Monika Küble , Henry Gerlach In Nomine Diaboli

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Inhaltsangabe zu „In Nomine Diaboli“ von Monika Küble

Oktober 1414. Kaum ist der junge Bäcker Cunrat Wolgemut in Konstanz eingetroffen, um während des Konzils sein Glück zu finden, gerät er auch schon in Schwierigkeiten: Er wird in eine Schlägerei verwickelt, seine heiratswütige Base stellt ihm nach und sein Freund wird tot aufgefunden. Bald gibt es weitere Tote und Cunrat wird klar, dass ein Serienmörder sein Unwesen treibt. Gemeinsam mit dem Bäcker Giovanni Rossi und dem Humanisten Poggio Bracciolini macht er sich auf, das Geheimnis um die Toten zu lüften …

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    In Nomine Diaboli

    Gwhynwhyfar

    30. December 2015 um 14:07

    Ich habe mich durch diese 770 Papierseiten hindurchgequält, die nicht Fisch, noch Fleisch sind. Ein Histo-Roman? Ein wenig. Ein Sachbuch? Ein wenig. Ein Krimi? Auf keinen Fall.  Dieser Roman wurde vielumworben und ich war enttäuscht. Gleich nach ein paar Seiten war ich geneigt das Buch wegzulegen, da es mich sprachlich überhaupt nicht ansprach. Adjektive fast vor jedem Subjekt, Füllwörter, Schachtelsätze, Grammatikfehler, ungelenke Sätze. Die Geschichte wechselt vom Präsens ins Perfekt, so etwas darf nicht passieren. Von der Grammatik der Steigerung haben die Autoren und Korrektoren nichts gehört, denn Gesichter werden röter, es gibt den reinsten Wein … Alle Protagonisten lächeln am Fließband. Ich konnte das Wort nach ein paar Seiten nicht mehr lesen. Sprachlich holprige Sätze, die Tränen in die Augen treiben, einer nach dem anderen. „Sie sind ebenso prächtig gekleidet wie er, mit seidenem Wams, eleganten roten und schwarzen Beinlingen und kostbaren Samtmänteln …“ „‘Ihr seid spät, Dandolo´, eröffnete der Rote missmutig das Gespräch. Dandolo lächelt malizös.“ – Und irgendwie lächeln dann alle hin und her, gefühlte zwanzig mal auf jeder Seite. Es folgten Sätze, die mir ein Kopfschütteln abverlangten: „Als Cunrat Wolgemut zum ersten Mal die Augen aufschlug war er gestorben.“ - „Das Alter und die Strenge haben tiefe Furchen um seinen Mund gegraben.“ Oder wie mag ich dies verstehen?: „Langsam pendelt im Morgengrauen ein Leichnam hin und her, dreht sich dann und wann gemächlich um sich selbst.“ Es muss schon ein ordentlicher Wind blasen, der einen Mann ständig am Galgen hin und her bewegen lässt, aber von Wind ist nicht die Rede. Als geduldiger Mensch gab ich dem Buch eine weitere Chance. Geduld ist bei diesem Roman grundsätzlich anzuraten. Sprachlich wurde es dann besser, es lohnt sich weiterzulesen. Nur spannend wird es bis zum Ende nicht. Cunrat stohotttertt sich am Anfang durchs Buch. Eine Hauptfigur die stottert, im Lesefluss nicht auszuhalten. Glücklicherweise schafft er es, seinen Sprachfehler abzulegen. Sonst hätte ich vorher aufgehört zu lesen. Wäre besser gewesen, das von Anfang an zu lassen. Worum geht es in diesem Roman? Genau hier habe ich ein Problem. Nimmt man die Story von fast 800 Seiten, kann man sie ziemlich kurz zusammenfassen. Im Herbst 1414 finden sich kirchliche und weltliche Machtelite zum größten kirchenpolitischen Konzil des Mittelalters in Konstanz zusammen. Drei Personen nannten sich Papst, was dem König zuwider war. Eine Lösung musste her, sich auf einen Papst zu einigen. Aus 8000 Einwohnern wurden plötzlich 80.000 in der Bodenseestadt. Die Stadt brauchte Nahrung und Servicepersonal. Bäckergeselle Cunrat Wolgemut trifft in Konstanz ein, um seinem Onkel, dem Bäckermeister Katz, während des Konzils zur Hand zu gehen. Als er das Bärbeli, die Tochter vom Katz, nicht heiraten will, wird er hinausgeworfen. Der Deutsch-Venezianer Giovanni Rossi, nimmt ihn in seine Crew von Bäckergesellen aus Venedig auf, die bis auf Giovanni kein Deutsch sprechen. Auf Handkarren bieten sie ihre Backwaren an. Gleichzeitig gibt es den ein oder anderen Toten in Konstanz und Cunrat hält sich ganz zufällig immer in der Nähe der Morde auf und rätselt, was passiert, zufällig kannte auch jeden Toten. Giovanni ist sein Freund und sie sind meist zusammen. Sie kommen dem Mörder mehr zufällig auf die Spur, wie die ganze Story auf unendlich vielen Zufällen zusammengeschustert wird, was sie unglaubwürdig macht. Woran liegt das? Für mich ist dieses Manuskript dreigeteilt. Nicht die Story ist das Hauptthema, sondern das Konzil als erster Block. Genau das macht das Buch schwer lesbar. Wer einen Roman kauft, sucht eine Story. Sehr genau werden die Geschehnisse des Konzils dargestellt, das drei Jahre dauerte. Der Sekretärs des Papstes, Poggio Bracchiolini, schreibt ellenlange Briefe über die Ereignisse, die mit viel Liebe und Kenntnis recherchiert wurden, aber in einem Roman einen Bruch bilden, sozusagen den Leser übergestülpt werden. Ein Sachbuch wäre anschaulicher gewesen. Ich habe die Briefe quergelesen, bzw. überblättert. Langeweile lässt grüßen in Ausdruck und Inhalt. Und obendrein ist Poggio Bracchiolini auf der Suche nach den Manuskripten von Cicero, was auch immer das in dieser Geschichte zu suchen hat. Ein langweiliger Nebenplot. Der zweite Block besteht aus dem mittelalterlichen Konstanz. Man könnte eine Karte vom alten Konstanz beim Lesen erstellen, denn jede wichtige Straße und jedes wichtiges Gebäude in Konstanz und Umgebung werden genau beschrieben. Man kann sich die historische Baustruktur bildlich vorstellen, ebenso die sozialen Strukturen. Mittelalterliche Märkte, Handwerker, Ritterturniere, Bankette, Schankstuben- und Badehäuser, öffentliche Hinrichtungen und Ketzerverfolgung, einschließlich der Hinrichtung von Jan Hus, das ist alles ganz hübsch, aber es ufert in der Beschreibung leider aus und animiert zum weiterblättern. Als Beispiel nehme ich ein Fest im Haus eines Patriziers, das über ca. 40 Seiten beschrieben wird, ohne dass die Geschichte vorwärtsgebracht wird. Zuerst wird das Haus von außen beschrieben, dann von innen, samt Möbel und Bilder bis zum Geschirr und dem Essen. Sogar Kaiser Sigismund ist zugegen. Am Ende taucht wieder Cunrat auf, der dort als Hilfskellner angestellt ist (als ob er als Bäcker nicht genug zu tun hat). Nur allein die Beschreibung von einem Weihnachtsgottesdienst umfasst ca. 30 Seiten. Ein Sachbuch wäre auch hier interessanter gewesen. Ich könnte so fortfahren. Diese ellenlangen Beschreibungen habe ich meist überblättert, um nicht einzuschlafen. Aus der Geschichte fliegt man nämlich gedanklich sonst ganz heraus. Im dritten Teil geht es um den Bäckergesellen Cunrat. Diese Geschichte sollte in einem Roman das Herzstück sein. Hier scheint es mir aber, das Block eins und zwei zuerst vorhanden waren und es nun darum ging, sie zusammenzufügen und drumherum eine Story zu erfinden, damit man das ganze Roman nennen kann. Cunrat stolpert tumb durch die Geschichte, ist ganz zufällig immer in der Nähe, sobald ein Mord geschieht und zufällig kennt er die Toten. Mal mag das so sein, aber Cunrad findet alle Ermordeten der Stadt zuerst, hört die Rufe, steht daneben … Und da ja meist hohe Herrschaften ermordet werden, muss irgendetwas konstruiert werden, damit Cunrad mittendrin ist. So muss er sich mit Poggio Bracchiolini (den gab es wirklich) anfreunden, was für mich völlig undenkbar ist, mit einem jüdischen Arzt, dem Stadthenker usw. Seine Freundin muss in einem Patrizierhaushalt angestellt werden, die Herrschaften müssen ein freundschaftliches Verhältnis zu ihren Angestellten führen, damit auch Cunrat sich mit ihnen anfreunden kann, den König bedienen darf beim Fest und wieder neben einer Leiche steht. Cunrat ist nicht der Schlauste, löst aber alle Rätsel der Mordserie, was der Obrigkeit nicht gelingt und er schaltet plötzlich Gedanken frei, die nicht zu seinem Charakter passen. Das störte mich sehr. Nun darf man sich Curat nicht als Detektiv vorstellen. Nein, er ist halt zufällig immer dort, wo ein Mord geschieht, zufällig kennt er den Toten, zufällig kann er sich etwas zusammenreimen. Die Story ist höchst konstruiert und unglaubwürdig. Es gibt keinen Moment der Spannung. Wer einen Spannungsbogen im Plot sucht, wird nicht fündig. Auch die Wiederholungen nerven erheblich. Cunrat erlebt etwas, Poggio schreibt einen Brief, indem er die Geschehnisse wiederholt und über das Konzil berichtet. In jedem Brief gibt es ellenlange Wiederholungen der Vorseiten. Am Ende ist das Konzil abgeschlossen. Was macht man nun als Autor mit Cunrat? Und wieder kommt der Zufall geflogen, er bekommt in der Heimat per Brief den Traumjob angeboten. Ein Zufall nach dem anderen, meine beiden Hände reichen lange nicht aus zum Zählen. Die eigentliche Geschichte wird immer wieder unterbrochen, man könnte sie wahrscheinlich, würde man sie herausnehmen, auf 100 Seiten zusammenschrumpfen. Ellenlange Beschreibungen aus Block eins, inclusive der ausufernden Briefe von Poggio und Block zwei sind aber nicht alles. Immer wieder gibt es Nebenstränge, wie die von Simon Ringlin, der seitenlang über sein Leben als Sklave im Morgenland berichtet. Was hat das mit dieser Geschichte zu tun? Taucht Cunrat mal wieder auf, so überlegt man zunächst, was war eigentlich zuletzt mit diesem Kerl passiert? Sämtliche Figuren werden oberflächlich und hölzern dargestellt. Die Schriftsteller konnten ihnen keine Leben einhauchen, keine Persönlichkeit. Sie sind irgendwie da und agieren, um die Berichte vom Konzil mit Figuren zu füllen. Wie sehen sie aus? Curat ist ziemlich groß, nicht der Schlauste, das Bärbeli hat verfaulte Zähne. Blond sind sie. Mehr fällt mir zu keiner Figur ein. Was denken sie? Was treibt sie vorwärts? Keine Ahnung. Ein langes Konzil mit Papstwahl, eine interessante Begebenheit in Konstanz, daraus hätte man etwas gestalten können. Hier finde ich einerseits die detaillierte Schilderung des damaligen Konstanz und des Mittelalters, dort die detaillierten Vorgänge des Konzils und zwischendrin eine langweilige Geschichte. Zuviel des Guten erschlägt den Leser, nervt mit Wiederholungen, lässt ihn einschlafen. Tut mir leid, hier passt gar nichts zusammen. Das Buch wird als Krimi empfohlen. Ein Krimi kann es gar nicht sein, weil es keine Ermittlungen gibt. Denn Cunrat ermittelt nicht wie ein Detektiv oder Hobbydetektiv, er steht halt immer in der Nähe von Morden, reimt sich was zusammen. Da hilft es auch nicht, wenn die Autoren gebetsmühlenhaft er wähnen, dass Cunrat herausbekommen will, wer seinen Freund, den Gastwirt, ermordet hat, der erste Tote. Er war sein Freund? Cunrat war Gast in der Schenke, hatte sonst nichts mit ihm zu tun. Auch hier eine Intension, die logisch nicht nachzuvollziehen ist. Sprachlich gesehen hat das Buch mich nicht gereizt. Am Anfang eine Katastrophe, später lesbar. Allerdings ist die Sprache von Cunrat und seinen Freunden sehr flapsig, auch wie man mit den Herrschaften spricht. Würde man lediglich die Dialoge herausfiltern, vorlesen, niemand käme auf einen mittelalterlichen Stoff. Es ist die Sprache von heute. Das hat mich gestört, kein historisches Leseerlebnis aufkommen lassen. Zwischendurch fallen häufig italienische Sätze. Wohl dem, der Italienisch spricht, ansonsten Pech gehabt. Sollte jemand Probleme mit dem Einschlafen haben, so empfehle ich das Buch. Wer eine gute Geschichte sucht, ist schlecht bedient. Wer etwas über das Konzil lesen möchte, ist mit einem Sachbuch besser dran, muss sich somit nicht durch Bankette und Messen quälen und sich mit unglaublichen Zufällen des Cunrat beschäftigen. 

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  • Spannedn von Anfang bis zum Schluss

    In Nomine Diaboli

    Druide78

    30. March 2015 um 19:50

    Das Buch spielt in Konstanz zur Zeit des Konzils. Hauptfigur ins ein Bäckergeselle. Rund um das Konzil  gibt es einige Morde, welche irgendwie in Zusammenhang stehen. Es ist sehr spannend zu lesen und ist sehr gut recherchiert. Obwohl (und das sagt der Autor selber) die historischen Zeitabläufe nicht immer stimmen.

  • Reise in die Zeit der drei Päpste

    In Nomine Diaboli

    Ginevra

    Konstanz (bzw. Costentz) im Jahre 1414: der junge Bäckerlehrling Cunrat Wolgemut zieht zu seinem Onkel in die Konzilstadt, um diesen in seiner florierenden Backstube tatkräftig zu unterstützen. Seine temperamentvolle Cousine, das Bärbeli, verführt den naiven Jüngling nach allen Regeln der Kunst. Doch als er der schönen Ordensfrau Margarethe Sibenhaar begegnet, ist es um Cunrat geschehen - nur sie ist sein "Herzenslieb"... Doch die Herzensangelegenheiten sind nicht das Wichtigste in diesem umfassenden Roman: hauptsächlich wird auf sehr lebendige Weise das rege Treiben in "Costentz" zur Zeit des berühmten Konzils geschildert. Das kleine, beschauliche Städtchen am Bodensee wurde regelrecht überschwemmt von Geistlichen, deren Gefolgsleuten, drei Päpsten, einem König (Sigismund), zahllosen Rittern, Kardinälen, Schreibern, Handwerkern, Spielleuten - was der Stadt zwar gute Einnahmen, aber auch jede Menge Ärger brachte.Der Schreiber des römischen Papstes Poggio berichtet in langen Briefen von den Geschehnissen hinter den Kulissen des Konzils. Inmitten des bunten Treibens geschehen mehrere Morde, in die unser einfältiger Held Cunrat mit seinem schlauen Bäckerkollegen Giovanni verwickelt werden. Der Stadtvogt versucht, die Mordserie nach außen zu vertuschen, um öffentliche Querelen zu verhindern, und stört die heimlichen "Ermittlungen" der beiden... Die Autorin Monika Küble schrieb diesen historischen Roman nach eingehenden Recherchen in den süddeutschen Archiven, gemeinsam mit ihrem Ehemann. Man spürt beim Lesen die Begeisterung und Akribie, mit der das Autorenpaar in die Geschichte des Mittelalters eingetaucht sind. Ein ausführlicher Anhang zeigt alte Stiche von Konstanz, erklärt Fachbegriffe, außerdem berichtet Monika Küble über die Entstehung des Romans und die Quellen. Anfangs fand ich die ausführlichen, detaillierten Schilderungen des damaligen Lebens sehr interessant und mitreissend. Leider war mir der Held Cunrat etwas zu naiv und leichtgläubig, auch die beiden Frauentypen Bärbel und Gretli waren mir etwas zu klischeehaft (böses Luder und edle Heilige). Insgesamt fand ich den Roman ab Seite 200 viel zu lang, streckenweise zu viele Alltagsbeschreibungen, der Krimi kam für mich etwas zu kurz - das Ende war dann wiederum spannend. 4 von 5 Sternen - ein Muss für Mittelalterfans und Kenner der schönen Bodensee- Metropole!

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    • 3

    Ginevra

    01. March 2015 um 18:40
    wandablue schreibt Ich bezweifle, dass dieser Roman 4 Sterne wert ist, gute historische Romane zu schreiben ist unendlich schwer ...

    Ein 3-Sterne-Buch hätte ich gar nicht zu Ende gelesen... :-)

  • Enttäuschend

    In Nomine Diaboli

    sterntaler2014

    01. February 2015 um 19:14

    Der Junge Bäcker Cunrat Wolgemut kommt während des Konstanzer Konzils in die Stadt, stolpert mehr oder weniger über zwei Mordfälle und beginnt gemeinsam mit einem Bäckerkollegen zu ermitteln. Natürlich dürfen in einem historischen Roman auch Liebe, Intrigen und viele Verwicklungen nicht fehlen. Und diese Erwartungen erfüllt das Autorenteam auch. Von einem farbigen Mittelalterroman ist "In Nomine Diaboli" aber trotzdem weit entfernt. Gut, die Hauptifgur Cunrat ist zur Abwechslung mal ein sympathischer Antiheld, auf die Dauer ist seine naive Art jedoch recht ermüdend. Noch mehr gestört hat mich jedoch die Erzählweise. Zum einen werden die Erlebnisse von Cunrat und seinen Freunden berichtet, zum anderen sind Briefe eingeklinkt. Mich persönlich haben diese Briefe sehr gestört, da sie sehr oft den Inhalt einfach nur wiederholen. Da fängt man dann in dem recht dicken Roman schon einmal das Blättern und Überfliegen an ... Über die Längen des Romans verlieren die Autoren auch ein wenig den roten Faden. Die beiden Morde, die schon recht früh geschehen, geraten durch Liebeswirren und eine Entführung etwas in Vergessenheit. Etwas weniger wäre in diesem Fall sicher mehr gewesen.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
  • Eintauchen in die Zeit des Konzils

    In Nomine Diaboli

    DanielBadraun

    26. March 2014 um 14:18

    Konstanz im Mittelalter. Eine enge Stadt, in der ein Papst, ein König und viele andere Akteure um die politische und religiöse Neuordnung Europas ringen. Dazwischen ein Mörder und zwei arme Handwerksgesellen. Das Buch bietet einen fundierten Einblick ins Alltagsleben.

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