Monika Goetsch Wasserblau

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Inhaltsangabe zu „Wasserblau“ von Monika Goetsch

Es beginnt mit einem rätselhaften Anruf. Ellen, seit der Geburt ihrer Tochter chronisch überfordert und nun in Erwartung ihres zweiten Kindes, wird gebeten, von Hamburg nach Petersbach zu kommen, wo sie als kleines Mädchen für einige Zeit mit den Eltern gelebt hat. Dort soll ihr eine Mappe mit Unterlagen ausgehändigt werden. Ellen macht sich sofort auf den Weg. In Petersbach sieht sie sich mit verstörenden Dingen konfrontiert: Der mysteriöse Anruf galt gar nicht ihr, sondern ihrer vor kurzem verstorbenen Mutter Elisabeth, und sie erfährt von der Existenz eines kleinen Bruders, an den sie sich nicht erinnern kann. Warum haben die Eltern den Bruder verschwiegen? Was ist mit ihm? Welches Geheimnis hat die Mutter mit ins Grab genommen? Ellen begibt sich beklommen auf die Spurensuche, um ihren Fragen auf den Grund zu gehen und taucht ein in die Vergangenheit ihrer Mutter.

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  • Rezension zu "Wasserblau" von Monika Goetsch

    Wasserblau
    mariposa27

    mariposa27

    05. September 2010 um 12:25

    Ellen, eine junge Frau, schwanger, lebt bis zu einem Anruf ihr gewöhnliches Leben mit ihrem Ehemann und der gemeinsamen Tochter Lotte. Eine ältere Frau bittet sie so schnell wie möglich nach Petersbach zu kommen, der genaue Grund wird ihr bis dato nicht verraten. Die schwangere Ellen macht sich auf den Weg in ihr früheres Leben, welches nicht nur von guten Zeiten geprägt war. In Petersbach angekommen, stellt sich heraus, dass Ellen mit ihrer Mutter, die vor gar nicht so langer Zeit verstorben ist, verwechselt wurde und ihr daher die geheimnishüttende Mappe nicht überreicht werden kann. Nun schwelgt Ellen in Erinnerung an ihre Kindheit, doch einige Geschehnisse schien sie einfach nur verdrängt und daher vergessen zu haben.. Insgesamt fiel es mir sehr schwer mich in das Buch hineinzufinden, was mir auch noch durch die Zeitsprünge in Ellens Vergangenheit und dann wieder in die Gegenwart erschwert wurde. Ich hätte mir hier gerne einige Hinweise gewünscht, was auch für die wörtliche Rede gilt. Zeitweilen wusste ich gar nicht, ob es sich um die Gedanken der Charaktere handelt oder wirklich um gesprochene Worte. Auch die Handlung schien sich endlos hinzuziehen, jedoch muss ich zugeben, dass das Ende doch einiges wettgemacht hat. Die Autorin hat darauf sehr schön hingearbeitet, sodass die Auflösung für mich wirklich überraschend war. Es schwingt etwas Melancholie und Sehnsucht in diesem Buch mit. Worte und Handlungen, die längst ausgesprochen werden mussten, sich jedoch im Verlauf der Zeit verloren haben. Fazit: Ein melancholisches, etwas langatmiges Buch, das jedoch zum Schluss eine überraschende Wendung nimmt.

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  • Rezension zu "Wasserblau" von Monika Goetsch

    Wasserblau
    Leserrezension2010

    Leserrezension2010

    24. August 2010 um 18:40

    A179 Wasserblau“ von Monika Goetsch Kategorie: Allgemein Ellen ist überfordert, mit sich, ihrem Leben und ihrer Tochter. Ihr Partner Christian gibt sein Möglichstes um sie von ihren Ängsten und Zweifeln zu befreien, doch er kommt an sie nicht heran. Da erreicht Ellen ein Anruf aus Petersbach, hier hat sie als Kind kurze Zeit mit ihren Eltern gewohnt. Sie soll eine Mappe mit Unterlagen abholen. In Petersbach angekommen, stellt sich jedoch heraus, dass diese Mappe für ihre verstorbene Mutter Elisabeth bestimmt war. Einmal in ihrer alten Heimat zu Besuch, macht sich Ellen sogleich auf den Weg um etwas über ihr Leben in Petersbach herauszufinden. Da erfährt sie von einem Bruder den sie nie hatte! Was ist mit dem Kind geschehen und warum haben die Eltern ihr dessen Existenz verschwiegen? Als Ellen versucht Antworten auf ihre Fragen zu finden kommen einige Dinge über ihre Mutter ans Licht von denen sie nie etwas geahnt hatte. Ein toller Roman! Das ist ein Buch welches mich seit langem mal wieder gefesselt und tief berührt hat! Da ich selbst Mama bin, kenne ich die Stresssituationen im Alltag mit Kindern und weiß, dass es nicht immer einfach ist. So konnte ich viele Situationen nachvollziehen und ein Stück weit verstehen. Monika Goetsch erzählt die Geschichte nicht, sie berichtet. Durch ihre distanzierte Schreibweise schafft sie es, die Gefühle der beiden Frauen so auf den Leser zu übertragen, dass man schon selbst das Gefühl bekommt an den Beklemmungen und Ängsten der Protagonistinnen zu ersticken. Man ist mitten in der Geschichte und man will und kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen. In jeder Situation kann man den Frauen nachfühlen, man teilt ihre Ängste, Hoffnungen, ihre Wut und Freude. Manchmal ist man auch schockiert über ihre Taten, ihre Reaktionen. Ein Roman mit Tiefgang, den ich wirklich nur jedem empfehlen kann! Sehr passend zur Geschichte finde ich die Covergestaltung des Buches. Ein Blick in die Tiefe des Meeres, wie der Blick in die Abgründe der menschlichen Seele.

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