Monika Detering , Horst-Dieter Radke Chrom, Koks und feine Leute

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Inhaltsangabe zu „Chrom, Koks und feine Leute“ von Monika Detering

1956 ist der Mord an der Prostituierten Thekla immer noch nicht aufgeklärt. In seiner Mülheimer Villa wird der Autohändler Fölsch tot aufgefunden. Seine Familie gerät unter Verdacht. Der Staatsanwalt hat Gründe, nicht auf Mord zu plädieren. Die Ermittlungen werden bis Köln ausgedehnt. Bei einer Verfolgungsjagd kommt Kriminalinspektor Alfred Poggel der Lösung des Falles näher. Währenddessen sorgt sich seine Vermieterin Anna Puff um ein Mädchen, das in einem Essener Kinderheim misshandelt wird.

Verruchtes Mülheim der 1950er Jahre

— detlef_knut
detlef_knut

Wer sich für Geschichtliches interessiert, das spannend und unterhaltsam mit einem Kriminalfall verknüpft ist, ist hier genau richtig.

— amena25
amena25

Wie aus dem Leben, ein Krimi in den 40/50ern

— Caroas
Caroas

Zeitreise in die 50-er Jahre mit Lokalkolorit und einem schlüssigen Kriminalfall

— SchwarzeFee
SchwarzeFee

Sehr unterhaltsame Zeitreise und spannende Ermittlungen

— Ladybella911
Ladybella911

Solide, aber nicht der beste Fall für Poggel. Ich hoffe, beim nächsten Mal gibt’s mehr Krimi- als Nebenhandlung.

— Igelmanu66
Igelmanu66

Toller Krimi mit interessanter Zeitreise in die 50er Jahre!

— sommerlese
sommerlese

... wat willse mehr? Spitze, hömma!

— andreas_kriminalinski
andreas_kriminalinski

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  • Zeitgeschichte hautnah und unterhaltsam

    Chrom, Koks und feine Leute
    amena25

    amena25

    20. December 2016 um 20:26

    Mülheim zu Beginn der 50er Jahre - Kriminalinspektor Alfred Poggel sucht immer noch verbissen den Mörder der Prostituierten Thekla Schmitt, mit der er selbst ein Verhältnis hatte. Doch trotz intensivster Bemühungen kommt Poggel in diesem Fall nicht weiter. Da wird der vermögende Autohändler Fölsch tot aufgefunden. Er starb an einer vergifteten Dosis Kokain. Neben den üblichen Verdächtigen im Drogenmilieu geraten auch Fölschs Frau und seine überaus attraktive Schwägerin ins Zentrum des polizeilichen Interesses. Dies wiederum versucht der Staatsanwalt mit allen Mitteln zu verhindern, was Poggel misstrauisch werden lässt. Währenddessen kümmert sich Anna Puff, bei der Kriminalinspektor Poggel zur Untermiete wohnt, um ein Mädchen in einem streng katholischen Kinderheim. Als sie Poggel bittet, das Kinderheim und die dortigen Zustände genauer unter die Lupe zu nehmen, stößt er unerwartet auf eine Spur, die ihn der Lösung des Falls Thekla Schmitt näherbringt. Die Charaktere sind sympathisch und lebensecht gezeichnet. Während Alfred Poggel eher konservativ und etwas steif wirkt, kämpft seine Mitarbeiterin Rosemarie Stankowski um berufliche Anerkennung. Als junge, selbstbewusste Frau, die Motorrad fährt, ein heimliches Verhältnis führt und eine gute Spürnase beweist, ist sie eine erfrischend moderne Figur innerhalb der doch recht einengenden gesellschaftlichen Strukturen. Anna Puff dagegen gibt die resolute, aber auch herzensgute, alleinstehende Frau, die mit finanziellen Sorgen zu kämpfen hat. Dies ist zwar schon der 3. Fall um Alfred Poggel und Co, den man aber auch gut ohne jegliche Vorkenntnisse lesen kann. Indem der Leser in den Alltag der Figuren eintaucht und ihre größeren und kleineren Sorgen teilt, erlebt er Zeitgeschichte hautnah und gleichzeitig kurzweilig und unterhaltsam. Wer sich für Geschichtliches interessiert, das spannend und unterhaltsam mit einem Kriminalfall verknüpft ist, ist hier genau richtig.

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  • Leserunde zu "Chrom, Koks und feine Leute" von Monika Detering

    Chrom, Koks und feine Leute
    monde

    monde

    Sie sind wieder da! Alfred Poggel & Anna Puff ermitteln in: Chrom, Koks und feine Leute Die Edition Oberkassel verlost 10 E-Books: Chrom, Koks und feine Leute von Monika Detering und Horst-Dieter Radke. Mit dem 3. Band der Reihe Puff & Poggel/50er Jahre/Ruhrpott laden Verlag und die Autoren herzlich zur Leserunde ein!   1956 ist der Mord an der Prostituierten Thekla immer noch nicht aufgeklärt. In seiner Mülheimer Villa wird der Autohändler Fölsch tot aufgefunden. Seine Familie gerät unter Verdacht. Der Staatsanwalt hat Gründe, nicht auf Mord zu plädieren. Die Ermittlungen werden bis Köln ausgedehnt. Bei einer Verfolgungsjagd kommt Kriminalinspektor Alfred Poggel der Lösung des Falles näher. Währenddessen sorgt sich seine Vermieterin Anna Puff um ein Mädchen, das in einem Essener Kinderheim misshandelt wird.   Die Autorin: Monika Detering arbeitete als Puppenkünstlerin mit zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland, war als freie Journalistin tätig und entschied sich später für das belletristische Schreiben. Sie veröffentlicht Romane, Krimis und Kurzgeschichten, schreibt solo, aber auch im Team mit dem Autor Horst-Dieter Radke. Einige ihrer Kurzgeschichten wurden ausgezeichnet. Sie ist Mitglied bei den „Mörderischen Schwestern“ und den „42erAutoren“. Mehr unter: http://www.monika-detering.de Der Autor: Horst-Dieter Radke, Autor zahlreicher Fach- und Sachbücher hat sich mit Kurzkrimis, Erzählungen und Novellen einen Namen gemacht. Er lässt in die Puff & Poggel-Romane Erinnerungen an seine Jugend im Ruhrgebiet einfließen. Gemeinsam mit Monika Detering engagiert er sich bei den »42er-Autoren e.V.«. Er ist außerdem Mitglied im Syndikat. Mehr unter: http://www.hd-radke.de Die Autoren werden die Leserunde begleiten und freuen sich auf aussagekräftige Rezensionen und Eindrücke, die ihr bei der Zeitreise in die 1950er Jahre bekommt. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und wünschen Euch viel Glück! Edition Oberkassel und die Autoren Monika Detering und Horst-Dieter Radke

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    starone

    starone

    19. December 2016 um 14:34
    hd_radke schreibt Das war gut gemeint, aber in den Auswirkungen katastrophal. Nach diesem Weihnachten kam dieses Mädchen im Heim nicht mehr zurecht, weil sie ein Blick in eine andere Welt getan hatte.

    Ich glaube, als eine Katastrophe kann man das eigentlich nicht ansehen oder? Eher als menschlich/seelisch verständlich, dass das Mädchen dann auch einen Zipfel des erblickten Glücks haben wollte. ...

  • Nette und interessante Zeitreise in die 50er Jahre

    Chrom, Koks und feine Leute
    starone

    starone

    14. December 2016 um 16:28

    Zum Inhalt: Wir schreiben  das Jahr 1956. Der Krieg ist doch nicht lange vorbei und Wohnung sind Mangelware. Kriminalinspektor Alfred Poggel wohnt deshalb wie viele andere seiner Zeit auch zur Untermiete bei Frau Puff. Diese wiederum versucht ihren Lebensunterhalt mit verschiedenen Putzstellen und der Untervermietung ihrer gesamten Wohnung zu bestreiten. In seiner Villa wird der Autohändler Fölsch tot aufgefunden . Ein Fall den Alfred Poggel in die Welt der Reichen und Schönen bringt. Aber lieber würde er sich um  die Aufklärung des Mord an der Prostituierten Thekla Schmitt. Denn er war privat mit ihr verbandelt. Zumal seine Vermieter Frau Puff  sich um ein Mädchen im Kinderheim sorgt.  Hatte Thekla möglicherweise eine Tochter, von der auch Alfred Poggel nichts wusste. Und so versucht Alfred Poggel in beiden Fällen sein Bestes zugeben. Meine Meinung: Mit viel Herzblut und zum Teil im Dialekt erweckt das Autorenteam um Horst-Dieter Radke und Monika Detering die 50er Jahre zum Leben. Für jemanden der diese Zeit nur vom Hörensagen kennt, gibt es viele interessante Ein- und Ausblicke in diese Zeit. Man lernt quasi hautnah die Ängst, die Hoffnung, Sorgen und Nöte, aber auch die Glücksmomente und den Alltag der Menschen kennen und bekommt so ein Gefühl für diese Zeit und ihre Menschen. Fand ich sehr stimmig. Es zeigt mit welchen Problemen, die Menschen zu kämpfen hatten bevor es mit dem  Wirtschaftswunder begann. Mir hat diese Zeitreise sehr gut gefallen und ich habe gerne mit den Protagonisten mit gefiebert und gelitten. 

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  • Alfred Poggel ermittelt in Mülheim 1956

    Chrom, Koks und feine Leute
    SchwarzeFee

    SchwarzeFee

    12. December 2016 um 10:20

    Chrom, Koks und feine Leute nimmt uns mit in die Endfünfziger Jahre im Ruhrgebiet. Hier wohnt und arbeitet Alfred Poggel, Kriminalhauptkomissar, und bekommt einen neuen Mordfall auf den Tisch. Ein Autohändler wurde tot aufgefunden, war es Mord oder Selbstmord? Hier kommen Poggel und sein Team in Berührung mit der High Society. Zudem hat Poggel noch den Tod seiner Liebe Thekla aufzuklären, die als Prostituierte arbeitete. Seine Vermieterin Anna Puff kümmert sich um die Tochter Theklas, die in einem katholischen Kinderheim untergebracht ist.Nach und nach fügt sich Alles zusammen - wie es sich für einen guten Krimi gehört. Schön fand ist, dass man Einiges über diese Zeit in unserer Republik erfährt, die nahende Zeit des Wirtschaftswunders lässt sich erblicken, ebenso aber auch alte Lasten aus der Zeit des NS-Regimes. Außerdem auch Wert- und Moralvorstellungen der damaligen Zeit, sehr gut hier die Figur der Polizistin im Team von Poggel, die sich mehr als einmal in der männlichen Welt der Polizei behaupten muss und auch privat Einiges erlebt. Für mich als im Ruhrgebiet Aufgewachsene waren natürlich auch die in Dialekt gesprochenen Szenen sehr interessant und ließen mich oftmals sehr in meine Kindheit zurückreisen. Mir hat das Buch gut gefallen, der letzte Kick hat aber irgendwie gefehlt, daher vier statt fünf Sternen. 

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  • Mörderische Ermittlungen in und um Mühlheim 1956

    Chrom, Koks und feine Leute
    Ladybella911

    Ladybella911

    10. December 2016 um 09:44

    Dieser Kriminalroman besticht durch unglaublich viel Lokalkolorit und man taucht, wenn man sich erst einmal in die Geschichte hineingelesen hat, tief in die vergangene Zeit des 2O. Jhdts , der frühen Bundesrepublik und des sich abzeichnenden Wirtschaftswunders hinein. Der Roman fasziniert durch eine unglaublich authentische Wiedergabe der damaligen Zeit, die Nöte und Sorgen der einfachen Menschen, ihre Art und Weise, mit den Schwierigkeiten umzugehen und diese zu meistern. Man erinnert sich an Dinge, wie Brausepulver oder den Fotoapparat mit der damals üblichen Filmrolle, den mittlerweile kultigen Nierentisch oder das Fahrrad als Transport- und Fortbewegungsmittel derjenigen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens standen. Es werden auch sozialkritische Bereiche der damaligen Zeit offen angesprochen. Zustände wie die in den meist von Ordensschwestern betreuten Kinderheimen werden ausgesprochen realistisch dargestellt und auch vor den Entgleisungen katholischer Priester wird nicht Halt gemacht. KHK Poggel und seine Mitarbeiter ermitteln in einem Mordfall der besseren Gesellschaft, den Mord an einem vermögenden und bekannten Autohausbesitzer, der zudem ein Freund des ermittelnden Staatsanwalts war und diesem seine Villa ab und an für seine Schäferstündchen zur Verfügung gestellt hat. Das Pikante daran: bei seinem Techtelmechtel handelt es sich um eine weibliche Mitarbeiterin des Kommissariats. Dieser Roman ist nicht nur eine Zeitreise in das Jahr 1956 und besticht durch die genauen detailreichen Beschreibungen der Umgebung der Protagonisten und ihrer Handlungen, sondern auch durch die Einbindung von Begriffen und Sprachgebräuchen der damaligen Zeit, den Beginn des Wirtschaftswunders der noch jungen Bundesrepublik und die immer noch vorhandene Vetternwirtschaft und auch Korruption. Aber vor allem beinhaltet er eine spannende Mordermittlung mit sympathischen Ermittlern und ihren Helfern. Mein Fazit: Absolut Lesens- und empfehlenswert

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    • 2
  • Solide, aber nicht der beste Fall für Poggel.

    Chrom, Koks und feine Leute
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    11. November 2016 um 12:41

    »Wir haben in dieser Angelegenheit alles abgeklopft und wissen nicht, wo überhaupt noch neu anzusetzen ist.« »Dann klopfen Sie noch mal … Sie meinen, ich sei in dieser Angelegenheit verbissen? Schon wahr. Aber ich weiß, dass ich den Täter finde.« Mülheim an der Ruhr, in den 1950er Jahren. Noch immer konnte der lang zurückliegende Mord an der Prostituierten Thekla Schmitt nicht aufgeklärt werden. Kriminalinspektor Alfred Poggel, den viel mehr als nur berufliches Interesse mit Thekla verband, will nicht locker lassen. Der Mörder muss gefasst werden! Zeitgleich muss sich Poggels Team aber auch mit dem Fall des in seiner Villa tot aufgefundenen Autohändlers Fölsch befassen. Eigenartigerweise will der Staatsanwalt partout nicht auf Mord plädieren, sondern den Todesfall als Selbstmord oder Unfall darstellen. Daneben ringt die junge Kriminalhauptmeisterin Rosemarie Stankowski immer noch um Anerkennung bei Poggel und den anderen männlichen Kollegen und um ihre unglückliche Beziehung zu einem verheirateten Mann. Und schließlich benötigt Anna Puff, Poggels Vermieterin, dringend eine weitere Verdienstmöglichkeit und begibt sich auf Arbeitssuche. Großen Kummer bereiten ihr zudem die fürchterlichen Zustände in einem katholischen Kinderheim in Essen, wobei ihr Herz besonders an einem speziellen Mädchen hängt. Der 3. Fall für Alfred Poggel. Nachdem ich die beiden Vorgänger gelesen hatte, war für mich als alteingesessene Mülheimerin klar, dass auch dieser wieder in meinem Bücherregal einziehen musste. Zumal Band 2 mit einem fiesen Cliffhanger endete! Und es sollte diesmal in „meinen“ Stadtteil, nach Styrum, gehen. Die Neugierde war groß! Jetzt, nach der Lektüre, bin ich ein klein wenig enttäuscht. Gut, was Mülheim „im Ganzen“ betrifft, wurde auf einige regionale Besonderheiten sehr schön eingegangen. Dazu gehören zum Beispiel Textabschnitte in „Mölmsch Platt“ und ein „Gastauftritt“ des noch ungeborenen Helge Schneiders. (Wobei ich mich aber schon gefragt habe, ob sich in Sachen Mölmsch Platt nicht so mancher Leser über ein paar Übersetzungshilfen im Anhang gefreut hätte.) Auf Styrum heruntergebrochen kommt das Regionale aber für mein Gefühl zu kurz, beschränkt sich meist nur auf das bloße Nennen von Straßennamen. Da hätte ich mir ein wenig mehr, zum Beispiel Beschreibungen der Örtlichkeiten, gewünscht. Es musste aber auch reichlich viel Stoff in dieses schmale Buch passen. Ein wenig mehr Umfang wäre gut gewesen oder alternativ etwas weniger Nebenhandlung. Letztlich sollte es doch noch in erster Linie ein Krimi sein, oder? Die Sache mit dem Kinderheim fand ich noch völlig in Ordnung, interessant und spannend. Aber darüber hinaus gab es für mich durchaus Kürzungspotential. Natürlich sagen die Gedankengänge diverser Reinigungskräfte viel über den damaligen Zeitgeist aus. Da hätten aber auch wenige Abschnitte ausgereicht, das wäre meines Erachtens nach der Krimihandlung zugutegekommen. Überhaupt der Krimi: Wer den Vorgängerband nicht kennt, hätte sich vielleicht über ein paar Rückblicke zum Mord an Thekla gefreut, den Poggel schließlich so verbissen verfolgt. Die Auflösungen letztlich waren so in Ordnung, ich persönlich bin nur über ein paar Ungenauigkeiten gestolpert. Beispiel: Ein Kind wird im Oktober 1944 geboren. Zum Zeitpunkt der Handlung wird gesagt, dass es 10 Jahre alt ist. Laut Klappentext befinden wir uns aber im Jahr 1956. An anderer Stelle, die 1952 spielt, heißt es, das Kind wäre im Heim, weil Vierjährige abends nicht allein bleiben können. Alles Kleinigkeiten bzw. ungenaue Formulierungen, aber so etwas mag ich nun mal – vor allem bei einem Krimi – gar nicht. Fazit: Solide, aber nicht der beste Fall für Poggel. Ich hoffe, beim nächsten Mal gibt’s mehr Krimi- als Nebenhandlung.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    kubine

    01. October 2016 um 17:43
  • Die 50er Jahre in Deutschland

    Chrom, Koks und feine Leute
    sommerlese

    sommerlese

    26. September 2016 um 13:42

    Der Krimi "*Chrom, Koks und feine Leute*" von Autorin "*Monika Detering*" erscheint 2016 im "*Edition Oberkassel Verlag*". 1956 ist der Mord an der Prostituierten Thekla immer noch nicht aufgeklärt. In seiner Mülheimer Villa wird der Autohändler Fölsch tot aufgefunden. Seine Familie gerät unter Verdacht. Der Staatsanwalt hat Gründe, nicht auf Mord zu plädieren. Die Ermittlungen werden bis Köln ausgedehnt. Kriminalinspektor Alfred Poggel untersucht den Fall. Währenddessen sorgt sich seine Vermieterin Anna Puff um ein Mädchen, das in einem Essener Kinderheim misshandelt wird. Dieser Krimi liest sich wie eine Zeitreise, denn man taucht in die Welt der 50er Jahre ein. Wie es damals finanziell eher knapp bei den meisten Menschen aussah, wird im Buch sehr gut deutlich. Nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges und dem Elend der unmittelbaren Nachkriegsjahre kam das Wirtschaftswunder langsam, aber stetig in Gang und gab den Menschen allmählich neues Selbstbewusstsein. Wir erleben Kommissar Poggel, der bei seiner Vermieterin Anna Puff lebt. Das deutsche Wirtschaftswunder kommt langsam in Gang, wer jetzt schon finanziell gut darsteht, bewegt sich möglicherweise am Rande der legalen Arbeit vorbei. Schieberei aller Arten von Waren, Drogenkonsum von Kokain und Korruption zeigen die kriminellen Energien der Zeit und verstecken sich hinter einer sauberen Fassade. Chanel Nr. 5 gilt als exclusives Parfum, Luxusautos von Mercedes sind fast unerschwinglich. Der Normalbürger fährt allenfalls den VW-Käfer und gönnt sich mal einen Eierlikör. Zu dieser Zeit muss Alfred Poggel in Mühlheim den Mord an einem reichen einflussreichen Autohändler aufklären. War er in üble Geschäfte verstrickt? Selbst der Staatsanwalt hält sich sonderbar betroffen zurück. Doch davor schreckt Alfred Poggel nicht zurück. Er geht der Sache mit Elan und uneingeschränktem Obrigkeitsdenken nach. Nebenbei erfährt man durch die Besuche von Anna Puff in einem Kinderheim, wie dort die Waisenkinder von den strengen Nonnen unter dem Deckmantel der katholischen Religion ihre Zöglinge grob gezüchtigt und unsensibel behandelt werden. Mir hat dieser Krimi die Augen geöffnet über diese Zeit, die noch gar nicht so lange her ist. Selbst die Emanzipation steckte noch in den Kinderschuhen. Frauen ohne Ausbildung und ohne versorgenden Ehemann standen lediglich Verdienstmöglichkeiten Putztätigkeiten, als Vermieterin mit Essens- und Wäschedienst oder aber der soziale Abstieg in Form von Prostitution in Aussicht. Die Aufklärung ist spannend und durch die zeitlichen Besonderheiten und persönlichen Verknüpfungen der Figuren auf eine unterhaltsame Weise beschrieben. Die Personen zeigen vielschichtige Wesenszüge, die man interessant verfolgen kann und bei Alfred und Anna wird sehr viel Mitgefühl gezeigt und das macht sie sehr sympathisch. Ein Krimi, der den Leser auch ohne großes Blutvergiessen eine spannende Zeitreise antreten lässt und ausgesprochen gut unterhält.

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  • Mordsmäßiger Ruhrpott

    Chrom, Koks und feine Leute
    betty

    betty

    18. August 2016 um 16:23

    Monika Detering/Horst- Dieter Radke Chrom, Koks und feine Leute Machen wir einmal eine Zeitreise in den Ruhrpott der fünfziger Jahre und begegnen dort dem Kommissar Poggel und seiner Vertrauten Anna Puff. Wir erleben den wirtschaftswunderbaren Aufschwung der Bundesrepublik mit allen Tricks und Kniffen, die sich am Rande der Legalität bewegen. Schmuggel, Schieberei, Behörendenfilz, Kokain und priesterliche Entgleisungen. Viele ältere Leser/innen - so wie ich - können sich noch gut in diese Zeit versetzen. Der Wiedererkennungswert ist groß. Der Brezelkäfer und die S-Klasse verkörpern symbolisch den Klassenunterschied der aufstrebenden Republik. Die Fresswelle rollt. Schmutzige Geschäfte verschwinden hinter einer weißgewaschenen Weste. Vor diesem Hintergrund spielt sich ein kriminelles Geschehen ab, der Mord an einem einflussreichen Autohändler muss aufgeklärt werden. Mühlheims High Society hat Grund, sich zu verstecken. Was hat sie zu befürchten? Selbst der Staatsanwalt muss zittern.  Zittern müssen auch die frommen Nonnen aus dem Kinderheim, die mit strenger Zucht ihre Zöglinge zügeln. Dummerweise ist die Vermieterin des Kommissars, Anna Puff, oft mal zu Gast im Kinderheim, wo sie ein Kind besucht, dessen Mutter Opfer eines Verbrechens wurde. Zwei Fälle, beide spannend erzählt, halten den Kommissar und die Leser im Bann.  Sehr zu empfehlen, wenn sich eine paar spannende Stunden gönnen möchte.

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