Monika Detering , Horst-Dieter Radke Bittere Liebe an der Ruhr

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Inhaltsangabe zu „Bittere Liebe an der Ruhr“ von Monika Detering

Eine Leiche in den Ruhrauen gibt Rätsel auf. Scheinbar gibt es eine Verbindung zu einem Literaturverein in Mülheim-Saarn. Eine Gruppe Halbstarker wird Kommissar Poggel beinahe zum Verhängnis. Glücklicherweise wird der von einem Prominenten herausgeboxt. Anna Puff ermittelt auf ihre ganz eigene Weise und gerät dadurch in tödliche Gefahr. Die 1950er Jahre im Ruhrgebiet bieten die Kulisse für dramatische Ereignisse im Umfeld der Literatur.

Ruhrpottkrimi der 1950-er Jahre – authentisch, spannend und mit witzigem Lokalkolorit garniert

— andreas_kriminalinski
andreas_kriminalinski

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  • Astreiner Ruhrpottkrimi, hömma!

    Bittere Liebe an der Ruhr
    andreas_kriminalinski

    andreas_kriminalinski

    03. August 2017 um 18:14

    Nä, wat schön, ich durfte vorab lesen, hömma – ein Krimi ausse guten alten Zeit und dann noch aus meine Geburtsstadt Mülheim anne wunderschönen Ruhr! Da wirsse verrückt wennse dat liest, hömma. Abba schön der Reihe nach. Also, da wird ne Leiche gefunden innen Altarm vonne Ruhr. Da fänkt die Ka… tastrophe mit an. Wir schreiben dat Jahr Neunzehnhundertsiebenundfuffzich. Son Vogelkundler vonne Nordsee is inne Saarner Ruhrauen auffe Suche nach son schönes Bildmotiv, weisse, wora sich später noch mit bewerben kann bei die Magazine. Jedenfalls kuckt der ganz schön blöd ausse Wäsche wie dem die aufgedunsene Leiche durch sein Objektiv am schwimmen is. Scheiße, denkt der, nix is mit lecka Frühstücksbrötchen, getz muss ich wohl die Bullen rufen. Dat tut der dann auch und kommen tut Alfred Poggel, der Herr Kommissar, mit sein Kollegen und Untergebenen Jürgen Schnittker. Und kommen tut auch die Ermittlung, nämmich in Bewegung. Weisse Bescheid. Der Poggel is nämmich ein gewieften, hömma, der kricht ganz schnell raus, dat dat ein Zusammenhang gibbt zwischen den Toten und son vornehmen Literaturclub. Und wie der Kommissar am ermitteln anfängt, stößt er auf seine Vermieterin, die Frau Puff. Geiler Name, der schockt, wa. Kannse getz auch nix für, is abba ne ganz Liebe, ehrlich. Übrigens, dat war früha so, dat so Frauen Zimmerse in ihre Wohnung untervermietet haben. Die mussten ja auch kucken, wo se blieben. So vonne Kohle her gesehen, vastehsse. Echt stark, hömma, weisse eigentlich, watte inne Fuffziger Jahre für ne Briefmarke gelatzt hast? Für son ollen Brief. Zwanzich Pfennige! Tja, dat waren noch Zeiten, wa! A prospros Zeiten: Der Krimi is ja getz kwasi inne Vergangenheit am spielen. Abba dat machen die beiden Autoren total töffte, hömma. Die haun da Annekdötkens raus, da bisse baff. Wat die alles wissen, wie´s damals so war. Astrein, hömma. Kommse dir echt vor wie kurz na´m Kriech. Lokalkolorit nennt dat die Hautewolaute. Ich nenn dat Ruhrpottscharm, abba vom allerfeinsten. So, abba zurück zu unsern Mordfall. Also, sagen wa ma so: der Poggel geht da aus von, dat dat sich um Mord handelt. Et stellt sich nämmich heraus, dat dat Opfa vergiftet worden is. Und seine Vermieterin, die Frau Puff, die kocht noch ihr eigenes Süppchen, so „ermittlungstechnisch“, wennde vastehs wat ich meine. Und dat dat dem Poggel nich gefällt kannse dir ja wohl denken. Und kurze Zeit späta is die Kacke auch am dampfen: Frau Puff is in Gefahr und Poggel noch weit wech. Abba mehr verrat ich nich, musse schon selbst lesen, wennse wissen willst, wie dat ausgeht. Ich sach ma so: Vadächtige hammse genuch und die Leiche bleibt tot. Also, mir als gebürtiger Ruhrpottler is dat Herz aufgegangen, bei den Krimi. Dat Flair von früha hammse ganz töffte rüber gebracht nache heutigen Zeit. Auch so vonne historischen Begebenheiten her. Hach, getz schwaller ich schon so wie die Stukadierten, t´schuldigung! Aber et is so, hömma. Auch die Figuren, vor allem Puff&Poggel, sind exzellent gezeichnet. Ja, is gut, „gezeichnet“ – widda son Fachbegriff, ich weiß. Die Puff hat da son Krösken am laufen und der Poggel hätte gerne auch eins. Klasse, wie dat beschrieben is, hömma. Kommse dir vor als stehse dabei. Nur unsichtbar. Ich glaube, die Szene, wo et bei der Puff am kribbeln is und wo se mit ihrn Lowwer am … na, du weiß wat ich meine, ich glaube, die Szenen hat die Detering geschrieben. Und beije Ermittlungen undsoweita hatse den Radke wieder mit sein lassen. Der Radke hat dafür dat mit dem Schmeling schreiben dürfen – Max Schmeling, den Boxer, kennse doch, oder? Hatte ich ganich erwähnt mit den Schmeling? Ja kuck, hasse noch wat worauf de dich freuen kanns! So, tun wa ma Butter bei die Fische, wat gebn wa den Autorenduett für ne Punktzahl? Ich würd sagen, die volle, hömma! Ein suuuper Krimi vor – pass auf, getz kommt widda wat gestelztes – vor atemberaubender Ruhrpott-Kulisse! Leckomio, wa! Ein Muss für Puff&Poggel-Fans, ein Muss für Menschen, die wie wir ausm Pott dat Herz am rechten Fleck tragen und ein Muss für schwatt-gelbe wie blau-weiße, wennse vastehs wat ich meine. Also, weiße Bescheid: geh nach dein Buchladen und hol dir dat Dingen! Glück auf!

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