„Ich hatte ein Haus in Pakistan“ von Monika E. Khan ist ein kurzweiliges Buch, das den Leser mitnimmt nach Pakistan. Die Seiten fliegen nur so dahin, denn der Schreibstil ist erzählerisch und gewürzt mit einer Portion Humor und Anekdoten. Die Autorin schafft es nicht abzudriften und sich in Details zu verlieren, sondern sie bringt es auf den Punkt. Die Protagonistin Lisa ist eine eigenständige, selbstbewusste und moderne Frau, die einen Mann heiratet, der pakistanische Wurzeln hat. Sie lernen sich in England kennen, bauen ein gemeinsames Leben in Deutschland auf und besuchen Franks Familie immer wieder in Pakistan. Im Laufe der Jahre wird das Paar überredet in Pakistan ein Haus zu bauen. Lisa träumt von einem orientalischen Haus mit Säulen und Kuppeln, allerdings ist es gerade modern ein Haus aus Beton und graden Wänden zu besitzen. Da Lisa und Frank meistens in Deutschland sind, weil sie dort arbeiten, überlassen sie es Franks Familie in Karachi das Haus zu bauen und einzurichten. Da sind natürlich Überraschungen vorprogrammiert! Auf amüsante Weise erfährt der Leser wie Lisa sich im Laufe der Jahre mit ihrem Leben in verschiedenen Kulturen arrangiert, aber auch wie die Kultur und das Leben sich in Pakistan verändern. Als Leser erhält man einen guten Einblick und bekommt Lust das Land mal selber mal kennenzulernen.
Man nimmt das Buch in die Hand und will unbedingt wissen, was die Protagonistin Lisa erlebt. Ich war etwas traurig als das Buch zu Ende war. Die Bilder auf dem Cover (vorne und hinten) entführen den Leser ein bisschen nach Pakistan, davon hätte ich gerne mehr gesehen. Ich kann für das Buch eine 100% Leseempfehlung aussprechen.


