habe. Doch leider fand ich es sehr enttäuschend. Den beschriebenen „schwarzen Humor“ habe ich vermisst, die Protagonistin Gerda kommt recht farblos daher und konnte mich nicht für sich gewinnen. Monika Deterings Schreibstil empfand ich als nüchterne Erzählweise, mit aneinander gereihten Ereignissen, ohne jede Emotion. Dies hat mich doch sehr verwirrt, da ich vorher die Bewertungen zu ihren anderen Büchern gelesen habe, dies ermuntert mich, noch mal ein Buch von Monika Detering zu lesen. Auf den 160 Seiten, die das Buch hat, lieber etwas weniger Ereignisse, dafür aber  besser ausgeschmückt oder beschrieben, hätten hier vielleicht mehr erreicht. Fazit: Ein Buch das mich enttäuscht hat und ich nicht weiter empfehlen kann.

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  • Nicht nach meinem Geschmack

    Bernd, der Sarg und ich

    silverincu

    02. February 2016 um 21:34

    Gerda Geier hat ein turbulentes Leben. Als Ehefrau eines Bestatters hat man es nicht leicht. Da will man den Laden auf Vordermann bringen und zack - fliegt Bernd, der Mann in einen Sarg, verstirbt durch einen ungünstigen Zwischenfall und Gerda ist Witwe - so schnell kann es gehen. Apropos schnell - schnell passiert ein Vorfall nach dem anderen. Man will sie beseitigen, ein vermeintlicher Freund stirbt, ein Bagger macht sich selbstständig und zerstört auch noch ihr Auto, sie wird beinahe vergewaltigt und und und. Mir persönlich fehlte der angekündigte schwarze Humor - so richtig lachen, schmunzeln o.ä. konnte ich nicht und dabei gab es schon Bücher, da habe ich minutenlang Tränen gelacht. Die Geschehnisse wurden einfach aneinandergereiht und viel zu oberflächlich abgearbeitet. Die Wendungen in der Geschichte waren doch zu heftig. Von der Wahrsagerin zur Bestatterin zur erfolgreichen Erotikautorin - und das auf gefühlten drei Seiten. Dadurch wurde ich auch nicht mit der Protagonistin Gerda Geier warm. Die Idee zur Geschichte finde ich toll und interessant, aber leider für meinen Geschmack nicht überzeugend umgesetzt. Ich habe lange hin und herüberlegt, wie viele Sterne ich vergeben soll und da man keine halben Sterne geben kann, gab es eben 2 Stern.

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  • Hat mich leider nicht ganz mitgerissen.....

    Bernd, der Sarg und ich

    foxydevil

    02. February 2016 um 17:08

    Durch den Tod von Ehemann Bernd ändert sich Gerdas Lebensweg. Das erzählt die Autorin Monika Detering erzählt in Ihrem Kurzroman „Bernd, der Sarg und ich“. Ich hatte so meine Probleme mit der „gefühlt“ unnahbaren und eigenwilligen Person Gerda. Sie will mit Eile ihr bisheriges Leben ändern und das schnell. Die Art und Weise wie sie es anstellt stößt mir irgendwie auf. Schwarzer Humor war das für mich weniger, da das menschliche Augenzwinkern gefehlt hat, und eher Nüchternheit gewichen ist. Die ich-Erzählweise war ok für mich. An abwechselnden Ereignissen mangelte es nicht, allerdings kamen sie für meinen Geschmack zu schnell in Folge. Auch irgendwie seltsam/ eigenartig. Da muss sich wohl jeder selbst ein Bild machen. Fazit: Geschmäcker sind verschieden und wer mit der eigenwilligen Protagonistin klar kommt kann sich für den 15 Kapitel umfassenden Kurzroman vielleicht erwärmen 

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  • Bernd, der Sarg und ich

    Bernd, der Sarg und ich

    hauntedcupcake

    31. January 2016 um 17:04

    Worum geht's? Gerda Geier ist Bestatterin und frisch verwitwet. Zeit, sich neu zu orientieren. Doch leichter gesagt als getan, denn das Schicksal legt ihr einen Stein nach dem anderen in den Weg... Meine Meinung Schnell beginnt die Geschichte und schnell endet sie auch wieder. Zum Glück. Denn mit Gerad Geier hat man erstens eine sehr unsympathische, flache Protagonistin und zweitens trotz viel versprechendem Klappentext auch nichts zu lachen. Denn was schwarzer Humor hätte sein sollen sind eine unglaubliche Anzahl zufälliger Ereignisse, die skurril und manchmal sogar ziemlich unter der Gürtellinie sind. Geschmunzelt habe ich nicht ein einziges Mal, mich gewundert dafür umso öfters. Die "Unglücke" die Gerda Geier passieren, sind nicht nur unglaubwürdig, sie sind überflüssig. Manchmal ist weniger halt doch mehr. Fazit Viele Köche verderben den Brei - viele erzwungene Zufälle eine Geschichte. Denn eigentlich war die Idee dahinter gut. Einen einzigen Punkt kann ich hier vergeben, dafür, dass sich das Büchlein rasch weglesen liest und der Schreibstil einigermassen angenehm, wenn auch sehr trocken und abgehackt ist.

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  • Manchmal ist weniger mehr

    Bernd, der Sarg und ich

    lexana

    30. January 2016 um 23:54

    Gerda ist 39, durch einen tragisch komischen Unfall verwitwet und will sich nun selbst verwirklichen, doch auf dem Weg dorthin liegen viele Fettnäpfchen und das Pech scheint sie auf Schritt und Tritt zu verfolgen. Meine Meinung Als ich gelesen habe, wie die Autorin in ihrem Hinterkopf von ihrer Hauptprotagonistin belagert wurde bis sie ihre Story niederschrieb, musste ich herzlich lachen, zumal ich selber schreibe und mich sehr in die Autorin hineinversetzen konnte. Ich nenne meine Ideen/Protagonisten, die in meinen Gedanken zu den ungünstigsten Zeiten rumspukten, gerne Plot-Bunnies.So erhoffte ich mir eine ebenso humorvolle und lebendige Geschichte, die ich jedoch nur bedingt vorfand.Mit Gerda konnte ich nicht wirklich warm werden. Der trockene und recht kurz gehaltene Schreibstil der Autorin verhindert, dass man tiefer in die Geschichte eintaucht und mit den Figuren warm wird. Zudem reihen sich die Ereignisse schlag auf Schlag aneinander, lassen keine Zeit zum Luftholen. Schade, denn man kann es nicht sacken lassen, nicht drüber nachdenken. Nicht mal Mitgefühl für Gerda ist drin.Alles in allem ist die Geschichte zu vollgepackt, wirkt dadurch zu überzogen, teils zu gewollt. Die Autorin verschenkt das vorhandene Potential. Auch wenn sie zum Ende hin noch ein ganz klein wenig die Kurve bekommt. Fazit Manchmal ist weniger mehr. Ich hätte mir etwas weniger Fettnäpfchen und etwas mehr Gefühle gewünscht. Einen etwas besseren Einblick in Gerdas Emotionen. Zum Beispiel, als sie realisierte, dass sie Bernd im Sarg vergessen hatte.Die Szene mit dem Bagger zum Schluss vorm Bordell war eins meiner Highlights, da ich die Anspielung auf eine andere Szene mochte.Trotzdem ist das Buch keines, das ich empfehlen würde.

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  • Was ist der Sinn dieser Geschichte?

    Bernd, der Sarg und ich

    seschat

    30. January 2016 um 10:05

    INHALTDie 39-jährige Bestatterin Gerda Geier hat gerade ihren Mann Bernd durch einen unglücklichen Unfall verloren und möchte deshalb beruflich umsatteln. Schlimm nur, wenn das Schicksal ein ums andere Mal andere Pläne mit einem hat... MEINUNG Monika Deterings Kurzroman (nur 118 Seiten) hat leider nicht meinen Geschmack getroffen. Ich hatte im Vorhinein auf eine heitere Geschichte aus dem Bestattermilieu spekuliert, doch eine sehr emotionslose und mit zu vielen unglücklichen "Zufällen" gespickte Geschichte zu lesen bekommen. Der Hauptprotagonistin Gerda widerfahren im Laufe der Handlung so viele Missgeschicke, dass man nur noch von miesem Karma bzw. zu gewolltem "Humor" sprechen kann. Wenn Gerda nach dem Mann auch noch den Freund verliert und ihr Auto unweigerlich selbst demoliert, das ist für mich mitnichten komisch, eher arg skurril. Die Unglückskette will und will nicht abreißen, obwohl man als Leser immerfort auf eine positive Wendung hofft. Ich fand den Plot insgesamt zu willfährig aneinandergereiht und habe den roten Faden vermisst. Sprachlich wurde auch nicht so viel geboten. Mir war die Sprache zu sachlich und zu emotionslos. Der Humor hat sich mir leider nicht erschlossen. FAZIT Eine Geschichte, für die ich leider nicht mehr als einen Gnadenpunkt vergeben kann. Die Lektüre ist verschenkte Lesezeit.

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