Businessplan: Mord

von Monika Mansour 
4,4 Sterne bei9 Bewertungen
Businessplan: Mord
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danielamariaursulas avatar

Unterhaltsamer Praxisratgeber wie man einen Krimi schreibt. Anschaulich, mit Tipps, Checklisten und Dingen, an die ich nie gedacht hätte!

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Guter Ratgeber, der anschaulich, kurz &knackig das Wesentliche übers Krimischreiben beibringt. Checklisten, Tipps zu Schreibsoftware ink...

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Inhaltsangabe zu "Businessplan: Mord"

Monika Mansour war vieles in ihrem Leben: Augenoptikerin,
Reisende, Betreiberin einer Whiskybar
und Tätowiererin. Geschrieben hat sie indes schon
immer. Als Kind, und später in der Freizeit. Ihr erstes
– notabene unveröffentlichtes – Buch umfasste 800
Seiten. Ein Thriller. Kein Verlag war interessiert.
Hier hätte ihre Geschichte als Autorin enden können.
Was Monika Mansour auszeichnet, ist ihre Hartnäckigkeit.
Nachdem das erste Buch allseitig von
Verlagen abgelehnt wurde, begann sie unbeirrt ihr
zweites, dieses Mal einen Krimi. «Jetzt erst recht»,
dachte sie und bildete sich autodidaktisch weiter. Sie
erfuhr aus englischsprachiger Ratgeberliteratur – weil
es auf Deutsch kaum Lernstoff gab und gibt – wie man
aus einer Idee ein gutes Buch macht, das von Verlagen
angenommen wird. Und sie hatte Erfolg! Monika
Mansour veröffentlicht demnächst ihren vierten Krimi
im Emonsverlag.
«Was ich kann, können auch andere», dachte sich
Monika Mansour weiter. Mit ihrem Buch «Businessplan:
Mord» lässt sie die Leserschaft einerseits am
Leben und Alltag einer Krimiautorin teilhaben, andererseits
gibt sie wertvolle Tipps, Anregungen, aber auch
Mut, das eigene Buchprojekt umzusetzen. Ein Buch,
das Monika Mansour damals nach den ersten Absagen
auch gerne gelesen hätte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783952465417
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:Arisverlag
Erscheinungsdatum:27.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Gwhynwhyfars avatar
    Gwhynwhyfarvor 8 Monaten
    Fanbuch, aber kein Rateber zum Krimischreiben

    Klappentext: »Dieser Ratgeber soll mutmachen, all jenen, die vom Schreiben träumen und es versuchen wollen – oder bereits mittendrin stecken. Es soll aber auch eine unterhaltende Lektüre sein für alle, die neugierig sind und schon immer wissen wollten, wie eine Krimiautorin in ihrem stillen Kämmerlein so mordet.«

    Ich war gespannt auf dieses Buch, denn zum Thema Schreiben gibt es eine Menge Literatur, zum Krimischreiben wenig. Was mir gleich auf dem Cover auffällt, hier schreibt eine Frau ein Buch und oben in der Ecke steht: Tipps von 10 Krimiautoren. Gab es keine Autorinnen, die Tipps geben konnten?

    Am Anfang des Ratgebers berichtet Monika Mansour von ihren Anfängen des Schreibens. Es sind persönliche Erfahrungen. Sie liest Fachbücher zum Schreiben, beginnt. Nach einem Desaster, niemand möchte ihren 800-Seiten Krimi veröffentlichen, liest sie weitere Ratgeber, arbeitet an sich, schreibt einen neuen Krimi, kürzer, über Orte, die sie kennt. Nach 18 Jahren harter Arbeit, sich am Schreiben weiterzuentwickeln, war es soweit: Eine Agentur hatte ihr Manuskript angenommen, unter Vertrag gebracht. Auf Seite 99 angekommen, bin ich leider bisher enttäuscht. Ich hatte eher einen Schreibratgeber erwartet. Was ich vorfinde, ist eine persönliche Auseinandersetzung mit sich selbst als Schriftstellerin: Wie ist der Weg zur Schriftstellerin von Monika Mansour gelaufen, wie hat sie begonnen zu schreiben, wie lange hat es gedauert, bis das erste Buch erschien, ihre Arbeit mit dem Lektorat, ihre Erfahrung über Lesungen und wie ging sie mit positiver / negativer Kritik ging, mit Rezensionen. Bis hierher habe ich eine Stunde gebraucht, große Buchstaben, Leerseiten, großzügige Ränder, ich habe manches quergelesen. Es ist sicher interessant, das Buch bis hierher zu lesen, ohne Frage, aber eigentlich nicht das von mir erwartete Thema bis hierher.

    »Denn ohne Agentur hat man heute bei den mittleren bis großen Verlagen kaum eine Chance.«

    Dieser Satz machte mich ein wenig ratlos. Woher diese Gewissheit? Immer mehr Autoren trennen sich von Agenten, die sie schlecht vertreten, andere haben erst gar keinen Zugriff auf Agenten oder wollen erst gar keinen. Manche lieben ihre Agenten, alles ist individuell. Denn die Realität sieht so aus, dass es einfacher ist, einen Verlag für sein Buch zu finden, als einen Agenten! Und dann finde einen, der zu dir passt!

    »Welche Voraussetzungen braucht es, um erfolgreich einen Kriminalroman zu veröffentlichen? – Einen starken Willen, Geduld, Disziplin, Ausdauer, Passion, Selbstvertrauen, Offenheit, Neugier, die Bereitschaft, Schreibtechniken zu erlernen – und es braucht eine gute Portion Glück.«

    Im Prinzip würde ich Monika Mansour beipflichten. Aber meiner Meinung nach braucht es davor folgendes: Das Talent zu erzählen, eine ausgereifte Sprache, einen gutdurchdachten Plot mit einem interessanten Thema.

    »Wie sieht das Inventar eines Schriftstellers aus? – Mein Inventar? Kaffeemaschine, weißes Papier, Leuchtstifte, ein Bundesordner, der Laptop, Drucker, und ein USB-Stick zur täglichen Sicherung. Du kannst also ohne Anschaffung eine Firma gründen.«

    Es wird immer von Firma geredet. Ist ein Schriftsteller eine Firma? Ich würde es nicht so definieren, aber gut. Und ist es jetzt wichtig, einen Arbeitsplatz zu beschreiben? Meiner sieht völlig anders aus. »Das 10-Finger-System ist ein MUSS für jeden Autor.« Ja wirklich? Ich kann es bis heute nicht, schreibe täglich viel und schnell, kenne eine Menge Schriftsteller mit Rang und Namen, die es auch nicht beherrschen und es gibt sogar immer noch welche, die keinen PC besitzen, Bestsellerautoren, die kein Arbeitszimmer haben, am Küchentisch tippen / schreiben.

    Für den Anfang: »Die Prämisse. Schreib sie dir auf ein buntes Blatt Papier und hänge sie über den Computermonitor. Das ist der Kern deiner Geschichte, von der du niemals abweichen darfst.« Und warum nicht ausführlicher?

    Aber wie komme ich auf die Prämisse? Es wird leider nicht erklärt. Das Ende – ich muss wissen, wer der Mörder ist. Klar. Ich stelle mir vor, ich will lernen, wie man einen Krimi schreibt, darum ja das Buch. Aber es macht mich ratlos. Monika Mansour beginnt mit dem Ende. Gut, ihr Weg. Aber ist das der Königsweg? Nein. Viele Straßen führen nach Rom. Hier fehlt mir die Individualität. Welche verschiedenen Wege gibt es, den Plot zu entwickeln? - Viel später wird das Thema doch aufgenommen und es wird erklärt, dass jeder seinen eigenen Weg finden muss. Auch das Thema ist zerstückelt.

    »Die Geschichte ist im Kopf, wie beginnst du zu schreiben? ... Ich denke, jeder Autor beginnt anders. Was ich vor mir habe, sind Prämisse, ein Kurzexposé, die Charakterblätter und der Handlungsentwurf. … detailliertes Treatmet verfassen …«

    Aha! Viele Fachbegriffe. Der Anfänger ist verwirrt. Und genau das hätte er gern gewusst, wie kommt man zu diesen Entwürfen. Schreibt man ein Exposé nicht erst hinterher? Was ist das überhaupt? – Auch zu diesem Thema gibt es die Infos auf den letzten Seiten.
    Und nun kommen wir aber doch noch zum Dreiakter und der Heldenreise. Ich war erstaunt, dachte, die Entwicklung der Geschichte sei in den vorigen Kapiteln abgeharkt. Die Darstellung ist wieder ziemlich knappgehalten, auch wird leider nicht die übliche Grafik beigesteuert, die die Heldenreise anschaulich erklären würde. Der Leser muss sich mit dem Helden identifizieren, wird behauptet. Muss er das? Ich finde Romanfiguren interessant, aber mich mit ihr identifizieren? Selten. Auch hier wieder Fachbegriffe, wie »Hook«, die nicht erklärt werden.

    »Höhepunkte sind wie kleine Geschenkpakete an den Leser … Es ist wie bei einem Gewinnspiel, täglich gibt es ein Überraschungspakt zu gewinnen.«

    Ach nö! Ja haben wir denn schon Weihnachten? Das wirklich Grundlegende zum Spannungsbogen fehlt, ärgerlich. – Nein. – Seite 199, wird es nachgeholt, noch mehr ärgern, weil man sich fragt, warum alles zerstückelt ist. Über das Thema Stil wird eine halbe Seite reflektiert, mit dem Ergebnis, dass man (wer auch immer das sein soll?) sich über guten Stil nicht einig ist? Uff. Also schreiben wir, was wir wollen? Ich verstehe die Aussage nicht. Stil gehört für mich mit zum wichtigsten Handwerkszeug eines Schriftstellers. Stillos ist stillos. Wie schreibt / beschreibt man etwas? Kurzes Statement, nicht für mich annähend befriedigend abgehandelt. Leider. Was ist ein Satz, ein Absatz, ein Kapitel? Auf die Rechtschreibung soll man achten. Braucht es diese Erklärung?

    Kommen wir kurz zu den Tipps (die auf dem Cover erwähnt werden) der Autoren, die mehrheitlich Autorinnen sind. Sie werden zwischendurch eingestreut. Es sind persönliche Statements (1-3 Sätze) von KrimiautorInnen zum eigenen Schreiben. Der Name der AutorInnen wird genannt, ein Buchtitel (Sieht so aus, als wäre es ein Zitat aus dem jeweiligen Buch. Ist es das?), dazu Verlag, ISBN und die Website der AutorInnen. Das Ganze ist ziemlich groß aufgemacht auf je einer Seite. Der Sinn hieraus erschließt sich mir nicht, außer dem Werbezweck.

    Fazit: Die ersten 100 Seiten sind persönlich, es wird über den eigenen Werdegang der Autorin berichtet. Braucht es das in einem Ratgeber? Geschmackssache. Als es dann wirklich an das Krimischreiben ging, wurde ich zunächst sauer. Alles Thematische wird auf 1-3 Seiten angerissen, voller Fachbegriffe, unausgegoren. Spätestens hier hatte mich die Autorin als Leser verloren. Das letzte Drittel hat mich ein wenig versöhnt, hier wird endlich erklärt, worauf es wirklich ankommt, auch wenn mir das zu mager ist. Warum wird alles auseinadergepflückt? Vorn ein bisschen, hinten etwas mehr? Am Ende gibt es ein paar gute Listen zur Protagonisten- und Plotentwicklung, Literaturhinweise, wobei mir auch hier ein paar wirklich wichtige Werke fehlen. Es geht auch hier nur ums Schreiben, Fachliteratur speziell für Krimischreiber fehlt (Kriminalistik usw.). Insgesamt ist mir das Buch ein wenig durcheinandergeraten. Ein Krimi braucht eine penible Planung, genau das kann man von diesem Buch nicht behaupten. Auch ist mir das Buch als Schreibratgeber ein wenig zu ichbezogen gestaltet: Bei mir sieht es so aus, ich mache das so … Schreiben ist ein kreativer Akt, der individuell geprägt ist. Ein Grundhandwerkszeug braucht jeder Handwerker, einen Plan, wie sein Werkstück später aussehen soll. Das Werkzeug sollte in den Vordergrund gestellt werden. Wie dann die Werkbank aussieht, das Handwerkszeug aufgestellt wird, wie fein oder grob ein Plan gezeichnet wird, muss jeder mit sich selbst ausmachen. Bei einem Ratgeber sollte sich meiner Meinung nach der Autor ein wenig zurücknehmen, lieber die verschiedenen Wege aufzeigen. Die verschieden Wege der Entwicklung eines Plots haben mit gefehlt, Fachausdrücke wurden gesetzt, aber nicht erklärt. Erzählstränge entwickeln, miteinander verbinden, so genannte Hooks, Bomben usw., die den Krimi zum Krimi machen, die verschiedenen Arten des Plottens, die Dramaturgie des Krimis hatte ich erwartet. Es ist ein Buch zum Thema Schreiben, nicht speziell für Krimiautoren. Leider fehlte genau das!

    Was ich mir gewünscht hätte: Anstatt des Werdegangs der Autorin hätte ich mir in einem Krimi-Ratgeber die Entwicklung des Krimis in der Literatur und seine Sub-Genre gewünscht. Die Unterarten des Krimis werden hier lediglich kurz angeschnitten, wie irgendwie alles nur angeschnitten ist. Für wen ist dieses Buch geeignet? Ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Das Buch liest sich gut, man ist schnell hindurch und man erfährt sehr viel über Monika Mansour. Das ist klasse. Ein Buch für ihre Fans.
    Ich habe versucht, mich in junge AutorInnen hineinzuversetzen, die gern einen Krimi schreiben und Handwerkszeug dazu in die Hand bekommen möchten … Dafür ist mir das Buch zu durcheinander, zu ichbezogen und letztendlich zu oberflächlich, zu wenig auf Krimi fixiert. Ein erfahrener Autor, der das Genre wechseln möchte, der wird wohl nichts erfahren, was er nicht schon vorher wusste.
    Wer allerdings etwas über das Leben einer Krimiautorin und deren persönlicher Arbeitsweise erfahren möchte, liegt richtig. Monika Mansour hat sich das Schreiben hart erarbeitet, das Buch ist authentisch und ehrlich, dafür Hut ab! Sie erklärt eindringlich, dass es mit einer guten Idee lange nicht getan ist und dass man mit Krimischreiben kein Millionär wird. Aber interessiert diese Art Autobiografie-Leser danach der theoretische Teil? Nebenbei, die Krimis von Monika Mansour kann ich absolut empfehlen, sie sind spannend, realistisch, thematisch, fein geschrieben.

    Ein Ratgeber, der gleichzeitig unterhaltend ist. Vielleicht funktioniert es genau darum für mich nicht. 

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    danielamariaursulas avatar
    danielamariaursulavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Unterhaltsamer Praxisratgeber wie man einen Krimi schreibt. Anschaulich, mit Tipps, Checklisten und Dingen, an die ich nie gedacht hätte!
    Berufswunsch Schreibtischmörder?

    Hm, wie schreibt man eigentlich einen Krimi? Reicht es eine gute Idee zu haben und einen PC, wie gehe ich da eigentlich am besten ran und wie finde ich einen Verlag? Fragen über Fragen, dabei habe ich mir immer vorgenommen, daß ich Krimis nach den Fällen des BGHSt (die Strafsenate des Bundesgerichtshofs) schreiben werde, wenn ich im Ruhestand bin, denn nix tun, geht ja nun auch nicht und Hausarbeit liegt mir nicht. Wie gut, daß ich schon in den Strafrechtsvorlesungen immer grübelte: wie ist das eigentlich ans Licht gekommen? Wie wurde das aufgeklärt? Während meine Professoren so strafrechtlich faszinierende Figuren wie „die mittelbare Täterschaft“ mit dem „Katzenkönigfall“ oder ähnliches erklärten. Ja, als Student kann Strafrecht witzig sein, als Opfer nie und für den Autor sollte es Berufung sein, denn sonst hält man wohl nicht durch.

    Monika Mansour fängt daher ganz von vorne an und das auch strukturiert, so wie sich dieses Buch auch in folgende Teile gliedert:

    1.       Erfolgs-Strategie

    Wie alles begann und Monika Mansour zur Autorin wurde.

    Untergliedert in die Unterpunkte:

    - Heute darf ich mich Autorin nennen,

    - Wie ich zur Schreibtischmörderin wurde

    - Der lange Weg vom leeren Papier zum gedruckten Buch

    - Rückschläge und Kritik sind nicht tödlich

    - Das tägliche Produzieren von Träumen

    - Wie ich an meinen eigenen Worten wachse

    - Ich muss mehr können als nur schöne Sätze schreiben

    - Mein Geschäftsmodell für die Zukunft             

    Sehr unterhaltsam erhält man Einblick in den Berufsalltag, aber auch in die Möglichkeiten. Ich fand es sehr interessant mehr über Lektorate und Selfpublishing zu erfahren und es wurde mir wieder klar, warum ich einige Verlage mehr schätze als andere. Ein solides Lektorat, mag zwar einiges am Text ändern, was der Autor erst einmal verdauen muß, aber es geschieht ja zum Wohle des Buches und zur besseren Lesbarkeit. Eine gute Geschichte ist nicht alles und allzu viele Fehler und Stolpersteine im Text stören, doch überliest man seine eigenen Fehler mit ziemlicher Sicherheit. Und ja, ein guter Stil garantiert noch keine gelungene Geschichte, die Mischung macht es.

     

    2.       Business-Talk

    Wie man schreibt: alles rund um den Aufbau eines gelungenen Krimis

    -          Die Leidenschaft strukturieren

    -          Inspiration und Startkapital besorgen

    -          Den Plot für eine Heldenreise organisieren

    -          Stil und Schreibtechnik nutzen

    -          Mit Helden und Schurken zusammenarbeiten

    -          Einen Krimi von A bis Z produzieren

    -          Mit Konflikten und Spannungen die Figuren manipulieren

    -          Das Manuskript einer Endkontrolle unterziehen

    -          Wie Agenturen und Verlage die Bilanz aufwerten

    Hier hat der Einstieg mich schmunzeln lassen, da ich doch sehr an meinen Englisch-LK mit Plot und erster Satz erinnert wurde. Das hat mich aber definitiv geprägt. Wenn der erste Satz mich nicht anspricht, wird es eng für den Krimi und Zufälle oder plötzlich auftauchende Personen, gefallen mir gar nicht, es sollte sich alles ganz von natürlich, quasi zwingend ergeben. Aber natürlich hat es seinen Reiz Herr über das Geschehen zu sein, Figuren und die Handlung zu kontrollieren und zu manipulieren. Eventuell mit einem diabolischen Grinsen während des Schreibens. Dabei darf man aber neben der Leidenschaft zum Schreiben und dem Entwickeln der Geschichte nie das Geschäft vergessen. Daher fand ich gerade den Einblick in die Tätigkeit der Agenturen und das Verlagswesen sehr interessant.

     

    3.       Anhang: Leitbilder, Strategien und Produktionsmittel

    Hier gibt es Checklisten für Charaktere, Orte u.ä., denn als Autor sollte man nie den Überblick und die Kontrolle über seinen Fall verlieren. Diese kann man abschreiben, einscannen oder einfach nur einprägen, damit man nie vergißt, daß ein Roman stets auch eine Struktur und nicht nur Gefühl benötigt. Zudem werden hilfreiche Computerprogramme und Webseiten für Autoren aufgelistet, sehr hilfreich für Jungautoren.

     

    Sehr gut hat mir dabei neben den Praxisbeispielen und Tipps, auch von anderen Kollegen, die immer wieder auftauchende Figur ihres türkischstämmigen Ermittlers Cem Cengiz gefallen. Das hat diesem Ratgeber eine sehr persönliche Note gegeben und ist natürlich ein Leckerbissen für Fans von Cem und Co., zeigt aber auch, wie sehr Schriftsteller mit ihren Charakteren leben.

    Was mir wirklich gut gefallen hat, war daß dieser Ratgeber nicht trocken und langweilig war, sondern gerade durch die Beteiligung von Cem, aber auch durch den Schreibstil sehr locker und unterhaltsam und dennoch informativ. Aber der Ratgeber ist nicht egozentrisch an Monika Mansour ausgerichtet, sie nennt auch andere Beispiele, wie z.B. Harper Lee, die von ihrem Erstling ein Leben lang gut leben konnte und eigentlich kein weiteres veröffentlichen mußte. Wer den zweiten Roman, der eigentlich eine frühere Version des Klassikers ist, kennt, wird schmunzelnd festgestellt haben, wie sehr dieses Buch doch „überarbeitet“ wurde, „Go set a watchman“ ist eigentlich ein völlig anderes Buch.

    Ein wirklich hilfreicher Ratgeber für alle die sich mit dem Gedanken tragen, mal eines Tages ein Buch zu veröffentlichen, oder die bereits ein Manuskript in der Schublade haben. Es muß nicht zwingend ein Krimi sein, viele der Tipps kann man auch auf andere Genres anwenden, denn auch für Liebesromane stellt sich die Frage: Selfpublishing, Agentur, Verlag? Was ist das Richtige für mich?

    Sollte es mit dem eigenen Buch nun doch nicht klappen, so hat man zumindest interessante Einblicke in die Arbeit einer Autorin, das Verlagswesen bekommen und viele Bücherwürmer bekommen en passant Fragen beantwortet, die sie sich nie zu stellen gewagt haben. Man kann auch einfach nur darin schmökern, denn es ist wirklich unterhaltsam geschrieben. Ob ich mit diesem Wissen nun später mal Bestseller-Autorin werde? Only Time will tell ;)

    Ein wirklich unterhaltsamer Ratgeber für Möchtegern-Autoren und Bücherwürmer!

     

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    tweedledees avatar
    tweedledeevor 10 Monaten
    Wie schreibe ich einen Krimi?

    Monika Mansour, eine Krimiautorin aus der Schweiz, ist mir durch ihre Krimireihe über den smarten Ermittler Cem Cengiz gut bekannt. Ich habe alle Teile gelesen und war gespannt darauf, Monika Mansour In ihrem Sachbuch "Businessplan: Mord" besser kennenzulernen.

    Denn in ihrem Ratgeber gibt sie nicht nur Tipps und beschreibt, was man als angehender Autor alles beachten muss, welche Fehler man vermeiden sollte, sondern plaudert auch aus ihrem Leben und ihrem Erfahrungsschatz. Ich fand es spannend zu lesen, wie sie zum schreiben kam und welche Erfahrungen sie als Autorin machen musste.

    Für ein Sachbuch ist es super locker und interessant geschrieben, überhaupt nicht trocken wie so manch anderes Sachbuch. Ich habe ganz gebannt gelesen, was die Autorin  bisher erlebt hat, welche Stolpersteine es gibt und welche Niederlagen sie einstecken musste. Aber auch welche Erfolge sie bisher hatte. Interessant, dass es für einen Autor von Vorteil ist, über die Kurzgeschichten-Schiene einzusteigen. Man erfährt wie man einen Plot entwirft, Personen anlegt und wie steinig der Weg ist,  bis ein Manuskript endlich von  einem Verlag angenommen wird.

    Der erste Teil des Ratgebers befasst sich mit Monika Mansours Werdegang, im zweiten Teil werden in einer Art Interview-Stil wichtige Fragen zum schreiben beantwortet. Dieser Abschnitt ist  hilfreich und gibt angehenden Autoren gute Tipps.  Sehr interessant fand ich z. B. den Gefühls-Ordner, in welchen tatsächliche Situationen und  Ereignisse zu den jeweiligen Gefühlen notiert werden, um so jederzeit darauf zurückgreifen zu können. Zusätzlich enthält das Buch auch noch Tipps von 10 Schweizer Krimiautoren.

    Fazit: Businessplan Mord ist ein interessanter, locker geschriebener Schreibratgeber,  bei dem die Autorin über  ihre persönlichen Erfahrungen schreibt und hilfreiche Tipps gibt. Wer die Krimireihe um Cem Cengiz kennt und mehr über die Entstehung wissen möchte, sollte hier unbedingt zugreifen.

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    Booky-72s avatar
    Booky-72vor 10 Monaten
    Der richtige Plan fürs Schreiben

    Ein Schreibratgeber mit vielen Tipps, nicht zu ausführlich, aber gut auf den Punkt gebracht. Sehr zu empfehlen und überzeugend sind auch die Ratschläge anderer gestandener Autoren, die es genau wissen, wie es geht.

    Wäre doch gelacht, wenn mein Kurzkrimi nun noch in der Schublade bleiben muss, ich geh es an. Danke für den Schubs!

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    Wedmas avatar
    Wedmavor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Guter Ratgeber, der anschaulich, kurz &knackig das Wesentliche übers Krimischreiben beibringt. Checklisten, Tipps zu Schreibsoftware ink...
    Anschaulich, kurz und knackig das Wesentliche über das Krimischreiben.



    „Businessplan Mord“, den Schreibratgeber von Monika Mansour,
    finde ich ganz gut: Das Wesentliche, was man zum Krimischreiben braucht, ist kurz
    und knackig auf den Punkt, die Ratschläge wirken authentisch. Es gibt auch Beispiele,
    die erläutern, wie die Tipps in den Krimis eingesetzt wurden uvm.



    Es gibt drei Teile.



    Der erste Teil erzählt, wie Monika Mansour Krimi-Autorin
    wurde, was im Allgemeinen für einen Krimiautor wichtig wäre, wie man den
    Schreiballtag meistert, wie man die eigenen Bücher vermarkten kann, welche
    Rolle z.B. die Lesungen spielen, etc. Auch über die Kritiken gibt es extra ein
    Unterkapitel, das diese in drei Kategorien unterteilt und entsprechenden Umgang
    damit empfiehlt.



    Im zweiten Teil geht es um das Schreiben an sich, u.a. wie
    man lebendige, dreidimensionale Figuren entwirft, Haupt- wie Nebenfiguren; wie das
    Plotten vonstattengeht; welche Fragen man vorher klären sollte. Auch die
    3-Akt-Struktur ist kurz und knackig erklärt worden. Gute Tipps zum gelungenen
    Angang sowie „Wie baust du Höhepunkte auf und wo baust du sie ein?“ sind auch
    dabei. Zum gelungenen Stil gibt es ein Unterkapitel mit guten Tipps, die jeder
    Schreiber gern beachten kann, egal was er schreibt; sowie Unterkapitel, wie man
    am besten die Beschreibungen, die Dialoge meistert; zu Erzählperspektiven,
    Kameraführung, Eigenschaften einer Szene und wie man die Szenen nicht schreiben
    sollte; ob Gewalt, Sex und Liebe gezeigt werden, wie es um die kriminaltechnischen
    Details steht und einiges mehr.



    Der dritte Teil, Anhang genannt, ist vergleichsweise kurz
    und gibt Checklisten z.B. zu Figuren oder zu allg. Fragen wie zum zentralen Konflikt,
    Motiv, guten/bösen Figuren, etc. Paar gut brauchbare I-Seiten für Autoren, die
    wiederum weitere Ratschläge parat haben; die gängige Software, die zum Plotten
    und im allg. zum Schreiben benutzt wird, sind auch dabei.



    Der Erzählton ist in diesem Ratgeber angenehm locker, der Stil
    ist klar, griffig und für breites Publikum verständlich. Es ist wie ein Gespräch
    unter Freundinnen. Das Buch liest sich sehr angenehm.



    Die Tipps von 10 Schweizer Krimiautoren fand ich auch sehr
    gut: sie lockern auf, bringen mehr Authentizität mit ein und bereichern
    ungemein. Jede(r) geht auf ein jeweils anderes Thema ein: z.B. bringt Nicole
    Bachmann („Endstation Bern“) ihren Tipp zum Dialogeschreiben, Tony Dreher („Gletschertod“)
    spricht vom Umgang mit Hauptfiguren, Mitra Devi (Schickfrost) verrät ihre Handhabe
    beim Plotten, usw.



    Das Buch ist toll gestaltet: Festeinband in Dunkelrot,
    passend zur Farbgebung des Titels; Umschlagblatt in glatter, angenehmer Haptik;
    die Schrift ist sehr augenfreundlich; nicht zu viel aber auch nicht zu wenig
    Text pro Seite. Inhaltsverzeichnis vorn hilft prima beim Navigieren.





    Fazit: Ein guter Schreibratgeber, der anschaulich, kurz und knackig das
    Wesentliche über das Krimischreiben seinen Lesern beibringt. Alles ist dabei,
    um mit dem Schreiben loslegen zu können. Schön auch als Geschenk.




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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein sehr anschaulicher, mit guten Beispielen durchsetzter Schreibratgeber, der auf den persönlichen Erfahrungen der Autorin beruht.
    Brenne für's Schreiben, dann wird es gelingen!

    Monika Mansour, erfolgreiche Autorin von vier Krimis plaudert aus dem Nähkästchen.

    In ihrem Ratgeber, der nicht nur Anleitung zur Schreibarbeit liefert, beleuchtet sie auch die Dinge rundherum: Ohne Agentur ist es heute fast nicht möglich, ein Manuskript in einem Verlag unterzubringen. Sie geht auf die Arbeit von Lektoren ein und warnt vor Zuschussverlagen. Sie nimmt auch Selbstverlage unter die Lupe und bereitet angehende Autoren darauf vor, dass sie hier das Marketing usw. selbst erledigen müssen.

    Manch Leser wird nun sagen: “Schon einmal dagewesen und gelesen! Was gibt es Neues?”

    Das Argument stimmt schon, aber warum tappen dann soviele Newcomer in die Falle? 
    Warum überschwemmen dann soviele Manuskripte die Verlage und werden nicht angenommen?

    Detailliert geht die Autorin auf die Darstellung der Figuren ein. Sie rät “Steckbriefe” anzulegen (Im Anhang gibt es hierzu Muster.) Ja, auch das kennen wir aus anderen Ratgebern. Doch bei Monika Mansour wirken die Ratschläge authentisch, nicht angelesen oder aufgesetzt. Sie weiß, wovon sie spricht, äh schreibt.

    Ein größerer Abschnitt ist auch den Dialogen gewidmet, die immer wieder auf ihre Rolle im Buch abgeklopft werden sollten. Bringt das Gespräch die Handlung weiter oder füllt es nur die Seiten?

    Immer kehrt sie auch zur Gretchfrage zurück: Schreibt du, weil das Feuer in dir brennt oder weil du viel Geld mit dem Schreiben verdienen willst?

    Auch Kritiken widmet sie breiten Raum. So teilt sie Kritik in drei Kategorien:

    • Subjektive Kritik
    • Kontroverse Kritik
    • Objektive Kritik

    Was Monika Mansour genau darunter versteht, lest bitte selbst.

    Fazit:

    Ein sehr anschaulicher, mit guten Beispielen durchsetzter Schreibratgeber, der auf den persönlichen Erfahrungen der Autorin beruht.

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    SunshineBaby5vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Perfekter Ratgeber, bevor man mit dem Schreiben beginnt
    Perfekter Schreibratgeber

    Die Autorin Mansour erläutert in diesem Ratgeber wie man einen perfekten Krimi schreibt. Das besondere an diesem Ratgeber ist, dass er sich durch seine sehr angenehme und lockere Schreibweise nicht wie ein trockenes Sachbuch, sondern wie ein Roman liest. Die Autorin geht zunächst kurz auf ihre Biografie ein, wie sie zum Schreiben kam und ihre Gedanken hierzu. Anschließend folgt ein großer zweiter Teil, in dem im Interviewstil vielerlei Fragen zum Thema "Krimis schreiben" beantwortet werden. Dies eignet sich perfekt als Nachschlagewerk, während man an seinem ersten Roman sitzt. Es sind sehr viele nützlich Tipps und Hinweise enthalten. Diese eignen sich für alle, die vor ihrem ersten Buch/Krimi sitzen.

    Kommentare: 2
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    AnneEstermanns avatar
    AnneEstermannvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein sympathischer Ratgeber, in dem viel mehr steckt als nur Tipps zum Schreiben. Die Autorin gibt Einblicke in ihr Schaffen und Denken. Top!
    Businessplan: Mord von Monika Mansour [Buchrezension]


    Zum Buch

    Autorin Monika Mansour war vieles in ihrem Leben, so unter anderem Augenoptikerin, Betreiberin einer Whiskeybar und Tätowiererin. Und was sie immer dabei begleitet hat, war ihre Affinität zum Schreiben. Die heutige Bestseller-Autorin, welche in diesem Jahr drei Bücher herausgeben hat, kann deshalb viele Tipps rund um das Schreiben geben. Und genau diese hat sie nun in Form des Buches "Businessplan: Mord" herausgebracht. 

    Mein Fazit

    Das Buch ist mehr als nur ein Ratgeber. Er gibt Einblicke in das Denken und Handeln einer Krimiautorin, wobei sie auch Tipps von zehn weiteren Schweizer Krimiautoren mit reingepackt hat.

    Sehr sympathisch und nah am Leben beschreibt Monika Mansour, wie sie zum Schreiben kam, erzählt, wie sie mit Rückschlägen zurechtkommt und warum sie an Kritik und an ihren eigenen Worten wächst. 

    Das Buch ist für alle geeignet, die selber schreiben möchten - egal, ob es ein Krimi wird oder nicht. Denn der Ratgeber gibt vor allem allgemeine Tipps. Wer dann noch tiefer in die Materie eindringen will, kann sich im Kapitel II Business-Talk mehr Infos holen.

    Ich habe diesen Ratgeber gerne gelesen und werde sicherlich öfter darin blättern, denn auch ich als (Neu-)Autorin kann immer etwas dazulernen.
    Vielen Dank, Monika!

    Kommentare: 1
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    eskimo81s avatar
    eskimo81vor einem Jahr
    07. Oktober 2014

    Erfahrungsbericht und Ratgeber einer Schweizer Krimiautorin.

    Monika Mansour war schon vieles in ihrem Leben. Augenoptikerin, Tätowiererin, Reisende, Betreiberin einer Whiskybar. Ihr erstes Werk, ein 800-seitiger Thriller wollte kein Verlag veröffentlichen - eigentlich ein Grund, den Traum an den Nagel zu hängen. Aber wer Monika Mansour kennt, weiss, dass das keine Option ist...

    Businessplan Mord - ein spannender und interessanter Lebensbericht der bekannten Krimiautorin (Luzerner Krimis mit dem sympathischen Ermittler Cem).

    Ich liebe alle Bücher von Monika Mansour. Als ich von der Veröffentlichung dieses Buches hörte, wusste ich, das will ich lesen. Wann hat man schon die Möglichkeit, die Lieblingsautorin noch besser kennen zu lernen und einmal über die Schulter zu blicken, wie ein Werk entsteht? Und so war es auch! Das Werk habe ich in einer Nacht durchgefuttert weil es ganz Monika like geschrieben war. Sprich, fesselnd, spannend und süchtig machend. Das ist das zweite Sachbuch von ihr, welches ich gelesen habe und es zeigt einmal mehr, dass ihr Blut wirklich mit Krimi-Spannungsgenen gesprenkelt sein muss. Noch nie konnte mich ein Sachbuch so von den Socken reissen. Aber Monika schafft das regelmässig. Wer die Bücher um Cem kennt, muss dies lesen, wenn man mehr über die Erschaffung wissen möchte. Wie erarbeitet sie den Plot? Die Spannung? Die Charaktere? Oft zieht sie den Vergleich zum aktuellen Krimi "Luzerner Totentanz" - wenn man diesen schon gelesen hat, hat man viele Ah Momente während des Lesens und irgendwie - ja irgendwie macht es das Buch noch besser. Man weiss nun nämlich, wie es entstanden ist. Und es geht ja nicht nur um das aktuelle Werk. Es geht auch darum, zu erfahren, welch harter Job ein Autor hat. Wie viel Zeit und Nerven der Aufbau braucht, bis man beim veröffentlichten Werk angelangt ist.

    Die Tipps der 10 Schweizer Autorin untermalen ein hervorragendes Sachbuch.

    Fazit: Wer die Cem Reihe von Monika Mansour liebt und mehr erfahren möchte, wie Cem entstanden ist, muss dieses interessante Sachbuch lesen. Man hat viele Aha Momente und sieht das Buch auf einmal in einem anderen Licht. Und auch die Autoren, man merkt auf einmal, dass das nicht nur ein Schokoladenjob ist sondern knallhartes Business...  

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Buchverlosung 'Businessplan: Mord - erfolgreich einen Krimi schreiben'

      Ich freue mich sehr, dass ich so kurz nach der tollen Leserunde zu 'Luzerner Totentanz' nun auch mein neuestes Buch hier vorstellen  und vom Arisverlag 3 Printexemplare und 5 E-Books verlosen darf. Bewerbt euch bis am 19.11.2017 mit einer kurzen Begründung, weshalb ihr neugierig auf das Buch seid. Oder erzählt mir einfach eure Geschichte und eure persönliche Erfahrung über's Schreiben. Doch ganz umsonst kann ich die Bücher nicht verschenken. Ein Feedback von euch und eine Rezi auf Lovelybooks wäre der Lospreis.


    'Businessplan: Mord' ist mein erstes Sachbuch, ein sehr persönliches Buch, und darum geht's:

    Was du schon immer über Krimis und Krimiautoren wissen wolltest!

    Ich war schon vieles in meinem Leben:, Augenoptikerin, Reisende, Betreiberin einer Whiskybar, Angestellte am Flughafen, Buchhalterin und Tätowiererin. Geschrieben habe ich indes schon immer. Als Kind, und später in der Freizeit. Mein erstes – notabene unveröffentlichtes – Buch umfasste 800 Seiten. Ein Thriller. Kein Verlag war interessiert.

    Hier könnte meine Geschichte als Autorin enden. Aber nein. «Jetzt erst recht», dachte ich und bildete mich autodidaktisch weiter. Ich lernte aus – meist englischsprachigen Ratgebern, weil es in Deutsch kaum Lernstoff gab – wie man aus einer Idee ein gutes Buch macht, das von Verlagen angenommen wird. Und ich hatte Erfolg! Im Frühling wird mein fünfter Krimi bei Emons erscheinen.

    «Was ich kann, können auch andere», dachte ich. Mit meinem Buch 'Businessplan: Mord' lasse ich euch einerseits am Leben und Alltag einer Krimiautorin teilhaben, andererseits gebe ich wertvolle Tipps, Anregungen, aber auch Mut, das eigene Buchprojekt umzusetzen.


    Weitere Infos zu mir und meinen Büchern findet ihr auch auf meiner Webseite: www.monika-mansour.com





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    Ich freue mich auf euch!

    Liebe Grüsse
    Monika

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