Monika Kubach Gut gelaufen, Thisbe!

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Inhaltsangabe zu „Gut gelaufen, Thisbe!“ von Monika Kubach

Eine Satire für Freunde, Bekannte und Neugierige. Das fiktive Tagebuch einer Mutter von sechs Kindern, die anscheinend in einer Amateur-Langzeitstudie beweisen möchte, dass Kinder auch ohne Erziehung wachsen, wenn man sie regelmäßig und ausreichend mit Tiefkühlpizza füttert. Wer nach dem Niveau dieses Buchs suchen möchte, dem empfehle ich den Keller. Presslufthammer und Schaufel nicht vergessen! Aus einem Interview mit Ida Obersteyn vom 13.2.2012: „(…) Als Mutter von sechs Kindern bin ich natürlich automatisch eine Multitasking-Expertin. Anders könnte man eine so große Familie auch gar nicht so erfolgreich managen. Ich kann zum Beispiel gleichzeitig die Spülmaschine laufen lassen, mit einer Freundin telefonieren, auf ein Paket warten, die Wäsche trocknen, die Fertigpizza im Ofen backen, unsere große Tochter beim Putzen beaufsichtigen und den Zwillingen über die Köpfchen streichen, wenn sie an mir vorbeirennen. Mein Mann kann immer nur eine Sache auf einmal. Männer sind eben vom Mars und wir Frauen vom Vesuv. (…)“

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    Gut gelaufen, Thisbe!

    Antjewhv

    21. January 2014 um 10:08

    Mit sprachlichem Können und gutem Gespür für Pointen lässt uns die Autorin ein Jahr mit Ida Obersteyn miterleben. Es geht nicht nur um Alltagsbewältigung in einem Haushalt mit sechs Kindern wie Betten beziehen , "kochen", "Erziehung" und Schule, nein! Die sechsfache Mutter hat auch noch Zeit, sich über Themen aus Politik, Wirtschaft, Literatur, Fernsehen usw. Gedanken zu machen. Köstlich von Anfang bis Ende - aber das Lachen bleibt einem manchmal im Halse stecken!

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  • Grandiose Satire auf uns

    Gut gelaufen, Thisbe!

    Ariela

    24. August 2013 um 12:42

    “Noch mehr Rosa ertrage ich nicht”, sagt Ida Obersteyn und meint am Ende des Jahres 2011, dass ihr siebtes Kind ein Junge werden sollte. Vielleicht meint sie aber auch ihr Tagebuch, in dem sie ihre persönliche Sicht auf die Welt so rosarot gefärbt darstellt, wie es rosarot nicht intensiver geht. Zugegeben, das wäre eine Selbstironie, die man der naiv oberflächlichen Frau nur als völlig unbewusste Gedankenleistung unterstellen dürfte. Warum aber sollte einer Frau, die es schafft, ein Tagebuch als persönliche Generalrechtfertigung der eigenen Unzulänglichkeit zu inszenieren, nicht auch ein Funken Selbstironie unterkommen? (Natürlich unbewusst.) Extrem nah an der Wirklichkeit verläuft das Erzählen ohnehin nicht, es ist immerhin eine Satire. Ironisiert wird nur vermeintlich die untere Gesellschaftsschicht von RTL2-Anhängern in der Figur der Ida Obersteyn.  Durch Idas naiven Blick auf das politisch-gesellschaftliche Geschehen, das sie in ihrem Tagebuch dokumentiert und kommentiert, entsteht beißender Spott und der entsteht gekonnt: auf die deutschen Medien, auf das Verhalten der Politgrößen, auf die Scheinheiligkeit und Ignoranz der Gesellschaft. Man ertappt sich dabei, selbst über gewisse Aussagen der n.tv-Berichterstattung völlig unkritisch hinweggegangen zu sein, damals, in 2011, und jetzt bekommt man den Spiegel vorgehalten. Wir, die wir uns für kritisch und aufgeklärt halten, nicht die Zielgruppe von RTL2. Ida, als deren Repräsentantin, ist der Spiegel, den die Autorin die Straße entlang trägt. Komik und Spott entstehen aus der Simulation (die nicht selten auch gebrochen wird) einer völligen geistigen Unterbelichtung heraus, mit der die Protagonistin und Erzählinstanz sich über ihre Rolle “als Mutter von sechs Kindern” auslässt. Die Wochenration Tiefkühlpizza beträgt 21 Stück, Bettwäsche wird alle drei Monate gewendet und den Rest erledigt die “große Tochter”, während die Mutter ihr “Toffifeebäuchlein” (ein großartiger Euphemismus für die pikante Realität) zum RTL-Mittagsmagazin aus dem Bett schält. Die große Tochter, über deren Namenlosigkeit trefflich gerätselt werden kann, wird zur Ausnahmeerscheinung und kritischen Instanz. Wenn die im Spannungsverhältnis aus realer Brisanz und erzählter Verharmlosung transportierte Gesellschaftskritik Gefahr läuft, von Ida verwässert zu werden, nennt die ungewöhnlich intelligente und belesene Tochter die Dinge deutlich beim Namen. Neben der Namenlosigkeit der Tochter bleiben weitere Rätsel der Denkleistung des Lesers überlassen, unter anderem die Frage, welche Bedeutung das Shakespeare-Zitat aus “Ein Sommernachtstraum” im Titel hat oder die Erklärung für das Auftreten seltsamer Geräusche aus dem Arbeitszimmer des Ehemanns und weshalb der arme Mann angeblich nur 10 Tage Urlaubsanspruch haben soll. Brüllend komisch ist die Vorgehensweise, mit der die Familie dem Arbeitszimmer-Rätsel versucht auf die Schliche zu kommen. Ebenso komisch sind die running gags, die den Text durchziehen und bei denen man sich fragt, wie der Autorin nur 52 von einer Sorte einfallen konnten. Ein klug pointierter satirischer Kommentar auf den Verlauf des Jahres 2011. Für 2012 sollte es dringend wieder einen geben. Die Originalrezension wurde für den Blog Autorenfreiheit. Die Seite für unabhängige Literatur erstellt www.autorenfreiheit.de

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