Monika Grübel Jiddisch im Rheinland

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Inhaltsangabe zu „Jiddisch im Rheinland“ von Monika Grübel

Die Alltagssprache im Rheinland gilt ihren Sprecherinnen und Sprechern als ein buntes Konglomerat, das die Spuren der vielen Kulturen widerspiegelt, die über die Jahrtausende die Besiedelung dieses „Schmelztiegels“ als Eroberer, Siedler, Nachbarn oder Migranten geprägt haben: Römer, Kelten, Germanen, Franzosen, Niederländer oder Polen. Dieser Mythos vom „Rheinischen“ als einem Sprachgemisch, der wie alte Mythen zwar einen wahren Kern, aber auch viel Phantasie enthält, wird im Rheinland gerne und häufig erzählt. Auffällig dabei ist jedoch, dass in diesem Zusammenhang eine Sprache immer ausgespart bleibt: das Jiddische. Dies ist um so erstaunlicher, als gerade die Sprache der Juden weitaus mehr hörbare Spuren im sprachlichen Alltag der Region hinterlassen hat, als alle gallischen Winzer, napoleonischen Soldaten oder polnischen Bergleute zusammen. Diese Lücke im sprachlichen Bewusstsein ist sicher ein Ergebnis der meist nur ungenauen Vorstellungen, die Rheinländerinnen und Rheinländer vom Jiddischen überhaupt haben. Zwar ist die wechselvolle Geschichte der Juden im Rheinland mittlerweile Gegenstand vieler regionaler und lokaler Studien, das kollektive Wissen um ihre Sprache ist jedoch immer noch gering. Deshalb hat sich die Sprachabteilung des LVRInstituts für Landeskunde und Regionalgeschichte und das LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen gemeinsam mit namhaften Jiddisch-Fachleuten auf die Suche nach den Spuren des Jiddischen im Rheinland begeben. In zwei einleitenden Aufsätzen werden zu Beginn grundlegende Fragen beantwortet: was ist überhaupt „Jiddisch“, wer sprach – oder spricht – wo welche Variante des Jiddischen, wie sprach die jüdische Bevölkerung im Rheinland und was ist aus ihrer Sprache geworden? Anschließend werden konkrete Spuren des Jiddischen in den rheinischen Rotwelschdialekten, im Ruhrdeutschen, in den rheinischen Dialekten und in der aktuellen Umgangssprache aufgedeckt. Und schließlich erlauben jüngste Funde aus der ,,Archäologischen Zone“ in Köln einen bislang kaum für möglich gehaltenen Blick in die Spachgeschichte der jüdischen Bevölkerung im mittelalterlichen Köln.

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