Monika Felten Die Königin der Schwerter

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Inhaltsangabe zu „Die Königin der Schwerter“ von Monika Felten

Als die Journalistin Sandra eine Affenskulptur mit geheimnisvollen Inschriften ersteigert, ahnt sie nicht, dass sie damit eine fremde Macht zum Leben erweckt. Fortan wird sie von Träumen heimgesucht, und am Tag sieht sie Bilder, die nicht ihrer Erinnerung entstammen. Da öffnet ihr die mysteriöse Figur ein Tor in das Reich Benize jenseits unserer Welt, und eine Reise durch ein Land grausamer Dämonen und finsterer Elementarwesen beginnt. Gegenspieler und Freunde müssen sich verbünden, um Benize vor einem furchtbaren Schicksal zu bewahren. Starke Frauen, eine mitreißende Sprache und rasante Action sind auch in diesem phantastischen Pageturner Monika Feltens Markenzeichen.

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  • "Die Königin der Schwerter" oder: Die Frau mit den zwei Gesichtern

    Die Königin der Schwerter
    sternblut

    sternblut

    22. June 2014 um 22:52

    Sandra studiert Journalismus. Als freiberufliche Schreiberin eines kleinen Blattes wird sie “abkommandiert”, um über eine Nachlassversteigerung zu berichten. Bei dieser zieht sie eine seltsame Affenfigur in ihren Bann und sie ersteigert sie, jedoch danach passieren immer wieder seltsame Dinge: sie schreibt wirres Zeug in ihren Bericht, leidet teilweise unter massiven Depressionen und kann sich einfach nicht überwinden, die Figur alleine zu lassen. Als sie eine Reise nach Irland gewinnt, zieht es sie praktisch wie von Geisterhand in das Land, ohne zu wissen was sie dort erwartet. Unterdessen stehen die Zeichen in Benize auf Konflikt. Die Späher des Reiches ereilt die Nachricht, dass die wiedergeborene Seele Zarifes einen Wirt gefunden habe und sich auf dem Weg “nach Hause” befände. Auch die Hüterinnen des alten Glaubens erfahren durch ihre Seherin, dass die Raben gesprochen haben und bereiten alles für die Rückkehr ihrer Hohepriesterin vor.   Irgendwann fand ich den Klappentext des Buches mal ganz witzig und habe mir das Buch gekauft. Einen Büchergutschein mit Restguthaben hatte ich sowieso noch und seitdem stand es immer im Schrank. Irgendwas hat mich davon abgehalten es zu lesen. Vielleicht war es das Cover, vielleicht die mangelnde Lust, sich damit auseinanderzusetzen – keine Ahnung. Jetzt habe ich es mir einfach auf die SuB-Abbau-Liste gesetzt und mich mehr oder minder “gezwungenermaßen” daran gütig getan, es zu lesen. Mein erster Gedanke war: Was zur Hölle hat der Titel wohl mit der Handlung zu tun. Es geht um eine Hohepriesterin und einen Dolch – kein Schwert. Ein Affe ist der Schüssel, um in die andere Welt zu gelangen – auch kein Schwert. Eigentlich stützt sich der Titel nur auf diese eine einzige Aussage, die Ivana bezüglich ihrer Tarotkarten loslässt, als sie die Königin der Schwerter eben aufdeckt. Dass sie mit einer mächtigen Frau konfrontiert würde. Die Königin der Schwerter. Aber die Geschichte hat irgendwie was. Sie wird eingeleitet von der Vorgeschichte, die sich hunderte Jahre zuvor abgespielt haben muss. Der Untergang des Weißen Tempels und der Tod Zarifes und ihrer Gefolgschaft. Im ganzen Buch wird immer wieder deutlich, wie wichtig diese Startsequenz ist, um den weiteren Verlauf des Buches zu verstehen. Es tauchen dauernd irgendwelche Querverweise auf, die auf das Ereignis hinweisen und vor allem bekommt man auch nur so einen Hauch einer Ahnung, wer das mysteriöse Wesen sein kann, dass Aideen immer wieder erscheint. Interessant ist vor allem, wie sich dieser Bruchteil der Geschichte nach und nach ausweitet und dem Leser die wahre Tragweite der Geschehnisse aus dem Prolog dargelegt wird. Wie aufgedeckt wird, was es wirklich damit auf sich hat. Aber auch außerhalb von diesem Teil der Handlung hat sich eine Spannung aufgebaut, die mich nicht mehr losgelassen hat. Die unterschiedlichen Personen mit ihren Gedanken wurden sehr gut herausgearbeitet und die Geschichte scheint in sich sehr stimmig. Was mich nur ein bisschen gestört hat, ist, dass die Handlung praktisch alle paar Seiten wieder unterbrochen wurde, um einen neuen Strang weiterzuführen. Es ist praktisch ein ewiges Hin und Hergehüpfe zwischen unserer Welt und Benize, den Rebellen, den Hüterinnen und der Garde, zwischen einzelnen Dörfern und Menschen… Das konnte schon manchmal anstrengend sein und für das Fehlen von Zusammenhängen sorgen. Wenn man irgendwo mal nicht richtig aufgepasst hat, konnte es schon sein, dass man den Anschluss verliert. Was man Felten allerdings lassen muss ist, dass sie durch die vielen Perspektivwechsel die Charaktere wirklich schön ausgearbeitet hat. Man erfährt von ihren Hintergründen, den Wünschen und Bedürfnisschen, von den Ängsten, aber auch den Freuden und Stärken, den Motiven und allgemein eigentlich fast allem was den Menschen in irgendeiner Weise bewegt. Oft erfährt man erst nach und nach von den wahren Beweggründen, die einen leiten oder zumindest geleitet haben, aber spätestens am Ende kennt man eigentlich jeden einzelnen sehr gut. Manches nahm eine überraschende Wendung. Manches war ziemlich offensichtlich. Aber man kann sich auf jeden Fall gut hineinfühlen. Besonders Sandra hat es mir irgendwo angetan, die eben aus zwei Perspektiven beschrieben wird – einmal Zarife und einmal Sandra. Und Manon in Benize ist eben auch einfach herrlich – auch wenn sie mir ein bisschen Leid getan hat. Aber alles in allem bekommt man einen wirklich guten Draht zu den Charakteren. Ganz kleiner Mangel neben den vielen Sprüngen war die Orthographie oder allgemein der Schreibstil manchmal. Da waren teilweise Fehler drin, über die ich gestolpert bin, die aber nicht hätten sein müssen -  halten sich aber auch in Grenzen. Und die Affenfigur – die fand ich ein bisschen lächerlich. Also es ist schon verständlich, dass die Affenfigur als ritueles “Geschöpf” praktisch eine echt wichtige Funktion hat, aber. Ein Affe? Wieso unbedingt ein AFFE? Besonders schön fand ich dagegen den Abschluss des Buches. Eigentlich eine ziemlich… eigenwillige Aussage, immerhin endet es mit einem Verlust. Aber auf der letzten Seite kommt so schön heraus, dass niemals etwas unbewusst zu Ende geht, sondern ein Ende nur selbst herbeigeführt werden kann. Jeder kann selbst entscheiden, ob ein Ereignis das Ende oder ein neuer Anfang ist. Und so endet das Buch mit einem Neuanfang – ein runder Kreis, der einfach einen schönen Abschluss bildet.   Also ich war ja schon ein bisschen skeptisch am Anfang. Es war doch recht… besonders das Buch, auch wenn die grundlegende Geschichte eine eigentlich bekannte war. Aber mehr und mehr habe ich mich von der Handlung einfangen lassen können und kann jetzt am Ende schon sagen, dass das Buch eigentlich echt gut war. Nicht der Oberhammer, aber gut. Die Sprünge sinde in bisschen anstrengend manchmal und nervtötend sowieso, aber irgendwie lernt man damit zu leben und fügt sich in sein Schicksal. Deswegen darf man sich von dem Buch aber nicht entmutigen lassen, denn ansonsten war es meiner Meinung nach eine kleine Bereicherung. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es nochmal lesen würde, aber es war auf jeden Fall doch mal wieder was anderes, das mir ein bisschen Freude bescheren konnte. Es ist aber wahrscheinlich Geschmacksache, also nicht für jedermann geeignet.

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  • Rezension zu "Die Königin der Schwerter" von Monika Felten

    Die Königin der Schwerter
    Feuerfluegel

    Feuerfluegel

    09. April 2011 um 04:57

    Das war zwar wirklich nicht gut, aber es war auch nicht sooooooo schlimm, wie Feltens Büchern gern beschrieben werden. Einerseits gestört hat mich an dem Buch, dass es sich bei der Fantasywelt um eine Art Parallelwelt handelte zu unserer. Das entspricht einfach nicht meinem eigenen Geschmack, leider. Aber das heißt ja nicht das es wirklich schlecht geschrieben war. Die Charaktere blieben zwar wirklich alle relativ blass, aber die Geschichte brachte ein oder zwei überraschende Wendungen und diese Elementare waren auch ein nettes Detail, auch wenn ich gern mehr von ihnen gelesen hätte. Die Protagonistin aus unserer Welt war mir am Anfang recht sympathisch, nachher aber nicht mehr. Das ganze war aber beabsichtigt. Die Wendung mit ihr am Ende gefiel mir zwar nicht besonders gut, aber das Buch war auch nicht das Schlechteste, das ich im letzten Jahr gelesen habe. Auch die Veränderung in ihrer Freundin ging mir ein bisschen zu einfach. Das wirklich Schlimmste war die vollkommen unmotivierte Vergewaltigung, die zwar nicht detailliert beschrieben wurde, aber genau genug. Sie hat keinerlei Auswirkungen, weder emotional noch auf die Geschichte. Das wahre "Böse" war auch nicht so einfach, wie es am Anfang scheint und war ein ganz netter Kniff. Vor allem der Prolog war sehr stimmungsvoll. Alles in Allem: Nicht wirklich gut, aber auch nicht abgrundtief schlecht. 431 Seiten mittelmäßige Story, die aber einfach und schnell zu lesen ist. Preislich auch ok.

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  • Rezension zu "Die Königin der Schwerter" von Monika Felten

    Die Königin der Schwerter
    Trinkt-aus-Piraten

    Trinkt-aus-Piraten

    16. February 2010 um 13:15

    Dieses Buch hätte eigentlich 5 Sterne verdient, weil es wirklich sehr gut gemacht ist. Es ist fesselnd, spannend und gruselig. Was stört ist, dass trotz der vielen weiblichen Haupt- und Nebenfiguren keine Liebesgeschichte mitspielt und wirklich übertrieben wenig Männer vorkommen. Außerdem ist der Schluss miserabel. Vorher wurden alle Probleme anschaulich geschildert; am Schluss kommt man sich vor, als hätte die Autorin keine Zeit mehr gehabt. Das Ende ist abrupt und viel zu einfach. Ohne große Gewissensbisse werden Freunde und Mitreisende getötet und alles löst sich auf. Was bleibt ist nur die beste Freundin, die von einem Moment auf den anderen von niedergeschlagen zu hoffnungsvoll wechselt.

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  • Rezension zu "Die Königin der Schwerter" von Monika Felten

    Die Königin der Schwerter
    Lesenstattschlafen

    Lesenstattschlafen

    12. March 2009 um 18:08

    Monika Felten steht wie immer für gut gebaute Handlungen, eine ausdrucksstarke Sprache und Spannung bis auf die letzte Seite. Wer viel Fantasy liest, kennt den Kampf um Gut und Böse letztendlich - da kommt es auf das "Wie" an und den Lesespaß. Der ist da! Eine Journalistik-Studentin ersteigert eine mysteriöse Affenskulptur, die ihr Wesen nachhaltig verändert. Über ein Tor in Irland gerät sie mit ihrer Freundin in die Parallelwelt Benize. Hier finden dann blutige Machtkämpfe voller Verrat, Neid, Habgier und Mut statt.

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  • Rezension zu "Die Königin der Schwerter" von Monika Felten

    Die Königin der Schwerter
    haTikva

    haTikva

    24. January 2009 um 22:12

    Fantasy ist nicht mein Hauptgenre. Aber zwischendurch lese ich mal einen Fantasy-Roman. Ich trete diesen Büchern allerdings skeptisch gegenüber, da ich schon des öfteren enttäuscht wurde. Aber diese Buch wollte ich unbedingt, da mich das Cover und der Titel regelrecht „angesprungen“ haben. Die Autorin schreibt sehr ausführlich, so dass man sich die Geschehnisse und die Umgebung sehr gut vorstellen kann, ohne das es langatmig wirkt. Allerdings ist die Schrift sehr klein gehalten, was ich manchmal als etwas anstrengend zum lesen empfand. Andererseits wäre das Buch sonst wahrscheinlich fast doppelt so dick *g* Die ersten Kapitel werden aus verschiedenen Sichtweisen und von unterschiedlichen Schauplätzen erzählt. Einmal aus der Sicht der „Guten“ und dann mal wieder aus der Sicht der „Bösen“. Und man kommt gut mit, es bestand nie die Gefahr des Verwechselns. Nur mit den teilweise komischen Namen kam ich Anfangs nicht klar, aber das ist bei mir immer so *g* Die erste Hälfte des Buches war allerdings eher schleppend und ich hatte schon die Befürchtung, es würde nie zu der „Prophezeiung“ kommen. Das ständige wechseln der Sichtweisen war zwar sehr interessant, brachte aber irgendwie die Geschichte kaum voran. Jedoch fängt es, wie gesagt, aber der Hälfte langsam an, immer spannender zu werden. Einige Sichtweisen überschneiden sich und so langsam nimmt alles, was mit der Prophezeiung zu tun hat, Form an. Und dann kommt eine überraschende Wendung! Auf der einen Seite, die angeblich „Guten“, die nur aus Frauen, den Priesterinnen, bestand. Sie hoffen auf die Rückkehr der Hohepriesterin, die das Land wieder vereinen und zu neuem Glanz bringen soll. Auf der anderen Seite die „Bösen“, die nur aus Männern bestand, die genau das verhindern wollen. Da möchte man glatt meinen, die Autorin will den Leser auf irgendetwas hinweisen oder auf etwas aufmerksam machen... Ich sage „angeblich“ die Guten, da sich im Laufe der Geschichte sich so einiges verändert und man manche Wandlung auf den ersten, vielleicht auch auf den zweiten Blick, nicht verstehen kann. Feinde werden zu Verbündeten, Freunde zu Erzfeinden. Ganz langsam wird ein Wechsel des ganzen sichtbar... Es ist wirklich gut geschrieben, die Autorin versteht ihr Handwerk. Für alle Fantasy-Liebhaber ist dieses Buch ein tolles Erlebnis, gewürzt mit einem schönen Abenteuer. Zumindest erging es mir so. Für mich war es nur teilweise ein bisschen enttäuschend, da die Geschichte überhaupt nicht zu dem Cover, noch zu dem Titel passte. Auch wenn ich weiß, das der Titel im Grunde im Buch eine wichtige Bedeutung hatte. Das war mein erstes Buch von Monika Felten und ich muss sagen, es war sehr schön. Ich gebe dem Roman 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Die Königin der Schwerter" von Monika Felten

    Die Königin der Schwerter
    Ezri

    Ezri

    18. August 2008 um 10:17

    Die Königin der Schwerter ist ein packendes Fantasy- Buch von der ersten bis zur letzten Seite. Gezeichnet wird eine Parallelwelt zu unserer Welt, wobei zwei der Hauptfiguren aus unserer Welt kommen. Es gibt viele Handlungsschauplätze und Hauptfiguren, aus deren Blickwinkel die Geschichte erzählt wird. Alle diese Handlungsstränge sind miteinander verwoben und finden immer wieder zusammen. Dieser ständige Wechsel macht das Buch nur um so mitreißender. Zarife eine Hohepriesterin aus vergangener Zeit soll zurückkehren- so ist es prophezeit . Viele Menschen erhoffen sich eine Verbesserung ihres Lebens und ein Ende der Unterdrückung. In unserer Welt kauft Sandra eine tönerne Affenfigur, die schon bald Sandras Leben verändert. Zusammen mit ihrer Freundin Manon gelangt sie in die Parallelwelt. Sandra trägt Zarifes Seele in sich. Ob das alles so gut für Sandra ist und ob Zarife tatsächlich die erhoffte Erlösung bringt kann man in Monika Feltens “Königin der Schwerter” nachlesen.

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