Monika Felten Das Vermächtnis der Feuerelfen

(67)

Lovelybooks Bewertung

  • 101 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 3 Leser
  • 10 Rezensionen
(6)
(28)
(24)
(5)
(4)

Inhaltsangabe zu „Das Vermächtnis der Feuerelfen“ von Monika Felten

Eine Geschichte wie eine Legende Seit fünfzehn Wintern sind die Elfenpriesterin und ihre Tochter auf dem Meer verschollen. Seitdem überziehen Eiskrieger und Frostdämonen das Zweistromland mit Tod und Verheerung. In ihrer Not schicken die Elfen die Kriegerin Finearfin aus, die einstige Hüterin ihrer Wälder zu suchen. Doch die ruht längst auf dem Meeresgrund. Nun bleibt den Elfen nur noch eine Hoffnung: Caiwen, Tochter der Priesterin und Erbin ihrer schützenden Macht. Sie hat überlebt, aber sie ahnt nichts von ihrer Herkunft und ihrer Gabe. Wird es der zukünftigen Elfenmagierin gelingen, das Vermächtnis ihrer Mutter anzunehmen, oder ist ihr Volk endgültig dem Untergang preisgegeben?

Solide Fantasy, aber keine weltbewegende neue Idee.

— AnnabelleGreenleaf
AnnabelleGreenleaf

Man wächst mit der Heldin in die Geschichte hinein. Eine gut geschriebene Geschichte mit viel Spannung.

— Tintenklex
Tintenklex

Für zwischendurch sehr unterhaltsam.

— Schnea
Schnea

Für mich ist es zu flach geschrieben gewesen um mir wirkliches Vergnügen zu bereiten...

— Tausendstern
Tausendstern

Ein Märchen für Jugendliche, dem etwas spannung fehlt

— Regenschein
Regenschein

Hmm... irgendwie... typisch? Was Nettes für Zwischendurch, aber nicht mehr.

— MiniKampfkeks
MiniKampfkeks

Habs mir heute gekauft

— buecher-katze
buecher-katze

Stöbern in Fantasy

Vier Farben der Magie

WOW - Eine fantastische Reise

stellette_reads

Das wilde Herz des Meeres

Piratenfeeling pur gepaart mit Fantasy und Liebe. Ein toller Mix!

buechersindfreunde

Die Gabe der Könige

Wunderbar

fin_fish

Das Frostmädchen

Hat mich leider nicht überzeugen können.

fin_fish

Der Galgen von Tyburn

Dieser Band hat mir endlich mal wieder richtig Spaß gemacht und endlich erfährt man Wichtiges über den Gesichtslosen.

Ms_Violin

Der Drachenjäger - Die erste Reise ins Wolkenmeer

Ich mag die Welten die Bernd Perplies erschaffen kann, tolles Buch zum abtauchen und abschalten.

lisaA

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Sie ist die letzte Hoffnung

    Das Vermächtnis der Feuerelfen
    Buchgespenst

    Buchgespenst

    05. July 2014 um 15:45

    Caiwen wächst auf einem Riff auf, in Armut und abgeschottet von der Welt. Die Bewohner leben von dem, was ihnen das Meer an Land spült. Doch dann findet sie einen Schiffbrüchigen, Durin, den sie vor ihrer Familie versteckt, da das Gesetz des Riffs vorschreibt, Schiffbrüchige zu töten. Was sie nicht weiß ist, dass Durin ein Kopfgeljäger ist, ausgeschickt, um sie zu finden und in die Hauptstadt zu bringen, denn Caiwen ist die letzte Hoffnung der Feuerelfen, ihre Verbannung zu verlassen und sich am Elfenkönig zu rächen. Doch nicht nur diese, auch die Elfen im Zweistromland brauchen Caiwen, die als Tochter der Hohepriesterin, den ewigen Winter aus der Welt verbannen kann. Wem kann das Mädchen trauen? Ein wunderschöner Fantasyroman, der mit einer spannenden Geschichte und großartigen Charakteren aufwartet. Dass es sich hierbei um einen Einzelband handelt, ist nur das i-Tüpfelchen. Interessant konzipiert, mit sympathischen Hauptfiguren und sprachlich ausgefeilt, lässt einen die Geschichte nicht los. Monika Felten beweist, dass Fantasyromane nicht unbedingt auf eine Trilogie oder Endlosentwicklungen hinauslaufen müssen. Manchmal genügt es nur eine Facette glänzen zu lasesn und den Rest anzudeuten, ohne dass Spannung verloren geht. Hut ab!

    Mehr
  • Rezension zu "Das Vermächtnis der Feuerelfen" von Monika Felten

    Das Vermächtnis der Feuerelfen
    Luxanavo

    Luxanavo

    13. July 2012 um 16:35

    Der Schreibstil und der Aufbau der Geschichte machen das Buch anfangs nicht sonderlich interessant. Die Figuren und das Setting sind nett, mehr aber auch nicht. Oft wiederholen sich Formulierungen. Aufgeteilt ist das Buch in drei Teile, von denen allerdings nur der letzte die vorhergegangenen aufwertet. Hier wird die Geschichte dynamisch erzählt, die Umgebung wird mit treffenden Adjektiven beschrieben. Das Cover des Leseexemplar passt absolut nicht zur Geschichte, aber dies ist nebensächlich. Drei Sterne habe ich dem Buch gegeben, da das Setting bisher (für mich) einmalig ist und die Ideen nett sind, aber noch nicht ausgereift. Wie schon geschrieben ist der dritte Teil des Buches allerdings gut. Dieser Teil fesselt, auch wenn die Geschichte etwas abgehackt erzählt wird.

    Mehr
  • Rezension zu "Das Vermächtnis der Feuerelfen" von Monika Felten

    Das Vermächtnis der Feuerelfen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Vor über einem Jahr habe ich begonnen "Das Vermächtnis der Feuerelfen" zu lesen und möchte gleich zu Beginn sagen, dass ich es nicht zu Ende gelesen habe. Nach 150 Seiten habe ich dieses Buch weggelegt. Somit kann ich mir natürlich kein umfassendes Urteil bilden. Gleich auf der ersten Seite wirkt die ganze Geschichte schon deprimierend. Sie spielt am felsigen Ufer einer rauen See. Die Temperaturen sind ständig niedrig und der Himmel oft nur grau. Die Einwohner bringen Schiffbrüchige um und versuchen einfach nur sich durchzuschlagen bzw. zu überleben. Leider gehöre ich nicht zu den Fantasy-Fans, bei denen ein Buch schon ab der ersten Seiten so trostlos sein darf. Nimmt die Geschichte später einen "grauen" Verlauf so ist das etwas anderes. Fantasy ist so vielfältig, unendlich und einfach bunt. Deshalb lese ich lieber Bücher, die gleich zu Anfang durch ihre Lebhaftigkeit zu fesseln wissen. Ich mag es wenn die Landschaft sagenhaft schön, die Wiesen satt und grün und die Wälder verträumt zauberhaft sind. Sollte eine Geschichte mal im Winter spielen, weiche ich auch gern auf lachende Kinder und auf der Haut kitzelnde Sonnenstrahlen aus ;o) Trotzdem möchte ich noch erwähnen, dass die Autorin einen schönen Schreibstil hat. Bei mir ist es somit einfach nur an der Vorliebe zu farbenfrohen Geschichten gescheitert. Da dieses Buch ein Geschenk war hatte ich leider keine Gelegenheit vorher darin zu lesen. Vom Schenkenden war es lieb gemeint, jedoch einfach nicht mein Geschmack.

    Mehr
    • 2
  • Rezension zu "Das Vermächtnis der Feuerelfen" von Monika Felten

    Das Vermächtnis der Feuerelfen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. June 2011 um 23:15

    Man taucht zwar ein in diese Geschichte
    aber die Figuren sind eher strickt und einfach
    wie die Handlungen selbst iwie vorhersehbar
    trotzdem habe ich sie gerne gelesen..!

  • Rezension zu "Das Vermächtnis der Feuerelfen" von Monika Felten

    Das Vermächtnis der Feuerelfen
    diepersephone

    diepersephone

    20. February 2011 um 20:48

    ein nettes Buch. Leider aber auch nicht vel mehr. Hier ist alles wie man es sich bei einer Fantasiegeschichte denkt. Sie üblichen Charaktere: Die an sich zweifelnde Hauptfigur, natürlich weiblich, die mit einer unglaublich großen Verantwortung überrumpelt wird und plötzlich die Welt retten muss, die heldenhafte Elfe die hilfreich unserer Heldin zur Seite steht, der Kopfgeldjäger der in der Grauzone und eher für sich selbst steht, aber natürlich dann auch hilft, der paddelige Freund der einfach nur hinterher läuft und ein paar Probleme macht, die ABSOLUT böse Hexe die unglaublich mächtig und unglaublich böse ist und natürlich jede Menge andere Gefahren. Naja für meine Geschmack alles zu schwarz und weiß und die Zweifel der Heldin sind irgendwann auch etwas ermüdend. Keine Überraschungen und nicht wirklich etwas neues, abgesehen von dem coolen Formwandler! Wem das gefällt.... ich was etwas enttäuscht.

    Mehr
  • Rezension zu "Das Vermächtnis der Feuerelfen" von Monika Felten

    Das Vermächtnis der Feuerelfen
    Shade

    Shade

    06. July 2010 um 22:17

    Auf den Riffinseln leben Menschen, die in ihrem Überlebenskampf auch vorm Töten nicht zurückschrecken. Das Mädchen Caiwen wird als Kleinkind von zwei dieser Riffbewohner, Lanval und Verrina, nach dem Tod deren eigenen Kindes angenommen. Ein Schiffsunglück hatte Caiwen und ihre Mutter an die Riffinseln getrieben, nur das kleine Mädchen überlebte. Nachdem Caiwen Jahre später erfährt, dass sie eigentlich kein Riffbewohner ist, sondern eine Elfe, begibt sie sich auf eine Reise zu den Wurzeln ihrer Herkunft. Zwei widerstreitende Elfenvölker, deren beider Blut Caiwen in sich trägt, das eine gut, das andere böse: Caiwen muss den richtigen Weg wählen, um ihre Welt zu retten. Eine Entscheidung, die nicht immer leicht ist. Unterstützt wird sie dabei von Gefährten, deren Beweggründe nicht unbedingt klar auf der Hand liegen und Caiwen muss versuchen, das Richtige zu tun. Ihr Freund Heylon steht dabei treu zu ihr. Monika Felten entführt den Leser in eine klassische Fantasy-Welt, in welcher eine Auserwählte antritt, gegen böse Mächte zu kämpfen und die Welt zu retten. Die Geschichte ist gelungen und leicht lesbar. Die Personen sind unkompliziert, einige ein bisschen oberflächlich, aber insgesamt ist es nette, spannende Unterhaltung. Die Altersangabe (12-13) halte ich für angemessen, unter anderem, weil auf allzu grobe Schlachtszenen verzichtet wird und die Beziehungen zwischen den Figuren altersgerecht entwickelt und dargestellt werden. Das Buch eignet sich aber durchaus auch für ältere Leser, weil es nette Unterhaltung und kurzweilige Entspannung bietet.

    Mehr
  • Rezension zu "Das Vermächtnis der Feuerelfen" von Monika Felten

    Das Vermächtnis der Feuerelfen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. February 2010 um 17:53

    Die Geschichte ist in einem sehr flüssigen Stil geschrieben, der ab der ersten Seite fesselt und zum Versinken in diese Welt einlädt. Besonders gefallen haben mir auch die Beschreibungen der Natur, beispielsweise der Anfang mit der Dämmerung auf den Riffinseln, in der auch auf die Veränderung von Licht und Schatten eingegangen wird. Dadurch entstanden tolle Bilder vor meinen Augen, die für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgten. Anfangs haben mir die Figuren von Caiwen und Heylon ausnehmend gut gefallen, man spürte auch stets die spezielle Verbindung und den Zusammenhalt zwischen ihnen. Im Lauf der Geschichte hat mich allerdings Heylon enttäuscht, entgegen meiner Erwartung hat er sich überhaupt nicht verändert und damit bei mir das ein oder andere mal ein Aufstöhnen bewirkt. Zu meinen Lieblingsfiguren gehört dafür die Elfenkriegerin Finearfin, die für mich eine besondere (man könnte auch sagen tragische) Ausstrahlung besitzt und auch etwas "tiefer" angelegt wurde. Saphrax das Wechselwesen ist sicher eine ungewöhnliche Figur, die zum Ende hin allerdings leider wie der ultimative Problemlöser wirkte - das ist jetzt nicht abwertend gemeint, ich fand das eben einfach nur überzogen und ein wenig nervig. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass gerade diese Figur auch Dank ihrer frechen Art bei Jugendlichen besonders gut ankommt. Die Geschichte konnte mich selten überraschen und die Handlung plätscherte oft vor sich hin, dennoch habe ich sie gern gelesen. Es ist einfach nur so, dass ich von Figuren und Handlung ein wenig mehr erwarte, das war mir hier etwas zu einfach gestrickt. Auch im Vergleich zu den Kurzgeschichten und den "Erwachsenen"-Romanen der Autorin, die ich bisher kenne und schätze.

    Mehr
  • Rezension zu "Das Vermächtnis der Feuerelfen" von Monika Felten

    Das Vermächtnis der Feuerelfen
    schlumeline

    schlumeline

    31. January 2010 um 12:45

    Das Vermächtnis der Feuerelfen von Monika Felten ist im Verlag cbj als Jugendbuch erschienen und richtet sich an die Altersgruppe der 12-13 jährigen, ist aber durchaus auch für alle, die schon etwas älter und fantasiebegeistert sind, geeignet. Monika Felten entführt den Leser zunächst auf die Riffinseln. Dort lebt Caiwen, ein junges Mädchen, das von ihrem ganzen Wesen her irgendwie nicht dorthin passt. Die Menschen auf den Riffinseln haben ein hartes Los und um ihr Überleben zu sichern, töten sie auch. Dieses Verhalten schreckt Caiwen von jeher ab und nicht nur sie, sondern auch ihren langjährigen Freund Heylon. Eines Tages taucht ein Kopfgeldjäger namens Durin auf den Riffinseln auf und erzählt Caiwen, dass ihre Eltern gar nicht die sind, von denen sie glaubt, dass sie es sind. Lenval und Verrina, die von jeher auf den Riffinseln leben, haben kurz nach der Geburt ihre eigene Tochter verloren. Zufälligerweise wurde genau zu diesem Zeitpunkt nach einem Schiffsunglück ein kleines Baby mit seiner Mutter am Ufer der Inseln angeschwemmt. Die Mutter des Kindes starb in Lenvals Beisein und Lenval nahm das kleine Kind als sein eigenes an. Caiwen erfährt, dass sie kein Mensch, sondern eine Elfe ist und reist mit Durin fort, auf den Spuren ihrer Vergangenheit. Hier beginnt ein fantastisches Abenteuer, denn Caiwen wird emotional hin- und hergerissen. Es geht um die Elfen im Zweistromland, deren Land von den Eisdämonen immer weiter zerstört wird und es geht um die Elfen auf den Feuerinseln, die dorthin einst vom Elfenkönig verbannt wurden. Caiwen selbst ist sowohl mit den Elfen des Zweistromlandes als auch mit den Elfen der Feuerinsel durch Blutsbande verbunden, aber nur eine dieser Seiten ist gut und die andere böse. Wie soll Caiwen, da die richtige Entscheidung treffen und wem soll sie vertrauen? Durin, der sie von den Riffinseln fortgebracht hat? Oder der Elfe Finearfin, die behauptet eine Freundin ihrer Mutter, der Hohepristerin Elethiriel, gewesen zu sein? Diese Entscheidung fällt dem jungen Mädchen nicht leicht und so ist sie auf die Hilfe vieler Gefährten angewiesen, die ihr helfen im richtigen Moment die richtige Entscheidung zu treffen. Aber eines weiß Caiwen sicher: Ihr wichtigster und liebster Gefährte war und bleibt für immer Heylon. Monika Felten beschreibt in ihrem Buch eine Welt der Fantasie und Magie. Hier tauchen fantastische Wesen auf, die ich in meinen kühnsten Träumen noch nie gesehen habe, die ich aber nun in mein Herz geschlossen habe und nicht mehr missen möchte. Das Buch lässt sich locker lesen und ist durchweg einfach nur spannend und schön. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Gerade für das jugendliche Lesepublikum ist sehr schön herausgearbeitet welche Figuren mehr auf Caiwens und damit natürlich auf der Seite des Guten stehen und welche mehr auf der Seite des Bösen. Zum Ende des Buches fehlt mir ein wenig das Schicksals von Caiwens Zieheltern auf den Riffinseln und das Schicksal von Maeve, die die Elfen der Feuerinsel ihr Leben lang unterstützt hat. Was ist aus Ihnen geworden? Alles in Allem ein Buch für jedes Alter, welches den Leser in fremde zauberhafte Welten versetzt.

    Mehr
  • Rezension zu "Das Vermächtnis der Feuerelfen" von Monika Felten

    Das Vermächtnis der Feuerelfen
    anette1809

    anette1809

    24. January 2010 um 19:25

    Inhalt: Vor vielen vielen Jahren wurde eine Gruppe Elfen aus ihrer Heimat - dem Zweistromland - verbannt, aufgrund eines Verrats am eigenen Volk. Die Verbannten leben seitdem auf der Feuerinsel, weit draußen auf dem Meer. Die Verbannung kann nur die Hohepriesterin der Elfen lösen, deshalb wurde diese vor 15 Jahren von Verbündeten der Feuerelfen entführt, um sie auf die Feuerinsel zu bringen und den Fluch von den Verbannten zu nehmen. Das Schiff mit der Hohepriesterin an Bord gelangte jedoch nie zu den Feuerinseln, sondern zerschellte vor der Küste einer kleinen Pirateninsel. Wer bei dem Unfall nicht starb, wurde von den Piraten niedergemetzelt. Doch nicht alle an Bord mussten dieses Unglück mit dem Leben bezahlen: Die nur wenige Wochen alte Tochter der Hohepriesterin überlebt. Dieses Mädchen trägt das Erbe ihrer Mutter in sich und 15 Jahre später folgt sie ihrer Bestimmung, dass fortzusetzen, wozu ihre Mutter durch ihren Tod nicht mehr in der Lage war: Das Zweistromland zu retten und vor den abtrünnigen Feuerelfen zu bewahren! Figuren: Neben der Hauptfigur von Caiwen, der Tochter der verstorbenen Hohepriesterin, hat Monika Felten weitere Haupt- und Nebenfiguren geschaffen, die der Geschichte erst die eigentliche Würze verleihen. Außer Caiwens Freund Haylon aus Kindertagen, und der Elfenkriegerin Finearfin, sind mir vor allem zwei Figuren ans Herz gewachsen, die außerdem für etwas Humor in der Erzählung gesorgt haben: der Kopfgeldjäger Durin und sein Begleiter Saphrax, ein Wechselwesen, das öfter für einen positiven Weitergang der Geschichte sorgt und das mit der Unbekümmertheit eines kleinen Kindes, das sich um die Folgen seines Tuns nicht schert. Eigene Meinung: Monika Felten hat mit "Das Vermächtnis der Feuerelfen" einen Fantasyroman geschrieben, der sowohl Fans bei erwachsenen als auch bei jugendlichen Lesern dieses Genre Anklang finden dürfte. Die Protagonisten sind allesamt gut herausgearbeitet, dass gilt bis hin zu den Nebenfiguren der Geschichte. Besonders gelungen ist die Umsetzung der Figur des Kopfgeldjägers Durin, er ist kein Superheld und erscheint nie nur rein schwarz oder rein weiß. So war ich mir lange im Unklaren darüber, ob Durin eher auf die gute oder böse Seite gehört. Sehr gut gefallen hat mir außerdem, dass die Beweggründe für das Handeln sowohl der guten als auch der bösen Seite mit Fakten hinterlegt sind, man Einblick in das Leben von Protagonisten beider Seiten bekommt, und man so durchaus auch für die Bösen in dieser Geschichte Verständnis aufbringen kann. Ein kleines Manko für mich war der Abschluss der Geschichte. Ich hätte mir gewünscht, dass auf einige Erzählstränge der Rahmenhandlung mehr eingegangen worden wäre. Vermutlich hätte das aber den Umfang des Buches gesprengt, das mit knapp 560 Seiten für ein Jugendbuch recht umfangreich ist. Aufmachung des Buches: Der Umschlag in Rottönen und die hervorgehobenen goldfarbenen Buchstaben passen hervorragend zum Titel und Inhalt.

    Mehr
  • Rezension zu "Das Vermächtnis der Feuerelfen" von Monika Felten

    Das Vermächtnis der Feuerelfen
    Lerchie

    Lerchie

    13. December 2009 um 16:19

    Am Morgen nach dem Sturm auf den Riffinseln: Alle Männer gehen Strandgut suchen, und hoffen, möglichst viel Brauchbares zu finden. Werden überlebende gefunden, müssen sie gefesselt in die See zurückgeworfen werden. Denn niemand in der restlichen Welt, vor allem in Tamoyen, darf wissen, dass die Riffinseln besiedelt sind. Besiedelt von den Nachkommen der ehemaligen Piraten, denen der König von Tamoyen den Kampf angesagt hat:. Er wird jeden töten, der er erwischt. Doch an diesem Morgen ist etwas anders, zumindest bei einem der Männer, denn er hat in der Nacht seine vier Wochen alte Tochter verloren. Und er findet eine Frau mit einem Säugling. Die Frau stirbt, er rettet das Kind, versteckt es vor den anderen und gibt es später als seine Tochter Caiwen aus. Fünfzehn Jahre später erfährt Caiwen von einem gestrandeten Kopfgeldjäger, der sie im Auftrag, der auf die Feuerinsel wegen Verrats an dem Elfenkönig, verbannten Feuerelfen, sucht, dass sie die Tochter einer legendären Elfenpriesterin sein soll.. Auch Finearfin sucht Caiwen, jedoch im Auftrag des Elfenkönigs. Kommt sie nicht zu ihm zurück, wird das Zweistromland, ihre eigentliche Heimat, untergehen. Caiwen hat zwar im letzten Moment als Säugling von ihrer Mutter deren magische Kräfte und ihr Wissen erhalten, jedoch muss dies erst geweckt werden. Wem von den beiden soll sie glauben? Der verräterischen Elfenpriesterin Nemeye oder ihrer Mutter, deren Geist ihr erschienen ist. Nemeye hat große Macht errungen, doch im letzten Moment erkennt Caiwen die richtige Seite. Wird es ihr gelingen, Nemeye zu besiegen und ihre Heimat zu retten? Es ist ein gleichmäßig spannendes Buch, hat auch ein paar Höhen und lässt sich auch flüssig lesen. Es ist unkompliziert geschrieben, so wie ich es liebe und hat mir ganz gut gefallen. Könnte ich viereinhalb Sterne geben, würde ich es tun, so gibt es halt nur vier.

    Mehr