Monika Helfer Oskar und Lilli

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Inhaltsangabe zu „Oskar und Lilli“ von Monika Helfer

Weil sie keinen Vater haben und ihre Mutter nichts mehr auf die Reihe kriegt, sind die Geschwister Oskar und Lilli von zu Hause ausgerissen. Von der Polizei aufgegriffen, werden die Kinder in unterschiedlichen Pflegefamilien untergebracht. Nun haben die beiden das Letzte verloren, was sie in ihrer Not noch hatten: einander. Mit ihren neuen Familien haben es beide nicht gut erwischt. Doch in dem Haushalt, in dem Oskar lebt, gibt es eine ältere Frau, Erika, mit der er sich anfreundet und die ihm ihr Vermögen vermacht. Nach ihrem Tod holt Oskar seine Schwester Lilli ab, und gemeinsam mit Bruno, dem Lastwagenfahrer, brechen sie in eine Zukunft auf, die nur besser sein kann. Ein ungewöhnliches Buch voll Traurigkeit und Poesie.

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  • Rezension zu "Oskar und Lilli" von Monika Helfer

    Oskar und Lilli
    bücherelfe

    bücherelfe

    29. February 2012 um 13:08

    Die alleinerziehende Mutter von Oskar und Lilli wird stationär in die Psychiatrie eingewiesen. Oskar ist sieben Jahre und Lilli neun Jahre alt. Die Fürsorge trennt die Geschwister und bringt sie Pflegefamilien unter, die unterschiedlicher nicht sein können. Monika Helfer lässt die tapferen Kinder ihren neuen Alltag abwechselnd in Ich-Form erzählen. In kurzen knappen und schmerzlich emotionslosen Sätzen beschreiben Oskar und Lilli, wie ihr Leben nun aussieht. Es mutet traurig an, dass Oskar seine Pflegeeltern nur die Lehrers nennt. Eine echte Beziehung scheint nicht zu entstehen. Ausser zur der pflegebedürftigen Oma, die denn auch mit Namen - Oma Erika - genannt wird. Zu ihr, die innerhalb der Familie genauso einsam ist wie Oskar, wird rasch ein Band geknüpft. Lilli hat es ein wenig besser getroffen. Ihre Pflegemutter Rut, bemüht sich sehr um sie. Nichts desto trotz hat Lilli schrecklich Sehnsucht nach ihrem kleinen Bruder. Halt versucht sie bei ihrem täglichen Gebet zur Muttergottes zu finden. Die Geschichte um Oskar und Lilli hat eine leise Traurigkeit, die stellenweise fast in Hoffnungslosigkeit abgleitet. Niemand scheint so recht zu wissen, wohin diese schwierige Reise geht und ob es überhaupt irgendwann und irgendwo ein Ankommen geben wir „Bitte, Muttergottes, mach, dass es dich gibt.“ Als Oma Erika stirbt und Oskar als ihren Alleinerben einsetzt, gibt es einen Lichtblick. Oskar holt seine Lilli ab und zusammen mit dem Lastwagenfahrer Bruno fahren sie in eine Zukunft, die ungewiss und doch so viel besser sein wird, wie all das, was bisher war. Fazit: Eine traurige Geschichte mit einem etwas unbefriedigenden Ende. Ich hätte gerne gewusst, ob Oskar, Lilli und Bruno, der Lastwagenfahrer am Ende der Reise ihr Glück finden werden.

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