Monika Feth Blutrosen

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Inhaltsangabe zu „Blutrosen“ von Monika Feth

Sie kann ihm nicht entkommen. Er liebt sie. Romy ist leidenschaftlich verliebt, als eine Recherche ihr vor Augen führt, was aus Liebe werden kann: Sie begegnet der neunzehnjährigen Fleur, die sich vor ihrem Freund Mikael und seiner gefährlichen Eifersucht in ein Kölner Frauenhaus geflüchtet hat. Gerade als Fleur beginnt, sich dort sicher zu fühlen, geschieht ein Mord, und sie weiß, dass Mikael sie gefunden hat. Für Romy beginnt ein Wettlauf mit der Zeit ...

Ein wirklich Tolles Buch & auch etwas für Leser die die vorherigen Romy Teile noch nicht gelesen haben.

— Colorful_Leaf
Colorful_Leaf

Aufwühlend, ergreifend und nervenzerreißend, ein neuer Romy-Thriller, der unter die Haut geht.

— NickyMohini
NickyMohini

Nichts würde dem gerecht werden, was dieses Buch in einem lostritt...

— Wonder_
Wonder_

Krasses, berührendes und fesselndes Buch. Man wird darauf hingewiesen, was in der Welt so schief läuft...

— Maedilein_chen
Maedilein_chen

Tolles Buch für zwischen durch hat mir sehr gut gefallen

— Buechereulen_
Buechereulen_

Leider enttäuschend im Vergleich zu den Vorgängern. Mir fehlte die Spannung, obwohl die Thematik erschreckend und interessant war.

— CallieWonderwood
CallieWonderwood

Spannender Krimi zwischen Köln und Dresden und zwischen Liebe und Fanatismus

— Steffinitiv
Steffinitiv

Ein fesselnder Thriller mit einem abwechslungsreichen Schreibstil

— rosazeilen
rosazeilen

So fesselnd. In 1 1/2 Tagen durchgelesen. Konnte es nicht aus der Hand legen

— Einhornkeks
Einhornkeks

Krass

— Technoeule
Technoeule

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  • Rezension zu "Blutrosen" von Monika Feth

    Blutrosen
    Caro_Re

    Caro_Re

    22. June 2017 um 09:56

    Erster Satz: "<>, hatte er ihr und Ihr geflüstert. <>>" Meine Rezension: Wer meinen Blog schon über längere Zeit verfolgt, weiß vielleicht, dass ich die Thriller von Monika Feth sehr gerne lese. So hat es mich auch gefreut, dass es einen neuen Teil aus der "Romy-Serie" gibt. Kurzentschlossen habe ich zu diesem Buch gegriffen und es hat mich sehr mitgenommen! Es war schon länger her, dass ich die Reihe um Romy als Protagonistin gelesen habe. Romy ist eine 18-jährige Voluntärin einer Kölner Zeitung. Sie ist clever, ehrgeizig und mutig, hat ein gutes Gespühr für gute Artikel und ist sturköpfig. Das bringt sie immer wieder bei ihren Recherchen in Gefahr. Sie ist aber auch ein liebevoller und freundlicher Mensch und kann sich gut auf neue Menschen einlassen. In dieser Geschichte möchte Romy eine Artikelserie über Frauenhäuser und Gewalt an Frauen schreiben. In Zusammenarbeit mit dem Kölner Frauenhaus trifft sie auf Fleur, eine junge Frau, die vor ihrem Mann flieht. Fleur litt unter der Beziehung mit Mikael, sie ist sehr schreckhaft und ängstlich. Aber man erkennt auch ihren Mut, sie versteckt sich nicht nur im Haus, sondern trifft sich mit Romy, um ihre Geschichte zu erzählen. Und ihre Geschichte ist echt krass. Fleur hat als Jugendliche auf den Straßen von Dresden gelebt, dort hat sie Mikael getroffen und er hat ihr ein Zuhause geboten. Doch er hat ihr keine Freiheiten gelassen und die psychisch bedrängt. Selbst in Köln fühlt sie sich nicht sicher. In Romy findet sie eine Freundin, der sie sich öffnen kann. Als dann ein Mord im Frauenhaus geschieht, weiß Fleur direkt, dass es ihr Freund Mikael war und sie zurückholen will. Ihre Angst ist gewachsen, von der Polizei erhofft sie sich Unterstützung. Das Thema der Geschichte ist ein Thema, das in der Gesellschaft nicht so zur Sprache kommt. Mich hat das Thema rund um die Frauenhäuser sehr berührt und nachdenklich gestimmt. Die Einbindung in die Geschichte ist auch gut gelungen und es war in jeder Hinsicht realistisch beschrieben. Ebenso wurde ein hoher Grad an Spannung aufgebaut, Fleurs Angst und die Bedrohung waren greifbar. Geschrieben ist das Buch hauptsächlich aus Romys Sicht, aber auch die anderen Charaktere geben Einblicke in ihre Gedanken. Fazit: Wieder einmal ist Frau Feth ein sehr guter Thriller gelungen, der mit viel Spannung geschrieben. Auch das Thema dieses Buches ist ein etwas anderes, aber ein sehr bedrückendes. Die Umsetzung hat mir ziemlich gut gefallen.

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  • Super Buch :)

    Blutrosen
    Colorful_Leaf

    Colorful_Leaf

    18. June 2017 um 19:28

    Wer hat schon den Mut, sich mit Gewalt gegen Frauen im Rahmen eines Psychothrillers auseinanderzusetzen? Monika Feth ist dieser Spagat vollauf gelungen. Als Leser erfährt, wie den Betroffenen in einem Frauenhaus geholfen werden kann und wo diese Hilfe ihre Grenzen hat. Besonders beeindruckend die Szenen im Krankenhaus, wo sich das Leiden von Bea/Fleur, die ohnehin schon auf der Schattenseite des Lebens steht, in kaum noch zu ertragender Weise fortsetzt. Wie sich die Autorin in die Lage der jungen Frau hineinzuversetzen versteht, ist bemerkenswert: Man ist mittendrin und leidet mit.Das Buch ist aber auch aus einem anderen Grund überaus lesenswert: Es verbindet eine spannungsgeladene Geschichte einschließlich zahlreicher Informationen über das Thema Gewalt gegen Frauen. Um ein Beispiel zu nennen: Der Satz " Rick bevorzugte die (Frauen), deren Sanftmut Teil ihrer Schönheit war" haut einen in seiner Schlichtheit und Treffsicherheit fast um. •Ein wirklich Tolles Buch & auch etwas für Leser die  die vorherigen Romy Teile noch nicht gelesen haben. 😊

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  • Aufwühlend, ergreifend und nervenzerreißend

    Blutrosen
    NickyMohini

    NickyMohini

    14. June 2017 um 09:18

    Romy ist verliebt, und das bis über beide Ohren. Doch das Liebe auch in eine gefährliche Richtung gehen kann, merkt die junge Volontärin erst, als sie Fleur kennenlernt. Fleur lebt in einem Frauenhaus, da ihr Freund Mikael extrem und gefährlich ist. Seine Eifersucht kennt keine Grenzen und diese bringt ihn auch oft dazu, auszurasten und kriminelle Dinge zu tun.Als Fleur endlich angekommen ist und sich langsam wieder etwas sicherer fühlt, schockt ein Mord das gesamte Frauenhaus und Fleur ist sich sicher, Mikael hat sie gefunden. Kann ihre neue Freundin Romy Fleur beschützen? Oder wird er sie wieder mitnehmen? Das Cover zeigt eine Rose, deren Kopf blutrot ist, während der Rest des Bildes in Grautönen gehalten ist. Er wirkt sehr realistisch und echt, ein bisschen, als könnte man die Rose direkt berühren. Romy liebt ihren Job bei der Zeitung und geht voll in ihren Reportagen auf. Sie ist mit Leib und Seele dabei und hat sich dadurch schon in die ein oder andere gefährliche Situation gebracht. Doch Romy denkt gar nicht daran, etwas an ihrer Vorgehensweise und ihrem Enthusiasmus zu ändern, sondern sie stürzt sich bereits in das nächste Abenteuer. In Fleur findet sie eine Freundin, die sie unterstützt und deren Geschichte sie sehr bewegt. Romys Freund sorgt sich um sie, da sie sich bereits in ihrem Thema verliert und nicht sachlich an den Artikel rangeht, sondern schon wieder befangen und mittendrin ist. Fleur musste bereits ihr gesamtes Leben lang kämpfen. Sie kennt das Leben auf der Straße und weiß, wie es ist, absolut nichts zu haben. Mittlerweile lebt sie in einem Frauenhaus, doch sie fühlt sich nirgends sicher. Ständig packt sie die Angst, verfolgt zu werden. Sie ist traumatisiert und es fällt ihr schwer, ihren Platz in der Welt zu finden. Ich finde Fleur sehr beeindruckend, da sie trotz ihrer Vergangenheit, oder vielleicht gerade deswegen, nicht aufgibt, sie mutig ist und Kampfgeist zeigt. Mikael hat eine extrem psychopathische Art an sich. Er ist besitzergreifend, beängstigend und nicht zu stoppen. Wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, zieht er dies durch, ohne Rücksicht auf Verluste. Gerade diese Eigenschaft macht ihn besonders gefährlich. Bert Melzig war von Anfang an mein Lieblingsprotagonist. Der Kommissar arbeitet sehr routiniert, sorgfältig und ist clever. Sobald er an einem Fall dran ist, gibt es für ihn nur noch eines - den Täter finden und den Fall klären, koste es, was es wolle. Dabei ist Bert Melzig aber nicht nur ein professioneller Polizist, sondern auch ein liebevoller, herzlicher Mensch. Er wirkt sehr väterlich, hat eine sanfte Seite und ein großes Herz. Aufwühlend, ergreifend und nervenzerreißend, ein neuer Romy-Thriller, der unter die Haut geht.

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  • Nicht in Worte zu fassen

    Blutrosen
    Wonder_

    Wonder_

    06. June 2017 um 14:07

    ... Ehrlich gesagt ist es alles andere als einfach, die Gedanken zu einem solchen Buch in Worte zu fassen. So vieles könnte man dazu sagen. "Eines der besten Bücher von Monika Feth!", "Brillant, wie all die Vorgänger!", "Nervenkitzel von Anfang bis Ende!"...Aber nichts davon würde dem gerecht werden, was dieses Buch in einem lostritt. Und genau darin liegt die Stärke von Monika Feths Thrillern im Allgemeinem und "Blutrosen" im Besonderen. Sie treffen einfach mitten in die Seele. Obwohl ich hier ganz klar sagen muss: Dieser Band hat mich von allen wirklich am tiefsten berührt. Selten ist mir eine Geschichte so nahe gegangen. Durch Mark und Bein und direkt ins Herz. Monika Feth ist schlicht und ergreifend eine einzigartig talentierte Autorin, die ihre Figuren in Fleisch und Blut aufs Papier bringt. Sie fühlen sich nicht nur real an. Und so klischeehaft das auch klingen mag: Sie erwachen wirklich zum Leben. Fleurs Geschichte geht zu tief, um sie einfach platt zu beschreiben und die Handlung zusammenzufassen. Es ist nicht einfach ein "Wettlauf mit der Zeit", ein netter kleiner Mord am Rande in einem spannenden Thriller. Fleurs Geschichte ist einfach zu echt, um sie so einfach abzukanzeln. Ich kann jedem Einzelnen von denen, die das hier lesen nur wärmstens ans Herz legen: Lest bitte dieses Buch. Es ist schlichtweg unbeschreiblich.

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    • 2
  • Blutrosen

    Blutrosen
    Maedilein_chen

    Maedilein_chen

    31. May 2017 um 13:40

    Allgemein: Ich habe das Buch vom Bloggerportal bekommen. Erst zu spät habe ich festgestellt, dass es der dritte Teil ist (typisch). Aber da es so klang, als wären die drei Bücher relativ separat, habe ich es trotzdem gelesen und es war eigentlich kein Problem. Cover: Das Cover finde ich eigentlich ziemlich schön. Das Rot und das Weiß passen gut zusammen und auch den Kontrast finde ich sehr passend und schön. Inhalt: Auch bei diesem Buch (wie bei Die Spionin) habe ich ein bisschen gebraucht, bis ich wirklich drin war, weil die Perspektiven am Anfang relativ oft gewechselt haben. Und außerdem kannte ich ja die ganzen Personen noch nicht, was sich aber erledigt hätte, hätte ich die vorherigen Bände gelesen… Die Geschichte ist ziemlich krass. Was Fleur alles durchgemacht hat. Ich finde es sehr interessant, dass Monika Feth es durch dieses Buch so gut hinbekommt, ihren Lesern diese schrecklichen Umstände zu schildern, aus denen die Frauenhausbewohnerinnen geflohen sind. Aber trotzdem ist es ein Unterhaltungsbuch. Wisst ihr, was ich meine? Schreibstil: Es gibt in Blutrosen zwei Hauptpersonen und -perspektiven und dann wird auch öfter noch aus anderen Sichten geschrieben, wie z.B. aus der des Kommissars und der von Mikael. Aber es ist nicht so, wie bei Die Spionin, dass von außen erzählt wird, sondern man ist den Personen immer sehr nahe, wenn sie erzählen. Der Schreibstil von Monika Feth ist sehr fesselnd und irgendwie so, dass man den Charakteren total nahe ist. Es ist so genau geschildert, wie die Menschen denken oder fühlen. Man wird richtig berührt. Hm…ich weiß nicht so recht, wie ich es erklären soll… Charaktere: Ich finde sowohl Romy, als auch Fleur total sympathisch. Sie sind beide so herzlich. Und Fleur ist trotzdem noch so toll und nett, obwohl sie so schreckliche Dinge durchgemacht hat. Und Romy finde ich auch besonders deshalb so sympathisch, weil sie mit Feuer dahinter steht, was sie macht. Sie kann gar nicht anders, als weiter zu forschen, was wirklich passiert ist und so. Die beiden Kommissare Bert Melzig und Rick Holterbach wirken auf mich auch sehr sympathisch. Überhaupt sind die meisten Personen in Blutrosen total nett und sympathisch. Außer Mikael und Juri. *kotz! Da auch aus Mikaels Perspektive geschrieben wird, merkt man, wie er denkt. Wie kann man nur so extrem verquer sein?! Er ist schlicht und ergreifend ein Psychopath, das merkt man von Anfang an. Fazit: Es ist ein sehr krasses, aber auch berührendes und vor allem fesselndes Buch. Ein Unterhaltungsbuch, das darauf hinweist, was alles in der Welt schief läuft. Ich gebe dem Buch 3,5 Sterne und sage, dass es sich definitiv lohnt, es zu lesen. Aber auch wenn das Buch relativ separat ist von den anderen, sollte man vielleicht trotzdem erst die vorherigen Bücher lesen. Dann versteht man auch wirklich jede Einzelheit

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  • Verlockendes Cover

    Blutrosen
    Buechereulen_

    Buechereulen_

    30. May 2017 um 10:31

    Der Klappentext klang sehr viel versprechend, weswegen ich das Buch auch unbedingt lesen wollte. Dazu war es auch noch mein erstes Buch von Monika Feth, und mir wurde dann auch klar, dass das Buch "Blutrosen" der 3 Band von der "Die Romy - Thriller" war. Zuerst hatte ich mir überlegt den Teil beiseite zulegen und erst die ersten beiden Bücher zu lesen. Doch meine neugier war zu groß und ich habe einen tag später doch angefangen das Wunderbare Buch zu lesen. Der Schreibstil von Monika Feth ist klasse und hat das Thema Gewalt gegen Frauen mit diesem Thriller total gut unter einen Hut gebracht. Das Buch, sowie die Geschichte ist einfach nur klasse und kann das Buch bzw. die Reihe jedem Empfehlen.Die Geschichte ist meiner Meinung nach sehr tiefgründig und super spannend. Mehr möchte ich zum Buch auch gar nicht sagen, da das Buch einfach selbst gelesen werden muss. Es lohnt sich definitiv.Romy ist leidenschaftlich verliebt, als eine Recherche ihr vor Augen führt, was aus Liebe werden kann: Sie begegnet der neunzehnjährigen Fleur, die sich vor ihrem Freund Mikael und seiner gefährlichen Eifersucht in ein Kölner Frauenhaus geflüchtet hat. Gerade als Fleur beginnt, sich dort sicher zu fühlen, geschieht ein Mord, und sie weiß, dass Mikael sie gefunden hat. Für Romy beginnt ein Wettlauf mit der Zeit ...Weitere Informationen:Buch: HardcoverPreis: 17,99€Autor: Monika Feth

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  • Blutrosen - Monika Feth

    Blutrosen
    CallieWonderwood

    CallieWonderwood

    28. May 2017 um 17:01

    Sie kann ihm nicht entkommen. Er liebt sie.Romy ist leidenschaftlich verliebt, als eine Recherche ihr vor Augen führt, was aus Liebe werden kann: Sie begegnet der neunzehnjährigen Fleur, die sich vor ihrem Freund Mikael und seiner gefährlichen Eifersucht in ein Kölner Frauenhaus geflüchtet hat. Gerade als Fleur beginnt, sich dort sicher zu fühlen, geschieht ein Mord, und sie weiß, dass Mikael sie gefunden hat. Für Romy beginnt ein Wettlauf mit der Zeit ...(Klappentext)Die ersten beiden Teile der "Romy-Thriller"-Reihe haben mir total gut gefallen und so habe ich mich sehr auf diesen Abschluss gefreut. Jedoch kann ich schon vorab sagen, dass er mich nicht ganz so begeistern konnte wie die Vorgänger.In dem Buch geht es um eine ziemlich erschreckende und traurige Thematik - die häusliche Gewalt gegen Frauen und wie sie, nach der Flucht vor dem jeweiligen Mann, nie richtig sicher sind und immer noch leiden.Zitat : "Viele der Frauen waren seelisch und körperlich misshandelt worden. Hatten das, was sie für ihr Schicksal gehalten hatten, oft jahrelang ertragen, bis sie sich endlich in Sicherheit gebracht hatten. Doch jede wusste, dass diese Sicherheit brüchig war. Manche wurden aufgestöpert, andere kehrten freiwillig zu dem Mann zurück, der ihnen unaussprechliche Dinge angetan hatte."Dabei ging mir die Geschichte von Fleur schon nahe, sie tat mir so leid, denn bevor sie Mikael begegnet ist, der ihr all das Leid zugefügt hat, war ihr Leben auch besser. Und nachdem sie es geschafft vor ihm in ein Frauenhaus zu flüchten, sie noch nicht lange alles gut und sie hat vor allem Angst, dass er sie wieder aufspüren könnte. Gut gefallen hat, wie engagiert sich Romy in die Recherche zu diesem Thema gestürzt hat und man gemerkt hat, dass Fleur für sie nicht nur eine Story ist, sondern sie ihr helfen möchte.Aber es gibt einen großen Aspekt, warum mich dann das Buch nach einem guten Einstieg, doch nicht so überzeugen konnte. Und das lag an Mikael und der leider fehlenden Spannung. In vielen Büchern, die bereits von Monika Feth gelesen habe, wird das jeweilige Buch aus mehreren Sichten erzählt und auch aus der Sicht des Täters. Ich fand es dabei immer so spannend, dass man seine Gedanken kannte, aber doch nicht genau wusste, wer ist und was er als Nächstes plant. Hier war das aber genau nicht so. Es geschehen gewisse Ereignisse und man weiß als Leser gleich, wer dahinter steckt. Durch seine Sicht war auch direkt klar, wie er vorgeht und handelt. Die Polizei tappt im Dunkeln und auch Romy und Fleur haben nur Vorahnungen, aber keine Beweise, während der Leser einen kompletten Gesamtüberblick hat. Das war für mich nicht richtig spannend und die Geschichte konnte mich nicht fesseln. Ein paar Überraschungen in der Handlung wären schön gewesen.Zitat : "Fleur konnte nicht schlafen. Daran war sie gewöhnt. Es gab kaum noch Nächte, in denen sie durchschlief. Ein dumpfes Gefühl von Bedrohung hielt sie wach. Und eine dunkle Traurigkeit. Diese Traurigkeit war zäh und hartnäckig. Sie klebte an ihren Haaren, ihrer Haut und ihrer Seele. [...] Lachen bedeutet Fröhlichkeit. Lebensfreude. In Fleurs Wahrnehmung kamen diese Gefühle schon eine ganze Weile nicht mehr vor."Der Schreibstil der Autorin war eigentlich von der Art her wie gewohnt, z.B. mit den "Schmuddelbuch"-Einträgen, aber trotzdem hat die Spannung gelitten. Ich fand es schön, die bekannten Charaktere wie Bert, Rick oder Greg wieder dabei waren.Doch die Liebesgeschichte von Romy hat mir leider auch nicht richtig gefallen, im vorherigen Band wurde sie ein bisschen angedeutet, aber erst in diesem Teil thematisiert. Ich fand, dass die beiden nicht so gut zusammenpassen und er war mir eher unsympathisch. Die Beziehung kam nicht so nachvollziehbar rüber und passierte viel zu schnell, sie sind etwas plötzlich ein Paar und ziemlich schnell wird von "für immer" gesprochen.Insgesamt war das Buch im Vergleich zu den anderen Bänden deutlich schwächer, obwohl die Thematik gut gemacht war.Fazit :Leider enttäuschend im Vergleich zu den Vorgängern. Mir fehlte die Spannung, obwohl die Thematik erschreckend und interessant war.

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  • Blutrosen (Monika Feth)

    Blutrosen
    Steffinitiv

    Steffinitiv

    21. May 2017 um 14:22

    Das Buch Gebunden: 512 SeitenVerlag: cbt (17. April 2017)Sprache: DeutschISBN: 978-3570163153Genre: (Jugend-)Thriller Kurze Meinung: Spannender Krimi zwischen Köln und Dresden und zwischen Liebe und Fanatismus. Zitat: Das war der Grund dafür, dass Romy schreiben wollte. Nur das. Sie wollte mitten ins Herz der Leser treffen. Klappentext:Sie kann ihm nicht entkommen. Er liebt sie. Romy ist leidenschaftlich verliebt, als eine Recherche ihr vor Augen führt, was aus Liebe werden kann: Sie begegnet der neunzehnjährigen Fleur, die sich vor ihrem Freund Mikael und seiner gefährlichen Eifersucht in ein Kölner Frauenhaus geflüchtet hat. Gerade als Fleur beginnt, sich dort sicher zu fühlen, geschieht ein Mord, und sie weiß, dass Mikael sie gefunden hat. Für Romy beginnt ein Wettlauf mit der Zeit ... Mein Fazit Was ist mir besonders positiv aufgefallen: Als Dresdnerin natürlich, dass ein Teil der Geschichte mit Dresden zu tun hat. Zwar nur indirekt, jedoch kann man doch eine Verbindung spüren. Die Geschichte behandelt ein Thema, das in Deutschland leider viel zu oft unter den Tisch gekehrt wird. Häusliche Gewalt ist für viele Frauen Alltag, jedoch für die meisten kein Thema, denn sie haben sich damit abgefunden. Monika Feth thematisiert genau das, in dem sie Romy einen Artikel über die Frauenhäuser schreiben lässt. Sie thematisiert das Stillschweigen der Bevölkerung über ein Thema, das jeden Tag aktuell ist und vermutlich auch noch bleiben wird. Der Thriller an sich ist bis kurz vor dem Ende zwar nicht offen, was die Frage nach dem Täter angeht, aber offen in dem Sinne, dass man nicht weiß, ob Mikael nun gefasst wird oder nicht. Und wie viele Opfer dabei noch seinen Weg kreuzen. Die Spannungskurven in dem Roman waren echt einfach sehr gut gesetzt, ich wollte persönlich das Buch ab Seite 100 nicht mehr aus der Hand legen. Was ist mir negativ aufgefallen: Manchmal haben mir die Sprünge zwischen den Charakteren ein wenig Schwierigkeiten bereitet, da außer Romy mit ihrem Schmuddelbuch keinerlei Wechsel in der Erzählperspektive passiert. Zu den Charakteren: Mikael: Für mich ein absolut unakzeptabler Mensch. Wie kann jemand nur so krank im Kopf sein…?! Aber leider ist das traurige Realität. Der Charakter von Mikael wurde erstaunlich gut beschrieben und dargestellt, sodass vermutlich jeder, der nicht Masochist ist, ihn automatisch als den Bösewicht und den Buhmann der Geschichte einstuft. Romy: Junge achtzehn und schon eine so große Verantwortung in ihrem Beruf. Man hat manchmal den Eindruck, dass ihr das über den Kopf wächst. Genauso muss sie es noch lernen, wann es für die eigene Sicherheit besser wäre, sich zurück zu ziehen und die Story Story sein zu lassen. Aber sie ist auch mutig, wie sie sich dann für Fleur einsetzt und versucht, Mikael daran zu hindern, ihr Unrecht zu tun. Fleur: Als Mädchen aus dem schlechten Haus ist sie natürlich ziemlich geprägt. Auch, dass sie dann in die Fänge von Mikael gerät ist nicht gerade förderlich, ihren Charakter zu stärken. Dennoch schafft sie es, sich von ihm loszueisen, was in meinen Augen eine enorme Stärke und Mut beweist. Sie beweist auch, dass man trotz so schlechter Erfahrungen nicht aufgeben sollte, Menschen zu vertrauen, denn irgendwo findet sich jemand, der dem Vertrauen gerecht wird und der für einen da ist, egal was kommt. Kommissare: Die beiden Kommissare bilden ein schönes Team, beide wirken wie die typischen Stadtpolizisten, die gerne mehr machen würden, ihnen jedoch die Hände gebunden sind. Sie weisen zudem Romy auch immer wieder auf die Gefahren hin, in die sie geraten könnte, machen es ihr aber dann im Nachhinein wiederum nicht zum Vorwurf. Und wie sollte es auch anders sein, sie sind im richtigen Moment am richtigen Ort um zu helfen und Schlimmeres zu verhindern. Meine Lieblingsstelle:Als Ingo zu Romy sagt: “Wenn du mich mal verlässt, nimmst du mich dann mit?” Das ist so süß und zugleich im gesamten Kontext der Geschichte so konfus und kontrastreich.Zusammengefasst: Das Buch hat mir super gut gefallen. Es war spannend von Anfang bis Ende. Ich habe mitgefiebert und mitgehasst. Mitgeliebt, mitgeängstigt und mitgesorgt. Ich war total in der Geschichte gefangen und das ist mir bisher nur bei Sebastian Fitzek passiert. Ein sehr großes Lob hiermit also an Monika Feth! Danke an das Bloggerportal und cbt für das Exemplar. Bewertung Handlung * * * * * / 5Spannung * * * * * / 5Charaktere * * * * * / 5Schreibstil * * * * * / 5Gestaltung * * * * * / 5 Gesamt * * * * * / 5

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  • Blutrosen

    Blutrosen
    rosazeilen

    rosazeilen

    20. May 2017 um 08:35

    Fakten übers Buch • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten / 17,99 € • Das Buch ist das dritte Buch einer Reihe man kann es aber problemlos als Einzelband lesen so wie ich • Verlag: cbt (17. April 2017) • Sprache: Deutsch• Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren Titel und Cover Ich finde das Cover richtig gut gestaltet , aber sah anfangs keinen Zusammenhang zur Geschichte. Allerdings wurde dies in zwei Stellen des Buches dann erwähnt und dann verstand man auch inwiefern dies mit der Geschichte zu tun hatte. Das Cover gefällt mir diesbezüglich ganz gut , nur finde ich , dass es nach Frost aussieht und verbinde es daher eher mit Winter , aber das Buch spielt wenn ich es richtig verstanden habe im Frühling.Inhalt Romy ist leidenschaftlich verliebt, als eine Recherche ihr vor Augen führt, was aus Liebe werden kann: Sie begegnet der neunzehnjährigen Fleur, die sich vor ihrem Freund Mikael und seiner gefährlichen Eifersucht in ein Kölner Frauenhaus geflüchtet hat. Gerade als Fleur beginnt, sich dort sicher zu fühlen, geschieht ein Mord, und sie weiß, dass Mikael sie gefunden hat. Für Romy beginnt ein Wettlauf mit der Zeit ...Ich fand den Inhalt sehr interessant , nur sagte mir die Umgebung Frauenhaus nicht so zu. Die Geschichte war zum Ende hin doch etwas langatmig , natürlich man möchte den Lesern die Lage von Fleur näher bringen , nur geschieht in diesen Seiten nichts wesentliches.Charaktere• Romy , ein Charakter , der irrsinnig stark ist und eine große Willenskraft besitzt. Nur etwas nervig fand ich ihre dauernden Artikel , die sie schreiben soll und schreiben will• Fleur , die vom Leben gezeichnet ist. Ihre Angst wird auch durch den Schreibstil nochmal sehr deutlich und ist bei weitem nicht unbegründet.• Mikael , der Exfreund von Fleur. Im Laufe des Buches wird klar wie krank er wirklich ist und was er vorhat.• Die Kommissare Rick und Bert , konnte ich nie unterscheiden. Man bekommt aber einen Einblick in das Leben wie hart dieser Job wirklich ist.Es gibt sehr viele Charaktere , aber meiner Meinung nach waren das sozusagen die Hauptcharaktere.Schreibstil Es wird aus seeehr vielen Sichten geschrieben. Romys , Mikaels , Fleurs , Bert , Rick , Rosie , Cal … aber man muss dazu sagen , dass alle Sichten trotzdem nicht in Ich Erzählung geschrieben worden sind. Durch diese Sichten ist natürlich von Anfang an klar wer der Täter ist und das Buch lebt von der Hoffnung ihn zu schnappen. Mikaels Sicht war meiner Meinung nach die spannendste Sicht. Durch die kleinen vielen Sichten ist es auch möglich eine Sicht zu lesen und muss dadurch nicht immer die ewig langen Kapiteln lesen wie in anderen Büchern.Negative Punkte • Am Anfang fand ich es etwas schwierig den Unterschied zwischen Bea und Fleur zu erkennen• Das Umfeld hat mir persönlich nicht so zugesagt ( Frauenhaus , Büro ..) • Man konnte zu den Opfern keine Beziehung aufbauen und der Mord wurde sehr oberflächig beschrieben , man konnte nie wissen ob sie jetzt tot war oder noch lebte. Dieser Punkt hat meiner Meinung dem Buch einen bitteren Nachgeschmack verliehenPositive Punkte• Dieser Band kann als Einzelband angesehen werden , was für mich eine große Erleichterung war• Die verschiedenen Sichten verleihen Einsichten in die Denkensweisen der Charakteren. Ein zusätzlicher Pluspunkt : wenn man müde ist oder wenig Zeit hat kann man einfach nur eine Sicht lesen und muss nicht das ganze Kapitel lesen• Man muss bedenken als wie schwer es sich erweist einen Buch Spannung einzuhauchen wenn der Mörder von anfang an bekannt ist : Hut ab für diese tolle Leistung Meine MeinungDies war mein erster Thriller nach knapp zwei Jahren. Ich habe mir gedacht , dass ich mir irrsinnig schwer tun würde hinein zu finden , aber der Einstieg war wirklich einfach. Es war für mich toll , dass es aus vielen Sichten geschrieben war. .Vor gut zwei Jahren habe ich ,, Der Erdbeerpflücker ‘‘ gelesen und fand es gut , aber im Nachhinein hat mir irgendetwas gefehlt. Beim Lesen habe ich mitgeschrieben und kann jetzt natürlich sagen welche Punkte mir gestört haben. Wie oben schon erwähnt fand ich den fehlenden Bezug zu den Opfern etwas störend.Ich vergebe dem Buch 3,5 von 5 Sternen , weil es mich doch nicht komplett überzeugen konnte , aber es hat mir viel Spaß gemacht diese Geschichte zu lesen.Fazit Alle Fans von Monika Feth sollten zu diesen Buch greifen auch wenn man die Bände vorher nicht gelesen hat. Thirller Fans können sich auf eine sehr abwechslungsreiche Geschichte freuen. Ich wünsche euch noch viele tolle Lesestunden

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  • super gelungen

    Blutrosen
    bumblebeesworld

    bumblebeesworld

    19. May 2017 um 11:31

    Zum Inhalt: Blutrosen ist ein Thriller von Monika Feth, der sich rund um Romy dreht, die auch schon in den Jette-Thrillern eine Rolle gespielt hat. In diesem Buch geht es um Fleur, die auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Freund Zuflucht in einem Kölner Frauenhaus sucht. Dabei trifft sie auf Romy, die als Volontärin beim KölnJournal arbeitet und eine Reportage über Frauenhäuser schreiben will. Dazu möchte sie Fleur interviewen. Gleichzeitig erfährt der Leser etwas über Mikael, der Ex-Freund von Fleur, der sich mit nicht ganz legalen Methoden auf die Suche nach Fleur macht und dabei vor nichts zurückschreckt. Schnell findet er sie also auch und es kommt zu einem ersten Mord, der Fleur, Romy und alle anderen Mitglieder des Frauenhauses total verunsichrt. Meine Meinung: Für mich war dieses Buch ein absolutes Highlight. Ich mochte bisher alle Jugendthriller von Monika Feth und auch dieses neue Werk hat mich absolut überzeugt. Ich finde die Geschichte rund um Romy, Fleur und Mikael wirklich toll dargestellt. Durch die drei unterschiedlichen Sichtweisen auf ein und dieselbe Handlung bekommt man total viele Hintergrundinformationen und fühlt sich wirklich als ein Teil des Geschehens. Besonders die Sicht von Mikaek ist dabei interessant, da man dadurch die 'Augen des Bösen' hat.  Während man aus seiner Sicht liest, ist man fast schon überzeugt von seinen Gedanken und wenn man dann zu den Sichtweisen von Romy oder Fleur zurückkommt, merkt man wie verrückt das alles ist. Aus der Sicht von Fleur bekommt man die Unsicherheit und die Angst vor Verfolgung hautnah mit, während Romy eine fast (wenn auch nicht immer) neutrale Sicht auf die Dinge bietet. Es ist also zu jedem Zeitpunkt spannend und da es nicht so viele verschiedene Sichtweisen gibt, wird es gleichzeitig auch nicht unübersichtlich. Auch das Thema Frauenhäuser ist meiner Meinung nach wirklich wichtig und auch interessant. Ich finde es wirklich erschreckend, wie viele Frauen auf der Suche nach Hilfe sind und wie wenig Plätze gleichzeitig angeboten werden. Das Thema ist von Monika Feth wirklich gut recherchiert und deutlich aber nicht überdramatisiert dargestellt worden. Man bekommt einen Einblick in ein total spannendes Gebiet, das sonst nicht oder nur am Rande angeschnitten wird. Der Schreibstil ist wie immer rasant und ohne Längen, selbst wenn über einige Kapitel hinweg nicht viel passiert, wird es nicht langweilig, man hat immer das Gefühl als wenn im nächsten Satz eine große Wendung auf einen zukommt.

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  • Absolut fesselnde Geschichte

    Blutrosen
    Einhornkeks

    Einhornkeks

    18. May 2017 um 12:22

    Inhalt Romy ist leidenschaftlich verliebt, als eine Recherche ihr vor Augen führt, was aus Liebe werden kann: Sie begegnet der neunzehnjährigen Fleur, die sich vor ihrem Freund Mikael und seiner gefährlichen Eifersucht in ein Kölner Frauenhaus geflüchtet hat. Gerade als Fleur beginnt, sich dort sicher zu fühlen, geschieht ein Mord, und sie weiß, dass Mikael sie gefunden hat. Für Romy beginnt ein Wettlauf mit der Zeit... Rezension Ich habe vor Jahren bereits einen Teil von Monika Feths "Erdbeerpflücker" Reihe gelesen und habe mich sehr auf Ihren Schreibstil gefreut und wurde hier nicht enttäuscht. Der Perspektivenwechsel zwischen Romy, Fleur, Mikael, dem Kommissar und anderen, hat mir sehr gut gefallen, da man dadurch mehrere Handlungsstränge auf einmal hatte und teilweise mehr als die Protagonisten wusste. Das hat es für mich sehr spannend gemach. Obwohl es der dritte Band einer Reihe ist, ist "Blutrosen" in sich abgeschlossen und kann getrennt von den vorherigen Thrillern gelesen werden, da nur wenig Bezug auf Band 1 "Spiegelschatten" oder Band 2 "Teufelsengel"genommen wird. Es wird lediglich erwähnt, dass die Kommissare schon zuvor Kontakt zur Protagonistin Romy hatten.Cover und Titel passen auch beim Thriller "Blutrosen" wunderbar zusammen, auch wenn es erst zum Ende hin kurz eingepflegt wurde, überlief mich doch ein kalter Schauer. "Blutrosen" ist ein Thriller, der mich wütend und sprachlos macht. Die Faszination liegt direkt in der Demütigung und der Gewalt gegenüber Frauen und dies ist, was sich wie ein roter Faden durch die Story zieht. Mich beängstigt dies auf der einen Seite, auf der anderen Seite empfinde ich Mitleid mit den Frauen, die dauerhaft auf der Flucht sind, um sich und vielleicht auch ihre Kinder zu schützen. Niemand hat das Recht Menschen zu seinem Eigentum zu machen und die verborgene oder auch sichtbare Gewalt empört und schockiert gleichermaßen. Es ist der Autorin wunderbar gelungen das Thema Frauenhaus aufzugreifen und dieses mit einer Lebensgeschichte zu verstricken, die sich erst nach und nach präsentiert. Für mich ist es ein weiteres gelungenes Buch und meine hohen Erwartungen wurden komplett übertroffen. Mir gefiel Romy sehr gut, ich fand vor allem ihre Beziehung zu einem deutlich älterem Mann interessant und wie sie langsam eine Freundschaft zu Fleur aufgebaut hat. Ihr "Schmuddelbuch", in dem sie ihre Gedanken das gesamte Buch lang festhält, ermöglicht einen tieferen Einblick in ihre Welt. Auch Fleur war ein sehr interessanter Charakter. Man hat im Verlauf des Buches immer mehr über sie erfahren und langsam verstanden wie es überhaupt zu einer Beziehung mit Mikael kommen konnte. Auch die Gründe für ihre Flucht von ihm wurden immer klarer und haben gezeigt wie gefährlich Mikaels sein kann. Mikaels Part in der Geschichte, hat diesen Thriller für mich so spannend gemacht. Durch seine Perspektive wusste man immer wie nah er Fleur in Köln gekommen ist und ich hatte teilweise richtiges Nervenkitzeln aus Angst um Fleur. Erneut ein erstklassiger Thriller von Monika Feth! Sympathische Charaktere, spannende und atmosphärische Handlung und ein wichtiges Thema, über das viel zu selten gesprochen wird. Ein Jugendthriller den ich nichtmal zwei Tagen verschlungen habe und nicht aus der Hand legen konnte, da mich die Story komplett gefesselt hat.

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  • Spannend. Schockierend. Bewegender Thriller

    Blutrosen
    catching_words

    catching_words

    16. May 2017 um 14:42

    Ein richtig gelungenes Buch mit einem wirklich wichtigen Thema, dem defintiv mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte. Das Buch wird eigentlich auf keiner Seite langweilig. Es sind zwischendurch Abschnitte in denen nicht viel passiert und doch bleibt es spannend, da man die verschiedenen Sichtweisen und Gedanken der Personen mitbekommt, was immer wieder interessant ist - gerade einzelne Entwicklungsprozesse. Besonders schockierend aber gleichzeitig faszinierend fand ich die Abschnitte aus denen aus der Sicht von Mikael erzählt wurde. Ein Mann der nach außen harmlos wirkt, seine Freundin Bea/Fleur aber misshandelt - ihr viel Gewalt antut. Er hat sich selber immer wieder als das Opfer gesehen, dann wurde er wieder richtig wütend und konnte gar nicht wirklich verstehen, wie sie überhaupt vor ihm flüchten konnte. Was sich solche Menschen einfallen lassen, um zurück zu bekommen, was sie denken, was ihnen zusteht. Aber Frauen sind kein Besitztum, mit dem man rumspringen kann, wie man will. Auch die anderen Männer der geflüchteten Frauen haben mich fertig gemacht. Nach außen aal glatt und im Privaten gewalttätige Tyrannen. Doch sie wissen genau, wann man sich wie zu verstellen hat.  Es macht einen fast wahnsinnig, dass man nichts machen kann und ihre Fassade zum Einsturz bringen kann. Wirklich gelungen fand ich auch die Zeit, in der Fleur/Bea im komaähnlichen Zustand war. Das ist ja immernoch ziemlich umstritten, was jetzt wirklich bei den Patienten ankommt. Aber hier war es so gut gemacht, wie sie eigentlich alles mitbekommen hat, wehrlos war und sich einfach nicht bemerkbar machen konnte. Oder auch wie extrem ihr Körper direkt auf die Physiotherapie reagiert hat. Das Ende fand ich auch nochmal wirklich spannend. Ein gelungener Abschluss, der schon fast unter die Haut geht.  Dass die Spannung das ganze Buch lange gehalten wurde, ohne das eigentlich viel passiert ist wirklich gelungen und es hat einfach Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Die ganze Thematik ist wirklich wichtig. Gewalt in Familien wird gut versteckt und nicht an die Öffentlichkeit getragen. Die Frauen können sich von tyrannischen Männern nicht schützen und sind doch oft zu abhängig oder zu schwach ihn zu verlassen. Das es Frauenhäuser gibt, ist ein erster Schritt, der Frauen Schutz und ein besseres Leben bieten soll. Schockierend, dass in einer so großen Stadt wie Köln für nur 20 Frauen Platz sein soll.  Eine Entwicklung die unterstützt werden sollte, denn niemand sollte unter solchen Umständen leiden. Ein rundum gelungener Thriller, überzeugende Charaktere und eine wichtige Thematik.

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  • Einfach hart

    Blutrosen
    Technoeule

    Technoeule

    10. May 2017 um 16:29

    Ich hatte echt hohe Erwartungen an dieses Buch nachdem ich von mehreren gehört habe es soll verdammt gut sein, hab ich mich dazu entschlossen es zu versuchen. Warum die Zweifel? Weil ich nach The Girl Before einen Thriller der meiner Meinung nach nicht hätte bei mir einziehen müssen echt auf dem Anti Thriller Trip war und dazu kam auch das Ich ein riesen großer Cody McFadyen fan bin was die Messlatte ganz weit nach oben Katapultierte für dieses Buch, aber meine Erwartungen wurden definitiv erfüllt. Blutrosen ist ein Thriller der extra klasse und dreht sich um Gewalt an Frauen so wohl Physische Gewalt als auch Körperliche. Ich muss sagen ich das dieses Thema in der Gesellschaft leider immer noch zu oft unter den Teppich gekehrt wird und es zu viele Frauen gibt die immer noch angst vor Ihren Männern haben müssen. Fleur war mir gleich auf an hieb Sympathisch sie war zwar gebrochen und ihr Selbstbewusstsein war auf dem Tiefpunkt aber mit Romy an ihrer Seite und dank der Polizei hat sie ins Leben zurück gefunden, was mich sehr freut. Romy war für mich meine Persönliche Heldin in dem Buch. Sie hat sich um Fleur gekümmert hat sie nicht aufgegeben als Fleur schon längst aufgegeben hatte und sie hat Fleur über sich und ihre eigene Sicherheit gestellt. So einen Liebevollen Hilfsbereiten Menschen in seiner Nähe zu haben in solch einer Lebens Situation ist ein Geschenk des Himmels. Fleur und Romy waren das Team das Fleur die nötige Kraft gab und den halt den sie brauchte. Mikael ist für mich genau die Sorte Mann die es meiner Meinung nach nicht verdient haben eine so tolle Person wie Fleur an seiner Seite zu haben. Kein Mann der Welt hat das recht so Besitzansprüche zu stellen an eine Person wie er es in diesem Buch tut, was mein Hass auf Ihn nur verstärkt hat. Mikael hat mir nochmal gezeigt das Männer die Frauen schlagen, fertig machen oder ihr jede andere Form von Gewalt antun keine Rechte haben sollten.Monica Feth hat mit diesem Buch ein Thema angesprochen das noch mehr Aufmerksamkeit verdient deswegen Liebe Leser Lies dieses Buch und verbreitet es damit wir endlich ein Anfang finden das Gewalt gegen Frauen aufhört 

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  • Nervenkitzel

    Blutrosen
    Kathaaxd

    Kathaaxd

    08. May 2017 um 17:05

    Ich glaube, bei diesem Buch hätte ich die vorgänger auch noch lesen sollen. Den am Anfang, bin ich nicht so richtig in die Story reingekommen, erst als ich mit Romy und den anderen warm geworden bin, wurde ich auch so langsam warm mit der Story. Es wurde auch immer spannender, dabei ist die Thematik der Story brisant gewählt aber immernoch aktuell. Dabei hat die Autorin Monika Feth gut recherchiert und die recherchen auch gut in die Story miteingebracht. Das Buch ist, trotz der 500 Seiten, schon vorhersehbar, aber dennoch musste ich weiter lesen, das ich ja nichts verpasse. Man fiebert dabei auch mit den Protagonisten mit und wird auch unbemerkt, in den Bann gezogen, sodass die Seiten auch nur davon fliegen. Die Story punktet mit zahlreichen stilistischen Raffinessen und mit der gesamten Handlung und das Tempo der Story ist auch sehr angenehm. Super fand ich den Nervenkitzel dabei, den die Autorin hat da alles mit eingebunden. Man fühlt viele Emotionen, von Angst bis hin zu Schock und Liebe. Es fehlt eigentlich an nichts, aber man sollte doch die vorherigen Bänder gelesen haben um gleich bei der Sache zu sein. Das Ende, muss ich zugeben, war etwas zu rasch, meiner Meinung nach hätte man es etwas mehr auskosten können. Es bleiben immernoch ein paar Fragen offen, die ich mir gewünscht hätte, das diese beantwortet werden. Der Schreibstil war flüssig und locker zu lesen. Ich habe schon viel von Monika Feth gehört und war deshalb auch sehr gespannt, wie ihre Storys sind und ich bin eigentlich positiv überrascht. Das Cover ist schon ein hingucker und weißt darauf hin, das es wohl um Nervenkitzel geht. Also die vorherigen Bänder landen bei mir definitiv noch in mein Bücherregal und wird dann der Reihe nach nochmal gelesen.

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  • Eiin erschreckend realistischer Thriller

    Blutrosen
    Faancy

    Faancy

    07. May 2017 um 10:04

    Im April erschienen geht die Romy-Reihe von Monika Feth mit „Blutrosen“ bereits in die dritte Runde. Die Geschichte setzt kurze Zeit nach den Ereignissen von „Spiegelschatten“ ein. Romy versucht noch das Erlebte zu verarbeiten, da steht schon wieder die nächste Gefahr vor der Tür. Sie möchte für die Zeitung, bei der sie als Volontärin arbeitet, einen Artikel über Frauenhäuser schreiben und kommt dadurch mit dem Mädchen Fleur in Kontakt. Fleur vertraut Romy ihre Geschichte an und beide wissen nicht, in welche Gefahr sie sich dadurch begeben. Denn Fleurs Ex-Freund Mikael will sein Mädchen zurück. Koste es, was es wolle. Ihre Geschichte geht bis unter die Haut und zeigt nur viel zu deutlich, dass dieses Schicksal jeden von uns treffen könnte. Die Verbindung von Gegenwart und Vergangenheit wurde auch super gelöst und zeigen noch deutlicher, was Fleur durchgemacht haben muss oder immer noch durchsteht.Die Thematik erinnert zunächst an den Jette-Roman „Der Libellenflüsterer“.  Die Parallelen sind vorhanden. Allerdings liegt der Fokus hier ganz woanders und auch der Aufbau unterscheidet sich.In diesem Roman geht es um häusliche Gewalt und die Tatsache, dass Frauenhäuser für die Opfer meist die einzige Lösung für ihr Problem darstellen.Die Geschichte ist erschütternd, aber ruhig gehalten. Zwischendurch gibt es einen kleinen Höhepunkt, wo einem als Leser kurzzeitig der Atem stockt und dann flacht die Kurve wieder ab. Dieser Aufbau gibt dem Buch das gewisse Etwas. Man weiß nie, was als nächstes passiert und kann sich nicht sicher fühlen. Ein tolles Stilmittel, um die Gefühle der Frauen an den Leser heranzubringen. Es zerreißt einen innerlich. Wieder einmal greift Monika Feth eine Thematik auf, die realistischer nicht sein könnte und führt dem Leser vor Augen, was in dieser Welt verkehrt läuft und richtet einen Appell an die Menschheit, nicht die Augen davor zu schließen. Es ist erschreckend nah an der Realität.Wie zu erwarten haben sich auch die Charaktere enorm weiterentwickelt und erzählen nebenbei ihre eigenen Geschichten. Es macht so Spaß, ihnen bei ihrer Entwicklung zu zuschauen. Ich kann es nur immer wieder sagen, Monika Feth ist eine grandiose Autorin, die es schafft ihre Thriller spannend zu gestalten und Themen aufzugreifen, die für manch einen ein Tabu sind. Die Liebe zum Detail spürt man in jedem einzelnen Satz und alles scheint von vorne bis hinten genauestens recherchiert zu sein. Es lassen sich nicht die richtigen Worte für ihre Werke finden. Ich kann euch nur empfehlen, es selbst zu erleben. Blutrosen ist natürlich für jeden Feth-Fan ein muss! 

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