Blutrosen

von Monika Feth 
4,5 Sterne bei48 Bewertungen
Blutrosen
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Ein würdiger Abschluss! Ich habe jedes Buch dieser Reihe geliebt!

Sekanias avatar

Das Innovative fehlt mir ein wenig, trotzdem ein sehr Buch.

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Inhaltsangabe zu "Blutrosen"

Sie kann ihm nicht entkommen. Er liebt sie.

Romy ist leidenschaftlich verliebt, als eine Recherche ihr vor Augen führt, was aus Liebe werden kann: Sie begegnet der neunzehnjährigen Fleur, die sich vor ihrem Freund Mikael und seiner gefährlichen Eifersucht in ein Kölner Frauenhaus geflüchtet hat. Gerade als Fleur beginnt, sich dort sicher zu fühlen, geschieht ein Mord, und sie weiß, dass Mikael sie gefunden hat. Für Romy beginnt ein Wettlauf mit der Zeit ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570312322
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:cbt
Erscheinungsdatum:10.09.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 05.05.2017 bei Jumbo erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    kidcat283s avatar
    kidcat283vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: total kranker Typ, bei dem die Frau da gelandet ist
    Sehr spannend und realistisch

    Romy arbeitet beim Kölner Journal und möchte als nächstes einen Artikel über Frauenhäuser schreiben. Zufällig lernt sie Fleur kennen, eine junge Frau, die in einem der drei anonymen Frauenhäuser in Köln lebt. Fleur ist nicht das erste Mal in ein Frauenhaus geflüchtet, doch der Mann, der von ihr besessen ist, findet sie immer wieder und bringt sie wieder nach Hause.
    Diesmal glaubt Fleur wirklich entgültig entkommen zu sein und um aus ihrem Trauma auszubrechen, möchte sie Romy ihre Geschichte erzählen.
    Als ein Mord geschieht, weiß Fleur, dass Mikael sie erneut aufgestöbert hat und sie fühlt sich nicht mehr sicher. Was soll sie tun und welche Rolle spielt Romy bei der ganzen Sache?

    Meine Meinung:

    Das Buch startet mit Bea, für den Leser gleich veranschaulicht, wie es im Alltag bei ihr zugeht. Wie Mikael mit ihr umgeht. Man konnte sich das alles wirklich bildlich vorstellen, daher fand ich es sehr gelungen.

    Leider ist das Band 3 einer Reihe, daher kannte ich Romy aus den ersten beiden Bänden überhaupt nicht. Ich hatte eigentlich Bea zu meiner Hauptprotagonistin gemacht. Deswegen hatte mich der Teil, wo Romy ins Spiel kam etwas gelangweilt, was sich aber mit der Zeit gegeben hat.
    Auch wenn man Band 1 und Band 2 nicht gelesen hat, so wie ich, kann man trotzdem dieses Buch lesen. Wahrscheinlich sind es abgeschlossene Geschichten und was Romy angeht, wird da nochmal drauf eingegangen.

    Die Abschnitte teilten sich die verschiedenen Figuren. Es gab Fleur, Romy und Mikael. Ich habe sehr gerne Mikaels Abschnitte gelesen, da die Autorin bei ihm wirklich so richtig den Psycho hat raushängen lassen. Sie hat diesen Mann, der wirklich und wahrhaftig besessen von dieser Frau ist wunderbar ausgearbeitet.
    Auch die Abschnitte, wo Romy Fleurs Aufzeichnungen gelesen hat, fand ich sehr sehr spannend.
    Da Fleur ja nicht den Namen "Mikael" aussprechen konnte, hat sie ihre Geschichte aufgeschrieben.

    Das Buch war von Anfang bis Ende spannend und zum Ende hin wurde es noch viel besser.
    Ich kann es jedem empfehlen, der Emotionen und Crime mag.

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    kidcat283s avatar
    kidcat283vor einem Jahr
    Kurzmeinung: total kranker Typ, bei dem die Frau da gelandet ist
    Einfach total krank, genauso mag ich es

    Romy arbeitet beim Kölner Journal und möchte als nächstes einen Artikel über Frauenhäuser schreiben. Zufällig lernt sie Fleur kennen, eine junge Frau, die in einem der drei anonymen Frauenhäuser in Köln lebt. Fleur ist nicht das erste Mal in ein Frauenhaus geflüchtet, doch der Mann, der von ihr besessen ist, findet sie immer wieder und bringt sie wieder nach Hause.
    Diesmal glaubt Fleur wirklich entgültig entkommen zu sein und um aus ihrem Trauma auszubrechen, möchte sie Romy ihre Geschichte erzählen.
    Als ein Mord geschieht, weiß Fleur, dass Mikael sie erneut aufgestöbert hat und sie fühlt sich nicht mehr sicher. Was soll sie tun und welche Rolle spielt Romy bei der ganzen Sache?

    Meine Meinung:

    Das Buch startet mit Bea, für den Leser gleich veranschaulicht, wie es im Alltag bei ihr zugeht. Wie Mikael mit ihr umgeht. Man konnte sich das alles wirklich bildlich vorstellen, daher fand ich es sehr gelungen.

    Leider ist das Band 3 einer Reihe, daher kannte ich Romy aus den ersten beiden Bänden überhaupt nicht. Ich hatte eigentlich Bea zu meiner Hauptprotagonistin gemacht. Deswegen hatte mich der Teil, wo Romy ins Spiel kam etwas gelangweilt, was sich aber mit der Zeit gegeben hat.
    Auch wenn man Band 1 und Band 2 nicht gelesen hat, so wie ich, kann man trotzdem dieses Buch lesen. Wahrscheinlich sind es abgeschlossene Geschichten und was Romy angeht, wird da nochmal drauf eingegangen.

    Die Abschnitte teilten sich die verschiedenen Figuren. Es gab Fleur, Romy und Mikael. Ich habe sehr gerne Mikaels Abschnitte gelesen, da die Autorin bei ihm wirklich so richtig den Psycho hat raushängen lassen. Sie hat diesen Mann, der wirklich und wahrhaftig besessen von dieser Frau ist wunderbar ausgearbeitet.
    Auch die Abschnitte, wo Romy Fleurs Aufzeichnungen gelesen hat, fand ich sehr sehr spannend.
    Da Fleur ja nicht den Namen "Mikael" aussprechen konnte, hat sie ihre Geschichte aufgeschrieben.

    Das Buch war von Anfang bis Ende spannend und zum Ende hin wurde es noch viel besser.
    Ich kann es jedem empfehlen, der Emotionen und Crime mag.

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    FreizeitPrinzessins avatar
    FreizeitPrinzessinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Romy möchte über Frauenhäuser berichten und befreundet sich mit einer Anwohnerin dort, Fleur. Dabei begibt sie sich wieder in Gefahr.
    Mir fehlt die Spannung und der Nervenkitzel

    In meiner Jugend war Monika Feth meine Lieblingsautorin, da war es natürlich klar das ich mir ihr neues Buch 'Blutrosen' sofort kaufen musste. Hier folgen wir wieder der Kölner Journalisten -Voluntärin Romy bei einem neuen Fall. Diesmal geht es um das Thema Frauenhäuser und häusliche Gewalt. Genau darüber möchte Romy berichten und lernt dabei Fleur kennen, eine Anwohnerin eines solchen Hauses. Die beiden entwickeln eine Freundschaft, klar das Romy ihrer Freundin da zur Seite steht, nachdem unschöne Dinge in Fleurs Umfeld passieren und begibt sich dadurch selber wieder in Gefahr.

    Ich finde es toll das die Autorin immer andere, wichtige Themen in ihre Bücher aufnimmt und thematisiert. Dadurch sind ihre Bücher sehr individuell und man lernt auch gleichzeitig ziemlich viel, beziehungsweise wird man zum nachdenken gebracht. Nicht umsonst sagt man ja das Lesen bildet. ;-)

    Vielleicht liegt es daran das ich wohl doch schon etwas zu alt für Jugendthriller bin, aber mir hat das Buch nicht mehr ganz so gut gefallen wie die anderen Bücher davor. Ich bin einfach nicht in die Geschichte reingekommen und musste mich sehr oft auch zwingen weiter zu lesen. Die Geschichte hat dann irgendwann an Fahrt aufgenommen, aber so ganz fesseln konnte sie mich leider nicht. Mir hat die Spannung und der Nervenkitzel etwas gefehlt. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl : Ich muss unbedingt weiter lesen und erfahren was passiert. Wirklich schade.

    Ich glaube das Buch hat viel Potential, der Schreibstil von Monika Feth ist ja auch sehr toll, aber die Geschichte fesselt mich nicht. Ob es jetzt daran liegt das es ein Jugendthriller ist, kann ich leider nicht sagen.

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    miahs avatar
    miahvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein wichtiges Thema spannend und fesselnd umgesetzt - mir hat das Buch sehr gut gefallen.
    Blutrosen

    Inhalt:
    Romy recherchiert für einen Artikel über Frauenhäuser und lernt so die junge Fleur kennen.  Fleur ist noch nicht so lange in Köln. Sie versteckt sich vor einem Mann, der ihr Schreckliches angetan hat. In Köln will sie sich ein neues Leben aufbauen. Um anderen mit einem ähnlichen Schicksal zu helfen, öffnet sie sich Romy. Doch Fleurs Freund Mikael hat die Suche nach ihr noch lange nicht aufgeben.

    Meine Meinung:
    Ich kenne auch die anderen Romy-Bücher und bin sowieso ein großer Fan von Monika Feth, seit ich die Erdbeerpflücker-Thriller entdeckt habe. Es ist gut, wenn man die anderen Bände mit Romy kennt, aber hier defintiv kein Muss.

    Das Thema Frauenhäuser und Gewalt gegen Frauen wird hier in einem fesselnden Roman verpackt. Es zeigt, wie schlimm es einigen Frauen in unserer Gesellschaft ergeht und wie wichtig Einrichtungen wie Frauenhäuser sind, um diese Menschen zu beschützen. Monika Feth greift nicht zum ersten Mal ein Thema auf, dem in der heutigen Zeit viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Die Umsetzung scheint mir sehr realistisch und authentisch.

    Das Schicksal von Fleur ist hart. Bereits ihre Mutter hat sie vernachlässigt, sodass sie schon als Teenager auf der Straße landet. In Mikael sieht sie zunächst ihren Retter, der ihr Liebe und Geborgenheit schenkt. Doch schon bald zeigt er sein wahres Gesicht und Fleur muss erkennen, dass sie sich in ihm getäuscht hat. Das Frauenhaus in Köln ist nicht ihr erster Versuch, sich vor Mikael zu verstecken bzw. zu retten.

    Die Perspektive wechselt zwischen den verschiedenen Protagonisten, aber hauptsächlich stehen Romy, Fleur und Mikael im Mittelpunkt. Man ist so stets bei der Person, bei der etwas Wichtiges passiert und als Leser immer hautnah dabei. Auch wenn man so natürlich bereits schnell den Mörder kennt, ist die Geschichte trotzdem spannend.

    Der Schreibstil ist wie gewohnt locker und flüssig. Es fällt leicht, der Handlung zu folgen. Das Buch ist so spannend geschrieben, dass ich es kaum aus der Hand legen wollte. Man ist sofort mitten im Geschehen, die Handlung nimmt rasch an Tempo auf, die Spannung ist stets hoch.

    Es ist erschreckend zu lesen, wie brutal Mikael vorgeht, um Fleur zu finden. Er schreckt vor nichts zurück. Er will Fleur um jeden Preis zurück. Und wenn er sie nicht haben kann, dann soll sie keiner haben. Der Mord hat mich besonders erschüttert.
    Romy ist wie gewohnt impulsiv, hat aber das Herz am rechten Fleck und tut alles, um ihrer neuen Freundin Fleur zu helfen, auch wenn sie sich dabei selbst in Gefahr bringt.
    Aber auch Fleurs Mut ist bewundernswert. Sie öffnet sich Romy und vertraut ihr ihre Geschichte an, damit sie sie für ihren Artikel verwenden kann.
    Kommissar Bert Melzig spielt ebenfalls wieder eine wichtige Rolle. Ich kenne den sympathischen Ermittler bereits aus den Erdbeerpflücker-Büchern.

    Es ist wirklich schade, dass dies der letzte Band der Romy-Reihe sein soll. Ich hätte wirklich gerne noch mehr von ihr gelesen, da mir das Ende dann doch etwas zu plötzlich kam und für mich einige Fragen offen blieben.

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    Booksarehomes avatar
    Booksarehomevor einem Jahr
    Kurzmeinung: so fesselnd und spannend!! Man will es nicht mehr aus der Hand legen.
    fesselnd und spannend

    Meine Meinung:
    Zunächst einmal möchte ich mich ganz herzlich bei dem Bloggerportal und dem cbt Verlag für dieses Rezensionsexemplar bedanken.
    Die Hauptprotagonistin in diesem Buch ist die 18-jährige Journalistin Romy. Sie findet es wichtig, dass die häusliche Gewalt mehr Aufmerksamkeit bekommt und bei ihren recherchen lernt sie Fleur kennen. Die junge Frau hatte es nie leicht im Leben und doch gibt sie nicht auf. Als sie ihren Freund Mikael kennenlernt, denkt sie dass es die große Liebe ist. Er beschenkt sie und verwöhnt sie, bis immer mehr sein wahres Ich an die Oberfläche kommt. Mikael will immer alles wissen, was Fleur gemacht hat als er in der Arbeit war, was sie gerade denkt, was sie geträumt hat etc. und wenn er nicht das zu hören bekommt was er will schlägt er zu. Fleur hat schon einmal Zuflucht in einem Frauenhaus gesucht, doch da hat er sie gefunden,findet er sie diesesmal wieder? Denn als Fleur sich langsam sicher in ihrer neuen Umgebung fühlt, geschieht ein Mord und sie hat es im Gefühl, dass es Mikael war. Sie vertraut sich Romy an und was zuerst als nur eine recherche anfängt, entwickelt sich zu einer guten Freundschaft zwischen den beiden Frauen. Aber nicht nur Fleur ist in Gefahr, alle die Fleur helfen sind es auch.. 

    Es ist der dritte und letzte and der "Romy-Thriller" Reihe. Aber man muss nicht unbedingt die zwei vorher gelesen haben. Auch wenn ich mir die ersten zwei Teile zulegen werde, da mich dieses Buch total überzeugt hat.
    Fazit:
    "Blutrosen" hat mich von Anfang an gefesselt. Ich war innerhalb 2 Tagen fertig mit diesem Buch, weil ich es kaum aus der Hand legen konnte. Ich kann es jedem empfehlen, weil auch das Thema sehr interessant ist und man merkt auch total, dass die Autorin sehr gründlich recherchiert hat.
    Eins der schönsten Zitate:
    "Der Hass ist die Liebe, die gescheitert ist." -S.435

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    lenisveas avatar
    lenisveavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Packend und fesselnd mit interessanter Hintergrundgeschichte, hat mir gut gefallen, 4,5 Sterne
    Blutrosen

    € 17,99 [D] inkl. MwSt. € 18,50 [A] | CHF 24,50* (* empf. VK-Preis) Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-16315-3 Erschienen: 17.04.2017 Zum Buch: https://www.randomhouse.de/Buch/Blutrosen/Monika-Feth/cbt/e444871.rhd Sie kann ihm nicht entkommen. Er liebt sie. Romy ist leidenschaftlich verliebt, als eine Recherche ihr vor Augen führt, was aus Liebe werden kann: Sie begegnet der neunzehnjährigen Fleur, die sich vor ihrem Freund Mikael und seiner gefährlichen Eifersucht in ein Kölner Frauenhaus geflüchtet hat. Gerade als Fleur beginnt, sich dort sicher zu fühlen, geschieht ein Mord, und sie weiß, dass Mikael sie gefunden hat. Für Romy beginnt ein Wettlauf mit der Zeit ... Meine Meinung: Ich bin durch einige gute Kritiken auf dieses Buch aufmerksam geworden. Von der Autorin habe ich schon Einiges gehört, aber noch nichts gelesen. Mich konnte das Buch von der ersten bis zur letzten Seite total fesseln. Ich fand es sehr interessant, mal in dieses Thema Frauenhaus hineinzuschnuppern. Die Hauptprotagonistin Romy hat mir auch sehr gut gefallen. Dieses Buch ist ja der 3. Teil einer Reihe. Ich hatte aber keinerlei Probleme damit, man kann es auch unabhängig lesen. Dennoch werde ich anderen beiden Bände nachträglich noch lesen. Es war wirklich erschreckend, zu verfolgen, wie ein Mann so dermaßen ausser Kontrolle gerät und seine Freundin einfach keine Ruhe vor ihm findet. Ich finde, in der heutigen Zeit ist das Thema Häusliche Gewalt ein immer größer werdendes Thema, was nicht unter den Tisch gekehrt werden sollte. Daher fand ich die Aufgreifung hier in diesem Buch sehr gut gemacht. Alles in allem kann ich hier eine klare Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Mich konnte die Autorin definitiv begeistern und ich werde auf jeden Fall weitere Bücher von ihr lesen. Von mir bekommt das Buch sehr gute 4,5 Sterne.

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    pantaubookss avatar
    pantaubooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gewalt gegen Frauen stark thematisiert!
    Gewalt gegen Frauen stark thematisiert!

    Ich bin ein großer Fan von Monika Feths Thrillern! Die Erdbeerpflücker-Reihe mit der Protagonistin Jette habe ich ebenso verschlungen wie die beiden Bände Teufelsengel und Spiegelschatten der Romy-Reihe. Monika Feth schafft es immer wieder aufs Neue, dass mir die Protagonistinnen am Ende des Buches wie enge Freundinnen vorkommen. Auch in Blutrosen habe ich wieder mit Romy mitgefiebert und mich sehr gefreut auch wieder dem eigenwilligen Kommissar Bert Melzig zu begegnen, der schon in der Erdbeerpflücker-Reihe eine der Hauptrollen besetzt.

    Monika Feth hat ihrer Geschichte mit Romy eine offenherzige und ehrliche Protagonistin gegeben, deren Selbstlosigkeit und deren Verantwortungsbewusstsein sie zu einer der interessantesten und bewundernswertesten weiblichen Figuren macht, die mir bisher im Jugendbuch begegnet sind. Das sie mit diesen Eigenschaften ausgestattet ist, macht Romy dabei nicht unrealistisch, denn sie ist als normale junge Frau der beruhigende Gegenpol zu den bösartigen Gewalttätern, die in der Regel ihre Gegenspieler sind.

    Die Geschichte wird jedoch nicht nur aus Romys Sicht, sondern alternierend auch aus Fleurs, Mikales und Bert Melzigs Perspektive erzählt. Durch den Wechsel der Erzählperspektive gelingt es Monika Feth jeder Figur eine individuelle Farbe zu verleihen, sodass man sich selbst in den Psychopathen Mikael als Leser hineinversetzen kann (was nicht heißen soll, dass man seine kranken Ansichten versteht).

    An manchen Tagen hatte er nicht übel Lust, auch eine Knarre zu besorgen und sämtliche Leute in dieser Klinik wegzuballern. (S. 22)

    Fleur ist das zerbrechliche und bemitleidenswerte Opfer der Geschichte. Vor ihrem Exfreund geflüchtet, leidet sie selbst im Frauenhaus unter Panikattacken und Angstzuständen. Ihre Vergangenheit hat mich besonders berührt, denn sie steht beispielhaft für sämtliche Frauen, die von ihren Männern, ihren Vätern, den Brüdern oder Freunden verfolgt, gequält, misshandelt oder ermordet werden. Monika Feth behandelt nicht zum ersten Mal in ihren Thrillern ein Thema, dem in der Gesellschaft häufig viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Häusliche Gewalt und Gewalt gegen Frauen ist alltäglich und allgegenwärtig, auch wenn sie oft nicht sichtbar ist. Was die Geschichte von Fleur und ihrer Freundin Amal unumstößlich klar macht (obwohl sie natürlich fiktiv ist), ist, dass es jeden treffen kann, auch die Frauen, die glauben, dass sie sich diese Art von Gewalt nie gefallen lassen würden.

    Vielleicht konnte ihre Geschichte anderen Frauen ja helfen, nicht auf dieselben Irrwege zu geraten. Und sie vor Männern wie … ihm… zu schützen. (S. 57)

    Denn häufig fängt die Gewalt schon auf psychischer Ebene an. Es fängt mit harmlosen Fragen danach an, wo sie gewesen ist, wen sie getroffen hat und steigert sich dahingehend, dass er über jeden ihrer Schritte informiert sein möchte. Er überwacht sie, sperrt sie ein, sieht sie als ihr Eigentum an. Diese Form der Gewalt war mir zwar nicht neu, aber ich fand es erschreckend zu sehen, wie hinterlistig und feige Mikael vorgeht, um sich Fleur zu unterwerfen. Er macht sie von sich abhängig, isoliert sie und unterwirft sie seiner Macht. Aus dem Nachwort geht hervor, dass Monika Feth mit Frauen aus den autonomen Frauenhäusern Kölns für ihre Recherche gesprochen hat, weshalb ich stark davon ausgehe, dass sich Mikaels Verhalten auf dort bekannte Fälle bezieht. Ich habe Fleurs Schilderungen als sehr intensiv und beklemmend empfunden, war aber gleichzeitig von ihrer Geschichte unglaublich gefesselt.

    „Ich habe ihm gehört“, sagte Fleur. […] „Ich gehöre ihm immer noch“. „Du hast ihn verlassen“, erinnerte Romy sie vorsichtig. „Aber das Band zwischen uns ist noch nicht zerschnitten.“ (S. 220)

    Meiner Meinung nach bereitet Monika Feth das Thema der Gewalt gegen Frauen wahnsinnig lebensnah und realistisch auf. Dadurch hat die Geschichte nicht nur enorme Spannung aufgebaut, sondern auch Tiefe gezeigt, die zwar teilweise beklemmend und beängstigend ist, gleichzeitig aber auch Hoffnung spendet. Denn wie an Fleurs Figur sichtbar gemacht wird, sind Frauen stärker als sie oft glauben.

    Den einzigen Schwachpunkt an der Geschichte habe ich bei den beiden Kommissaren gesehen. Bert Melzig und sein Kollege Rick sind mir trotz der konkreten Hinweise auf den Täter zu kurzsichtig, was ihren Fall anbelangt. Vielleicht ist es auch der Perspektive Mikaels geschuldet, dass ich selbst am Ende nicht fassen konnte, wie die beiden Kommissare zu blind sein können um das Offensichtliche zu erkennen. Auch der Schluss war sehr abrupt und zu kurz gehalten, dafür, dass es der letzte Band der Reihe sein soll.

    Fazit & Bewertung

    Wie ihr seht, bin ich wie immer sehr begeistert von Monika Feths Jugendthriller. Ihr Hauptthema, Frauen, die als Opfer männlicher Gewalt Zuflucht in Frauenhäusern suchen, hat mir sehr gut gefallen. Wie immer gelingt der Autorin mühelos den Leser von Anfang an für ihr Thema einzunehmen und ihn auch mit Hilfe einer lebensnahen und bodenständigen Protagonistin an die Geschichte zu fesseln. Blutrosen ist eine Geschichte, die über häusliche Gewalt aufklären möchte und gleichzeitig appellieren und auffordern will, die Augen vor dem manchmal offensichtlichen nicht zu verschließen.

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    Caro_Res avatar
    Caro_Revor einem Jahr
    Rezension zu "Blutrosen" von Monika Feth

    Erster Satz:
    "<>, hatte er ihr und Ihr geflüstert. <>>"

    Meine Rezension:
    Wer meinen Blog schon über längere Zeit verfolgt, weiß vielleicht, dass ich die Thriller von Monika Feth sehr gerne lese. So hat es mich auch gefreut, dass es einen neuen Teil aus der "Romy-Serie" gibt. Kurzentschlossen habe ich zu diesem Buch gegriffen und es hat mich sehr mitgenommen!

    Es war schon länger her, dass ich die Reihe um Romy als Protagonistin gelesen habe. Romy ist eine 18-jährige Voluntärin einer Kölner Zeitung. Sie ist clever, ehrgeizig und mutig, hat ein gutes Gespühr für gute Artikel und ist sturköpfig. Das bringt sie immer wieder bei ihren Recherchen in Gefahr. Sie ist aber auch ein liebevoller und freundlicher Mensch und kann sich gut auf neue Menschen einlassen.

    In dieser Geschichte möchte Romy eine Artikelserie über Frauenhäuser und Gewalt an Frauen schreiben. In Zusammenarbeit mit dem Kölner Frauenhaus trifft sie auf Fleur, eine junge Frau, die vor ihrem Mann flieht. Fleur litt unter der Beziehung mit Mikael, sie ist sehr schreckhaft und ängstlich. Aber man erkennt auch ihren Mut, sie versteckt sich nicht nur im Haus, sondern trifft sich mit Romy, um ihre Geschichte zu erzählen.
    Und ihre Geschichte ist echt krass. Fleur hat als Jugendliche auf den Straßen von Dresden gelebt, dort hat sie Mikael getroffen und er hat ihr ein Zuhause geboten. Doch er hat ihr keine Freiheiten gelassen und die psychisch bedrängt. Selbst in Köln fühlt sie sich nicht sicher. In Romy findet sie eine Freundin, der sie sich öffnen kann.
    Als dann ein Mord im Frauenhaus geschieht, weiß Fleur direkt, dass es ihr Freund Mikael war und sie zurückholen will. Ihre Angst ist gewachsen, von der Polizei erhofft sie sich Unterstützung.

    Das Thema der Geschichte ist ein Thema, das in der Gesellschaft nicht so zur Sprache kommt. Mich hat das Thema rund um die Frauenhäuser sehr berührt und nachdenklich gestimmt. Die Einbindung in die Geschichte ist auch gut gelungen und es war in jeder Hinsicht realistisch beschrieben. Ebenso wurde ein hoher Grad an Spannung aufgebaut, Fleurs Angst und die Bedrohung waren greifbar.
    Geschrieben ist das Buch hauptsächlich aus Romys Sicht, aber auch die anderen Charaktere geben Einblicke in ihre Gedanken.

    Fazit:
    Wieder einmal ist Frau Feth ein sehr guter Thriller gelungen, der mit viel Spannung geschrieben. Auch das Thema dieses Buches ist ein etwas anderes, aber ein sehr bedrückendes. Die Umsetzung hat mir ziemlich gut gefallen.

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    Colorful_Leafs avatar
    Colorful_Leafvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein wirklich Tolles Buch & auch etwas für Leser die die vorherigen Romy Teile noch nicht gelesen haben.
    Super Buch :)




    Wer hat schon den Mut, sich mit Gewalt gegen Frauen im Rahmen eines Psychothrillers auseinanderzusetzen? Monika Feth ist dieser Spagat vollauf gelungen. Als Leser erfährt, wie den Betroffenen in einem Frauenhaus geholfen werden kann und wo diese Hilfe ihre Grenzen hat. Besonders beeindruckend die Szenen im Krankenhaus, wo sich das Leiden von Bea/Fleur, die ohnehin schon auf der Schattenseite des Lebens steht, in kaum noch zu ertragender Weise fortsetzt. Wie sich die Autorin in die Lage der jungen Frau hineinzuversetzen versteht, ist bemerkenswert: Man ist mittendrin und leidet mit.Das Buch ist aber auch aus einem anderen Grund überaus lesenswert: Es verbindet eine spannungsgeladene Geschichte einschließlich zahlreicher Informationen über das Thema Gewalt gegen Frauen. Um ein Beispiel zu nennen: Der Satz " Rick bevorzugte die (Frauen), deren Sanftmut Teil ihrer Schönheit war" haut einen in seiner Schlichtheit und Treffsicherheit fast um. •
    Ein wirklich Tolles Buch & auch etwas für Leser die  die vorherigen Romy Teile noch nicht gelesen haben. 😊

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    NickyMohinis avatar
    NickyMohinivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Aufwühlend, ergreifend und nervenzerreißend, ein neuer Romy-Thriller, der unter die Haut geht.
    Aufwühlend, ergreifend und nervenzerreißend

    Romy ist verliebt, und das bis über beide Ohren. Doch das Liebe auch in eine gefährliche Richtung gehen kann, merkt die junge Volontärin erst, als sie Fleur kennenlernt. Fleur lebt in einem Frauenhaus, da ihr Freund Mikael extrem und gefährlich ist. Seine Eifersucht kennt keine Grenzen und diese bringt ihn auch oft dazu, auszurasten und kriminelle Dinge zu tun.
    Als Fleur endlich angekommen ist und sich langsam wieder etwas sicherer fühlt, schockt ein Mord das gesamte Frauenhaus und Fleur ist sich sicher, Mikael hat sie gefunden. Kann ihre neue Freundin Romy Fleur beschützen? Oder wird er sie wieder mitnehmen?

    Das Cover zeigt eine Rose, deren Kopf blutrot ist, während der Rest des Bildes in Grautönen gehalten ist. Er wirkt sehr realistisch und echt, ein bisschen, als könnte man die Rose direkt berühren.

    Romy liebt ihren Job bei der Zeitung und geht voll in ihren Reportagen auf. Sie ist mit Leib und Seele dabei und hat sich dadurch schon in die ein oder andere gefährliche Situation gebracht. Doch Romy denkt gar nicht daran, etwas an ihrer Vorgehensweise und ihrem Enthusiasmus zu ändern, sondern sie stürzt sich bereits in das nächste Abenteuer. In Fleur findet sie eine Freundin, die sie unterstützt und deren Geschichte sie sehr bewegt. Romys Freund sorgt sich um sie, da sie sich bereits in ihrem Thema verliert und nicht sachlich an den Artikel rangeht, sondern schon wieder befangen und mittendrin ist.

    Fleur musste bereits ihr gesamtes Leben lang kämpfen. Sie kennt das Leben auf der Straße und weiß, wie es ist, absolut nichts zu haben. Mittlerweile lebt sie in einem Frauenhaus, doch sie fühlt sich nirgends sicher. Ständig packt sie die Angst, verfolgt zu werden. Sie ist traumatisiert und es fällt ihr schwer, ihren Platz in der Welt zu finden. Ich finde Fleur sehr beeindruckend, da sie trotz ihrer Vergangenheit, oder vielleicht gerade deswegen, nicht aufgibt, sie mutig ist und Kampfgeist zeigt.

    Mikael hat eine extrem psychopathische Art an sich. Er ist besitzergreifend, beängstigend und nicht zu stoppen. Wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, zieht er dies durch, ohne Rücksicht auf Verluste. Gerade diese Eigenschaft macht ihn besonders gefährlich.

    Bert Melzig war von Anfang an mein Lieblingsprotagonist. Der Kommissar arbeitet sehr routiniert, sorgfältig und ist clever. Sobald er an einem Fall dran ist, gibt es für ihn nur noch eines - den Täter finden und den Fall klären, koste es, was es wolle. Dabei ist Bert Melzig aber nicht nur ein professioneller Polizist, sondern auch ein liebevoller, herzlicher Mensch. Er wirkt sehr väterlich, hat eine sanfte Seite und ein großes Herz.

    Aufwühlend, ergreifend und nervenzerreißend, ein neuer Romy-Thriller, der unter die Haut geht.

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