Monika Feth Fee

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Inhaltsangabe zu „Fee“ von Monika Feth

Wenn ich Fee mit einem einzigen Wort beschreiben müsste, würde ich das Wort "Licht" wählen ...
Claire und ihr Freund Jost unternehmen eine Motorradreise nach Schottland. Am Lake of Menteith haben sie ein kleines Blockhaus gemietet. Dort genießen sie die Zweisamkeit und die Schönheit der schottischen Landschaft. Erst hier, weit weg von zu Hause, findet Claire zu einer Verarbeitung des Tods ihrer Schwester Fee, die vor kurzem, im Alter von 19 Jahren, gestorben ist.
Ab ihrem vierten Lebensjahr wurde Fee zunehmend aggressiv. Ärzte stellten die Diagnose, dass sie an MPS (Mukopolysaccharidose) erkrankt war, einer seinerzeit noch weitgehend unerforschten und unheilbaren Stoffwechselkrankheit. Fee verlor ihre Sprache, ihre Bewegungsfähigkeit, sie musste gefüttert und rundum versorgt werden. Doch die Familie fand die Kraft, die Tochter zu Hause selbst zu versorgen und trotz der schwindenden Kommunikationsmöglichkeiten den emotionalen Kontakt zu ihr zu halten.
Alle waren darauf vorbereitet, Fee zu verlieren, nur Claire nicht. Sie verübelt ihrer Mutter, dass diese irgendwann bereit war, ihre Tochter loszulassen. Nun hat die Mutter Claire ihre Tagebücher auf die Reise mitgegeben, aus denen sie Fees Entwicklung noch einmal ganz anders als in ihrer eigenen Erinnerung Revue passieren lässt. Daraus entsteht allmählich, wie ein Mosaik, Fees Geschichte.
Dieses Buch ist die Geschichte einer Ferienreise, einer ersten Liebe und eines Abschieds. Trotz des ernsten Themas zeichnet es sich durch eine bemerkenswerte Leichtigkeit aus.

Ein bezaubernd schönes Buch. Kaum einer schreibt so sensibel uns atmosphärisch, kreiert so tiefgründige Charaktere wie Monika Feth

— Sekania

Eine sehr berührende Geschichte

— Kelo24

Berührendes Buch voller Erinnerungen

— Weltentraeumerin

Meist wirre, kurze Sätze mit eine Beschreibung wie ein Reiseführer und nur wenig emotionale Stellen, doch diese gut. Hatte mehr erwartet :(

— NussCookie

Dieser Roman geht einem ans Herz. Zum weinen und doch einmalig. Fee.

— Chica 75

Auf so wenigen Seiten so viel ausgedrückt!

— grinselamm

Es ist schon sehr lange her, dass ich das Buch gelesen habe, aber es hat mich damals sehr bewegt.

— fredi111

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  • Ein sehr berührendes Buch ..

    Fee

    sarahs_buecher_universum

    08. July 2017 um 16:13

    Klappentext:Wenn ich Fee mit einem einzigen Wort beschreiben müsste, würde ich das Wort "Licht" wählen ... Claire und ihr Freund Jost unternehmen eine Motorradreise nach Schottland. Am Lake of Menteith haben sie ein kleines Blockhaus gemietet. Dort genießen sie die Zweisamkeit und die Schönheit der schottischen Landschaft. Erst hier, weit weg von zu Hause, findet Claire zu einer Verarbeitung des Tods ihrer Schwester Fee, die vor kurzem, im Alter von 19 Jahren, gestorben ist. Ab ihrem vierten Lebensjahr wurde Fee zunehmend aggressiv. Ärzte stellten die Diagnose, dass sie an MPS (Mukopolysaccharidose) erkrankt war, einer seinerzeit noch weitgehend unerforschten und unheilbaren Stoffwechselkrankheit. Fee verlor ihre Sprache, ihre Bewegungsfähigkeit, sie musste gefüttert und rundum versorgt werden. Doch die Familie fand die Kraft, die Tochter zu Hause selbst zu versorgen und trotz der schwindenden Kommunikationsmöglichkeiten den emotionalen Kontakt zu ihr zu halten. Alle waren darauf vorbereitet, Fee zu verlieren, nur Claire nicht. Sie verübelt ihrer Mutter, dass diese irgendwann bereit war, ihre Tochter loszulassen. Nun hat die Mutter Claire ihre Tagebücher auf die Reise mitgegeben, aus denen sie Fees Entwicklung noch einmal ganz anders als in ihrer eigenen Erinnerung Revue passieren lässt. Daraus entsteht allmählich, wie ein Mosaik, Fees Geschichte.Charaktere:Man kam ziemlich schnell in die Geschichte rein und man wurde direkt mit Claires Gedanken und Gefühlen konfrontiert. In diesem Buch merkt man wie sehr Claire ihre Schwester liebt und wie schwer sie über ihren Verlust hinweg kommt. Durch Claire erfuhr man viel über Fee, ihren Charakter, ihr Verhalten und dass sie trotz ihrer Krankheit ein erfülltes Leben gelebt hat. Claire versucht durch die Reise nach Schottland ihrer Mutter aus dem Weg zu gehen aber auch um sich von Fee verabschieden zu können. Es war interessant mehr und mehr von Fees Geschichte zu erfahren, entweder durch Claire oder durch die Tagebücher von der Mutter. Jost mochte ich auch, aber manchmal fand ich sein Verhalten gegenüber Claire nicht fair. Fee war gerade mal erst einen Monat tot und er hat schon erwartet, dass Claire sich normal verhält und den ganzen Urlaub Spaß hat. Das habe ich leider manchmal nicht ganz verstanden. Meine Meinung:Das Buch war sehr gefühlvoll und es war sehr interessant Fees Geschichte zu erfahren und dabei auch die Gefühle und Gedanken von Claire. Das Buch ist relativ kurz und lässt sich ziemlich schnell lesen. Da ich viel New Adult lese, war es eine sehr angenehme Abwechslung. Ich kann euch das Buch wirklich empfehlen, wenn ihr kurze und sehr gefühlvolle Geschichten mögt.Bewertung:Ich hab dem Buch 4 von 5 Sternen gegeben.

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  • Rezension zu "Fee" von Monika Feth

    Fee

    Ancareen

    01. June 2010 um 21:03

    Claire ist 17 Jahre alt als ihre 19jährige Schwester stirbt. Schon lange ist klar, dass Fee, die an MSP leidet höchstens 15 Jahre alt wird. Trotzdem versuchte die Familie ein normales Leben zu führen. Jetzt lebt Fee nicht mehr und Claire fährt mit Jost, ihrem Freund, nach Schottland. Im Gepäck hat sie die Tagebücher ihrer Mutter. Sie hat Claire diese Bücher mitgeben, damit sie sich wieder näher kommen und Claire die Dinge besser verarbeiten kann. Für Jost ist die Situation schwierig, denn er wollte seiner Freundin Abwechslung verschaffen und mit ihr seinen Urlaub genießen. Sie liest nachts in den Büchern. Ich absolut begeistert von dem sensiblen, nachdenklichen Erzählstil von Monika Feth, der den Blick auf das Wesentliche richtet ohne aufgesetzt oder belehrend zu wirken. Wunderschöne Bilder und Beobachtungen des Alltags und der Natur

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  • Rezension zu "Fee" von Monika Feth

    Fee

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. July 2008 um 22:57

    Liebevoll geschrieben, einfühlsam erzählt.
    Regt zum Nachdenken an und man lernt ein Stück weit, Demenz-Kranke zu verstehen..
    Kann ich nur empfehlen!

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