Monika Feth Blutrosen

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Inhaltsangabe zu „Blutrosen“ von Monika Feth

Sie kann ihm nicht entkommen. Er liebt sie. Romy ist leidenschaftlich verliebt, als eine Recherche ihr vor Augen führt, was aus Liebe werden kann: Sie begegnet der neunzehnjährigen Fleur, die sich vor ihrem Freund Mikael und seiner gefährlichen Eifersucht in ein Kölner Frauenhaus geflüchtet hat. Gerade als Fleur beginnt, sich dort sicher zu fühlen, geschieht ein Mord, und sie weiß, dass Mikael sie gefunden hat. Für Romy beginnt ein Wettlauf mit der Zeit ...

Spannend und nervendzerreißend, obwohl man schnell weiß, welches Spiel gespielt wird...

— Cassia-chan

Romy möchte über Frauenhäuser berichten und befreundet sich mit einer Anwohnerin dort, Fleur. Dabei begibt sie sich wieder in Gefahr.

— FreizeitPrinzessin

Ein wichtiges Thema spannend und fesselnd umgesetzt - mir hat das Buch sehr gut gefallen.

— miah

Ein tolles Finale der Reihe und ich wünschte es kämen noch mehr Bände :(

— britsbookworld

so fesselnd und spannend!! Man will es nicht mehr aus der Hand legen.

— Booksarehome

Packend und fesselnd mit interessanter Hintergrundgeschichte, hat mir gut gefallen, 4,5 Sterne

— lenisvea

Gewalt gegen Frauen stark thematisiert!

— pantaubooks

Ein wirklich Tolles Buch & auch etwas für Leser die die vorherigen Romy Teile noch nicht gelesen haben.

— Colorful_Leaf

Aufwühlend, ergreifend und nervenzerreißend, ein neuer Romy-Thriller, der unter die Haut geht.

— NickyMohini

Nichts würde dem gerecht werden, was dieses Buch in einem lostritt...

— Wonder_

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  • Mir fehlt die Spannung und der Nervenkitzel

    Blutrosen

    FreizeitPrinzessin

    29. August 2017 um 13:20

    In meiner Jugend war Monika Feth meine Lieblingsautorin, da war es natürlich klar das ich mir ihr neues Buch 'Blutrosen' sofort kaufen musste. Hier folgen wir wieder der Kölner Journalisten -Voluntärin Romy bei einem neuen Fall. Diesmal geht es um das Thema Frauenhäuser und häusliche Gewalt. Genau darüber möchte Romy berichten und lernt dabei Fleur kennen, eine Anwohnerin eines solchen Hauses. Die beiden entwickeln eine Freundschaft, klar das Romy ihrer Freundin da zur Seite steht, nachdem unschöne Dinge in Fleurs Umfeld passieren und begibt sich dadurch selber wieder in Gefahr.Ich finde es toll das die Autorin immer andere, wichtige Themen in ihre Bücher aufnimmt und thematisiert. Dadurch sind ihre Bücher sehr individuell und man lernt auch gleichzeitig ziemlich viel, beziehungsweise wird man zum nachdenken gebracht. Nicht umsonst sagt man ja das Lesen bildet. ;-)Vielleicht liegt es daran das ich wohl doch schon etwas zu alt für Jugendthriller bin, aber mir hat das Buch nicht mehr ganz so gut gefallen wie die anderen Bücher davor. Ich bin einfach nicht in die Geschichte reingekommen und musste mich sehr oft auch zwingen weiter zu lesen. Die Geschichte hat dann irgendwann an Fahrt aufgenommen, aber so ganz fesseln konnte sie mich leider nicht. Mir hat die Spannung und der Nervenkitzel etwas gefehlt. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl : Ich muss unbedingt weiter lesen und erfahren was passiert. Wirklich schade.Ich glaube das Buch hat viel Potential, der Schreibstil von Monika Feth ist ja auch sehr toll, aber die Geschichte fesselt mich nicht. Ob es jetzt daran liegt das es ein Jugendthriller ist, kann ich leider nicht sagen.

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  • Blutrosen

    Blutrosen

    miah

    21. August 2017 um 17:38

    Inhalt:Romy recherchiert für einen Artikel über Frauenhäuser und lernt so die junge Fleur kennen.  Fleur ist noch nicht so lange in Köln. Sie versteckt sich vor einem Mann, der ihr Schreckliches angetan hat. In Köln will sie sich ein neues Leben aufbauen. Um anderen mit einem ähnlichen Schicksal zu helfen, öffnet sie sich Romy. Doch Fleurs Freund Mikael hat die Suche nach ihr noch lange nicht aufgeben.Meine Meinung:Ich kenne auch die anderen Romy-Bücher und bin sowieso ein großer Fan von Monika Feth, seit ich die Erdbeerpflücker-Thriller entdeckt habe. Es ist gut, wenn man die anderen Bände mit Romy kennt, aber hier defintiv kein Muss.Das Thema Frauenhäuser und Gewalt gegen Frauen wird hier in einem fesselnden Roman verpackt. Es zeigt, wie schlimm es einigen Frauen in unserer Gesellschaft ergeht und wie wichtig Einrichtungen wie Frauenhäuser sind, um diese Menschen zu beschützen. Monika Feth greift nicht zum ersten Mal ein Thema auf, dem in der heutigen Zeit viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Die Umsetzung scheint mir sehr realistisch und authentisch. Das Schicksal von Fleur ist hart. Bereits ihre Mutter hat sie vernachlässigt, sodass sie schon als Teenager auf der Straße landet. In Mikael sieht sie zunächst ihren Retter, der ihr Liebe und Geborgenheit schenkt. Doch schon bald zeigt er sein wahres Gesicht und Fleur muss erkennen, dass sie sich in ihm getäuscht hat. Das Frauenhaus in Köln ist nicht ihr erster Versuch, sich vor Mikael zu verstecken bzw. zu retten.Die Perspektive wechselt zwischen den verschiedenen Protagonisten, aber hauptsächlich stehen Romy, Fleur und Mikael im Mittelpunkt. Man ist so stets bei der Person, bei der etwas Wichtiges passiert und als Leser immer hautnah dabei. Auch wenn man so natürlich bereits schnell den Mörder kennt, ist die Geschichte trotzdem spannend.Der Schreibstil ist wie gewohnt locker und flüssig. Es fällt leicht, der Handlung zu folgen. Das Buch ist so spannend geschrieben, dass ich es kaum aus der Hand legen wollte. Man ist sofort mitten im Geschehen, die Handlung nimmt rasch an Tempo auf, die Spannung ist stets hoch.Es ist erschreckend zu lesen, wie brutal Mikael vorgeht, um Fleur zu finden. Er schreckt vor nichts zurück. Er will Fleur um jeden Preis zurück. Und wenn er sie nicht haben kann, dann soll sie keiner haben. Der Mord hat mich besonders erschüttert.Romy ist wie gewohnt impulsiv, hat aber das Herz am rechten Fleck und tut alles, um ihrer neuen Freundin Fleur zu helfen, auch wenn sie sich dabei selbst in Gefahr bringt.Aber auch Fleurs Mut ist bewundernswert. Sie öffnet sich Romy und vertraut ihr ihre Geschichte an, damit sie sie für ihren Artikel verwenden kann.Kommissar Bert Melzig spielt ebenfalls wieder eine wichtige Rolle. Ich kenne den sympathischen Ermittler bereits aus den Erdbeerpflücker-Büchern.Es ist wirklich schade, dass dies der letzte Band der Romy-Reihe sein soll. Ich hätte wirklich gerne noch mehr von ihr gelesen, da mir das Ende dann doch etwas zu plötzlich kam und für mich einige Fragen offen blieben.

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  • fesselnd und spannend

    Blutrosen

    Booksarehome

    31. July 2017 um 20:37

    Meine Meinung:Zunächst einmal möchte ich mich ganz herzlich bei dem Bloggerportal und dem cbt Verlag für dieses Rezensionsexemplar bedanken.Die Hauptprotagonistin in diesem Buch ist die 18-jährige Journalistin Romy. Sie findet es wichtig, dass die häusliche Gewalt mehr Aufmerksamkeit bekommt und bei ihren recherchen lernt sie Fleur kennen. Die junge Frau hatte es nie leicht im Leben und doch gibt sie nicht auf. Als sie ihren Freund Mikael kennenlernt, denkt sie dass es die große Liebe ist. Er beschenkt sie und verwöhnt sie, bis immer mehr sein wahres Ich an die Oberfläche kommt. Mikael will immer alles wissen, was Fleur gemacht hat als er in der Arbeit war, was sie gerade denkt, was sie geträumt hat etc. und wenn er nicht das zu hören bekommt was er will schlägt er zu. Fleur hat schon einmal Zuflucht in einem Frauenhaus gesucht, doch da hat er sie gefunden,findet er sie diesesmal wieder? Denn als Fleur sich langsam sicher in ihrer neuen Umgebung fühlt, geschieht ein Mord und sie hat es im Gefühl, dass es Mikael war. Sie vertraut sich Romy an und was zuerst als nur eine recherche anfängt, entwickelt sich zu einer guten Freundschaft zwischen den beiden Frauen. Aber nicht nur Fleur ist in Gefahr, alle die Fleur helfen sind es auch.. Es ist der dritte und letzte and der "Romy-Thriller" Reihe. Aber man muss nicht unbedingt die zwei vorher gelesen haben. Auch wenn ich mir die ersten zwei Teile zulegen werde, da mich dieses Buch total überzeugt hat.Fazit:"Blutrosen" hat mich von Anfang an gefesselt. Ich war innerhalb 2 Tagen fertig mit diesem Buch, weil ich es kaum aus der Hand legen konnte. Ich kann es jedem empfehlen, weil auch das Thema sehr interessant ist und man merkt auch total, dass die Autorin sehr gründlich recherchiert hat.Eins der schönsten Zitate:"Der Hass ist die Liebe, die gescheitert ist." -S.435

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  • Blutrosen

    Blutrosen

    lenisvea

    25. July 2017 um 11:03

    € 17,99 [D] inkl. MwSt. € 18,50 [A] | CHF 24,50* (* empf. VK-Preis) Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-16315-3 Erschienen: 17.04.2017 Zum Buch: https://www.randomhouse.de/Buch/Blutrosen/Monika-Feth/cbt/e444871.rhd Sie kann ihm nicht entkommen. Er liebt sie. Romy ist leidenschaftlich verliebt, als eine Recherche ihr vor Augen führt, was aus Liebe werden kann: Sie begegnet der neunzehnjährigen Fleur, die sich vor ihrem Freund Mikael und seiner gefährlichen Eifersucht in ein Kölner Frauenhaus geflüchtet hat. Gerade als Fleur beginnt, sich dort sicher zu fühlen, geschieht ein Mord, und sie weiß, dass Mikael sie gefunden hat. Für Romy beginnt ein Wettlauf mit der Zeit ... Meine Meinung: Ich bin durch einige gute Kritiken auf dieses Buch aufmerksam geworden. Von der Autorin habe ich schon Einiges gehört, aber noch nichts gelesen. Mich konnte das Buch von der ersten bis zur letzten Seite total fesseln. Ich fand es sehr interessant, mal in dieses Thema Frauenhaus hineinzuschnuppern. Die Hauptprotagonistin Romy hat mir auch sehr gut gefallen. Dieses Buch ist ja der 3. Teil einer Reihe. Ich hatte aber keinerlei Probleme damit, man kann es auch unabhängig lesen. Dennoch werde ich anderen beiden Bände nachträglich noch lesen. Es war wirklich erschreckend, zu verfolgen, wie ein Mann so dermaßen ausser Kontrolle gerät und seine Freundin einfach keine Ruhe vor ihm findet. Ich finde, in der heutigen Zeit ist das Thema Häusliche Gewalt ein immer größer werdendes Thema, was nicht unter den Tisch gekehrt werden sollte. Daher fand ich die Aufgreifung hier in diesem Buch sehr gut gemacht. Alles in allem kann ich hier eine klare Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Mich konnte die Autorin definitiv begeistern und ich werde auf jeden Fall weitere Bücher von ihr lesen. Von mir bekommt das Buch sehr gute 4,5 Sterne.

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1138
  • Gewalt gegen Frauen stark thematisiert!

    Blutrosen

    pantaubooks

    11. July 2017 um 08:26

    Ich bin ein großer Fan von Monika Feths Thrillern! Die Erdbeerpflücker-Reihe mit der Protagonistin Jette habe ich ebenso verschlungen wie die beiden Bände Teufelsengel und Spiegelschatten der Romy-Reihe. Monika Feth schafft es immer wieder aufs Neue, dass mir die Protagonistinnen am Ende des Buches wie enge Freundinnen vorkommen. Auch in Blutrosen habe ich wieder mit Romy mitgefiebert und mich sehr gefreut auch wieder dem eigenwilligen Kommissar Bert Melzig zu begegnen, der schon in der Erdbeerpflücker-Reihe eine der Hauptrollen besetzt. Monika Feth hat ihrer Geschichte mit Romy eine offenherzige und ehrliche Protagonistin gegeben, deren Selbstlosigkeit und deren Verantwortungsbewusstsein sie zu einer der interessantesten und bewundernswertesten weiblichen Figuren macht, die mir bisher im Jugendbuch begegnet sind. Das sie mit diesen Eigenschaften ausgestattet ist, macht Romy dabei nicht unrealistisch, denn sie ist als normale junge Frau der beruhigende Gegenpol zu den bösartigen Gewalttätern, die in der Regel ihre Gegenspieler sind. Die Geschichte wird jedoch nicht nur aus Romys Sicht, sondern alternierend auch aus Fleurs, Mikales und Bert Melzigs Perspektive erzählt. Durch den Wechsel der Erzählperspektive gelingt es Monika Feth jeder Figur eine individuelle Farbe zu verleihen, sodass man sich selbst in den Psychopathen Mikael als Leser hineinversetzen kann (was nicht heißen soll, dass man seine kranken Ansichten versteht). An manchen Tagen hatte er nicht übel Lust, auch eine Knarre zu besorgen und sämtliche Leute in dieser Klinik wegzuballern. (S. 22) Fleur ist das zerbrechliche und bemitleidenswerte Opfer der Geschichte. Vor ihrem Exfreund geflüchtet, leidet sie selbst im Frauenhaus unter Panikattacken und Angstzuständen. Ihre Vergangenheit hat mich besonders berührt, denn sie steht beispielhaft für sämtliche Frauen, die von ihren Männern, ihren Vätern, den Brüdern oder Freunden verfolgt, gequält, misshandelt oder ermordet werden. Monika Feth behandelt nicht zum ersten Mal in ihren Thrillern ein Thema, dem in der Gesellschaft häufig viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Häusliche Gewalt und Gewalt gegen Frauen ist alltäglich und allgegenwärtig, auch wenn sie oft nicht sichtbar ist. Was die Geschichte von Fleur und ihrer Freundin Amal unumstößlich klar macht (obwohl sie natürlich fiktiv ist), ist, dass es jeden treffen kann, auch die Frauen, die glauben, dass sie sich diese Art von Gewalt nie gefallen lassen würden. Vielleicht konnte ihre Geschichte anderen Frauen ja helfen, nicht auf dieselben Irrwege zu geraten. Und sie vor Männern wie … ihm… zu schützen. (S. 57) Denn häufig fängt die Gewalt schon auf psychischer Ebene an. Es fängt mit harmlosen Fragen danach an, wo sie gewesen ist, wen sie getroffen hat und steigert sich dahingehend, dass er über jeden ihrer Schritte informiert sein möchte. Er überwacht sie, sperrt sie ein, sieht sie als ihr Eigentum an. Diese Form der Gewalt war mir zwar nicht neu, aber ich fand es erschreckend zu sehen, wie hinterlistig und feige Mikael vorgeht, um sich Fleur zu unterwerfen. Er macht sie von sich abhängig, isoliert sie und unterwirft sie seiner Macht. Aus dem Nachwort geht hervor, dass Monika Feth mit Frauen aus den autonomen Frauenhäusern Kölns für ihre Recherche gesprochen hat, weshalb ich stark davon ausgehe, dass sich Mikaels Verhalten auf dort bekannte Fälle bezieht. Ich habe Fleurs Schilderungen als sehr intensiv und beklemmend empfunden, war aber gleichzeitig von ihrer Geschichte unglaublich gefesselt. „Ich habe ihm gehört“, sagte Fleur. […] „Ich gehöre ihm immer noch“. „Du hast ihn verlassen“, erinnerte Romy sie vorsichtig. „Aber das Band zwischen uns ist noch nicht zerschnitten.“ (S. 220) Meiner Meinung nach bereitet Monika Feth das Thema der Gewalt gegen Frauen wahnsinnig lebensnah und realistisch auf. Dadurch hat die Geschichte nicht nur enorme Spannung aufgebaut, sondern auch Tiefe gezeigt, die zwar teilweise beklemmend und beängstigend ist, gleichzeitig aber auch Hoffnung spendet. Denn wie an Fleurs Figur sichtbar gemacht wird, sind Frauen stärker als sie oft glauben. Den einzigen Schwachpunkt an der Geschichte habe ich bei den beiden Kommissaren gesehen. Bert Melzig und sein Kollege Rick sind mir trotz der konkreten Hinweise auf den Täter zu kurzsichtig, was ihren Fall anbelangt. Vielleicht ist es auch der Perspektive Mikaels geschuldet, dass ich selbst am Ende nicht fassen konnte, wie die beiden Kommissare zu blind sein können um das Offensichtliche zu erkennen. Auch der Schluss war sehr abrupt und zu kurz gehalten, dafür, dass es der letzte Band der Reihe sein soll. Fazit & Bewertung Wie ihr seht, bin ich wie immer sehr begeistert von Monika Feths Jugendthriller. Ihr Hauptthema, Frauen, die als Opfer männlicher Gewalt Zuflucht in Frauenhäusern suchen, hat mir sehr gut gefallen. Wie immer gelingt der Autorin mühelos den Leser von Anfang an für ihr Thema einzunehmen und ihn auch mit Hilfe einer lebensnahen und bodenständigen Protagonistin an die Geschichte zu fesseln. Blutrosen ist eine Geschichte, die über häusliche Gewalt aufklären möchte und gleichzeitig appellieren und auffordern will, die Augen vor dem manchmal offensichtlichen nicht zu verschließen.

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  • Rezension zu "Blutrosen" von Monika Feth

    Blutrosen

    Caro_Re

    22. June 2017 um 09:56

    Erster Satz: "<>, hatte er ihr und Ihr geflüstert. <>>" Meine Rezension: Wer meinen Blog schon über längere Zeit verfolgt, weiß vielleicht, dass ich die Thriller von Monika Feth sehr gerne lese. So hat es mich auch gefreut, dass es einen neuen Teil aus der "Romy-Serie" gibt. Kurzentschlossen habe ich zu diesem Buch gegriffen und es hat mich sehr mitgenommen! Es war schon länger her, dass ich die Reihe um Romy als Protagonistin gelesen habe. Romy ist eine 18-jährige Voluntärin einer Kölner Zeitung. Sie ist clever, ehrgeizig und mutig, hat ein gutes Gespühr für gute Artikel und ist sturköpfig. Das bringt sie immer wieder bei ihren Recherchen in Gefahr. Sie ist aber auch ein liebevoller und freundlicher Mensch und kann sich gut auf neue Menschen einlassen. In dieser Geschichte möchte Romy eine Artikelserie über Frauenhäuser und Gewalt an Frauen schreiben. In Zusammenarbeit mit dem Kölner Frauenhaus trifft sie auf Fleur, eine junge Frau, die vor ihrem Mann flieht. Fleur litt unter der Beziehung mit Mikael, sie ist sehr schreckhaft und ängstlich. Aber man erkennt auch ihren Mut, sie versteckt sich nicht nur im Haus, sondern trifft sich mit Romy, um ihre Geschichte zu erzählen. Und ihre Geschichte ist echt krass. Fleur hat als Jugendliche auf den Straßen von Dresden gelebt, dort hat sie Mikael getroffen und er hat ihr ein Zuhause geboten. Doch er hat ihr keine Freiheiten gelassen und die psychisch bedrängt. Selbst in Köln fühlt sie sich nicht sicher. In Romy findet sie eine Freundin, der sie sich öffnen kann. Als dann ein Mord im Frauenhaus geschieht, weiß Fleur direkt, dass es ihr Freund Mikael war und sie zurückholen will. Ihre Angst ist gewachsen, von der Polizei erhofft sie sich Unterstützung. Das Thema der Geschichte ist ein Thema, das in der Gesellschaft nicht so zur Sprache kommt. Mich hat das Thema rund um die Frauenhäuser sehr berührt und nachdenklich gestimmt. Die Einbindung in die Geschichte ist auch gut gelungen und es war in jeder Hinsicht realistisch beschrieben. Ebenso wurde ein hoher Grad an Spannung aufgebaut, Fleurs Angst und die Bedrohung waren greifbar. Geschrieben ist das Buch hauptsächlich aus Romys Sicht, aber auch die anderen Charaktere geben Einblicke in ihre Gedanken. Fazit: Wieder einmal ist Frau Feth ein sehr guter Thriller gelungen, der mit viel Spannung geschrieben. Auch das Thema dieses Buches ist ein etwas anderes, aber ein sehr bedrückendes. Die Umsetzung hat mir ziemlich gut gefallen.

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  • Super Buch :)

    Blutrosen

    Colorful_Leaf

    18. June 2017 um 19:28

    Wer hat schon den Mut, sich mit Gewalt gegen Frauen im Rahmen eines Psychothrillers auseinanderzusetzen? Monika Feth ist dieser Spagat vollauf gelungen. Als Leser erfährt, wie den Betroffenen in einem Frauenhaus geholfen werden kann und wo diese Hilfe ihre Grenzen hat. Besonders beeindruckend die Szenen im Krankenhaus, wo sich das Leiden von Bea/Fleur, die ohnehin schon auf der Schattenseite des Lebens steht, in kaum noch zu ertragender Weise fortsetzt. Wie sich die Autorin in die Lage der jungen Frau hineinzuversetzen versteht, ist bemerkenswert: Man ist mittendrin und leidet mit.Das Buch ist aber auch aus einem anderen Grund überaus lesenswert: Es verbindet eine spannungsgeladene Geschichte einschließlich zahlreicher Informationen über das Thema Gewalt gegen Frauen. Um ein Beispiel zu nennen: Der Satz " Rick bevorzugte die (Frauen), deren Sanftmut Teil ihrer Schönheit war" haut einen in seiner Schlichtheit und Treffsicherheit fast um. •Ein wirklich Tolles Buch & auch etwas für Leser die  die vorherigen Romy Teile noch nicht gelesen haben. 😊

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  • Aufwühlend, ergreifend und nervenzerreißend

    Blutrosen

    NickyMohini

    14. June 2017 um 09:18

    Romy ist verliebt, und das bis über beide Ohren. Doch das Liebe auch in eine gefährliche Richtung gehen kann, merkt die junge Volontärin erst, als sie Fleur kennenlernt. Fleur lebt in einem Frauenhaus, da ihr Freund Mikael extrem und gefährlich ist. Seine Eifersucht kennt keine Grenzen und diese bringt ihn auch oft dazu, auszurasten und kriminelle Dinge zu tun.Als Fleur endlich angekommen ist und sich langsam wieder etwas sicherer fühlt, schockt ein Mord das gesamte Frauenhaus und Fleur ist sich sicher, Mikael hat sie gefunden. Kann ihre neue Freundin Romy Fleur beschützen? Oder wird er sie wieder mitnehmen? Das Cover zeigt eine Rose, deren Kopf blutrot ist, während der Rest des Bildes in Grautönen gehalten ist. Er wirkt sehr realistisch und echt, ein bisschen, als könnte man die Rose direkt berühren. Romy liebt ihren Job bei der Zeitung und geht voll in ihren Reportagen auf. Sie ist mit Leib und Seele dabei und hat sich dadurch schon in die ein oder andere gefährliche Situation gebracht. Doch Romy denkt gar nicht daran, etwas an ihrer Vorgehensweise und ihrem Enthusiasmus zu ändern, sondern sie stürzt sich bereits in das nächste Abenteuer. In Fleur findet sie eine Freundin, die sie unterstützt und deren Geschichte sie sehr bewegt. Romys Freund sorgt sich um sie, da sie sich bereits in ihrem Thema verliert und nicht sachlich an den Artikel rangeht, sondern schon wieder befangen und mittendrin ist. Fleur musste bereits ihr gesamtes Leben lang kämpfen. Sie kennt das Leben auf der Straße und weiß, wie es ist, absolut nichts zu haben. Mittlerweile lebt sie in einem Frauenhaus, doch sie fühlt sich nirgends sicher. Ständig packt sie die Angst, verfolgt zu werden. Sie ist traumatisiert und es fällt ihr schwer, ihren Platz in der Welt zu finden. Ich finde Fleur sehr beeindruckend, da sie trotz ihrer Vergangenheit, oder vielleicht gerade deswegen, nicht aufgibt, sie mutig ist und Kampfgeist zeigt. Mikael hat eine extrem psychopathische Art an sich. Er ist besitzergreifend, beängstigend und nicht zu stoppen. Wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, zieht er dies durch, ohne Rücksicht auf Verluste. Gerade diese Eigenschaft macht ihn besonders gefährlich. Bert Melzig war von Anfang an mein Lieblingsprotagonist. Der Kommissar arbeitet sehr routiniert, sorgfältig und ist clever. Sobald er an einem Fall dran ist, gibt es für ihn nur noch eines - den Täter finden und den Fall klären, koste es, was es wolle. Dabei ist Bert Melzig aber nicht nur ein professioneller Polizist, sondern auch ein liebevoller, herzlicher Mensch. Er wirkt sehr väterlich, hat eine sanfte Seite und ein großes Herz. Aufwühlend, ergreifend und nervenzerreißend, ein neuer Romy-Thriller, der unter die Haut geht.

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  • Nicht in Worte zu fassen

    Blutrosen

    Wonder_

    06. June 2017 um 14:07

    ... Ehrlich gesagt ist es alles andere als einfach, die Gedanken zu einem solchen Buch in Worte zu fassen. So vieles könnte man dazu sagen. "Eines der besten Bücher von Monika Feth!", "Brillant, wie all die Vorgänger!", "Nervenkitzel von Anfang bis Ende!"...Aber nichts davon würde dem gerecht werden, was dieses Buch in einem lostritt. Und genau darin liegt die Stärke von Monika Feths Thrillern im Allgemeinem und "Blutrosen" im Besonderen. Sie treffen einfach mitten in die Seele. Obwohl ich hier ganz klar sagen muss: Dieser Band hat mich von allen wirklich am tiefsten berührt. Selten ist mir eine Geschichte so nahe gegangen. Durch Mark und Bein und direkt ins Herz. Monika Feth ist schlicht und ergreifend eine einzigartig talentierte Autorin, die ihre Figuren in Fleisch und Blut aufs Papier bringt. Sie fühlen sich nicht nur real an. Und so klischeehaft das auch klingen mag: Sie erwachen wirklich zum Leben. Fleurs Geschichte geht zu tief, um sie einfach platt zu beschreiben und die Handlung zusammenzufassen. Es ist nicht einfach ein "Wettlauf mit der Zeit", ein netter kleiner Mord am Rande in einem spannenden Thriller. Fleurs Geschichte ist einfach zu echt, um sie so einfach abzukanzeln. Ich kann jedem Einzelnen von denen, die das hier lesen nur wärmstens ans Herz legen: Lest bitte dieses Buch. Es ist schlichtweg unbeschreiblich.

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    • 2
  • Blutrosen

    Blutrosen

    Maedilein_chen

    31. May 2017 um 13:40

    Allgemein: Ich habe das Buch vom Bloggerportal bekommen. Erst zu spät habe ich festgestellt, dass es der dritte Teil ist (typisch). Aber da es so klang, als wären die drei Bücher relativ separat, habe ich es trotzdem gelesen und es war eigentlich kein Problem. Cover: Das Cover finde ich eigentlich ziemlich schön. Das Rot und das Weiß passen gut zusammen und auch den Kontrast finde ich sehr passend und schön. Inhalt: Auch bei diesem Buch (wie bei Die Spionin) habe ich ein bisschen gebraucht, bis ich wirklich drin war, weil die Perspektiven am Anfang relativ oft gewechselt haben. Und außerdem kannte ich ja die ganzen Personen noch nicht, was sich aber erledigt hätte, hätte ich die vorherigen Bände gelesen… Die Geschichte ist ziemlich krass. Was Fleur alles durchgemacht hat. Ich finde es sehr interessant, dass Monika Feth es durch dieses Buch so gut hinbekommt, ihren Lesern diese schrecklichen Umstände zu schildern, aus denen die Frauenhausbewohnerinnen geflohen sind. Aber trotzdem ist es ein Unterhaltungsbuch. Wisst ihr, was ich meine? Schreibstil: Es gibt in Blutrosen zwei Hauptpersonen und -perspektiven und dann wird auch öfter noch aus anderen Sichten geschrieben, wie z.B. aus der des Kommissars und der von Mikael. Aber es ist nicht so, wie bei Die Spionin, dass von außen erzählt wird, sondern man ist den Personen immer sehr nahe, wenn sie erzählen. Der Schreibstil von Monika Feth ist sehr fesselnd und irgendwie so, dass man den Charakteren total nahe ist. Es ist so genau geschildert, wie die Menschen denken oder fühlen. Man wird richtig berührt. Hm…ich weiß nicht so recht, wie ich es erklären soll… Charaktere: Ich finde sowohl Romy, als auch Fleur total sympathisch. Sie sind beide so herzlich. Und Fleur ist trotzdem noch so toll und nett, obwohl sie so schreckliche Dinge durchgemacht hat. Und Romy finde ich auch besonders deshalb so sympathisch, weil sie mit Feuer dahinter steht, was sie macht. Sie kann gar nicht anders, als weiter zu forschen, was wirklich passiert ist und so. Die beiden Kommissare Bert Melzig und Rick Holterbach wirken auf mich auch sehr sympathisch. Überhaupt sind die meisten Personen in Blutrosen total nett und sympathisch. Außer Mikael und Juri. *kotz! Da auch aus Mikaels Perspektive geschrieben wird, merkt man, wie er denkt. Wie kann man nur so extrem verquer sein?! Er ist schlicht und ergreifend ein Psychopath, das merkt man von Anfang an. Fazit: Es ist ein sehr krasses, aber auch berührendes und vor allem fesselndes Buch. Ein Unterhaltungsbuch, das darauf hinweist, was alles in der Welt schief läuft. Ich gebe dem Buch 3,5 Sterne und sage, dass es sich definitiv lohnt, es zu lesen. Aber auch wenn das Buch relativ separat ist von den anderen, sollte man vielleicht trotzdem erst die vorherigen Bücher lesen. Dann versteht man auch wirklich jede Einzelheit

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  • Verlockendes Cover

    Blutrosen

    Buechereulen_

    30. May 2017 um 10:31

    Der Klappentext klang sehr viel versprechend, weswegen ich das Buch auch unbedingt lesen wollte. Dazu war es auch noch mein erstes Buch von Monika Feth, und mir wurde dann auch klar, dass das Buch "Blutrosen" der 3 Band von der "Die Romy - Thriller" war. Zuerst hatte ich mir überlegt den Teil beiseite zulegen und erst die ersten beiden Bücher zu lesen. Doch meine neugier war zu groß und ich habe einen tag später doch angefangen das Wunderbare Buch zu lesen. Der Schreibstil von Monika Feth ist klasse und hat das Thema Gewalt gegen Frauen mit diesem Thriller total gut unter einen Hut gebracht. Das Buch, sowie die Geschichte ist einfach nur klasse und kann das Buch bzw. die Reihe jedem Empfehlen.Die Geschichte ist meiner Meinung nach sehr tiefgründig und super spannend. Mehr möchte ich zum Buch auch gar nicht sagen, da das Buch einfach selbst gelesen werden muss. Es lohnt sich definitiv.Romy ist leidenschaftlich verliebt, als eine Recherche ihr vor Augen führt, was aus Liebe werden kann: Sie begegnet der neunzehnjährigen Fleur, die sich vor ihrem Freund Mikael und seiner gefährlichen Eifersucht in ein Kölner Frauenhaus geflüchtet hat. Gerade als Fleur beginnt, sich dort sicher zu fühlen, geschieht ein Mord, und sie weiß, dass Mikael sie gefunden hat. Für Romy beginnt ein Wettlauf mit der Zeit ...Weitere Informationen:Buch: HardcoverPreis: 17,99€Autor: Monika Feth

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  • Blutrosen - Monika Feth

    Blutrosen

    CallieWonderwood

    28. May 2017 um 17:01

    Sie kann ihm nicht entkommen. Er liebt sie.Romy ist leidenschaftlich verliebt, als eine Recherche ihr vor Augen führt, was aus Liebe werden kann: Sie begegnet der neunzehnjährigen Fleur, die sich vor ihrem Freund Mikael und seiner gefährlichen Eifersucht in ein Kölner Frauenhaus geflüchtet hat. Gerade als Fleur beginnt, sich dort sicher zu fühlen, geschieht ein Mord, und sie weiß, dass Mikael sie gefunden hat. Für Romy beginnt ein Wettlauf mit der Zeit ...(Klappentext)Die ersten beiden Teile der "Romy-Thriller"-Reihe haben mir total gut gefallen und so habe ich mich sehr auf diesen Abschluss gefreut. Jedoch kann ich schon vorab sagen, dass er mich nicht ganz so begeistern konnte wie die Vorgänger.In dem Buch geht es um eine ziemlich erschreckende und traurige Thematik - die häusliche Gewalt gegen Frauen und wie sie, nach der Flucht vor dem jeweiligen Mann, nie richtig sicher sind und immer noch leiden.Zitat : "Viele der Frauen waren seelisch und körperlich misshandelt worden. Hatten das, was sie für ihr Schicksal gehalten hatten, oft jahrelang ertragen, bis sie sich endlich in Sicherheit gebracht hatten. Doch jede wusste, dass diese Sicherheit brüchig war. Manche wurden aufgestöpert, andere kehrten freiwillig zu dem Mann zurück, der ihnen unaussprechliche Dinge angetan hatte."Dabei ging mir die Geschichte von Fleur schon nahe, sie tat mir so leid, denn bevor sie Mikael begegnet ist, der ihr all das Leid zugefügt hat, war ihr Leben auch besser. Und nachdem sie es geschafft vor ihm in ein Frauenhaus zu flüchten, sie noch nicht lange alles gut und sie hat vor allem Angst, dass er sie wieder aufspüren könnte. Gut gefallen hat, wie engagiert sich Romy in die Recherche zu diesem Thema gestürzt hat und man gemerkt hat, dass Fleur für sie nicht nur eine Story ist, sondern sie ihr helfen möchte.Aber es gibt einen großen Aspekt, warum mich dann das Buch nach einem guten Einstieg, doch nicht so überzeugen konnte. Und das lag an Mikael und der leider fehlenden Spannung. In vielen Büchern, die bereits von Monika Feth gelesen habe, wird das jeweilige Buch aus mehreren Sichten erzählt und auch aus der Sicht des Täters. Ich fand es dabei immer so spannend, dass man seine Gedanken kannte, aber doch nicht genau wusste, wer ist und was er als Nächstes plant. Hier war das aber genau nicht so. Es geschehen gewisse Ereignisse und man weiß als Leser gleich, wer dahinter steckt. Durch seine Sicht war auch direkt klar, wie er vorgeht und handelt. Die Polizei tappt im Dunkeln und auch Romy und Fleur haben nur Vorahnungen, aber keine Beweise, während der Leser einen kompletten Gesamtüberblick hat. Das war für mich nicht richtig spannend und die Geschichte konnte mich nicht fesseln. Ein paar Überraschungen in der Handlung wären schön gewesen.Zitat : "Fleur konnte nicht schlafen. Daran war sie gewöhnt. Es gab kaum noch Nächte, in denen sie durchschlief. Ein dumpfes Gefühl von Bedrohung hielt sie wach. Und eine dunkle Traurigkeit. Diese Traurigkeit war zäh und hartnäckig. Sie klebte an ihren Haaren, ihrer Haut und ihrer Seele. [...] Lachen bedeutet Fröhlichkeit. Lebensfreude. In Fleurs Wahrnehmung kamen diese Gefühle schon eine ganze Weile nicht mehr vor."Der Schreibstil der Autorin war eigentlich von der Art her wie gewohnt, z.B. mit den "Schmuddelbuch"-Einträgen, aber trotzdem hat die Spannung gelitten. Ich fand es schön, die bekannten Charaktere wie Bert, Rick oder Greg wieder dabei waren.Doch die Liebesgeschichte von Romy hat mir leider auch nicht richtig gefallen, im vorherigen Band wurde sie ein bisschen angedeutet, aber erst in diesem Teil thematisiert. Ich fand, dass die beiden nicht so gut zusammenpassen und er war mir eher unsympathisch. Die Beziehung kam nicht so nachvollziehbar rüber und passierte viel zu schnell, sie sind etwas plötzlich ein Paar und ziemlich schnell wird von "für immer" gesprochen.Insgesamt war das Buch im Vergleich zu den anderen Bänden deutlich schwächer, obwohl die Thematik gut gemacht war.Fazit :Leider enttäuschend im Vergleich zu den Vorgängern. Mir fehlte die Spannung, obwohl die Thematik erschreckend und interessant war.

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  • Blutrosen (Monika Feth)

    Blutrosen

    Steffinitiv

    21. May 2017 um 14:22

    Das Buch Gebunden: 512 SeitenVerlag: cbt (17. April 2017)Sprache: DeutschISBN: 978-3570163153Genre: (Jugend-)Thriller Kurze Meinung: Spannender Krimi zwischen Köln und Dresden und zwischen Liebe und Fanatismus. Zitat: Das war der Grund dafür, dass Romy schreiben wollte. Nur das. Sie wollte mitten ins Herz der Leser treffen. Klappentext:Sie kann ihm nicht entkommen. Er liebt sie. Romy ist leidenschaftlich verliebt, als eine Recherche ihr vor Augen führt, was aus Liebe werden kann: Sie begegnet der neunzehnjährigen Fleur, die sich vor ihrem Freund Mikael und seiner gefährlichen Eifersucht in ein Kölner Frauenhaus geflüchtet hat. Gerade als Fleur beginnt, sich dort sicher zu fühlen, geschieht ein Mord, und sie weiß, dass Mikael sie gefunden hat. Für Romy beginnt ein Wettlauf mit der Zeit ... Mein Fazit Was ist mir besonders positiv aufgefallen: Als Dresdnerin natürlich, dass ein Teil der Geschichte mit Dresden zu tun hat. Zwar nur indirekt, jedoch kann man doch eine Verbindung spüren. Die Geschichte behandelt ein Thema, das in Deutschland leider viel zu oft unter den Tisch gekehrt wird. Häusliche Gewalt ist für viele Frauen Alltag, jedoch für die meisten kein Thema, denn sie haben sich damit abgefunden. Monika Feth thematisiert genau das, in dem sie Romy einen Artikel über die Frauenhäuser schreiben lässt. Sie thematisiert das Stillschweigen der Bevölkerung über ein Thema, das jeden Tag aktuell ist und vermutlich auch noch bleiben wird. Der Thriller an sich ist bis kurz vor dem Ende zwar nicht offen, was die Frage nach dem Täter angeht, aber offen in dem Sinne, dass man nicht weiß, ob Mikael nun gefasst wird oder nicht. Und wie viele Opfer dabei noch seinen Weg kreuzen. Die Spannungskurven in dem Roman waren echt einfach sehr gut gesetzt, ich wollte persönlich das Buch ab Seite 100 nicht mehr aus der Hand legen. Was ist mir negativ aufgefallen: Manchmal haben mir die Sprünge zwischen den Charakteren ein wenig Schwierigkeiten bereitet, da außer Romy mit ihrem Schmuddelbuch keinerlei Wechsel in der Erzählperspektive passiert. Zu den Charakteren: Mikael: Für mich ein absolut unakzeptabler Mensch. Wie kann jemand nur so krank im Kopf sein…?! Aber leider ist das traurige Realität. Der Charakter von Mikael wurde erstaunlich gut beschrieben und dargestellt, sodass vermutlich jeder, der nicht Masochist ist, ihn automatisch als den Bösewicht und den Buhmann der Geschichte einstuft. Romy: Junge achtzehn und schon eine so große Verantwortung in ihrem Beruf. Man hat manchmal den Eindruck, dass ihr das über den Kopf wächst. Genauso muss sie es noch lernen, wann es für die eigene Sicherheit besser wäre, sich zurück zu ziehen und die Story Story sein zu lassen. Aber sie ist auch mutig, wie sie sich dann für Fleur einsetzt und versucht, Mikael daran zu hindern, ihr Unrecht zu tun. Fleur: Als Mädchen aus dem schlechten Haus ist sie natürlich ziemlich geprägt. Auch, dass sie dann in die Fänge von Mikael gerät ist nicht gerade förderlich, ihren Charakter zu stärken. Dennoch schafft sie es, sich von ihm loszueisen, was in meinen Augen eine enorme Stärke und Mut beweist. Sie beweist auch, dass man trotz so schlechter Erfahrungen nicht aufgeben sollte, Menschen zu vertrauen, denn irgendwo findet sich jemand, der dem Vertrauen gerecht wird und der für einen da ist, egal was kommt. Kommissare: Die beiden Kommissare bilden ein schönes Team, beide wirken wie die typischen Stadtpolizisten, die gerne mehr machen würden, ihnen jedoch die Hände gebunden sind. Sie weisen zudem Romy auch immer wieder auf die Gefahren hin, in die sie geraten könnte, machen es ihr aber dann im Nachhinein wiederum nicht zum Vorwurf. Und wie sollte es auch anders sein, sie sind im richtigen Moment am richtigen Ort um zu helfen und Schlimmeres zu verhindern. Meine Lieblingsstelle:Als Ingo zu Romy sagt: “Wenn du mich mal verlässt, nimmst du mich dann mit?” Das ist so süß und zugleich im gesamten Kontext der Geschichte so konfus und kontrastreich.Zusammengefasst: Das Buch hat mir super gut gefallen. Es war spannend von Anfang bis Ende. Ich habe mitgefiebert und mitgehasst. Mitgeliebt, mitgeängstigt und mitgesorgt. Ich war total in der Geschichte gefangen und das ist mir bisher nur bei Sebastian Fitzek passiert. Ein sehr großes Lob hiermit also an Monika Feth! Danke an das Bloggerportal und cbt für das Exemplar. Bewertung Handlung * * * * * / 5Spannung * * * * * / 5Charaktere * * * * * / 5Schreibstil * * * * * / 5Gestaltung * * * * * / 5 Gesamt * * * * * / 5

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  • Blutrosen

    Blutrosen

    rosazeilen

    20. May 2017 um 08:35

    Fakten übers Buch • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten / 17,99 € • Das Buch ist das dritte Buch einer Reihe man kann es aber problemlos als Einzelband lesen so wie ich • Verlag: cbt (17. April 2017) • Sprache: Deutsch• Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren Titel und Cover Ich finde das Cover richtig gut gestaltet , aber sah anfangs keinen Zusammenhang zur Geschichte. Allerdings wurde dies in zwei Stellen des Buches dann erwähnt und dann verstand man auch inwiefern dies mit der Geschichte zu tun hatte. Das Cover gefällt mir diesbezüglich ganz gut , nur finde ich , dass es nach Frost aussieht und verbinde es daher eher mit Winter , aber das Buch spielt wenn ich es richtig verstanden habe im Frühling.Inhalt Romy ist leidenschaftlich verliebt, als eine Recherche ihr vor Augen führt, was aus Liebe werden kann: Sie begegnet der neunzehnjährigen Fleur, die sich vor ihrem Freund Mikael und seiner gefährlichen Eifersucht in ein Kölner Frauenhaus geflüchtet hat. Gerade als Fleur beginnt, sich dort sicher zu fühlen, geschieht ein Mord, und sie weiß, dass Mikael sie gefunden hat. Für Romy beginnt ein Wettlauf mit der Zeit ...Ich fand den Inhalt sehr interessant , nur sagte mir die Umgebung Frauenhaus nicht so zu. Die Geschichte war zum Ende hin doch etwas langatmig , natürlich man möchte den Lesern die Lage von Fleur näher bringen , nur geschieht in diesen Seiten nichts wesentliches.Charaktere• Romy , ein Charakter , der irrsinnig stark ist und eine große Willenskraft besitzt. Nur etwas nervig fand ich ihre dauernden Artikel , die sie schreiben soll und schreiben will• Fleur , die vom Leben gezeichnet ist. Ihre Angst wird auch durch den Schreibstil nochmal sehr deutlich und ist bei weitem nicht unbegründet.• Mikael , der Exfreund von Fleur. Im Laufe des Buches wird klar wie krank er wirklich ist und was er vorhat.• Die Kommissare Rick und Bert , konnte ich nie unterscheiden. Man bekommt aber einen Einblick in das Leben wie hart dieser Job wirklich ist.Es gibt sehr viele Charaktere , aber meiner Meinung nach waren das sozusagen die Hauptcharaktere.Schreibstil Es wird aus seeehr vielen Sichten geschrieben. Romys , Mikaels , Fleurs , Bert , Rick , Rosie , Cal … aber man muss dazu sagen , dass alle Sichten trotzdem nicht in Ich Erzählung geschrieben worden sind. Durch diese Sichten ist natürlich von Anfang an klar wer der Täter ist und das Buch lebt von der Hoffnung ihn zu schnappen. Mikaels Sicht war meiner Meinung nach die spannendste Sicht. Durch die kleinen vielen Sichten ist es auch möglich eine Sicht zu lesen und muss dadurch nicht immer die ewig langen Kapiteln lesen wie in anderen Büchern.Negative Punkte • Am Anfang fand ich es etwas schwierig den Unterschied zwischen Bea und Fleur zu erkennen• Das Umfeld hat mir persönlich nicht so zugesagt ( Frauenhaus , Büro ..) • Man konnte zu den Opfern keine Beziehung aufbauen und der Mord wurde sehr oberflächig beschrieben , man konnte nie wissen ob sie jetzt tot war oder noch lebte. Dieser Punkt hat meiner Meinung dem Buch einen bitteren Nachgeschmack verliehenPositive Punkte• Dieser Band kann als Einzelband angesehen werden , was für mich eine große Erleichterung war• Die verschiedenen Sichten verleihen Einsichten in die Denkensweisen der Charakteren. Ein zusätzlicher Pluspunkt : wenn man müde ist oder wenig Zeit hat kann man einfach nur eine Sicht lesen und muss nicht das ganze Kapitel lesen• Man muss bedenken als wie schwer es sich erweist einen Buch Spannung einzuhauchen wenn der Mörder von anfang an bekannt ist : Hut ab für diese tolle Leistung Meine MeinungDies war mein erster Thriller nach knapp zwei Jahren. Ich habe mir gedacht , dass ich mir irrsinnig schwer tun würde hinein zu finden , aber der Einstieg war wirklich einfach. Es war für mich toll , dass es aus vielen Sichten geschrieben war. .Vor gut zwei Jahren habe ich ,, Der Erdbeerpflücker ‘‘ gelesen und fand es gut , aber im Nachhinein hat mir irgendetwas gefehlt. Beim Lesen habe ich mitgeschrieben und kann jetzt natürlich sagen welche Punkte mir gestört haben. Wie oben schon erwähnt fand ich den fehlenden Bezug zu den Opfern etwas störend.Ich vergebe dem Buch 3,5 von 5 Sternen , weil es mich doch nicht komplett überzeugen konnte , aber es hat mir viel Spaß gemacht diese Geschichte zu lesen.Fazit Alle Fans von Monika Feth sollten zu diesen Buch greifen auch wenn man die Bände vorher nicht gelesen hat. Thirller Fans können sich auf eine sehr abwechslungsreiche Geschichte freuen. Ich wünsche euch noch viele tolle Lesestunden

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