Höllgrotten

von Monika Mansour 
4,8 Sterne bei20 Bewertungen
Höllgrotten
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Manjana75s avatar

Ein Buch das zeigt was für eine innerliche Stärke in jeden steckt

AnneEstermanns avatar

Klug & einfühlsam. Eine Geschichte voller Spannung & in welcher man mit den Superhelden mitfiebert, die in einer grausamen Realität stecken.

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Inhaltsangabe zu "Höllgrotten"

Ein klug konstruierter, feinfühlig, erzählter Kriminalroman mit einer außergewöhnlichen Heldin.

Natalie ist ein 'Schmetterlingskind' und leidet an einem unheilbaren Gendefekt. Trotz ihrer Krankheit setzt sie sich aktiv für Frauen in Not ein. Als die junge Kongolesin Emeline tot unter der Lorzentobelbrücke gefunden wird, stellt Natalie auf eigene Faust Nachforschungen an, denn für sie ist klar: Emeline hätte niemals Selbstmord begangen, da sie erst vor Kurzem ein Kind zur Welt gebracht hat. Aber wo ist das Baby? Zu spät merkt Natalie, dass sie sich mit ihren Fragen selbst in höchste Gefahr bringt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783740803087
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Emons Verlag
Erscheinungsdatum:24.05.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Gwhynwhyfars avatar
    Gwhynwhyfarvor 2 Monaten
    Feiner Krimi

    Der Anfang: »Ich wurde in die Hölle hineingeboren. Auf verbrannter Erde traf ich einen weißen Engel. Er gab mir ein Geschenk.«

    Von der Lorzentobelbrücke ist eine farbige Frau herabgestürzt. Kommissarin Sara Jung steht vor einem Rätsel: Mord – Selbstmord?, und wer ist diese Frau, die keine Papiere bei sich trägt? »Kipekapeka« hat sie auf einen Zeh geschrieben. Die Obduktion ergibt, diese Frau hat ein paar Tage vor ihrem Tod entbunden und in ihrem Magen befindet sich ein Rohdiamant- ein Blutdiamant. Wo ist das Baby und welche Verbindung stellt sich nun zum Kongo ein, Diamantenschmuggel?

    Tom hat einen Termin für ein Vorstellungsgespräch bei den Kriegers, sie suchen einen Bodyguard für Natalie, die erwachsene Tochter. Sie ist ein so genanntes »Schmetterlingskind«, leidet an einer seltenen Hautkrankheit, Epidermolysis bullosa, bei der die Haut so verletzlich ist, wie der Flügel eines Schmetterlings. Jede feste Berührung, ein wenig Druck, verletzt die Haut dieser Menschen, ein kleiner Sturz kann zur Katastrophe führen, ein Gendefekt, bei dem die Verbindung der einzelnen Hautschichten gestört ist. Diese schwer gezeichneten Menschen werden in der Regel nicht sehr alt und erleiden ihr gesamtes Leben ständig höllische Schmerzen. Tom hat keine Lust auf Babysitting, kommt zu spät, ist knurrig. Aber Natalie will genau ihn einstellen.

    »Vor dreissig Jahren war die Region ein kleines Paradies gewesen, die Schweiz Afrikas nannte man sie. ... Dann kamen die Kriege, und aus dem Paradies wurde die Hölle. Der Westen schaute gern weg, solange er eines der rohstoffreichsten Länder der Welt zum eigenen Vorteil ausschlachten konnte«

    »Kipekapeka« wurde von Natalie gegründet. Schwer gezeichnet von ihrer Krankheit, schwer reich und absolut isoliert von der Außenwelt will sie sich sozial engagieren. Sie möchte anderen Menschen helfen, schafft sich so eine gefährliche Aufgabe im Darknet, in der sie ganz aufgeht. Sie hilft Afrikanern, in die Schweiz zu kommen, besorgt neue Papiere, Identitäten, Unterschlüpfe. Besonders engagiert ist sie im Kongo. Emeline, die Tote, stand unter Natalies Schutz. Doch sich mit kongolesischen Warlords und Diamantenschmugglern anzulegen, ist eine ganz andere Hausnummer als das, was Natalie zuvor gewagt hatte …

    »Natalie ist krank. Zeig Mitgefühl. Geht das, ja, dieses eine Mal?‹
    ›Tu ich ja. Ich mache mir Sorgen. Wenn mich Natalie belügt und sich hinter meinem Rücken mit GeoFoss, kongolesischen Rebellen oder korrupten Regierungen anlegt, könnte sie die nächste sein, die fliegen lernen muss.«

    Monika Monsour hat nach ihrer Serie um Kommissar Cengez nun eine andere Art von Krimi geschrieben. Die Kommissarin Sara ist eine Nebenfigur, im Mittelpunkt stehen die privaten Detektive. Natalie sucht das Baby von Emeline (genauso wie die Kommissarin), aber sie hat einen Wissensvorsprung. Natalie lügt nicht unbedingt, nennen wir es Informationspolitik des Verschweigens. Darin ist sie ziemlich gut. Sie taktiert und spielt dabei mit Menschen, bringt sich und andere in Gefahr. Sympathisch ist sie nicht, denn sie spielt mit ihrer Behinderung, nutzt andere Menschen aus, manipuliert, wo es nur geht. Für ihre Intelligenz ein wenig zu naiv, immer denselben Fehler zu begehen und dabei andere in schwere Gefahr zu bringen, sie überschätzt sich gewaltig. Sie hilft anderen Menschen, natürlich, aber sie ist letztendlich eine Narzisstin, denn ihr eigenes Anliegen geht über alles, ebenso passt hierhinein ihr übersteigertes Selbstbewusstsein. Sie umgibt sich bis zur letzten Seite mit Menschen, die ihr etwas schuldig sind, die ihr ergeben sind, sich herumschubsen lassen. Tom ist der nette Typ von nebenan, der alles verzeiht und entschuldigt, der hilft, wo er kann und laufend Prügel bezieht, inklusive von der Exfrau. Sara, die empathielose Karrierefrau, die im Umgang mit Menschen wie ein Holzklotz wirkt, alles Protagonisten aus dem wahren Leben, eben das macht sie sympathisch. Sie wirken keinesfalls sympathisch konstruiert. »Schmetterlingskinder« sind ein Themenstrang, Monika Mansour gibt einer seltene Krankheit Aufmerksamkeit und das mit viel Fachwissen. Auch der Kongo ist ihr ein Anliegen, ein prächtiges, reiches Land, einstmals; vom Westen ausgebeutet bis heute, in Kriege getrieben, von Warlords beherrscht. Mir hat es gefallen, dass die Autorin dieses Thema aufnimmt, Fluchtursachen der Menschen aufzeigt, Afrika, ein Kontinent, ausgepresst von Amerika, China und Europa, reich an Bodenschätzen, die durch Konzerne anderer Länder abgeschöpft werden. In einem dritten Strang kommt Emeline zu Wort, ihr Tagebuch wird in Zwischenkapiteln eingeblendet.

    Monika Mansour hat einen soliden Krimi auf das Papier gebracht, gut recherchiert und glaubwürdig. Der auktoriale Erzähler springt in Cliffhangern von Figur zu Figur, erklärt, der Leser ist dicht an allen Charakteren. Natalie war mir anfänglich nicht schlüssig, da sie immer wieder den gleichen Fehler machte. Doch letztendlich ist die Figur konsequent, Narzissten sind manipulativ, definieren sich über ihr Ego, waghalsig, undurchdacht, selbstüberschätzend, aalen sich dann im Ruhm, oder jammern, suchen Mitleid, wenn sie fehlschlagen. Das ist Natalie. Ein spannender Krimi mit einer Menge Antihelden. Sprachlich kann die Autorin noch eine Schippe drauflegen, da ist noch einiges drin. Insgesamt liest sich der Roman gut, packend, gesellschaftskritisch und informativ, als Gesamtpaket.

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    Manjana75s avatar
    Manjana75vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch das zeigt was für eine innerliche Stärke in jeden steckt
    Für jeden der Mut zur Lücke braucht

    Vielen Dank an Monika Mansour dieses Buch ist mehr als nur ein verdammt guter Kriminalroman es zeigt auch das man trotz körperlichen Einschränkungen  eine Mega innerliche Stärke haben kann und sogar noch anderen Menschen helfen kann. Siehe Natalie!!!
    Ich habe lange nicht mehr so ein tolles Buch gelesen.

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    Maddinliests avatar
    Maddinliestvor 4 Monaten
    Schmetterlingskind

    Die Kommissarin Sara Jung wird zu einem Leichenfund an der Lorzentobelbrücke gerufen. Eine junge Frau aus dem Kongo ist in die Tiefe gestürzt und alles deutet auf einen Freitod hin. Der Schriftzug Kipekapeka auf einem Zeh der Toten und die Tatumstände geben der Kommissarin allerdings Rätsel auf. Ist die unbekannte Tote gar nicht freiwillig in den Tod gesprungen? Spätestens der Rohdiamant im Magen des Opfers lassen die Recherchen beginnen, welche schnell auf eine Plattform mit dem Namen Kipekapeka im Darknet führen. Betrieben wird die Seite von der jungen Millionärstochter Natalie. Sie leidet unter der unheilbaren Krankheit "Schmetterlings-Kind" und fühlt sich berufen in ihrer vorhandenen Zeit Menschen in Not zu helfen. Welche Verbindung besteht zu der toten Kongolesin? Ein komplexer und spannender Fall nimmt seinen Lauf...

    Ich habe bereits einige Bücher der Autorin aus ihrer Reihe um den sympathischen Ermittler Cem Cengiz gelesen und war begeistert. Ich bin somit mit sehr hohen Erwartungen in den Kriminalroman "Höllgrotten" gestartet und diese wurden dann auch voll erfüllt. Die neue Hauptprotagonistin Natalie wird sehr interessant gezeichnet. Sie leidet an einer schweren Krankheit und sucht in der Hilfe für notbedürftige Menschen ihren Ausgleich. In ihrem Handlungsfeld stark eingeschränkt bedient sie sich am Darknet und an den Personen in ihrem näheren Umfeld. Eine spannende und herausfordernde Situation, die dem Krimi ihren besonderen Charme verleiht. Wie bereits in ihren vorhergehenden Büchern erzählt die Autorin Monika Mansour die Geschichte in einem lebendigen und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil. Sie konstruiert eine komplexe aber nicht überladene Story, in der sich die Spannung immer auf einem hohen Niveau befindet. Überraschende Wendungen und gut recherchierte Hintergrundinformationen sorgen beim Leser für ein ständiges Rätseln, was den Täter und den Ausgang anbetrifft. Ein verheißungsvoller Beginn für eine zweite fesselnde Krimi-Reihe der Autorin.

    Insgesamt ist "Höllgrotten" aus meiner Sicht ein sehr gelungener Kriminalroman, der neben der Spannung und sehr interessanten Charakteren mit einer gut dosierten Prise Lokalkolorit überzeugen kann. Ich empfehle das Buch daher sehr gerne weiter und bewerte es mit den vollen fünf von fünf Sternen!!!

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    AnneEstermanns avatar
    AnneEstermannvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Klug & einfühlsam. Eine Geschichte voller Spannung & in welcher man mit den Superhelden mitfiebert, die in einer grausamen Realität stecken.
    Klug & einfühlsam: Höllgrotten von Monika Mansour

    Zum Buch

    Natalie ist in ihrem eigenen Körper gefangen. Sie ist ein sogenanntes Schmetterlingskind und leidet an dem unheilbaren Gendefekt EB. Trotz ihrer Krankheit ist sie eine Kämpferin und hilft im Darknet Hilfesuchenden und Bedürftigen. So, wie der jungen Emeline, die aus dem Kongo flüchtet und wenig später auf der Lorzentobelbrücke in den Tod springt. Die Frage ist nur, wieso? Kurz vorher gebar sie ein gesundes Kind, welches nun als verschwunden gilt und Natalie engagiert einen Bodyguard, da bei ihr zu Hause eingebrochen wurde. Doch hinter der ganzen Geschichte steckt mehr, als sich erst zu erkennen gibt.

    Mein Fazit

    Nach "Luzerner Totentanz" war dies mein zweiter Kriminalroman von Monika Mansour und ich wurde nicht enttäuscht. Mir gefällt ihr Neulingswerk sogar noch einen kleinen Deut besser als der Letzte. 

    Die Geschichte ist klug durchdacht und äusserst einfühlsam. Man kann sich in die Charaktere einfühlen und fiebert mit, vor allem mit den Hauptprotagonisten Natalie und ihrem Bodyguard Tom, der mir von allen am Sympathischsten war. Ein Mann mit Prinzipien, aber auch einem grossen Herz. Natalie ihrerseits hadert nicht mit ihrem Schicksal. Obwohl sie sich des Öfteren daran erinnern muss, dass sie sich nicht wie ein Mensch in einem gesunden Körper verhalten kann, kommt sie zu keinem Zeitpunkt überempfindlich rüber. Die beiden geben ein wirklich tolles Team ab!

    Als die Polizei letztlich auf den Fall und damit auch auf Natalie aufmerksam wird, wollte ich die etwas unbarmherzige Kriminalchefin Sara Jung auch etwas aufrütteln, war sie recht harsch, was ihr sogar von den Kollegen assistiert wurde. Doch im Grossen und Ganzen waren alle Charaktere wie auch die gesamte Geschichte rund abgeschliffen wie Diamanten. Und apropos: Um die geht es in der Geschichte sogar auch …

    Neugierig geworden?

    Dann holt Euch das Buch. Es ist absolut lesenswert und bekommt von mir deshalb verdiente fünf Sterne!

    Hinweis:
    Das Buch wurde mir freundlicherweise vom emons Verlag zur Verfügung gestellt. Die Rezension entspricht jedoch meiner eigenen Meinung und wurde weder beeinflusst, noch bezahlt.

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    rewarenis avatar
    rewarenivor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Eine actiongeladene Geschichte - Misshandlungen, Blutdiamanten und Mord
    Blutige Diamanten

    Was hat es mit dem mysteriösen Tod der jungen Kongolesin Emeline auf sich, die tot unter der Lorzentobelbrücke gefunden wurde und zwischen ihren Zehen das Wort ,, Kipekapeka´´ geschrieben hat. Die Kommissarin Sara Jung wird mit dem Fall betreut und sie stößt bald auf Natalie Krieger, die als sogenanntes ,,Schmetterlingskind´´ nicht nur ob ihrer schweren Krankheit ihre Aufmerksamkeit auf sich zieht. Der vor kurzem eingestellte Tom Engels, der als Bodyguard fungieren soll, merkt auch nach kurzer Zeit, dass Natalie nicht nur die scheinbar hilflose, kranke Frau ist, sondern auch ihre Geheimnisse hat. Was folgt sind Einbrüche, eine Entführung und auch noch ein Mord. Sara weiß mittlerweile, dass Natalie eine geheime Organisation gegründet hat, die sich auf soziale und politische Missstände spezialisiert hat und dass sie dabei sogar im Darknet operiert. Dass Emeline freiwillig von der Brücke gesprungen ist und ihr gerade erst geborenes Baby so einfach in Stich lässt, daran will niemand glauben. Nun gilt es für alle schnellstens das Baby zu finden und die Verbrecher, die auf die geschmuggelten Blutdiamanten aus sind, dingfest zu machen.

    Die aus der Schweiz stammende Autorin Monika Mansour  hat mit dem Kriminalroman ,,Höllgrotten´´ eine spannende, berührende und sehr interessante Geschichte geschrieben. Spannend, weil die Auflösung des Todes der jungen Emeline sehr intensiv und auch tragisch beschrieben wurden. Es gibt viele vermeintliche Täter und Verdächtige und man wird immer mehr in das Geschehen hinein gezogen. Berührend, weil die Autorin schonungslos und oft auch für den Leser ,,schmerzhaft´´ über den Leidensweg der kranken Natalie schreibt. Die Krankheit EB- Schmetterlingskinder- hat sie aufgrund ihrer Recherchen bei einer Betroffenen sehr bildhaft und authentisch beschrieben. Interessant ist der Roman auch deswegen, weil sie mit dem Urner Carlos Schuler im intensiven Kontakt war, der seit vielen Jahren im Kongo lebt und drei Kriege mit erlebt hat und sich für den Naturschutz und für die Berggorillas einsetzt. Als Leser ist man dabei tief in tragische Familiengeschichten eingetaucht, sowie in die herrschenden Zustände im Kongo, wo es scheinbar keine Skrupel gibt aus Profit Gold und Diamanten zu schürfen und auch zu schmuggeln.

    Besonders schön waren dabei die ,,Tagebucheintragungen´´ von Emeline, die für ihr damals noch ungeborenes Kind bis zu ihrer Geburt ihren Leidensweg, ihre Misshandlungen, ihre Flucht, aber auch die Hoffnung und den Wunsch aufgeschrieben hat, dass es ihrem Kind einmal besser gehen soll.

    Der Schreibstil ist sehr flott und besonders Natalie, die kaum Lebenserfahrung hat und sich  in ihrem ,, Papiliorama´´ sicher und geborgen fühlt, bekommt manchmal recht flapsige Wörter in den Mund gelegt, die zeigen, dass sie im Grunde noch wie ein Kind ist und einfach nur ihre Leben genießen möchte, es aber nicht kann. Manche Szenen mit ihr scheinen aber aufgrund ihrer Krankheit nicht recht glaubwürdig, da sie sich selbst zwar als ,,Wonder Woman´´ bezeichnet, es aber so nicht sein kann. Die Charaktere sind gut beschrieben und ich kann mir vorstellen, dass man den einen oder den anderen in einem weiteren Roman wieder trifft.

    Ein wenig verwirrt war ich zu Beginn wegen der schweizerischen Rechtschreibung, da es hier kein ,,ß´´ gibt, sondern nur ,,ss´´. Sehr viel Lokalkolorit, besonders die Szenen in der ,,Höllgrotte´´ lassen das Geschehen sehr bildhaft erscheinen.

    Eine manchmal zu actionreiche aber sehr intensive Geschichte, wo einige Fragen noch offen sind und auf eine Fortsetzung hoffen lässt.


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    dreamlady66s avatar
    dreamlady66vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein vielschichtiger, sehr gut-recherchierter Krimi - ab in die Höllgrotten
    Ein vielschichtiger, sehr gut-recherchierter Krimi - ab in die Höllgrotten

    (Inhalt, übernommen)
    Ein klug konstruierter, feinfühlig, erzählter Kriminalroman mit einer außergewöhnlichen Heldin.

    Natalie ist ein 'Schmetterlingskind' und leidet an einem unheilbaren Gendefekt. Trotz ihrer Krankheit setzt sie sich aktiv für Frauen in Not ein. Als die junge Kongolesin Emeline tot unter der Lorzentobelbrücke gefunden wird, stellt Natalie auf eigene Faust Nachforschungen an, denn für sie ist klar: Emeline hätte niemals Selbstmord begangen, da sie erst vor Kurzem ein Kind zur Welt gebracht hat. Aber wo ist das Baby? Zu spät merkt Natalie, dass sie sich mit ihren Fragen selbst in höchste Gefahr bringt.

    Zur Autorin:
    Monika Mansour wurde 1973 in der Schweiz geboren. Nach einer Augenoptiker-Lehre ging sie Reisen und verbrachte mehrere Monate in Australien, Neuseeland und den USA. Heute ist sie hauptberuflich als kaufmännische Angestellte tätig und arbeitet nebenberuflich als Tattoo-Künstlerin. Sie schreibt seit ihrer Kindheit Romane und Kurzgeschichten in den Bereichen Krimi und Thriller und zeichnet leidenschaftlich gerne. Mit ihrem Mann und ihrem Sohn lebt sie im Kanton Luzern, in der Nähe von Sursee.

    Schreibstil/Fazit:

    DANKE an die umtriebige Autorin für Deine Zusage sowie schnelle Belieferung dieses wunderbaraktuellen Werkes.
    Ich freute mich, Deinen für mich ersten Kriminalroman per gemeinsamer Leserunde mitzuerleben, auch, um eine neue Heldin, taff, angreifbar, verletztlich aber immer für das Gute kämpfend, literarisch näher kennenzulernen. Sie lässt sich niemals unterkriegen trotz gesundheitlicher Einschränkungen, davor ziehe ich den Hut.

    Du hast uns hier hautnah & unverblümtdirekt sehr schnell in diverse (furchtbare) Welt(gescheh)en entführt, die allesamt wunderbar ineinander verwoben waren - der rasante Spannungsbogen war seit dem Prolog gegeben und baute sich dank unterschiedlicher Protas und diverser Schauplätze immer mehr auf, aber auch aus.
    Der Schreibstil ist flüssig, sehr angenehm, oft auch mit einigen Schmunzlern versehen, die Kapitellänge perfekt.
    Oft hatte ich direkte Bilder vor Augen und stellte mir viele Fragen, der Plot ist definitiv filmreif, Deine Akribie und das dazugehörige Recherchetalent lässt mich staunend zurück.

    Für mich eine absolute Leseempfehlung, obwohl kein leichter Stoff. Bislang mein Krimi-Highlight in 2018, überzeugt Euch gerne selbst...


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    Nelings avatar
    Nelingvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Rasanter Thriller mit spannenden Themen (Schmetterlingskrankheit, Kongo). Empfehlenswert für Leser, die es "blutiger" mögen als ich.
    Die Spur der kongolesischen Blutdiamanten in der Schweiz

    Rasanter Thriller mit spannenden Themen (Schmetterlingskrankheit, Kongo). Empfehlenswert für  Leser, die es "blutiger" mögen als ich.

    Inhalt:
     
    Unter der Lorzentobelbrücke  in der Schweiz wird eine junge Frau aus dem Kongo tot aufgefunden. War es Selbstmord oder stecken dunkle Machenschaften dahinter? Und was hat das kleine Wort "Kipekapeka" zwischen ihren Zehen zu bedeuten? Und was ist mit dem Diamanten, der in ihrem Magen gefunden wird?  
    Es geht auch um eine junge Frau , die an  einem schlimmen unheilbaren Gendefekt  leidet, der umgangssprachlich "Schmetterlingskrankheit" heißt. Gemeinsam mit einem Personenschützer ermittelt sie im Wettlauf mit der Polizei. 

    Meine Meinung: 

    Die Schweizerin Monika Mansour ist Autorin mehrerer Bücher , war mir aber noch nicht bekannt. Dies war mein erstes Buch von ihr, ich könnte mir aber gut vorstellen noch weitere Bücher von ihr zu lesen. Und das  obwohl ich schon bald beim Lesen merkte, dass ich es lieber etwas gemächlicher mag.  Das ist auch die einzige Kritik, die ich an dem Buch habe, es war mir einfach manchmal zu actionreich und schien mir überzeichnet.  Aber die Lesegeschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und das ist gut so. 

    Also wer wie ich eher einen Cosykrimi erwartet hat, dem dürfte das Buch zu rasant sein, wer es aber actionreich mag, wird wie die vielen anderen Leser des Buches hellauf begeistert sein.  Die Krimihandlung ist klug aufgebaut, der Spannungsbogen ist sehr hoch bis zum Schluss, war mir eben (wie schon erwähnt) manchmal zu schnell. Ich hatte einfach nicht  gedacht, dass es bei einem Regionalkrimi so zur Sache geht.  

    Die Figuren waren auch sehr polarisierend, besonders die Heldin Nathalie machte es mir nicht einfach. Man konnte bei dem Krimi irgendwie keinem vertrauen, es waren so viele Lügengespinste, das machte es noch spannender, war aber für mich manchmal nicht so leicht auszuhalten. 

    Trotzdem hat mich bei der Autorin begeistert, welche interessanten Themen in diesem Krimi behandelt werden und wie toll sie das alles recherchiert und auch beschrieben hat. 

    Die Heldin des Romans hat einen unheilbaren Gendefekt. Ihre Krankheit  wird umgangssprachlich als Schmetterlingskrankheit bezeichnet, weil ihre Haut so empfindlich ist wie die Flügel eines Schmetterlings. Wie sehr mich das beschäftigte merkte ich, als ich träumte, auch meine Haut würde bei jeder Berührung aufplatzen, eitrige Wunden entwickeln. Ich war heilfroh, als ich am nächsten Morgen aufwachte und sofort meine Arme betrachtete: "Zum Glück nur geträumt! " Das zeigt aber, wie meisterhaft ihr das gelungen ist, dem Leser diese seltenen Krankheit nahe zu bringen.  
    Ebenso auch das Thema mit dem Kongo  und den Blutdiamanten. 
    Und auch die Gegend in der Schweiz konnte man sich gut vorstellen. 

    Am besten ist es, Sie lesen das Buch selber und bilden sich eine Meinung. Lesenswert ist es auf jeden Fall. Von mir bekommt der Thriller sehr gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung für Leute mit nicht zu schwachen  :-)  Nerven. 

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein rasanter Auftakt einer neuen Krimi-Serie, der einige polarsierende Protagonisten für den Leser bereithält.
    Zwischen Kongo und der Schweiz - unheilvolle Verbindungen

    Mit diesem Krimi, der Auftakt einer neuen Serie sein soll, spricht Monika Mansour einige aktuelle Probleme direkt an. Zum einem die Ausbeutung von Bodenschätzen in den ehemaligen Kolonien in Afrika und deren, oft nicht absehbare, Folgen. Zum anderen die Krankheit Epidermolysis bullosa (EB), die jene Menschen, die daran leiden zu Ausgestoßenen macht. Durch einen Gendefekt ist die Haut der Betroffenen so empfindlich wie ein Schmetterlingsflügel, daher auch der Name „Schmetterlingskind“.

     

    Warum geht’s?

     

    Im Lorzentobel wird die Leiche einer jungen Schwarzafrikanerin gefunden. Relativ bald ist klar, dass die Frau aus dem Kongo stammen muss, hat sie doch zwischen den Zehen einen kleinen Hinweis hinterlassen, der die Polizei zu Natalie führt. Doch das ist nicht das Einzige, was von Emeline bleiben wird. Sie hat nämlich erst kürzlich ein Kind zur Welt gebracht, das nun verschwunden ist.

    Die Polizei, allen voran Sara, die Chefin der Zuger Kripo, suchen fieberhaft nach dem Baby. Natalie weiß mehr als sie zugibt, betreibt sie doch via Darknet eine Plattform, mit der sie Frauen und Männern in Not hilft.

     

    Wird es gelingen Emelines Baby zu finden?

     

    Meine Meinung:

     

    Die brutale Lebensgeschichte Emelines wird durch Zwiegespräche mit ihrem noch ungeborenen Baby geschickt als Rückblende in die Handlung eingebettet.

     

    Gut gefällt mir, dass Monika Mansour ihre Leser anregt, weitere Recherchen über das Thema EB und/oder den Kongo anzustellen. So lernt der interessierte Leser immer wieder etwas dazu.

     

    Die Charaktere polarisieren. Besonders mit Natalie haben es weder der neue Bodygard Tom, die Ermittlerin Sara noch die Leser leicht. Sie ist auf Grund ihrer Krankheit EB einsam und wird von ihrem reichen Vater über Gebühr beschützt. Leider manipuliert sie ihre Umgebung und nutzt den Status, den ihr ihre unheilbare Krankheit verleiht, ziemlich aus. So versteigt sie sich zu vielen Alleingängen und bringt damit nicht nur sich selbst, sondern auch andere Menschen in akute Lebensgefahr. Das macht sie mir sehr unsympathisch. Doch auch Natalies Gegenspielerin muss erst Sympathiepunkte erarbeiten, hat sie doch eine etwas ruppige Art mit ihren Mitarbeitern umzugehen.


    Einzig Tom scheint empathisch zu sein, was ihn aber nicht daran hindert, hin und wieder körperliche Gewalt anzuwenden.

     

    Wie wir es von der Autorin gewöhnt sind, ist die Spannung extrem hoch. Diesmal ist mir nur der Showdown in den Titel gebenden „Höllgrotten“ ein wenig zu viel. Natürlich kann auch die schwerkranke Natalie in dieser Extremsituation über sich hinauswachsen, doch für mein Empfinden, ist dieses Szenario ein bisschen unglaubwürdig. Aber, das ist meine persönliche Einschätzung.

     

    Fazit:

     

    Ein rasanter Auftakt einer neuen Krimi-Serie, der ich wegen des etwas überzeichneten Abschlusses diesmal nur 4 Sterne geben kann.

    Kommentare: 2
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    Aglayas avatar
    Aglayavor 5 Monaten
    Hochspannung mit tiefgründigen Figuren

    Unter einer Brücke im Kanton Zug wird eine tote Afrikanerin gefunden. Schon bald ergeben sich Hinweise auf die junge Natalie, die aufgrund einer unheilbaren Hautkrankheit ihr Leben in Abgeschiedenheit verbringen muss. Was hat die junge Frau mit der afrikanischen Flüchtenden zu tun?

    Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheit aus wechselnder Perspektive erzählt. Am Häufigsten kommen dabei die Polizistin Sara, die junge Frau Natalie, die am Gendefekt Epidermolysis bullosa leidet und daher schon durch relativ leichte Berührungen schwere Verletzungen davonträgt, sowie ihr neuer Bodyguard Tom. Sehr gut gefallen hat mir dabei, dass bei den meisten Figuren sehr lange unklar bleibt, wann sie lügen, wann sie bei der Wahrheit bleiben und wem man vertrauen kann. Natalie beispielsweise war mir von Beginn weg eigentlich sehr sympathisch, doch schon bald wusste ich nicht mehr, woran ich mit ihr bin, was ich ihr zutrauen kann und was sie niemals tun würde.

    Die Handlung nimmt einige überraschende Schlenker und zielt mit zunehmendem Tempo auf den actiongeladenen Showdown hin. Die Spannung bleibt durchgehend sehr hoch, gerade weil die Figuren so unberechenbar sind und ich daher nie wusste, in welche Richtung sie sich bewegen würden. "Höllgrotten" vereint viele düstere Themen wie beispielsweise der Genozid in Ruanda, Blutdiamanten oder auch Väter, die ihre Kinder nicht sehen dürfen. Dennoch sind die Kapitel immer wieder mit etwas Humor gespickt, um den Leser nicht vollends verzweifeln zu lassen. Der Krimi ist zwar in sich abgeschlossen, doch bleiben aber auch einige Fragen offen, die mich auf eine Fortsetzung hoffen lassen.

    Der Schreibstil der Autorin Monika Mansour liess sich für mich als Schweizerin flüssig lesen, enthält aber doch einige Helvetismen, die Nicht-Schweizer etwas ins Stocken bringen könnten. Ein Glossar, dass die wichtigsten Begriffe übersetzt hätte, ist leider nicht enthalten. Wer sich für eher düstere Regiokrimis mit tiefgründigen Figuren interessiert, sollte sich diesen unbedingt mal anschauen.


    Mein Fazit

    Hohe Spannung und tiefgründige Figuren – absolut empfehlenswert.

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    rokats avatar
    rokatvor 5 Monaten
    Spannend und mit toller Recherche

    Die Leiche einer jungen Kongolesin wird tot im Lorzentobel gefunden. Die Polizei, allen voran die Kriminalpolizistin Sara, stehen vor einem Rätsel, denn die junge Frau hat kurz vor ihrem Tod ein Baby geboren. Wo ist das Baby? Natalie könnte Sara helfen. Natalie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen in Not via Darknet zu helfen. Natalie selber ist ein „Schmetterlingskind“, sie hat eine unheilbare Krankheit, welche ihr oftmals heftige Schmerzen verursacht. Doch das hält Natalie nicht davon ab, auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen, zusammen mit ihrem Bodyguard Tom, und ihren Freunden in real und im Darknet. Denn Natalie kannte Emeline, und will sich nun für ihren Tod rächen. Doch mit ihren Alleingängen bringt sie sich selbst und ihre Helfer in grosse Lebensgefahr…

    Die Krankheit Epidermolysis bullosa (EB) bewirkt, dass Menschen welche an diesem Gendefekt leiden, eine sehr empfindliche Haut haben, und bei geringsten Berührungen entstehen Wunden und damit verbundene Schmerzen. Eine Hauptprotagonistin mit diesem Schachzug in einem Krimi ist sehr spannend, und die Autorin Monika Mansour hat es geschafft, dass man als Leser neugierig wird auf diese Krankheit. Die Recherchearbeit spürt man sehr deutlich, nicht nur in Bezug auf EB, sondern auch auf das Setting in dem die Geschichte spielt, wie auch über den Kongo, die politische Situation dort und die Problematik der Blutdiamanten. Diese Recherche macht das Buch authentisch und zu einem echten Lesegenuss.

    Die Charaktere polarisieren, alles voran Natalie. Mit ihrer Art, häufig trotz ihrer Krankheit Alleingänge zu machen, auf Kosten der Gesundheit anderer, fand ich nicht immer realistisch. Auch andere Dinge, in Bezug auf Tom zum Beispiel, fand ich manchmal etwas übertrieben dargestellt. Auch Sara als Charakter ist fast etwas zu polarisierend. Die Spannung im Buch ist hingegen immer hoch, und hat mich von Anfang an gefesselt. Rückblenden aus dem Kongo waren von der Geschichte erkennbar anders geschrieben, und waren für mich etwas vom Spannendsten.

    Ganz allgemein hat mich die Geschichte unterhalten und mich dazu verleitet, selbst Hintergrundinfos über die verschiedenen Themen im Buch einzuholen. Für die Charaktere gebe ich einen kleinen Abzug, in der Hoffnung dass sie sich auch noch entwickeln im Verlauf der weiteren Reihe (dies war das erste Buch). Von mir gibt es 4 Sterne.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    MonikaMansours avatar

    Ein hochspannendes, psychologisches Drama

    Liebe Krimifreunde,
     mein Buch ‚Höllgrotten‘ erscheint in den nächsten Tagen! Eine neue, aussergewöhnliche Heldin ermittelt im Kanton Zug: Natalie Krieger. Wie auch bei meinen früheren Luzerner Krimis, verschenkt der Emons Verlag wieder 15 Bücher an euch.
    Ihr könnt euch ab sofort bewerben. Pünktlich am Erscheinungstag, dem 24. Mai 2018 werden die Bücher verschickt. Ganz umsonst bekommt ihr die Gratisbücher aber nicht. Als Gegenleistung freue ich mich auf eure Teilnahme an der Leserunde und auf eure Rezis zum Buch. Am ersten Juni-Wochenende legen wir los mit lesen, diskutieren und Fragen stellen - und von denen werden hoffentlich viele kommen. Auf jeden Fall bin ich persönlich mit dabei. Eure Meinung interessiert mich :-)

    Damit ich euch meinen neuen Krimi aus dem Kanton Zug so richtig Schmackhaft machen kann, hier die Infos, die ihr braucht:

    Höllgrotten - Kriminalroman
    Tatort Lorzentobel
    • Eine junge Heldin, zerbrechlich wie ein Schmetterling.
    • Ein Baby, im Tausch gegen Blutdiamanten.
    • Der Kongo bringt Leben und Tod nach Zug.


    Klappentext:
    Natalie ist ein »Schmetterlingskind« und leidet an einem unheilbaren Gendefekt. Trotz ihrer Krankheit setzt sie sich aktiv für Frauen in Not ein. Als die junge Kongolesin Emeline tot unter der Lorzentobelbrücke gefunden wird, stellt Natalie auf eigene Faust Nachforschungen an, denn für sie ist klar: Emeline hätte niemals Selbstmord begangen, da sie erst vor Kurzem ein Kind zur Welt gebracht hat. Aber wo ist das Baby? Zu spät merkt Natalie, dass sie sich mit ihren Fragen selbst in höchste Gefahr bringt.
    Ein klug konstruierter, feinfühlig erzählter Kriminalroman mit einer aussergewöhnlichen Heldin.

    Pressetext vom Emons Verlag:
    Die Protagonistin in Monika Mansours Kriminal-roman «Höllgrotten» könnte außer-gewöhnlicher nicht sein: Sie ist Comiczeichnerin, Umwelt-aktivistin und «Schmetterlings-kind». Aufgrund der Hautkrankheit Epidermolysis bullosa, die die Haut so verletzlich wie die Flügel eines Schmetterlings macht, ist die entschlossene und gleichermaßen eigensinnige Natalie Krieger körperlich in ihrem Bewegungs- und Handlungsraum eingeschränkt. Sie ist auf einen Helfer angewiesen – was sie jedoch nicht davon abhält überall aktiv mitzumischen. Sie ist die Gründerin von «Kipekapeka», eine internationale Gruppe, die sich gegen soziale und politische Miss-stände einsetzt und hauptsächlich über das Darknet agiert. In Zusammenhang mit dieser Organisation gerät sie im Todesfall einer jungen Kongolesin ins Fadenkreuz der polizeilichen Ermittlungen und beginnt mit ihrem Bodyguard Tom privat zu ermitteln. Die beiden werden schnell mit der harten Realität konfrontiert und sehen sich Schmuggel, Entführung und sogar Mord gegenüber. Mansours «Höllgrotten» verbindet originelle, charakterstarke Figuren mit außergewöhnlichen Themen und einer rasanten Ermittlung – und auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Ein temperamentvoller, unkonventioneller Krimi aus der Schweiz!

    Eine Leseprobe gibt es hier: Leseprobe

    Weiter Infos findet ihr auf meiner Homepage:
    www.monika-mansour.com

    Ich freue mich auf eure Bewerbungen!

    Liebe Grüsse
    Monika

    Und wer Lust hat, hier noch der Trailer zum Buch:

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