Der Libellenflüsterer

von Monika Feth 
4,4 Sterne bei88 Bewertungen
Der Libellenflüsterer
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Somayas avatar

Leider fehlt oft die gewohnte Spannung, da von Anfang an alles offen liegt (Täter, Taten, Opfer) und auch am Ende fehlt eine Wendung

S

Super spannend und nervenaufreibend. Eine super Story von Monika Feth

Alle 88 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Libellenflüsterer"

Endlich: Der siebte Band der SPIEGEL-Bestsellerserie. Jettes Freundin Merle ist Tierschützerin mit Leib und Seele. Als sie für einen Artikel zum Thema Tierquälerei recherchiert, wird sie mit einem Fall aus ihrer Vergangenheit konfrontiert: Ein Hund, den sie einst vermittelt hatte, starb wenige Wochen später auf grausame Weise. Der neue Besitzer wurde angeklagt und aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Nun kreuzen sich ihre Wege erneut und Merle kommt einem weit gefährlicheren Geheimnis auf die Spur.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570309575
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:cbt
Erscheinungsdatum:10.08.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 21.08.2015 bei Jumbo erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Rain698vor einem Monat
    Der Libellenflüsterer

    Im siebten Band der Jette-Thriller steht Jettes beste Freundin Merle im Mittelpunkt. Die Geschichte beschäftigt sich mit Tierquälerei und auch Gewalt an Minderjährigen. Ein Buch, für Jugendliche geeignet, aber trotzdem ziemlich krass. Es öffnet die Augen und sollte auch von Erwachsenen gelesen werden. Es beschäftigt mit schwierigen und auch realen Themen und ich musste oft das ein oder andere Mal schlucken bevor ich weiterblättern konnte. 

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    Caro_Res avatar
    Caro_Revor einem Jahr
    Rezension zu "Der Libellenflüsterer"

    Erster Satz:
    "Beim Laufen stlle ich mir immer vor, hinter den Feldern sei das Meer."

    Meine Rezension:
    Nach langer Zeit gibt es endlich wieder einen Jette-Thriller! Wieder einmal begibt man mit der jungen Frau auf unsicheres Terrain.

    Zu Beginn bekommt man wieder einmal einen kleinen Überblick über die Charaktere und deren Verhältnisse zueinander, sodass man sich wieder in die Umgebung einfinden kann. In dieser Geschichte spielen von unseren Bekannten Personen Jette und Merle die größte Rolle.
    Aber auch der bereits bekannte Kommissar Bert Melzig ist wieder dabei.

    Natürlich dürfen auch weitere Charaktere nicht fehlen, um die es in diesem Buch geht. Wir lernen eine junge Försterfamilie kennen, Abel kennt seinen Wald in und auswendig, er ist gewalttätig und aggressiv. Seine Frau schlägt er, sie versucht ihm nach Möglichkeit aus dem Weg zu gehen, traut sich aber nicht, auch ihm zu widersetzen. Ihre gemeinsame fünfjährige Tochter ist ist stumm und spricht nicht. Auch wenn sie das Wichtigste für ihn ist, bringt ihn das oft zur Weißglut.
    Die Familie wird von einem Sozialarbeiter betreut, der sich um Los Verhalten sorgt. Als dieser dann spurlos verschwindet, wird die Polizei aufmerksam.

    Merle, Jettes Freundin, nimmt ebenfalls Kontakt mit Abel auf, da sie einen Artikel für den Tierschutz schreiben möchte. Abel ist vor einigen Jahren schon einmal ins Visier der Tierschützer geraten, da einer seiner Hunde auf schreckliche Art und Weise gestorben ist. Diesem geschehen will Merle auf s den Zahn fühlen, jedoch bringt sie das in größte Gefahr!

    Wie wir es schon von der Autorin kennen, thematisiert sie ein Thema, was in der Gesellschaft oft verdrängt wird. Hier will sie ihren Lesern an das Thema häusliche Gewalt heranführen und die Augen öffnen, was ihr auch gelingt.

    Geschrieben ist das Buch aus verschiedenen Perspektiven in der 3. Person. So bekommt man von allen Seiten mit, was die jeweiligen Charaktere denken und fühlen, kann ihre Handlungen nachvollziehen. So wird immer ein hijer Grad an Spannung aufgebaut, man bangt mit den Charakteren.

    Fazit:
    Wieder einmal ein gelungener Thriller von Monika Feth, der ein aktuelles Thema abspricht und gut verarbeitet.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nach dem dritten Teil mein zweites Lieblingsbuch der Reihe.
    Anmerkungen

    Als ich gesehen habe, dass Monika Feth einen neuen Jette-Teil heraus bringt, war ich außer mir vor Freude. Dieses mal steht Jettes Freundin Merle im Vordergrund, was ich sehr gut finde, weil ich Merles Charakter total gerne mag.
    Ich finde die Story an manchen Stellen nicht so realistisch, aber das muss sie ja gar nicht sein, denn sie ist dennoch sehr gut gelungen.
    Der Libellenflüsterer war der erste Teil, bei dem ich ein bisschen überlegen musste, wieso dieses Buch so heißt. Letztendlich hab ich es dann doch kapiert. Es hat mich, wie auch Der Scherbensammler, sehr gefesselt, und ich hatte es innerhalb (für mich) kurzer Zeit gelesen.
    Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn noch ein weiterer Teil rauskommt, aber da bereits ein neuer Romy-Thriller da ist, bin ich vorübergehend erstmal zufrieden. ^^

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    Buchstabenpoesies avatar
    Buchstabenpoesievor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine spannende, packende und gleichzeitig traurige Geschichte um Jette und ihre Freundin Merle, die zeigen wie stark eine Freundschaft sein!
    Spannende und leider sehr aktuelle Thematik!

    Inhalt
    Jette lebt gemeinsam mit ihrer besten Freundin Merle und Tierschützerin in einer WG. Als Merle den Auftrag bekommt einen Bericht für die Zeitung über Misshandlung von Tieren zu schreiben, erinnert sie sich sofort an einen noch sehr präsenten Fall, bei dem ein Hund auf brutalste Weise misshandelt und schließlich getötet wurde. Der Angeklagte wurde damals freigesprochen. Da Merle immer noch Schuldgefühle plagen, da sie den Hund dem angeklagten Förster vermittelt hat, begibt sich das junge und selbstbewusste Mädchen auf den Weg zu ihm und seiner Familie. Doch das Interview mit dem Förster gestaltet sich anders als gedacht und nicht nur Merle gerät in große Gefahr, sondern auch Jette, die sich auf die Suche nach ihrer besten Freundin macht. 
    Eine Verfolgungsjagd um die Zeit beginnt.

    Meinung
    Das Buch hat mir großartige Lesestunden beschert. Schon der Titel und das Cover haben großen Wiedererkennungswert und geben den Büchern von Monika Feth einen Charakter. 

    Das Cover ist schlicht und gleichzeitig geheimnisvoll. Die Seerosen wecken den Eindruck der Stille und einer wundervollen ruhigen Landschaft. Der Titel in den Farben rot und schwarz hingegen zeigen, dass es um mehr geht als nur um einen netten kleinen Krimi. 
    Wie es zu diesem Titel gekommen ist, findet der Leser nur heraus, wenn er das Buch ganz genau liest. Für mich ein außerordentlich gut gewählter Titel, der vielversprechend ist! 

    Die Geschichte beginnt schon nach den ersten Seiten mit einer sich langsam aufbauenden Spannung, die sich bis zum Ende des Buches hinzieht und den Leser dann in der Luft hängen lässt - mittendrin in der Spannung. 
    Das besondere an den kurzen Kapiteln ist die grandiose Beschreibung der Umgebung. Monika Feth gelingt es in jedem ihrer Bücher mich als Leser in ihre Welt zu ziehen. Ich kann mich vollkommen in ihr fallen lassen und fühle mich Jette und ihren Freunden so Nahe, dass ich glauben möchte, selber mit ihnen befreundet zu sein. 
    Die Autorin hat es geschafft, dass ich mittendrin bin und nicht nur dabei!
    Spannend macht es die Geschichte nochmal umso mehr, da es in den Kapiteln immer Wechsel zwischen den unterschiedlichen Sichtweisen der Personen gibt. So wird die Geschichte mal aus Jettes Ich-Perspektive erzählt, mal aus der Sicht von Merle, dem Förster und dem Ermittler.

    So kommt der Leser allen Personen näher und ist im Zwiespalt zwischen Moral und dem Gesetz. 
    Die Themen die Monika Feth in diesem Buch thematisiert sind brandaktuell und machen mich als Leser sehr nachdenklich. Es ist nichts für schwache Nerven! Häusliche Gewalt und auch Misshandlung von Tieren sind leider Themen, die in unserer Gesellschaft viel zu oft vorkommen. 

    Fazit
    Eine spannende, packende und gleichzeitig traurige Geschichte um Jette und ihre Freundin Merle, die zeigen wie stark eine Freundschaft sein kann. 
    Für alle Fans von Monika Feth und der Jette-Reihe ein absoluter Muss!
    Von mir gibt es 4,5 Sterne für die 523 Seiten die mir wahnsinnig große Freude bereitet haben.

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    Faancys avatar
    Faancyvor 2 Jahren
    Ein grandioser Jugendthriller mit erschütternder Thematik

    Ich bin ein begnadeter Feth-Fan und das nicht ohne Grund, denn Monika Feth hat schon mehrfach bewiesen, dass sie eine talentierte Autorin ist. Und so war für mich klar, auch ihren aktuellsten Jugendthriller zu lesen. Mit "Der Libellenflüsterer" geht die grandiose Jette-Reihe bereits in die siebte Runde und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht.  Der Aufbau des Buches ist wie immer in mehrere Perspektiven unterteilt. So erfährt der Leser das Gefühlsleben von allen teilnehmenden Personen und taucht somit viel tiefer in die Geschichte ein. In diesem Teil geht es etwas intensiver um Merles Arbeit im Tierheim. Das hat mich zuerst etwas abgeschreckt, da ich letztens erst einen Thriller gelesen habe, der sich um Tiere dreht und mir nicht zugesagt hat. Doch der siebte Teil der Jette-Reihe ist komplett anders und gar nicht mit dem anderen Buch vergleichbar. Denn im Endeffekt geht es um viel mehr, als die Tiere. Wir hangeln uns von einer Erkenntnis zur nächsten und alles passt so wunderbar zusammen. Nichts wirkt erzwungen oder unnatürlich. Ganz im Gegenteil, Feth beschäftigt sich in diesem Jugendthriller mit einer Thematik, die realer nicht sein könnte. Und das ist erschreckender und angsteinflößender als alles andere. Worum es geht, möchte ich ungern erwähnen, da es mich beim Lesen geschockt hat, als es klar wurde. Dieses Erlebnis möchte ich euch nicht vorwegnehmen. Es ist jedoch ein sehr ernst zunehmendes Thema, vor dem die Augen nicht verschlossen werden sollten.  Besonders beeindruckend war hierbei auch das kleine Mädchen Lo. Auch ihre Perspektive auf die Ereignisse wird beleuchtet. Das geschieht sehr kindlich, denn die Kleine ist fünf Jahre alt (sofern ich das noch recht in Erinnerung habe), aber dennoch sehr authentisch und realistisch. Die restlichen Charaktere sind die üblichen Verdächtigen, die wir mit jedem Buch näher kennenlernen und die auch mit jeder Geschichte über sich hinauswachsen. Die Geschichte an sich ist, unabhängig von der erschütternden Thematik, sehr nervenaufreibend. Ich habe wirklich in jeder Sekunde mitgefiebert und es wurde immer schlimmer, je weiter ich das Puzzle zusammengesetzt habe.    Alles in Allem ist "Der Libellenflüsterer" ein unfassbar spannender Thriller, der wieder mal ein Thema aufgreift, dass in unserer Gesellschaft leider häufig vorkommt und zeigt, dass nicht immer alles ist, wie es zu sein scheint. Der Nervenkitzel baut sich langsam auf und zieht sich dann bis zum Ende durch, bis es letztendlich zum großen Finale kommt. Für Fans von Monika Feth ein absolutes Muss. Aber auch jeden Jugendthriller-Liebhaber wird das Buch überzeugen

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    Chianti Classicos avatar
    Chianti Classicovor 3 Jahren
    Rezension: Der Libellenflüsterer von Monika Feth

    Merles größte Leidenschaft ist der Tierschutz und als sich ihr die Möglichkeit bietet für ein angesehenes Magazin einen Artikel über ihre gesammelten Erfahrungen zu schreiben, zögert sie nicht das Angebot anzunehmen.
    Vor zwei Jahren hat Merle einen Fall von Tierquälerei verfolgt, der sie bis heute nicht losgelassen hat und sie beginnt zu recherchieren, nicht ahnend, dass sie sich damit in große Gefahr begibt.

    "Der Libellenflüsterer" ist der siebte Band von Monika Feths Jette Thrillern und stellt dieses Mal Jettes beste Freundin Merle in den Fokus der Handlung, auch wenn das Buch aus vielerlei Perspektiven erzählt wird.

    Merle ist schon seit dem ersten Band mit von der Partie und im Laufe der Bände hat man immer mehr über sie erfahren, aber mir hat es trotzdem gut gefallen, dass man sie in diesem Band noch besser kennenlernen durfte, da sie mehr in den Mittelpunkt gestellt wurde. So habe ich nämlich noch ein paar Seiten an Merle entdeckt, die ich vorher noch nicht kannte. Aber auch ihre enge Freundschaft zu Jette, der Protagonistin der Reihe wurde von Monika Feth schön herausgearbeitet.
    Merle und Jette sind im Laufe der Handlung durch viele gefährliche Situationen gegangen und mich hat es an manchen Stellen dieses Buches echt gestört, dass sich die beiden immer noch so naiv in Situationen stürzen, wo es nicht offensichtlicher sein könnte, dass sie gefährlich sind.

    Auch Fans von Mike, Ilka, Mina und Luke werden in diesem Buch auf ihre Kosten kommen, denn auch wenn sie nicht so präsent sind, erfährt man doch wie es mit ihren Leben weitergeht. Man merkt wie wichtig der Autorin die Entwicklung ihrer Charaktere ist und mir gefällt der Freundschaftskreis, den Jette im Laufe der Reihe aufgebaut hat richtig gut.

    Außerdem hat Monika Feth wirklich ein Talent dafür die Spannung langsam, aber stetig aufzubauen. Konnte mich "Der Libellenflüsterer" am Anfang noch nicht so packen? Spätestens ab der Hälfte der Handlung konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen, weil mich die Geschichte so sehr gefesselt hat. Ein weiterer Pluspunkt an den Jette Thrillern ist es, dass man von Beginn an auch aus der Sicht des Täters lesen und so in seine Gedanken eintauchen darf, was noch mehr Spannung in die Geschichte bringt.

    In jedes ihrer Bücher lässt Monika Feth auch ernste Themen mit einfließen. In diesem Band wird der Leser mit Tierquälerei, häuslicher Gewalt und Alkoholmissbrauch konfrontiert, die von der Autorin gekonnt in die Geschichte eingearbeitet wurden.

    Das Buch endet für meinen Geschmack etwas zu abrupt und ich habe ein bisschen das Gefühl, dass ein paar Seiten mehr dem Buch nicht geschadet hätten, um dem Buch ein runderes Ende zu geben.

    Fazit:
    In "Der Libellenflüsterer" von Monika Feth baut sich die Spannung ganz langsam auf, bis man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann! Zwar konnte mich der Anfang des Buches noch nicht so packen, aber es hat wieder viel Spaß gemacht in einen Jette Thriller zu versinken und die vielen bekannten und liebgewonnenen Charaktere wiederzutreffen!
     

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    Splitterherzs avatar
    Splitterherzvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Jette-Thriller lesen fühlt sich an wie nach Hause kommen. Zwar hatte dieser Teil einige Schwächen, aber diese vergibt man ihm gerne.
    Alt gewohnte Feth-Manier!

    Die Nachbarn, die Briefträgerin, Papas Kollegen, der Doktor und die Sprechstundenhilfen - sie alle kennen nur den Papa, der alles über den Wald weiß und über die Tiere, die da zu Hause sind. Der sich für Lo Geschichten ausdenkt und ihr seine Lieblingsplätze zeigt. Der nett sein kann zu Mama. Ab und zu. Von dem anderen Papa haben sie keine Ahnung. Er ist Mamas und Los und Amandas und Fumées Geheimnis. Schon immer.
    "Der Libellenflüsterer" - Monika Feth
    [S. 431]

    Inhalt:

    In Jettes Leben und dem ihrer Freunde ist Ruhe eingekehrt. Luke zieht endlich auf den Hof, Merle hat sich mit Claudio vertragen, Jette strebt eine Zukunft als Polizeipsychologin an und auch sonst, läuft alles perfekt. Als Merle bei der Recherche für einen Artikel einer Tierschutzzeitschrift, mit einem alten Fall von Tiermissbrauch konfrontiert wird, will sie den damals angeklagten, aber wieder freigesprochenen Förster, der seinen Hund kaltblütig totgeschlagen haben soll, erneut zur Rede stellen. Ohne ihre Freunde in ihre Pläne einzuweihen macht sie sich, mit ein wenig Proviant, auf den Weg und verschwindet kurze Zeit später spurlos. Jette spürt sofort, dass etwas Schlimmes passiert sein muss und wendet sich umgehend an die Polizei, doch diese kann und will noch nicht eingreifen - also macht sie sich schließlich selbst auf die Suche und gerät in einen Strudel aus Geheimnissen, Gewalt und Gefahr.

    Was ist mit Merle passiert? Und wird Jette ihre Freundin rechtzeitig finden?

    Meinung:
    Obwohl zwischen dem Erscheinen der einzelnen Jette-Bände meist mehrere Monate liegen, habe ich nach Beginn des neusten Buches nie das Gefühl, mehr als ein paar Stunden von Jette, Merle, Luke und Co. getrennt gewesen zu sein. Ich habe es bereits in einer vorherigen Rezension geschrieben: Für mich bedeutet der Name Monika Feth, auf der Wiese liegen, die Sonne auf der Haut spüren, voller Spannung den Atem anhalten und Buchstaben inhalieren. Mein erstes Abenteuer habe ich während eines heißen Sommerstages im Urlaub eingesogen. Seit dem fällt es mir nicht schwer, die gleichen Gefühle beim Lesen wachzurufen, wie damals. Diese Jugendbuchreihe begleitet mich jetzt schon so lange, dass sie irgendwie zu mir und meiner Buchgeschichte dazugehört. Nach dem Erscheinen von "Der Libellenflüsterer" war meine erneute Rückkehr demnach selbstverständlich.

    Meiner Meinung nach unterscheidet sich dieser siebte Teil in einigen Punkten von seinen Vorgängern. In "Der Libellenflüsterer", lösen wir uns vom städtischen Plot und tauchen ein in die Wildnis, in der wir ein genaues Bild von dem Kontrast natürlicher Schönheit und nackter Gewalt bekommen. In der ruhigen und farbenfrohen Umgebung dieses Waldes, treten Brutalität, Ungerechtigkeit und Grausamkeit noch mehr hervor und schaffen es so mit Leichtigkeit, den Leser in den Strudel der Handlung zu ziehen. Auch der altbekannte und malerische Schreibstil von Frau Feth, schlägt sich mit einer Schärfe in die Gedankenwelt seiner Leser und schafft es so nur all zugut, die Buchwelt zum realen Schauplatz werden zu lassen.

    Wieder ermöglicht es die Autorin, durch den mehrmaligen Perspektivwechsel, die innere Welt der einzelnen Charaktere nach außen treten zu lassen. Dadurch, dass wir in der Serie immer die gleichen Figuren begleiten, ausgenommen der Täter, entwickelt sich eine Beziehung zwischen ihnen und dem Lesenden, was dazu führt, dass man noch mehr mit den Buchfiguren fühlt, als etwa bei Einzelbänden. Ich bin mit Jette groß geworden und sie und ihre Freunde haben sich, so wie ich, von Teil zu Teil weiterentwickelt. Es ist schön, diese Entwicklungen miterleben zu können und seine eigenen Wünsche und Ängste darin wiederzufinden.

    Obwohl wir hier erneut einen grausamen Täter haben, ist die Spannung im Buch nicht besonders dicht und gleichmäßig verteilt. Ich mag es zwar, die einzelnen Gedanken der Charaktere zu verfolgen, jedoch streckt sich die Handlung deswegen an einigen Stellen. Erst auf den letzten ca. 150 Seiten nimmt die Spannung enorm zu, steigert sich bis aufs Höchste und lässt einen erst nach der letzten Seite aufatmen.

    Fazit:
    Frau Feths Ideen und Beschreibungen sind unglaublich authentisch und werden durch den für mich, lokalen Zusammenhang, noch realistischer. Es ist schön, altbekannte Figuren beim Heranwachsen beobachten zu können und sich von der Spannung, die sich leider erst gegen Ende verdichtet, durch den Schmöker tragen zu lassen. Auch wenn ich mir vom siebten Jette-Band - angesichts der Seitenzahl - etwas mehr erhofft hätte und das Werk jäh abbricht, so hat es mich doch unterhalten und mitreißen können, weswegen ich an dieser Stelle kleine Fehler nur allzu gerne verzeihe und voller Erwartung dem nächsten Abenteuer entgegensehne.

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    leonii13s avatar
    leonii13vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: typischer Jette-Thriller - nicht viel Überraschendes, aber ansonsten gut.
    Der Libellenflüsterer

    Diese Buchreihe hat mich in meiner Jugend begleitet und auch Monika Feths siebten Teil, der Libellenflüsterer, musste ich unbedingt lesen. Auch diesmal geraten die Freundinnen Jette und Merle in Gefahr. Merle gerät an einen herrischen Förster, der mit seiner Frau und seiner Tochter in einem einsamen Waldhaus lebt. Dieser hält sie gefangen und plant Schreckliches.  Jette bemerkt schnell das Verschwinden von Merle und macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach ihrer Freundin. Wird es Jette gelingen, Merle rechtzeitig zu finden und dem Förster zu entkommen?

    In "Libellenflüsterer" wird die Lebensgeschichte von Jette, Merle und deren Umfeld weitergeführt. Man erfährt viel über die Protagonisten und vor allem über Merle, die hier besonders im Vordergrund steht. Ich finde es sehr gut, dass auch beispielsweise Jettes Mutter weiterhin eine Rolle spielt, obwohl sie für die Handlung nicht besonders wichtig wäre.

    Mit der Familie des Försters wird in dem Buch auf das Thema der häuslichen Gewalt und Misshandlung hingewiesen. Meiner Meinung nach ist der Autorin das super gelungen und sie hat den traurigen Alltag von Dinah (Frau des Försters) und der kleinen Lo sehr authentisch erzählt. 


    Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft und sie schafft es, sich in alle Figuren hineinzuversetzen. Die wechselnde Ich-Perspektiven sind für mich als Leser sehr angenehm und abwechslungsreich. Vor allem die Passagen von Lo fand ich sehr gelungen, weil sie die Persönlichkeit des kleinen Mädchens sehr gut wiederspiegeln. Insgesamt bin ich vom Schreibstil sehr begeistert!

    Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich die Tatsache, dass dieser Teil, vom Aufbau her, den vorherigen wieder sehr ähnlich war. Mittlerweile hat sich eventuell auch mein Geschmack verändert. Ich bin erwachsen geworden und die Jugendromane haben mir vor einigen Jahren noch viel besser gefallen. Das ist natürlich ganz normal und dennoch bin ich sehr froh, auch den siebten Teil gelesen zu haben.

    Das Ende des Buches zieht sich zuerst ein wenig und endet dann sehr abrupt. Ich hätte es noch schön gefunden, zu erfahren, was nun mit dem Förster, seiner Familie und Merle geschieht. Aber das wird dann hoffentlich im achten Jette-Thriller aufgelöst :)

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    Lesemomentes avatar
    Lesemomentevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Das Lesen von Büchern von Monika Feth ist wie ein nach Hause kommen! Ich liebe es!
    Gewohnt hohe Qualität

    Dass ich ein riesiger Fan von Monika Feth bin, muss ich vermutlich eigentlich gar nicht mehr schreiben. Ich kann in ihren Büchern wunderbar abtauchen, genieße die Spannung, die Entwicklung der Charaktere von Buch zu Buch und das gleichbleibend hohe Niveau ihres Schreibstils. Um es schon mal vorwegzunehmen: Auch mit “Der Libellenflüsterer” konnte mich die Autorin vollkommen zufriedenstellen.

    Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht Jettes beste Freundin Merle, die sich seit jeher für den Tierschutz engagiert und auch im Tierheim arbeitet. Nun bekommt sie die große Chance, für eine renommierte Zeitschrift einen Artikel zum Thema Tierquälerei zu schreiben. Dabei erinnert sie sich an einen ganz besonderen Fall: Vor Jahren vermittelte sie einem Familienvater und jungen Förster einen Hund. Kurz darauf wurde dieser tot aufgefunden. War der Mann damals wirklich so unschuldig, wie es vor Gericht schien? Kurzentschlossen macht sich Merle auf den Weg zum Forsthaus, um sich selbst einen Eindruck zu verschaffen. Was sie nicht ahnt: Sie begibt sich dadurch direkt in die Arme eines Psychopathen…

    “Mama hat ihre Sonnenbrille aufgesetzt. Obwohl die Sonne im Haus gar nicht scheint. Obwohl es hier nicht mal besonders hell ist.” (S. 49)

    Monika Feth widmet sich in ihren Büchern immer ganz besonderen Themen wie zum Beispiel Stalking, multiplen Persönlichkeitsstörungen oder Schwulenhass. In diesem Buch geht es um häusliche Gewalt, ein schwieriges Thema. Mein Eindruck ist, dass die Autorin auch hier wieder ein Mal viel Zeit auf die Recherche verwandt hat. Ihre Beschreibungen sind glaubhaft und eindringlich. Was mir besonders gut gefällt ist, dass der Täter auch in diesem Buch nicht nur eindimensional als böse dargestellt wird, sondern ich ihn als Leser zunächst in einer sehr sympathischen Rolle kennenlernen durfte. Diese verschiedenen Perspektiven auf und Facetten des Täters machen Monika Feths Thriller nur noch faszinierender.

    Ich liebe die Bücher von Monika Feth: Ich weiß, dass ich sie – einmal begonnen – in einem Stück verschlinge, vollkommen in der Geschichte abtauche und das Buch am Ende zufrieden (und ein kleines Stückchen traurig) zuklappe. “Der Libelleflüsterer” macht hier keine Ausnahme. Mir bleibt nichts mehr als festzustellen, dass die Thriller der Autorin ein Garant für gute und spannende Leseunterhaltung sind. 9 von 10 Sternen!

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    FlipFlopLady007s avatar
    FlipFlopLady007vor 3 Jahren
    Wieder deutlich besser

    Ein neuer Fall für Jette und Merle. In der WG rund um Jette und Merle scheint niemals Ruhe einzukehren. Als Merle die Chance erhält einen großen Artikel über Tierquälerei für ein großes Magazin zu schreiben, stößt sie bei ihren Recherchen auf einen alten Bekannten. Der Mann hatte damals vor Gericht gestanden, weil er seinen Hund verprügelt haben soll. Dieser Fall geht Merle besonders nah, da sie diesen Hund damals vermittelt hat. Als Merle über diesen Fall schreiben möchte und ihre Recherche beginnt, begibt sie sich in Gefahr ohne es zu merken.

    Inhalt:

    Der Inhalt dieses Buches hat mir wieder deutlich besser gefallen, nachdem ich das vorherige Buch der Autorin eher mittelmäßig fand. Dieses Buch enthält wieder die Spannung, die ich aus den ersten Jette-Bänden kenne und liebe. In diesem Buch tauchen alte, bekannte Probleme auf, die einem irgendwie das Gefühl geben zuhause zu sein. Die Streitigkeiten zwischen Jette und ihrer Mutter gehen also weiter.

    Aufbau und Schreibstil:

    Das Buch unterteilt sich in recht viele, kurze Kapitel. Innerhalb deren die Handlung relativ abgeschlossen ist. Innerhalb der Kapitel finden Ortswechsel statt, die sehr gut optisch gekennzeichnet sind. Ich finde dies besonders dann praktisch, wenn der Ortswechsel auf einen Seitenwechsel fällt. Der Schreibstil des Buches ist, wie gewohnt, gut. Das Buch lässt sich sehr gut und flüssig lesen und hat mich wirklich gut unterhalten. Darüber hinaus ist es wieder so spannend, wie die ersten Jette Bände, weshalb ich das Buch in einem Durchlesen musste. Ich fand dieses Buch spannend bis zur letzten Seite.

    Charaktere:

    Die Charaktere von Jette, Merle und ihren Mitbewohnern sind alle so, wie sie aus den vorherigen Bänden bekannt sind. Einige der Figuren haben sich ein wenig weiter entwickelt, was ich gut fand. Dennoch findet keine großartige Änderung der Charaktere statt, was ich ebenfalls sehr gut finde. In diesem Band kommen außerdem keine neuen Mitbewohner oder ähnliches dazu. So langsam scheint die WG also voll zu sein ;).

    Cover und Klappentext:

    Der Titel und das Cover dieses Buches passen hervorragend in die Serie hinein. Das Cover hat mir auf den ersten Blick gut gefallen und es war außerdem sofort klar zu welcher Reihe dieses Buch gehört. Der Klappentext hat mich nachdem ersten Eindrucks des Covers dann überzeugt. Auch nach dem Lesen finde ich ihn noch sehr gelungen, da er die Geschichte, die das Buch erzählt, sehr gut zusammenfasst und dabei nicht zu viel verrät. Ich finde außerdem, dass er keine falschen Erwartungen weckt.

    Fazit:

    Für alle Jette Fans, kann ich nur sagen, dass sich dieses Buch wieder mehr lohnt als der Vorgänger. Ich habe lange überlegt, ob ich diesem Buch eine Chance gebe, nachdem ich von dem letzten eher enttäuscht war. Aber ich kann sagen, dass es sich definitiv gelohnt hat. Ich kann das Buch allerdings auch den Lesern empfehlen, die Jette und Merle noch nicht kennen, da man sehr schnell in die Geschichte eintaucht und die restlichen Bücher auch anschließend lesen kann.

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