Monika Detering Es ist niemand im Haus

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Inhaltsangabe zu „Es ist niemand im Haus“ von Monika Detering

Die im Rollstuhl sitzende Marlene Lachner fühlt sich von seltsamen Briefen und rätselhaften Vorkommnissen bedroht und bittet Kommissar Weinbrenner um Hilfe. Zur selben Zeit tritt die mysteriöse Jonna in Weinbrenners Leben, und es fällt ihm immer schwerer, sich dem dunklen Charme des aufreizenden Mädchens zu entziehen. Die Ereignisse spitzen sich zu, denn seiner Vergangenheit kann niemand entrinnen. Aber welche Rolle hat Jonna in diesem tödlichen Spiel?

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  • Rezension zu "Es ist niemand im Haus" von Monika Detering

    Es ist niemand im Haus

    BookFriend

    26. February 2012 um 20:32

    Story: Die im Rollstuhl sitzende Marlene Lachner fühlt sich von seltsamen Briefen und rätselhaften Vorkommnissen bedroht und bittet Kommissar Weinbrenner um Hilfe. Zur selben Zeit tritt die mysteriöse Jonna in Weinbrenners Leben, und es fällt ihm immer schwerer, sich dem dunklen Charme des aufreizenden Mädchens zu entziehen. Die Ereignisse spitzen sich zu, denn seiner Vergangenheit kann niemand entrinnen. Aber welche Rolle hat Jonna in diesem tödlichen Spiel? Meine Meinung: Ohne die ersten beiden Bücher um den Kommissar Viktor Weinbrenner, gelesen zu haben, wagte ich mich an dem dritten Fall heran und war dementsprechend leicht skeptisch, ob ich ohne Vorkenntnisse alles verstehen könnte. Glücklicherweise bestätigte meine Skepsis sich nicht und ich fand schnell Gefallen an der Geschichte. Die Charaktere sind sehr vielschichtig und die Autorin beweist hier sehr viel Tiefgang. Der Protagonist ist der Hauptkommissar Viktor Weinbrenner, der kein gewöhnlicher Kommissar ist, sondern auch seine Ecken und Kanten hat, die ihn aber besonders echt erscheinen lassen. Es hat mich zwischenzeitlich auch echt geärgert, dass ich die ersten beiden Fälle um ihn nicht gelesen habe, da er ein sehr interessanter Charakter ist und ich seine Entwicklung gerne miterlebt hätte. Zu gute halten muss man der Autorin auch, dass sie die Gedankengänge eines Kommissars sehr überzeugend darstellt. Auch viele andere Charaktere, wie die verwirrte und geheimnisvolle Jonna, die dem Leser viele Rätsel bereitet, oder die von Drohbriefen bedrohte Marlene Lachner, die eine sehr interessante Lebensgeschichte hat, haben ihre großen Momente. Dass die Autorin diesen Tiefgang auf 240 Seiten erzeugt, ist meiner Ansicht nach, ebenfalls beeindruckend. Der Anfang verlief für mich ein wenig schwierig, denn das Buch ist aus verschiedenen Sichten geschrieben, was eigentlich gar nicht so schlecht ist, denn gerade dadurch lernt der Leser viele verschiedene Charaktere kennen. Sobald ich mich jedoch reingelesen habe, wurde auch schon die Sichtweise gewechselt, was anfangs bei mir zu Unmut führte. Je weiter man jedoch liest, umso mehr gewöhnt man sich daran, so dass ich diesen gewissen Überraschungwert, was mich denn als nächstes erwartet, schätzen lernte. Ob jedoch jeder etwas mit diesen Sichtwechsel anfangen kann, wage ich zu bezweifeln. Die Autorin versteht ihr Handwerk wirklich sehr gut und weiß ganz genau, wie sie die Fragen der Leser nach und nach geschickt klärt. Sie schreibt beschreibend ohne die Spannung abzubauen und weiß zu fesseln. Was mich aber am meisten beeindruckt hat, ist ihr psychologisches Verständnis, denn sie setzt sich in verschiedenen Lagen von Menschen ein und zeigt, was Probleme bewirken können. Dieser Krimi ist kein gewöhnlicher. Denn er geht über einen Mord und die Aufklärung hinaus und befasst sich mit der Frage nach Schuld und Gerechtigkeit und sticht dadurch heraus. In "Es ist niemand im Haus" zeigt die Autorin Monika Detering ein beeindruckendes psychologisches Verständnis. Mit viel Tiefgang lernt man diese einzigartigen Charaktere kennen, wobei der Sichtwechsel Geschmacksfrage ist. Empfehlenswert wäre es, die Bücher in chronologischer Reihenfolge zu lesen, um das Leben des Kommissars von Beginn an zu verfolgen. Die Reihe um Kommissar Viktor Weinbrenner: 1. Herzfrauen - 2007 im Gmeiner Verlag 2. Puppenmann - 2007 im Gmeiner Verlag 3. Es ist niemand im Haus - 2009 im Pendragon Verlag

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  • Rezension zu "Es ist niemand im Haus" von Monika Detering

    Es ist niemand im Haus

    sabisteb

    13. August 2010 um 12:24

    Polizeihauptkommissar Weinbrenner ist aus seinem Sabbatical zurück und findet auf seinem Schreibtisch einen Umschlag mit einer Geschichte eines vernchlääsigten kleinen Mädchens, die wie ein Auzug aus einem Roman anmutet. Kurz derauf erreicht ihn eine Nachricht, in welcher seine Tochter Birte bedroht wird. Diese beiden Nachrichten treten aber schnell in den Hintergrund, als die mysteriöse, laszive und faszinierende Jonna Lund in sein Leben tritt und ihm den Kopf verdreht. Sie möchte, dass er ein seit 5 Jahren vermisstes Mädchen sucht, dass keiner zu vermissen scheint. Was hat die Sargmalerin mit diesem Fall zu tun, die Drohbriefe erhält und terrorisiert wird? Plötzlich sieht sich Weinbrenner mit 2 Morden und 2 verschwundenen Kindern konfrontiert. Monika Detering legt mit "Es ist niemand im Haus" den dritten Roman um Komissar Weinbrenner vor. Dieses Buch ist jedoch kein gewöhnlicher Krimi. Neben den klassischen Krimielementen ist dieses Buch ein sprachliches Feuerwerk das mit grandiosen Bildern die innere Welt der Protagonisten durch wortgewaltige Beschreibung in die Außenwelt transportiert. Dieses Buch ist kein einfacher Krimi für nebenbei. Dieses Buch ist eine wortgewaltige psychologische Studie und ein grandioses Sprachfeuerwerk, dem die Kriminalhandlung nur als Gerüst zum anlehnen dient. Sprachlich grandios und sehr anspruchsvoll, daher sollte man für diese etwas über 200 Seiten durchaus mehrere Tage einplanen, um sie würdig genießen zu können.

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