Monika Fagerholm Das amerikanische Mädchen

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Inhaltsangabe zu „Das amerikanische Mädchen“ von Monika Fagerholm

Eine junge Amerikanerin ertrinkt in der Sumpflandschaft an der finnischen Küste. Schon bald wird dieser Vorfall zum Mythos. Doch wer war schuld am Tod des "amerikanischen Mädchens"? Wieso hat ihr Freund Björn sich am nächsten Tag erhängt? Und was hat Bengt, der ebenfalls in Eddie verliebt war, mit all dem zu tun? Sandra und Doris, zwei durch ihre Einsamkeit verbündete Mädchen, versuchen das Rätsel der mysteriösen Tode zu ergründen – bis das Spiel Ernst zu werden droht.

Außergewöhnlich, poetisch und überzeugend

— Lilith79

Interessantes Buch, nur habe ich viele Seiten überflogen, da ich einige Charaktere und ihre Sichtweisen uninteressant fand.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Außergewöhnlich, poetisch und überzeugend

    Das amerikanische Mädchen

    Lilith79

    27. December 2015 um 22:55

    "Das amerikanische Mädchen" ist ein Roman auf den ich rein zufällig gestoßen bin, der Titel und das packende Cover haben es mir angetan als ich auf einem Buchportal nach gebrauchten Büchern stöberte. Der Schreibstil und die Erzählweise des Romans sind sicherlich sehr außergewöhnlich. Der Schreibstil ist poetisch, für mich aber gleichzeitig sehr klar und präzise und außergewöhnlich schön. Die gesamte Geschichte wird im Grund schon zeitlich linear erzählt. Allerdings sind dementgegen die einzelnen Unterabschnitte nicht wirklich linear erzählt, meist wird man als Leser komplett ohne Kontext in eine Szene geworfen, deren Bedeutung und Handlung und Charaktere sich erst mit der Zeit aus der fortlaufenden Erzählung ergibt. Das macht das ganze Leseerlebnis zu einem Puzzle, das aber hervorragend aufgelöst ist, immer fallen alle Teile innerhalb kurzer Zeit auf ihren Platz und mir hat gerade das gefallen, denn die Charaktere erwachen so mit dem Text Schritt für Schritt zum Leben. Ich kann mir vorstellen, dass nicht jeder Leser mit der Erzählweise zurecht kommt, was auch die recht unterschiedlich ausfallenden Bewertungen erklären dürfte. Für mich funktioniert das Buch aber perfekt, es entwickelt gerade durch die besondere Erzählweise einen richtigen Sog und ich fand es auch keineswegs schwierig der Handlung zu folgen. Es ist aber sicherlich kein Buch, das man nebenher so runterlesen kann, sondern es erfordert schon etwas Konzentration. Zum Inhalt möchte ich gar nicht so viel sagen, da für mich in dem Buch ganz klar die Charaktere und ihre Interaktionen im Vordergrund stehen, in dem Buch geht es für mich um das Erwachsen werden, um Geheimnisse, um Liebe, um Beziehungen, um Verluste, um Familiengeheimnisse und darum wie gefährlich die Vermischung von Realität und Fantasie werden kann. Für mich eine Ausnahmebuch und dadurch ganz klar eine 5 Sterne Bewertung.

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  • Rezension zu "Das amerikanische Mädchen" von Monika Fagerholm

    Das amerikanische Mädchen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. October 2010 um 22:03

    Ich habe es ja nun wirklich versucht, und irgendwo zwischendrin hatte ich auch das Gefühl, jetzt endlich in die Geschichte reingefunden zu haben… aber das war wohl ein Irrtum, und so habe ich „Das amerikanische Mädchen“ letztlich doch ca. auf Seite 120 abgebrochen. Dabei hatte ich mir das alles so toll ausgedacht: Das Buch stand schon ziemlich lange auf meiner Wunschliste, und endlich kam es auch als Taschenbuch raus. Und da es in Finnland spielt, wollte ich es stilecht auch bei meinem Suomi-Trip in diesem Oktober lesen – so fürs Flair, ihr wisst schon. Und ich wusste auch schon, dass Fagerholms Stil nicht grad die leichte Lektüre ist, dass sie die Handlung nicht in einem fort erzählt, sondern immer wieder Zeitsprünge einbaut und die Erzählperspektiven wechselt. Das alleine ist ja nicht so schlimm, es kann sogar durchaus den Reiz eines Buches ausmachen, aber hier störte mich etwas anderes ganz massiv: Zum einen bekam ich überhaupt keinen Zugang zu den Personen. Die wurden nicht wirklich eingeführt und blieben mir durchweg egal bis leicht unsympathisch. Auch die Orte der Handlung wurden nicht erklärt. Da ist immer nur die Rede vom „Kusinenhaus“ oder „dem Trakt“, aber was da genau abgeht und wieso diese so heißen, erfährt man nicht. Das hat mich schwer genervt. Und die Handlung war dann auch nicht so spannend, dass ich trotz dieser Schwächen unbedingt hätte weiterlesen wollen. Es geht um Eddie de Wire, ein Mädchen aus den USA, das in den 1960er Jahren nach Finnland kommt und dort dann unter irgendwelchen (=ungeklärten) Umständen ertrinkt. In den 70er Jahren wird sich dann auch noch ein weiteres Mädchen erschießen, was sich wohl irgendwie mit dem Schicksal Eddies befasst hatte. Mehr konnte ich aus den ersten 100 Seiten sowie dem Klappentext nicht an Relevantem rausfinden. Ich bin ja immer eher zurückhaltend, von Büchern pauschal abzuraten, weil gerade bei so speziellen Büchen die Meinungen extrem weit auseinander gehen. Man muss auf jeden Fall große Geduld mit diesem Buch haben. Vielleicht erschließt sich einem dann der Sinn des Ganzen. Ich jedenfalls hatte auf dem Rückflug zumindest ein paar Gramm weniger im Koffer.

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  • Rezension zu "Das amerikanische Mädchen" von Monika Fagerholm

    Das amerikanische Mädchen

    yoko

    07. July 2009 um 12:51

    Liebe/r Leser/in, sag nicht am Ende, ich hätte dich nicht vor diesem Buch gewarnt, denn es ist wie ein Sog, das dich von Anfang mitzieht in eine dunkle Welt, die du bis dahin so noch nicht kennengelernt hast. Der Roman spielt in einer Moorlandschaft an der finnischen Küste und hat nur eine Frage: Wer hat das amerikanische Mädchen umgebracht? Das hinter dem Mord noch viel mehr steckt, verstehst du relativ schnell. Du tauchst ein in die Spiele der Doris Flinkenberg und Sandra Wärn. Du staunst über die geistreichen Gedanken der Nix Herrmann: "Man verliebt sich in jemand, der etwas in einem zum Leben erweckt." Du hälst die Luft an oder kommst gar nicht zum Atmen, wenn du durch die raffinierten Sätze der Autorin liest. Oft wirst du deinen Kopf schütteln und sagen: "Das gibt es nicht, das gibt es nicht." Gänsehaut wird deinen Körper von oben bis unten befallen. Deine Träume werden nicht mehr im Paradies spielen, sondern dort in der Moorlandschaft bei all den verrückten Menschen. Dieses Buch ist düster und könnte die Schwester der Fernsehserie Twin Peaks sein. Subtil frisst sich der Roman in dein Leben, ohne dass du es erst bemerkst. Und wenn du morgens schweißgebadest aufwachst, noch Wasser im Haar, sag bitte nicht, ich hätte dich nicht vor dem Buch gewarnt!

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