Monika Feth Der Bilderwächter

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Inhaltsangabe zu „Der Bilderwächter“ von Monika Feth

Band 6 der „Erdbeerpflücker“–Thriller von Monika Feth! Zwei Jahre lang hat Jettes Freundin Ilka den Nachlass ihres berühmten Bruders nicht angerührt. Als sie nun das erste Mal die Bilder von Ruben in Augenschein nimmt, ist es, als hätte sie die Büchse der Pandora geöffnet. Ein Mitarbeiter von Rubens Nachlassverwalter wird tot aufgefunden und ein unglaublicher Medienrummel bricht über Ilka herein. Jette und Merle ermitteln im Wettlauf gegen die Zeit, denn auch Ilka scheint in großer Gefahr zu sein.

Etwas langatmig aber trotzdem ein tolles Buch

— Livelaughlove
Livelaughlove

Ein intressanter 6. Teil der Reihe der mich aber leider nicht vollends überzeugen konnte

— Kerstin_Lohde
Kerstin_Lohde

Klasse Fortsetzung. Etwas weniger spannend, aber mit der gleichen Sogwirkung wie die Vorgänger.

— Somaya
Somaya

Habe das Buch nur so verschlungen. Super tolle gezeichnete Protagonisten und die Bilder entstanden problemlos im Kopfkino!!!

— Stups
Stups

Dieser Teil hat mir, wie bereits der 2., auch nicht so gut gefallen, wie die restlichen. Er wirkt wieder einmal sehr in die Länge gezogen.

— jasmiin_1511
jasmiin_1511

Der einzige Jette-Thriller, den ich nicht verschlungen oder gar mehrmals gelesen habe. Ein ziemlicher Einbruch. Schade!

— Chaaly
Chaaly

Und der Mörder war... für mich doch überraschend

— Kelo24
Kelo24

Es ist ein gutes und interessantes Buch, was sich allerdings manchmal etwas lange hinzieht. Aber es ist wirklich spannend.

— luisalesewurm
luisalesewurm

Meiner Meinung nach weniger spannend als seine Vorgänger und nicht ganz schlüssig.

— Janes
Janes

Die Macht der Vergangenheit, die Gier nach Ruhm und Erfolg und die zerstörerische Kraft des Ehrgeizes

— Eternity
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  • Rezensionen
  • Leserunden
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  • Themen
  • Ein spannendes Buch das Teil einer Reihe ist

    Der Bilderwächter
    Kerstin_Lohde

    Kerstin_Lohde

    02. July 2017 um 21:13

    Ich hab das Buch als Rezensionsexemplar bekommen, aber immer wieder vergessen die Rezension zu schreiben. Das hole ich nun endlich nach. Ich habe das Buch komplett gelesen und finde es ist gut und unterhaltsam geschrieben. Leider habe ich nicht bemerkt das es schon der sechste Band einer Reihe von Monika Feth ist. Deswegen hatte ich auch einige Schwierigkeiten beim Lesen des Buches. Aber die Spannung hat dadurch nicht gelitten. Es ist ein spannender Jugendbuch Thriller den ich durch gelesen habe und ihn empfehlen kann. Allerdings sollte man die Reihe unbedingt mit Band 1 beginnen und die Bände nacheinander lesen damit man manche Szenen in dem Buch besser verstehen kann. Thriller Fans unter den jungen Lesern kommen hier voll auf ihre Kosten.

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  • Nicht so gut, wie die anderen Teile, dennoch lesenswert!

    Der Bilderwächter
    Faancy

    Faancy

    29. December 2016 um 12:49

    Was soll ich sagen? Monika Feth beweist auch diesmal wieder, dass sie eine begnadetet Autorin ist. Mit dem ersten Satz ist man sofort in der Geschichte drin und kann sich alles lebhaft vorstellen. In ihrer Danksagung schreibt Monika Feth folgendes: "[...] Nur dass ich mit Worten und nicht mit Farben male." Dem kann ich einfach nur zustimmen. Das Buch ist so aufgebaut, wie immer. Es gibt mehrere Perspektiven, alltbekannte und neue Charaktere. Alles wie gehabt. Das Schema bleibt immer gleich, und genau das liebe ich so sehr an ihren Büchern.  Mit dem Schreibstil und dem Aufbau konnte mich Monika Feth wieder vollkommen überzeugen. Allerdings muss ich leider sagen, dass mir die Geschichte nicht so gefallen hat. Es ist gut geschrieben, die Charaktere mag ich wieder mal besonders und auch die Spannung kommt defintiv nicht zu kurz, aber insgesamt wirkt es ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Die Geschichte besteht aus zu vielen Elementen, die in meinen Augen nicht so richtig zusammen passen wollen. Es wirkt alles nicht so rund, wie sonst. Vielleicht hat es damit zu tun, dass es diesmal eine "Fortsetzung" ist. Für mich ist die Geschichte vom "Mädchenmaler" abgeschlossen. Ich hätte kein weiteres Buch dazu haben müssen. Und so wirkt es leider etwas gezwungen.  Alles im Allem konnte mich Monika Feth hier wieder mit ihrer Kunst überwältigen und zeigt, dass sie zur Autorin geboren wurde. Leider passen die Ereignisse und auch die neuen Charaktere, die ich einzeln zwar super finde, insgesamt nicht zusammen. Nichtsdestotrotz ist "Der Bilderwächter" natürlich ein Muss für jeden Feth-Fan!

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 18.08.2017: _Jassi                                           ---  73 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   208,5 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   81 Punkte Bellis-Perennis                          ---  564 Punkte Beust                                          ---   260 Punkte Bibliomania                               ---   184 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  350 Punkte ChattysBuecherblog                --- 210 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   103,5 Punkte Code-between-lines                ---  127 Punkte eilatan123                                 ---   46 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   109 Punkte Frenx51                                     ---  72,5 Punkte glanzente                                  ---   75 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   135 Punkte Hortensia13                             ---   113 Punkte Igelchen                                    ---   21 Punkte Igelmanu66                              ---  151 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    79 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   105 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   77 Punkte Katykate                                  ---   94 Punkte Kerdie                                      ---   190 Punkte Kleine1984                              ---   130 Punkte Kuhni77                                   ---   105 Punkte KymLuca                                  ---   100 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   211 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   190 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   82 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  52 Punkte mistellor                                   ---   149 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  115 Punkte Nelebooks                               ---  183 Punkte niknak                                       ----  268 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   180 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   93 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   48 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 57 PunkteSandkuchen                              ---   172 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   153 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   245 Punkte SomeBody                                ---   157,5 Punkte Sommerleser                           ---   168 Punkte StefanieFreigericht                  ---   190,5 Punkte tlow                                            ---   135 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   34 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   64 Punkte Wolly                                          ---   163 Punkte Yolande                                       --   150 Punkte

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    • 2175
  • Wieder ein gelungenes Buch

    Der Bilderwächter
    Nalik

    Nalik

    02. October 2016 um 06:39

    Wieder mal ist Monika Feth ein toller Roman aus der Jette Reihe gelungen.Es dreht sich dieses Mal wieder alles um Ilka, deren Geschichte sie ja im Mädchenmaler erzählt hat. Ilka wird vom Nachlassverwalter ihres Bruders Ruben aufgesucht, denn die zwei Jahre nach dem Tod des Bruders sind vorbei und nun sollen seine Werke ausgestellt werden. Ilka wird von der Vergangenheit überrollt, ein Mord geschieht und der Nachlassverwalter versorgt eigene Ziele.Neben der Aufklärung um den Mord erfahren wir wieder mehr über die Leben von Jette, Merle, Mike, Claudio, Luke und Ilka. Dies gefällt mir an den Romanen besonders gut. Man hat wirklich das Gefühl, dass man ein paar Jahre mit den Personen verbringt und an ihrem Leben teilnimmt. 

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  • Buchverlosung zu "Der Medicus" von Noah Gordon

    Der Medicus
    funne

    funne

    10. November 2015 um 08:36

    Hallo! Auf meinem Blog habe ich ein Geburtstagsgewinnspiel gestartet, schaut doch mal vorbei :) Zu gewinnen gibt es : - "Der Medicus" als Hörbuch - "Der Bilderwächter" von Monika Feth - "Ich bin der Herr deiner Angst" - "Die Verstummten" von Stephanie Fey - und "Die Bestien" Hier geht's lang -->  http://funneswelt.blogspot.de/2015/11/groe-geburtstags-verlosung-my-life-wird.html#comment-form Wünsche euch viel Glück!

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  • Über die Macht der Vergangenheit und die zerstörerische Gier nach Ruhm und Erfolg

    Der Bilderwächter
    Eternity

    Eternity

    20. August 2015 um 12:49

    Ich mag die Jette-Bücher von Monika Feth. Sie sind angenehm zu lesen, haben aktuelle und spannende Themen als Inhalt und die Charaktere sind sympathisch mit Ecken und Kanten, für jeden Typus ist jemand dabei. Von dem sechsten Band der Reihe war ich jedoch etwas enttäuscht. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass der spannende Kriminalfall etwas in den Hintergrund verschwand. Zwar hatte der Kommissar wieder alle Hände voll zu tun, doch Ilkas Probleme mit ihrer Vergangenheit standen krass im Vordergrund.  Wenn man jedoch Fan von Jette und ihren Freunden ist, liest man auch dieses Buch und bleibt ihnen treu! :)

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  • Das kann Monika Feth besser

    Der Bilderwächter
    Taschenkrebs

    Taschenkrebs

    19. July 2015 um 11:56

    Natürlich ist es spätestens nach dem zweiten Band unwahrscheinlich, das im Umfeld eines "normalen" jungen Mädchens ständig Verbrechen begangen werden. Aber das nehme ich als genretypisch hin, siehe "Mord ist ihr Hobby". Störender finde ich schon, dass Jette überhaupt nicht so normal ist. Das fängt an mit der berühmten Mutter, die ihrer Tochter jeden Wunsch erfüllen könnte, was diese aber nicht möchte. Und dann haben wir noch einen gefeierte Maler, dessen Schwester mindestens genauso genial ist. Dazu passen die abgehobenen Namen :Jette, Ilka, Merle, Mia, Mike, Luke, Susan, Ruben und Marten). Selbst die Verbrechen fand ich diesmal nicht unbedingt nachvollziehbar und es gab sogar einige Längen.

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  • Leider nicht ganz so spannend, wie seine Vorgänger

    Der Bilderwächter
    FlipFlopLady007

    FlipFlopLady007

    27. August 2014 um 17:19

    Der Nachlass von Ilkas Bruder ist nun seit 2 Jahren verschlossen und muss nun geöffnet werden. Doch Ilka ist noch nicht bereit für diesen Schritt, denn gerade erst hat sie das Trauma ihres Bruders einigermaßen überwunden. Doch sein Testament sieht eine Veröffentlichung des künstlerischen Erbes nach 2 Jahren vor. Ilka muss sich also erneut mit den Dämonen der Vergangenheit konfrontieren, dabei lief doch bisher alles gut. Sie hat ihr Studium an der Kunsthochschule gerade begonnen und auch die anderen WG-Bewohner gehen ihren eigenen Weg in die berufliche Zukunft. Als nach kurzer Zeit der Helfer des Nachlassverwalters des Erbes von Ilkas Bruder ermordet wird, steckt die WG um Jette und Merle mal wieder mittendrin in einem Mordfall und begibt sich dabei in tödliche Gefahr. Inhalt: Ich muss sagen, den Inhalt des Buches zusammenzufassen ist mir bei diesem Buch nicht leicht gefallen. Im Gegensatz zu den anderen Jette Thrillern gibt es hier keinen klaren roten Faden, denn diesmal spielt das Privatleben der WG Bewohner einer größere Rolle als der Mord, um den es hier geht. Ich bin etwas enttäuscht von diesem, da ich aufgrund der Vorgänger etwas anderes erwartet habe. Das Buch hat mir zwar gefallen, jedoch hat mir ein bisschen das Muster der anderen Bücher gefehlt. Zwar passt es durch die handelnden Personen und deren Leben in die Reihe um Jette und Merle hinein, vom Inhalt hatte ich mir jedoch irgendwie mehr versprochen, wobei dies beim sechsten Band vielleicht auch einfach zu viel verlangt ist. Schreibstil: Die auf dem Klappentext versprochene Höchstspannung hat mir bei diesem Buch leider etwas gefehlt. Das Buch besitzt eine gewisse Spannung, jedoch keine so große, wie ich sie von den Vorgängern gewohnt bin. Dieses Buch hat mich nicht so gefesselt, wie die anderen und es hat mir auch keine durchlesene Nacht beschwert. Die Vorgänger um Jette und Merle konnte ich nicht aus der Hand legen, dieses Buch hingegen schon. Das Buch ließt sich einfach super, keine Frage, jedoch liegt die Messlatte aufgrund der Vorgänger bei mir deutlich höher. Vom Schreibstil ist jedoch eindeutig zu erkennen, dass hier meine Lieblingsautorin am Werk war, denn es liest sich wirklich super und bis auf die Spannung knüpft es auch vom Stil her nahtlos an die Vorgänger an. Charaktere: Was mir gut gefallen hat, ist, dass in diesem Buch keine großartig neuen Charaktere hinzukommen. Die WG ist nun endlich vollständig und dies ist auch gut so. Ich fand es sehr angenehm, sich nicht noch an eine neue Hauptfigur gewöhnen zu müssen, da es hiervon eindeutig genug gibt. Was mich ebenfalls sehr gefreut hat, ist, dass Bert Melzig auch in diesem Jette-Thriller eine Rolle spielt und ermittelt. Neben den bekannten Figuren gibt es natürlich auch die ein oder andere unbekannte Figur, die es bisher in jedem Buch der Reihe gegeben hat, denn die Geschichte muss ja von irgendetwas Leben. Wie bereits in allen Vorgängerbänden finde ich die Charaktere auch in diesem Buch sehr gelungen. Ich finde sie allesamt sehr authentisch. Jette ist nach wie vor eine meiner Lieblingsfiguren in dieser Reihe. Mir gefällt besonders gut, dass sie in einigen der Kapitel aus der Ich-Perspektive erzählt, wohin gegen alles andere aus der Sicht eines neutralen Erzählers erzählt wird. Cover und Klappentext: Das Cover des Buches passt sehr gut in die Reihe hinein. Auch hier gibt es ein Motiv, dass sich auf dem Cover immer wiederholt und inhaltlich zum Titel des Buches passt. Ich finde es toll, dass sich die Bücher direkt auf den ersten Blick als zusammengehörig erkennen lassen. Auch die gesamte Schrift ist identisch mit der der anderen Bücher, was mir gut gefällt. Der Klappentext hingegen hat mir nicht ganz so gut gefallen. Er hat auf jeden Fall mein Interesse geweckt, jedoch hat er in mir auch Erwartungen geweckt, die am Ende des Buches nicht erfüllt wurden. Ich hatte aufgrund des Klappentextes erwartet, dass Ilkas Gefahr etwas mit dem Mord zu tun hat, doch dies war meiner Meinung nach nicht so. Mehr möchte ich an dieser Stelle auch nicht verraten, da ich niemandem den Lesespaß nehmen möchte. Fazit: Insgesamt ist der Autorin hier ein tolles Buch gelungen, dies steht außer Frage, jedoch finde ich, dass das Buch hinter seinen Vorgängern hinterher hinkt. Ich hatte aufgrund der vorherigen Jette-Thriller wirklich atemlose Höchstspannung erwartet und wurde in dieser Hinsicht leider enttäuscht. Ich finde das Buch dennoch lesenswert und kann es empfehlen. Fans der Jette-Reihe sollten jedoch keine Steigerung des letzten Buches erwarten.

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  • Atemlose Höchstspannung

    Der Bilderwächter
    KimSabrina

    KimSabrina

    26. June 2014 um 20:08

    >>Liebe kann nicht böse sein. Wie oft hatte Ruben das gesagt. Vielleicht nicht böse, dachte Ilka. Aber falsch. << Auschnitt der ersten Seiten: >>Jede Mal, wenn er den Raum betrat, schauderte es ihn. Er zog die Schultern zusammen, blieb stehen und holte tief Luft, bevor er die schwere Stahltür hinter sich zuzog und sich dem zuwandte, was ihn hier erwartete. Bilder, wohin man blickte. Alle von demselben Künstler gemalt. Ruben Helmbach. Superstar. Jeder kannte seinen Namen. Hatte von seinem grauenhaften Tod gehört. Viele hätten ihren rechten Arm dafür hergegeben, auch nur ein einziges Bild von ihm zu besitzen. Ruben Helmbach. Noch so jung, und er hatte die Kunstszene gerockt. Die Leute hatten ihm seine Werke aus den Händen gerissen. Sie hatten sein Atelier belagert und sich um die kleinsten Skizzen gebalgt. Ruben Helmbach war Kult. Bereits zu Lebenszeiten gewesen. Und niemand hatte das besser gewusst als er selbst. Auf den Fotos, die es von ihm gab, schaute er hochmütig ib die Kamera. Als wär der Rest der Menschheit nur dazu da, ihm die Füße zu küssen. Und nun war er tot, und für die Bilder, die er hinterlassen hatte, war eigens ein Raum gebaut worden. Ein Sarkophag seiner Werke.<< Klappentext: Ilka ist glücklich. Das Wintersemester hat begonnen, sie studiert Kunst in Düsseldorf, malt endlich wieder. Jedes Wochenende fährt sie nach Birkenweiler. Zu Jette, Merle - und zu ihrer großen Liebe Mike. Da erreicht sie ein Brief von Thorsten Uhland, einem alten Freund ihres toten Bruders. Als Rubens Nachlassverwalter will er dir Bilder des berühmten Künstlers unsterblich machen, indem er sie der Welt präsentiert.  Damit würde er jedoch die Schleier lüften, unter denen sich Ilkas Vergangenheit verbirgt - und das schreckliche Geheimnis,  das sie seit ihrer Kindheit verzweifelt zu bewahren versucht. Kurz darauf geschieht der erste Mord. Ilka gerät in das Blickfeld der Presse, ihr Leben läuft aus dem Ruder, und Jette ermittelt im Wettlauf mit Hauptkomissar Bert Melzig, u Ilka vir einer tödlichen Bedrohung zu retten... Meine Meinung: Ertmal ein großen Respekt an die Autorin. Sie hat einen so schönen Schreibstil und man kann nicht aufhören zu lesen. Jedes ihrer Jette-Thriller ist Gold wert. Man lernt die verschiedenste Charaktäre kennen. Leider kommen die anderen Personen genau so oft dran wie die Protagonistin. Aber auch an einem perketen Buch gibt es Maken. Die Autorin weis was sie schreibt und macht das mit Sorgfalt. Sie verbringt wahrscheinlich mehr Zeit als andere Autoren bei einfachen flachen Handlungsbüchern. Sie weis immer bestens über das Thema bescheid und man lernt die Psychologie richtig kennen. Es ist sehr interessant wie Menschen die in psychischer Behandlung sich in den verschiedensten Situationen verhalten und gegen ihre Probleme kämpfen um zur "Heilung" zu kommen. Dabei wird jedes noch so kleine wichtige Detail beschrieben. Ich werde die weiteren Bücher auf jeden Fall auch lesen!!!

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  • Rezension: Der Bilderwächter von Monika Feth

    Der Bilderwächter
    Chianti Classico

    Chianti Classico

    20. February 2014 um 10:25

    Zwei Jahre sind vergangen, seitdem Ilka von ihrem Bruder, dem berühmten Maler Ruben Helmbach entführt wurde. Zwei Jahre in denen Ilka hart damit gekämpft hat die Geschehnisse zu vergessen. Nun soll allerdings der Nachlass von Ruben Helmbach gesichtet werden und weckt in Ilka alte Erinnerungen. Gewohnt sprachgewandt erzählt Monika Feth eine weitere spannende Geschichte um Jette und ihre Freunde. Dieses Mal ist es wieder Ilka, die vermehrt im Vordergrund steht. Nach den schrecklichen Geschehnissen von vor zwei Jahren ist es Ilka gelungen sich ein fast normales Leben aufzubauen. Das beginnt jedoch langsam zu bröckeln, als der Nachlass von ihrem Bruder geöffnet wird und sie sich vor den verstörenden Bildern wiederfindet, die alte Erinnerungen wecken, die Ilka am liebsten vergessen hätte. Nach und nach entwickelt sich in Ilka eine völlig nachzuvollziehende Panik. Mir hat es sehr gut gefallen, dass Monika Feth an den "Mädchenmaler" anknüpft und die Geschichte von Ilka weitererzählt. Schnell war klar, dass Ilka trotz der vergangenen zwei Jahre noch sehr an den Ereignissen zu leiden hat und so war es sehr realistisch wie sich ihre Panik aufbaut, als Rubens Nachlass geöffnet wird. In den vorherigen Bänden fand ich es teilweise sehr erstaunlich wie schnell Jette und Co. die erlebten Geschehnisse wegstecken. In "Der Bilderwächter" ist es Monika Feth endlich gelungen mich davon zu überzeugen, dass diese Erlebnisse ihren Charakteren doch noch in den Knochen stecken und sie diese noch lange nicht vergessen haben. Schon auf den ersten Seiten habe ich mich im Buch sehr wohl gefühlt, weil man wieder auf bekannte Charaktere traf, die einen in den vorherigen Bänden sehr ans Herz gewachsen sind. Während Jette nun ein Psychologie-Studium begonnen hat, studiert Ilka an einer Kunstakademie. Mike betreibt eine Schreinerei und die gute Merle hat eine feste Stelle im Tierheim bekommen. Es hat mir viel Spaß gemacht zu sehen wie die Charaktere sich weiterentwickeln und sich langsam ein Leben als Erwachsene aufbauen. Und obwohl es mir gut gefallen hat, dass Ilka's Geschichte weitererzählt wird, so hätte ich mir doch gewünscht, dass man ein wenig mehr von Jette erfahren hätte, die meiner Meinung nach ein wenig untergegangen ist. Auch in "Der Bilderwächter" erzäglt Monika Feth wieder aus vielen Sichten. Normal wusste man so von Anfang an wer der Mörder ist, aber in diesem sechsten Band war es anders, denn man fand erst ziemlich spät heraus, wer für die Morde verantwortlich ist, was natürlich sehr viel spannender war. Es hat ein wenig gedauert bis so richtig was passiert ist. Man lernte die Charaktere erst einmal genauer kennen, bevor die Geschehnisse ins Rollen gekommen sind, aber auch danach wollte sich bei mir nicht ganz so viel Spannung aufbauen. Nicht falsch verstehen! Ich habe das Buch sehr, sehr gerne gelesen und ich musste mich auch nicht zwingen weiterzulesen, aber so richtig packen konnte es mich dann doch nicht. Fazit: Auch im sechsten Band von Monika Feth's Reihe um Jette und ihre Freunde wird es überhaupt nicht langweilig. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht die bekannten Charaktere, die mir schon in den letzten Bänden sehr ans Herz gewachsen sind, wiederzusehen und festzustellen, dass sie sich weiterentwickelt haben. In "Der Bilderwächter" wird die Geschichte um Ilka wieder aufgenommen. Sehr gelungen fand ich hierbei die Darstellung von ihren Gefühlen, besonders der Panik, die sich während der Handlung immer weiter steigert. Für mich ist "Der Bilderwächter" ein absolutes Must-Read gewesen, dass mich, auch wenn es mich nicht vollkommen packen konnte, nicht enttäuscht zurückgelassen hat!

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  • Inzest, Liebe,Psychothiller, leider nicht so gut wie erwartet

    Der Bilderwächter
    Becky1990

    Becky1990

    02. February 2014 um 20:26

    Ruben... Ruben...Ruben.... Leider wird die Story von Ilka und Ruben ein zweites Mal aufgegriffen, was das Buch für mich recht langweilig machte. Ich hatte Mühe es zu lesen da ich die Hälfte des Buches schon kannte. Immer wieder geht es um die verbotene Liebe zwischen den Beiden. Für diejenigen die die Jette-Reihe nicht von Anfang an gelesen haben ist es sicher interessant doch nicht für den Leser der alle Bücher schon gelesen hat. Allerdings ist die Suche nach dem Mörder wirklich bis zur letzten Seite spannend und es nimmt eine Wendung mit der man meiner Meinung nach nicht rechnet. Vieles geht auch um die Bilder die meiner Meinung nach nicht so wichtig sind wie die Story an sich! Trotz allem ist es lesenswert nur eben nicht so toll wie die Bücher bisher! Deshalb hoffe ich auf eine völlig neue Story im nächsten Psychothriller da ich wirklich alle Bücher von Monika Feth sehr mag!

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  • Gute Fortsetzung der vorherigen Bände!

    Der Bilderwächter
    Ayumi1

    Ayumi1

    02. February 2014 um 11:01

    ++Inhalt++ Nach 2 Jahren hat sich Ilkas Leben einigermaßen normalisiert, doch die Vergangenheit will sie einfach nicht loslassen. Rubens Vermächtnis, seine Bilder, sollen jetzt veröffentlicht werden - für diese Aufgabe hat er seine Schwester Ilka und einen alten Freund, Thorsten Uhland, bestimmt. Doch wenn die Bilder an die Öffentlichkeit gelangen, wird ein ständiger Medienrummel um Ilka herrschen und bei ein bisschen Pech ihr schreckliches Geheimnis entdeckt werden, das sie die letzten Jahre zu verdrängen suchte... ++meine Meinung++ Zuerst einmal die wenigen Dinge, die mir negativ aufgefallen sind. Vor allem am Anfang haben mich die ständigen Perspektivwechsel gestört, durch die man meist alle paar Seiten - wenn nicht noch weniger - zwischen etwa 7 Personen hin- und herdenken muss. Nach einiger Zeit hat sich das allerdings wesentlich gebessert, ich könnte jetzt aber nicht sagen, ob es weniger Wechsel wurden oder ich mich nur daran gewöhnt habe. Zweitens (das muss nicht unbedingt ein Nachteil sein) hat mir in diesem Band "Bilderwächter" eine klare Handlungslinie ein wenig gefehlt. In den letzten Bänden war eine spezifische Situation gegeben: Ein Stalker verfolgt Ilke Thalheim, der Serienmörder, Ilkas Bruder Ruben. Hier wird eigentlich nur über einen Zeitabschnitt erzählt, erst gegen Ende zeigt sich ein festerer Rahmen der Handlung. Außerdem häufen sich inzwischen die Fälle von vor Liebe besessenen Menschen, erst der Stalker, dann Ruben und in diesem Band in etwas geringerem Ausmaß weitere. Gut war das Buch auf jeden Fall trotzdem, es war einfach sich in die Charaktere einzufühlen und mitzuerleben, was geschieht. Der Schreibstil ist wie immer flüssig zu lesen und Spannung kommt auch nicht zu kurz. Wieder ein gelungener "Jette"-thriller, wenn auch mit Ilka im Mittelpunkt ;).

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  • Guter Jette-Thriller

    Der Bilderwächter
    Caro_Re

    Caro_Re

    29. January 2014 um 16:55

    Erster Satz: "Der Postbote schwenkte den Brief schon von Weitem." Meine Rezension: Deine Vergangenheit lastet noch immer auf dir und holt dich auf einmal wieder ein... Zwei Jahre sind vergangen, als Ilkas Bruder Ruben gestorben ist, nun soll sein Nachlass - unzählige Bilder - eröffnet werden und unter die Menschen gebracht werden. Diese zwei Jahre haben nicht gereicht, um mit der Vergangenheit abzuschließen, nun reißen alte Wunden wieder auf und katapultieren dich unnachgiebig zurück  in längst verdrängte Tage. Und dann geschieht der erste Mord und nach den ersten Ermittlungsansätzen der Polizei deutet alles darauf hin, dass der Todesfall unmittelbar mit der Nachlasseröffnung in Verbindung steht.... An sich steht jedes Buch der 'Jette-Thriller' für sich, doch dieser Band bezieht sich relativ stark auf einen Vorgänger, "Der Mädchenmaler", denn beide Bücher befassen sich mit den Kunstwerken und mit Ilkas Bruder Ruben. Da es für mich schon einige Zeit her war, dass ich den zweiten Band gelesen habe, war der Einstieg nicht ganz so einfach wie gedacht, da nicht mehr alle Elemente in Erinnerung waren. Doch während des Lesens ist man schnell wieder im Geschehen. Es muss gesagt sein, dass man sich nicht zwingend alle Vorgängerbände gelesen haben muss, aber mit dem Wissen kann man sich möglicherweise besser in manche Situationen hineinversetzen. Hat man sich einmal eingelesen, so hat man schnell seine eigenen Verdächtigen, aber man weiß nie so genau, ob man damit richtig liegt, bis zuletzt hadert man mit seinen Vermutungen. Entweder lag man am Ende richtig oder falsch.  Da das Buch aus verschiedenen Perspektiven geschrieben ist, hat man einen Überblick über die Gedanken und Handlungsschritte der verschiedenen Charaktere. So bekommt man einen Eindruck von den Charakteren, bereits bekannte bleiben einem vertraut, neue machen die Geschichte interessant, da man sie nicht sofort einschätzen kann. Jede Perspektive ist aus der Vergangenheit in der Er/Sie Form geschrieben, so hält man als Leser eine gewisse Distanz, aber kann dennoch eine Beziehung aufbauen. Jedoch werden die Abschnitte aus Jettes Perspektive aus der Ich-Perspektive erzählt, da sie die Protagonistin in den 'Jette-Thrillern' ist. Da es in diesem Buch jedoch einige wichtige Charaktere gibt, merkt man diesen kleinen Perspektivenwechsel so gut wie gar nicht. Da die Handlung aus ebendiesen vielen Perspektiven geschildert wird, liegt das jeweilige Augenmerk auf verschiedenen Schwerpunkten. So sorgen sich Jette, Merle, Mike, Luke und Ilkas Familie um Ilka und wollen ihr in jeder Situation beistehen. Die Kommissare Bert Melzig und Rick Holterbach setzen alles daran, um mit ihren Ermittlungen voranzukommen. Die Schwestern Hortsense und Emilia Ritter sind mit ihren eigenen Streitigkeiten beschäftigt und ihre Gedanken sind ganz auf ihre Gefühle zu Ruben fixiert. Bodo Breitner und Thorsten Uhland arbeiten an der Nachlasseröffnung von Rubens Bildern. So wirkt die Handlung breit gefächert und vielfältig, aber schnell wird klar, dass jeder Handlungsstrang miteinander verknüpft ist. Fazit: Mit "Der Bilderwächter" hat die Autorin wieder einen guten Thriller geschrieben, der den Fans der Reihe gefallen wird. Man wird wieder einmal mitgerissen und gefesselt, jedoch hat mir der letzte Schliff gefehlt, da es für meinen Geschmack an manchen Stellen etwas zu vorhersehbar war.

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  • Wieder ein toller Jette-Thriller, aber...

    Der Bilderwächter
    Cuddister

    Cuddister

    26. January 2014 um 11:50

    Zum Inhalt möchte ich dieses Mal gar nicht so viel sagen, der Klappentext erzählt genug ohne zu viel zu verraten. Ich bin wirklich ein Riesenfan von Monika Feth und ihren Büchern und habe jedes Einzelne sozusagen inhaliert. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als ich endlich den Bilderwächter in den Händen halten durfte. Jetzt bin ich endlich durch, allerdings lässt mich das Buch mit gemischten Gefühlen zurück. Einerseits hat es mir schon gefallen, allein schon wegen der wunderbaren Art und Weise, mit der Monika Feth jedes einzelne Wort zum Leben erweckt. Ihre Charaktere strahlen soviel Charme und Sympathie aus und nach mittlerweile nun 6 Bänden hat man sie wirklich ins Herz geschlossen und es war fast so, als würde man alte Freunde nach einer Weile wiedertreffen. Das hat das Buch schon zu einem Pageturner gemacht. Allerdings, und es fällt mir wirklich nicht leicht das zu sagen, kann man das von der Geschichte nicht behaupten. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass es für jemanden, der die Vorgänger nicht kennt, nahezu verwirrend sein muss das Buch zu lesen. Denn gut 2/3 des Buches bestehen wirklich nur aus den verschiedenen Beziehungssträngen der mittlerweile doch recht großen Clique. Der eigentliche Thriller kommt erst im letzten Teil des Buches, was ich wirklich schade fand. Andererseits muss man wiederum dazu sagen, dass die Art und Weise wie der Thriller aufgebaut und zur Geltung kam, ziemlich gut gewählt war. Irgendwie hat mir jedoch das entscheidende Fünkchen Spannung gefehlt. Aber trotzdem hat mir auch gut gefallen, dass die Aufdeckung des Täters doch recht überraschend war und manche Charaktere anders in Erscheinung getreten sind als anfangs vermutet. Schade fand ich aber auch, dass man von Imke eigentlich gar nichts zu lesen bekommen hat. Sie ist eine meiner Lieblinge in der Reihe und Sie und ihr wunderbares Haus haben merklich gefehlt. Trotzallem war es wieder ein tolles Buch, was mir angenehme Lesestunden beschert hat, auch wenn der große Thrill sich nicht wirklich durchgesetzt hat. Nichtsdestotrotz ist und bleibt Monika Feth meine Lieblingsautorin und ich fiebere ihrem neuen Buch jetzt schon entgegen!

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  • Eher Seifenoper statt Thriller

    Der Bilderwächter
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. January 2014 um 16:13

    Cover: Wie auch die anderen Cover der Reihe passt dieses perfekt. Die rot-schwarz-weiße Färbung finde ich nach wie vor sehr schön und auch, dass die Bilderahmen teilweise zerstört sind, passt gut zu der Geschichte. Meinung: Ich bin mir nicht ganz im Klaren darüber, was ich von dieser Fortsetzung halten soll. Ilka hat sich einigermaßen von den traumatisierenden Erlebnissen von vor zwei Jahren erholt und nun ein Kunststudium in Düsseldorf angefangen. Als sie jedoch Nachricht erhält, dass sie Rubens Nachlass verwalten muss, drohen die mühsam aufgebauten Stützen erneut einzubrechen. Als dann auch noch ein Mord geschieht, stehen die Zeichen auf Sturm. Mich hat Einiges an diesem Thriller gestört, weswegen es mir nicht gelang, vollständig in die Handlung einzutauchen, so wie es sonst bei der Reihe von Monika Feth der Fall war. Ich habe die Autorin schon immer für die stimmigen Details bewundert, die in dieser Reihe herrschen. Personen, die einmal eingeführt wurden, bleiben weiterhin erwähnt (wie zB Claudio und Bert Melzig), andere werden nach und nach eingeführt und sind dann weiterhin Bestandteil der Handlung. Wo kamen denn aber auf einmal Hortense und Emilia her?! Es wurde ein Gewese um die zeternden alten Damen gemacht, dass Merle sie ja ach so lang kennt und sie Rubens engste Nachbarn waren. Ich habe extra „Der Mädchenmaler“ nochmal vor diesem Teil gelesen und NIRGENDWO war ein Hinweis auf diese Frauen zu finden. Alle Figuren im Buch waren bestens mit ihnen vertraut, nur der Leser nicht. Genauso verhält es sich auch mit der Willkürlichkeit. Monika Feth ist keine Autorin, die ihren Figuren nichts zumutet, im Gegenteil. Alle Lösungen und Ereignisse waren immer plausibel. Aber auch das hat mit hier gefehlt. So oft, wie bei Jette Vorlesungen und Seminare ausgefallen sind, damit sie sich um Ilka kümmern kann, habe ich das in meinem gesamten Studium nicht erlebt. Sehr weit hergeholt also. Mir haben viele Figuren gefehlt. Imke taucht nicht auf, Tilo wurde nur in Jettes Erzählungen erwähnt und Mina wird wahrscheinlich gar nicht mehr aktiver Teil der Reihe sein, zumindest kommt es mir langsam so vor. Seit dem dritten Teil hockt sie in ihrer Therapie und kommt nicht einmal für ein Wochenende zu Besuch, was ich mehr als schade finde. Auch Luke wird nur mal so nebenbei erwähnt, wie es mit ihm und Jette aussieht: keine Ahnung. Darauf gibt es keine Antworten. Mein größtes Problem, und ich glaube, dass ist der Hauptgrund, weswegen die Handlung mich so wenig vereinnahmen konnte, sind Ilka und Mike. Mike ackert sich sonst was ab, damit Ilka ihn endlich mal zulässt und sie hat nichts Besseres zu tun, als sich von einer Katastrophe in die nächste zu stürzen und ihn abgrundtief zu verletzen. Ich habe Verständnis dafür, dass sie durcheinander ist, nicht weiß, was sie tut und dergleichen. Aber sie hat sich seit dem zweiten Teil GAR NICHT weiterentwickelt. Null. Sie ist genauso ein zitterndes Angstbündel wie im zweiten Band, obwohl sie ja seit zwei Jahren zur Therapie geht und sich langsam ins Leben zurückboxt. Dass man nicht von heut auf Morgen große Schritte erwarten kann, ist verständlich, aber es wird beispielsweise ständig erwähnt, wie viele Fortschritte Mina macht und wie gut es ihr geht. Wieso ist das bei Ilka nicht der Fall? Wieso kann sie sich nicht weiterentwickeln? Und wieso sind hier genau die gleichen Probleme in epischer Breite präsentiert, wie wir es exakt im zweiten Teil hatten? Ich fand es auch extrem unrealistisch, wie labil Ilka beschrieben wurde und ihre Psychotherapeutin dennoch der Ansicht war, dass eine ambulante Therapie ausreiche. Meiner Meinung nach gehört Ilka in eine Klinik. Auf die Gründe möchte ich nicht genau eingehen, weil ich zu viel verraten würde, aber ich denke jeder, der das Buch gelesen hat, wird verstehen, was ich damit meine. Jette, die ich zwar sympathisch finde, aber als Protagonistin sehr schwach, hat in diesem Teil nur einen klitzekleinen Part, was mich aber nicht unbedingt gestört hat. Ansonsten ist es, um mal auf die Thrillerelemente zu kommen, in diesem Teil so, dass man bis zum Schluss kaum weiß, wer der Mörder ist, was der Mord mit unserer WG zu tun hat und wie alles zueinander steht. Meist wusste man das in den Thrillern der Reihe. Das fand ich nicht so schlimm, dadurch wurde die Spannung gut aufrechterhalten, aber die Auflösung ist etwas unzufriedenstellend gewesen, in meinen Augen. Dazu kommt, dass das, was im Klappentext großartig als Drama angekündigt wurde und man denkt, dass für Ilka ein absoluter Spießrutenlauf beginnt… das war eher Nebengeschichte. Letztendlich war alles gar nicht so furchtbar, wie man zuerst dachte und das ist verschenktes Potenzial. Der Thriller erinnert eher an eine Seifenoper. Dennoch ist der Schreibstil von Monika Feth einzigartig. Es gibt selten Autoren, die Alltagshandlungen so detailgetreu beschreiben können, ohne dass sie den Leser langweilen. Meinetwegen könnte Monika Feth schreiben, wie Jette den Hausputz macht und ich würde die Worte in mich aufsaugen wie ein Schwamm das Wasser. Es ist jedes Mal wie nach Hause kommen, wenn man die WG betritt und wieder die geliebten Personen um sich hat. Ich bin mir aber trotzdem noch nicht sicher, ob diese Reihe für mich noch weitergehen wird. Die letzten beiden Bände empfand ich auch als sehr wiederholend und in die Länge gezogen, da immer vorherige Teile nochmal bis ins Detail auseinander genommen werden. Die Täter sind grundsätzlich immer Männer mit irgendwelchen Frauenproblemen und langsam wird es wirklich langweilig. Sofern Mina mal wieder auf die Bildfläche tritt, hab ich als Mina-Fan keine Chance, aber sollte sie auch nur wieder zwei, drei Mal erwähnt werden, weiß ich nicht, ob ich den siebten Band lesen muss. Fazit: Leider ist dies der schlechteste Teil der Reihe, denn dieses Buch ist kein Thriller, sondern eine Seifenoper. Ilka geht mir mit ihren Attacken ziemlich auf den Keks, weil sie sich seit dem zweiten Teil nicht weiterentwickelt hat und sich dahingehend auch nichts tut, wodurch Mike leidet und die gesamte Handlung wieder einmal von vorn beginnt. Hatten wir alles schon mal. Es kommen Personen aus heiterem Himmel vor, die alle zu kennen scheinen, nur der Leser nicht, was mich zunehmend gestört hat. Auch andere lieb gewonnene Figuren erscheinen hier nicht oder nur sehr kurz. Dennoch rettet der einzigartige Schreibstil diesen Band und macht fast alles wieder gut, denn der ist wie immer wunderbar. Ich hoffe auf einen besseren, neuen Teil, der wieder mehr mit Jette und vielleicht sogar Mina, Imke und Tilo zu tun hat, denn das war leider nicht ganz mein Fall.

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