Monika Felten Kristall der Macht

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Inhaltsangabe zu „Kristall der Macht“ von Monika Felten

Die Kristalle der Macht bilden den Steinkreis, der über den Schlaf eines uralten und abgrundtief bösen Dämons auf der Insel Nintau wacht. Die Maor-Say Noelani, die Priesterin der Insel, hütet den Kreis wie ihren Augapfel. Doch sie ist jung, und sie ist allein. Denn der Preis, den sie für den Schutz ihres Volkes zahlt, ist hoch: Sie darf keinen Kontakt zu ihrer Familie pflegen, auch nicht zu ihrer Zwillingsschwester Kaori. Eines Tages wird das Dorf durch eine verheerende Katastrophe vernichtet. Und Noelani kommen Zweifel: War es wirklich der Dämon? Gemeinsam mit den wenigen Überlebenden macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit – und erfährt mehr, als sie sich jemals er träumt hat.

An und für sich gut aber irgendwie doch etwas komisch

— vicky_1990

Das Ende ist wirklich etwas besonderes... Schon allein nur dafür lohnt es sich das Buch zu lesen :)

— Vivi-Carbon

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  • Die Suche nach der Wahrheit

    Kristall der Macht

    BlueNa

    04. January 2015 um 14:52

    Priesterin Noelani wacht auf der kleinen abgeschiedenen Insel Nintau über einen Steinkreis, der einen Dämon bannt, der die Insel vor vielen Jahren mit Tod und Verderben überzogen hat. Doch plötzlich zieht ein giftiger Nebel auf und tötet fast alle Bewohner von Nintau, unter anderen auch Noelanis Zwillingsschwester Kaori. Noelani steht nun eine schwere Prüfung bevor: Ist der Dämon wirklich wieder erwacht? Die Katastrophe, die vielen Bewohnern der Insel Nintau das Leben kostet und Noelanis Suche nach der Wahrheit nehmen nur einen Teil der Geschichte ein. Nachdem Noelani die Wahrheit gefunden hat, zieht sie natürlich ihre Konsequenzen und die Geschichte bekommt eine Wendung, die mir richtig gut gefallen hat! Ich möchte hier natürlich nicht zu viel verraten, aber es spielen eine gefährliche Seereise und ein großer Kampf eine Rolle! Das Inselsetting zu Beginn des Buches hat mir allerdings auch sehr gut gefallen, sie hat mich ein wenig an Hawaii oder aber am ehesten an Polynesien erinnert. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Man merkt sofort, dass es kein Buch ist, das speziell als Jugendbuch geschrieben wurde, sondern zu den All-Agern gezählt werden kann, denn die Sätze sind nicht so einfach gehalten, wie man es von einem Jugendbuch gewohnt ist und auch der Schriftsatz des Buches lässt darauf schließen. Die Sprache ist sehr bildlich und ich bin in die wunderbare Inselwelt von Nintau eingetaucht, habe jede Pflanze und jedes Tier bestaunt und das große weite Meer genossen. Später wird die Stimmung ungleich düsterer und schwerer, dieser Stimmungswechsel war sehr gut durchdacht und hat mir gut gefallen. Die Charaktere sind mir auch schnell ans Herz gewachsen. Noelani, die junge Maor-Say, die Priesterin der Menschen von Nintau, sieht sich mit einer großen Katastrophe konfrontiert, auf die sie ganz und gar nicht vorbereitet war und mit der sie zunächst absolut überfordert ist. Sie hat selbst ihre Schwester verloren, doch Kaori ist auch geistig mit ihrer Zwillingsschwester verbunden und kann sie nicht verlassen. Die anderen Figuren sind leider nicht so stark gezeichnet, wie die beiden Schwestern. Sie blieben mir kaum in Erinnerung, trotzdem nehmen sie zum Teil eine wichtige Rolle ein. Die Gestaltung des Schutzumschlags des gebundenen Buches finde ich sehr schön. Man sieht eine weibliche Gestalt in Kapuzenumhang, der von einem hell leuchtendenden Stein zusammen gehalten wird. Das Cover ist in schönen blau-grau-Tönen gehalten. Meiner Meinung nach passt das Cover aber nicht zu 100 Prozent zur Geschichte, auch wenn ich es wunderschön finde. Fazit: „Kristall der Macht“ von Monika Felten ist ein Fantasy Roman der etwas anderen Art, aber so erfrischend anders, dass ich sehr gerne noch weitere Bücher der Autorin lesen werde. Mir gefällt der Schauplatz, die Insel Nintau, wahnsinnig gut und Noelani und Kaori sind ein absolut sympathisches Zwillingspaar. Ich vergebe sehr gute vier von fünf Sternen!

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  • Buchverlosung zu "Kristall der Macht" von Monika Felten

    Kristall der Macht

    resa82

    Fantasy Fans aufgepasst heute geht es um das Buch "Kristall der macht" von Monika Felten. Darum geht es im dem Buch: Die Kristalle der Macht bilden den Steinkreis, der über den Schlaf eines uralten und abgrundtief bösen Dämons auf der Insel Nintau wacht. Die Maor-Say Noelani, die Priesterin der Insel, hütet den Kreis wie ihren Augapfel. Doch sie ist jung, und sie ist allein. Denn der Preis, den sie für den Schutz ihres Volkes zahlt, ist hoch: Sie darf keinen Kontakt zu ihrer Familie pflegen, auch nicht zu ihrer Zwillingsschwester Kaori. Eines Tages wird das Dorf durch eine verheerende Katastrophe vernichtet. Und Noelani kommen Zweifel: War es wirklich der Dämon? Gemeinsam mit den wenigen Überlebenden macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit – und erfährt mehr, als sie sich jemals er träumt hat.   Was muss ich tun, um das Buch zu gewinnen? Bis zum 25.9.2014 um 23:59 könnt ihr noch auf unserem Blog  teilnehmen. Ausgelost wird am nächsten Tag und der Gewinner wird auf unserem Blog bekannt gegeben.Das Einzige was ihr tun müsst ist uns eine kleine Frage auf dem Blog  zu beantworten und die Antwort in die Kommentarbox Posten. http://resas-welt.blogspot.de/2014/09/buchverlosung-kristall-der-macht.html

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    esposa1969

    25. September 2014 um 23:48
  • Eine klare Leseempfehlung

    Kristall der Macht

    Rebel_Heart

    Als erstes muss ich zugeben, dass Kristall der Macht diesmal wirklich ein reiner Coverkauf war. Ich fand es einfach total schön und als ich es später zuhause liegen hatte und über den Einband gestrichen hatte, wusste ich, dass es kein Fehl - Cover - Kauf war. Aber hat auch der Inhalt versprochen, was ich mir erhofft hatte.. lest selbst.  Noelani lebt mit ihrem Volk auf der Insel Nintau. Kaum jemand hat je von dieser Insel gehört und doch ist sie ihr Zuhause, ihr Leben. Als sie jedoch die Nachfolge der Priesterin antritt, welche über die Insel wacht, welche die Insel vor Dämonen beschützt, zahlt sie dafür einen hohen Preis. Sie darf keinen Kontakt zu ihrer Familie aufnehmen, am allerwenigstens zu ihrer Schwester Kaori, was ihr zeitweilig wirklich sehr zu schaffen macht.  eines Tages wird das Dorf durch einen geheimnisvollen Nebel dem Erdboden gleich gemacht und nur wenig überleben. Noelanis Schwester findet allerdings in den Tod und Noelani selbst gibt sich die Schuld daran. Fast ausschließlich für Kaori versucht sie herauszufinden, was es mit dem geheimnisvollen Neben auf sich hat. Ob der Legende nach wirklich ein Dämon dafür verantwortlich ist und noch ehe Noelani richtig um ihre geliebte Schwester trauern kann, befindet sie sich inmitten eines Krieges, welches sie so nie für möglich gehalten hätte, welchen sie so auf Nintau nie erlebt hätte.   Der Schreibstil der Autorin hat mir von Anfang an unheimlich gut gefallen. Sie beschreibt die Insel Nintau so, dass man sie sich fast schon haargenau vorstellen kann, dass man fast schon das Gefühl hat, selbst auf dieser Insel zu sein, was nicht zuletzt an den Abbildungen vorne und hinten im Umschlag des Buches liegt. Den drachenähnlichen Dämon, der schon einmal für die fast vollständige Vernichtung der Insel gesorgt hat, konnte ich mir relativ gut vorstellen, auch wenn ich mir seine Rolle manchmal nicht ganz schlüssig war. Damals, bei dem scheinbar ersten erfolgten Angriff, konnte der Dämon laut den Legenden nur bezwungen werden, indem fünf Jungfrauen einen Kreis um den Dämon bildeten und sich in Stein verwandeln ließen, ebenso wie der Dämon in einer Steinfigur gefangen gehalten wurde. Noelani ist mit ihrer Rolle als neue Priesterin anfangs gar nicht so glücklich, ist sie doch der Meinung, ihre Schwester Kaori hätte dieses Amt viel mehr verdient als sie. Nach der Katastrophe kann Noelani jedoch noch immer mit ihrer Schwester - aus bestimmten Gründen - Kontakt auf nehmen. Gemeinsam mit ihr und einigen Überlebenden versucht sie der ganzen Sache auf den Grund zu gehen, versucht eine neue Heimat für ihr Volk zu finden. Noelani war mir von Anfang an sympatisch. Auch wenn sie manchmal recht unschlüssig schien, hat sie sich dennoch bis zum Schluss für ihr Volk eingesetzt, was gerade das Ende wiederspiegelt. Das Buch selbst ist in mehrere Teile aufgeteilt. Die verschiedenen Kapitel führen alle irgendwann zueinander und haben bei mir für das eine oder andere Überraschung gesorgt, gerade was einen bestimmten Charakter betrifft, aber da möchte ich in diesem Moment einfach nicht zuviel verraten. Dieser Fantasy - Roman ist vielleicht nicht für jeden geeignet, aber für mich hat er sich gelohnt, der Cover - Kauf war die richtige Überraschung und Monika Felton konnte mich mit ihrem Werk - welches für mich übrigens das erste von ihr war - von sich überzeugen. Die Autorin lässt verschiedene Charaktere, Welten und Sichtweisen aufeinander prallen, welche allesamt miteinander verbunden sind. Sie bringt den Leser zum Mitdenken, zum Nachdenken und sorgt hin und wieder für die eine oder andere Überraschung, gerade dann, wenn man selbst einen völlig anderen Weg eingeschlagen hat oder hätte. Für mich persönlich eine klare Leseempfehlung. 5/5 Herbstblätter.

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  • Kristall der Macht

    Kristall der Macht

    thebookpassion

    06. November 2013 um 16:08

    Durch eine schreckliche Katastrophe wird eine ganze Insel zerstört und hunderte von Menschen werden ihrer Heimat beraubt. Aber was steckt dahinter, eine Naturkatastrophe oder gar ein Dämon? Nur die junge und schüchterne Priesterin Noelani kann ihr Volk retten und sie in eine neue und aufregende Welt führen. ,,Kristall der Macht“ ist ein dramatischer, tragischer Fantasyroman in dessen Fokus die Protagonisten stehen und keine spannungsgeladene Story, dadurch erhält die Geschichte einen ganz eigenen Charme. Packend und fesselnd schildert Monika Felton das Schicksal dreier Völker. Noelani und ihr friedliebendes Volk von der Insel, Baddha-Udin mit einem kriegswütigen König, der alles beherrschen möchte und die Rakshun, die sich gegen den König wären und nicht minder brutal sind. ,,Kristall der Macht“ besticht durch vielfältige und facettenreiche Protagonisten, die liebevoll und realistisch ausgearbeitet sind. Jeder Charakter hat schwächen und stärken, sind verletzlich, wütend, stellenweise einsam und verloren. Gekonnt verflechtet Monika Felten Sätze miteinander und spickt die Geschichte mit wunderschönen Worten aus, sodass der Leser von der Geschichte gepackt und gefesselt wird. Die drei Erzählstränge, jeweils aus der Ich-Perspektive, haben zunächst nichts gemein, aber Monika Felten gelingt es, die unterschiedlichen Erzählstränge perfekt zu einer logischen und verständlichen Handlung zu verbinden. Ich habe eine ganz andere Geschichte erwartet und wurde positiv überrascht. Schon lange, habe ich kein Buch mehr gelesen, in dem die Protagonisten so sehr im Fokus stehen. Gekonnt hat mich Monika Felten in ihren Bann gezogen und deswegen gibt es vier von fünf Sternen. (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Rezension "Kristall der Macht"

    Kristall der Macht

    Amenea

    23. June 2013 um 17:59

    Vom Anblick des wunderschönen Covers beeindruckt schlug ich das Buch auf. Die Protagonistin Noelani ist mir sofort ans Herz gewachsen, ebenso ihre Zwillingsschwester Kaori. Die Insel ist nur in groben Zügen beschrieben worden, was ich sehr schade finde. Bei der Erzählweise der Autorin hätte man die Beschreibungen der Umgebungen nicht außer Acht lassen sollen.  Die Handlung an sich ist gut strukturiert und übersichtlich aufgebaut. Trotz des Sprunges zwischen Noelani, Kaori, Baddha-Udin und Rakshun ist alles klar verständlich in voneinander abgetrennt.  Allerdings sind die Möglichkeiten noch nicht ausgeschöpft. Vor allem gegen Ende des Buches geht alles viel zu schnell. Mehr Details würden der Erzählung Leben einhauchen.  Ein Buch mit sehr viel Potenzial nach oben. 

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  • Rezension zu "Kristall der Macht" von Monika Felten

    Kristall der Macht

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. November 2011 um 14:32

    Hier wird mit fantastisch starken Charakteren geschrieben. Die große Action darf man hier nicht erwarten, denn hier spielen die Personen, ihre Handlungen und ihre Dialoge eine durchgreifende Rolle. Starke Persönlichkeiten fesseln bis zum Schluss. Monika Felten schreibt in zwei Geschichten, die irgendwie nicht zusammen passen wollen, so weiter man kommt. Das macht das ganze spannend, denn man erwartet eine Verbindung und möchte wissen, welche das ist. Aber beide Geschichten halten einen in der Spannung gefangen. Also schlecht wegzulegen das Buch. Charaktere die schwach erscheinen und mit ihren Aufgaben wachsen, harte und eisere und einfühlsame und helfende. Bisher habe ich wenige Bücher gelesen, die so eine unterschiedliche Vielfalt haben, und dennoch alle wichtig sind. Wichtig für den lauf der Geschichte. Noelani, die Zwillingsschwester, welche eigentlich die schwächere war, welche sich gern hinter ihrer Schwester versteckte wird die Maor-Say. Bei einem furchtbaren Unglück stirbt ihre starke Schwester Kaori und ist in der Zwischenwelt gefangen, da sie nur mit ihrer Zwillingsschwester in das Licht ziehen darf. So kann kaori ihre Schwester auf der Geistreise treffen und hilft ihr bei vielen schweren Entscheidungen. Im wirklichen Leben steht Jamak an ihrer Seite, der auch für Noelani eine wichtige Rolle spielt. Auf der anderen Seite zwei verfeindete Völker, die immer noch eine uralte Fehde ausfechten. Zwei starke Könige, die nicht weichen wollen, der eine möchte seine Heimat zurück und der andere will um jeden Preis den Sieg, auch wenn er dabei seine Söhne verliert. Ein General, der Hofintrigen zum Opfer fällt und dennoch dadurch stärker wird, als man erwarten dürfte. Ich selbst bin begeistert. Auch wenn ich zugeben muss, das das Buch durch das Cover in mein Regal gefunden hat. Das dabei auch so eine faszinierende Geschichte bei herauskam, finde ich somit noch besser. Für mich auf alle Fälle eine Leseempfehlung

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  • Rezension zu "Kristall der Macht" von Monika Felten

    Kristall der Macht

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. February 2011 um 18:58

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: anima-libri.de Inhaltsangabe des Verlags: Spannend, dramatisch, phantastisch wie nie! Mit »Kristall der Macht« bricht eine neue Ära für alle Fans von Monika Felten an! In ihrem bislang dramatischsten Werk ist ein ganzes Volk dem Untergang geweiht – denn ein jahrtausendealter Dämon droht zu erwachen. Und alle Legenden, die man sich über ihn erzählt, erweisen sich als falsch. Monika Felten öffnet das Tor zu ihrer neuen High-Fantasy-Saga: Ein geheimnisvoller Kristallkreis bannt den Dämon, ein uraltes versteinertes Geschöpf, dem erbarmungslose Rachsucht nachgesagt wird. Noelani hütet den Kristallkreis wie ihren Augapfel – auch wenn sie dafür einen hohen Preis zahlt. Sie lebt allein, getrennt von ihrem Volk und ihrer Zwillingsschwester Kaori. Eines Tages geschieht das Unfassbare: Gelber Nebel verschlingt das Land und vernichtet alles Leben, auch Kaori stirbt; doch das Unglück scheint nicht das Werk des Dämons zu sein. Sind die Legenden eine Lüge? Verbirgt sich in den Kristallen eine ganz andere Macht? Erst als Noelani gezwungen wird, die Macht der Kristalle selbst zu erproben, erkennt sie deren fürchterliches Geheimnis – und die Aufgabe, der sie sich zu stellen hat. Zum Buch: Noelani ist Maor-Say, die Hüterin ihres Volks. Vor Urzeiten nutzte eine ihrer Vorgängerinnen ein Ritual, um den Dämon Luantar zu versteinern und seither ist es Aufgabe der Maor-Say den Kristallkreis und damit den Dämon zu bewachen. Doch plötzlich überzieht giftiger Nebel das Land und der Großteil von Noelanis Volk stirbt. Darunter auch ihre Zwillingsschwester Kaori, die allerdings ohne Noelani nicht ins Jenseits ziehen kann und somit in der Zwischenwelt gefangen ist. Die enge Bindung der Zwillinge, die Kaoris Seele den Eintritt ins Jenseits versagt, sorgt allerdings auch dafür, dass Noelani Kontakt zu ihrer verstorbenen Schwester aufbauen kann und so Dinge erfährt, die allem, was sie gelernt und woran sie geglaubt hat, widersprechen und ihre ganze Welt auf den Kopf stellen. Und ihr klar machen, dass sie eine weite Reise vor sich hat, wenn sie die Letzten ihres Volks retten möchte. Monika Felten entführt ihre Leser bereits auf den ersten Seiten in ein fantastisches Reich, die Insel Nintau besticht durch einfühlsame Beschreibungen der Natur und ihrer Bewohner, die zwar nicht reich sind, aber doch alles haben, was sie zum Leben benötigen. Allerdings rührt der Zusammenhalt dieses Volks fast ausschließlich aus ihrem nahezu unerschütterlichen Glauben an die Magie der Maor-Say. Und als diese sie enttäuscht steht Noelani einem zornigen und zutiefst verwirrten und erschütterten Volk gegenüber. Einem Volk, das dringend einen Anführer braucht. Die Autorin schafft damit die perfekte Voraussetzung für einen charakterorientierten Fantasyroman und genau darauf liegt in diesem Buch auch der Schwerpunkt. Auf den Charakteren, die Felten einfühlsam schildert und auf ihrer Entwicklung, besonders auf der Noelanis, die sich von einem schüchternen Mädchen, das gerade erst anfängt in ihre Rolle als Maor-Say hineinzuwachsen, zu einer charismatischen und willenstarken Führerin, die alles tut, um ihrem Volk eine neue Heimat zu bieten. Fazit: Wer einen actiongelandenen Fantasyroman voller knisternder Magie erwartet, wird sicherlich bitter enttäuscht sein von Feltens neuem Roman. Wer aber gerne charakterorientierte und gesellschaftskritische Romane mit fantastischem Touch liest, für den ist dieses Buch genau das richtige. Für mich fehlte noch das gewisse etwas, um dem Buch die volle Punktzahl geben zu können, aber nichts desto trotz ist es ein durch und durch empfehlenswerter Fantasyroman.

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  • Rezension zu "Kristall der Macht" von Monika Felten

    Kristall der Macht

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die Menschen auf der Insel Nintau führen ein bescheidenes, friedliches Leben. Es wird bestimmt von den sich abwechselnden Jahreszeiten und den damit einhergehenden rituellen Festen, die unter der Führung der Maor-Say abgehalten werden. Die Maor-Say - eine Frau in deren Adern das Blut einst mächtiger Magierinnen fließt - die Zeit ihres Lebens über den im Kristallkreis schlafenden Dämon wacht und so für die Sicherheit auf Nintau sorgt. Der Legende nach löschte der Dämon einst nahezu alles Leben auf Nintau mit seinem giftigen, gelben Atem aus. Doch dann stellte sich die damalige Maor-Say mit der Hilfe von fünf Jungfrauen und den fünf Kristallen der Macht dem Dämon entgegen und versteinerte ihn und die Jungfrauen, auf das er ewig gefangen sei und keine Gefahr mehr darstelle. Hunderte Jahre später ist Noelani die Maor-Say von Nintau und sie ist alles andere als sicher, dass sie wirklich die richtige Wahl für diese ehrwürdige und gleichzeitig sehr einsame Aufgabe ist. Ihrer Meinung nach wäre ihre Zwillingsschwester Kaori weitaus besser dafür geeignet gewesen die Nachfolge der alten Maor-Say anzutreten, doch aus irgendeinem Grund wurde Noelani erwählt. Und eigentlich macht sie ihre Sache ganz gut. Doch dann wird die Insel eines Tages von einem gelben Nebel heimgesucht, der nahezu alles Leben auf Nintau auslöscht. Nur wenige können sich weit genug auf den Berg retten um den giftigen Dämpfen zu entgehen. Aber wie ist das möglich, wo der Dämon doch immer noch im Fels gefangen ist und sie nicht angreifen kann. War alles eine Lüge? Aber woher kommt der Nebel dann? Als Noelani die Wahrheit erkennt, bleibt den Überlebenden auf Nintau nur ein Ausweg. Sie müssen ihre geliebte Insel verlassen, nicht ahnend was sie in der Welt da draußen erwartet. Und die Götter meinen es alles andere als gut mit ihnen... ************************************************** Wie man einen Teppich ausrollt, so gelingt es Monika Felten fast spielerisch die Lebensweise dreier völlig unterschiedlicher Völker vor dem Auge des Lesers auszubreiten. Da sind auf der einen Seite die friedliebenden Menschen von Nintau, für die das Leben etwas Heiliges ist. Auf der anderen Seite das Volk der Rakschun und das Volk von Baha-Udin, die zerfressen sind von jahrhunderte altem Hass aufeinander und ohne Achtung vor dem Leben ihrer Feinde. Die Autorin lässt diese beiden Welten aufeinander prallen und heraus kommt eine sehr spannende, von teils überraschenden Wendungen geprägte Geschichte mit einem Ende, dass seinesgleichen sucht. Und wieder bin ich begeistert von der Schreibweise der Autorin, die ihren ganz eigenen Charme hat und deren vielschichtige Charaktere den Leser in ihren Bann ziehen. Einzig die Hinweise auf den Beginn einer neuen Saga sowohl bei LB als auch bei Amazon fand ich etwas irritierend, da sowohl auf der Seite der Autorin von einem Einzelband die Rede ist, als auch der Roman in sich abgeschlossen zu sein scheint. Sollte Monika Felten jedoch tatsächlich irgendwann erwägen die Geschichte fortzusetzen, so würde ich mich darüber sehr freuen.

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  • Rezension zu "Kristall der Macht" von Monika Felten

    Kristall der Macht

    Marie1990

    18. November 2010 um 19:34

    Monika Felten öffnet das Tor zu ihrer neuen High-Fantasy-Saga: Ein geheimnisvoller Kristallkreis bannt den Dämon, ein uraltes versteinertes Geschöpf, dem erbarmungslose Rachsucht nachgesagt wird. Noelani hütet den Kristallkreis wie ihren Augapfel – auch wenn sie dafür einen hohen Preis zahlt. Sie lebt allein, getrennt von ihrem Volk und ihrer Zwillingsschwester Kaori. Eines Tages geschieht das Unfassbare: Gelber Nebel verschlingt das Land und vernichtet alles Leben, auch Kaori stirbt; doch das Unglück scheint nicht das Werk des Dämons zu sein. Sind die Legenden eine Lüge? Verbirgt sich in den Kristallen eine ganz andere Macht? Erst als Noelani gezwungen wird, die Macht der Kristalle selbst zu erproben, erkennt sie deren fürchterliches Geheimnis – und die Aufgabe, der sie sich zu stellen hat. Monika Felten entführt den Leser in ihrem neuen Roman in eine magische Welt voller Magie und Gefahren. Mit diesem spannenden und fesselnden Fantasy-Roman hat die Autorin es geschafft, den Leser von der ersten Seite an zu begeistern und zu faszinieren. Die Welt, die sie erschaffen hat, ist sehr fantastisch, dennoch weißt sie Parallelen zu unserer Welt auf. Die Geschichte ist atmosphärisch dicht und gut zu verstehen. Man kann die Handlungen der Figuren gut nachvollziehen und leidet mit ihnen. An manchen Stellen ist die Handlung etwas voraussehbar, aber das tut der Geschichte im Ganzen keinerlei Abbruch. Die Geschichte spielt anfangs an 2 verschiedenen Orten, die nach und nach zusammengefügt werden, um ein Ganzes zu ergeben. Sie ist in 3 Große Abschnitte eingeteilt, um die vorangeschrittene Zeit besser dar zustellen. Das Buch hat ein schönes Cover, der leider nicht ganz zur Geschichte passt, aber dennoch zum Lesen einlädt. Monika Felten appelliert mit diesem Roman an die Menschheit, ihren Willen nicht mit Gewalt und mit allen Mitteln durchzusetzen, sondern ein friedliches Miteinander mit Kompromissen zu finden, damit ein sinnloses Sterben vermieden wird. Wie weit würde ein Jeder dafür gehen? Würde man sein eigenes Leben geben, um einen Krieg zu verhindern? Fazit: Ein wirklich spannendes Buch, das unterhaltsame Stunden bietet und einen in seinen Bann zieht, aus dem der Leser so schnell nicht mehr herausfindet.

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  • Rezension zu "Kristall der Macht" von Monika Felten

    Kristall der Macht

    Wolfspeaker

    02. November 2010 um 12:36

    Das Cover des Buches wirkt ansprechend: Eine Magierin zwischen zwei Steinsäulen im Nebel – es vermittelt den Eindruck einer düsteren und spannenden Geschichte und wird sicherlich dazu führen, dass das Buch in die Hand genommen wird. - Im Nachhinein finde ich das Cover nicht sehr passend zum Inhalt. Die Hauptperson der Geschichte wird ihre Magie sicherlich nicht wie auf dem Cover abgebildet wirken. Aber wenn der Leser das Buch in die Hand nimmt ist das Primärziel ja schon erreicht. Das Buch erzählt die Geschichte der Maor-Say Noelani und ihrem Volk. Jahrhunderterlang saßen sie einer Lüge auf wähnten sich in Sicherheit. Bis der giftige Nebel, den ihre Vorfahren dem Dämon Luantar zuschrieben und der seither durch ein Ritual der Maor-Say versteinert auf ihrer Insel ruht, die Insel ein weiteres Mal erreicht. Durch ihn stirbt ein Großteil von Noelanis Volk – unter den Toten ist auch ihre Zwillingsschwester Kaori. Aber Kaori kann das Jenseits nur zusammen mit Noelani erreichen. Bis zu Noelanis Tod muss sie in der Zwischenwelt warten. Doch das Band zwischen den Zwillingen ist stark und die beiden können zeitweise miteinander kommunizieren. Über Kaori erfährt Noelani die Ursache für den Nebel – ein giftiger Berg, der diesen kontinuierlich ausstößt. Nur durch glückliche Windbedinungen ist Noelanis Volk bis dahin vom Nebel verschont geblieben, aber er kann jederzeit die Insel erreichen – Noelani sieht nur eine Möglichkeit ihr Volk in Sicherheit zu bringen: Sie müssen über das Meer das Festland erreichen. Die dort gewähnte Sicherheit ist jedoch trügerisch. Auf dem Festland herrscht Krieg und ehe sich Noelani versieht befinden sie und ihr Volk sich zwischen den Fronten. Ehe sich der Leser versieht hat Monika Felten ihn direkt in ihre magische Welt gezogen. Die Insel Nintau, auf der Noelani und ihr Volk leben, zeichnet das Bild einer einfachen Welt. Die Leute sind arm – gemessen an Reichtümern – aber die Insel und das Meer geben ihnen alles was sie brauchen. Der Glaube an die Magie der Maor-Say hält sie zusammen und bringt ihnen ein Gefühl von Sicherheit – als dieses Gefühl von Sicherheit zerstört wird steht Noelani einem verwirrten und zornigen Volk gegenüber. Einem Volk, das dringend einen Führer braucht. Und im Verlauf der Geschichte wird aus der jungen und unerfahrenen Maor-Say genau dies, eine Führerin. Eine Entwicklung der man gespannt über das ganze Buch hinaus folgt. Aber Noelanis Schicksal ist nicht das einzige, das in der Geschichte beschrieben wird. Innerhalb des Buches treffen wir auf den Sklaven Taro, der sein Gedächtnis verloren hat, eine Person, die im weiteren Verlauf des Buches eine wichtige Rolle spielt. Der tyrannische König Azenor, der eher sterben würde, als mit seinen Feinden zu verhandeln und dem jedes Mittel Recht ist um einen Sieg davon zu tragen. Der Einfluss des rechtschaffenen General Triffin auf ihn schwindet von Tag zu Tag. Genau diese Personen sind es, die gegen Ende des Buches entscheiden können, ob der Krieg beendet werden kann, und zu welchem Preis. Ein Buch, das den Leser nicht nur in seinen Bann zieht, sondern auch über die Geschichte hinaus in der vorgestellten Welt verweilen lässt: Wie viel ist jeder bereit zu gehen um eines oder hunderte Leben zu retten; was ist man bereit zu geben, um einen Krieg zu beenden? Eine Geschichte die zumindest mich noch eine Weile beschäftigen wird.

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  • Rezension zu "Kristall der Macht" von Monika Felten

    Kristall der Macht

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. September 2010 um 18:26

    Zunächst einmal möchte ich mich bei Monika Felten ganz herzlich für die Zusendung eines Rezensionsexemplars ihres neuen Romans "Kristall der Macht" bedanken. Ich habe diesen außergewöhnlichen Roman gerade beendet, bin schlichtweg begeistert und noch ganz erfüllt von der Geschichte und der Botschaft, die diese meiner Meinung nach enthält. Aber zunächst kurz zur Aufmachung des Buches und zum Inhalt des Romans: Vom Piper-Verlag ist man die qualitätsvolle Hardcoverbindung inklusive Lesebändchen und stimmungsvoller Cover-Illustration ja schon gewohnt, erwähnenswert finde ich es trotzdem. Schließlich handelt es sich bei der geistigen und kreativen Arbeit eines/einer Schriftstellers/Schriftstellerin um ein Gut, dem man mit Würde und Respekt begegnen sollte...und das tut der Piper-Verlag schon lange in einem angemessenen Rahmen, wie ich finde. Die Geschichte selbst versetzt den Leser auf eine zunächst sehr idyllisch wirkende, abgeschiedene Insel im Süden des Landes, welches auf der Landkarte (vorne und hinten im Buch) abgebildet ist. Auf der Insel Nintau befindet sich ein Volk, das in einem Fischerdorf vorwiegend friedlich im Einklang mit der Umwelt lebt. Es sind vorwiegend einfache Leute, die mit dem zufrieden sind, was ihnen die Natur in ihrer üppigen Fülle dort zu bieten hat. Eine herrschende Klasse oder eine Oberschicht gibt es nicht, sieht man von den Maor-Say ab, die mit einigen wenigen vererbbaren magischen Fähigkeiten gesegnet sind, die sie allerdings nur zum Schutz und Wohle des ganzen Volkes einsetzen. Der Legende nach wurde Nintau einst von einem drachenähnlichen Dämon heimgesucht, der mit seinem giftigen Schwefelatem den größten Teil des Volkes tötete und dem nur durch die mutige Tat einer Magierin Einhalt geboten werden konnte. Sie hatte angeblich ohne Furcht mit dem Drachendämon gesprochen und ihm fünf Jungfrauen als Opfergabe versprochen, wenn er im Gegenzug den Rest des Volkes zufrieden lassen würde. Diese Jungfrauen hielten jedoch jede einen wertvollen Kristall vor dem Dämon verborgen, umkreisten den Dämon und die Magierin wob mit Hilfe der Kraft der Kristalle einen Zauber, der den Dämon und die Jungfrauen zu Stein verwandelte. Das Wissen um den Zauber und die Beherrschung einiger anderer übersinnlichen Fähigkeiten gab die Magierin, vom Volk genannt Maor-Say, jeweils vor ihrem eigenen Tod an ein geeignetes Mädchen aus dem Volk weiter, die dann ihrerseits den Platz der Beschützerin ihres Volkes einnahm. Zu ihren Aufgaben gehörten die Bewachung des versteinerten Kreises und z.B. die Vorhersage der Ankunft der Riesenschildkröten, die zur Eiablage alljährlich nach Nintau kamen. Zu diesem Zweck begab sich die jeweilige Maor-Say auf eine sogenannte Geistreise, bei der sich ihr Geist durch Willenskraft und extremer Konzentration vom Körper löste und in einer Sphäre zwischen Leben und Tod schweben/reisen konnte und dadurch räumlich weiter entfernte Geschehnisse zwar sehen, aber nicht physisch manipulieren konnte. Generationen sind seither friedlich vergangen, die angeblich einst viel stärkeren übersinnlichen Fähigkeiten der magiebegabten Frauen verwässert und fast überflüssig geworden. Die derzeitige Maor-Say ist Noelani, die zu ihrer eigenen größten Überraschung von ihrer Vorgängerin dazu erwählt wurde, obwohl sie sich selbst ihr ganzes Leben lang eher passiv und zurückhaltend neben ihrer um vieles selbstbewußteren und scheinbar willensstärkeren Zwillingsschwester Kaori wähnte. Da geschieht das Unfassbare: Nintau wird erneut von dem totbringenden Nebel eingehüllt und nur wenige Menschen, die sich gerade zufälligerweise in höher gelegenen Regionen aufhielten, überleben. Auch Noelanis Schwester Kaori stirbt, ihr Geist bleibt aber in der Sphäre, in der sich auch Noelani auf ihren Geistreisen aufhält. Noelani kann Kaori dort zwar nicht sehen, aber hören und das ist auch gut so, denn Noelani gibt sich die Schuld am Tod vieler Menschen, weil sie denkt, sie habe als Maor-Say nicht richtig auf den versteinerten Dämon aufgepaßt. Kaori jedoch zeigt ihr die wahre Herkunft des giftigen Nebels und beiden wird klar, dass Noelani ihr Volk schnellstens von Nintau wegführen muss. Zeitgleich mit diesen Geschehnissen und von der Autorin perfekt parallel dazu kapitelmäßig eingestreut, kämpfen zwei seit langer Zeit verfeindete Völker im Norden gegeneinander: das Volk von Baha-Uddin und die Rakschun. Der Fluß Gonwe ist die einzig verbliebene natürliche Trennlinie zwischen beiden Völkern und es sieht so aus, dass die zahlenmäßig weit überlegenen Rakschun das Volk von Baha-Uddin sehr bald in einer blutigen, erbitterten Schlacht besiegen wird. Ich werde nun allerdings nichts mehr aus der Geschichte des Buches vorwegnehmen, damit die Neugier auf den Roman und die Spannung den interessierten Lesern erhalten bleibt. Ich verrate aber gewiß nicht zuviel, dass - wie man sich wohl schon denken kann - alle drei Völker natürlich irgendwann aufeinander treffen und noch einiges passieren wird. Ein paar allgemeine Worte aber noch zu diesem Roman: Dieser Fantasy-Roman ist vermutlich nicht für jeden etwas, denn es kommen keine der gängigen Fantasy-Figuren darin vor und auch die angewandten magischen Fähigkeiten sind nicht diejenigen, die man in einem Fantasy-Roman erwarten würde. Zudem werden sie von Menschen ausgeübt, die am eigenen Pazifismus zu zerbrechen drohen. Monika Felten hat mit diesem Roman aber keineswegs eine kitschig idyllische Geschichte verfasst, die den Leser vor Härte und Grausamkeiten, Ehrgeizlingen und Machtbesessenen wegsehen lässt. Im Gegenteil, sie werden so schonungslos dargestellt, wie es sie nunmal überall gibt. Aber sie beschreibt auch, wie man anders leben kann, auch wenn dieser Weg ganz sicher nicht einfach ist, lässt den Leser mitdenken, mitüberlegen und vor allen Dingen nimmt dieser Roman jedem, der sich darauf einlassen möchte, die Angst vor dem eigenen Tod. Mehr kann man von einem Roman nun wirklich nicht verlangen. Ich freue und bedanke mich herzlich bei dieser großartigen Autorin, dass ich ihn lesen und erfahren durfte.

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