Cover des Buches Himmel, Hölle, Mensch (ISBN: 9783954516636)A
Rezension zu Himmel, Hölle, Mensch von Monika Mansour

Nationalfeiertag in der Schweiz und ein nackter Chinese dazu.

von Archimedes vor 7 Jahren

Review

A
Archimedesvor 7 Jahren

Himmel, Hölle, Mensch, ein Luzerner Krimi von Monika Mansour, erschienen im Emons-Verlag.

In der Schweiz wird am 1.August der Nationalfeiertag mit Party und Feuerwerk gefeiert.

Auch der Luzerner Kommissar Cem Cengiz feiert diesen Tag bzw. die Nacht mit Lila Rot, einer Ex-Prostituierten und Ex-Knastinsassin, im Freien auf einer Wiese.

Sein Handy klingelt, nichts Gutes, er muss sein Freizeitvergnügen mit Lila unterbrechen.

Ein Toter auf einer Kuhweide.

Der Täter ist schnell ermittelt und dingfest gemacht. Was es ein Unfall oder Mord? Der festgenommene kann leider keine Aussage machen und somit liegt der Hergang noch völlig im Dunklen.

Dr. David Berger, Pathologe und ein Hüne von Mann, begutachtet den Toten oder was nach dem Stierangriff noch übrig geblieben ist. Chinese, ca. 25 Jahre alt, tätowiert und nackt. Wieso rennt ein nackter Chinese am frühen Morgen über eine Weide mit Kühen und einem Stier? Freiwillig oder lief er von etwas davon? Die Ermittler stehen vor einem Rätsel.

Cem´s Chefin Barbara und er besuchen den Hof, auf dem Spartacus geboren wurde. Familie Kaufmann besitzt einen Bilderbuchbauernhof, sauber und aufgeräumt. Spartacus war ein Flaschenkind und mehr ein Lämmchen als ein Stier. Gleich in der Nähe ist der Nachbarshof und genaue Gegenteil vom Hof der Kaufmann´s. Hier wohnt der Witwer Gusti Hodel, schwer krebskranker Hofbesitzer, alleine. Sein Sohn Benno leistet gerade Wehrdienst und seine Tochter Sonja arbeitet in der Stadt als Physiotherapeutin, hilft aber ihrem Vater so gut es geht. Bei beiden Hofbesuchen ergaben sich keine Hinweise auf den toten Chinesen.

Staatsanwältin Eva Roos hat den Verdacht, dass es sich bei dem Toten um ein Triaden-Mitglied oder eben Opfer dieses Clan handeln könnte, denn Menschenhandel ist ihr Steckenpferd. Verrennt sich die Staatsanwältin in diesem Fall?

Auch Cem´s Freundin Lila tritt in ein Wespennest. Sie lauert ihrem ehemaligen Zuhälter auf und wird Augenzeugin, als gerade ein BMW vorfährt, ein Mann steigt aus und nach dem dieser im Haus verschwunden war, schleichen 3 blutjunge Mädchen aus dem Auto. Lila sucht die Mädchen mit ihrem Auto und findet sie nur einige Straßen entfernt. Verwirrt und scheu steigen sie in ihr Auto, nachdem Lila vertrauenswürdig auf sie eingeredet hatte. Lila nimmt sie mit in Cems Wohnung, um sie dort in Sicherheit zu bringen. Haben die Mädchen vielleicht etwas mit dem Toten zu tun oder wissen sie etwas darüber?

Nicht nur Lila und Cem geraten in Gefahr, auch für die Staatsanwältin wird es sehr eng.

War nun der Stier Schuld am Tod oder war es am Ende doch ein ganz anderes gefährliches Tier?

Fazit:

Spannender Krimi mit überraschendem Ausgang. Eifersucht spielt eine wichtige Rolle in diesem Krimi, nicht nur zwischen Cem, Lila und Eva, sondern auch Zwischen Nora, Sonja und Reto sprühen die Funken. Flüssig und kurzweilig geschrieben. Man ist schon nach weinigen Zeilen mitten im Geschehen. Die Charaktäre sind sehr interessant herausgearbeitet. Man kann sich in einige gut hinein versetzten. Ich persönlich hätte gerne den R8.

Tolles Lesevergnügen, freue mich schon auf weitere Krimis von Monika Mansour.

Danke.

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